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Pferdewetten Tipps


18.05.2019 – Newbury – Al Shaqab Lockinge Stakes – Pick: Mustashry

17. Juni 2019 / phil
Pferderennen in England

16:40 Al Shaqab Lockinge Stakes – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.609 m  |  Preisgeld: 350.000 GBPFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote
Laurens: Die Siyouni Tochter von Trainer K. Burke begann ihre Karriere im Jahr 2017 und konnte sich damals in hervorragender Form zeigen, nachdem sie ihr erstes Rennen in Docnaster gegen eine großes Feld gewinnen konnte. Danach legte sich in Frankreich mit einem zweiten Platz im Gruppe 3 Shadwell Prix du Calvados nach, zurück in England gewann sie dann das Gruppe 2 May Hill Stakes. Ihre Saison als Zweijährige schloss sie dann mit einem Sieg im Gruppe 1 Newmarket Fillies‘ Mile ab, dem Finale der Fillies des Jahres. Dabei etablierte Laurens ihre Trade Mark Taktik, indem sie sich an der Innenbahn an die Spitze des Feldes setzte und versuchte das Tempo für den Rest zu setzten. Natürlich ließen sie die Konkurrenten in diesem Rennen nicht alleine an der Front und Laurens musste sich gegen mehrere andere Konkurrentinnen das gesamte Rennen über verteidigen, hielt die Lücke an der Innenbahn offen und beschleunigte mit den Angreiferinnen, als es auf der Zielgeraden Zeit wurde. Laurens kämpfte, wie sie es in den folgenden Rennen immer tun würde und hielt sich knapp gegen September auf der Ziellinie an der Front.
Patrick McDonald riss sich fast ein Bein auf Laurens aus, um das meiste aus der Stute herauszuholen und wurde mit dem Gruppe 1 Sieg in diesem wichtigen, mit  567.500 GBP dotierten Rennen belohnt.
2018 fehlte dann beim Saisondebüt im 1000 Guineas vielleicht der eine Vorbereitungslauf vor dem großen Rennen, um Laurens in die beste mögliche Form zu bringen und so konnte sich die Stute am Ende „nur“ über einen zweiten Platz freuen. Wieder übernahm Laurens die Führung und konnte sich sogar streckenweise über eine kleine Führung von 1 Länge gegen die Konkurrentinnen erfreuen, aber Billesdon Brook zog locker in der Mitte der Bahn davon und gewann mit fast zwei Längen Vorsprung, während Laurens die Konkurrentinnen etwas näher im Nacken saßen.
Trainer Karl Burke entschied sich seine Stute nach diesem Erfolg nach Frankreich zu schicken, wo sie den Gruppe 1 Prix Saint-Alary knapp gegen Co Favoritin With you gewinnen konnte, nur um danach den Prix de Diane mit 0,3 Längen gegen Musis Amica folgen zu lassen. In beiden Rennen setzte Laurens mit das Tempo und gab alles, wenn die Konkurrentinnen versuchten sie zu überholen, dabei machte ihr weder der weichere Boden noch die nicht ganz einfachen Strecken etwas aus – und auch die längere Distanz von 2000-2100m hielt keine Schrecken für Laurens bereit.
Die erneut gesteigerte Distanz im Gruppe 1 Darley Yorkshire Oaks über 2385m in York war dann im August 2018 aber zu viel des Guten und diese Distanz schien dann doch ein wenig zu weit für die Front Runnerin, die dieses Mal auf den letzten Metern deutlich einbrach und auch gegen Bye Bye Baby nicht das Tempo setzten dürfte. Beides waren Faktoren für den seltenen Aussetzer im Darley Yorkshire Oaks und mit dem nächsten Start in Irland auf dem Kurs in Leopardstown über die Meile kam die Form von Laurens auch schlagartig zurück.
Wieder setzte sie das Tempo mit und dieses Mal konnte sie die haushohe Favoritin Alpha Centauri schocken und mit knapp 0,75 Längen gegen diese gewinnen. Ihr waren nach dem letzten Rennen wenig Chancen auf den Sieg gegen die Konkurrentin ausgerechnet worden, die zu diesem Zeitpunkt vier Gruppe 1 Rennen hintereinander gewonnen hatte, unter anderem das Irish 1,000 Guineas, das Coronation Stakes oder das Prix Jacques le Marois. Mit dieser Bilanz an beeindruckenden Siegen war es kein Wunder das Alpha Centauri das Rennen auf dem Papier locker hätte gewinnen sollen, aber der Kampfgeist von Laurens sicherte der Front Runnerin am Ende den Sieg.
Die selbe Geschichte wiederholte sich dann im Gruppe 1 Sun Chariot Stakes, als Laurens wieder an der Innenbahn das Tempo setzte und sich gegen die spät angreifende Happily durchsetzen konnte. Der Saisonabschluss im Gruppe 1 Queen Elizabeth II Stakes im Oktober auf weichem Boden gelang Laurens dann leider nicht, allerdings war die Konkurrenz auch deutlich stärker und der weiche Boden nicht unbedingt zum Vorteil von Laurens.
Nach der Winterpause kommt sie nun im Gruppe 1 Al Shaqab Lockinge Stakes zurück zur Rennstrecke, und es wird spannend werden wie sie sich hier schlagen wird – gute Chancen auf einen der vorderen Plätze hat sie
Tipps zum Pferd: Hart kämpfende Front Runnerin, die mit gut-weichem bis schnellen Boden zurecht kommt. Gewann in Frankreich den Gruppe 1 Prix Saint-Alary sowie das Prix de Diane über 2000m+ und über die Meile das Matron Stakes und das Sun Chariot Stakes. Sollte hier beim zweiten Start in der Saison ganz vorne mit dabei sein, hat sie sich doch in der letzten Saison nach dem ersten Start steigern können.
Le Brivido: Der talentierte Siyouni Sohn von Aiden O’Brien hatte in seiner Karriere, die immerhin bis 2016 zurückgeht, einiges an Pech und obwohl er nunmehr in seiner vierten Saison ist, hat er lediglich sieben Rennen bestritten. Dabei lief am Anfang noch alles nach Plan, als er in Frankreich sein erstes Rennen im Prix du Vivier Madame überzeugend gewinnen konnte und im Jahr 2017 nach der Winterpause mit einem Sieg im Prix de la Francilienne nachlegte. Nach den beiden Rennen in niedrigerem Niveau versuchte sich Le Brivido im Gruppe 1 Poule d’Essai des Poulains. Er startete dort als Außenseiter, verpasste den Sieg gegen Brametot aber am Ende nur sehr knapp und hätte fast einen Schock gelandet. Rivet hatte auf dem dritten Platz keine Chancen an die beiden ersten dran zu kommen und Le Brivido hatte internationale Aufmerksamkeit errungen – welche ihn 2019 in die Arme von Aiden O’Brien bringen sollte, aber zunächst lies sein alter Trainer Andre Fabre ihn nur einen Monat später im Gruppe 3 Jersey Stakes im Royal Ascot Meeting starten, welches Le Brivido wie zu erwarten gewann – wenn auch knapper als gedacht.
Damit war die zweite Saison auch schon beendet und man erwartete Großes von Le Brivido im nächsten Jahr, 2018 absolvierte er aber nur einen einzigen Start im Gruppe 3 Abernant Stakes, wo er als Favorit leider komplett enttäuschte und danach eine einjährige, unfreiwillige Pause bis zum nächsten Debüt im Jahr 2019 im Gruppe 3 Gladness Stakes einlegte. In dieser Zeit wechselte er dann auch das Camp zu Aiden O’Brien und verließ seinen französischen Trainer Andre Fabre, und der irische Erfolgstrainer hatte offensichtlich gute Arbeit beim Training über den Winter an Le Brivido geleistet und konnte seinen neuen Schützling im Gruppe 3 Gladness Stakes auf einen guten dritten Platz bringen. Das wird hier aber kaum reichem um vorne mit dabei zu sein und Le Brivido wird sich steigern müssen.
Tipps zum Pferd: Gute erste Saison 2017 in Frankreich 2017 mit Siegen über 1408m und einem zweiten Platz im Poule d’Essai des Poulains auf weichem Boden. 2018 fast komplett ausgesetzt, kommt 2019 für Aiden O’Brien augenscheinlich nun gut in Form.
Mustashry. Der Tamayuz Sohn von Trainer Sir Micheal Stoute begann seine Karriere wie für den Trainer gewöhnlich eher langsam – mit drei versuchen in Maidenrennen im Jahr 2015/16, bevor er dann in die Handicaprennen ging, die er das gesamte Jahr 2016 bestritt. Dass soll aber nicht heißen, dass Mustashry nicht schon in seinem ersten Jahr hochklassige Rennen bestritten hätte, schließlich lief er in Rennen wie dem hoch dotierten Britannia Stakes oder dem Clipper Logistics Stakes im Juni in Ascot auf. Beim zweitgenannten Rennen über die Meile und guten Untergrund setzte Mustashry damals sein erstes Ausrufezeichen und platzierte auf einem guten zweiten Platz, bevor er seinen ersten Versuch in einem Black Type Rennen im Sanctuary Fortune Stakes in Sandown mit einem soliden vierten Platz beendete.
2017 kehrte er nach einem schwachen Lauf in Goodwood im Betfred Mile Handicap mit zwei Siegen, unter anderem im Gruppe 3 Strensall Stakes, zur Form zurück und gewann damit auch sein erstes großes Rennen. Es folgten Teilnahmen im Joel Stakes auf Gruppe 2 Ebene und ein Sieg im Gala Stakes in Sandown über 2002m im Juni 2018, nach der erneuten langen Pause über den Winter. Dieses Mal schien Mustashry die lange Pause überhaupt nichts ausgemacht zu haben und er konnte sich auf den letzten Metern gut an der Front behaupten, nachdem er zunächst Big Country gefolgt war, der das Feld über die Distanz geführt hatte.
Im  1717m Gruppe 3 Strensall Stakes danach trat er rotz des Erfolges aus dem vorherigen Rennen nicht als Favorit an, schließlich gab es auch Gegner wie Lord Glitters im Rennen, er sich am Ende mit einer halben Länge Vorsprung durchsetzen konnte. Mustashry hatte allerdings aber auch kein Glück in dem Rennen, denn während Lord Glitters an der Innenbahn einen geraden Lauf hatte, musste Mustashry aus der Mitte der Bahn starten und war weit nach außen gedriftet um seinen Schlusssprint ansetzten zu können. Dazu zog es Mustashry auch noch wie den Kollegen zum Innengeländer und er verlor ein wenig Momentum, was am Ende im Rückstand von 0,5 Längen resultierte. Trotzdem war die Aufholjagd beendruckend gewesen und im Gruppe 2 Park Stakes im September startete er trotz des zweiten Platzes als Favorit – und gewann am Ende auch mit 0,3 Längen und legte im 1609m Gruppe 2 Shadwell Joel Stakes noch einmal nach. Er lies dabei den Front Runner Zabeel Prince lieber nicht zu weit weg und blieb auf dem zweiten Platz an seinen Hufen, was auch eine gute Entscheidung war, denn der Konkurrent beschleunigte beim Schlußsprint plötzlich und gewann trotz der nahem Aufmerksamkeit einige Längen Vorsprung, die Mustashry aber aufholen konnte und mit 0,5 Längen gewann.
Mit diesen Leistungen im Rücken ging es dann das erste Mal nach Amerika zum Breeders‘ Cup Mile, wo er sich als Außenseiter im Jahresabschluss der besten Miler in Amerika zu präsentieren versuchte. Das Rennen gelang ihm nicht ganz so gut wie die Rennen in der Heimat, was aber auch von Anfang an so nicht von ihm erwartet worden war, so dass es trotzdem ein gelungener Saisonabschluss gewesen war.
2019 kehrte er im Gruppe 2 Earl Of Sefton Stakes im April über die Distanz von 1811m zurück, musste in diesem Rennen aber mehr Gewicht als die Konkurrenten tragen und Mustashry ist ein großes, kräftiges Pferd und braucht ein bisschen um die Saison zu finden – was er mit dem zweiten Start im Al Shaqab Lockinge Stakes heute sicher demonstrieren wird.
Tipps zum Pferd: Siege über 1609m und 2002m auf überwiegend schnellem Boden. Kam 2018 aus einer Pause in hervorragender Form zurück und gewann das Gala Stakes auf Listed Ebene, 2019 konnte er im Earl Of Sefton Stakes allerdings sein erstes Rennen nicht gewinnen. Ist ein großes, kräftiges Pferd und braucht ein bisschen um die Saison zu finden.
Startet seinen Schlusssprint meist aus der Mitte des Feldes und versucht die Front Runner auf den letzten Metern niederzurennen

Der Tipp basiert auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

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