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Pferdewetten Tipps


25.05.2019 – Curragh – Irish 2000 Guineas – Magna Grecia

25. Mai 2019 / phil
Pferderennen in England

16:35 Irish 2000 Guineas – Gruppe 1

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Für 3jährige Pferde  |  Distanz: 1.609 m  |  Preisgeld: 400.000 EURFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis fest  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote
Decrypt: Der Dark Angel Sohn von Trainer Paddy Twomei hat seine Karriere bisher auf die Kurse in Irland beschränkt und nach einem ersten zweiten Platz bei seinem Maidenrennen konnte er sich in seinen beiden nachfolgenden Rennen mit Bravour durchsetzen. Über die Distanzen von 1207m konnte er sich zunächst bei seinem Maidenrennen in Curragh und dann in Cork in einem Handicap durchsetzen. Das Rennen in Cork gewann er Ende April mit locker 3 Längen, allerdings war er auch als Favorit gestartet und keiner der Konkurrenten war gerade von hohem Niveau, zudem lies er die englischen Guineas Rennen aus und startet nun hier ohne weiteren Testlauf über eine Distanz, die ihm nicht unbedingt liegen muss., schließlich scheiterte er bei seinem ersten Rennen über die Distanz von 1408m und gewann danach mehrfach über die Sprintdistanzen, ohne dabei auf Gruppenebene vorzustoßen. Wenn er es über die längere Distanz schafft, kann er sich hier auf einen Platz vorkämpfen.
Magna Grecia: Der Invincible Spirit Sohn ist einer von vier Startern für Aiden O’Brien im irischen Guineas 2000 und der Star Trainer aus Irland, der hier einigen seiner Schützlinge eine Chance gibt, die beim englischen Guineas keine Chance bekommen hatten.
Nun soll also der Sieger des Guineas 2000 in Newmarket es richten und auch das irische Guineas gewinnen und er bekommt natürlich Ryan Moore als Jockey,  es war allerdings Donacha O Brien der ihn zum Erfolg im Guineas 2000 gebracht hatte, Donacha wird daher auf Mohawk umsatteln.
Magna Grecia hatte vor seinem Erfolg in Newmarket beim Guineas 2000 wie sein Stallgefährte und Favorit vor dem Rennen, Ten Sovereigns, seit letztem Jahr keinen Start mehr absolviert, kam aber in bester Form aus der Winterpause heraus und gewann mit einem starken Lauf an der Innenbahn.
Magna Grecia begann seine Karriere  wie so üblich bei O’Brien in Irland, diees Mal auf dem Kurs in Naas und lief sofort über die Distanz von 1408m in seinem Maidenrennen, wo er einen ungefährdeten Sieg mit 3,5 Längen Vorsprung herausholen konnte. Danach ging es in das Gruppe 3 Autumn Stakes in Newmarket, wo er das erste Mal über die Meile startete. Dort konnte ihm Persian King in einem harten Kampf um die letzten Meter um knapp 0,3 Längen schlagen, die beiden hatten das Finish aber unter sich.
Magna Grecia sah 100m vor dem Ziel wie der Sieger aus und lief stark neben Persian King auf, der aber sich wieder sammelte und sich mit Hilfe des Innengeländers um dann kurz vor dem Ziel die Führung zu übernehmen.
Magna Grecia hatte daraus gelernt und konnte sich im Gruppe  1 Vertem Futurity Trophy einen Monat später durchsetzen. Wieder musste er sich ziemlich stark anstrengen um vorne mitzulaufen, dieses Mal reichte es aber um sich den Sieg gegen Phoenix Of Spain sichern zu können. Der etwas aufgeweichte Boden schien ihm nichts auszumachen und er konnte seine Stärken über die Meile ausspielen, was ihm auch beim Guineas 2000 blendend gelang. Er kannte die lange Distanz schon aus den Rennen zuvor und konnte sich mit zwei anderen Startern an der Innenbahn festsetzen, während der Pulk des Rennens sich eher in der Mitte der Bahn orientierte.  In der Schlusssphase des Rennens fand Magna Grecia dann unter Druck die nötige Kraft, um sich von den anderen beiden abzusetzen und auch die Verfolger aus der Mitte der Bahn abzuschütteln, gerade auf den letzten 50m sicherte sich Magna Grecia dabei einen beeindruckenden Vorsprung – und wird hier die Meile im Guineas 2000 auf irischer Seite sicher wieder für sich beanspruchen – er ist Favorit, und das zu Recht
Skardu: Der Shamardal Sohn von Trainer Willam Haggas hat sich in seinen beiden Rennen vor dem Guineas 2000 souverän durchsetzen können. Und konnte sich auch im  großen Rennen selbst in hervorragendem Licht präsentieren.
Er hat nicht wie viele andere seiner Generation im letzten Jahr schon die großen Rennen anvisiert, sondern hat sich zunächst im Derrinstown British EBF Maiden Stakes probiert, welches er  mit zwei Längen Vorsprung für sich entschied. Dabei war er als klarer Außenseiter gestartet . Die 1408m lagen ihm offensichtlich und er nahm hinter einer Mauer von Front Runnern Maß und konnte sich am Innengeländer einen Durchgang sichern, schnellte an den Front Runnern vorbei und gewann am Ende locker mit 2 Längen Vorsprung.
Das wars dann auch schon mit den Rennen im Jahr 2018 und er konnte sich in der Winterpause noch einmal deutlich steigern, was er im Gruppe 3 Craven Stakes im April zeigen konnte. Dort konnte er erneut mitten auf der Bahn spät Tempo aufnehmen und sich am Feld vorbei schieben, aber innen ging Momkin mit ihm, der zunächst von Set Piece in die Zange genommen wurde und etwas an Momentum verlor, dann aber wieder Gas gab und sich mitten im Kampf um den Sieg wiederfand. Das war ein persönlicher Bestlauf von Momkin und Skardu, so dass es nicht verwunderte, dass sich Skardu beim Guineas 2000 im größten Pulk in der Mitte der Bahn prominent platzierte. Skardu konnte beim Schlusssprint die nötige Lücke vor sich finden und hatte genügend Kraft, um den Kampf um die Führung zum Ziel in der Mitte der Bahn zu gewinnen, allerdings waren die Konkurrenten wie Magna Grecia an der Innenbahn noch schneller und gewannen das Guineas 2000 vor Skardu, der aber sich heute wirder vorne mit dabei sein wird.
Too Darn Hot: John M. Godsen trainiert den Dubawi Sohn, der seine Karriere letztes Jahr in Sandown mit einem sieben Längen Sieg über Rowland Ward begann. Dieser  Siehg machte ihn sofort zu einem Anwärter auf die Championship Rennen für die zweijährigen Galopper und Too Darn Hot ging auch direkt im September 2018 in die Gruppenrennen, zunächst über gut bis weichen Untergrund in das Gruppe 3 Solaris Stakes in Sandown. Das Rennen war mit einigen Hoffnungsträgern der aktuellen Saison bestückt, trotzdem galt Too Darn Hot als klarer Favorit und machte das Rennen am Ende sogar mit 4 Längen klar. 1400m Distanz waren also kein Problem und es gab keinen Grund, warum er danach nicht im Gruppe 2 Champagne Stakes nicht auch als Facvorit auflaufen sollte.
Too Darn Hot gewann auch dieses Rennen, die relativ kleine Marge auf Phoenix Of Spain von nur 1,75 Längen hätte Too Darn Hot wohl nach Belieben noch weiter ausbauen könnne und der Konkurrent konnte sich wohl eher glücklich schätzen, dass er so nah an den Sieger herankommen konnte. Das war trotzdem eine gute Leistung von Phoenix Of Spain, der immerhin Cardini und Van Beethoven schlagen konnte, aber Too Darn Hot hatte sie alle fest im Griff.
Den Anspruch als Champion 2yo untermauerte Too Darn Hot dann noch mit seinem Sieg im Gruppe 1 Dewhurst Stakes, wo er Advertise mit fast drei Längen hinter sich lassen konnte. Der Untergrund war etwas schneller als beim letzten Mal, und Too Darn hot konnte seinen Geschwindigkeistwechsel und Beschleunigung in diesem Rennen voll ausspielen. Er gewann sein erstes Gruppe 1 Rennen mit Leichtigkeit und jedem war klar, dass es nächstes Jahr in die Classics gehen würde – die Too Darn Hot allerdings überraschend verpasste!
Eine kleinere Verletzung zwang ihn zu pausieren, und er machte sein Debüt in der neuen Saison erst sehr spät im Dante Stakes im Mai. Dort hatte er auf den letzten Metern nicht mehr die Kraft mit Telecaster mitzugehen, allerdings war die Distanz mit über 2000m auch ungewohnt lang und das nach einer siebenmonatigen Pause – mehr als genug Gründe also, warum das Rennen am Ende so lief wie es lief, Telecaster jedenfalls scheint ein Talent für die Distanzen von mehr als 2000m zu sein und Too Darn Hot sollte heute wieder zeigen können, was er drauf hat – wenn das Rennen nicht zu kurzfristig nach dem Debüt kommt! Die Regenerationsphase seit dem Dante Stakes ist sehr kurz für ein Top Rennen, und das gibt für mich den Ausschlag für Magna Grecia.
Phoenix Of Spain: Der Lope De Vega Sohn von Trainer Charlie Hills begann sein Karriere mit einem vierten Platz in Sandown 2018, hat sich danach aber mit einigen hervorragenden Leistungen ins Gespräch gebracht. Zunächst gewann er ein Novice Rennen in Wolverhampton, bevor er in York im Gruppe 3 Tattersalls Acomb Stakes seinen ersten Black Type Sieg einfahren konnte. Auf dem engen Kurs in York kam Phoenix Of Spain auf der Tribünenseite durch zur Führung, als sein Jockey ca. 400m vor dem Ziel seine Arbeit begann und Phoenix Of Spain vom hinteren Bereich des Feldes seinen Sprint begann. Zwar hatte Watan seinen Sprint vom vorderen Bereich des Feldes gut getimet und war einige Längen davongeeilt – aber nicht genug um Phoenix Of Spain noch hinter sich zu lassen, der mit seinem Momentum noch einen Vorsprung von 1,5 Längen herausholen konnte.
Im nachfolgenden Gruppe 2 Champagne Stakes kam es dann zum ersten Mal zu einem Duell mit Too Darn Hot, der einer der regelmäßig wiederkehrenden Konkurrenten werden sollte. Zu diesem Zeitpunkt war Too Darn Hot klar das bessere Pferd und hatte zuvor das Solario Stakes nach Belieben dominiert, und danach auch noch das Gruppe 1 Dewhurst Stakes mit deutlichem Abstand gewonnen. Phoenix Of Spain mühte sich redlich, an dem Favoriten dran zu bleiben, konnte aber 1f vor dem Ziel, als Too Darn Hot das Tempo anzog, schlicht nicht mehr mithalten und musste sich mit einem guten, aber etwas abgeschlagenen zweiten Platz zufrieden geben.
Für Too Darn Hot ging es danach in die Winterpause, Phoenix Of Spain allerdings lief danach noch im Gruppe 1 Vertem Futurity Trophy im Oktober auf, wo er das erste Mal gegen den Favoriten Magna Grecia antreten musste. Magna Grecia, der 2019 noch weiter auf sich aufmerksam machen sollte, gewann das Rennen am Ende gegen Phoenix Of Spain, wenn auch nur knapp.
Phoenix Of Spain hatte sich wieder am Ende des Feldes einsortiert und setzte seinen Angriff spät an, kam dann aber hervorragend in Gang und war im letzten Furlong gleich auf mit Magna Grecia, und jeder der beiden hätte das Rennen zu diesem Zeitpunkt gewinnen können. Beide drifteten unter dem Druck ihres Jockeys ein wenig und stießen 60m vor dem Ziel leicht zusammen, was Phoenix Of Spain etwas mehr aus dem Tritt brachte und am Ende dazu führte, dass Magna Grecia sprichtwörtlich die Nase vorn hatte. Heute muss er nach der Pause gegen den selben Konkurrenten ran – und das wird sicher hart!
Phoenix of Spain und Van Beethoven können sich beide einen Platz sichern, wenn einer der Favoriten total patzt, haben sonst aber eine Meng zu tun um aufzuschließen

Der Tipp basiert auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

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