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14.09.2019 – Doncaster – St Leger – Pick: Logician

14. September 2019 / phil
Pferderennen in England

16:35 St Leger – Gruppe 1

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Für 3jährige Pferde  |  Distanz: 2.922 m  |  Preisgeld: 700.000 GBPFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis fest  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

Heute findet das St Leger, und damit das namens gebende Highlight des Festivals in Doncaster statt. Nach einigen interessanten und manchen recht klaren Angelegenheiten in den letzten Tagen steht nun endlich ins Haus und wird um 16:35 Uhr deutscher Zeit starten.

Ein bisschen mit Wehmut fiebert die Rennszene diesem Rennen jedes Jahr entgegen, ist es doch das älterste der fünf Classic Rennen und wird ehrwürdig als letztes dieser traditionsreichen Rennen in der Saison abgehalten, womit es auch langsam das Ende der Flachrennensaison in Großbritannien einleitet. Wir haben dieses Jahr einige großartige 3yo gesehen und hier dürfen sich sowohl Stuten als auch Hengste noch einmal messen und um ihren Anteil an den 700.000 Pfund Preisgeld kämpfen. Wer tritt in die Fußstapfen der großen Staher der letzten Jahre und wird uns als 4yo noch weiter begeistern, wird Logician seinem Hype gerecht werden oder wird er einem der anderen vielversprechenden Konkurrenten zum Opfer fallen?

Das seit 1776 abgehaltene Rennen hat in seiner Geschichte schon viele denkwürdige Momente gehabt, sei es der Doppelsieg von Champion im Derby und dem St Ledger im Jahr 1800 oder das Triple in den Klassik Rennen von West Australien im Jahr 1853. Oder das winzige Feld von nur 3 Startern im Jahr 1917, als das Rennen während des ersten Weltkrieges von Doncasster nach Newmarket verlegt wurde und wo Gay Cursader seinen Sieg über seine beiden Konkurrenten feiern konnte. Bemerkenswert war auch die Leistung von Masked Marvel im Jahr 2011, als er für John Godsen das Rennen in einer Zeit von 3:00:44 gewinnen konnte und damit den schnellsten Sieg in diesem Rennen – jemals! – in Doncaster registrieren konnte. In York war die Zeit von Sixties Icon im Jahr 2006 zwar noch schneller, der Track in York gibt allerdings auch bessere Zeiten her und so hält Maksed Marvel und John Godsen mit Jockey William Buick den Rekord in diesem Rennen.

Aiden O’Brien lässt wie gewohnt in so einem wichtigen Rennen eine ganze Reihe seiner talentierten Schützlinge starten, und mit zwei Siegen in den Austragungen dieses Rennens in den letzten Jahren wird er dem Favoriten sicher einige Probleme bereiten.

Logician: Einer der vielen vielversprechenden Nachkommen von Frankel, der sich in seiner noch recht kurzen Karriere bisher keinen Fehler geleistet hat. Seinen ersten Lauf absolvierte er in einem 2012m Rennen in Newbury im Mai, wo er auf gutem Untergrund das Rennen locker gewinnen konnte. Fast genau einen Monat später lief er dann über die selbe Distanz in Newmarket auf etwas weichem Boden auf, konnte das Rennen aber ebenfalls locker gewinnen.
Drei Wochen später ging es dann in einem Handicap in Newbury das erste Mal über 2414m und Logician konnte erneut überzeugen.
Während des Laufes sah er noch ein wenig unerfahren aus und driftete teilweise aus seiner gedachten Linie heraus, konnte sich aber unter minimalem Druck schnell absetzten und sich an den Front Runnern locker vorbeischieben. Frankie Dettori musste niemals zur Peitsche greifen um Logician mit über vier Längen Vorsprung durchs Ziel zu führen.
Es war klar, dass Logician viel viel Besser sein würde, als die 90er Marke, die er in diesem Rennen zugeteilt bekommen hatte und der Schtritt auf die Gruppenebene danach war nur logisch – schließlich war für ihn das St Leger schon immer das Ziel gewesen.
Den Test dafür legte Logician im Gruppe 2 Great Voltigeur Stakes ab, wo er gegen den heutigen Konkurrenten Nayef Road antreten musste. Der machte ihm allerdings keinerlei Probleme in jenem Rennen, schließlich konnte sich Logician am Innengelaänder auf dem guten Untergrund schnell von dem Aiden O’Brien trainierten Constantinople absetzen, ein kleiner Wehrmutstropfen war dass er am Ende in die Mitte der Bahn driftete und sich nicht am Innengeländer orientierte, ein Fehler der ihn heute sicher einige Probleme bereiten würde – im Gegensatz zur längeren Distanz, die Logician auf dem schnelleren Untergrund mit Sicherheit schaffen wird.
Der Favorit des Rennens – und das zu Recht.
Sir Dragonet: Der Camelot Sohn von Trainer Aiden O’Brien ist trotz seiner etwas enttäuschenden Leistungen in den letzten Rennen alles andere als chancenlos, auch wenn der Hauptkonkurrent Logician sich bisher ohne Fehl und Tadel gibt.
Sir Dragonet Sohn begann seine Karriere mit einem Knall, als er zuerst sein Maidenrennen in Tipperary mit drei Längen gewinnen konnte und danach in Chester gleich auf die Gruppe 3 Ebene hinaufschrift – wo er das Gruppe 3 Chester Vase Stakes über 2472m auf gut bis weichem Boden nach Belieben dominierte. Acht Längen betrug der Vorsprung von Sir Dragonet am Ende auf seine Verfolger, und das obwohl er zuvor nicht einmal als Favorit für das Rennen gehandelt wurde.
Kein Wunder, dass er danach in das Epsom Derby ging, wo er als einer der Favoriten gehandelt wurde, allerdings leider in dem starken Finish sich nicht durchsetzen konnte und auf dem fünften Platz ins Ziel einlief. Dabei betrug der Rückstand nicht einmal eine Länge auf seinen Sallgefährten Anthony Van Dyck, der sich an der Innenbahn ohne direkte Konkurrenz schnell absetzen konnte und den Vorsprung von einer halben Länge auch bis zum Ziel hielt. Sir Dragonet hingegen musste sich mit Madhmoon herumschlagen, der ihn auf den letzten 200m nicht von der Seite weichen wollte und die beiden so in einen kräfteraubenden Kampf verwickelte, der vermutlich beide die Chance für den Sieg kostete.
Aiden O’Brien schickte seinen Schützlung Sir Dragonet danach in das Gruppe 3 Royal Whip Stakes über die kürzere Distanz von 2012m, kam aber in dem Rennen überhaupt nicht in Gang und scheiterte erneut an einem Stallgefährten, denn Buckhurst gewann das Rennen unter Donnacha O’Brien knapp gegen die Verfolger. Sir Dragonet schien mit der Pause von knapp 2 Monaten nicht wirklich zurecht zu kommen , allerdings ist es auch alles andere als ungewöhnlich, wenn sich die Pferde von O’Brien nach so einem Start bei ihrem nächsten Lauf noch einmal deutlich steigern und mit seinem eindrucksvollen Start in seine Karriere vor einigen Monaten darf man ihn hier nicht unterschätzen.
Il Paradiso: Der Galileo Sohn ist ein weiterer Starter von Aiden O’Brien und sollte sich hier vor allem als Supporter für die erste Wahl des Trainers, Sir Dragonet in diesem Feld zeigen.
Die Karriere von Il Paradiso begann seine Karriere im Jahr 2018 mit einem durchschnittlichen Lauf in seinem ersten Maidenrennen, wobei man ihm bei seinem dritten Platz zu Gute halten muss, dass er diesen hinter Circus Maximus errang, der danach ja zu deutlich höheren Sphären aufstieg und unter anderem das St James Palace Stakes sowie den Prix du Moulin de Longchamp auf Gruppe 1 Ebene gewinnen konnte. Aber auch beim zweiten Start in einem Novice Rennen über die Distanz der Meile gelang ihm nicht mehr als ein zweiter Platz hinter Turgenev, der ihm gut 1,5 Längen an Vorsprung abnahm – aber auch als klarer Favorit gestartet war. So gesehen war der Lauf für ihn doch ein kleiner Erfolg und die Favoritenrolle im Maidenrennen in Gowran Park danach nur logisch. Wieder floppte er allerdings ein wenig mit einem zweiten Platz hinter dem Sieger und konnte damit trotz guter Platzierung in den Rennen durch seinen Trainer keinen Sieg im ersten Jahr vorweisen konnte.
Also ging es in die zweite Saison, dieses Mal in das Captain Dara Fitzpatrick 3 Maidenrennen bei seinem Saisondebüt, einem 2414m Rennen welches er erneut als Favorit bestritt und dieses Mal auch knapp gegen den Außenseiter Harpo Marx der ihm Genick saß. So richtig überzeugend sah er allerdings auch hier nicht aus und es war kein Wunder, dass er beim Irish Derby ebenfalls als klarer Außenseiter auflief und wie vermutet auch keine Chance hatte einen Stich zu landen.
Das Summer Festival Handicap danach war dagegen eine deutlich leichtere Angelegenheit und Il Paradiso konnte einen komfortablen Sieg unter geringem Gewicht feiern. Die Konkurrenz in jenem Rennen war allerdings auch nicht der Rede Wert und der Sieg mit 12 Länge Vorsprung war vielleicht ein wenig zu deutlich, denn im Gruppe 2 Lonsdale Cup Stakes scheiterte er an dem hervorragenden Distanzläufer Stradivarius. Man muss Il Paradiso aber zu Gute halten, dass er den Anschluss an die Sieger hielt und nicht mehr als 1.3 Längen zurückfiel. Dürfte ein hervorragender Supporter heute sein
Sir Ron Priestley: Der Australia Sohn von Marc Johnston ist seiner zweiten Saison förmlich aufgeblüht, nachdem er sich in der letzten Saison schwer getan hatte. Aber mit dem Wechsel über die Winterpause in die neue Saison und dem Älter werden zeigte er eine stark gesteigerte Form und gewann sein erstes Rennen in Ripon mit 6 Längen Vorsprung und sein zweites Rennen in Haydock 3,75 Längen Vorsprung. Seine Serie von fünf Siegen wurde dabei nur unterbrochen von der Niederlage im King George V Stakes, wo Sir Ron Priestly schlicht kein Glück hatte. Gleich danach kam er aber mit Siegen im Haydock Handicap und danach im Unibet Handicap zur Form zurück und mauserte sich langsam zum Anwärter für das St Leger – nicht zuletzt wegen dem Sieg im Gruppe 3 March Stakes in Goodwood im August

Der Tipp basiert auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

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