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Pferdewetten Tipps


07.10.2018 – Longchamp – Prix Jean-Luc Lagardère – Pick: Anodor

6. Oktober 2018 / phil
Pferderennen in Frankreich

14:55 Prix Jean-Luc Lagardère – Gruppe 1

 

Für 2jährige Pferde | Distanz: 1.600 m | Preisgeld: 400.000 EUR

Nach dem Rennen für die Zweijährigen Stuten kommt das Rennen für die zweijährigen Hengste. Der Prix Jean-Luc Lagardère  ist dabei in vielerlei Hinsicht das Äquivalent des Prix  Marcel Boussac und wird von Trainern aus ganz Europa als sie so Ziel für die zweijährigen Hengste ausgegeben.  Das Rennen war zuvor bekannt als das Grand Criterium und war damit früher einmal Schauplatz des Duells zwischen den hoffnungsvollsten Stuten und  Hengsten  in Frankreich und hat damit schon seit Ewigkeiten eine Menge Interesse generiert und eine Menge Zulauf gehabt. Das Rennen ist nach wie vor offen für zweijährige  Stuten und Hengste beider gleichen  und wird jedes Jahr Anfang Oktober über Distanz von 1600 m ausgetragen. Das Mittel Distanz rennen ist allerdings ungleich älter als das Stundenrennen denn der Prix Jean-Luc Lagardère Würde seit 1853 ausgetragen und ist damit eines der traditionsreichsten Rennen in Europa. Wie  die letzten Jahre, wie auch dieses Jahr wird der Prix Jean-Luc Lagardère von Qatar Racing gesponsert und bietet eine Preisgeld von 350.000 €

 

Wie schon erwähnt wurde das Rennen 1853 eingeführt und zunächst Grand Criterium genannt , es war ursprünglich auch über 1500 m ausgetragen worden und fand auf einem anderen Kurs, dem Kurs in Chantilly statt. Es wurde dann im Jahr 1857 nach Longchamp verlegt und dabei gleichzeitig auf 1600 m im Jahr 1864 erweitert. Es gab immer mal wieder Aussetzer in diesem Rennen etwa 18:00 Uhr 70 beim Franco preußischen Krieg oder beim ersten und zweiten Weltkrieg für dieses Rennen jeweils nicht ausgetragen wurde. Die Einstufung in die verschiedenen Gruppenrennen wurde 1971 eingeführt und sofort wurde das Grand Kriterium als Klasse eins Rennen klassifiziert. Es gab noch leichte Verlegungen vom Datum her von Mitte Oktober zu Anfang Oktober und so weiter, aber das ganze ist eher uninteressant. Interessanter ist schon dass viele der Teilnehmer aus diesem Rennen später im nächsten Jahr in den Classics laufen werden und France Galop, der Ausrichter dieses Rennens den Namen im Jahr 2003 zu Jean-Luc-Lagardère Endete und damit den erfolgreichen Besitzer beziehungsweise Züchter von Rennpferden ehrte.  Das Rennen wurde dann letztendlich 2011 auch noch zur BReeders Cup Challenge hinzugefügt womit der Sieger dieses Rennens automatisch einen Platz im Breeders Cup juvenile Turf bekommt. Diese Möglichkeit im nächsten Monat in einem der wichtigsten Meetings des Jahres in den USA zu starten und eines der wichtigsten Rennen der Zweijährigen  in der ganzen Welt zu beschreiten lockt natürlich die besten Zweijährigen Starter aus ganz Europa.  Wir wollen daher einen kurzen Blick auf jeweiligen Starter werfen.

Anodor: Der von Freddy Head trainierte Anodin Sohn  wird hier mit absoluter Sicherheit als klarer Favorit starten. Der zweijährige Hengst hat zwar erst zwei Starts seiner Karriere absolviert, Dafür mit beiden aber auch schon durch aus für Furore gesorgt. Der erste Start in einem Maidenrennen  hier in Frankreich im August war vielleicht noch ein wenig zu leicht für ihn und der Sieg mit zwei Längenvorsprung konnte noch als ein durchaus guter aber noch nicht sehr aussagekräftiger Start in das Rennengeschehen angesehen werden.  Allerdings war schon mit dem zweiten Start im Prix des Chênes  auf diesem Kurs hier auf Gruppe drei Ebene nur einen Monat später klar, dass Anodor vermutlich zu den besten zweijährigen Hengsten der diesjährigen Generation gehört.  Er traf dort auf einige andere Hoffnungsträger der diesjährigen Generation, konnte sich aber am Ende sehr souverän und sehr locker mit  zwei Längen Vorsprung durchsetzen. Anodor üBerns hat dabei die Führung des Rennens und setzte das Tempo ungefährdet  nach Belieben, machte dann wenige 100 m vor dem Ziel seinen Move und beschleunigte, der Rest des Feldes schien entweder überrascht oder nicht in der Lage mit dem plötzlichen Tempowechsel mit zu gehen, und so gewann am Ende Anodor ungefährdet und optische beeindruckend gegen einige der heutigen Konkurrenten. Zu seinen Opfern an jenem Tag  zählte unter anderem Shaman  und es gibt nur wenig Grund zur Sorge, dass die Platzierungen heute in einer anderen Reihenfolge stattfinden könnten.

Boitron: Der Le Havre Sohn von Trainer Richard Hannon  dürfte heute einer der Hauptkonkurrenten für die französische Vorherrschaft hier sein. Nachdem er bereits sein Maidenrennen beim ersten Versuch in Newbury Im Juli hatte gewinnen können, folgte der nächste Sieg nur wenige Wochen später in Doncaster.   Beide Siege waren durchaus souervän,  ihnen fehlte aber vielleicht ein wenig das Besondere, um Boutrun von den anderen zweijährigen top Startern der vorherrschenden Syndikate zu differenzieren.  Diese besondere Marke setzte Boitron dann im Denford Stakes auf Listed  ebene in Newbury, als er in diesem black Type Rennen am Ende den Sieg erringen konnte und dabei vor dem Ziel von seinem Jockey sogar noch zurückgenommen wurde. Boitron  hatte die Führung anderen Startern überlassen, allerdings sich niemals weit weg vom Pace befunden  und war so immer in perfekter Schlagdistanz für den Sieg gewesen.  Als es dann Zeit war beschleunigte er liest die anderen Starter hin dass ich zurück und gewann vor einigen sehr guten Zweijährigenhengsten der aktuellen Saison ungefährdet und optisch beeindruckend .  Das Rennen heute wird ihn mit Sicherheit noch einmal mehr abverlangen, allerdings ist es natürlich auch gut möglich dass er sich beim  14 Start in der aktuellen Saison noch einmal steigert und er hatte ja schließlich beim letzten Rennen auch noch etwas in der Hand. Er gilt als einer der Hauptkonkurrenten für Anodor  und das zurecht.

Royal Marine: Der Raven’s Pass Sohn von Saeed Bin Suuroor I’m Besitz des Goldophin Syndikats  gelang leider nicht der perfekte Start in seine erste Saison, schließlich wurde er Ende August in Newmarket als einer der Favoriten in das Rennen geschickt, konnte über 1207 m allerdings nicht zeigen was in ihm steckt und musste sich mit einen sechsten Platz zufrieden geben. Dieses Rennen macht er in nur etwas über zwei Wochen später in Doncaster wieder vergessen als er mit einer Quote von 6,5 in das 1414 m Rennen geschickt wurde, die Konkurrenz aber deklassierte und mit über zwei Längen  Vorsprung vor seinen Verfolgern gewinnen konnte. Dass er heute nicht kleiner ist von der Quote, hängt vor allem damit zusammen, dass eine Taktik der angewandt hat, heute wohl nicht funktionieren wird. Schließlich hat er sein letztes Rennen als Front Runter gewinnen können, wird heute aber um diese Position mit Sicherheit Konkurrenz bekommen und daher eine andere Taktik wählen müssen. Zudem hat der Favorit des Rennens, der ihn ja bekannterweise diese Position nicht kampflos überlassen wird, die stärkeren Rennen gewonnen und wird mit Sicherheit eine nur extrem schwer zu schlagende Konkurrenz sein.  Den Trainer seine Verde muss man allerdings rund um die Welt immer ernst nehmen und Saaeed Bin Suuroor  kann gerade auch in Frankreich immer wieder Wunder wirken. Zudem hat das Syndikat auch nur selten einen schlechten Starter in seinem line Up und daher als einer der drei Favoriten hier auflaufen wird kann man davon ausgehen dass es nichts desto trotz ein spannendes Rennen werden wird.

An den Favoriten für trotzdem auf dem Papier kein Weg vorbei.  Dass einer der hier nicht erwähnten Starter wie etwa Shaman am Ende ganz oben auf dem Treppchen steht scheint in diesem kleinen fällt eher unrealistisch und man sollte sich mit seinen Wetten auf die drei hier genannten konzentrieren. Wie schon gesagt der Favorit hat eine sehr geringe Quote trägt diese aber zurecht.


Der Tipp basiert auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

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