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23.12.2018 – Nakayama – The Arima Kinen – Japan Grand Prix

23. Dezember 2018 / phil
Pferderennen International

07:25 The Arima Kinen Grand Prix – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde | Distanz: 2.500 m | Preisgeld: 574.800.000 JPY | Flachrennen | Geläuf: Gras

Die einzelnen Starter des Grand Pirx in Japan:

Blast Onepiece: Hat seinen ersten Start hier in Nakayama, und das obwohl er eigentlich in Miho stationiert ist! Hat im Kikuka Sho, dem japanischen St Leger unter dem sehr langsamen Tempo gelitten, dadurch aber das Rennen auch in einem guten, wenig strapazierten Zustand beenden können. Trainer Masahiro Otake ist von den Fähigkeiten seines Schützlings überzeugt, allerdings muss der in Tokio erfahrene Blast Onepiece hier erst zeigen, wie er mit dem Kurs in Nakayama zurechtkommt, und die Konkurrenz ist auch nicht leicht.

Der Harbinger Colt Blast Onepiece ist dabei heute in Nakayama nur einer von nur drei Dreijährigen unter den 19 Arima Kinen-Nominierten, dabei aber auch sicher derjenige, der die größte Aufmerksamkeit auf sich zieht. Seine Chancen stehen im Vergleich zu Mozu Kachun und Smart Layer gar nicht schlecht.

 Mit vier Siegen in sechs Starts, darunter zwei Siege in Grade-3-Rennen (davon eines gegen ältere Pferde im Nigata Kinen) sowie guten Plätzen im  Tokyo Yushun (japanisches Derby) und im Kikuka Sho (japanisches St. Leger) hat er sich in seinem Jahrgang recht weit vorne platzieren können und hat durchaus Anspruch auf die hochklassigen Rennen im nächsten Jahr in Japan erhoben. Es geht ihm nach dem letzten, zu langsam gelaufenen Rennen gut genug, um hier wieder an den Start zu gehen und die Pause sieht auf dem Papier lang genug aus, und das Arima Kinenist vielleicht genau das, was er braucht, um wieder so richtig von sich Reden zu machen. Er hat eine ausgezeichnete Geschwindigkeit, hat einen guten Tempowechsel und kann daher aus jeder Position im Rennen seinen Angriff auf der Zielgeraden starten.Obwohl es das erste Mal in Nakayama sein wird, hat sich Blast Onepiece in der Vergangenheit sowohl auf links als als auch auf rechtsdrehenden Kursen probiert und sollte eigentlich mit dem Kurs gut zurecht kommen.

Masahiro Otake, Trainer

„Das Tempo des Kikuka Sho (japanischer St. Leger) war ungewöhnlich langsam und viel langsamer als in den letzten Jahren. Es kam alles auf die späte Geschwindigkeit an. Er startete seinen letzten Spurt von ungefähr der 3-Furlong-Marke aus und rannte weit nach außen, sodass es am Ende etwas hart war.

Wegen des langsamen Tempos kam er gut (erholt) aus dem Rennen. Wir haben ihn zur Northern Farm Tenei geschickt, um uns hierauf vorzubereiten. Er hatte schon immer mit Rückenschmerzen zu kämpfen aber dieses Mal kam er fast ohne Schmerzen zurück, so dass wir ihn härter bearbeiten konnten, als wir es normalerweise tun würden. Der Jockey hat ihn letzte Woche hart geritten, und normalerweise würden wir ihn diese Woche nur bremsen, aber ich bat ihn, ihn diese Woche noch einmal hart zu drücken. Er arbeitete im Tandem, und ich hatte ein weiteres Pferd in einem starken Tempo vorgerannt, weil ich sehen wollte, wie diese Bewegung aussah und ich denke, es war gut. Der Jockey denkt auch, dass das Pferd an Muskelmasse gewonnen hat und stärker ist.

Obwohl das Pferd in Miho stationiert ist, ist es sein erster Lauf in Nakayama. Ich habe ihn meistens in Tokio laufen lassen, aber diesmal war es Rotation der Rennen eben so, also werden wir es nicht wissen, bis wir es versucht haben. Wir werden es versuchen, um zu sehen, wie er mit der Strecke umgehen wird.“

 

Cheval Grand: Der Heart’s Cry Sohn ist mit seinen 6 Jahren schon ein ziemlicher Veteran und misst sich seit Jahren mit den besten Pferden in Japan und hatte Kitasan Black im Gruppe 1 Spring Tenno Sho 2017 mächtig zugesetzt und war auch im The Japan Cup 2016 nicht weit hinter ihm zurückgeblieben. Seine Ergebnisse hier im Arima Kinen -waren in den letzten Jahren allerdings durchwachsen. 2016 kam er auf einem sechsten Platz ins Ziel, 2017 war er dagegen dritter geworden, nachdem er zuvor den Japan Cup hatte gewinnen können. Dementsprechend war er als einer der Favoriten gehandelt worden, was heute allerdings wohl kaum der Fall sein dürfte, nachdem seine Vorbereitung nicht ganz so gut lief wie im letzten Jahr.

Im Amira Kinen 2016 im Dezember war er nach einer langen Saison nicht mehr in Topfrom und kam nicht über einen sechsten Rang hinaus, steigerte sich nach drei Monaten Pause im März aber mit einem zweiten Platz im Gruppe 2 The Hanshin Daishoten hinter dem haushohen Favoriten Satono Diamond erneut. Danach hielt Rendite Form und setzte Kitasan Black im Tenno Sho mächtig zu, verlor im Takarazuka Kinen zwei Monate später aber den Anschluss und kam nur abgeschlagen ins Ziel. Das Rennen war vielleicht ein wenig viel in der kurzen Zeit, nach der Sommerpause meldete er sich jedenfalls im Kyoto Daishoten mit einem soliden dritten Platz zurück und war im Japan Cup dann topfit. Während Kitasan Black alleine das Tempo setzen musste, konnte Cheval Grand bequem im Mittelfeld mitlaufen und seinen späten Sprint zusammen mit Rey De Oro ansetzen. Der Dreijährige lief ein hervorragendes Rennen und beide überholten auf den letzten Metern noch den Pacemaker Kitasan Black, das selbe Kunststück gelang Cheval Grand im The Arima Kinen allerdings nicht noch einmal. Dieses Mal hatte der weit ausschreitenden Kitasan Black klar die Nase vorn und konnte Cheval Grand auf einen dritten Platz verbannen, knapp hinter Queens Ring und knapp vor Suave Richard. Das Märchen für Kitasan Blacks letzten Start war damit perfekt, und weder Cheval Grand noch Suave Richard verloren mit der Niederlage an Form

 Was der Form von Cheval Grand aber einen Abbruch tat war der Start im Osaka Hai im April 2018. Dort lief es einfach nicht mehr rund für Cheval Grand, der sich das Tempo nicht selbst suchen konnte und auf dem schwierigen Boden aber auch nicht die Kraft hatte, um auf den letzten Metern noch auf die Führenden aufschließen zu können. Damit war das Rennen schon auf der Zielgeraden eigentlich gelaufen und Cheval Grand gab das Rennen unter Kosei Miura etwas früher auf. In der Frühjahrsausgabe des Tenno Sho war das aber schon eine ganz andere Angelegenheit und er konnte sich gegen Rainbow Line fast durchsetzen, der Konkurrent holte Cheval Grand aber noch ein, nachdem er sich bereits vom Feld hatte absetzen können

Dann kam die Sommerpause und der Start im The Kyoto Daishoten auf Gruppe 1 Ebene, wo er gegen Satono Diamond als Favorit antrat, aber nur auf einem vierten Platz ins Ziel kam. Wieder konnte er den Vorsprung nicht halten bis zum Ziel, schien aber solide in Form zu sein als er aus der Sommerpause und es gab Hoffnung, dass er im zweiten Rennen in der neuen Saison stärker auflaufen würde. Dort konnte er allerdings der herausragenden Almond Eye wenig entgegensetzen, platzierte aber unter den Verfolgern noch mit am Besten. Das Rennen hier sollte mit einem konstanteren Tempo gelaufen werden,wenn auch relativ schnell, und das könnte Cheval Grand durchaus liegen.

 

Yasuo Tomomichi, Trainer

„Zwischen den letzten Rennen und diesem gab es nicht so viel Zeit, und wir haben ihm letzte Woche hart trainiert, und er ist bereit. Diese Woche (19. Dezember) ritt ihn Hugh Bowman zum ersten Mal seit dem Frühling, und ich wollte nur, dass er probieren konnte, wie sich das Pferd anfühlte, und wie es auf ihn reagiert. Im morgendlichen Training sieht er immer gut aus, aber ich denke, dass seine Reaktionen besonders scharf waren.

Ich war besorgt darüber, wie er aus dem Japan-Cup herausgekommen ist, aber es schien ihm gut genug zu gehen. Er ist jetzt 6 Jahre alt, hatte aber in diesem Jahr ein Rennen weniger als im letzten Jahr. Ich denke er ist frisch. Letztes Jahr hatte er Probelem auf der Zielgeraden (er wurde behindert und hatte keinen freien Lauf), konnte sich dann aber freikämpfen und auf den dritten Platz vorarbeiten. Ich sprach danach mit Bowman und er dachte, dass der Tokyo-Kurs für das Pferd mit seinen großen Schritten besser geeignet sei. In diesem Sinne hoffe ich auf eine bessere Lücke auf der Zielgeraden in diesem Jahr. Bowman reitet ihn gut und ich denke, er ist der beste Jockey für dieses Pferd. Was die Strecke angeht, so zieht das Pferd schnelles Tempo vor. Auf den 2.500m gibt es sechs Kurven, ich hoffe daher auf einen effizienten Tripp an der Innenseite nahe dem Tempo.“

Clincher: Der Deep Sky Sohn aus Japan wurde direkt nach seinen Maidenrennen in tiefe Gewässer geworfen, als er  2017 im Japanese 2000 Guineas starten musste, dort aber immerhin mit einem sehr respektablen vierten Platz abschloss – obwohl er im Vorfeld mit Quoten jenseits der 80 gehandelt wurde.

Danach musste er im The Tokyo Yushun ran, konnte den Erfolg aber nicht noch einmal wiederholen und gönnte sich eine fünfmonatige Pause bis zum Oktober 2018, wo er im The Kikuka Sho startete. Dort konnte er sich immerhin einen zweiten Platz sichern, obwohl er erneut als klarer Außenseiter gestartet war. Ob es an der recht extremen Distanz von 3000m lag oder ob er die lange Pause für einen generellen Formschub nutzen konnte spielt bei der Leistung kaum eine Rolle, schließlich lief der notorische Außenseiter nunmehr großes Rennen um großes Rennen und nach der Winterpause kehrte er im Gruppe 2 The Kyoto Kinen dann auch tatsächlich mit einem Sieg zurück zum Rennzirkus.

Bei seinem ersten Start als Favorit im The Hanshin Daishoten einen Monat später im März 2018 scheiterte er allerdings überraschend an Satono Chronicle und Rainbow Line, die allerdings auch schon vorab als Co-Favoriten gehandelt wurden. Clincher lies sich nicht beirren und startete danach im The Tenno Sho (Frühling) und konnte dort erneut mit einer Platzierung punkten. Rainbow Line holte sich den Sieg vor Cheval Grand und Clincher hatte mit dieser Leistung seiner Form einen weiteren Boost gegeben. Dann pausierte er  erneut seit fünf Monaten und wechselt den Kontinent um im Frankreich die großen Rennen im Herbst zu bestreiten, und startete zunächst im Qatar Prix Foy, scheiterte aber überraschend deutlich an der europäischen Konkurrenz, was seine Chancen für das eigentliche Ziel, dem Prix de l’Arc de Triomphe, natürlich einen ziemlichen Dämpfer gab – und Clincher konnte in dem großen Rennen auch wenig dafür tun, seine Fans davon zu überzeugen, dass der Wechsel nach Europa im Herbst eine gute Idee gewesen war. Er scheiterte wieder deutlich mit einem siebzehnten Platz, weit abgeschlagen und ohne eine Chance unter den Siegern zu landen.

Er kann mit Regen und nassem Wetter gut umgehen, hat sich aber für seine Rückkehr in sein Heimatland ein extrem schweres Rennen ausgesucht.

Hiroshi Miyamoto, Trainer

„Nach seiner Rückkehr aus Frankreich durchlief er in Daisen Hills die Quarantäne und kam dann Mitte November nach Ritto zurück. Alles ist gut und mit Blick auf dieses Rennen hat er ziemlich viel Arbeit geleistet. Er und (Jockey) Yuichi Fukunaga haben am 12. Dezember auf dem Kurs sehr gut zusammengearbeitet und obwohl er nicht den besten Kick hat, kann er mit hoher Geschwindigkeit über die Distanz laufen. Ich denke, der Jockey hat dieses Pferd gut in den Griff bekommen. Und ich hatte ihn auch diese Woche mit Fukunaga schnelle Trainings reiten lassen. Ich denke, der Nakayama 2.500m passt zu seinem Laufstil und Regen wäre kein Problem. Ich denke, das wäre sogar ein Plus. Bei kaltem Wetter geht es ihm besser als bei heißem Wetter. Wenn er sein eigenes Rennen bestreiten kann, bin ich sicher, dass er eine Chance hat. “

Kiseki: Der Rulership Sohn hatte letztes Jahr einen hervorragenden Lauf und gewann verdient gegen Ende des Jahres das Kikuka Sho, nachdem er sich zuvor im The Kobe Shimbun Hai mit Rey De Oro gemessen hatte. Danach verpasste er den Sieg aber in allen acht Rennen bis jetzt, aber auch die erreichten Platzierungen geben Grund zur Hoffnung.

Als Gewinner des Kikuka Sho (dem japanischer St. Leger) 2017, holte sich Kiseki einen dritten Platz im Tenno Sho (Herbst) 2018, wo er sofort das Kommando von Tor 10 aus übernahm und sich über weite strecken fest an der Front etablieren konnte. Er lief über lange Zeit mit den Sieger auf der Homestretch mit,  wurde dann aber von Rey de Oro 100 Meter  vor dem Ziel überholt und  dann noch von Sungrazer direkt am Ziel. noch geschlagen.

Der vierjährige Kiseki startete diese Saison mit einem neunten Platz im im Nikkei Sho und einem achten Platz im Takarazuka Kinen, konnte aber dann seine Form in der Herbstsaison im Mainichi Okan deutlich steigern und kam zu so etwas wie seiner alten Form zurück. Er jagte das Feld im The Mainichi Okan als einer der Pacemaker ordentlich über die Strecke und hatte dabei auch noch das schwerste Gewicht des Feldes zu tragen, was den dritten Platz umso beeindruckender machte. Kiseki war zwar nicht in der Lage, sich für die ersten beiden Legs der Triple Crown zu qualifizieren, welches dieses Jahr von Almond Eye dominiert wurde, aber nach vier Monaten Pause, lief es danach noch einmal wesentlich besser in der Hebstsaison. Dort konnte er im The Mainichi Okan und dem The Tenno Sho jeweils einen dritten Platz belegen und damit seine Form aus dem Frühjahr deutlich steigern.

Im The Japan Cup übernahm Kiseki die Führung des Feldes, wusste er doch von der Gefahr, die von dem späten Finisher Alomd Eye ausging und Kiskei schaffte es sogar, das Feld weit auseinander zu ziehen und sich auf der Zielgeraden in eine sehr gute Position zu bringen. Dann aber kam Almond Eye und nahm Maß, und gewann als Favoritin am Ende auch souverän

Kiseki sollte dafür sorgen, dass das Tempo heute ordentlich hoch ist und wenn er ähnlich viel Leine wie beim Japan Cup an der Front bekommt, sollte er nur schwer zu schlagen sein.

Yuga Kawada, Jockey

„Beim Japan Cup habe ich ihn im Versuch geritten, das Beste dieses Pferdes hervorzubringen. Almond Eye war einfach zu gut, aber dieses Pferd brachte viel Abstand zwischen sich und die anderen. Natürlich war meine größte Sorge, wie viel dieses Rennen ihn konditionell gekostet hat, aber auf die Verantwortlichen sagen, es gibt nichts zu befürchten. Ich bin ihn diesmal nicht geritten, aber da sie sagen, dass er in guter Verfassung ist, denke ich, gibt es keinen Grund zur Sorge. Die Auslosung für die Arima Kinen macht einen Unterschied, aber ich denke nicht, dass der Nakayama 2.500m für dieses Pferd ein Minus ist.

Ich plane ihn mit Zuversicht zu reiten. Ich habe immer gedacht, dieses Pferd hätte viel Potenzial, aber als ich es im Frühjahr 2017 zum ersten Mal ritt, war es noch nicht körperlich bereit. In diesem Jahr, ab dem Herbst, ist er jetzt in der Lage, dieses Potenzial zu nutzen, und seine Rennen waren erstaunlich. Er ist definitiv in Bestform.

 

 

Makahiki: Der Deep Impact Sohn ist leider nicht mehr in der selben Form wie bei seinen Siegen im Japanese Derby 2016 und dem Prix Niel in Frankreich im Jahr 2016, wo er sich zu seiner bisher besten Form steigern konnte.

Makahiki hat sich aber mit seinem ersten Start im Jahr 2018 im Sapporo Kinen hinter Sungrazer in einer Form gezeigt, die Hoffnung auf die neue Saison aufkommen lässt und auch der siebte Platz im The Tenno Sho hinter Rey DE Oro war nicht so schlecht, dass man alle Hoffnungen fallen lassen muss. Da gibt es eher die Sorge, dass er sich bei der Form des Jahres 2017 wieder einpendelt.

Zwischenzeitlich hatte er im Japanese 2000 Guineas hinter Dee Majesty platziert gehabt und er ging nach dem ersten Abstecher nach Frankreich nicht zu unrecht als Favorit des Arc De Triomphe 2016 an den Start. Mit einem schockierenden vierzehnten Platz schloss er das Rennen klar unterhalb jeder Erwartung ab und mied seitdem das eruopäische Festland. Auch sein Start zwei Monate danach im Kyoto Kinen auf weichem Untergrund war mit einem dritten Platz hinter Satono Crown nicht das, was man von Derby Sieger erwartet hatte. Er schlug dabei zwar noch den durchaus soliden Konkurrenten Mikki Rocket, die Sorge bleibt aber, dass es nicht nur am ungünstigen Untergrund gelegen hat, dass er nicht so richtig in Gang kam, denn auch im Gruppe 2 Osaka Hai und dem The Mainichi Oka kam er nicht über einen enttäuschenden sechsten bzw. vierten Platz hinaus. Im Tenno Sho fiel er klar hinter den Siegern zurück und sowohl Kitasan Black als auch Satono Crown machten den Sieg unter sich ohne die Beteiligung von Makahiki aus. Dann startete er im Japan Cup und musste sich erneut hinter Kitasan Black einordnen, der selbst aber gegen Cheval Grand und Rey De Oro keine Chance hatte.

Die lange Pause bis zum August im Sapporo Kinen hat ihm und seiner Form kaum geschadet und er kam mit einem sehr guten zwieten Platz zurück, den er sich hinter Sungrazer auch redlich verdient hatte. Makahiki läuft in der Regel saubere Rennen und auch im The Tenno Sho (Herbst) in Tokyo lief er wieder ein fehlerloses Rennen, hatte aber Probleme mit seiner rechten Schulter, die sich auch bis weit in das Training für dieses Rennen hier zogen.

Yasuo Tomomichi, Trainer

„Nach dem Tenno Sho (Herbst) hatte er regelmäßig Trainingseinheiten und mindestens einmal in der Woche mit 15-15 Tempo gearbeitet, aber er war einfach nicht komplett fit und konnte seine rechte Schulter nicht gut strecken. Ich wollte es nicht übertreiben, also zog ich ihn aus dem Japan Cup zurück und machte ihn für das Arima Kinen bereit.
Die Erschöpfung aus dem Tenno Sho und der 12-kg-Abfall an diesem Tag machten uns Sorgen und das war sicherlich ein Teil davon (das wir ihn aus dem Japan Cup zurückzogen), aber dieses Mal hat er wieder zugenommen und sieht sehr gut aus (Jockey) Yasunari Iwata wird diesmal im Sattel sitzen. Am 13. Dezember erreichte er 53,8 Sekunden den Hügel hinauf, mit einer Zeit von 12,2 Sekunden im letzten Furlong.

Er sah gut aus und benutzt seine rechte Schulter besser als zuvor. Das Pferd ist mit dem Alter langsamer geworden, und ich denke, diese Distanz wird für ihn besser als die 2000 Meter sein. Der Austritt aus dem Japan-Cup hat ihn nicht negativ beeinflusst, und ich freue mich darauf, einige gute, charakteristische Rennen von ihm zu sehen. „

 

Oju Chosan: Der Stay Gold Sohn hat nach seinen durchwachsenden Anfängen in der Saison 2013 seit dem Jahr 2016 einen beeindruckenden Lauf mit neun siegen in Folge hingelegt. Dabei begann seine Siegesserie mit einem Sieg im Gruppe 1 Nakayama Grand Jump im April 2016, wo er den Favoriten Sanacion hatte schlagen können. Weiter ginge es mit Siegen im Jump Stakes und dem The Tokyo High-Jump, bevor es in eine kurze Winterpause bis zum März 2017 ging.

Diese beendete er mit einem Sieg im Spring Jump auf Gruppe 2 Ebene, bevor er erneut das Nakayama Grand Jump gewinnen konnte – dieses Mal als haushoher Favorit! Die Jump Saison endet auch in Japan im April und so kam Oju Chosan im The Tokyo High-Jump im Oktober wieder zurück, was in einem erneuten souveränen Sieg endete. Das Grand Jump war auch das Ziel im Jahr 2018, und zum dritten Mal im Folge lies Oju Chosan den anderen Konkurrenten in dem prestigeträchtigen Rennen keine Chance, kam aber überraschen im Herbst dann nicht in den Jump Rennen, sondern einem Handicap Flat Rennen zurück. Auch dieses Rennen gewann er, aber es wäre schon ein Phänomen,wenn er hier auf Gruppe 1 Ebene auf dem Flat konkurrenzfähig wäre

Rey de Oro: Der King Kamehameha Sohn war in seiner Anschaffung nicht ganz so teuer wie manch anderer Konkurrent heute, konnte aber in den stärksten Rennen in Japan hervorragend auflaufen und dabei unter anderem das Gruppe 2 Hopeful Stakes auf dem Kurs in Nakayama über 2000m für sich entscheiden.

Der King Kamehameha Sohn startet für den erfolgreichen Trainer Kazou Fujisawa, der mit seinen Startern unter anderem im Guineas 1000 durchaus gute Chancen auf den Sieg hatte und sich langsam unter den besten Trainern in Japan etabliert. Fujisawa hat seinen Stall dieses Jahr in herausragender Form und angeblich brauchte Rey de Oro nur ein wenig Zeit, um sich voll zu entfalten. Nach vier Monate Pause kam er jedenfalls speziell auf Guineas 2000 vorbereitet zur Rennstrecke zurück, kassierte aber herbe Niederlage, die bisher die einzige geblieben ist, denn über 2400m im Gruppe 1 The Tokyo Yushun deklassierter er unter anderem die Top 2 des Guineas 2000 und konnte zufrieden in die Sommerpause gehen. Im The Kobe Shimbun Hai kehrte er im September siegreich zurück und lies danach einen herausragenden zweiten Platz im The Japan Cup folgen. Zwar war er dort eigentlich als Co-Favorit gestartet, er schaffte es aber dennoch den eigentlichen Favoriten und Pferd des Jahres 2016 und 2017, Kitasan Black, noch im einen Platz zu schlagen. Nur der Außenseiter Cheval Grand verdarb den beiden den Tag und der Konkurrent hat sich mittlerweile als eines der besten Rennpferde in Japan fest etabliert.
Rey De Oro gönnte sich eine kleine Pause bis zum Februar 2018, wo er dann in Kyoto über 2200m im Kyoto Kinen als haushoher Favorit auflief, sich aber überraschend Clincher und Al Ain geschlagen geben musste. Diese Formschwäche übertrug sich leider auch auf seinen Start im Dubai Sheema Classic in Meydan, wo er nur einen fünften Platz belegen konnte. Nach der Sommerpause und einem halben Jahr Pause kam er aber in Nakayama im Gruppe 2 Sankei All Commers mit aller Macht zurück und konnte sowohl Al Ain als auch Danburite locker schlagen.

Christophe Lemaire saß als Jockey im The Tenno Sho  2018 wieder im Sattel und verteidigte seine Führung an der Spitze der Jockeys in Japan mit seinem ersten Sieg in einem der Tenno Shos, war aber schon im Vorfeld des Rennens durchaus zuversichtlich, dass das klappen würde:

„Diesen Mittwoch hatte er sein übliches Training. Er war von Anfang an entspannt, lief sehr glatt und wechselte die Leads gut. Letzte Woche gab es ein bisschen Grund zur Sorge und wir beobachteten diese Woche seine Beine, um zu sehen, wie sein Gleichgewicht war, aber es gab keine Probleme. Er war ein bisschen zu schwer in die Sankei Sho All Comer gegangen, aber jetzt sieht er perfekt aus. In den All Comeers war seine Reaktion ein wenig langsam, als er aus dem Backstretch auf die Gerade kam, aber er rannte sehr gut über das letzte Furlong. Und seitdem denke ich, dass er an Kraft gewonnen hat. Es war schwierig gewesen, sich in Dubai niederzulassen, aber schließlich war er einfach zu reiten. Und in dieser Woche arbeitete er sehr gut und sah einfach gut aus. Er war sowohl vor als auch nach dem Training ruhig. Ich denke der Lauf über die Fuchu 2000 Meter ist perfekt für ihn und die lange Strecke ist gut für ihn. Er braucht immer ein bisschen Zeit, um seinen Motor zu in Gang zu bekommen, nachdem er in die Strecke gekommen ist. Sein letzter Kick ist fantastisch und er hat die Ausdauer. Er ist nie schnell aus der Startbox und wir neigen dazu, eine Position im hinteren Feld zu bekommen. Wenn er gut bricht, möchte ich eine bessere Position bekommen, wie wir es im Derby gemacht haben. Ich hätte auch gerne ein gutes, starkes Tempo. „

Rey De Oro war etwas weit hinter Kiseki zurückgefallen, der ein gutes Tempo vorlegte und es dem Favoriten sehr schwer machte, den Rückstand auf der Zielgeraden noch aufzuholen. Wie Lemaire schon immer betont hat Rey De Oro nicht den besten Kick und kann sich nicht immer mit einem schnellen Tempowechsel an die Front bringen sondern braucht etwas Zeit, um Geschwindigkeit aufzubauen. Dies gelang ihm in der Mitte der Bahn aber auch souverän und er gewann am Ende verdient, aber Kiseki sollte heute auf der engen Bahn nicht zu viel Vorsprung bekommen, sonst wird es extrem schwer für Rey De Oro

Christophe Lemaire, Jockey

„Er hatte heute (am 19. Dezember) ein wirklich gutes Training in einer Dreiergruppe und im Zieleinlauf beschleunigte er gut. Es war eine gute Arbeit. Der Ortswechsel sollte in Ordnung sein. Er hat dreimal in Nakayama gewonnen, also mache ich mir keine Sorgen. Ich glaube, er mag die Strecke. Nakayama fordert eine reibungslose Reise. Die Strecke ist etwas kurz und Sie müssen sich in einer guten Position befinden, wenn Sie aus der Hinterhand kommen. Wenn Sie zu weit zurückfallen, ist das ein sehr hartes Rennen, aber wenn das Tempo langsam ist, wäre auch ein Inside Gate hart. Ich denke, ein mittlerer Startpunkt ist das Beste. Dieses Pferd ist wirklich gut darin, ein konstantes Tempo zu halten. Er hat nicht den besten Kick, kann aber weit über die Distanz rennen. Selbst in einem schnellen Tempo kann er es aufrechterhalten. Almond Eye ist wie ein Ferrari, aber dieses Pferd ist wie ein Land Rover. Er ist stark und kann Ihnen in der Zielgeraden mehr geben. Er ist wie ein schneller Allradantrieb. „

Satono Diamond: Der Deep Impact Sohn, der für Trainer Yasutoshi Ikee aufläuft und das Kikuka Sho (das japanische St Leger) letztes Jahr mit Leichtigkeit hatte gewinnen können  ist ein mehrfacher Gruppe 1 Sieger, der Anwärter für das Pferd des Jahres 2016 gewesen war. Der Deep Impact Sprößling war in seinen zehn Starts bis zum Lauf im Qatar Prix Foy noch nie schlechter als auf dem dritten Platz ins Ziel gekommen, sieben mal sogar als Sieger, zwei mal auf Gruppe 1 Niveau. Danach verlor er aber ein wenig seine Form und er hatte im Jahr 2017 nach dem Eingangssieg im Gruppe 2 The Hanshin Daishoten eine harte Zeit.

Im Gruppe 2 Hanshin Daishoten letztes Jahr um diese Zeit hatte Satono Diamond mit Leichtigkeit gewinnen können und dabei Cheval Grand locker auf den zweiten Platz hinter sich verwiesen. Es folgte der Start im Spring Tenno Sho auf Gruppe 1 Ebene, wo er sich dieses Mal Kitasan Black und Cheval Grand unterordnen musste, was vielleicht auch daran gelegen hat, dass er dieses Mal vom selben Gewicht aus wie Kitasan Black aus starten musste. Der dritte Platz in einem der wichtigsten Rennen in Japan war trotzdem eine hervorragende Leistung und sein Trainer fasste danach den Arc ins Auge, wie es jedes Jahr die besten Trainer aus Fernost machen. Er schichte Satono Diamond nach fünf Monaten Pause nach Frankreich zum Gruppe Q2atar Prix Foy, wo er aber augenscheinlich noch nicht ganz fit war und auf der Zielgeraden nicht mit Dschingis Secret mehr mithalten konnte.Dies war die erste Platzierung außerhalb der ersten drei, und mit dem weichen Boden und der langen Pause hatte er im Prinzip auch eine gute Entschuldigung, warum es nicht laufen wollte. Der Lauf diente auch der Aklimatisierung in Frankreich, wo Satono Diamond danach im Gruppe 1 Prix de l’Arc de Triomphe starten sollte, dort wurde er über die lange Distanz und den weichen Boden aber deutlich in seine Schranken verwiesen und konnte in keiner Weise um den Sieg mitlaufen. Der kurze Ausflug nach Frankreich wurde dann im Oktober auch beendet nachdem bekannt wurde, dass Satono Diamond mit Atemprobleme (Roaring) diagnostiziert wurde und dagegen behandelt werden musste. Sein Trainer nahm in aus der Saison und Satono Diamond ging in eine lange Pause bis zum März 2018, wo er sein Debüt im The Kinko Sho  gab. Dort musste er gegen Cheval Grand und Satono Noblesse ran und kam auf einen guten dritten Platz, auch die Atemprobleme schienen nun langsam besser zu werden. Über die Winterpause hoffte man natürlich darauf, dass sich Satono Diamond wieder erholt haben könnte und wieder ganz der der alte sein würde, diese Hoffnungen wurden aber zumindest beim Saisondebüt im The Kinko Sho gegen Suave Richard und Satono Noblesse zum Teil enttäuscht. Suave Richard war zu dieser Zeit bestechend in Form, aber dass sich der krasse Außenseiter Satono Noblesse sich vor ihn schieben konnte war schon ärgerlich, viel schwerer wiegt aber die Niederlage im The Osaka Hai im April, als er nicht über einen siebten Platz hinaus kam.

Diese Leistung war nun wirklich weiter Grund zur Sorge, ob dies die zweite Saison werden würde, in der Satono Diamond nicht mehr zu seiner Bestform finden würde. Das bestätigte sich dann auch im Gruppe 1 The Takarazuka Kinen mit einem sechsten Platz, aber nach einer kleinen Pause über den Sommer kam er überraschend stark im Gruppe 2 The Kyoto Daishoten zurück und gewann das Rennen überzeugend gegen Red Genova und Albert.

Der Japan Cup wurde am Ende klar von Kiseki und Almond Eye dominiert, der eine setzte das Tempo, die andere rollte das Feld von hinten auf und flog am Front Runner vorbei ins Ziel.  Satono Diamond hingegen harte eine harte Zeit in dem Rennen und musste sich am ende wieder einmal klar geschlagen geben. Er ist allerdings der Sieger dieses Rennens aus dem Jahr 2016 und kann hier vielleicht einen der ausbezahlten Plätze erreichen

Yasutoshi Ikee, Trainer

„Er hat sich wie geplant entwickelt. Ich war besorgt über die schnelle Zeit im Japan Cup, aber er kam gut aus dem Rennen und konnte seinen Zustand beibehalten. Mit ihm sind viele Erinnerungen an die Arima Kinen verbunden. Er gewann es vor zwei Jahren und es fühlte sich an, als ob sein Bestes noch vor ihm lag. Er war im Stall eine ganz besondere Präsenz. Er hat alles gegeben und mein Wunsch ist es, dass er aus diesem Rennen in guter Gesundheit herauskommt. Seine schnellen Trainings am 13. Dezember sahen ausreichend aus, und wir haben ihn auch am 19. Dezember stark beansprucht. Ich denke, dass seine Bewegung besser ist als beim Japan-Cup. Er hat einen neuen Jockey (Brenton Avdulla), aber er ist nicht die Art von Pferd, die von einem Reiterwechsel betroffen ist. Ich denke, dass der Nakayama 2.500m für ihn viel besser ist als der Tokyo 2.400m. Er ist beweglich und zuversichtlich. Es ist ein schwieriger Kurs, aber er hat die nötige Technik. „


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