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14.09.2019 – Leopardstown – Fastnet Rock Stakes – Pick: Laurens

14. September 2019 / phil
Pferderennen in Irland

18:25 Fastnet Rock Stakes – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.609 m  |  Preisgeld: 350.000 EURFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut  |  Platz-Regeln: 2 Plätze @ 1/4 Quote
Auf dem Papier für mich eine klare Sache zwischen Hermosa und Laurens, die beide eine hervorragende Form in diesem Jahr haben und deren unterschiedlicher Stil hier beiden in die Hände spielen könnte:

Hermosa: Die Galileo Tochter von Trainer Aiden O’Brien genießt heute die Aufmerksamkeit von Ryan Moore und kommt damit hoffentlich wieder so richtig in Fahrt, nachdem sie in ihrem letzten Rennen ein wenig enttäuscht hatte. Schließlich hatte sie unter Wayne Lordan ihr Saisondebüt im 1000 Guineas gewinnen können – und das auch noch als eigentlich klare Außenseiterin, während Just Wonderfull damals als erste Wahl von Aiden O Brien galt und unter Ryan Moore auflief.

Hermosa hatte in der Mitte der Bahn allerdings einen richtig guten Lauf und konnte sich unter dem Druck seines Jockeys langsam aber sicher an die Spitze setzen und mit einer Länge Vorsprung gewinnen. Das war eine Steigerung zu den Leistungen des letzten Jahres, wie etwa dem zweiten Platz im Gruppe 1 Fillies‘ Mile und dem Gruppe  1 Moyglare Stud Stakes in dem Hermosa den dritten Platz belegt hatte. Diese Leistungen sprachen schon einmal für das Talent von Hermosa, welches sie aber erst in ihrer zweiten Saison 2019 vollständig entfalten konnte – und das wie gesagt gleich bei seinem ersten Lauf im Newmarket Guineas, bei dem sie fast von Anfang an das Feld anführte:

Diese Taktik führte auch unter Ryan Moore im Irish Guineas einige Wochen später zum Erfolg und Hermosa konnte sich erneut durchsetzen, gegen die wesentlich leichtere Konkurrenz allerdings optisch auch um einiges beeindruckender:

Diese Taktik sollte dann auch beim Coronation Stakes angewendet werden, allerdings lief es in diesem Rennen nicht ganz so wie geplant, denn Pretty Polyanna von Micheal Bell setzte sich unter Silvestre De Souza ebenfalls an die Front und Hermosa musste 1 Bahn neben der Innebahn laufen und konnte nicht wie gehofft das Tempo von dort aus dominieren. Stattdessen musste sie mit einem Tempowechsel auf der Zielgeraden versuchen das Rennen 2f vor dem Ziel zu übernehmen, konnte da aber Watch me nicht mehr hinter sich halten, der zuvor die Position direkt hinter den Führenden inne hatte. Watch Me hatte noch eine Menge Kraft im letzten Furlong übrig und konnte die hart kämpfende Hermosa damit auf den zweiten Platz verbannen.

Wenn Hermosa eine Freie Bahn bekommtist sie nur schwer zu schlagen – wenn ihr allerdings auf der Zielgeraden die Puste ausgeht, obwohl sich direkt vor ihr eine massive Lücke auftut wie im Qatar Nassau Stakes, dann kann auch Ryan Moore auf ihr keine Wunder mehr bewirken. Hermosa hatte am 1.08.2019 einfach nicht die Kraft, um es mit der Konkurrenz aufzunehmen und nutzte die offene Lücke vor ihr nicht, was am Ende in einer klaren Niederlage resultierte.

Laurens: Die Siyouni Tochter von Trainer K. Burke begann ihre Karriere im Jahr 2017 und konnte sich damals in hervorragender Form zeigen, nachdem sie ihr erstes Rennen in Docnaster gegen eine großes Feld gewinnen konnte. Danach legte sich in Frankreich mit einem zweiten Platz im Gruppe 3 Shadwell Prix du Calvados nach, zurück in England gewann sie dann das Gruppe 2 May Hill Stakes. Ihre Saison als Zweijährige schloss sie dann mit einem Sieg im Gruppe 1 Newmarket Fillies‘ Mile ab, dem Finale der Fillies des Jahres. Dabei etablierte Laurens ihre Trade Mark Taktik, indem sie sich an der Innenbahn an die Spitze des Feldes setzte und versuchte das Tempo für den Rest zu setzten. Natürlich ließen sie die Konkurrenten in diesem Rennen nicht alleine an der Front und Laurens musste sich gegen mehrere andere Konkurrentinnen das gesamte Rennen über verteidigen, hielt die Lücke an der Innenbahn offen und beschleunigte mit den Angreiferinnen, als es auf der Zielgeraden Zeit wurde. Laurens kämpfte, wie sie es in den folgenden Rennen immer tun würde und hielt sich knapp gegen September auf der Ziellinie an der Front.
Patrick McDonald riss sich fast ein Bein auf Laurens aus, um das meiste aus der Stute herauszuholen und wurde mit dem Gruppe 1 Sieg in diesem wichtigen, mit  567.500 GBP dotierten Rennen belohnt.
2018 fehlte dann beim Saisondebüt im 1000 Guineas vielleicht der eine Vorbereitungslauf vor dem großen Rennen, um Laurens in die beste mögliche Form zu bringen und so konnte sich die Stute am Ende „nur“ über einen zweiten Platz freuen. Wieder übernahm Laurens die Führung und konnte sich sogar streckenweise über eine kleine Führung von 1 Länge gegen die Konkurrentinnen erfreuen, aber Billesdon Brook zog locker in der Mitte der Bahn davon und gewann mit fast zwei Längen Vorsprung, während Laurens die Konkurrentinnen etwas näher im Nacken saßen.
Trainer Karl Burke entschied sich seine Stute nach diesem Erfolg nach Frankreich zu schicken, wo sie den Gruppe 1 Prix Saint-Alary knapp gegen Co Favoritin With you gewinnen konnte, nur um danach den Prix de Diane mit 0,3 Längen gegen Musis Amica folgen zu lassen. In beiden Rennen setzte Laurens mit das Tempo und gab alles, wenn die Konkurrentinnen versuchten sie zu überholen, dabei machte ihr weder der weichere Boden noch die nicht ganz einfachen Strecken etwas aus – und auch die längere Distanz von 2000-2100m hielt keine Schrecken für Laurens bereit.
Die erneut gesteigerte Distanz im Gruppe 1 Darley Yorkshire Oaks über 2385m in York war dann im August 2018 aber zu viel des Guten und diese Distanz schien dann doch ein wenig zu weit für die Front Runnerin, die dieses Mal auf den letzten Metern deutlich einbrach und auch gegen Bye Bye Baby nicht das Tempo setzten dürfte. Beides waren Faktoren für den seltenen Aussetzer im Darley Yorkshire Oaks und mit dem nächsten Start in Irland auf dem Kurs in Leopardstown über die Meile kam die Form von Laurens auch schlagartig zurück.
Wieder setzte sie das Tempo mit und dieses Mal konnte sie die haushohe Favoritin Alpha Centauri schocken und mit knapp 0,75 Längen gegen diese gewinnen. Ihr waren nach dem letzten Rennen wenig Chancen auf den Sieg gegen die Konkurrentin ausgerechnet worden, die zu diesem Zeitpunkt vier Gruppe 1 Rennen hintereinander gewonnen hatte, unter anderem das Irish 1,000 Guineas, das Coronation Stakes oder das Prix Jacques le Marois. Mit dieser Bilanz an beeindruckenden Siegen war es kein Wunder das Alpha Centauri das Rennen auf dem Papier locker hätte gewinnen sollen, aber der Kampfgeist von Laurens sicherte der Front Runnerin am Ende den Sieg.
Die selbe Geschichte wiederholte sich dann im Gruppe 1 Sun Chariot Stakes, als Laurens wieder an der Innenbahn das Tempo setzte und sich gegen die spät angreifende Happily durchsetzen konnte. Der Saisonabschluss im Gruppe 1 Queen Elizabeth II Stakes im Oktober auf weichem Boden gelang Laurens dann leider nicht, allerdings war die Konkurrenz auch deutlich stärker und der weiche Boden nicht unbedingt zum Vorteil von Laurens.
Nach der Winterpause kam sie dann im Gruppe 1 Al Shaqab Lockinge Stakes zurück zur Rennstrecke, und wie im Guineas letztes Jahr fehlte Laurens vielleicht der Vorbereitungslauf, um Mustashry auf Abstand zu halten, die sich mit einem dominanten Lauf aus der Mitte des Feldes durchsetzen konnte, und Laurens die vielleicht deutlichste Niederlage ihrer Karriere zufügen konnte.
Aber anschließend beim zweiten Start in der Saison erging es Laurens ähnlich, denn in Royal Ascot im Queen Anne Stakes auf Gruppe 1 Ebene verlor sie ebenfalls den Anschluss und musste sich mit einem sechsten Rang zu zufrieden geben.
Danach wechselte sie für einen Lauf wieder nach Frankreich, und der Tapetenwechsel schien ihr sichtlich gut zu tun, denn im Gruppe 1 Prix Rothschild konnte sie sich gegen die eher moderate Konkurrenz überzeugend durchsetzen.
Die Meile auf dem weichen Boden lag ihr augenscheinlich und im Gruppe 2 Sky Bet City Of York Stakes lief Laurens erneut an hervorragendes Rennen.
Die Favoritin duellierte sich mit Shine So Bright auf der Zielgeraden, die sich einige Längen Vorsprung gesichert hatte und Laurens eine schwere UAfgabe stellte. Laurens kämpfte sich Zentimeter um Zemtimeter heran, aber die Ziellinie kam gerade noch rechtzeitig für Shine So Bright, dass diese sich am Ende mit einer Nase Vorsprung ins Ziel rettete. Heute würde eine Wiederholung dieser Leistung für den Sieg sicher ausreichen.
Tipps zum Pferd: Hart kämpfende Front Runnerin, die mit gut-weichem bis schnellen Boden zurecht kommt. Gewann in Frankreich den Gruppe 1 Prix Saint-Alary sowie das Prix de Diane über 2000m+ und über die Meile das Matron Stakes und das Sun Chariot Stakes. Kam nach zwei enttäuschenden Starts in Newbury und Royal Ascot sehr überzeugend in Frankreich zurück zur Form. Sollte heute durchaus vorne mit dabei sein

Der Tipp basiert auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

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