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11.05.2019 – Doomben – Doomben 10,000 Cup – Pick: Nature Strip

11. Mai 2019 / phil
Pferderennen in Australien

07:50 Doomben 10000 Cup– Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.200 m  |  Preisgeld: 800.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras
Der Doomben Cup ist wie jedes Jahr wieder stark besetzt, aber es scheint auf ein Duell zwischen dem Front Runner Nature Strip und dem späten Sprinter Osborne Bulls hinauszulaufen

Die Starter:

Champagne Cuddles: Die Not A. Single Doubt Tochter hat sich in Australien seit ihrem Start im Jahr 2016 eine beeindruckende Anzahl an Rennen und Preisgeldern zusammengesammelt. So konnte sie sich über 760.000$ an Preisgeld sichern, unter anderem mit Siegen in Rennen wie dem Gold Coast Guineas 2018 oder dem Gruppe 2 Yarraman Park Breeders Classic im Februar 2019.

Ihre Anzahl an Platzierungen ist dabei jedoch wesentlich beeindruckender und länger, etwa als sie 2017 im Gruppe 1 Flight Stakes und dem Gruppe 1 De Bortoli Golden Rose jeweils auf einem zweiten Platz einlief. 2018 kamen Platzierungen im Gruppe 2 Sheraco Stakes, dem Gruppe 2 Golden Stakes sowie dem Gruppe 1 Stradbroke oder dem Kingsford-Smith Cup dazu.

Im April 2019 startete sie im Gruppe 1  Aquis Smith Plate und holte dort einen vierten Platz heraus. Und auch wenn sie dort fast vier Längen hinter dem Sieger Santa Ana Lange ins Ziel kam, war sie doch mit den anderen Verfolgern wie Osborne Bulls und Sunlight in einem Pack ins Ziel und untermauerte damit ihre gute Bilanz an Platzierungen. Und auch im Schweppes Stakes – über 1400m noch im selben Monat schaffte sie einen weiteren vierten Platz nur eine Länge hinter dem Sieger Pierate – es würde mich also hier nicht wundern, wenn sie auch hier wieder weit vorne mit dabei wäre und etwas Platzgeld abstauben würde.

Champagne Cuddles gehört selten zu den ganz großen Favoriten in den Rennen, hält sich aber meist sehr gut in ihren Rennen. Das war 2019  nach ihrem Sieg zunächst allerdings nicht mehr unbedingt der Fall, so unterlag sie im Millie Fox Stakes, dem Seppelt Wines Pace Stakes und dem Aquis Smith Plate Stakes teils deutlich, kam aber danach im April mit zwei vierten Plätzen im Schweppes Stakes und dem Aquis Smith Stakes wieder zurück zur alten Form. Alle Rennen waren sehr gut besetzt und Champagne Cuddles war nie weit weg von den Siegern.

Also kann man erwarten, dass sie hier in Australien früher oder später wieder auf dem Treppchen landen wird, der Sieg gegen die heutigen Konkurrenten scheint aber eine schwere Aufgabe zu sein.

Champagne Cuddles kann auf Distanzen von 1200-1600m gute Leistungen abrufen und kann sowohl auf weichem als auch auf schnellerem Boden laufen, was weiter für ihre Zuverlässigkeit spricht.

Manuel: Der Commands Sohn von Trainer Tony Mc Evoy hat sich schon seit 2015 Erfahrungen im Galoppsport sammeln können. 2015 ging es zunächst im Listed Rennen, dem Maribyrnong Trial Stakes, auf die Strecke und Manuel belegte in dem Rennen einen guten vierten Platz, was Hoffnungen auf die nächsten Rennen im Jahr 2016 machte. Mauel schaffte es im Schweppes Handicap in Morphetville einen zweiten Platz zu erreichen, konnte die Form aber im selben Monat im Hughes Chauffeured Limousines Handicap nicht noch einmal zeigen und lief auf einem fünften Platz ins Ziel ein, fast drei Längen hinter dem Sieger. So ging es den Rest des Jahres zunächst weiter, bis Manuel und sein Trainer die Nase voll hatten und sich ein recht einfaches Maidenrennen in Geelong suchten, um im November 2016 dann endlich seinen ersten Sieg feiern zu können.

Noch im selben Jahr startete Manuel dann mit frischen Selbstvertrauen im Inglis Sprint, welches immerhin mit 250.000$ fdotiert ist, als Co Favorit und kam wieder einmal auf einem ausbezahlten Platz ins Ziel, was eine durchaus gute Leistung gewesen war.

Das Jahr 2017 bestand für Manuel aus verschiedenen Rennen über die Distanzen von 1200m bis 1400m und daraus, dass er nach zunächst sehr enttäuschenden Teilnahmen an Black Type Rennen wie dem Lightning Stakes und dem Gruppe 3 Aurie’s Star Stakes sein Heil in wesentlich leichteren Handicaps suchte, die er dann erwartungsgemäß auch gewinnen konnte. Das war nicht viel, und nach dem Sieg im The Junction Handicap musste Manuel auf gleichem Niveau eine herbe Niederlage einstecken – und danach im Lavazza Short Black Handicap  sogar mit einem siebten Rang zurecht kommen.

Das Lavazza Short Black Handicap  sollte auch zunächst das letzte Rennen im Jahr 2017 sein und erst einige Monate später im April 2018 kam er auf die Rennstrecke in Morphetville zurück und dürfte da gegen leichtere Konkurrenz gleich noch einmal Selbstvertrauen tanken. Das allerdings war eine sehr knappe Geschichte und in der Heat 11 Autumn Series musste Manuel als Favorit schon wieder eine knappe Niederlage einstecken – nicht gerade, das, was man im Autumn Series Final im Mai gebrauchen konnte. Dabei startete Manuel dieses Mal nicht als Favorit, das war Set To Sparkle vorbehalten, aber dieses Mal war es Manuel, der dem Favoriten den Rang ablaufen konnte und sich in einem spannenden Finish durchsetzen konnte – und das Final für sich entschied.

Trotz des Erfolgs blieb Manuel bei den Handicaps und versuchte erst viele Rennen später im Kilmore Cup im November 2018 ein weiteres Black Type Rennen in Form des Kilmore Cup auf der gleichnahmigen Rennstrecke. Dabei war das Meilebnrennen ganz in der Hand von Mauel, der aus einem weit außen liegenden Stall starten musste, aber schnell seine Bahn im Rennen fand und sich gegen Torgersen durchsetzen konnte.

Das Rennen war der Auftakt für den zweiten Durchlauf in den Gruppenrennen für Manuel, welcher für Manuel im Gruppe 2 Mortimer Australia Stakes in Moonie Valley begann – das allerdings mit einem abgeschlagenen Platz hinten im Feld, was für den Außenseiter aber auch in Ordnung ging.

Dann kam der Start der alles verändern sollte im Gruppe 1 C.F. Orr Stakes, wo Manuel die Führung übernahm und das Feld über die Distanz bringen konnte. Eigentlich hätte der Außenseiter schön das Tempo für die anderen setzten sollen und dann irgendwann einbrechen und den Favoriten Platz machen sollten – aber Manuel dachte nicht einmal daran! Manuel beschleunigte auf der Zielgeraden noch einmal deutlich und hielt das Tempo sogar durch, bis er auf der Ziellinie selbst den spät anstürmenden Kementari noch hinter sich halten konnte

Wo Mauel diese Leistungssteigerung hernehmen konnte, ist ein Rätsel, aber der erste Gruppe 1 Erfolg war mit dieser Leistung mehr als verdient und auch im Gruppe 1  Yulong Futurity Stakes konnte Manuel mit seinem Fünften Platz nur knapp über einer Länge hinter der Siegerin Alizee eine gute Form zeigen.

Über 200m mehr Distanz war es im Gruppe2  Blamey Stakes dann allerdings wieder eine klare Sache und Manuel konnte seine Taktik  über die längere Distanz dieses Mal nicht durchziehen und musste am Ende klar zurückstecken, machte aber einen Monat später über die Sprintdistanzen über 1200m im Kingdom Stakes eine bessere Figur, als er hinter Siren’s Fury einen zweiten Platz errang.  Das Rennen war ein extrem harter Lauf und Manuel musste sich sehr anstrengen, um seine gewohnte Position an der Front zu finden , schließlich ist er nicht immer der Einzige, der sich gerne als Front Runner betätigen würde. Sein letztes Rennen war das Schweppes Stakes in Randwick, wo er erneut eine gute Leistung zeigte und 1.2 Längen hinter dem Sieger Pierata ins Ziel einlaufen konnte. Sein Reportoire an Taktiken ist noch recht eindimensional, aber ihm darf man vorne auch nicht zu viel Leine lassen.

Nature Strip: Der Nicconi Sohn von Chris Waller hat sich seit 2017 langsam noch oben gearbeitet, wobei er bereits nach seinem ersten Rennen eine Serie von drei Siegen in Folge präsentieren konnte. Danach wurde er immerhin noch einmal Zweite im Yulong Vobis Gold Dash in Caulfield im April 2018, bevor er es in sein erstes Gruppenrennen im Gruppe 2 Euclase Stakes in Morphetville, einem 1200m Rennen mit durchaus starker Besetzung. Nature Strip war nach seiner Erfolgsserie zuvor als Favorit gestartet, konnte aber „nur“ einen vierten Platz eine Länge hinter dem Sieger belegen, was aber eine durchaus gute Leistung war.

Das konnte Nature Strip im Great Ocean Road Handicap einen Monat später gleich wieder mit einem beeindruckenden Sieg unterstreichen, als er das Rennen mit fast fünf Längen  für sich entschied. Das Rennen war das Sprungbrett um im A.r. Creswick Series Final wieder auf Black Type Rennen Ebene zu starten – und zu gewinnen. Das 1200m Rennen war zwar nicht so stak besetzt wie die Gruppenrennen zuvor, aber Nature Strip lies sich nicht beirren und lieferte im Lightning Stakes noch im selben Monat den nächsten Sieg nach. Dieser Sieg war eine reine Demontage der Konkurrenz, die auf dem 1050m Distanz keine Chance hatte, an Nature Strip noch dran zu bleiben und den Favoriten mit sechs Längen hatte ziehen lassen müssen.

Der talentierte Sunlight gehörte zu den geschlagenen Konkurrenten  und Nature Strip machte sich zu höheren Ebenen, als er im Gruppe 2 Mittys Mcewen Stakes im September startete. Das Rennen ging Nature Strip erneut als Favorit an den Start ging, aber am Ende gegen Houtzen nur knapp bestehen konnte. Nature Strip bewies einmal mehr seinen Kampfgeist und behauptete seinen Vorsprung bis zur Zielinie, hatt emit dem Außenseiter aber mehr zu schaffen als erwartete worden wäre, vielleicht hat die lange Saison zu diesem Zeitpunkt ihre Spuren hinterlassen – schließlich kam er auch im Gruppe 1 Cramer Moir Stakes  im September nicht mehr rechtzeitig in Gang und musste sich am Ende mit einem achten Rang zufrieden geben. Deutlich abgeschlagen hinter den Siegern ging es für Nature Strip nach dieser Niederlage in eine kleine Pause, die im Februar beendet wurde – mit einem Sieg im Gruppe 2 Schweppes Rubiton Stakes über 1100m und Konkurrenten wie Jungle Edge oder Vodoo Lad.

Jungle Edge versuchte das Tempo zu setzen, aber Nature Strip klebte ihm an den Hufen und übernahm beim Einbiegen in die Zielgerade ab der 200m Marke das Feld übernahm und locker ins Ziel einreiten konnte. Das war der nächste lockere Erfolg von Nature Strip in einem Gruppenrennen, und es wurde so langsam Zeit, dass er auch auf der höchsten Ebene endlich Erfolg haben würde – dachten zumindest Punter und Buchmacher, und ließen ihn im Oakleigh Plate als Favorit auflaufen. Nature Strip kam allerdings nicht als Sieger, sondern erneut abgeschlagen als Zehnter ins Ziel.

Nature Strip schoss nach vorne und übernahm die Führung, aber 100m vor dem Ziel endete sein Lauf und er fiel Platz um Platz zurück, ohne eine Chance zu haben dem Rest noch zu folgen. Seinen Chancen tat aber auch der weiche Untergrund keinen Gefallen, im Gruppe 1 Galaxy Cup hingegen schaffte es Nature Strip dann endlich, seine Erfüllung zu erfüllen.

Nature Strip lief an der Front des Feldes und führte seine Konkurrenten in die Zielgerade und hatte bereits an der 200m Marke zwei Längen Vorsprung, die er allerdings auch voll ausnutzen musste, um am Ende gewinnen zu können.

Nature Strip wechselte das Tempo nach dem Einbiegen in die Zielgerade und holte noch einmal ein paar Meter mehr auf seine Verfolger heraus, was die späten Sprinter wie Pierata den Anschluss verlieren lies und am Ende dafür sorgte, dass Nature Strip immer noch ganz vorne war.

Heute hat er ein ähnlichen Szenario vor sich und könnte damit den nächsten großen Gruppe 1 Erfolg feiern.

Osborne Bulls: Der vierjärhige Wallach hat sich seit seinem dritten Platz im The Everest im Oktober gut im Gespräch gehalten und unter anderem das The Tab Stakes auf Gruppe2  Niveau im November über 1200m und guten Untergrund gewinnen können und danach – nach etwas Pause – einen hervorragenden zweiten Platz im Gruppe 1 Black Caviar Lightning Stakes erringen können. Dabei scheiterte er nur an seiner weiten Passage in die Zielgerade, die ihn wichtigen Boden kostetet und der Grund dafür war, dass er am Ende trotz beeindruckenden Schlusssprints nicht mehr ganz an In Her Time vorbei kam, sondern einen Nacken hinter dieser blieb.

Seinen Schlusssprint konnte er dann unter relativ leichtem Gewicht im Newmarket Handicap im März noch einmal üben, als er 150m vor dem Ziel noch irgendwo im Mittelfeld der Verfolger vor sich hindümpelte, dann aber irgendwoher die Initialzündung bekam und rasend schnell Boden gut machte. Wäre er früher aufgewacht, hätte er bereits da seinen ersten Gruppe 1 Sieg feiern können!

Der Untergrund im Gruppe 1 Seppelt Wines Pace war nicht besser und sein Gewicht dazu höher, aber Osborne Bulls startete trotzdem als Favorit in das Rennen und wieder kam Osborne Bulls spät in Gang, um den Sieg gegen Sunlight knapp zu verpassen

Ich hatte in dem Preview zum Wines Stakes schon geschrieben, dass mir die Quote auf Osborne Bulls viel zu niedrig ist um ihn empfehlen zu können, und die Niederlage hätte 50m vor dem Ziel noch viel deutlicher ausfallen können.

Im T J Smith Stakes konnte er dann Santa Ana Lane nichts entgegen setzen und der Konkurrent setzte sich locker mit 3 Längen von ihm ab und lies dem spät anlaufenden Osborne Bulls keine Chance.

Danach startete er im Gruppe 1 Schweppes starkes und hatte erneut das Problem, dass er dem Front Runner zu viel Leine ließ und bis zur Ziellinie nicht mehr an dem ebenfalls aufschließenden Pierata herankam. Pierata hatte in der Mitte der Bahn freies Feld und konnte vor Osborne Bulls das Feld aufrollen, der an der Innenbahn gefangen war und spät seine Lücke fand, aber als die beiden im offenen Feld waren, hatte der Konkurrent Osborne Bulls auch wieder fest im Griff. Osborne Bulls hat nun eine Riehe von beeindruckenden zweiten Plätzen aneinander gereiht, scheint aber nicht der härteste Kämpfer zu sein und gibt seinen Konkurrenten oft auf der Zielgerade zu viel Leine


Der Tipp basiert auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

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