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16.02.2020 – Sha Tin – The Queen’s Silver Jubilee Cup

16. Februar 2020 / phil
Pferderennen International

08:20 The Queen’s Silver Jubilee Cup – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.400 m  |  Preisgeld: 10.000.000 HKDFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut
Es geht mal wieder um Beauty Generation, den ehemals allerbesten, unbesiegbaren Miler in Hong Kong, der aber wie aprubt seine Siegesserie im Gruppe 2 The Oriental Sha Tin reißen lies, und seitdem keine Sonne mehr sah. 9 Siege betrug die Siegesserie, bevor sie so abrupt riss, und obwohl Beauty Generation danach immer in die ausbezahlten Plätze kam, ist er jetzt gerade nicht die Macht, die er noch vor einem halben Jahr war. Dementsprechend ist das Rennen hier extrem offen und jeder der Außenseiter könnte gewinnen – daher lieber dieses Mal Finger weg von Beauty Generation, wenn die Quote zu weit sinkt! Ja, er kann das hier gewinnen, er SOLLTE das hier gewinnen wenn er auch nur ansatzweise in Form des letzten Jahres ist, aber genau das war in den letzten vier Rennen das Problem! Im letzten Rennen hat er angedeutet, dass er wieder in Form kommt, aber man muss selber wissen, ob das ausreicht, um ihn hier zu wetten.
Beauty Generation: Der Road To Rock Sohn im Besitzt von Patrick Kwok Ho Chuen hat sich im letzten Jahr von einem soliden Handicapper zum gefürchteten Gruppe 1 Sieger entwickelt und hat eine beeindruckende Siegersserie im Jahr 2018 bis spät ins Jahr 2019 zusammengetragen, die dann aber urplötzlich abriss und von vier Platzierungen, die aber klar unter seinen Möglichkeiten lag. Er war DER Miler in Hong Kong im letzte Jahr und musste  sich vor keinem anderen Starter fürchten, bevor er scheinbar nach Blieben von unterschiedlichen Außenseitern geschlagen wurde. Da musste man sich nach den ganzen Siegen auf Gruppeneben doch die Augen reiben. Angefangen hatte seine Karriere schon im Jahr 2017, als er den Schritt auf die Gruppenebene wagte:
Nach einem dritten Platz beim Hong Kong Derby 2017 hinter Pakistan Star und Rapper Dragon folgte ein Sieg im Jinbao Street Handicap gegen Eeagle Way und Dinozzo, was für die Zeit eine mehr als solide Form war, auch wenn keiner der Konkurrenten in den letzten Jahren auf das höchste Niveau vorgestoßen ist.
Beauty Only lies sich damit allerdings nicht viel Zeit und lief nach der Sommerpause im The Celebration Cup auf Gruppe 3 Ebene zur Höchstform auf. Dabei war der Celebration Cup wie so oft trotz des Gruppe 3 Status deutlich härter besetzte als vergleichbar eingestufte Rennen, denn zu den Konkurrenten an jenem Tag gehörte sowohl Seasons Bloom als auch Time Warp und Beauty Only, alles Gruppe 1 Sieger. Trotzdem gewann Beauty Generation mit seinem leichten Gewicht gegen die Konkurrenz über die 1400m souverän und lies noch im selben Monat im Sha Tin Trophy einen Gruppe 2 Sieg folgen. Dieses Mal war er nicht mehr ganz so leicht unterwegs, die Konkurrenz dafür aber nicht mehr ganz so hart, was in Kombination für den Sieg ausreichte, auch wenn die Distanz dieses Mal 1600m betrug. Die Meile sollte aber in der Zukunft sich noch als die ideale Distanz herausstellen, von der Beauty Generation nur noch selten abweichen sollte.
Das die Meile war damals auf dem Papier noch nicht die ideale Distanz für ihn, was man am traditionell staken The Bochk Jockey Club Mile sah, wo er erneut auf Gruppe 2 Niveau auflief, wo er Seasons Bloom und Helene Paragon nicht hinter sich halten konnte. Der Rückstand auf die beiden Sieger betrug am Ende allerdings nur knapp eine Länge und da Beauty Generation nicht den besten Lauf genoss, ging er im The Hong Kong Mile nur als moderater Außenseiter an den Start und wurde noch unter den ersten vier vor dem Start gehandelt. Dieses Mal lief es aber wie am Schnürchen und Beauty Generation zog durch die Mitte schön an die Front und konnte sich so die Führung sichern, die er bis zum Ende auch nicht mehr abgab. Beim Einbiegen in die Kurve gab Beauty Generation noch einmal richtig Gas und zog einige Längen davon, und auch wenn dieser Vorsprung zum Ziel noch ein wenig zusammenschmolz, war es genug um Western Express, Helene Paragon und Seasons Bloom auf Abstand zu halten.
Im The Stewards‘ Cup einen Monat später im Januar 2018 musste Beauty Generation von einem sehr weiten Draw aus starten, was ihm die Position am Innengeländer verwehrte und  dauerte eine ganze Weile bis sich das Feld gesetzt hatte und er versuchen konnte sich die Führung zu sichern, allerdings hatten gleich mehrere Pferde Interesse an dieser Position und alle Front Runner rieben sich gegenseitig auf an diesem Tag, was das Rennen für Fifty Fifty und Seasons Bloom eröffnete.
Im Gruppe 1 The Queen’s Jubilee Cup lief es dann im Februar schon ein wenig besser und Beat The Clock musste sich mit einem Nacken hinter Beauty Generation einsortieren, gefolgt von Fity Fity, der wiederauf seine Chance gelauert hatte. Über 200m weiter, über die Distanz von 1600m startete Beauty Generation dann im The Chairman’s Trophy, wo er allerdings gegen die Konkurrenz rund um Time Warp und Pakistan Star nicht in Gang kam und im dichten Feld stecken blieb. Es war aber der Außenseiter Beauty Only, der sicha m Ende überraschend durchsetzen konnte und mit einer halben Länge vor einem anderen Außenseiter, Western Express, ins Ziel einlief. Noch im selben Monat zeigte Beauty Generation aber im The Champions Mile, dass ihm die Meile eben doch liegt und er sich auch gegen die Konkurrenten vom letzten Rennen nicht verstecken muss. Der kleine Aussetzter nach einer Pause von mehr als zwei Monaten hatte ihn wohl ein wenig eingelullt, die Pause bis zum Oktober war aber überraschender Weise kein Problem und er konnte dem Gruppe 3 The Celebration Cup mit über 2 Längen gewinnen und das, obwohl er mit über 60,2KG ziemlich schwer unterwegs war.
In der Gruppe 2 Sha Tin Trophy war es gegen Singapore Sling schon wesentlich enger, die Konkurrent mit Pakistan Star und Singapore Sling. Singapore Sling schoss am Ende noch heran und konnte die Distanz auf den Front Runner Beauty Generation noch deutlich verringern – aber es reichte am Ende einfach nicht.
Er hatte in der Mitte der Bahn freie Fahrt und konnte sich dort mit einem eeindruckenden Schlusssprint an die Spitze setzen, was sein bester Lauf innerhalb eines Jahres war. Es folgte im April ein Lauf im The Champions Mile, in dem er wieder zeigen konnte, dass die neue Form keine Ausnahme bleiben sollte
Beauty Generation erhöhte erneut das Tempo auf der Zielgeraden und gewann am Ende ungefährdet mit einer Länge Vorsprung. Die neue Taktik erwies sich als sehr erfolgreich und Beauty Generation dürfte sich dem neu gewonnen Ruhm erfreuen, als er in die Sommerpause ging.
Die Sommerpause beendete er erst gut sechs Monate später im Gruppe 3 The Celebration Cup wo er unter schwerem Gewicht gegen einige gute Gegner wie Fitfy Fifty ran musste. Dass Rennen war trotzdem eine leichte Übung für ihn und so langsam sammelten sich die Siege an, Beauty Generation war aber noch lange nicht am Ende.
Er hob das Niveau danach ein wenig weiter an und startete in der  Sha Tin Trophy gegen Pakistan Star und Singapire Sling und auch der stark unterschätzte Eagle Way war mit von der Partie. Wieder lief Beauty Generation an der Front und konnte sich dort eine lockere Führung zu sichern., der er dann auf der Zielgeraden aufbaute. Das Rennen hätte mit höherem Abstand gewonnen werden können, aber Beauty Generation lies Singapore Sling als einzigen Verfolger noch ein wenig herankommen, war aber nie in Gefahr das Rennen zu verlieren
Der selbe Konkurrent war im The Bochk Jockey Club Mile erneut der Hauptkonkurrent, und so war das Rennen bloße Formsache für Beauty Generation, der mit drei Längen Vorsprung gewann. Die Hong Kong Mile 2018 hatte leider relativ wenig internationale Konkurrenz angezogen und die lokalen Helden waren unter sich, wobei  Beauty Generation schon so ziemlich gegen alles gewonnen hatte, was im Dezember gegen ihn auflief. So war es auch kein Wunder, dass das Gruppe 1 Rennen zu einem reinen Schaulaufen von Beauty Generation wurde, der an der 150m Marke weit vor dem Rest der Verfolger lief und das Rennen zu diesem Zeitpunkt schon komplett klar gemacht hatte.
Im Februar gewann er den The Queen’s Silver Jubilee Cup mit einem starken Sprint die letzten 300m entlang, allerdings war Beauty Generation schon in der letzten Kurve an die Front gegangen und konnte sich locker vor den Verfolgern absetzten. Die 1400m schienen Beauty Generation mit dem starken Zug zum Ziel teilweise sogar besser zu liegen als die Meile zu dieser Zeit, aber im The Champions Mile im April deklassierte Beauty Generation die Konkurrenz fast nach Belieben.
Wieder setzte er sich an die Front des Rennens und führte das Feld in die letzte Kurve, um dann unter einem fast bewegungslosen Zac Purton immer mehr an Abstand zu gewinnen – dies war ein extrem dominanter Sieg mit dem sich Beauty Generation in die längere Saisonpause bis zum Oktober verabschiedete. Dort machte er sein Debüt eigentlich im unbedeutenden The Celebration Cup auf Gruppe 3 Ebene, in dem letztes Jahr der lange Siegeslauf nach dem Sieg im Champion Mile so richtig fahrt aufnahm. Der Sieg in der Austragung 2019 war da schon ein wenig anstrengender und im The Oriental Sha Tin im selben Monat kam dann der große Schock – Beauty Generation verlor das erste Rennen seit 18 Monaten und beendete damit seine beeindruckende Siegesserie von 9 Rennen in Folge.
Damit gab es nicht einmal ein wirkliches Geheimnis um die Niederlage in diesem Rennen – Beauty Generation konnte die Führung am Anfang des Rennens nicht übernehmen und musste sich eingeboxt hinter den Front Runnern einfinden, eine Position die er einfach nicht mag und wo sein Trainer Gary Moore nach dem Rennen verlauten lies: Wenn er in dieser Position laufen muss, zeigt er einfach nicht die selbe Beschleunigung und fühlt sich einfach nicht wohl. Das Problem wiederholte sich aber im The Jockey Club Mile noch einmal und Beauty Generation kam nur als Dritter ins Ziel. So ganz abgeschrieben hatte ich ihn noch nicht, allerdings lief er auch im  Gruppe 1 Hong Kong Mile im Dezember wieder nicht zur vollen Form auf und kam am Ende nur auf einen moderaten dritten Platz, nachdem er 100m vor dem Ziel zu ermüden begann und das Tempo nicht aufrecht erhalten konnte.  Admire Mars und Waikuku konnten sich beide einige Längen absetzten und Beauty Generation damit ein weiteres Mal klar schlagen
Es folgte eine kleine Pause bis zum Januar 2020, wo er im The Stewards Cup erneut gegen Waikuku antrat, und dieses Mal lieferte er sich ein packendes Duell mit dem Konkurrenten! Beauty Generation hatte sich wieder an der Front des Rennens gehalten und hatte sich mit einem guten Lauf an der Front absetzten können, aber Waikuku, mittlerweile auch als Favorit gehandelt, konnte Beauty Generation noch einsammeln und knapp schlagen, der Rest des Feldes hatte aber mächtigen Rückstand auf ihn.

Beat The ClockDer Hinchinbrook Sohn hat bei seinem Schritt auf die Gruppenebene am Anfang 2018 alles richtig gemacht und das Pferd aus dem Syndikat von Merrick Chung Wai Lik hat in seinen Pferderennen sowohl 2017 als auch 2018 einen sehr guten Eindruck hinterlassen und Ende 2019 hat er sich in der Form seines Lebens gezeigt.

Im Hong Kong Challenge Cup im Juni 2017 schlug er als Favorit Limitless auf den zweiten Platz und musste sich danach im The Sha Tin Mile Trophy nur Time Warp und Booming Delight geschlagen geben, dieses Mal allerdings relativ deutlich. Dafür kam er im Boc Card Handicap  mit aller Macht zurück und schaffte den Sprung auf die Gruppenebene mit einem epischen Duell gegen Fifty Fifty im The Chinese Challenge Cup, einem Gruppe 3 Rennen an Neujahr 2018. Dabei kamen beide fast nebeneinander auf die Zielgerade und gaben gleichzeitig alles, um ihre Position zu verbessern. Eine zeitlang liefen sie direkt gleichauf nebeneinander her, während ihre Jockeys alles gaben, am Ende hatte Fifty Fifty aber mehr übrig und gewann das Duell mit einer halben Länge

Im The Centenary Sprint Cup übernahm erneut Peniaphobia den Pacesetter, während Beat The Clock sich am hinteren Bereich des Feldes einsortierte. Dadurch sparte er am Innengeländer einiges an Strecke, musste sich aber auch durch das gesamte Feld kämpfen um an die Führung zu kommen. Es tat sich aber eine Lücke neben Mr Stunning auf und Beat The Clock schoss hindurch, Mr Stunning und der in der Mitte des Tracks laufende D B Pin legten aber auch noch einmal zu und Beat The Clock konnte die entscheidende halbe Länge nicht mehr gutmachen.

Die Art wie er zwischen den Pferden nach vorne schoss gibt aber mehr als nur ein bisschen Hoffnung auf den Sieg hier, so einen Schlusssprint sieht man eher selten, schon gar nicht von so einem jungen Starter. Der nachfolgende Versuch im The Queen’s Jubilee Cup gegen Beauty Generation und Fifty Fifty war daher nur logisch und wieder konnte Beat The Clock sich auf den letzten Metern mit einer guten Beschleunigung durch die restlichen Verfolger nah an den Sieger Beauty Generation herankämpfen, wieder langte es aber nicht um sich einen Sieg auf Gruppenebene zu sichern.

Dieser Sieg kam dann zwei Monate später im Gruppe 2 The Sprint Cup, wo er erneut auf Mr Stunning traf, der als der Favorit des Rennens gehandelt wurde, wenn auch nur knapp vor Beat The Clock. Die beiden fochten dann auch das Finish des Rennens unter sich aus. Mr Stunning saß näher am Tempo und konnte sich auf der Zielgeraden noch etwas Zeit lassen, bevor er voll in den Schlusssprint ging, während Beat The Clock aus dem hinteren Bereich des Feldes schon voll am Arbeiten war. Am Ende hatte Beat The Clock etwas mehr Momentum aufgenommen und konnte sich 50m vor dem Ziel einen Kopf vor Mr Stunning schieben, den er bis zum Ende des Rennens auch halten konnte.

Beat The Clock startete noch im selben Monat im Gruppe 1 The Chairman’s Sprint Prize, allerdings war der Untergrund etwas weicher und Beat The Clock musste zu allem Überdruss auch noch weit außen in die letzte Kurve und musste unnötig viel Boden auf der Zielgeraden gut machen, was in einem weiteren sehr guten Platz auf Gruppe 1 Ebene endete. Auf den Platz im Gruppe 1 Rennen konnte er wieder einmal stolz sein und er konnte sich mit einer phantastischen Leistung in seiner ersten Saison in Gruppenrennen in die Sommerpause verabschieden.

Beat The Clock kehrte dann im November im The Bochk Jockey Club Sprint zurück, wo er zeigen konnte, das er nichts von seiner guten Form aus der ersten Jahreshälfte verloren hatte, denn er konnte einen weiteren guten dritten Platz in dem Rennen belegen, welches mit Hot King Prawn und Mr Stunning alles andere als leicht besetzt war. Dann ging es in den Gruppe 1 Hong Kong Sprint , wieder gegen Mr Stunning, D B Pin und Hot King Prawn. Letztgenannter enttäuschte bei dem Rennen als Favorit auf ganzer Linie, dafür lieferten sich Mr Stunning, D B Pin und Beat The Clock ein spannendes Duelle um den Sieg. Mr Stunning hatte auf der Zielgeraden von seiner Position nahe am Tempo die besten Chancen und konnte den Vorsprung den er sich von seiner Position sichern konnte bis zum Ziel sicher verwalten.

Im The Queen’s Silver Jubilee Cup auf Gruppe 1 Niveau im Februar saß Beat The Clock hinter dem haushohen Favoriten Beauty Generation und als dieser das Tempo anzog um sich vom Feld abzusetzen, zog Beat The Clock mit ihm mit und hing lange Zeit ihm dran.

Der Lauf war hervorragend und auch wenn der Favorit am Ende siegte, hatte Beat The Clock mit diesem Rennen wieder einmal bewiesen, dass er in Hong Kong ganz vorne mitspielt und der Start im The Chairman’s Sprint Prize sollte das wieder einmal beweisen.

Dort konnte er sich gegen Rattan durchsetzen, musste aber dafür ganze 2f lang angetrieben und motiviert werden, um am Ende den Sieg mit einer halben Länge Vorsprung feiern zu können. Das war nicht viel, aber ausreichen und aus seiner Sommerpause kam er im November mit einer weiteren Platzierung im The Jockey Club Sprint zurück, steigerte seine Form dann aber im Gruppe 1 Hong Kong Sprint deutlich und konnte das Rennen im großen Schlusssprint für sich entscheiden. Beat The Clock saß 150m vor dem Ziel noch ein gutes Stück hinter Athero, der das Feld anführte und sich 100m vor dem Ziel sogar einige Längen Vorsprung hatte sichern können. Das Feld kam aber noch an ihn heran und es waren fast 5 Pferde in einer Reihe, als Beat The Clock knapp vor Hot King Prawn, Athero und Mr Stunning ins Ziel einlief. Super Leistung und super spannendes Rennen – dass der Sieg aber nicht nur mit Glück zu tun hatte, zeigte er im Gruppe 1 The Centenary Sprint Cup im Januar, als er erneut mit einem starken Schlusssprint knapp das Rennen für sich entscheiden konnte. 150m vor dem Ziel gab er zusammen mit Hot King Prawn und Thanks Forever Gas und konnte Thanks Forever unter einem harten Ritt von Joao Moreira die ganze Zeit hinter sich halten. Das war wieder eine starke Leistung undich traue ihm denSieg hier durchaus zu, auch wenn 1400m nicht unbedingt ideal sind – 1200m wären mir lieber für ihn

Hot King Prawn: Der Denman Sohn von Trainer  J. Size hat sich in seiner Karriere gerade im Jahr 2018 eine beeindruckende Serie von Siegen zusammensammeln können und vier Rennen, drei von auf Grupppenrennen, hintereinander gewinnen können.
Seine Karriere begann aber im Mai 2017 auf dem Kurs in Sha Tin im Chairmen’s Day Plate, einem Conditional Rennen, welches er mit Leichtigkeit gewinnen konnte, indem er die Führung übernahm und das Feld schnell auseinanderzog, um mit minimalem Druck mit mehreren Längen Vorsprung gewinnen zu können. Auch bei seinem zweiten Rennen, dem Beijing Clubhouse Plate, zeigte Hot King Prawn keine Schwäche und konnte sich dieses Mal mit mehr als fünf Längen absetzten – eine sehr beeindruckende Leistung, die er auch im Paris Handicap fünf Monate später noch einmal wiederholen konnte. Das hoch dotierte Handicap war kein Problem für ihn und wie es sich für einen klaren Favoriten ziemt, hat Hot King Prawn das Rennen am Ende locker mit über zwei Längen Vorsprung gewinnen können. Wieder musste er sich kaum anstrengen, um am Ende als Sieger hervorzugehen und sein Jockey Zac Purton musste nicht einmal zur Peitsche greifen um ihn locker nach Hause zu bringen.
Mit dem selben Vorsprung un der selben Marge an Vorsprung gewann er im Dezember auch das Middle Handicap über 1000m und streckte damit seine Siegesserie auf fünf Rennen aus fünf Starts – eine beeindruckende Bilanz für das erste Jahr! Die Siegesserie riss allerdings mit dem Wechsel in das neue Jahr und einer Pause bis April jäh ab.
Das Lady Millenary Handicap war allerdings auch härter besetzt als die Rennen bisher und trotz seiner bisherigen Erfolge trat Hot King Prawn nicht als so klarer Favorit an wie in den Rennen zuvor – er war zwar mit 2.3 immer noch Favorit des Rennens, allerdings gab es einige Starter mit einer Quote von unter 10 und damit ernsthafte Konkurrenz in dem großen Rennen. Dabei hatte Hot King Prawn in dem Rennen eigentlich taktisch alles richtig gemacht, er hatte wieder die Führung übernommen und das Feld versucht auseinanderzuziehen, aber Wishfull Thinger hatte den wesentlich stärkeren Schlusssprint und konnte sich trotz mehrfach verbautem Weg am Ende locker absetzten
Für Hot King Prawn wendete sich nach dem ersten verlorenen Rennens seiner Karriere ging es dann aber wieder wie gewohnt weiter und er konnte sich bereits in seinem nächsenRennen, dem Wong Nai Chung Gap Handicap wieder überzeigend durchsetzen. Einziger Wermutstropfen war, dass das Rennen auch deutlich leichter war als das letzte – der Sieg von Hot King Prawn war klar erwartet worden.
Danach ging es allerdings das erste Mal in einem Gruppenrennen in Form des The National Day Cup, der auf Gruppe 3 Ebene bestritten wird. Das Rennen fand im Oktober 2018 statt, also gut vier Monate nach seinem letzten Rennen. Wieder war Hot King Prawn Favorit des Rennens, hatte aber mit Ivictory einen harten Konkurrenten, der ihm das Rennen auch ziemlich schwer machte. Beide blieben zunächst hinter den Pacesettern und beide gingen auch ungefähr gleichzeitig in den Schlusssprint über, den Hot King Prawn nur mit sehr viel Druck und harter Arbeit seinem Jockeys Karis Teetan gewinnen konnte.
Das war ein verdienter Sieg, aber nicht der überzeugendste und es war kein Wunder, dass Hot King Prawn den Gruppe 2 Premier Bowl nicht als
Favorit anging, sondern diese Rolle dieses Mal Ivictory überlassen musste, der über die erweiterte Distanz von 1200m zuletzt mehrfach hatte überzeugen können. Das war allerdings dieses Mal nicht der Fall und Hit King Prawn feierte in seinem ersten Gruppe 2 Rennen einen überzeugenden Start-Ziel Sieg.
Hot King Prawn besuchte danach den Gruppe 2 The Bochk Jockey Club Sprint und musste sich hier gegen einige hoch gehandelte Konkurrenten wie Mr Stunning oder Beat The Clock messen, gewann aber an Ende wieder von der Front aus gegen den spät angreifenden Mister Stunning als einzige Begleitung auf den letzten Metern.
Dann sollte der große Wurf im Hong Kong Sprint auf Gruppe 1 Ebene im Dezember gelingen aber obwohl Hot King Prawn sich wieder die Führung sichern konnte, schaffte er es nicht die Position bis zum Ziel zu behalten und musste relativ früh die Segel streichen und Mr Stunning den Sieg überlassen. Das war relativ ernüchtern und kann kaum mit dem 2.4 KG schlechteren Gewichtsverhältnis alleine begründet werden.
Hot King Prawn machte jedenfalls danach eine ausgedehnte Pause, die er mit einem Start fast ein Jahr später im The Jockey Club Sprint beendete, welches allerdings locker von Aethero gewonnen wurde. Nun war Hot King Prawn auch schon im letzten Jahr nach einer Pause nicht unbedingt in Bestform wieder gekehrt und auch dieses Mal reichte es nicht für einen Sieg -aber immerhin für einen sehr guten zweiten Platz, dem man ihn nach der Pause nicht unbedingt zugetraut hätte. Er löste sich aus dem Feld und verfolgte den davoneilenden Athero, der das Feld aber locker im Griff hatte und in keiner Gefahr war, von dem Rest des Feldes noch eingeholt zu werden.
Im nachfolgenden Hong Kong Sprint unterlag Hot King Prawn dann nur knapp Beat The Clock, der in dem Massensprint zum Ziel die Oberhand behielt und sich in einem sehr spannenden Finish durchsetzen konnte – wenn auch nur knapp und Hot King Prawn zeigte eine hervorragende Form in seinem zweiten Rennen der Saison. Allerdings hatte im Januar dann erneut Beat The Clock die Oberhand im Gruppe 1 The Centenary Sprint Cup, und dieses Mal betrug der Rückstand doch knapp über eine Länge und Hot King Prawn lief dieses Mal auf den letzten Metern nicht mehr um den Sieg mit, hielt aber den dritten Platz fest.

Rattan: Der Savabeel Sohn von R. Gibson ist in Hong Kong kein Unbekannter und konnte dort schon einige Erfolge feiern, auch wenn ihm der Erfolg auf der höchsten Ebene bisher immer verwehrt blieb. Im Jahr 2017 gewann er im erbst einige sehr gut dotierte Handicaps, wie das Garden Road Handicap, das Tak Wah Handicap sowie das Panasonic Front Loading Machine – alle kurz hintereinander! Er wurde dann zweiter im noch höher dotierten Maurice Handicap nur einige Wochen später und direkt nach dem Jahreswechsel schaffte er erneut einen zweiten Platz im Bullish Luck Handicap.

Dann sollte der Schritt auf die Gruppenebene folgen und gelingen. aber im Februar im The Hong Kong Classic Cup auf Gruppe 1 Ebene und danach im März im The Hong Kong Derby gelang Rattan immer nur ein relativ abgeschlagener hinterer Platz und es brauchte eine kleine Pause und den Schritt zurück in die Handicaps, um einen Sieg folgen zu lassen. Im Vengeance Of Rain Handicap im Mai gewann er erneut locker, dabei strich er erneut einen Großteil des  1.860.000 HKD hohem Preisgeldes ein.

Später belegte er imAlbert Handicap und dem The Kwangtung Handicap Cup erneut Platzierungen, schaffte dann aber den Schritt auf höhere Ebene im The Chevalier Cup oder dem The Chinese Club Challenge Cup danach nicht. Im Februar 2019 startete er dann im Gruppe 1 The Queen’s Silver Jubilee Cup und belegte mit einem vierten Platz einen durchaus sehr respektablen Platz hinter Beat The Clock und dem klaren Sieger Beauty Genereation. Beauty Generation traf im selben Jahr noch sein Formtief, Rattan hielt seine Form aber mit einem zweiten Platz im The Chairman’s Sprint Prize sehr gut, auch wenn dies  zunächst der letzte Erfolg für Rattan sein sollte, der nach der Pause über den Sommer sowohl im The National Day Cup, dem The Premier Bowl als auch dem Hong Kong Sprint keine Chance hatte. Im Januar trat Rattan dann im The Stewards Cup an und erreichte dort einen vierten Platz, ohne den Führenden aber gefährlich werden zu können.

 


Der Tipp basiert auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

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