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Pferdeauswahl - Pferdewetten Trading


Pferdewetten Trading - Das richtige Pferd auswahlen - Nur wie?

   
Wie wählt man Pferde zum traden nun aus? Man braucht ein Pferd, das sich vom Zeitpunkt der Auswahl bis hin zum Abschließen des Trades in die gewünschte Richtung entwickelt. Dabei spielt noch eine Rolle, wie viele „Ticks“, also die jeweiligen Quotenpunkte, man nun als Profit erwirtschaften will. 0.0x lässt sich dabei sehr sehr leicht realisieren, bieten aber kaum Profit. Ganze Quotenpunkte sind machbar, aber seltener und oft verliert man Profit, wenn man zu lange abwartet.

Pre Play Trading:

Das eher klassische Trading besteht aus der Auswahl eines oder mehrere Pferde, auf die man vor dem Rennen setzt, deren Quotenentwicklung man voraussagt und dann, bevor das Rennen startet, den Trade abschließt. Dabei ist es unerheblich, ob man auf steigende Quoten setzt, also zuerst einen Lay platziert oder auf sinkende und zuerst baked. Die Spekulation auf sinkende Quoten ist dabei die beliebtere, da man einen geringeren Bankroll braucht, um Profit zu machen. Den ersten Einsatz muss man bei beiden Wettarten vorlegen, bei Back Wetten ist das nur der Einsatz, bei Lay Wetten der mögliche Verlust.

Hat man nun sinkende Quoten, wird der potentielle Gewinn mit dem potentiellen Verlust der Lay Wette verrechnet. Anders herum, muss man den potentiellen Verlust vorstrecken, was eben eine höhere Liquidität voraussetzt.

Man sollte sich dabei bewusst sein, dass man bei der Entwicklung in die falsche Richtung möglichst früh die Reißleine ziehen muss. Sind die Quoten bei einer „erst Back dann Lay“ Wette erst einmal um einen ganzen Quotenpunkte gestiegen, kann man seine Verluste nicht mehr begrenzen – Man würde ohnehin alles verlieren. Beim Traden ist also die Anwesenheit oder zumindest regelmäßige Kontrolle der Märkte von Nöten

Ein paar Auswahlmöglichkeiten fürs Traden:

Pre Race:

1) Charts Analysieren

Geht man durch die Betfair Marktansichten, fallen einem bei manchen Pferden Graphen im Quotenverlauf auf, die eine starke Tendenz zum Steigen oder zum Fallen haben. Dabei meine ich nicht Pferde, die gerade von einem Ausreißer in eine Richtung wieder zum normalen Quotenverlauf zurückkehren, sondern solche, die eine konstante, dauerhafte Tendenz zum steigen oder sinken aufweisen. Dieser Trend kann entweder über die gesamte Dauer des Handels oder erst seit wenigen Minuten da sein, er sollte sich aber deutlich in dem Graphen abzeichnen.

Diese Art der Auswahl benötigt keinerlei Vorkenntnisse zu /b>Pferderennen oder Auswahl der Pferde, sondern ist eine reine, oberflächliche Marktanalyse. Dementsprechend sind die Gewinne auch eher klein, da die Auswahl aber schnell geht und die Methode sich doch als recht sicher erweist, ist sie durchaus zu berücksichtigen. 0,0x bis 0,x sind durchaus machbar, ganze Quoten wird man vielleicht bei Außenseitern noch buchen können, Favoriten sind zum Zeitpunkt, wo sich die Tendenz in den Graphen ablesen lässt, meist schon im ungefähren Startpreisbereich. Dafür lassen sich diese Wetten von Vormittags bis knapp vor das Rennen abschließen.

2) Kleinere Schwünge mitnehmen

Jeder hat schon mal bemerkt, dass etwa eine halbe Stunde vor dem Rennen die Quoten beginnen, ein bisschen auf und ab zu gehen. Dabei sind die Schwünge nie sonderlich groß, sondern meist im Bereich von 0,0x bis 0,3 max. 0,5. Hier lohnt es sich, besonders wenn ein Pferd vorher Quotentechnisch recht stabil war, ein Auge darauf zu halten. Man kann vor dem Rennen durchaus auf dasselbe Pferd 3 oder 4mal dieselbe Wette abschließen, im selben Quotenbereich, und jedesmal einen Trade daraus machen.

Die Profite sind recht gering, dafür muss man auch hier nicht analysieren und nur schnell auf den Markt reagieren können. Vorsicht bei Außenseitern oder offenen Rennen, oft steigen die Quoten vor dem Rennen nochmal rasant an. Hier besser mit Lay und dann Back arbeiten, als umgekehrt.

3) Tippseiten vergleichen

Es gibt viele, sehr viele Tippseiten zu Pferdewetten im Internet – vor allem aber viele kostenlose, die sich sehr gut etabliert haben. Timeform und Racinpost sind z.B. zwei davon. Wenn sich nun die großen Webseiten und deren verschiedene Tippster auf einen Favoriten im Rennen einigen, ist es wahrscheinlich, dass dieser auch Marktsupport bekommt. Die Webseiten sind kostenlos, bieten meist eine Einschätzung zum Pferd auch in Textform an und dazu noch ein paar Features mehr, die alle Pferdewetter im Internet gerne benutzen.

Ist man schnell und kann den Abend vorher bzw. den Morgen die Webseiten miteinander vergleichen und findet solche Favoriten, vergleicht man die Quoten im Markt noch mit den Chancen, die dem Pferd eingeräumt werden. Hier muss man schon ein gewisses Gefühl dafür haben, was für Quoten „realistisch“ sind, also zu welchen Quoten das Pferd wahrscheinlich starten wird. Das Ganze ist aber nicht wirklich schwer, meist hat man schnell ein Gefühl dafür entwickelt.

Nun versucht man die Pferde zu einem Preis zu buchen, der einem entweder einen Vorteil beim Lay oder beim Back bringt, je nachdem, ob man erwartet, dass die Quote noch steigt oder noch sinkt. Ein Blick auf die Tabelle oben zeigt, dass die angezeigten Quoten am Abend vorher und am Morgen nur selten vorteilhaft für Back->Lay sind und man ein genaues Auge auf den Quotenverlauf zum Mittag haben sollte.

Vorteil hierbei ist noch, dass diese Pferde tatsächlich dazu tendieren, einen guten Lauf abzuliefern. Man kann also darauf hoffen, Ingame aus einem schlechten Trade noch herauszukommen, wenn er Pre Start nicht abgeschlossen werden konnte. Natürlich haben Pferde mit einer Quote von 1.7 nicht mehr viel Raum, um diese noch zu verbessern, man sollte also nicht erwarten, diese unbedingt vor dem Rennen noch zu 1.5 buchen zu können. Zu 1.6 oder 1.62 könnte man sie aber schon noch bekommen.

Weiter Anhaltspunkte für Pferde mit Marktsupport sind: Außergewöhnlicher Jockey (A.P. McCoy, R. Walsh etc.), sehr gute Form (auch mit Step up in Class), sehr leichtes Handicap oder ein Stable der in Topform ist. Auch hier darf man aber keine Wunder erwarten.

4) Selbstauswahl

Die mit Abstand aufwendigste Art zur Auswahl eines Pferdes, aber auch die profitabelste. Neben Zeit für die Auswahl und der Möglichkeit, den Markt zu verschiedenen Zeiten zu besuchen, braucht man auch ein grundlegendes Wissen über Pferderennen und die Auswahl von Siegern. Wie beim normalen Auswählen der Wetten geht man die Rennen, die einen interessieren durch und wählt seine Favoriten aus. Außenseiter und Long Shots, die könnten, weil sie gutes Breeding haben, schon irgendwann mal hier gewonnen haben oder andere, eher subtile Gründe muss man hierbei außer acht lassen.

Man sollte Pferde ganz klassisch nach Attributen auswählen, die mehr offensichtlich sind – Form, Handicap, Jockey, Trainer. Hierbei darf die Form ruhig auf den ersten Blick etwas schlechter sein, wenn sie auf dem Kurs, dem Untergrund oder der Distanz auf den zweiten Blick gut ist.

Der Hintergrund ist der, dass solche Pferde oft erst später am Tag Marktsupport erhalten, da diese durch die Tippseiten und Foren erst einmal „beworben“ werden müssen. Die „warum nicht“ Mentalität greift dann meist ab Vormittag oder manchmal auch erst eine Stunde vor dem Rennen und immer mehr Punter setzen auf das Pferd – Die Quoten sinken.

Genauso sind natürlich Pferde geeignet, bei denen man eigentlich nicht weiß, warum sie so niedrigere Quoten haben. Wenn man beim besten Willen keinen Grund findet, warum ein Pferd nun als Fav, Second Fav oder dritter Fav (große Rennen) gelistet wird, stehen die Chancen gut, dass es auch nicht als solcher starten wird.

Hat man dann im Endeffekt ein Pferd ausgewählt, heißt es die Quoten vergleichen – Sind sie in dem Bereich, den man sich beim Lesen der Racecards gedacht hat oder weichen sie ab? Wenn man ein gutes Gespür für die Rennen hat, kann man Quoten, die einem auf den ersten Blick auffallen hier schon buchen, ansonsten heißt es, nochmal genau alle Attribute durchgehen und nach Hacken und Stolpersteinen schauen. Hat man nichts übersehen, bucht man das Pferd mit der gewünschten Wette.

Wenn das Geld dann in den Markt fließt, weil die anderen Punter auch aufgestanden sind und ihre Hausaufgaben gemacht haben, schließt man den Trade ab. Unter den ersten 5 Startern sind so regelmäßig Quotensprünge im Bereich ganzer Zahlen, bis hin zu 5 Quotenpunkten und mehr, möglich. Dabei reduzieren sich manche Starter um fast 50%!

Diese Art der Auswahl erfordert viel Übung und ein gutes Gespür für Zeit und Quoten, rentiert sich aber auf Dauer. Man versucht also im Endeffekt, dem Markt vorzugreifen und durch die eigene Analyse die wahrscheinlichen Favoriten, Außenseiter und deren Quoten zu prognostizieren. Auch ein Blick in die Tippseiten hilft hier!

5) Außenseiter Trading

Die Pferde im Bereich der 10 Quoten und aufwärts, bis hin zu fast 30, tendieren dazu, vor dem Rennen noch ein paar Punkte zuzulegen. Höhere natürlich auch, jedoch sind Lays im Bereich der 50-100 für die wenigsten Punter, die diese Seite besuchen, wahrscheinlich eine profitable Möglichkeit.

Auch hier sollte man aber die Rennen grundlegend analysiert haben, um unangenehmen Überraschungen vorzubeugen. Ein passabler bis guter Jockey, leichtes Hcap oder gute Form auf Distanz, Kurs oder Untergrund können einem bei der Spekulation auf steigende Quoten durchaus einen Strich durch die Rechnung machen. Auf sinkende Quoten kann man hier nur gehen, wenn man nach Punkt 4 analysiert hat und sich sehr sicher ist. Etwa eine halbe Stunde bis Stunde vor dem Rennen sollte man das gewünschte Pferd im Auge behalten.

6) Weight of Money

Vollständigkeitshalber sei hier das WoM, also Weight of Money Trading erwähnt. Auch hier brauch man keinerlei Kenntnis über Pferdewetten, sondern ein markttechnisches Gespür, schnelle Reaktionen und Zusatzsoftware – die meist kostenpflichtig ist

Das Prinzip ist simpel und richtet sich nach dem Angebot und Nachfrageprinzip – Wollen mehr Leute ein Pferd backen als layen, sinkt der Preis, da die Wetten zu den höheren Quoten nicht mehr angenommen werden. Sieht man in einer Software wie Betangel oder Easytrader nun, dass auf einer Seite mehr Geld liegt, als auf der anderen (also Back vs. Lay), kann man darauf schließen, dass der Kurs sich in den nächsten Sekunden dort hin entwickeln wird. Soweit gibt es nichts auszusetzen und es wäre eine gute Methode zum traden, wenn folgende Probleme nicht wären:

Spoofer: Spoofer werden Punter genannt, die große Beträge (bis zu mehrere zehntausend Euro) in den Markt setzen, aber zu Quoten, wo diese nicht angenommen werden – also immer knapp außerhalb der Odds, die gerade gehandelt werden. Nun setzt eine Kettenreaktion ein, die man auch von der Börse her kennt: Die anderen Punter reduzieren ihre geforderten Odds, um ihre Wetten noch angenommen zu bekommen, drücken also den Preis. Die Quote sinkt und der Spoofer nimmt seine Wette (in diesem Fall Back) aus dem Markt und platziert eine Lay Wette – Die eigentlich geplante Wette. Er hat nun niedrige Lay Odds bekommen und der Markt schwingt wieder zurück. Hier wurde das WoM manipuliert und wer dies nicht mitbekommt, hat Verlust gemacht.

Normale Wetter: Nicht jeder möchte traden und daher kümmert es viele auch nicht, ob der Markt nun ein paar Punkte sinkt oder steigt, Hauptsache die eigene Wette wird angenommen. Da kurz vor dem Rennen das Geld von allen Seiten in den Markt einstürzt, ist es nur schwer am WoM Indikator abzulesen, in welche Richtung er sich entwickelt. Nur weil gerade eine große Back Welle kam, heißt das nicht, dass nicht gleich eine größere Lay Welle folgt – hier einen nennenswerten Profit mit einer Wette zu erwirtschaften, ist nur mit einem großen Einsatz möglich...WoM ist eine Möglichkeit, aber erfordert Übung und einen gewissen Stake, um Profit zu machen, und ist nicht ganz ohne Risiko.


Letzte Aktualisierung :    01.11.2018
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