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02.02.2019 – Leopardstown – Irish Champion Hurdle – Pick: Apple’s Jade

1. Februar 2019 / phil
Pferderennen in England

14:25- Irish Champion Hurdle – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde | | Distanz: 3.218 m | Preisgeld: 175.000 EUR | Hürdenrennen | Geläuf: Gras | Platz-Regeln: 2 Plätze @ 1/4 Quote

Weiter gehts in den Duellen vor dem Festival, und Apple’s Jade schickt sich an nach dem dominanten letzten Sieg im Squared Financial Christmas Hurdle hier noch einen drauf zu setzen. Leider ist Faugheen nicht erneut mit dabei, der Veteran hatte vor dem Sturz an der letzten Hürde sowas wie einen zweiten Frühling erlebt und ich bin persönlich gespannt, wie es zum Festival mit ihm weiter geht – das Stayers Hurdle ist bisher sein Ziel, und man darf gespannt sein ob Apple’s Jade auch den Weg dorthin nimmt.

Zu den einzelnen Startern:

Apple’s Jade Die Saddler Maker Tochter schaffte letztes Jahr beim Festival einen Achtungserfolg im Triumph Hurdle, wo sie Zweite wurde, , obwohl sie bis dato kaum Erfahrung über Hürden aufweisen konnte und lies gleich darauf in Aintree im Betfred Anniversary  4YO Juvenile Hurdle einen beeindruckenden Sieg gegen ihren ehemaligen Bezwinger Ivanovich Gorbatov folgen. Im nachfolgenden Gruppe 1 AES Champion Four Year Old Hurdle lies sie den Konkurrenten wiederum mit Leichtigkeit zurück und es ging danach in die wohl verdiente Sommerpause 2015.

Nach 7 Monaten Pause floppte ihr Debüt in der neuen Saison2016/2017  allerdings und sie kam als klare Favoritin nicht über einen zweiten Platz im Gruppe 2 WKD Hurdle hinaus. Es folgte ein erneuter zweiter Platz als Favoritin im Fighting Fifth Hurdle, wo sie im einem Foto Finish gegen Irving verlor, der speziell dieses Rennen aber auch liebt und dort öfter über sich hinauswächst

Apple’s Jade schaffte dann aber ihr eigenes Comeback mit einem knappen Sieg über Vroum Vroum Mag im Hatton’s Grace Hurdle 2016, welche in jenem Duell eigentlich als Favoritin gestartet war. Auf für die Jahreszeit überraschend gutem Untergrund hatte sich Apple’s Jade hinter die Führenden gesetzt und stets an den Pacesettern orientiert, um drei Hürden vor dem Ziel selbst Ansprüche auf die Führung zu erheben. Vroum Vroum Mag kam an der letzten Hürde heran und die beiden lieferten sich ein episches Duell bis zur Ziellinie, welches Apple’s Jade weniger Zentimeter vor dem Ziel für sich entscheiden konnte. Die beiden deklassierten Shaneshill und Ivanovich Gorbatov und setzten damit als Stuten ein großes Ausrufezeichen für die aktuelle Saison.

Apple’s Jade hatte sich damit wieder das Vertrauen ihrer Unterstützer verdient und startete als Favoritin in das Quevega Mares Hurdle in Punchestown, wo sie über 2m4f auf schwerem Untergrund keine Chance gegen Limini hatte.

Beim Festival 2017 ging man eigentlich davon aus, dass Apple’s Jade mit Vroum Vroum Mag und Limini alle Hände voll zu Tun haben würde, auf den letzten hundert Yards lies sie aber beide Konkurrentinnen souverän hinter sich und gewann das Gruppe 1 OLBG Mares‘ Hurdle über 2m4f mit knappen Vorsprung. Der bessere Untergrund schien ihr deutlich besser zu liegen als der Schlamm zuvor und auch beim nachfolgenden Gruppe 1 Irish Stallion Farms European Breeders Fund Mares Champion Hurdle in Punchestown bekam Apple’s Jade den bevorzugten Boden. Unter idealen Bedingungen schlug sie das solide besetzte Feld mit Leichtigkeit, wobei sie sich bereits zwei Hürden vor dem Ziel locker absetzte und mit 14 Längen Vorsprung gewann.

Danach ging es in die wohl verdiente Sommerpause, die Rückkehr in Navan im Gruppe 2 Lismullen Hurdle stand aber unter keinen guten Vorzeichen, schließlich war der Boden durch Dauerregen deutlich aufgeweicht worden und nunmehr auf dem Weg zur Schlammschlacht. Die einzige wirkliche Konkurrentin Jer’s Girl hielt auch lange dagegen, musste an der letzten Hürde aber einsehen, dass Apple’s Jade noch deutlich mehr im Tank hatte und musste die Konkurrentin ziehen lassen. Damit hat Apple’s Jade drie ihrer letzten vier Starts gewonnen und sich als eine, wenn nicht die beste Stute in England und Irland positioniert. Das ist auch nach der Sommerpause nicht anders und Apple’s Jade deklassierte das Feld rund um Jetzki im Lismullen Hurdle nach Belieben. Für ihr Niveau war das Rennen vielleicht ein wenig schwach besetzt, aber ein Sieg auf Gruppe 2 Niveau ist ein Sieg.

Da hatte Apple’s Jade Anfang Dezember im Hatton’s Grace Hurdle auf dem Papier mit Supasundae und Limini schon deutlich mehr vor der Brust, konnte aber auch dort die Konkurrenz nach Belieben deklassieren und im Squared Financial Christmas Hurdle nach Weihnachten gewann sie erneut unangefochten. Das lag aber vor allem daran, dass Faugheen mit einem Sturz das Duellum die Führung über die letzten Hürden schmerzhaft abkürzte und Apple’s Jade damit den Vorsprung von 26 Längen locker nach Hause tragen konnte. Heute hat sie vor allem Konkurrenten vor der Brust, die sie in den vergangenen Wochen schon deutlich hatte schlagen können und es wäre eine Überraschung, wenn sie hier nicht gewinnen würde.

Melon: Der Medicean Sohn ist  ein weiterer erfolgreicher Import aus Frankreich für  seinen Trainer Willie Mullins und wurde bereits 2015 nach Irland geholt, machte aber erst im Januar 2017 im Marquees Maiden Hurdle im Leopardstown sein Debüt.

Er gewann das 3291m Rennen auf gutem Untergrund mit Leichtigkeit gegen die durchaus solide Konkurrenz und hinterslies bereits bei der ersten Sichtung einen sehr guten Eindruck.

Die Form war noch schwer zu greifen vor dem Start im Supreme Novices‘ Hurdle beim Cheltenham Festival 2017, trotzdem reichte die Reputation seines Trainers zusammen mit der Wahl von Ruby Walsh aus, um ihn als Favoriten zusammen mit Ballyandy in das Rennen starten zu lassen.
Er wurde dann im Endeffekt nur von dem überraschend stark auftretenden Labaik geschlagen und setzte sich vom dritten, River Wylde, mit über sechs Längen ab, was eine hervorragende Leistung war. Nur bei der letzten Hürde lief es nicht ganz rund für Melon und er verlor an Momentum, während Labaik an Tempo immer mehr aufnahm und auf den letzten hundert Yards locker davonzog, was das Rennen entschied.

Danach startete Melon als Favorit in das Herald Champion Novice Hurdle auf dem Kurs in Punchestown in Irland, wo er allerdings von seinem Stablemate Cilaos Emery knapp geschlagen wurde, der auf der Zielgeraden nach der letzten Hürde einfach noch mehr Kraft übrig hatte. Nach der Sommerpause zeigte sich Melon allerdings wieder vollständig erholt und konnte im Gruppe 2 WKD Hurdle die versammelte Konkurrenz zwischen den beiden letzten Hürden abschütteln. Unter anderem schlug er dabei Mick Jazz und Coquin Mans, so dass es kein wunder war, dass er auch im Unibet International Hurdle in Cheltenham einige Wochen später als Favorit auflaufen sollte. Dort konnte er allerdings gegen The New One und My Tent Or Yours nicht viel ausrichten und musste sich knapp 2 Längen hinter dem Sieger einreihen, was aber trotzdem eine sehr solide Leistung gewesen war. Schließlich hatte der Favorit einige Kilo weniger zu tragen und der Untergrund war recht aufgeweicht gewesen, was es Melon erschwerte zu vollem Potential aufzulaufen. Auch für Melon folgte der erste richtige Test dann im Irish Champion Hurdle gegen Faugheen und Supasundae, dieses Mal konnte Melon aber nicht auftrumpfen und zeigte zu viele Schwächen, um am Ende über den etwas enttäuschenden fünften Platz hinaus zu kommen. Im Champion Hurdle Trophy  gab er dem haushohen Favorit Buveaur D’Air mächtig was zu tun, schaffte es aber dann im Ryanair Hurdle nach Weihnachten auf diesem Kurs hier nicht, an diese Leistungen anzuschließen -was gegen Apple’s Jade heute Böses erahnen lässt.

Samcro: Gordon Elliot hat mit dem Germany Sohn einen der interessantesten Starter des Feldes, der sich bis zum Cheltenham Festival nicht einen einzigen Aussetzer geleistet hatte. Die ungeschlagene Bilanz litt danach im Punchestown Champion Hurdle im April, wo er stürzte und damit seiner Favoritenrolle nicht gerecht werden konnte. Ein Sturz wie dieser ist immer ein traumatisches Ereignis und es ist kein Wunder das die Saison danach beendet wurde, nachdem die Saison ohnehin nicht mehr lang war und es danach nur noch wenig interessante Rennen gab. Aber dieser Sturz täuscht nicht über die Leistungen von Samcro in seiner bis dato tadellosen Kariere hinweg.

Samrco begann seine Karriere im April 2016 und wechselte über die Sommerpause zu Gordon Elliot, der ihn nach einem erfolgreichen Saisonstart auch gleich in einem Listed Rennen in Navan auflaufen lies. Dann allerdings lies der Trainer sämtliche Vorbereitung für das Festival aus und lies Samcro in dieser Saison nur noch ein Rennen in Punchestown im April 2017 absolvieren. Auch dieses NHF Rennen gewann er mit Leichtigkeit, was ihn für sein Maidenrennen über Hürden im Oktober auch zum klaren Favoriten machte. Auch die neue Disziplin hielt keine Schrecken für ihn bereit und Samcro gewann gegen Minds’Eye mit lockeren 15 Längen Vorsprung. Nur einen Monat später setzte er im Gruppe 3 „Monksfield“ Novice Hurdle nach und deklassierte Jetz mit 12 Längen. Die Konkurrenz war bisher eher von moderatem Niveau gewesen und man war gespannt, wie er sich wohl in einem besser besetzten Rennen schlagen würde. Samcro startet wie einige der heutigen Konkurrenten daraufhin im Deloitte Novice Hurdle, nur um gegen Konkurrenten wie Real Steel, Sharjah, Duc Des Genievres und Debuchet einen weiter äußerst lockeren Sieg einzufahren. Gerade Sharjah hatte beim Rennen zuvor einen hervorragenden Eindruck hinterlassen, als er im Paddy Power Future Champions Novice Hurdle an der letzten Hürde wie der sichere Sieger aussah, dann aber stürzte. Samcro hat danach auch im Ballymore Novices‘ Hurdle seine Konkurrenten deklassiert und gerade der zweite des Rennens, Black Op, hat danach mit seinem Sieg im Mersey Novices‘ Hurdle der Form noch mal ordentlich einen Boost gegeben.

Im Punchestown Champion Hurdle auf Gruppe 1 Ebene lief es dann mit dem Sturz an der drittletzten Hürde alles andere als nach Plan – dabei war er weit vorne mit dabei und hätte das Rennen locker gewinnen können. Er kehrte nach der Sommerpause auf geringerem Niveau im WKD Hurdle, wo er über 2m allerdings über eine ungute Distanz startete und auf den letzten Metern nicht mehr anziehen konnte. Aus der Sommerpause kam er mit einem Start im Gruppe 2 WKD Hurdle zurück, wo er seinem Favoritenstatus noch nicht ganz gerecht werden konnte und sich am Ende dem stark auflaufenden Bedrock geschlagen geben musste. Heute dürfte er fitter ins Rennen gegen und ich denke er hat einen kleinen Vorteil mit dem ersten Rennen hinter sich in der neuen Saison, jedenfalls gehe ich davon aus, dass er das heutige Rennen wesentlich stärker bestreiten wird als sein Saisondebüt

Petit Mouchoir startet für seinen Trainer Henry De Bromhead, der ihn seit Oktober 2016 betreut. Seine Karriere begann Petit Mouchoir allerdings schon früher für Gordon Elliot und nach zwei gewonnen PTP und NHF Rennen wechselte er zu Willlie Mullin, der ihn sogleich über Hürden starten lies.

Sein erstes Maidenrennen war gleich ein voller Erfolg und Mullins lies keine Zeit verstreichen, um Petit Mouchoir in den besten Rennen starten zu lassen, was schon alleine für das Vertrauen von Mullins in seinen ehemaligen Starter spricht. So lief er im Gruppe 1 Future Champions Hurdle auf und konnte einen soliden, knappen dritten Platz hinter Long Dong belegen, bevor er einen abgeschlagenen vierten Platz im Deloitte Novice Hurdle erringen konnte. Im nachfolgenden Sky Bet Supreme Hurdle beim Festival 2016 war er chancenlos gegen Altior, Min und Buveur D‘ Air und kam nur auf einem bedeutungslosen achten Platz ins Ziel. Er war allerdings ohnehin nur als Außenseiter gestartet und überraschte bei seinem nächsten Start im Gruppe 1 Imagine Cruising First In The Frame Top Novices‘ Hurdle mit einem sehr knappen zweiten Platz hinter Buveur D’Air, der nur noch einen Nacken Vorsprung hatte am Ende. Petit Mouchoir bestätigte diese gute Form mit einem weiteren zweiten Platz in seinem letzten Start in der Saison 2016 im Herald Champion Novice Hurdle in Punchestown und kam erneut bis auf eine halbe Länge an den Sieger heran.

Nach diesen beiden Ausnahemleistungen wechselte Petit Mouchoir zu Henry De Bromhead, der im bei seinem Saisondebüt im Gruppe 2 WDK Hurdle eine lösbare Aufgabe stellte. Am Ende reichte es nur zu einem dritten Platz hinter Apple’s Jade und Rashaan, aber das Rennen war bis zur letzten Hürde offen und Petit Mochoir begrub seine Chancen erst mit einem unsauberen Sprung an der letzten Hürde.

Der Sprung an der letzten Hürde wurde ihm erneut zum Verhängnis, als er beim Stanjames.com Fighting Fifth Hurdle im November 2016 an der letzten Hürde stürzte, nachdem er knapp die Führung übernommen hatte und dabei noch relativ frisch aussah. Seinen wahrscheinlichen Sieg gab er damit an Irving und Apple’s Jade ab, konnte sich aber im nachfolgenden Ryanair Hurdle in Leopardstown revanchieren und schlug den hoch gehandelten Nichols Canyon mit locker 7 Längen. Er hätte diesen Konkurrenten auch bei seinem Sieg im Gruppe 1 BHP Insurance Irish Champion Hurdle im Januar geschlagen, dort stürzte aber zur Abwechslung Nichols Canyon an der letzten Hürde und so kämpfte Petit Mouchoir mit Footpad um den Sieg und konnte sich am Ende mit einer Länge durchsetzen.

Beim Festival 2017 unterlag er erneut dem Konkurrenten Buveur D‘ Air im Gruppe 1 Stan James Champion Hurdle Challenge Trophy und auch My Tent Or Yours konnte sich einige Längen vor ihm durchs Ziel schieben, es hat ihm allerdings auch nicht geholfen, dass er gleich mehrere unsaubere Sprünge auf der letzten halben Meile einbaute und mehrere Hürden beim Springen traf. Die Distanz hier bei diesem Rennen ist ideal für ihn, er hat gute Erfahrungen auf dem Track machen können und scheint seit einem Jahr eine immer weiter ansteigende Formkurve zu haben. Der dritte Platz im Champion Hurdle ist alles andere als schlecht und der Track in Cheltenham liegt nicht jedem so dass auch das bisher letzte Rennen über Hürden als Erfolg gewertet werden kann.

Für Petit Mouchoir ging es danach in die Sommerpause und zurück ins Trainingslager, wo auch er die Kunst der Chase Rennen perfektionierte und in der neuen Saison sein Debüt in dieser neuen Klasse gab. Beim ersten Pferderennen nach der Sommerpause machte er kaum Fehler und dominierte ein kleines, aber durchaus gut besetztes Feld in Punchestown mit Leichtigkeit

Dann kam es zum vorgezogenen Duell um den Titel beim Festival in Leopardstown beim  im Arkle Novice Chase wo Footpad und Petit Mouchoir  aufeinandertrafen. Petit Mouchoir konnte mit dem Favoriten eine Weile gut mithalten, musste aber vor der letzten Hürde erkennen, dass er Footpad am heutigen Tag nicht schlagen kann und musste den Konkurrenten ziehen lassen. Footpad musste nicht einmal hart geritten werden um sich am Ende fünf Längen absetzten zu können und diese Niederlage direkt vor dem Festival wiederholte sich noch einmal beim Arkle Chase selbst, nur dass nun auch Brain Power vor Petit Mouchoir ins Ziel einlaufen konnte.

Über Hürden war Petit Mouchoir sogar Footpad noch überlegen, in den Chase Rennen ist die Hackordnung aber mehr als klar.

Sharjah: Sharjah hatte beim Paddy Power Future Champions Novice Hurdle  im Dezember 2017 einen hervorragenden Eindruck hinterlassen, sah er doch wie der sichere Sieger dieses Rennens an der letzten Hürde aus, bevor er stürzte und das Rennen an Whiskey Sour übergab. Auch Real Steel stürzte an dieser Hürde, sah aber längst nicht so gut aus wie Sharjah und mit Konkurrenten wie Mengli Khan im Rennen, der früh Probleme hatte, hatte die Form einiges an Gewicht. Danach ging er aber sang und klanglos gegen Samcro im Deloitte Novice Hurdle unter und auch seine Starts im Supreme Novices‘ Hurdle oder dem Studs Novice Hurdle brachten keinen Erfolg. Er blieb im Jahr 2018 stets aktiv und startete noch im Gruppe 1 Herald Novice Hurlde und dem Gruppe 3 Grimes Hurdle , wo er immerhin einen dritten Platz hinter Joey Sasa und Wicklow Brave erringen konnte.

Dann kam seine Sternstunde im Guinness Galway Hurdle, wo er auf Gruppe 1 Ebene trotz seines hohen Gewichts im August einen souveränen Sieg feiern konnte. Das Rennen war zwar gut besetzt, trotzdem konnte sich Sharjah auf den letzten Metern mit über drei Längen absetzten und er schaffte seinen besten Lauf in seiner Karriere bisher. Wenig überraschend schaffte er es nicht sich im Petingo Handicap im September an diese For anzuküpfen, und auch im Irish Cesarewitch und dem Gruppe 2 WKD Hurdle im September kam es nicht

Supasundae Der Galileo Sohn hat sich das erste Mal ins Gespräch gebracht, als er Apple’s Jade im Christmas Hurdle um ein Haar die Show hätte stehlen können. Nur ein immenser Kraftaufwand der Wundertsute und haushohen Favoritin auf den letzten Metern brachte ihr den Sieg um eine halbe Länge gegen den 8/1 Außenseiter Supasundae ein, und dass, obwohl sie deutlich leichter unterwegs war.

Dann kam es zum Aufeinandertreffen mit Faugheen im Gruppe 1 Irish Champion Hurdle, und dieses Mal gelang die Überraschung. Faugheen kämpfte aber Supasundae hatte ab der letzten Hürde klar die Oberhand gewonnen und deklassierte den klaren Favoriten mit über zwei Längen. Supasundae war das gesamte Rennen über stark aufgelaufen und sprang die Hürden extrem sauber und seine Chancen standen im Stayers‘ Hurdle beim Cheltenham Festival durchaus gut. Dort war es aber Penhill, der ihm den Sieg streitig machen konnte, obwohl die beiden fast gleichzeitig über die letzte Hürde gingen. Generell war es ein Pulk von Startern, die sich zusammen über die letzte Hürde schwangen und das Rennen wurde erst auf dem Zieleinlauf entschieden. Penhill hatte noch am meisten übrig auf den letzten Metern und gewann am Ende mit zwei Längen vor Supersundae, der vor dem Rennen durchaus nervös aussah. Seine Form aus den letzten Rennen war beeindruckend und auf besserem Untergrund im Aintree Hurdle sollte es dann endlich mit dem nächsten Sieg klappen, aber wieder hatte ein anderer Starter am Ende die Nase vorn, dieses Mal war es L’Ami Serge. Supasundae war als Favorit gestartet und so langsam wird seine Eigenschaft, immer mindestens von einem anderen Starter geschlagen zu werden, zum Problem


Der Tipp basiert auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

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