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Pferdewetten Tipps


01.06.2020 – Deauville – Poule d’Essai des Poulains – Pick: The Summit EW

1. Juni 2020 / phil
Pferderennen in Frankreich

15:50 Poule d’Essai des Poulains – Gruppe 1

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Für 3jährige Pferde  |  Distanz: 1.600 m  |  Preisgeld: 360.000 EURFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis weich
In Frankreich werden heute die Klassiker aus dem Mai nachgeholt- zwar immer noch hinter geschlossenen Türen, aber immerhin haben wir nun doch die Chance, die aufregenden Dreihährigen aus diesem Jahr in Aktion zu sehen. Zwischenzeitlich sah es ja sogar danach aus, als ob wir dieses Jahr ganz auf die Generation verzichten müssten und sowohl den Trainer als auch den Jockeys die Möglichkeit genommen wird, die Dreijährigen und Zweijährigen, in die ja Unmengen an Geld und Arbeit geflossen sind, auf die Strecke zu schicken, und wenigsten einen Teil der Investitionen wieder herein zu holen.
Also, viel Spaß beim Rennen!
Victor Ludorum: Der Shamardal Sohn von Trainer Andre Fabre repräsentiert die beliebte und sehr erfolgreiche Kombination aus Trainer, Godolphin im Hintergrund und Mickael Barzalona im Sattel – und er ist heute sogar der einzige Godolphin Starter hier in diesem Rennen,da die Verschiffung zwischen den Ländern in Zeiten von Corona auch für Pferde nicht ganz einfach ist – Andre Fabre hat aber noch zwei weitere Pferde am Start und sollte solide Chancen auf einen weiteren Sieg in diesem Rennen haben – wobei Victor Ludorum auf dem Papier seine beste Chance ist.
Die Karriere von Victor Ludorum begann im September 2019 im Prix de Fontenoy über 1600m und er konnte bereits im ersten Rennen seine Duftmarke setzen, indem er das Rennen bequem und komfortabel mit über 3 Längen gewinnen konnte. Im nachfolgenden Prix des Aigles nur knapp zwei Wochen später musste Jockey Mickael Barzalona dagegen seinen Schützling auf den letzten 100 Metern ziemlich hart rannehmen, damit dieser sich erneut über 3 Längen absetzten kann und seinen zweiten Erfolg im zweiten Rennen feiern kann.
Im Oktober ging es dann in das Gruppe 1 Prix Jean-Luc Lagardère als Favorit, auch wenn einige andere Konkurrenten wie Amory oder Ecrivian durchaus gleichwertige Chancen ausgerechnet wurden. Aber Victor Ludorum beantwortete alle Fragen, ob er den weichen Untergrund bewältigen können wird, mit einem starken Schlusssprint über die letzten 300m und auch wenn ihn am Ende nicht viel von seinen Verfolgern trennte, war sein Sprint in der Mitte der Bahn doch sehr beeindruckend und er hatte vielleicht sogar noch etwas mehr aus sich herausholen können.
Ganz anders allerdings sein Saisondebüt im Mai im Prix de Fontainebleau auf Gruppe 3 Ebene gegen einige der heutigen Konkurrenten. Es war natürlich ein etwas anderes Rennen – alle Jockeys mit Mundschutz auf Grund von Corona, keine Zuschauer und eine längere Zwangspause als geplant – mit schlechteren Vorbereitungsmöglichkeiten zuvor.
Die Karten waren also neu gemischt und Victor Ludorum schaffte es dieses Mal trotz erneuter freier Bahn in der Mitte nicht, auf der Zielgraden auf den Front Runner The Summit aufzuholen, der sich mit einem beeindruckenden Tempowechsel mehrere Längen abgesetzt hatte. Escrivian nahm ebenfalls Maß und überholte Victor Ludorum noch vor dem Ziel, aber Mickael Barzalona schonte sein Pferd auch etwas auf den letzten Metern und der dritte und zweite Platz unterscheidet sich von der Leistung her kaum – viel interessanter ist da schon, wie The Summit heute vorgehen wird.
The Summit: Der  Wootton Bassett Sohn von H. Pantall war bis zu seinem Sieg im Mai über Voctir Ludorum und Escrivian aher unauffällig. Ein verpatztes Debüt im Auguts 2019 über 1300m in Deauville, danach ein Sieg in einem kleinen Handicap in Lyon-Parilly und eine gute Leistung im Gruppe 3 Prix de Condé im September.
In dem 1800m Rennen kam er auf einen soliden dritten Platz hinter Hopefull, wobei die Plätze 2-4 auch ziemlich dicht gedrängt waren am Ende. Trotzdem hatte kaum einer The Summit im Vorfeld diese Leistung zugetraut. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass The Summit in diesem Rennen fast komplett hinter den Führenden herlief und nie die Chance hatte, Hopeful zu überholen. Dementsprechend klar war seine Niederlage dann auch im Gruppe 1 Critérium de Saint-Cloud über 2000m im Oktober, für dass er – für mich verwunderlich – sogar als Favorit geführt worden war. Allerdings fiel The Summit schon früh im Rennen auf einen der hinteren Plätze zurück und musste das Aufholspiel spielen, mit gut vier bis fünf Längen Rückstand auf den Front Runner MKfancy, der zwar noch mal vom Feld eingeholt wurde, dann aber zu viel Kraft übrig hatte und sich souverän absetzten konnte. The Summit fehlte trotz der freien Bahn in der Mitte die Kraft, noch auf Mkfancy aufzuschließen und musste sich mit einem fünften Platz zufrieden geben.
Es folgte die Winterpause, die schon im März im Prix Omnium II , einem Listed Rennen, beendet wurde – was ein Glücksfall für the Summit war, denn kurz darauf folgte der Corona Lockdown und die Zwangsrennpause, so konnte The Summit aber noch wichtige Erfahung sammeln und immerhin einen sehr knappen zweiten Platz und etwas Preisgeld im Prix Omnium II erringen. Die Erfahrung brachte er dann im Prix de Fontainebleau  voll zu Geltung – er übernahm gegen den Favoriten Victor Ludorum die Führung, und gab diese nie wieder ab – und sprintete mit einem ungeahnten Tempwochsel davon – das war eine super Leistung, und ich bin nicht sicher ob der Favorit Victor Ludorum beim zweiten Start in der Saison deutlich besser abschneiden wird.
Ecrivain kam noch etwas ran, hatte aber keine Chance The Summit zu schlagen  -und da er nun einmal von The Summit, und einmal von Victor Ludorum geschlagen worden war, muss man wohl  hinnehmen, dass seine Leistung aus dem September im Prix des Chênes, wo er Hopeful schlagen konnte, nicht wiederholt werden kann, bzw. Hopefull nicht zu seinem vollen Potential aufgelaufen ist.
Alson: Der Areion Sohn von adre Fabre begann seine Karriere im Juni 2019 mit einem Maidensieg in München, bevor er dann nach Frankreich ging, wo er bei seinem ersten Start im neuen Land aber von Earthlight noch ziemlich eingenordet wurde. Beim zweiten Rennen in Clairefontaine beim  Prix d’Auberville konnte er allerdings an seinen Erfolg in Deutschland anschließen – und warum dann nicht gleich wieder zurück nach Deutschland gehen, um im Gruppe 3 Zukunftsrennen teilzunehmen?
Der Favorit Well Of Wisdom mühte sich redlich, aber Alson lies ihm keine Chance. Get Set setzte ein gutes Tempo und setzte sich einige Längen ab, kam dann aber wieder zurück zum Feld und am Ende schoss Alson in der Mitte der Bahn vor und gewann das Rennen mit gut zwei Längen Vorsprung.
Zurück in Frankreich nahm Alson im Oktober am Prix Jean-Luc Lagardère auf Gruppe 1 Ebene teil, und war hinter Victor Ludorum, Amory und Ecrivian geschätzt – überzeugte aber einmal mehr und gab Victor Ludorum einiges zu tun. Allerdings konnte Victor Ludorum in der Mitte der Bahn an Fahrt gewinnen und ziemlich viel Rückstand aufholen, was seinen relative knappen Sieg noch einmal aufwertet, während Alson an der Front bei weichem Untergrund etwas zu ermüden schien.
Im Gruppe 1 Critérium International im Oktober hatte er allerdings nur einen Gegner danach, was dem Rennen leider nicht gerecht wird  – Amory war wenigstens auf dem Papier ein solider Gegner, auf dem schweren Untergrund zog Alson allerdings locker davon und lies dem Konkurrenten keine Chance. Es wird sehr interessant sein, wie er sich hier nach der langen Pause schlagen wird. Er hat viel Erfahrung und gegen einige gute Gegner gewinnen können.
Arapaho: Der Lope De Vega Sohn von Trainer Andre Fabre ist ein weiterer sehr interessanter Starter hier im  Poule d’Essai des Poulains, auch wenn ihm noch die Erfahrung in ienem Gruppe 1 Rennen fehlt. Er gewann 3 seiner 4 Rennen bisher und kam mit einer sehr guten Leistung im Prix du Pont Neuf im Mai auf Listed Ebene zirück. Dort gewann er knapp gegen Mageva, indem er immer gerade genug tat um den Konkurrenten hinter sich zu halten. Er ist offen für eine Formsteigerung hier

Der Tipp basiert auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

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