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Pferdewetten Tipps


06.07.2019 – Sandown – Coral-Eclipse – Pick: Enable

6. Juli 2019 / phil
Pferderennen in England

16:35  Coral-Eclipse – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 2.002 m  |  Preisgeld: 750.000 GBPFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis fest  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote
Es ist endlich wieder soweit, Enable macht ihr Saisondebüt! Die Wunderstute aus der Blutlinie von Nathaniel hat sich im letzten Jahr als unschlagbar herausgestellt und gewann neben dem Prix de l’Arc de Triomphe auch noch den Breeders‘ Cup Turf  in Amerika, wo sie sich mit der heutigen Konkurrentin Magical gemessen hat. Das Duell ist mit Sicherheit auch das definierende Rennen für das Saisondebüt der Wunderstute heute, denn der Rest der Konkurrenten dürfte wohl kaum eine Rolle spielen wenn die beiden Ausnahmepferde es mal wieder miteinander aufnehmen. Magical saß Enable dicht im Genick beim Schlusssprint im Breeders Cup und hat dieses Jahr noch einiges an guten Rennen nachgeliefert.
Für die Fans wird es jedenfalls ein Fest heute, das ist sicher!

Enable: Die Nathaniel Tochter ist ein Phänomen,  Hat die vierjährige doch bisher nur eines ihrer Rennen überhaupt verloren und sich dabei letztes Jahr ein eigenes schwierigsten Europa versucht, unter anderem hat sie den den Breeders‘ Cup Turf  und den Prix de l’Arc de Triomphe gewinnen können und sich damit klar als die beste europäische Stute seit langem etabliert.  Ihre Serie von fünf Gruppe eins Siegen letztes Jahr hintereinander schloss sie mit dem Sieg hier in Frankreich in Arc De Triomphe ab, Wobei wir ihr den Sieg zwar zugetraut haben allerdings war die Quote derart gering, dass man sie mit viel Vertrauen hatte bitten müssen um eine größere Summe auf sie zu sitzen. Dem Vertrauen wurde sie aber auch durchaus gerecht, denn selbst Order Of St George hatte am Ende keine Chance gegen sie und in Enable gewann wie schon gesagt mit deutlichem Abstand und unangefochten ging eine Konkurrenz die auf dem Papier eigentlich hätte härter sein müssen als alles was ihr sonst so bisher unter die Hufe gekommen war.  Kein Wunder also dass ihr Trainer John Godsen sie gleich wieder für das Arc nominiert hat und sie mit diesem Rennen im Sinn das gesamte Jahr über trainiert hat. Die Austragung dieses Jahr sieht auf dem Papier  um einiges leichter aus als das Rennen im letzten Jahr und es scheint einige der europäischen Hauptkonkurrenten das erneute Duell mit der Wunderstunde  vermeiden wollen.

John Godsen sichert sich für seine Enable wieder die Dienste von Frankie Dettori, und das Duo hat letztes Jahr definitiv von sich reden gemacht.
Nach einem Debütsieg im Jahr 2016 in Newcastle und einem zweiten Platz danach in Newbury ging es für Enable in die Winterpause und man kann sich nicht ganz vorstellen, dass das Debüt im Mai genauso geplant gewesen war, wie es sich im Endeffekt abgespielt hat., obwohl es für eine so talentierte Stute ungewöhnlich ist, die Guineas Rennen zu verpassen.

Enable startete stattdessen im Cheshire Oaks in Chester und verpasste damit alle Classics der Saison bis dato, was wie gesagt für ein so talentiertes Pferde sehr ungewöhnlich ist und einige Fragen bezüglich ihrer Vorbereitung offen ließ.
Erst im Gruppe 1 Epsom Oaks traf sie auf Konkurrenten wie Rhododendron oder Sobetsu, die ihren ersten wirklichen Test darstellten. Sie hatte im Vorfeld eine Menge Lob bekommen und startete als eine der Favoritinnen für das Rennen, und diesen Vorschusslorbeeren wurde sie auch im vollen Umfang gerecht. Gegen die beiden hoch gehandelten Konkurrentinnen trat sie also mit dem Hype im Rücken an und sie konnte das Feld mit einem dominanten Lauf und über fünf Längen Vorsprung auf die Bretter schickte.
Auf weichem Untergrund hatte Frankie sie während dem Rennen auf der dritten Position geparkt und sie hatte relativ viel Ruhe während des Rennens, ohne Druck von anderen Pferden neben sich. Pocketfullofdreams setzte ein ziemlich hartes Tempo und Rhododenron und Enable kamen beide auf der Zielgeraden an die erschöpfte Front Runnerin heran und lieferten sich ein hartes Duell bis ca. 100 Meter vor dem Ziel, wo Enable die Führung übernahm und die Favoritin Rhododendron sicher hinter sich lassen konnte.
Mit ihrem nächsten Start im Gruppe 1 Irish Oaks ließen sich die wirklichen guten Konkurrentinnen wie Rhododendron nicht blicken und Enable startete zu Recht als haushohe Favoritin. Dieses Mal besetzte sie einen zweiten Platz während des Rennens und hatte wieder keinen Druck, ließ man der führenden Bengala doch ein paar Längen Vorsprung und Bean Fasa lief einen Meter hinter ihr. Enable gab dann beim Einlaufen in die Zielgerade Gas und setzte sich vom Feld ab. Rain Goddess gab ihr kurzzeitig noch etwas zu tun, aber Enable war viel zu gut um irgendwelche Probleme mit dem Feld zu haben, welches aber auch nicht so stark besetzt war.
Enable machte in ihrem nächsten Rennen einen gehörigen Schritt nach oben, was die Klasse des Rennens anbelangt, lief sie doch im Gruppe 1 King Goerge VI & Queen Elisabeth Stakes gegen die männliche Konkurrenz und noch dazu gegen Konkurrenten, die deutlich älter waren als sie. Trotzdem dominierte sie die mehrfachen Gruppe 1 Sieger wie Ulysses, Higland Reel und Idaho mit Leichtigkeit und hatte am Ende der Zielgerade 4.5 Längen Vorsprung herausgeholt.

Danach ging es für sie nach York zum Gruppe 1 Darley Yorkshire Oaks über 2385m und sie setzte sie selber bequemdas Tempo vor der Verfolgerin Queen’s Trust, während Coronet Probleme hatte sich an die dritte Position zu gewöhnen. Enable zog dann auf der Zielgeraden wie gewohnt das Tempo an und lies den anderen Stuten keine Chance mehr an sie heranzukommen.

Nach diesen Herausforderung ging es dann nach Frankreich zum Arc de Triomphe Der natürlich noch einmal eine ganz andere Herausforderung war  als die Rennen die sie bisher bestritten hat. Nicht nur ging es über eine Distanz von 2004 not Metern auf nicht ganz einfachen Untergrund, sondern es ging auch gegen männliche Konkurrenz, ob ich nur gegen irgendwelche männliche Konkurrenz, sondern gegen einige der besten Mitteldistanz war der Welt. Das unter schwierigen Voraussetzungen sowohl was das Gewicht als auch was den weichen Untergrund anbelangt  sons Vorfeld für die erst dreijährige Stute nach einem durch aus schwierigen Unterfangen aus. schließlich lediglich 4 kg weniger Gewicht zu tragen als die etablierten Mitteldistanzler wie Order Of St George  und der Arc ist für  dreijährige Stuten in den letzten Jahre immer eine schwere Aufgabe gewesen. Dreijährigen haben in diesem Rennen allerdings eine recht gute Bilanz ziehen müssen wie sich ein Enable dieses Jahr schlägt. Umso mehr kann man den Lauf von Enable im nachhinein genießen wenn man betrachtet was die Stute mit diesem Sieg alles erreicht hat

https://m.youtube.com/watch?v=k2JALb9-XSY

Enable kann wenn sie will, als Pacesetterin  fungieren, muss wie sie zuletzt gezeigt hat, aber auch nicht diese Position einnehmen. Letztes Jahr hat sich hinter den führenden, lief ein wenig unrund jedenfalls wenn man die Bewegungen von Frankie Dettori am Anfang betrachtet, fand aber wunderbar ins Rennen, nahn Maß auf der Zielgeraden und überholte die führenden Pferde in der Mitte der Bahn mit augenscheinlicher Leichtigkeit.

An der 400 m Marken begann sie mit ihrem Angriff wurde von die Tori geritten, nahm langsam Fahrt auf, hatte an der 200 m Marke das Feld hinter sich gebracht, war dann an der 100 m Marke voll in Kontrolle über das Rennen, und konnte sich auf den letzten Metern durch aus Zeit lassen denn kein anderer Starter  konnte mit ihr mitgehen und daß lag mit Sicherheit nicht nur an den 4 kg weniger Gewicht welches sie zu tragen  hatte.  Nach diesem herausragenden Erfolg ging es für Enable  kannst du einmal in die Winterpause, die allerdings sehr ausgedehnt wurde  und sie verpasste erneut einige  Der wichtigsten Rennen in der Sommersaison. Das war mit Sicherheit nicht ganz freiwillig, allerdings feiert sie pünktlich im September in Kempton in England ihr Saisondebüt im September Stakes auf Gruppe drei Ebene wo sie mit Chrystal Ocean einen der möglichen Konkurrenten für dieses Rennen der Art hinter sich lassen konnte, dass dieser sämtliche Pläne für den Tag bei Seite schob.

Enable scheint gesund und fit zu sein und hat ihren Titel im Arc locker verteidigen können

Das Rennen hat sie wieder einmal als beste 2400m Starterin Europas verfestigt, denn sie hatte nun schon zum zweiten Mal das härteste Rennen dieser Art in Europa gewinnen können. Die Amerikaner hatten damit beim Breeders‘ Cup Turf  in Churchill Downs im November zu Recht große Sorgen, ob sie den Titel des 4.000.000$ in den USA behalten könnten. Am Ende waren es auch zwei Europäer die das Rennen unter sich ausfochten und der Heimmannschaft keine Chance auf den Sieg ließen. 200m vor dem Ziel ging Enable aufs Ganze und beschleunigte, die von Aiden O’Brien trainierte Magical ging aber mit und konnte der haushohen Favoritin einige Probleme bereiten

Magical hat in diesem Sommer allerdings nicht ganz mit ihrer Form aus dem Breeders Cup mithalten können und gerade ihr letzter zweiter Platz beim Festival in Royal Ascot gibt Grund zur Sorge, wenn Enable hier in Hochform auflaufen kann.

Tipps zum Pferd: DIE beste Stute der Welt im Moment. Wenn sie in Hochform aufläuft, hat der Rest wohl keine Chance.

Magical: Die Galileo Tochter von Aiden O Brien begann ihre Karrie für ihren irischen Erfolgstrainer in der Heimat in Irland, genauer auf dem Kurs in Curragh 2017, auf dem sie auch nach ihrem beim zweiten Anlauf gewonnenen Maidenrennen in Cork ihr erstes Black Type Rennen angehen sollte. Dabei startet sie auf Gruppe 2 Ebene über 1408m im Debutante Stakes als Außenseiterin hinter Happily und Septemner, gewann das Rennen aber mit einem sehr starken Lauf von der Front aus. Magical übernahm bei ihrem ersten Gruppenrennen die Führung und setzte ein eher moderates Tempo, bevor sie im letzten Viertel das Temp noch einmal deutlich anzog und dem Favoriten Happily keine Chance lies, noch einmal an sie heran zu kommen.

Auf Gruppe 1 Ebene einen Monat später im Moyglare Stud Stakes konnte sie dann allerdings gegen die selbe Konkurrentin nicht noch einmal bestehen. Happily war aus dem letzten Rennen gewarnt und wusste, dass sie Magical nicht zu weit ziehen lassen dürfte, sonder blieb dicht an ihr dran und ging dieses Mal den Tempowechsel problemlos mit, so dass die beiden sich ein spannendes Duell bis zur Ziellinie leisteten, welches Happily mit einer Nase für sich entschied.

Magical zog es danach noch im selben Jahr zum Prix Marcel Broussac und zum Newmarket Fillies Mile, allerdings konnte sich die Stute in den beiden Rennen nicht unter den vorderen Platzieren, vielleicht waren die sechs Rennen in ihrer ersten Saison als Zweijährige auch noch ein bisschen viel für sie.

2018 bestritt sie nach der Winterpause den Prix de la Grotte auf Gruppe 3 Ebene, brauchte aber diesen Lauf um nach der Pause wieder ein wenig warm zu werden. Erst beim zweiten Start im Kilboy Stakes zurück in der Heimat in Roland konnte Magical zur Form des letzten Frühjahres zurück kommen und gewann das Gruppe 2 Rennen über guten Untergrund und 1811m mit fast drei Längen Abstand.

Auch die Saison 2018 nam bei Magical vor allem in der zweiten Jahreshälfte an Fahrt auf, bestritt sie doch im Herbst 2018 gleich vier ihrer sechs Rennen in der Saison, zunächst aber nur mit mäßigem Erfolg im Matron Stakes und dann im Arc De Triomphe in Paris. BEide Rennen waren aber natürlich vom Niveau her auch eine ziemlich ambitionierte Angelegenheit und das im Oktober, drei Wochen nach dem Arc De Triomphe angesiedelte British CHampton Fillies & Mares Stakes auf dem Kurs in Ascot war da schon eine wesentlich realistischere Angelegenheit.

Lag Ti Dar galt damit in jenem Gruppe 1 Rennen nach ihrem Erfolg mit einem zweiten Platz im St Leger als Favorit, konnte aber dem starken Lauf von Magical an der Front nur wenig entgegen setzten, so dass Magical am Ende mit einer Länge vor der Favoritin ins Ziel einlaufen konnte. Der weiche Boden und die lange Distanz von 2400m schienen Magical durchaus zu liegen, so dass der Schritt zum Breeders Cup Turf über 2414m durchaus logisch erschien. Den Sieg hatte man in diesem Rennen, in dem die großartige Enable als Favoritin auflief, von Anfang an nicht wirklich ins Auge gefasst und so war es eine weitere hervorragende Leistung von Magical, dass sie relativ knapp hinter Enable als Zweite in Ziel kam und damit den Saisonabschluss der Rasen Mitteldistanzler in den USA hervorragend abschloss.

Auch für Magical war das der Saisonabschluss, und sie kehrte 2019 im April im Alleged Stakes auf Gruppe 3 Ebene gegen eher moderate Konkurrent zurück, als Hauptkonkurrent wurde vor allem Mustajee gehandelt, der aber in jenem Rennen keine Chance hatte und nur abgeschlagen als vorletzter ins Ziel einlief, während Magical mit einem weiteren dominanten Lauf über 2000m und weichen Untergrund einen 4.5 Längen Sieg einfahren konnte.

Es folgten zwei Starts noch im Mai 2018, zunächst erst einmal im Moonbridge Stakes auf Gruppe 2 Ebene, wo sie Flag Of Honor auf den zweiten Platz verbannen konnte. Das Rennen über 2000m und gut bis weichen Untergrund war ein wenig nichtssagend, denn obwohl Magical das Rennen souverän gewinnen konnte, saßen ihr die drei Konkurrenten dieses Mal dicht im Nacken.

Erst beim zweiten Duell mit fast den selben Konkurrenten dominierte Magical das Feld wieder, mit einem schnellen Tempowechsel auf den letzten 200m und einem guten Durchgangstempo auf den 1800m zuvor. Der Boden war ein wenig trockener geworden und Magical schien sich auf dem schnellen Boden Wohl zu fühlen und mehr von ihrer Form zeigen zu können, als zuvor auf dem weichen Boden – auf dem sie letztes Jahr brillierte.

Da der Regen in Ascot eingesetzt hatte, war die vielseitige Magical eigentlich eine sehr gute Wahl für das Prince Of Wales Stakes, passten doch Boden und Distanz zu ihren Vorlieben. Allerdings schwächelte die Favoritin auf den letzten Metern und schien nicht ganz so viel Ausdauer zu haben wie man von ihr eigentlich gewöhnt war, und Crystal Ocean setzte sich letztendlich doch relativ überzeugend von der Breeders Cup Zweiten ab, die drei lockeren Siegen in der Saison offensichtlich ein kleines Formtief erwischt hatte. Das könnte ihr auch hier zum Verhängnis werden

Tipps zum Pferd: Mögliche Front Runnerin, hat einige ihrer besten Rennen von der Front her gewinnen können, kann über guten als auch weichen Boden bei Distanzen von bis zu 2400m eine gute Leistung zeigen.

Mustashry. Der Tamayuz Sohn von Trainer Sir Micheal Stoute begann seine Karriere wie für den Trainer gewöhnlich eher langsam – mit drei versuchen in Maidenrennen im Jahr 2015/16, bevor er dann in die Handicaprennen ging, die er das gesamte Jahr 2016 bestritt. Dass soll aber nicht heißen, dass Mustashry nicht schon in seinem ersten Jahr hochklassige Rennen bestritten hätte, schließlich lief er in Rennen wie dem hoch dotierten Britannia Stakes oder dem Clipper Logistics Stakes im Juni in Ascot auf. Beim zweitgenannten Rennen über die Meile und guten Untergrund setzte Mustashry damals sein erstes Ausrufezeichen und platzierte auf einem guten zweiten Platz, bevor er seinen ersten Versuch in einem Black Type Rennen im Sanctuary Fortune Stakes in Sandown mit einem soliden vierten Platz beendete.
2017 kehrte er nach einem schwachen Lauf in Goodwood im Betfred Mile Handicap mit zwei Siegen, unter anderem im Gruppe 3 Strensall Stakes, zur Form zurück und gewann damit auch sein erstes großes Rennen. Es folgten Teilnahmen im Joel Stakes auf Gruppe 2 Ebene und ein Sieg im Gala Stakes in Sandown über 2002m im Juni 2018, nach der erneuten langen Pause über den Winter. Dieses Mal schien Mustashry die lange Pause überhaupt nichts ausgemacht zu haben und er konnte sich auf den letzten Metern gut an der Front behaupten, nachdem er zunächst Big Country gefolgt war, der das Feld über die Distanz geführt hatte.
Im  1717m Gruppe 3 Strensall Stakes danach trat er rotz des Erfolges aus dem vorherigen Rennen nicht als Favorit an, schließlich gab es auch Gegner wie Lord Glitters im Rennen, er sich am Ende mit einer halben Länge Vorsprung durchsetzen konnte. Mustashry hatte allerdings aber auch kein Glück in dem Rennen, denn während Lord Glitters an der Innenbahn einen geraden Lauf hatte, musste Mustashry aus der Mitte der Bahn starten und war weit nach außen gedriftet um seinen Schlusssprint ansetzten zu können. Dazu zog es Mustashry auch noch wie den Kollegen zum Innengeländer und er verlor ein wenig Momentum, was am Ende im Rückstand von 0,5 Längen resultierte. Trotzdem war die Aufholjagd beendruckend gewesen und im Gruppe 2 Park Stakes im September startete er trotz des zweiten Platzes als Favorit – und gewann am Ende auch mit 0,3 Längen und legte im 1609m Gruppe 2 Shadwell Joel Stakes noch einmal nach. Er lies dabei den Front Runner Zabeel Prince lieber nicht zu weit weg und blieb auf dem zweiten Platz an seinen Hufen, was auch eine gute Entscheidung war, denn der Konkurrent beschleunigte beim Schlußsprint plötzlich und gewann trotz der nahem Aufmerksamkeit einige Längen Vorsprung, die Mustashry aber aufholen konnte und mit 0,5 Längen gewann.
Mit diesen Leistungen im Rücken ging es dann das erste Mal nach Amerika zum Breeders‘ Cup Mile, wo er sich als Außenseiter im Jahresabschluss der besten Miler in Amerika zu präsentieren versuchte. Das Rennen gelang ihm nicht ganz so gut wie die Rennen in der Heimat, was aber auch von Anfang an so nicht von ihm erwartet worden war, so dass es trotzdem ein gelungener Saisonabschluss gewesen war.
2019 kehrte er im Gruppe 2 Earl Of Sefton Stakes im April über die Distanz von 1811m zurück, musste in diesem Rennen aber mehr Gewicht als die Konkurrenten tragen und Mustashry ist ein großes, kräftiges Pferd und braucht ein bisschen um die Saison zu finden – was er mit dem zweiten Start im Al Shaqab Lockinge Stakes auch souverän demonstrieren konnte und am Ende mit 2.5 Längen vor Laurens ins Ziel einlief.
Beim Royal Ascot Festival im Queen Anne Stakes hatte er etwas Pech bei seinem Lauf und der einsetzende Regen war nicht seine Sache, so dass man den siebten Platz durchaus verzeihen kann, heute gehe ich davon aus dass er beim Kampf um den dritten Platz vorne mit dabei sein wird.
Tipps zum Pferd: Siege über 1609m und 2002m auf überwiegend schnellem Boden. Kam 2018 aus einer Pause in hervorragender Form zurück und gewann das Gala Stakes auf Listed Ebene, 2019 konnte er im Earl Of Sefton Stakes allerdings sein erstes Rennen nicht gewinnen. Ist ein großes, kräftiges Pferd und braucht ein bisschen um die Saison zu finden.
Startet seinen Schlusssprint meist aus der Mitte des Feldes und versucht die Front Runner auf den letzten Metern niederzurennen

 


Der Tipp basiert auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

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