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Wettauswahl und Wettzeit


When to bet – Wann soll ich wetten?

   
Pferderennen Livestreams und Liveradio Dass sich diese Frage überhaupt stellt, zeigt auf, dass sich Pferdewetten von anderen Sportarten unterscheidet – Normalsterbliche werden kaum ihre Siegwette erst „In Play“ platzieren, und so mag diese Frage den ein oder anderen Neueinsteiger verwundern – aber lassen Sie es uns erklären.

Im Gegensatz zu Fußball, Basketball, Hockey oder fast jeder anderen Sportart auf der Welt ist der Zeitraum, in der Sie alle Informationen zu ihrem ausgewählten Pferd zur Verfügung haben, relativ kurz. Bei normalen Rennen bekommen sie grob dem Abend vor dem Renntag die komplette Racecard auf den einschlägigen Seiten präsentiert – allerdings ohne Quoten. Die Quoten pendeln sich auf dem Markt von Betfair etwa gegen Morgen ein. Gegen Mittag werde sie stabiler, und verändern sich in der Regel in der letzten halben Stunde vor Rennbeginn ein letztes Mal – wenn überhaupt.

Die normalen Buchmacher beginnen ebenfall erst am Morgen des Renntages, ihre Quoten herauszugeben. Die Quotierung ist aber ein wichtiger Punkt, um sich für oder gegen eine Wette zu entscheiden – schließlich macht es einen Unterschied, wie viel der Buchmacher bereit ist, für einen richtigen Tipp zu zahlen.

Eine gute Zeit zum Wetten ist also der Mittag-Nachmittag, wettet man erst kurz vor dem Rennen, muss man oft mit schnell sinkenden Quoten bei den Favoriten leben. Braucht man eine solche Quoteneinschätzung nicht – oder man schafft es zeitlich nicht, in dem übriggebliebenen Zeitraum zuverlässig zu wetten, kann man jederzeit bequem den „SP“, also den Startpreis wetten. Dann bekommt man die Quote, die für das Pferd zum Start des Rennens angeboten wird -Wie schon beschrieben, sind diese bei Betfair in der Regel am höchsten.

Ein Wort der Warnung zu den Quoten im Markt von Betfair am Abend vor dem Renntag und in der Nacht:

Statistisch gesehen steigen die Quoten vom Abend oder in der Nacht zum Mittag und vor allem zum BSP hin an! Die Zahlen liegen zwischen 10% und 30%, es lohnt sich also nicht, die zu dieser Zeit breit verfügbaren Quoten zu buchen. Einzelne Spitzenpreise sind natürlich ausgenommen.

What to bet on – and what not to bet on.

So viele Möglichkeiten zu Wetten, so viele verschiedene Wettarten – aber nicht alle machen Sinn, aus profittechnischer Sicht.

Forecast und Tricast Wetten zahlen zwar teilweise mit immensen Quoten aus – auch gut dreistellig – jedoch ist die reine Wahrscheinlichkeit, dass man eine solche Wette trifft, äußerst klein. Nimmt man dann noch mehrere Kombinationen der Pferde im Tricast (Swinger etc.), gibt man auf ein Rennen schnell 9 verschiedene Wetten ab. Man braucht also eine Quote von 9+, um hier überhaupt noch Gewinn zu machen – wenn man den trifft. Hat man z.B. zwei hohe Favoriten in einem Rennen, und diese belegen wie vorausgesagt Platz 1,2 oder 3, ist die ausgezahlte Summe recht niedrig.

Beispiel:
Renne am 02.01.2012
12:55 Ayr, 9 Starter

1 Getting Ready 13/8
2 Guess Again 4/1
3 Amron Lad 6/4F

Der exakte Forecast hat hier eine Quote von 8.1 ergeben. Wir haben zwei starke Pferde, den Favoriten mit Amron Lad und Getting Raedy als zweiten Favoriten, sowie Guess Again mit einer 5er Quote unter den ersten 3. Ein noch recht vorhersehrbares Ergebnis, wobei der Favorit nur den dritten Platz erreicht hat. Hat man nun diese 3 Pferde auf die Plätze eingerechnet, und alle möglichen Kombinationen gesetzt, hat man 9 Wetten abgeschlossen - zu einer Siegquote von 8.1. Mehr als ein niedrigstufiges Pferd ruiniert also den Forecast.

Wenn man sich natürlich äußerst sicher ist, dass genau die zwei oder drei Pferde, die man nun auf dem Zettel hat, tatsächlich alle Platzieren, und dazu auch noch eine gewisse Reihenfolge im Sinn hat, kann man so eine Wette wagen.

Man sollte sich dabei aber bewusst sein, dass es mehr ein Glücksspiel als kontrolliertes, profitorientiertes Sportwetten ist. Generell würde ich von Forecast Wetten eher abraten, es gibt aber sehr wohl ein paar Situationen, in denen ein Forecast sich lohnen kann – welche bei Neueinsteiger aber eigentlich nicht vorkommen werden:

Wenn man ein Rennen hat, bei dem man zwei oder drei hochpreisige Pferde im Sinn hat und meint, dass man auf diese einen Forecast, auch in Kombination mit dem Favoriten, abgeben kann, kann die Wette sich lohnen.

Beispiel:
Rennen am 02.12.2012
3:15 Cork, Irland – 2m4f, 15 Starter

1 Jack Absolute 10/1
2 Tinkellylad 16/1
3 Time D Allain 5/2 F

Der Favorit auf Platz 3 und eine 11er Quote für den Sieg, sowie eine 17er Quote für den zweiten Platz. Hatte man die 3 Pferde genau in der Reihenfolge, gab es bei Tote eine 252.9er Quote für den Tricast. 252.9 - 9 Wetten sind hier kein Problem, aber so einen Forecast zu treffen benötigt viel Glück und viel Wissen – schließlich muss man gleich mehreren Außenseitern hier den Sieg/Platz zutrauen.

* In den Beispielen benutze ich die Quoten von Tote für den Forecast, da sich diese leichter recherchieren lassen.

Faller Insurance – teilweise sind die Quotenverluste, die man für eine Versicherung gegen einen Sturz hinnehmen muss, viel zu hoch – und ein Favorit sollte in der Regel solide springen können. Dazu sollte man die Wettbedingungen lesen, denn teilweise sind nur Stürze, teilweise auch das abwerfen vom Reiter abgedeckt.

Virtuelle Rennen:

Diese Rennen finden mit oft fiktiven Jockeys und Pferde, auf fiktiven Rennstrecken statt. Alle anderen Faktoren die teilweise noch dargeboten werden, wie Form, Untergrund, Wetter etc. sind ebenfalls frei erfunden und mit Vorsicht zu genießen. Da ein Computer die Berechnungen für den Ausgang des Rennens berechnet, inklusive dem ein oder anderen Unfall, Überraschung und Jockeyfehler gleicht das Ganze eher einen Videospiel, als einem echten Rennen. Zudem ist in der Regel nicht bekannt, nach welchem Schema die Computer die Rennen simulieren, d.h. man weiß nicht, wie viel Gewichtung die angegebene Form, der Jockey, der Untergrund usw. auf das tatsächliche Ergebnis haben. An sich haben solche Rennen eher etwas in der Casino Abteilung der Bookies verloren, als im Sportwettenangebot. Eindeutig keine Wettempfehlung.

What to Bet:

Siegwetten ohne Absicherung (EW oder Place), EW Wetten oder Siegwetten mit größerem oder kleinerem Anteil von Platzwetten – es gibt viele Strategien dafür, und die meisten sind sehr solide. W/O und Head to Head Wetten sind auch reizvoll, und können bedenkenlos gespielt werden.

Reine Platzwetten lohnen sich meist nur beding – wenn ein Pferd eine Chance auf einen der ersten 2 oder 3 Plätze hat, hat es meistens auch Chancen auf Sieg. Aber dazu mehr in den Wettstrategien.


Letzte Aktualisierung :    15.04.2018
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