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01.12.2018 – Newcastle – Fighting Fifth Hurdle – Pick: Samcro

30. November 2018 / phil
Pferderennen in England

15:05 Fighting Fifth Hurdle – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 3.308 m  |  Preisgeld: 110.000 GBPHürdenrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis weich  |  Platz-Regeln: 2 Plätze @ 1/4 Quote
Mit Buveur’D Air, Samcro und Summerville Boy haben sich gleich drei Gewinner und hochplatzierte Starter aus dem Cheltenham Festival im letzten Jahr hier eingefunden und es wird äußerst spannend werden, wie sich der Champion Hurdle Sieger Buveur D’Air gegen die Konkurrenz behaupten kann, nun wo er in die neue Saison gegen durchaus ernstzunehmende Konkurrenz eintreten wird.

Zu den einzelnen Startern:

Buveur D’Air für Nicky Henderson ist klarer Favorit des Rennens, schließlich hat er hier letztes Jahr schon gewonnen, dieses Jahr könnte er aber den ganz großen Wurd mit der Hurdle Triple Crown schaffen. Und nachdem er bei seinem Saisondebüt einen absoluten Kantersieg hatte einfahren können und diesem mit einem Sieg im Christmas Hurdle gegen The New One noch einmal zementiert hat, gibt es kaum Zweifel an seiner aktuellen Form. Seinen recht knappen Sieg im Betfred „Supports Jack Berry House“ Contenders Hurdle sollte man nicht überbewerten, da Buveaur D‘ Air sich in jenem Rennen nicht wirklich Mühe gab, die einzigen zwei anderen Konkurrenten auf Abstand zu halten und nur das Nötigste Tat, um den nächsten sicheren Sieg einzufahren.
Die Karriere von Buveaur D’Air in den Chase Rennen begann 2016, nachdem er über Hürden bereits fünf seiner sechs Starts bisher hatte gewinnen können. Er gewann seine ersten beiden Rennen in der neuen Disziplin mit Leichtigkeit, aber da sich beim Festival 2017 auf Grund des Ausfalls einiger hoch gehandelter Favoriten eine goldene Gelegenheit bot, hatte sich Trainer Nicki Henderson dazu entschieden, Buveur D’Air wieder einen Versuch über Hürden zu gönnen und die Chase Karriere etwas auf Eis zu legen. Gerade der irische Star Trainer Mullins war im Vorfeld des Festivals 2017 vom Verletzungspech verfolgt und seine Stars wie Faugheen und Annie Power hatten verletzungsbedingt zu Hause bleiben müssen, was den Weg zum Champion Hurdle Titel auf dem Papier deutlich vereinfachte.

Also ging es wieder über Hürden und er schlug in seinem Vorbereitungsrennen, dem Betfred „Follow Us On Twitter“ Contenders Hurdle auf schwerem Untergrund Rayvin Black und Irving mit Leichtigkeit. Leichte Zweifel an der Qualität jenes Rennens und der Form von Buveur D’Air  für das Champion Chase wurden dann am 14.03.2017 beiseite gefegt. Er konnte im Gruppe 1  Champion Hurdle auf den letzten Metern My Tent Or Yours deutlich hinter sich lassen und zog nach der letzten Hürde davon. Im selben Rennen schlug er auch The New One, der vor den letzten Hürden noch beherzt um seinen zweiten Platz kämpfte, den er zu diesem Zeitpunkt inne hatte. So richtig entschieden hat sich das Rennen erst auf den letzten Metern und auf dem weicheren Untergrund beim Aintree Hurdle hätten die Karten unter den erneut aufeinandertreffenden Konkurrenten neu gemischt werden können, aber Buveur D’Air machte erneut kurzen Prozess mit den Konkurrenten und schlug My Tent Or Yours und The New One erneut mit Leichtigkeit.

Buveur D’Air hat in der letzten Saison keine Zweifel an seiner Klasse gelassen und schlug auch den durchaus hoch gehandelten Konkurrenten Irving im Unibet Fighting Fifth Hurdle nach einer Pause von fast einem halben Jahr ohne Probleme. Der Kantersieg war mit das beste, was man diese Saison von irgendeinem Starter gesehen hat und wurde von einer nicht minder guten Leistung im Christmas Chase gefolgt. Beim Festival hat sich Buveaur D‘ Air voll und ganz auf das Champion Hurdle Trophy konzentriert, wo er auf ein paar alte Bekannte wie John Constable, Identity Thief, My Tent Or Yours und Wicklow Brave traf.

Das Rennen war bis zur Ziellinie extrem spannend und Buveur D‘ Air musste sich mit Melon bis auf die letzten Meter duellieren, wo er den Außenseiter Mick Jazz, der eines seiner besten Rennen bis Dato lief, mit drei Längen hinter sich lassen konnte. Mit Melon war das allerdings schon eine ganz andere Angelegenheit, schließlich konnte dieser den Tempowechsel vor der letzten Hürde mitgehen und schien ebenso mühelos vom Feld loszutreten wie der Favorit Buveaur D’Air. Auch an der letzten Hürde stiegen die beiden zusammen in die Luft, Melon hatte aber die etwas bessere Landung und setzte sich tatsächlich mit einem Nacken Vorsprung am Beginn des Zieleinlaufs ab. Buveaur D’Air kämpfte sich langsam aber stetig wieder heran und konnte dann am Ende knapp mit einem Nacken gewinnen, hatte das Rennen aber bei weitem nicht so im Griff wie man es erwartet hätte. Heute macht er sein Debüt in der neuen Saison nach einer langen Pause und Samcro ist niemals ein leichter Gegner, heute, mit einem Start in der aktuellen Saison im Rücken, dürfte das Rennen für Buveur D’Air ziemlich schwierig werden, je nachdem wie fit er aus der Sommerpause zurück kommt.

Samcro: Gordon Elliot hat mit dem Germany Sohn einen der interessantesten Starter des Feldes, der sich bis zum Cheltenham Festival nicht einen einzigen Aussetzer geleistet hatte. Die ungeschlagene Bilanz litt danach im Punchestown Champion Hurdle im April, wo er stürzte und damit seiner Favoritenrolle nicht gerecht werden konnte. Ein Sturz wie dieser ist immer ein traumatisches Ereignis und es ist kein Wunder das die Saison danach beendet wurde, nachdem die Saison ohnehin nicht mehr lang war und es danach nur noch wenig interessante Rennen gab. Aber dieser Sturz täuscht nicht über die Leistungen von Samcro in seiner bis dato tadellosen Kariere hinweg.

Samrco begann seine Karriere im April 2016 und wechselte über die Sommerpause zu Gordon Elliot, der ihn nach einem erfolgreichen Saisonstart auch gleich in einem Listed Rennen in Navan auflaufen lies. Dann allerdings lies der Trainer sämtliche Vorbereitung für das Festival aus und lies Samcro in dieser Saison nur noch ein Rennen in Punchestown im April 2017 absolvieren. Auch dieses NHF Rennen gewann er mit Leichtigkeit, was ihn für sein Maidenrennen über Hürden im Oktober auch zum klaren Favoriten machte. Auch die neue Disziplin hielt keine Schrecken für ihn bereit und Samcro gewann gegen Minds’Eye mit lockeren 15 Längen Vorsprung. Nur einen Monat später setzte er im Gruppe 3 „Monksfield“ Novice Hurdle nach und deklassierte Jetz mit 12 Längen. Die Konkurrenz war bisher eher von moderatem Niveau gewesen und man war gespannt, wie er sich wohl in einem besser besetzten Rennen schlagen würde. Samcro startet wie einige der heutigen Konkurrenten daraufhin im Deloitte Novice Hurdle, nur um gegen Konkurrenten wie Real Steel, Sharjah, Duc Des Genievres und Debuchet einen weiter äußerst lockeren Sieg einzufahren. Gerade Sharjah hatte beim Rennen zuvor einen hervorragenden Eindruck hinterlassen, als er im Paddy Power Future Champions Novice Hurdle an der letzten Hürde wie der sichere Sieger aussah, dann aber stürzte. Samcro hat danach auch im Ballymore Novices‘ Hurdle seine Konkurrenten deklassiert und gerade der zweite des Rennens, Black Op, hat danach mit seinem Sieg im Mersey Novices‘ Hurdle der Form noch mal ordentlich einen Boost gegeben.

Im Punchestown Champion Hurdle auf Gruppe 1 Ebene lief es dann mit dem Sturz an der drittletzten Hürde alles andere als nach Plan – dabei war er weit vorne mit dabei und hätte das Rennen locker gewinnen können. Er kehrte nach der Sommerpause auf geringerem Niveau im WKD Hurdle, wo er über 2m allerdings über eine ungute Distanz startete und auf den letzten Metern nicht mehr anziehen konnte. Aus der Sommerpause kam er mit einem Start im Gruppe 2 WKD Hurdle zurück, wo er seinem Favoritenstatus noch nicht ganz gerecht werden konnte und sich am Ende dem stark auflaufenden Bedrock geschlagen geben musste. Heute dürfte er fitter ins Rennen gegen und ich denke er hat einen kleinen Vorteil mit dem ersten Rennen hinter sich in der neuen Saison, jedenfalls gehe ich davon aus, dass er das heutige Rennen wesentlich stärker bestreiten wird als sein Saisondebüt

Summerville Boy: Der Sandmason Sohn von Trainer Tom Richard George flog im Vorfeld des Festvials zunächst ein wenig unter dem Radar. Nach einem gelungenen Einstand im Killarney Racegoers Club im Mai 2017 scheiterte er in seinem Maidenrennen im Oktober, schaffte dann aber einen knappen zweiten Platz im Gruppe 2 The Sharp Novices‘ Hurdle hinter Slate House. Beim zweiten Start in einem Novice Rennen in Cheltenham, dem  British Stallion Studs EBF „National Hunt“ Novices‘ Hurdle, hatte er allerdings keine Chance gegen Western Ryder und Lalor, die das Feld zwischen den letzten Hürden übernahmen und sich vom Rest des Feldes  absetzten. Western Ryder trug dabei mehr Gewicht als seine Verfolger, konnte sich aber auf dem weichen Boden über die 2m1f trotzdem am Ende mit über 2 Längen absetzen. Summerville Boy wechselte dann nach Sandown, wo er zusammen mit Western Ryder und anderen heutigen Konkurrenten im Gruppe 1 32Red Tolworth Novices‘ Hurdle auflief. Der Boden war durch Dauerregen aufgeweicht und schwer geworden, was vielen Konkurrenten Probleme bereitete, dagegen schien Summervielle Boy sich im Matsch Pudelwohl zu fühlen und gewann am Ende das Rennen mit über vier Längen gegen Kalashnikov. Western Ryder und The Russian Doyen setzte der Boden offensichtlich ziemlich zu und beide verloren an der drittletzten Hürde endgültig den Anschluss an die Sieger. Summerville Boy entledigte sich seines letzten Konkurrenten auf dem Zieleinlauf, hätte sich an der letzten Hürde aber fast selber aus dem Rennen genommen.
Auch bei seinem Saisonziel, dem Gruppe 1 Supreme Novices‘ Hurdle beim Cheltenham Festival, lief es nicht an jeder der Hürden perfekt für ihn, allerdings fand er über die 3298m eine sehr gute Linie im Feld und reichlich Kraft am Ende auf dem Zieleinlauf den Hügel in Cheltenham hinauf, so dass er gegen den alten Konkurrenten Kalashnikov, dem zu allem Überfluss auch noch bessere Chancen ausgerechnet worden waren, mit knapp 0,3 Längen bestehen konnte. Das war sein bestes Rennen bisher und wenn man bedenkt, wie wenig Starts er erst absolviert hat, kann man davon ausgehen, dass er sich diese Saison noch einmal deutlich steigern kann. Die Konkurrenz heute ist stark, aber wenn die Favoriten die Sommerpause noch nicht vollständig aus den Knochen raus haben, ist er für eine Überraschung gut.
Vision Des Flos: Der Balko Sohn begann seine Karriere erst im April 2017 und pausierte nach seinem Debüt in dem NHF Rennen gleich wieder bis zum Oktober, wo die Karriere über Hürden so richtig beginnen sollte. Dort legte er gleich mit einem Platz im Gruppe 2 totepool Persian War Novices‘ Hurdle in Chepstow los, obwohl er alles andere als rund lief. Er zog viel zu stark an seinen Zügeln und fand nur schwer ins Rennen, schaffte dann aber einen guten Schlusssprint, welchen ihn noch bis auf knapp fünf Längen an die Sieger heranbrachte. Er behielt das Niveau beim Gruppe 2 Ballymore Novices‘ Hurdle bei, konnte gegen die gleichbleibend starke Konkurrenz aber keinen Stich landen und musste sich mit einem abgeschlagenen fünften Platz zufrieden geben. Dementsprechend senkte Collin Tizzard das Niveau im nachfolgenden Klasse 4 Rennen deutlich, allerdings kam er trotzdem nicht über einen zweiten Platz hinter Paisley Park hinaus. Der Flop war Grund genug, um ihn einer Wind OP zu unterziehen, die im In Play Betting At 188Bet Novices‘ Hurdle auf Listed Niveau ihren Erfolg zeigte. Vision Des Flos lief wesentlich stärker auf und konnte das Feld rund um den Favoriten Mercenaire mit Leichtigkeit in die Schranken weisen. Die Hoffnung dass er die selbe Form im Gruppe 1 Ballymore Novices‘ Hurdle n0ch einmal zeigen könnte stellte sich als unbegründet heraus, wurde er den führenden doch nie wirklich gefährlich und musste sich erneut mit einem deutlich abgeschlagenen Platz 6 zufrieden geben.Danach fand er allerdings in Aintree im Top Novices Hurdle auf Gruppe 1 Ebene etwas zur Form zurück und wurde seiner Favoritenrolle über lange Zeit auch gerecht, musste sich am Ende aber dem stark auflaufenden Lalor geschlagen geben. Er hatte allerdings Bedrock hinter sich, der in der neuen Saison Samcro schlagen konnte und auch im nachfolgenden Gruppe 1 Herald Novice Hurdle konnte er zeigen, dass eine Form aus dem vorangegangenen Rennen eine Menge wert war. Denn auch in diesem Rennen belegte er am Ende einen zweiten Platz mit nur knappen Rückstand auf den Sieger und er Visions Des Flos konnte zusammen mit seinem Jockey Robbie Power stolz auf das erreichte in der aktuellen Saison sein.
Die Ziele in der neuen Saison nach der mehrmonatigen Sommerpause waren eher klein gehalten, so startete er in einem Klasse 3 Rennen in FFos Las im Oktober, warf aber Tom Scudamore während des Rennens ab und bekam fast genau einen Monat später in Aintree erneut eine Chance. Dort musste er gegen Wholestone und Unowhattimeanharry ran und schien mit seinem erneuten zweiten Platz langsam wieder in die Form des letzten Jahres zu kommen, was sich so früh in der Saison durchaus gut liest.

Pferdewetten-online.info Einschätzung:

Buveur D’Air hat in der letzten Saison keine Zweifel an seiner Klasse gelassen und schlug auch den durchaus hoch gehandelten Konkurrenten Irving im Unibet Fighting Fifth Hurdle nach einer Pause von fast einem halben Jahr ohne Probleme. Der Kantersieg war mit das beste, was man diese Saison von irgendeinem Starter gesehen hat und wurde von einer nicht minder guten Leistung im Christmas Chase gefolgt. Beim Festival hat sich Buveaur D‘ Air voll und ganz auf das Champion Hurdle Trophy konzentriert, wo er auf ein paar alte Bekannte wie John Constable, Identity Thief, My Tent Or Yours und Wicklow Brave traf.

Das Rennen war bis zur Ziellinie extrem spannend und Buveur D‘ Air musste sich mit Melon bis auf die letzten Meter duellieren, wo er den Außenseiter Mick Jazz, der eines seiner besten Rennen bis Dato lief, mit drei Längen hinter sich lassen konnte. Mit Melon war das allerdings schon eine ganz andere Angelegenheit, schließlich konnte dieser den Tempowechsel vor der letzten Hürde mitgehen und schien ebenso mühelos vom Feld loszutreten wie der Favorit Buveaur D’Air. Auch an der letzten Hürde stiegen die beiden zusammen in die Luft, Melon hatte aber die etwas bessere Landung und setzte sich tatsächlich mit einem Nacken Vorsprung am Beginn des Zieleinlaufs ab. Buveaur D’Air kämpfte sich langsam aber stetig wieder heran und konnte dann am Ende knapp mit einem Nacken gewinnen, hatte das Rennen aber bei weitem nicht so im Griff wie man es erwartet hätte. Heute macht er sein Debüt in der neuen Saison nach einer langen Pause und Samcro ist niemals ein leichter Gegner, heute, mit einem Start in der aktuellen Saison im Rücken, dürfte das Rennen für Buveur D’Air ziemlich schwierig werden, je nachdem wie fit er aus der Sommerpause zurück kommt.

 


Der Tipp basiert auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

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