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06.10.2019 – Longchamp – Prix de l’Arc de Triomphe – Pick: Enable

6. Oktober 2019 / phil
Pferderennen in Frankreich

16:05 Prix de l’Arc de Triomphe – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 2.400 m  |  Preisgeld: 5.000.000 EURFlachrennen  |  Geläuf: Gras
Der Prix de l’Arc de Triomphe  ist schlichtweg das Rennen auf das die ganze Saison in Frankreich im Jahr schaut. Es ist das Highlight des ganzen Jahres und dementsprechend auch das Ziel einige der besten Pferde aus ganz Europa, die ihre gesamte Saison nur diesem Rennen unterordnen.
Seit 2017 steht das Rennen allerdings unter spezieller Aufmerksamkeit, denn die europäische Wunderstute Enable hat seitdem das Rennen fest im Griff. 2017 noch auf dem Kurs in Chantilly, startete sie schon damals nach fünf Siegen in Folge, davon vier auf Gruppe 1 Ebene, als klare Favoritin. In Rennen wie dem Darley Yorkshire Oaks
 oder dem King George VI & Queen Elizabeth Stakes lies sie der Konkurrenz keine Chance und hatte mit weitem Vorsprung gewonnen, was sie auch zur klaren Favoritin des notorisch schweren Prix de l’Arc de Triomphe machte. Dort konnte sie 2017 den erwarteten souveränen Sieg feiern, und bei ihr Trainer John Gosden wuchs die Entscheidung heran, Enable auch im nächsten Jahr ganz auf den Prix de l’Arc de Triomphe zu konzentrieren.
Dazu startete sie lediglich in einem Rennen vor dem Prix de l’Arc de Triomphe, und zwar im eher unbedeutenden September Stakes, in dem neben ihr auch Chrystal Ocean auflief, der damit wenigstens dazu beitrug, das Rennen vom Niveau her richtig einordnen zu können. Der Sieg in der Austragung 2018 fiel ihr deutlich schwerer als im Jahr zuvor und Sea of Class saß ihr stets im Nacken, am Ende gewann Enable aber mit einem Vorsprung von 0,25 Längen und ging danach gleich im November nach Amerika zum Breeders‘ Cup Turf, wo sie das Rennen vor dem heutigen Konkurrenten Magical souverän gewann.
2019 konnten wir Enable dann gleich in drei Rennen vor der heutigen Teilnahme im Arc bewunden, im Coral Eclipse im Juni, wo sie ihr Saosondebüt feierte und Magical auf den zweiten Platz verbannte, in Ascot ebenfalls im Juni im King George VI & QE wo sie Crystal Ocean und Waldgeist schlug und schließlich noch in York im Yorkshire Oaks wo Magical zum zweiten Mal und La Ti Dar dran glauben mussten. Sie hat alle Hauptkonkurrenten bis auf Sottsass in dieser Saison schon klar schlagen können und ich denke, auch der dritte Sieg in Folge ist hier ohne weiteres möglich.
 Eenable hat schon bei dem Versuch  das Unglaubliche zu schaffen und dieses Rennen in zwei aufeinanderfolgenden Jahren hinter einander zu gewinnen letztes Jahr Geschichte geschrieben.
Diese Leistung war insgesamt bisher erst sieben Pferden in der Geschichte dieses Rennens, die immerhin bis 1920 zurück reicht, gelungen. Der letzte der es geschafft hat war Treve,  der in den Jahren 2013 und 2014 dieses Rennen gewinnen konnte. Der letzte Sieger davor Alleged,  welcher diesen Erfolg im Jahr 1977 und 1978 hatte feiern können und die meisten Sieger die mehr als ein Rennen hier gewonnen haben stammen aus den Jahren direkt nach der Einführung dieses Rennens. Die Konkurrenzsituation heute in einem globalisierten Markt ist natürlich nicht mehr mit der aus den Jahren 1930, 1936 oder 1950  vergleichbar und es wird zunehmend schwerer für die Trainer und Pferde, sich mehr als ein Mal in einem Rennen wie dem   Prix de l’Arc de Triomphe als Sieger zu krönen.
3 Mal direkt hintereinander? Absolut noch niemandem gelungen und bis vor einigen Jahren als vollkommen unmöglich abgetan! Das heute ist also ein Tag an dem Geschichte geschrieben werden könnte und ein Rekord gesetzt wird, der lange bestehen könnte!

Enable: Die Nathaniel Tochter ist ein Phänomen, und das nicht erst seitdem sie den Prix de l’Arc de Triomphe zwei Mal gewinnen konnte.

Hat die Fünfjährige doch bisher nur eines ihrer Rennen überhaupt verloren und das ist schon eine ganze Weile her – und war dazu auch noch in einem eher unbedeutenden Rennen am Anfang ihrer Kariere.

Danach hat sie das Niveau gehörig angezogen dabei letztes Jahr ein eigenes schwierigsten Europa versucht, unter anderem hat sie den den Breeders‘ Cup Turf  und den Prix de l’Arc de Triomphe gewinnen können und sich damit klar als die beste europäische Stute seit langem etabliert.

Ihre Serie von fünf Gruppe eins Siegen im Jahr 2017 hintereinander schloss sie mit dem ersten Sieg hier in Frankreich in Arc De Triomphe ab, wobei wir ihr den Sieg zwar zugetraut haben allerdings war die Quote derart gering, dass man sie mit viel Vertrauen hatte bitten müssen um eine größere Summe auf sie zu sitzen. Dem Vertrauen wurde sie aber auch durchaus gerecht, denn selbst Order Of St George hatte am Ende keine Chance gegen sie und in Enable gewann wie schon gesagt mit deutlichem Abstand und unangefochten. Und das gegen eine Konkurrenz die auf dem Papier eigentlich hätte härter sein müssen als alles was ihr sonst so bisher unter die Hufe gekommen war.  Kein Wunder also dass ihr Trainer John Godsen sie gleich wieder für das Arc nominiert hatte und sie mit diesem Rennen im Sinn das gesamte Jahr 2018 über trainiert hat und Enable lediglich ein Rennen vor dem Prix de l’Arc de Triomphe 2018 gegönnt hat.

Die Austragung letztes Jahr war auf dem Papier um einiges leichter aus als das Rennen im Jahr zuvor und es schien einige der europäischen Hauptkonkurrenten das erneute Duell mit der Wunderstute vermeiden wollten – trotzdem gewann Enable den Prix de l’Arc de Triomphe noch knapp

John Godsen sichert sich für seine Enable wieder die Dienste von Frankie Dettori, der sich natürlich nicht nehmen lässt einen historischen Ritt wie diesen zu absolvieren – und das Duo hat schon  letztes Jahr definitiv von sich Reden gemacht. 2 Mal Prix de l’Arc de Triomphe, einmal Breeders Cup Turf und dann noch so „Nebensächlichkeiten“ wie das King George VI & Queen Elizabeth Stakes.

Dabei begann die Karriere von Enable ganz gewöhnlich:
Nach einem Debütsieg im Jahr 2016 in Newcastle und einem zweiten Platz danach in Newbury ging es für Enable in die Winterpause und man kann sich nicht ganz vorstellen, dass das Debüt im Mai genauso geplant gewesen war, wie es sich im Endeffekt abgespielt hat., obwohl es für eine so talentierte Stute ungewöhnlich ist, die Guineas Rennen zu verpassen.

Enable startete stattdessen im Cheshire Oaks in Chester und verpasste damit alle Classics der Saison bis dato, was wie gesagt für ein so talentiertes Pferde sehr ungewöhnlich ist und einige Fragen bezüglich ihrer Vorbereitung offen ließ.
Erst im Gruppe 1 Epsom Oaks traf sie auf Konkurrenten wie Rhododendron oder Sobetsu, die ihren ersten wirklichen Test darstellten. Sie hatte im Vorfeld eine Menge Lob bekommen und startete als eine der Favoritinnen für das Rennen, und diesen Vorschusslorbeeren wurde sie auch im vollen Umfang gerecht. Gegen die beiden hoch gehandelten Konkurrentinnen trat sie also mit dem Hype im Rücken an und sie konnte das Feld mit einem dominanten Lauf und über fünf Längen Vorsprung auf die Bretter schickte.
Auf weichem Untergrund hatte Frankie sie während dem Rennen auf der dritten Position geparkt und sie hatte relativ viel Ruhe während des Rennens, ohne Druck von anderen Pferden neben sich. Pocketfullofdreams setzte ein ziemlich hartes Tempo und Rhododenron und Enable kamen beide auf der Zielgeraden an die erschöpfte Front Runnerin heran und lieferten sich ein hartes Duell bis ca. 100 Meter vor dem Ziel, wo Enable die Führung übernahm und die Favoritin Rhododendron sicher hinter sich lassen konnte.
Mit ihrem nächsten Start im Gruppe 1 Irish Oaks ließen sich die wirklichen guten Konkurrentinnen wie Rhododendron nicht blicken und Enable startete zu Recht als haushohe Favoritin. Dieses Mal besetzte sie einen zweiten Platz während des Rennens und hatte wieder keinen Druck, ließ man der führenden Bengala doch ein paar Längen Vorsprung und Bean Fasa lief einen Meter hinter ihr. Enable gab dann beim Einlaufen in die Zielgerade Gas und setzte sich vom Feld ab. Rain Goddess gab ihr kurzzeitig noch etwas zu tun, aber Enable war viel zu gut um irgendwelche Probleme mit dem Feld zu haben, welches aber auch nicht so stark besetzt war.
Enable machte in ihrem nächsten Rennen einen gehörigen Schritt nach oben, was die Klasse des Rennens anbelangt, lief sie doch im Gruppe 1 King Goerge VI & Queen Elisabeth Stakes gegen die männliche Konkurrenz und noch dazu gegen Konkurrenten, die deutlich älter waren als sie. Trotzdem dominierte sie die mehrfachen Gruppe 1 Sieger wie Ulysses, Higland Reel und Idaho mit Leichtigkeit und hatte am Ende der Zielgerade 4.5 Längen Vorsprung herausgeholt.

Danach ging es für sie nach York zum Gruppe 1 Darley Yorkshire Oaks über 2385m und sie setzte sie selber bequem das Tempo vor der Verfolgerin Queen’s Trust, während Coronet Probleme hatte sich an die dritte Position zu gewöhnen, aber keine Chance hatte diese Position irgendwie zu verbessern. Enable zog dann auf der Zielgeraden wie gewohnt das Tempo an und lies den anderen Stuten keine Chance mehr an sie heranzukommen.

Nach diesen Herausforderung ging es dann nach Frankreich zum Arc de Triomphe Der natürlich noch einmal eine ganz andere Herausforderung war  als die Rennen die sie bisher bestritten hat. Nicht nur ging es über eine Distanz von 2004 not Metern auf nicht ganz einfachen Untergrund, sondern es ging auch gegen männliche Konkurrenz, ob ich nur gegen irgendwelche männliche Konkurrenz, sondern gegen einige der besten Mitteldistanz war der Welt. Das unter schwierigen Voraussetzungen sowohl was das Gewicht als auch was den weichen Untergrund anbelangt  sons Vorfeld für die erst dreijährige Stute nach einem durch aus schwierigen Unterfangen aus. schließlich lediglich 4 kg weniger Gewicht zu tragen als die etablierten Mitteldistanzler wie Order Of St George  und der Arc ist für  dreijährige Stuten in den letzten Jahre immer eine schwere Aufgabe gewesen. Dreijährigen haben in diesem Rennen allerdings eine recht gute Bilanz ziehen müssen wie sich ein Enable dieses Jahr schlägt. Umso mehr kann man den Lauf von Enable im nachhinein genießen wenn man betrachtet was die Stute mit diesem Sieg alles erreicht hat

https://m.youtube.com/watch?v=k2JALb9-XSY

Enable kann wenn sie will, als Pacesetterin  fungieren, muss wie sie zuletzt gezeigt hat, aber auch nicht diese Position einnehmen. Letztes Jahr hat sich hinter den führenden, lief ein wenig unrund jedenfalls wenn man die Bewegungen von Frankie Dettori am Anfang betrachtet, fand aber wunderbar ins Rennen, nahn Maß auf der Zielgeraden und überholte die führenden Pferde in der Mitte der Bahn mit augenscheinlicher Leichtigkeit.

An der 400 m Marken begann sie mit ihrem Angriff wurde von die Tori geritten, nahm langsam Fahrt auf, hatte an der 200 m Marke das Feld hinter sich gebracht, war dann an der 100 m Marke voll in Kontrolle über das Rennen, und konnte sich auf den letzten Metern durch aus Zeit lassen denn kein anderer Starter  konnte mit ihr mitgehen und daß lag mit Sicherheit nicht nur an den 4 kg weniger Gewicht welches sie zu tragen  hatte.  Nach diesem herausragenden Erfolg ging es für Enable  kannst du einmal in die Winterpause, die allerdings sehr ausgedehnt wurde  und sie verpasste erneut einige  Der wichtigsten Rennen in der Sommersaison. Das war mit Sicherheit nicht ganz freiwillig, allerdings feiert sie pünktlich im September in Kempton in England ihr Saisondebüt im September Stakes auf Gruppe drei Ebene wo sie mit Chrystal Ocean einen der möglichen Konkurrenten für dieses Rennen der Art hinter sich lassen konnte, dass dieser sämtliche Pläne für den Tag bei Seite schob.

Enable scheint gesund und fit zu sein und hat ihren Titel im Arc locker verteidigen können

Das Rennen hat sie wieder einmal als beste 2400m Starterin Europas verfestigt, denn sie hatte nun schon zum zweiten Mal das härteste Rennen dieser Art in Europa gewinnen können. Die Amerikaner hatten damit beim Breeders‘ Cup Turf  in Churchill Downs im November zu Recht große Sorgen, ob sie den Titel des 4.000.000$ in den USA behalten könnten. Am Ende waren es auch zwei Europäer die das Rennen unter sich ausfochten und der Heimmannschaft keine Chance auf den Sieg ließen. 200m vor dem Ziel ging Enable aufs Ganze und beschleunigte, die von Aiden O’Brien trainierte Magical ging aber mit und konnte der haushohen Favoritin einige Probleme bereiten

Magical hat in diesem Sommer allerdings nicht ganz mit ihrer Form aus dem Breeders Cup mithalten können, steigerte sich dann aber zum Coral Eclipse Anfang Juli und lieferte sich ein hartes Duell mit der klaren Favoritin Enable, die 100m vor dem Ziel noch so lief, dass man denken konnte, dass sie einen Kantersieg einfahren würde, allerdings nahm Magical die Verfolgung auf und schien nicht aufgeben zu wollen, so dass Frankie Dettori Enable ziemlich hart antreiben musste um sich den 1 Längen Sieg sichern zu können – damit erweiterte Enable ihre Siegesserie auf 10 Siege hintereinander ausbauen konnte. Der Sieg im Coral Eclipse war etwas härter erkämpft als erwartet, aber am Ende war Enable dann doch fest oben auf

Dann kam allerdings ein Lauf, der die Form von Enable ein wenig eintrübte. Enable lief im Gruppe 1 King George VI & QE auf und hätte das Rennen wohl locker gewinnen sollen, aber Crystal Ocean nahm es an sich das Tempo zu setzen und lies die Favoritin ganz schön schwitzen.

Mit einem kleinen Tempowechsel und freier Bahn an der Front des Feldes hatte Crystal Ocean einige Längen auf die Favoritin gut gemacht und Enable hatte dieses Mal nicht die Kraftu um sich locker an dem Front Runner vorbei zu kämpfen. Die beiden liefen Kopf an Kopf und beinahe hätte der Front Runner mit seinem gewohnt guten Kampf es geschafft, die weltweit beste Stute hinter sich zu halten.

Enable gewann das Rennen, wenn auch nur knapp, fegte aber im Yorkshire Oaks den heutigen Konkurrenten Magical hinweg und dürfte heute auf dem Weg zum historischen dritten Sieg im Prix de l’Arc de Triomphe sein

Tipps zum Pferd: DIE beste Stute der Welt im Moment. Wenn sie in Hochform aufläuft, hat der Rest wohl keine Chance.

 


Der Tipp basiert auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

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