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04.04.2020 – Randwick – T. J. Smith Stakes – Pick – Pick: Nature Strip / Redzel EW

3. April 2020 / phil
Pferderennen in Australien

07:35  T. J. Smith Stakes – Gruppe 1

Für 3jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.200 m  |  Preisgeld: 1.250.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras
In der Corona Krise kann man ja schon froh sein, wenn wenigstens einige Rennen wie geplant stattfinden können und wir ein paar alte Bekannte wiedersehen können, Morgen früh starten in Australien einige Gruppe 1 Rennen, und im nach wie vor hoch dotoerten TH Smith Stakes erwarten uns hochkarätige Starter wie etwa Nature Strip, Pierata oder Santa Ana Lane – oder Redzel, einer meiner persönlichen Lieblinge

Die Starter im Einzelnen:

Nature Strip: Der Nicconi Sohn von Chris Waller hat sich seit 2017 langsam noch oben gearbeitet, wobei er bereits nach seinem ersten Rennen eine Serie von drei Siegen in Folge präsentieren konnte.

Heutzutage ist Nature Stip natürlich einer der etablierten Gruppe 1 Performer in Australien und über die Distanz von 1000-1200m immer eine ernst zu nehmende Gefahr. Allein 2019 gewann er drei Gruppe 1 Rennen mit einem Preispool von insgesamt 3.700.000$ austrlischen Dollar. Das ist weit weg von dem kleinen Nature Strip, der 2017 das erste Mal in einem 120k$ Rennen lief, aber den letzten Sieg seiner Serie von 2017/18 landete er immerhin schon in einem 250k$ Rennen und war damit auf dem besten Weg, die Investitionen seiner Besitzer zurück zu zahlen.

Danach wurde er immerhin noch einmal Zweite im Yulong Vobis Gold Dash in Caulfield im April 2018, bevor er es in sein erstes Gruppenrennen im Gruppe 2 Euclase Stakes in Morphetville, einem 1200m Rennen mit durchaus starker Besetzung. Nature Strip war nach seiner Erfolgsserie zuvor als Favorit gestartet, konnte aber „nur“ einen vierten Platz eine Länge hinter dem Sieger belegen, was aber eine durchaus gute Leistung war

Das konnte Nature Strip im Great Ocean Road Handicap einen Monat später gleich wieder mit einem beeindruckenden Sieg unterstreichen, als er das Rennen mit fast fünf Längen  für sich entschied. Das Rennen war das Sprungbrett um im A.r. Creswick Series Final wieder auf Black Type Rennen Ebene zu starten – und zu gewinnen. Das 1200m Rennen war zwar nicht so stak besetzt wie die Gruppenrennen zuvor, aber Nature Strip lies sich nicht beirren und lieferte im Lightning Stakes noch im selben Monat den nächsten Sieg nach. Dieser Sieg war eine reine Demontage der Konkurrenz, die auf dem 1050m Distanz keine Chance hatte, an Nature Strip noch dran zu bleiben und den Favoriten mit sechs Längen hatte ziehen lassen müssen.

Der talentierte Sunlight gehörte zu den geschlagenen Konkurrenten  und Nature Strip machte sich zu höheren Ebenen, als er im Gruppe 2 Mittys Mcewen Stakes im September startete. Das Rennen ging Nature Strip erneut als Favorit an den Start ging, aber am Ende gegen Houtzen nur knapp bestehen konnte. Nature Strip bewies einmal mehr seinen Kampfgeist und behauptete seinen Vorsprung bis zur Zielinie, hatt emit dem Außenseiter aber mehr zu schaffen als erwartete worden wäre, vielleicht hat die lange Saison zu diesem Zeitpunkt ihre Spuren hinterlassen – schließlich kam er auch im Gruppe 1 Cramer Moir Stakes  im September nicht mehr rechtzeitig in Gang und musste sich am Ende mit einem achten Rang zufrieden geben. Deutlich abgeschlagen hinter den Siegern ging es für Nature Strip nach dieser Niederlage in eine kleine Pause, die im Februar beendet wurde – mit einem Sieg im Gruppe 2 Schweppes Rubiton Stakes über 1100m und Konkurrenten wie Jungle Edge oder Vodoo Lad,

Jungle Edge versuchte das Tempo zu setzen, aber Nature Strip klebte ihm an den Hufen und übernahm beim Einbiegen in die Zielgerade ab der 200m Marke das Feld übernahm und locker ins Ziel einreiten konnte. Das war der nächste lockere Erfolg von Nature Strip in einem Gruppenrennen, und es wurde so langsam Zeit, dass er auch auf der höchsten Ebene endlich Erfolg haben würde – dachten zumindest Punter und Buchmacher, und ließen ihn im Oakleigh Plate als Favorit auflaufen. Nature Strip kam allerdings nicht als Sieger, sondern erneut abgeschlagen als Zehnter ins Ziel.

Nature Strip schoss nach vorne und übernahm die Führung, aber 100m vor dem Ziel endete sein Lauf und er fiel Platz um Platz zurück, ohne eine Chance zu haben dem Rest noch zu folgen. Seinen Chancen tat aber auch der weiche Untergrund keinen Gefallen, im Gruppe 1 Galaxy Cup hingegen schaffte es Nature Strip dann endlich, seine Erfüllung zu erfüllen.

Nature Strip lief an der Front des Feldes und führte seine Konkurrenten in die Zielgerade und hatte bereits an der 200m Marke zwei Längen Vorsprung, die er allerdings auch voll ausnutzen musste, um am Ende gewinnen zu können.

Nature Strip wechselte das Tempo nach dem Einbiegen in die Zielgerade und holte noch einmal ein paar Meter mehr auf seine Verfolger heraus, was die späten Sprinter wie Pierata den Anschluss verlieren lies und am Ende dafür sorgte, dass Nature Strip immer noch ganz vorne war.

Im Gruppe 1 Doomben Cup im Mai erwarteten ihn ähnliche Konditionen, allerdings gelang es ihm nicht das Feld von hinten aufzurollen und er musste sich am Ende mit einem vierten Platz gut eine Länge hinter dem Sieger The Bostonian begnügen und ging danach in die verdiente Winterpause – die im Gruppe 3 Forum Concorde Stakes beendet wurde, dem Paraderennen von Redzel, der das Rennen nunmehr zum vierten Mal hintereinander gewinnen konnte.

Nature Strip lief bei jenem Rennen eine Länge vor Sunlight ins Ziel und versuchte sich danach wieder einmal am Cramer Moir Stakes – letztes Jahr war Nature Strip dort klarer Favoritin, scheiterte allerdings deutlich und trat 2019 an, um Vergangenes vergessen zu machen – und das konnte Sie! Nature Strip sicherte sich die Führung in dem Rennen und führte das Feld in die Schlussgerade, auch wenn sie sich mit ihrem Tempowechsel zunächst nicht absetzten konnte. Dann aber verloren die, die mit ihr an der Führung gekämpft hatten an Kraft und es waren die Schlusssprinter rund um Sunlight, die Nature Strip noch gefährlich werden konnten – aber die Ziellinie kam rechtzeitig und Nature Strip feiert den zweiten Gruppe 1 Sieg!

Im Everest galt sie trotzdem als Außenseiterin, auch weil die Distanz gut 200m länger war und Nature Strip schon zuvor nur knapp die 1000m durchhalten konnte, und das gegen etwas leichtere Konkurrenz als in dem prestigeträchtigen Gruppe 1 Rennen – in dem Nature Strip durch einen hervorragenden Lauf immerhineinen vierten Platz erringen konnte, 1.3 Längen hinter dem hervorragend gelaufenen Dreijährigen Yes Yes Yes, der mit einem beeindruckenden Sprint zum Ziel noch Santa Ana Lane einsammeln konnte, der das Feld angeführt hatte.

Den selben Fehler machte Nature Strip aber im Gruppe 1 Darley Sprint Classic nicht noch einmal und Nature Strip gewann das Rennen von der Front mit einem schnellen Tempowechsel und da Nature Strip mehr Speed als alle Verfolger hatte,  gewann er das Rennen mit über drei längen Längen Vorsprung unangefochten, und das gegen Konkurrenz wie In Her Time, Santa Ana Lane oder Alizee.

Das selbe gelang ihm allerdings im Februar im Black Caviar Plate nicht noch einmal und der Außenseiter Gytrash nutzte die Schwäche der Favoriten in dem Rennen gnadenlos aus und gewann das Gruppe 1 Rennen gegen Nature Strip, Redzel und Loving Gaby – eine beeindruckende Leistung, die er im Gruppe 1 Black Caviar Plate im Februar noch einmal wiederholen wollte. Nature Strip startete als Favorit, kam aber am Ende nur auf einem vierten Platz ins Ziel, dieses Mal hinter Loving Gaby und Redzel – der gerade Kurs und der Split in zwei Gruppen war für den Front Runner Nature Strip nichts und er musste auf der anderen Seite der Bahn Gytrash ziehen lassen. Auch der weiche Boden mag seinen Teil zur Niederlage beigetargen haben, denn Nature Strip mag den schnellen Boden deutlich mehr

Den bekam er im  Gruppe 2 ATC Race Colours Challenge Stakes. Die Führung in diesem Rennen musste sich Nature Strip erst einmal erkämpfen, nachdem er ein wenig spät aus den ställen gekommen war, die Kurve vor der Zielgeraden ermögliche Nature Strip aber, das Feld hinter sich zu ordnen und dann seinen bekannten Tempowechsel zu zeigen, der das Feld weiter auseinanderzog. 300m vor dem Ziel war Jungle Edge noch dran, der dann aber wie Miss Leonidas den Anschluss langsam verlor und Redzel behinderte, der erst in die Mitte der Bahn wechseln musste, um seinen Schlusssprint zeigen zu können. Das funktionierte für Redzel erstaunlich gut, der sich noch einen zweiten Platz erkämpfen konnte, wenn auch weit hinter Nature Strip

Redzel Der Snitzel Sohn Redzel begann seine Karriere erst 2015, brauchte aber das gesamte Jahr und einen großen Teil des nachfolgenden, um sich an das Niveau der Gruppenrennen herantasten zu können. Zwar streute er immer mal wieder einen sehr guten Lauf ein, machte um die meisten wichtigen Gruppenrennen aber einen weiten Bogen. Dabei konnte er neben einigen Handicaps auch das Mumm Stakes im November 2016 auf Listed Ebene gewinnen, an den wirklich großen Rennen versuchte er sich aber erst im Jahr 2017, das aber mit zunehmendem Erfolg. Kein Wunder, dass der von Peter & Paul Snowden trainierte Hengst sich dann an die Gruppenrennen heranwagen dürfte und im März 2017 dann im Gruppe 2 Hyland Race starten dürfte, aber erst nach erfolgter Sommerpause.

Bei seinem erwähnten Saisondebüt im März 2017 verlor er nur denkbar knapp gegen English im Gruppe 2 Hyland Race Colours über 1000m, lies aber nur zwei Wochen später einen weiteren knappen zweiten Platz im Gruppe 1 Galaxy Plate Stakes folgen, wo er nur einen Nacken hinter Russian Revolution ins Ziel gekommen war. Russian Reward hatte auf dem schweren Untergrund die bessere Ausdauer und konnte Redzel 100m vor dem Ziel einholen und knapp hinter sich lassen, dieser kämpfte aber verbissen bis zum Ende. Auf besserem Untergrund lies er danach im Geppe 3 Hall Mark Stakes den Gegnern keine Chacne und die etwas längere Distanz machte ihm keine Probleme. So schlug er Counterattack um einen Platz und wiederholte den Trick im Gruppe James Boag Premium nur einen Monat später. Seine Beschleunigung ist super und er kann von Verschiedenen Positionen aus angreifen, so,hat er bei seinem ersten Rennen nach der Winterpause den Pacemaker gegeben und der Konkurrenz im Concorde Stakes keine Chance gelassen. Danach bekam seine Form im Shorts und dem Gruppe 1 Everrest aber noch einmal einen gehörigen Schub, nachdem er beide Reden souverän vor einigen der heutigen Konkurrenten gewann. Im The Everest hielt er sich hinter Houtzen, übernahm aber früh selber die Führung und setzte sich mit einem super Tempowechsel einige Längen ab. Vega Magic kam noch von hinten angeflogen, verpasste den Sieg aber knapp. Über die gleichbleibende Distanz auf dem Track in Flemington im Darley Classic hatte Redzel etwas mehr zu tun, gewann am Ende aber auch souverän. Er führte das Feld wie gewohnt an, setzte sich ab und hielt die Verfolger mit einer weiteren schnellen Zeit auf Abstand.

Wenn Redzel sich an der Front etablieren kann ist er fast unschlagbar, im Black Caviar Lightning Stakes hatte er allerdings einen recht langsamen Start und Super Too übernahm die Führung, setzte das Tempo und lies Redzel hart arbeiten, um auf dem letzten Drittel die Führung zu übernehmen. Redkirk Warrior war zu diesem Zeitpunkt noch weit hinten im Feld und es sah nach einem lockeren Sieg für Redzel aus, dann kam Redkirk Warrior aber in Gang und flog am Feld vorbei, um sich mit einem Nacken noch vor Redzel ins Ziel zu schieben. Wenn Kerrin McEvoy den Angriff hätte kommen sehen, hätte er wohl noch mehr aus Redzel herausholen können, aber so war es Regan Bayliss, der seinen Redkirk Warrior zu Höchstleistungen antreiben konnte.

Das war die erste Niederlage von Redzel nach sechs Siegen auf höchster Ebene, beim zweiten Start in der Saison im Challenge Stakes setzte sich Redzel aber locker gegen Jungle Edge und Super Too durch, mit English weiter hinten im Feld

Redzel konnte sich genug Zeit lassen nachdem Super Too ein recht massives Tempo vorgelegt hatte und beendete das Rennen letztendlich mit einem neuen Kursrekord

Redzel gewann im Jahr zuvor über die selbe Distanz wie im T J Smith Stakes das Darley Classic und die allgemeine Erwartung war, dass er das Feld mit einem starken Lauf von der Front zusetzen wird. Lange sah es auch danach aus, als ob wieder alles nach Plan laufen würde, denn mit einem schnellen Tempowechsel war Redzel dem Rest des Feldes entflohen und hatte sich einige Längen Vorsprung erkämpft.

Dann aber kam Trapeze Artist an ihn heran und setzte sich fast mühelos von eigentlich klaren Favoriten ab. Der weiche Boden mag Redzel am Ende zu schaffen gemacht haben, aber dass Trapeze Artist derart leichtes Spiel hatte und gleichzeitig noch In Her Time herangeflogen kam, nachdem diese kurz zuvor keinen Raum für ihren Schlusssprint gefunden hatte, gab etwas Grund zur Sorge für den Lauf im Kirin Doomben 10,000 im Mai.

Der Boden war etwas besser, aber Redzel wurde in der letzten Kurve etwas weit in die Mitte der Bahn getragen und verlor einige wichtige Meter auf das Feld, welches ihm ohnehin dicht im Nacken saß

Trotzdem war das Rennen wie man sehen konnte eine gute Leistung vo Redzel, der damit in einem weiteren Sprint Rennen auf gutem Boden seine Form bewiesen hatte, auch wenn er mit knapp über einer halben Länge „nur“ einen vierten Platz erreichen konnte.

Nach langer Pause startete er im Gruppe 3 Concorde Stakes und lief dort gegen den aufstrebenden Invincible Star auf, der nach sehr langer Pause sein Debüt in jenem Rennen gab. So ganz fit war der Konkurrent bei seinem Saisondebüt noch nicht und Redzel gewann wie erwartet souverän mit einem starken späten Sprint gegen den führenden Invincible Star, den er kurz darauf im Gruppe 2Permiere Stakes wieder traf, aber es war das The Everest, welches Redzel wirklich im Blick hatte

Dort startete er dann im Oktober 2018, zusammen mit anderen wohl bekannten Namen wie Trapeze Artist, Le Romain, Santa Ana Lane oder In Her Time, die aber alle keine Chance gegen den Front Runner Lauf von Redzel hatten.

Redzel zog das Feld mit einem Tempowechsel auf der Zielgeraden schnell auseinander und gewann unangefochten. Der schwere Boden schien ihm absolut nichts auszumachen und er ging nach der Verteidigung seines Titels im The Everest natürlich als Favorit in das nachfolgende Vrc Sprint Classic im November, wo er allerdings nicht das Tempo vorgeben dürfte und damit eine schlechtere Ausgangsposition auf der Zielgeraden hatte. Redzel ist nicht so stark, wenn er das Feld oder auch nur einige andere Rennpferde vor sich überholen muss und musste sich damit im Vrc Sprint Classic auch mit einem fünften Platz zufrieden geben, auch wenn er an den Siegern dran bleiben konnte.

Im Gruppe 2 Hyland Stakes hatte sich Redzel den Sieg fest vorgenommen und auf dem Papier hatte er alles was er dafür brauchte: Einen oder mehrere Pacesetter, die ein schnelles Tempo vorgeben können, nur wenige Schlusssprinter, davon keiner der ihm wirklich das Wasser reichen können und soliden Untergrund. Allerdings schien er in seiner längeren Pause seit November vergessen zu haben wie wichtig es ist auf der Zielgeraden nicht zu weit in der Mitte der Bahn einzulaufen, so hatte nämlich der innen laufende Ball Of Muscle den entscheidenden Vorsprung herausholen können. Redzel fand zusammen mit Virdine noch den Anschluss an den Front Runner, scheiterte aber denkbar knapp mit einem kurzen Kopf an dem Front Runner.

Im Challenge Staakes auf gutem Untergrund lief ihm auf der Zielgeraden noch Ball Of Muscle davon, aber Redzel holte auf den Konkurrenten noch immens auf, kam aber einfach nicht mehr ganz an Ball Of Muscle vorbei und verpasste knapp den Sieg – und das obwohl er auch noch eine der vorderen Hufeisen verlor.

Danach ging es noch im selben Monat zum The Galaxy Plate, welches allerdings nicht nur auf schwerem Boden ausgetragen wurde, sondern Redzel auf der Zielgeraden auch noch dazu zwang, weit außen in die letzte Gerade zu gehen und damit mehr Boden gut machen zu müssen als es ihm lieb gewesen sein kann und im Aquis Smith Plate über 1200m fehlte im schlicht die Ausdauer um noch an den herausragenden Santa Ana Lane in diesem Rennen heranzukommen.

Er lief noch mal im Gruppe 2 Victory Stakes auf vor der Winterpause, wo er einen soliden zweiten Platz erreichen konnte, hatte als Saisondebüt aber das Gruppe 3 Forum Concorde Stakes im Blick, welches er schon die letzten zwei Jahre gewinnen konnte – auch 2019 sollte da keinen Unterschied machen, und Redzel gewann das Rennen knapp gegen Pierata, die nur wiederwillig nachgab.

Wie in den letzten Jahren schaffte es Redzel alleridnggs nicht an diese Form direkt anzuknüpfen und musste sich im nächsten Rennen eben jenem Pierata geschlagen geben, der sich mit einem guten Sprint an der Front von seinen Verfolgern absetzten konnte. Im Gruppe 1 The Everest einige Wochen später konnte er sich dann allerdings nicht noch einmal in der entsprechenden Form zeigen und musste sich klar geschlagen geben, obwohl er in die letzte Kurve an der Front des Feldes ging und freie Bahn hatte  – aber er hatte nicht die Kraft um diese Position zu halten und viel weit zurück, am Ende auf einen achten Platz. Das Black Caviar Plate drei Monate später war natürlich nicht wesentlich einfacher, aber Redzel kam aus seiner Pause in bestechender Form zurück und schaffte es, sich einen guten zweiten Platz hinter dem Überraschungssieger Gytrash zu sichern, noch weit vor dem eigentlich haushohen Favoriten Nature Strip, der in diesem Rennen nicht überzeugen konnte und nicht seinen normalerweise dominanten Lauf von der Front zeigen.

Im Gruppe 2 Race Colours Challenge Stakes Anfang März hatte Redzel aber nach dem Einbiegen in die Zielegrade das Pech, hinter Jungle Edge und Miss Leonidas eingepfercht worden zu sein, die ihn daran hinderten, die Verfolgung von Nature Strip aufzunehmen, der von der Front den anderen davongeeilt war. Redzel musste in die Mitte der Bahn wechseln, konnte aber da noch einiges an Boden gut machen und zeigte eine sehr gute Form, die ihm hier mit Sicherheit wieder einen Platz einbringen wird.

Santa Ana Lane: Der Lope De Vega Sohn wird von Lee & Anthony Freedman trainiert und konnte schon einige Male in seiner Karriere illustre und höher gehandelte Konkurrent überraschend schlagen. Zudem ist er schon international erfahren und hat im Gruppe 1 Aquis Smith Plate im April 2109 den besten Lauf seiner Karriere bisher gezeigt.

Dabei begann seine Karriere schon im  Jahr 2015  und das gleich mit drei Siegen in vier Rennen, wobei er einen Gruppe 3 Sieg im Ladbrokes Zeditave Stakes feiern konnte, und damit seinen ersten Gruppensieg schon sehr früh in seiner Karriere hatte feiern können.

Santa Ana Lane hatte danach allerdings eine recht lange Durststrecke, die sich nicht nur auf die folgenden Listed Rennen, sondern auch eine ganze Reihe von Handicaps ausgedehnt hatte. Im Mai 2017 gewann er dann endlich seinen nächsten Sieg feiern können, auch wenn es „nur“ im Xxxx Gold Wagga Town Plate war. Der Start auf dem Provinzkurs tat Santa Ana Lane aber gut und die Konkurrenz war mit Missrock und Black Heart sehr sehr gut besetzt und der Sieg zählte trotz des etwas exotischen Kurses für viel, Danach ging es wieder abwärts mit Form wie Niveau und es gab erneut wenig zu Feiern im Bruce Gadsden wie dem Lister Regal Roller Stakes, auch wenn gerade im letzten Rennen Vega Magic und Brave Smash eine mehr als solide Konkurrenz waren – und das Rennen auch wie erwartet unter sich ausmachten.

Brave Smash war auch der Favorit des Strathmore Community Bendigo Bank Stakes einen Monat später und gewann das Rennen mit knappen Vorsprung gegen El Divino, aber auch Santa Ana Lane kam dieses Mal deutlich näher an den Sieger heran.

Nun wurde Santa Ana Lane allerdings schon mehrfach von den Favoriten in die Schranken gewiesen und es erschien er unwahrscheinlich, dass er im Gruppe 1 Sir Rupert Clarke Stakes gegen Scales Of Justice order Theanswermyfriend hätte bestehen können. aber genau das schaffte Santa Ana Lane. Später Sprint, etwas langsam in Gang gekommen, dann aber den Front Runner Mr Sneaky geblitzt und fast mit einer Länge Vorsprung gewonnen.

Dementsprechend traute man ihm zwei Monate später in Ascot im Winterbottom Stakes deutlich mehr zu als der sechste Platz, allerdings war es doch auch ein schweres Rennens und alles andere als einfach, weder von der Taktik noch von den Umständen her, denn das Feld war dicht besetzt und Santa Ana Lane wurde praktisch überrannt. Das war der letzte Start im Jahr 2017 und sie kehrte erst im April in Caulfield wieder zurück zur Renntrecke, wobei er sich beim zweiten Rennen in der neuen Saison im Mckay Stakes schon auf den dritten Rang verbessern konnte. Das Rennen war durchaus gut besetzt, und Santa Ana Lane war als klarer Außenseiter gestartet, zeigte aber deutlich bessere Form als gedacht und setzte nur zwei Wochen später seine Formkurve im Darley Goodwood weiter fort. Das Rennen war klar das härteste, welches er im letzten halben Jahr absolviert hat, konnte aber einen Schock landen und gewann mit über 1.2 Längen Vorsprung vor dem Rest des Feldes

Santa Ana Lane fand innen spät im Rennen einen Durchgang an der Innenseite und dann beschleunigte er immens, um trotz hohen Gewichts ie Führenden noch zu überhilen und das Rennen für sich zu entscheiden. Auch die Plätze 2-4 wurden von Außenseitern wie Missrock oder I’ll Have A Bit besetzt, aber ein Gruppe 1 Sieg ist ein Gruppe 1 Sieg und ein Sieg im Darley Goodwood ist ein Sieg in einem der härtesten Rennen der australischen Saison. Zudem legte Santa Ana Lane mit einem Sieg im Stradbroke einen Monat später noch einmal nach und schlug dieses Mal erneut souverän Super Cash und Champagne Cuddles

Wieder war er ideal auf der Innenbahn platziert und beschleunigte hervorragend aus der Mitte der Bahn heraus und lies dem Rest des Feldes keine Chance. Nach zwei Siegen in einigen der schwersten Gruppe 1 Rennen des Landes gönnte sich Santa Ana Lane eine Pause von drei Monten, um in Caulfield im September im Gruppe 3 Sambor Heath sein Debüt zu feiern. Die neue Saison lief noch nicht so richtig, aber Santa Ana Lane zeigte Hinweise auf die Form aus dem letzten Jahr und lief gegen Ball Of Muslce und Voodoo Lad ein gutes Rennen, auch wenn es nicht zum Sieg reichte.
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Die Form von Santa Ana Lane hat nach Siegen im Premiere Stakes und dem VRC Sprint Classic im Seppelt Newmarket Handicap einen ziemlichen Dämpfer bekommen, betrachtet man diese Niederlage allerdings etwas näher, kann man argumentieren, dass sein Gewicht zu hoch war um mit den anderen Sprintern noch mitzuhalten. Santa Ana Lane hatte sich im Mittelfeld positioniert und hatte aus diesem heraus zum Schlusssprint angesetzt, hatte aber mit dem hohen Gewicht nicht genug Zug um an die Führenden heran zu kommen und musste sich im Endeffekt mit einem fünften Platz zufrieden geben, nicht weit hinter den entsprechenden Siegern. Er hatte es allerdings schon geschafft das Stradbroke Handicap im Jahr 2018 auf schwerem Boden zu gewinnen und konnte dann im Gruppe 1 Aquis Smith Plate wieder voll aufspielen und locker mit fast vier Längen Vorsprung gewinnen. Keiner hatte eine Chance ihn einzuholen und Santa Ana Lane bewies über die 1200m, dass er zu den besten Startern in Australien gehört.

Nun genaugenommen ist er 2018/2019 der beste Sprinter des Jahres, und den Preis gibt es nicht umsonst!

Nach solch einem Triumph machte Santa Ana Lane zum ersten Mal den Weg nach Hong Kong, wo er im Gruppe 1 The Chairman’s Sprint Prize  auflief, der mit gut 16 Millionen HKD dotiert ist und die besten Starter aus Asien anlockt – was es zu einem extrem harten Rennen macht, in dem Santa Ana Lane zusammen mit Beat The Clock als Favorit auflief. Das Rennen war allerdings dann am Ende doch zu stark besetzt und Santa Ana Lane musste sich klar geschlagen geben, was aber nach der längeren Winterpause bis zum Giglai Stakes in Flemington im Oktober vergessen war. Ein Sprinter des Jahres würde sich schließlich sicher erholen können, und das erste Rennen nach der längeren Pause war durchaus gelungen.

Zwar gelang es Sunlight noch mit einem starken Schlusssprint Santa Ana Lane auf Abstand zu halten, der holte aber den zweiten Platz und starte in das stark besetzte The Everest als Favorit.

Am Ende fehlte nicht viel und Santa Ana Lane hätte fast den Sieg gegen Yes Yes Yes errungen, führte er doch das Feld über die Distanz und Mark Zahra timte den Schlusssprint ideal, konnte aber nicht verhindern das der leichte Yes Yes Yes am Ende in der Mitte der Bahn seinen Schlusssprint ansetzten und an ihm vorbeiziehen konnte.

Einen Monat später im Gruppe 1 Darley Sprint Classic erging es Santa Ana Lane deutlich schlechter, als Nature Strip das Rennen dominierte und Santa Ana Lane keine Chance lies, das Feld nach belieben anzuführen und auseinanderzuziehen. Stattdessen führte Nature Strip das Feld an und setzte sich 100m vor dem Ziel mühelos ab, während Santa Ana Lane in dem Rennen im Mittelfeld versackte und keine Chance hatte seine Position weiter zu verbessern.

Der Saisonabschluss bleib damit weit hinter den Möglichkeiten von Santa Ana Lane, der in den letzten beiden Rennen knapp dran war an seinem nächsten Gruppensieg. Das Saisondebüt im Race Colours Challenge Stakes im Februar schloss noch eher an das letzte Rennen im Darley Sprint Classic an von der Form her, Santa Ana Lane kam hinter Nature Strip nie in Gang und musste am Ende wieder fast fünf Längen Rückstand hinnehmen. Er ist sicher zu besserem fähig, muss aber wieder in Form kommen – was nicht ausgeschlossen ist, in der Vergangenheit ist Santa Ana Lane in der Regel bei seinem zweiten Saisonstart immer besser in Form gekommen

Pierata: Der Pierro Sohn von George Hickman hat sich nach seinem Debüt im Jahr 2017 auf dem Kurs in Warwick Farm prächtig entwickelt. Nach gewonnenem Maidenrennen ging es schon im nächsten Monat in die Gruppenrennen zum Gruppe 2 BRC Sires‘ Produce Stakes auf dem Kurs in Eagle Farm, wo Pierata als Außenseiter auflief, aber immerhin einen dritten Platz erreichen konnte, Melody Belle deklassierte aber den Rest des Feldes und es war nicht sicher, wie viel der dritte Platz wirklich wert war.

Nach diesem guten dritten Platz ging es für Pierata nach Doomben, und dem Kurs sollte er in den nächsten vier Rennen auch treu bleiben. Er startete im Gruppe 1 BMW J.J Atkins, wurde dort seiner Rolle als Außenseiter aber leider auch gerecht und konnte seinen Quoten dieses Mal nicht davonlaufen und wurde danach auch in eine sechsmonatige Pause bis zum Dezember 2017 geschickt. Diese Pause wurde wie schon erwähnt auf dem selben Kurs beendet, das Niveau des Rupert Plate war aber deutlich niedriger und Pierata konnte das kleine Handicap am Ende auch souverän gewinnen. Im Mexican Gold Edition Plate auf Listed Ebene startete er zwei Wochen später wieder als Favorit und hätte eigentlich locker gewinnen müssen, aber Whypeero gewann gegen Pierata in einem spannenden Duell. Der Sieger tat wenig um der Form im Nachhinein einen Boost zu geben, aber Pierata bewies dass er in die Gruppenrennen gehört indem er das Gruppe 2 Vo Rogue Plate kurz vor dem Jahreswechsel gewann. Am Ende gewann er mit gut 2,5 Längen Vorsprung und traf zwei Wochen später im Gold Coast Guineas erneut auf Goodfella, der sich in Vo Rouge Plate einen dritten Platz gesichert hatte. Goodfella gab sich Mühe für einen guten Kampf zu sorgen, musste aber einsehen dass Pierata an diesem Tag einfach das bessere Pferd war. Pierrata hatte mit diesem Sieg auch gezeigt, dass er nicht nur an Doomben als Kurs gebunden war und machte sich mit neuem Selbstbewusstsein in das Gruppe 2 Chandon S Hobartville Stakes in Rosehill auf. Dort traf er das erste Mal auf Kementari und D’Argento sowie den mehrfachen Gruppe 1 Sieger Trapeze Artist. Das Rennen war aufschlussreich, denn ide ersten vier des Kurses wurden in der folgenden Saison zu einigen der besten Dreijährigen, die in dieser Saison auflaufen würden.

Nach diesem erneut sehr positiven Vorzeichen ging es in das Gruppe 1 Group Randwick Guineas, um eines der wichtigsten Rennen für die Dreijährigen zu bestreiten, und wieder waren Kementari, Trapeze Artist und D’argento mit von der Partie, Pierata verbesserte seine Leistung aber im Gegensatz zum letzten Duell mit diesem Konkurrenten noch ein weiteres Mal und schaffte einen zweiten Platz hinter Kementari, der erneut das beste Pferd auf dem Kurs und an dem Tag war.

Jetzt war spätestens klar – Pierata hat Potential und würde früher oder später ein Gruppenrennen auf höchster Ebene gewinnen können. Pierata wurde danach von George Hickman in die Pause geschickt, trainierte die nächsten fünf Monate und kehrte im Gruppe 2 Missile Stakes zurück. Dort traf er – schon wieder – auf Kementari, der sich in den letzten Monaten davor in einigen hervorragenden Rennen wie dem Silver Stakes oder dem Winx Stakes platzieren – beide Male hinter der Wunderstute Winx. Im Missile Stakes lieferten sich die beiden ein sehr spannendes Rennen, Pierata hatte von Anfang an freie Bahn und konnte Momentum aufnehmen, während Kementari ein wenig eingeboxt war und erst spät im Rennen angeflogen kam und nicht mehr ganz an Pierata vorbeikam.

Nach dieser persönlichen Bestleistung ging es als Favorit in das Gruppe 3 Bill Ritchie Stakes, wo er wieder freie Bahn bekam, aber der Hauptkonkurrent Siege Of Quebec bekam ebenfalls rechtzeitig seine Lücke und konnte sich mit starkem Zug zum Ziel just an der Ziellinie gegen Pierata durchsetzen. Der Rückstand betrug etwa 1,5 Längen am Ende auf den Sieger, aber das Ziel von Pierata war auch klar das Gruppe 1 Epsom Handicap Ende September in Randwick gewesen.

Nach seinen vorangegangenen Leistungen lief Pierata als einer der drei Favoriten auf, konnte aber seine Form nicht auf das 1600m Rennen übetragen und verlor auf der Ziellinie zunächst sieben Längen auf die Führenden, die er bis zum Ziel auf immerhin nur knapp über 3 verkürzte, was ihm aber dennoch nicht mehr als den neunten Platz einbrachte.

Danach ging es auf schwerem Boden in das Gruppe Syndey Stakes, wo Co Favorit Jungle Edge eine ziemlich lockere Führung bekommen hatte und sich damit eigentlich eine ideale Position für den Zieleinlauf gesichert hatte, aber Pierata zog neben ihm gleich und stürmte dann 3 Längen voraus, einen Vorsprung, den er bis zum Ziel auch halten konnte.

Auf dem geraden 1200m Kurs im Vrc Sprint Classic im November hielt sich Pierata dann in der Mitte der Bahn nah an der Front und ging zusammen mit In Her Time und Jungle Cat 200m vor dem Ziel an die Führung, konnte diese Position aber erneut nicht halten und fiel ein wenig zurück auf den dritten Platz, den sie sich mit Jungle Cat zusammen teilte. Wäre die Strecke noch länger gewesen, Pierata wäre vielleicht sogar von dem verfolgenden Pack rund um Redzel noch eingeholt worden, so sicherten sich Pierata aber noch das hoch dotierte Platzgeld.

Im Canterburry Stakes danach fühlte sich Pierata augenscheinlich von Anfang an nicht wirklich wohl, fiel er doch schnell hinter dem Feld zurück und verlor zwischenzeitlich sogar den Anschluss an das Feld. Zu allem Überfluss kam er auch noch weit in die letzte Kurve und verlor so noch weiteren Boden auf die Führenden, konnte unter den Anstrengungen seines Jockeys dann aber doch noch einige Platzierungen gut machen und hatte den schnellsten Abschnitte auf der Zielgeraden -war aber nie gefährlich für die Sieger.

Er ergatterte im Galaxy Cup auf schwerem Boden einen weiteren sehr guten Platz und hätte aus dieser Platzierung auch gut und gerne einen Sieg machen können. So kam er zwar auf die Zielgerade recht weit außen bzw. in der Mitte der Bahn hineingeschwungen und hatte gut 7 Längen auf den Sieger gut zu machen, flog aber heran und verpasste den Sieg am Ende nur mit knapp einem Nacken. Der Schlusssprint auf dem schweren Boden war extrem beeindruckend gewesen und man hoffte, dass er nur zwei Wochen später in Randwick im Aquis Smith Plate den selben Trick noch einmal wiederholen könnte, allerdings war hier Santa Ana Lane zu schnell an der Front und lies alle Versuche der Schlusssprinter an sie heranzukommen unbeeindruckt  an sich abperlen.

Gegen etwas leichtere Konkurrenz gelang ihr im Schweppes Stakes dann auf Gruppe 2 Ebene ein Sieg, auch wenn Osborne Bulls, der auch schon beim Randwick im Aquis Smith Plate einen zweiten Platz hatte erreichen können, ihm dicht im Nacken. Der knappe zweite Platz im Randwick im Aquis Smith Plate hatte Osborne Bulls zum Favoriten des Schweppes All Aged Stakes gemacht, allerdings hatte Pierata mit seinem Sprint von dem vorderen Teil des Feldes vor der Ziellinie leichtes Spiel und musste sich auf den letzten 20m nicht mehr verausgaben, um den lockeren 0,4 Längen sieg nach Hause zu bringen

Das Forum Concorde Stakes Anfang September ging wie die letzten Jahre an den Hauptkonkurrenten Redzel, der aber einige Probleme mit Pierata hatte und die Distanz im nachfolgenden The Everest im November war ein wenig länger und die Hoffnung bestand, dass Pierata dort eine bessere Leistung zeigen könnte. Allerdings gelang es ihm nicht über die 1200m den Anschluss zu wahren und musste sich am Ende mit dem fünften Platz zufrieden geben. Okay, aber nicht großartig.

Dementsprechend nutzte Pierata die Gelegenheit und startete im Redzel Stakes, einem Altersgewichtsrennen zu ehren des großartigen Redzel, in dem auch Namen wie Trekking oder Le Romain startete, denen Pierata ber zeigen konnte, dass er immer noch in der Lage ist, Rennen aller Art zu gewinnen. Es folgte die obligatorische Pause bis zum März über den australischen Sommer, nach dem Pierata im City Tattersalls Galaxy Tab startete, welches auf dem Papier nicht so stark besetzt war, dass Pierata hier keine Chance hätte haben sollen, aber am Ende reichte es erneut nur für einen fünften Platz.

Ob das hier für mehr reichen wird?

Tipps zum Pferd: Kommt aus der Pause meist in einer guten Form wieder und hat auf schwerem Untergrund das Sydney Stakes gewinnen können. Gewann das Guineas 2017 auf gutem Boden (1000m) und sollte bei den Sprints ernst genommen werden, über die Meile (Everest) eher keiner der Player.

In Her Time:  Die Time Thief Tochter machte Anfang 2017 von sich Reden, indem sie vier Rennen in Folge gewann und sich unter anderem im Gruppe 2 China Horse Club und dem Gruppe 2 Millie Fox Stakes durchsetzen konnte. Danach folgte über den australischen Winter eine lange Durststrecke mit Niederlagen im Coolmore Classic, dem James Boag’s Premium, einem knappen zweiten Platz im Ubet Stradbroke und einem dritten Platz im Gruppe 1 Tattersall’s Tiara. Die letzten beiden Rennen zeigten schon, dass In Her Time langsam zu ihrer Form zurückfindet und der Sieg im Gruppe 2 Premiere Stakes gegen English war nicht komplett überraschend. Der Vorbereitungslauf für das Manikato Stakes im Sydney Stakes war nur Formsache, im großen Rennen selbst floppte sie allerdings und musste sich Hey Doc knapp geschlagen geben. Das Rennen und kleinere gesundheitliche Probleme waren genug um In Her Time eine mehrmonatige Pause zu gönnen, die sie im Galaxy Sunshine Plate im März beendete. Nach den fünf Monaten Pause kam sie so stark wie nie zurück und hielt die stark aufschließende English auf den letzten Metern noch souverän hinter sichSie ist besser als sie dort gezeigt hat und sie wäre sicher mit etwas mehr Glück auf dem passenden weichem Boden weiter vorne gewesen, aber English ist auf dem Untergrund auch eine Macht und gewann verdient an diesem Tag. Heute folgt das Saisondebüt noch fünf Monaten Pause und In Her Time hat sich ein Rennen ausgesucht, in dem Redzel und Trapeze Artist als Konkurrenten bisher immer die Oberhand in vergangenen Duellen hatten und dementsprechend ist das heute ein ziemlicher Brocken.

Beim zweiten Lauf nach der Jahreswende ging es in das Gruppe 1 Darley T J Smith Stakes, wo Redzel das Tempo setzte und In Her Time ihn auf der Ziellinie einsammeln wollte – das tat am Ende allerdings Trapeze Artist, der überraschend stark zum Ziel zog und den Rest des Feldes fast deklassierte. Redzel wehrte sich mit Händen und Hufen und verlor zwei Längen auf den Sieger, mit noch einmal zwei Längen auf In Her Time hinter sich.

Das Rennen war trotzdem gut, der Start im Kirin Doomben 10.000 danach allerdings eine klare Enttäuschung. In Her Time war als Favoritin hinter Redzel gestartet, musste aber auf der Zielgeraden einsehen, dass es heute nicht reichen würde und ging auf den neunten Platz ins Ziel, hob ihre Form nach dem Winter aber wieder deutlich an und konnte im Gruppe 2 Santos Coffee Premiere Stakes gegen hoch gehandelte Konkurrenten wie Santa Ana Lane immerhin einen guten dritten Platz einfahren, und das mit nur knapp 0,3 Längen Rückstand! Das war ein guter Start in die neue Frühlingssaison in Australien und ihre Chancen im The Everest 2018 standen gar nicht schlecht, allerdings konnte In Her Time in diesem Gruppe 1 Rennen wie so oft nicht an ihre gute Form aus dem vorangegangenen Rennen anknüpfen und verlor auf die Sieger bis zum Ziel gut sechs Längen – eine sehr großer Rückstand, gerade in einem Sprintrennen wie diesem!
Dass sie es deutlich besser kann bewies sie im Vrc Sprint Classic, ebenfalls einem Gruppe 1 Sprint Rennen, nur dieses Mal in Flemington und nicht in Randwick, aber in keiner Weise schlechter besetzt! Am Ende konnte In Her Time mit einem sehr starken Lauf einen hervorragenden zweiten Platz erringen und sie schien den Kurs in Flemington durchaus zu mögen, weshalb sie gleich ihre nächsten drei Rennen in Flemington blieb – was sich auch gleich in ihrem nächsten Rennen in Februar bezahlt machte!
Nach der kleinen dreimonatigen Sommerpause machte sie sich im Gruppe 1 Black Caviar Lightning Stakes auf zu ihrem zweiten Gruppe 1 Sieg nach dem Sieg im Galaxy Sunshine Plate gut ein Jahr zuvor. Über die noch einmal kürzere Distanz von nur 1000m konnte In Her Time sich einen denkbar knappen Sieg gegen den hart kämpfenden Osborne Bulls sichern, der Konkurrent unterlag aber nur mit einer Nase im Foto Finish, und der Schritt zurück auf die 1200m im Gruppe 1 Seppelt Newmarket  Handicap war dann auch wieder etwas zu viel für In Her Time – die Konkurrent war allerdings auch wieder recht stark besetzt und dieses Mal setzte Osborne Bulls seinen Schlusssprint deutlich besser und lies In Her Time weit hinter sich, musste sich aber immer noch Sunlight geschlagen geben.
In Her Time legte danach eine lange Pause ein und kam erst im Oktober 2019, nach gut sechs Monaten, wieder auf die Rennstrecke zurück und suchte sich dafür ausgrechnet das The Everest aus, ein Rennen welches sie selbst mit perfekter Vobereitung wohl kaum gewinnen könnte – wenig überraschend musste sie sich am Ende mit vier Längen geschlagen geben und lief auf einem achen Platz ein – solide Leistung, aber dennoch nicht konkurrenzfähig.
Da wurde einen Monat später im Darley Sprint Classi schon eher davon ausgegangen, dass In Her Time vielleicht einen de Plätze erreichen könnte – und das tat sie tatsächlich auch, denn hier reichte es am Ende für einen dritten Platz, auch wenn der Rückstand auf den Sieger Nature Strip wieder gut 4.5 Länge betrug. Da der Sieger aber einsam und alleine ins Ziel einlief und das Feld deklassierte, war der Anschluss an den zweitplazierten Loving Gaby eine sehr gute Leistung.
Wieder folgte eine längere Pause bis zum März 2020, wo sie das Nivau beibehielt und direkt im nächsten Gruppe 1 Rennen, dem City Tattersalls Galaxy Tab startete – das 1100m Rennen war allerdings für den Anfang wieder eine Nummer zu groß, auch wenn es eher die Masse an Startern war, als die Klasse der Teilnehmer, denn die ganz großen Nummern fehlten in diesem Rennen, welches In Her Time allerdings trotzdem nur auf einem sechsten Platz abschließen konnte.
Im April 2020 setzte In Her Time dann aber zum Angriff an und absolvierte drei Rennen in einem Monat! Angefangen mit dem T. J. Smith Stakes, wo es für In Her Time allerdings eher um „dabei sein ist alles“ als tatsächliche Chanen auf den Sieg ging. Hohe 50er Quote und deutlicher Rückstand auf dem achten Platz sprechen eine deutliche Sprache

 


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