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25.09.2022 – Sandown – Quayclean Underwood Stakes – Pick: I’m Thunderstruck

23. September 2022 / phil
Pferderennen in Australien

8:25 Quayclean Underwood Stakes (Group 1)

Distanz: 1m1f  Alter (3yo+) Untergrund: (Turf) 

Das Underwood Stakes ist dieses Jahr mit einem Feld gesegnet, welches ausschließlich aus Gruppe 1 Pferden besteht – und ich denke Zaaki und I’m Thudnerstruck werden es hinter Aligator Blood, der mit Sicherheit als Pacesetter fungieren wird, so richtig krachen lassen.

I’m Thunderstruck ist nach Einschätzung von Trainer Mick Price vor den 1-Millionen-Dollar-Underwood-Stakes am Sonntag in Sandown der auf ihn wartenden Aufgabe in diesem Rennen mehr als gewachsen und hat sich in diesem Jahr in seiner Form deutlich gesteigert..

Trainer Price hatte erwartet, dass sein Asunahmepferd I’m Thunderstruck nach einem enormen Lauf zum Gewinn der Makybe Diva Stakes beim letzten Start „abgekämpft“ wäre, nachdem er das Rennen gewonnen hatte, indem er mehrere Längen gut machen musste, um Alligator Blood auf der Ziellinie noch zu nageln und ihm den Sieg zu stehlen, aber I’m Thudnerstruck ist wohl so fit wie eh und jeh.

I’m Thunderstruck hatte beim Start zuvor eine ähnlich heftige Anstrengung unternommen und war aus dem Rudel herausgeschossen, um in den Memsie Stakes der Gruppe 1 Ebene auf eine halbe Länge an Snapdancer heranzukommenund den Sieg somit nur knapp zu verfehlen.

„Sonntagmorgen (nach Makybe Diva) war er gut drauf und ich dachte: ‚Bluffst du?‘„, sagte Price.

„Ich weiß, es war ein harter Lauf, aber er hat sich fantastisch geschlagen, er hat Kapazität und er spürt keine harten Läufe, was das Zeug eines guten Pferdes ist, nicht wahr?

„Er ist ein besseres Pferd als bei der letzten Vorbereitung, er war aus irgendeinem Grund etwas dicker, ich weiß nicht, ob wir ihn nicht richtig erwischt haben.

„Dieses Mal ist er genau in der Zone.“

I’m Thunderstruck könnte mit Zaaki um die Rolle des Favoriten heute im TAB Underwood Stakes konkurrieren und schwankt zwischen 3,20 $ und 2,90 $.

Zaaki hat angesichts des Interesses von I’m Thunderstruck 2,30 $ auf 2,50 $ nachgegeben und nähert sich somit an. Mr. Brightside hat sich von 3,80 $ auf 4,40 $ abgeschwächt, und der mutige Front Runner Alligator Blood wird bei 7 $ gehalten.

„Du hast vier große Pferde, meiner Meinung nach sind das alles Pferde der Gruppe 1, oder?“ sagte Price.

„Er wird Alligator Blood jagen, schau, (Mr) Brightside hat ihn geschlagen, als er im Doncaster viele Kilos weniger hatte, ich freue mich, ihn anzugehen, und ich denke, mein Pferd hat sich ein bisschen verbessert.

„Zaaki ist nur ein Spitzen-Pferd für sein Alter, es wird ein großartiger Wettbewerb und nur ein Gewinner, also alles oder nichts.“

Price erwartet, dass Alligator Blood am Sonntag wieder die Führung übernimmt und einen „typischen“ Gewicht-für-Alter-Wettbewerb veranstaltet.

„Du wirst wahrscheinlich einen vorne haben, Alligator (Blood), und der Rest wird in einem Haufen sein, es ist nicht wie ein hektischer 1800m“, sagte Price.

„Sie rollen herum und müssen dann heben und sprinten … Ich glaube nicht, dass das Tempo gegen ihn sein wird und die 1800 m werden in Ordnung sein.

„Sie würden sich die Hände reiben, wenn Sie MRC (Melbourne Racing Club) wären … das sind Pferde der Spitzenklasse, abgesehen von Anamoe und ein oder zwei anderen, das sind die Cox Plate-Pferde.“

Ich denke aber, Zaaki kann ihm Probleme bereiten.

Die Pferde im Detail:

Alligator Blood:

Der All Too Hard Sohn von Trainer Gai Waterhouse und Adrian Bott ist ein designierter Front Runner und setzte gerne das Tempo in seinen Rennen – so wohl dann auch hier.

Aligator Blood hat eine ziemlich starke Bilanz vorzuweisen und konnte 2022 schon sein zweites Gruppe 1 Rennen gewinnen, nachdem er im Februar 2020 in Flemington das Kennedy Australian Guineas Rennen hatte gewinnen können. Nach dem Aufstieg in die altersoffenen Rennen tat er sich zunächst etwas schwer, 2021 bestritt er sogar nur ein einziges Rennen (das TAB George Moore Stakes auf Gruppe 3 Ebene) und vollzog in dieser Zeit auch zwei Trainerwechsel. Von David Vandyke, der mit ihm das Guineas gewonnen hatte, zu Billy Healey und dann im Februar 2022 zu seinen jetzigen Trainern, die mit ihm auf Gruppe 3 Ebene trotz langer Pause mit nur einer Unterbrechung sofort einen sehr knappen zweiten Platz belegen konnten. Danach folgte ein Sieg über 1400m im Gruppe 1 TAB Stradbroke Handicap, wo Alligator Blood sein leichtes Gewicht ausnutzen konnte und mit einer Länge Vorsprung gewann.

Er ging in der Mitte der Bahn in die Zielgerade und brauchte da einen Moment, um sein Momentum aufzubauen, hatte dann aber genug Tempo und genug Kraft, um an dem Führenden vorbei zu schießen und den Angriff von Private Eye noch abzuwehren – sehr starke Leistung, die ihm mit seiner Quote von 10/1 so nicht unbedingt zugetraut worden war.

In Caulfield musste er danach erneut gegen harte Konkurrenz ran und konnte seinen Schlusssprint aus dem Mittelfeld gegen den Front Runner und Sieger des Rennens Snapdancer nicht anbringen – der gewann das Magic Millions Memsie Stakes überzeugend, während Alligator Blood wenig Eindruck hinterließ. Das kann er deutlich besser und gegen den heutigen Konkurrenten I’m Thunderstruck machte Alligator Blood im Gruppe 1 PFD Food Services Makybe Diva Stakes einen deutlich bessere Eindruck.

Das übernahm Alligator Blood die Führung und kopierte die Taktik von Snapdancer, das Fld beim Einbiegen in die letzten Meter so weit wie möglich auseinander zu ziehen, und hätte damit auch fast Erfolg gehabt – aber I’m Thunderstruck kam aus der Mitte des Feldes heran gestürmt und holte sich auf der Linie den eigentlich von Alligator Blood sicher geglaubten Sieg.

Die beiden waren weit vor dem Feld und ich bin gespannt, was Alligator Blood heute an der Front des Feldes ausrichten kann.

I’m Thunderstruck:

Der Shocking Sohn von Trainer Mick Price gewann sein erstes Rennen, ein Maiden 3yo Plate in Caulfield am 13.01.2021 und ging danach gleich auf die Gruppenebene auf dem selben Kurs hoch, verlor aber mit einem fünften Platz am Ende deutlich im Hyland Race Colours Autumn Stakes. I’M Thunderstruck schlug sich zwar nicht schlecht, schaffte es aber nicht an die Führenden heran zu kommen, dafür reichte sein stetes Tempo einfach nicht aus – egal, 175 Tage später, mit der Erfahrung unter den Hufen und ein bisschen Mehr an Training konnte er in Moonee Valley im Klasse 1 Dominant Cleaning Solutions Handicap über 1500m glatt gewinnen und danach auf Gruppe 1 Ebene in Caulfield im Neds Sir Rupert Clarke Stakes einen dritten Platz belegen – der war wiederum ein wenig unter den Erwartungen geblieben, schließlich war er eigentlich als Favorit gestartet und hier von zwei Außenseitern geschlagen worden, auf die er auf den letzten 100m einfach keinen Boden mehr gut machen konnte.

Ganz anders dann im Oktober im Gruppe 1 Hyland Race Colours Toorak Handicap – natürlich wieder in Caulfield – wo I’m Thunderstruck wieder als Favorit auflaufen dürfte. Sein Gewicht hielt sich auf Grund der letzte Niederlage durchaus in Grenzen, was aber auch nötig war – denn viel Spielraum hatte I’m Thunderstruck bei seinem Sieg nicht. In der Mitte er Bahn hatte sich für I’m Thunderstruck eine kleine Lücke aufgetan, die er für sich nutze und an die Führenden heranzog, allerdings schaffte er es erst 50m vor dem Ziel Tofane einzuholen, der sich mit seinem wesentlich höherem Gewicht an der Front einige Längen abgesetzt hatte.

Noch knapper war es dann im XXXX Golden Eagle in Rosehill, wo I’m Thunderstruck keinen Gewichtsvorteil mehr hatte und unter gleichem Gewicht starten musste – da brauchte er unter Hugh Bowman eine ganze Weile, um sein Momentum aufzubauen und sammelte Count De Rupee nur wenige Meter vor dem Ziel ein – das war für den Favoriten sehr knapp und ein kleines Warnzeichen für das gut besetzte Neds C F Orr Stakes im Februar – wo ihn Tofane locker schlagen konnte. Der hatte sich an die Front gesetzt und das Tepo gestaltet, was ihn bei seinem Tempowechsel 200m vor dem Ziel dann auch in Führung gebracht hatte  – ein ungefährdeter Sieg für Tofane, aber der erste Start für I’m Thunderstruck seit 105 Tagen und es gab natürlich die Hoffnung, dass er danach i Februar im Lamaro’s Hotel Futurity Stakes auf Gruppe 1 Ebene besser abschneiden würde – obwohl hier die selben Gegner warteten, wieder ging Tofane als Favorit an den Start, aber auch Gegner wie Mo’unga hatten es in sich. Am Ende schlug sich I’m Thunderstruck mit seinem fünften Platz nicht schlecht, aber mit drei Längen Rückstand auch klar unter den Erwartungen.

Besser wurde es dann mit dem Schritt auf die Meile im All Star Miles in Flemington im März, wo er auf gutem Untergrund Zaaki im Nacken sitzen konnte, ohne diesen jedoch wirklich gefährlich werden zu können. Trotzdem war I’m Thunderstruck am Ende der einzige aus dem Kreis der Favoriten, der dem Favoriten Nr 1 (Zaaki) in diesem Rennen überhaupt etwas entgegen setzten konnte. Starkes Rennen, dass er im Queen Elisabeth II Stakes im April in Randwick aber so nicht noch einmal wiederholen konnte.

Der Untergrund war in diesem Rennen allerdings auch schwer und die Distanz 400m länger als gewohnt, was nict unbedingt zu seinem Vorteil war, und selbst die Favoritin Verry Elleegant ging in diesen Bedingungen unter, die ersten Plätze belegten Außenseiter mit 40/1, Zaaki auf dem zweiten Platz und ein weiterer 60/1 Außenseiter auf dem dritten Platz – selbst auf dem vierten lag Dalasan mit 80/1 – komplett durcheinander gewürfeltes Rennen und nach ein paar Monaten Pause auf besserem Untergrund und kürzerer Distanz verpasste I’m Thunderstruck im Memsie Stakes Ende August nur knapp den Sieg und hatte einen der Hauptkonkurrenten des nächsten Rennens, Cascadian, deutlich hinter sich – und weil die Zeichen eben schon da waren, gewann I’m Thunderstruck dann das PFD Food Services Makybe Diva Stakes in Flemington im September auch mit wehenden Fahnen, bzw einem kurzen Kopf Vorsprung, aber einem immens beeindruckenden Lauf über die Zielegrade wo er eine Menge Boden auf den Front Runner Alligator Blood hatte gut machen müssen.

Ich denke er hat sehr gute Chancen auf den Sieg heute.

Mo’unga: Der Savabeel Sohn von A. Neasham machte vor allem mit seinem Sieg im Guineas in Rosehill von sich reden.  Da hatte er 300m vor dem Ziel endlich seine Lücke in der Mitte der Bahn gefunden, war aber weit weg von den Front Runnern und hatte noch immens viel zu tun – so viel, dass man ihm da eigentlich nicht zu viele Chancen mehr gab. Aber Mo’unga zog an und an und baute sein Momentum auf, bis er tatsächlich 500m vor dem Ziel die Führung übernommen und das Rennen gewonnen hatte – Spitzenleistung, die er im Winx Stakes später in der Saison nach zwei soliden Läufen in Randwick noch einmal wiederholen konnte.

Auch hier zeigte Mo’unga einen starke Schlusssprint und die Favoritin Verry Elleegant mit knapp einen Nacken auf den zweiten Platz zu verbannen. Mo’unga kam wieder weit aus der Kurve heraus und musste einen ziemlich hohen Rückstand auf die Führenden gut machen, hatte aber wieder das Momentum und die Geschwindigkeit um 50m vor dem Ziel die Nase vorn zu haben.

Er hat das Guineas auf weichem Boden gewonnen und die längere Distanz im PFD Food Services Makybe Diva Stakes lag Mo’Unga – so dass er im September über den neuen Trip den großen Incentivise unter Druck setzten konnte und auf gutem Boden nur knapp mit einem  Nacken am nächsten Gruppe 1 Sieg vorbei schrammte. Klarer war da schon die nächste Niederlage – wieder über eine Meile – im Gruppe 1 TAB Epsom Handicap, wo Mo’Unga auf Grund des hohen Gewichts, welches er tragen musste, aber eine gute Entschuldigung vorzuweisen hatte. Auch im Ladbrokes Cox Plate im Oktober hatte  er mehr Gewicht zu tragen als der Rest, da es sich aber nicht um ein Handicap gehandelt hatte, fielen die Unterschiede eher klein aus und Mo’unga steckte trotzdem auf dem vierten Platz fest und hatte nicht das Tempo, um mit den Siegern mit zu gehen – schade, da hatte ich durchaus mehr erwartet.

Im Paramount Mackinnon Stakes im November wurde es mit einem dritten Platz ein wenig besser, aber Zaaki hatte am Ende drei Länge Vorsprung und Mo’Unga war wieder klar geschlagen worden – aber die Rückkehr zu 7f und eine Pause hatte ihm im Februar offensichtlich geholfen, denn dort in Caulfield Lamaro’s Hotel Futurity Stakes unter Jamie Kath gelang ihm ein hervorragender zweiter Platz, den er allerdings dann im nachfolgenden Schweppes All Aged Stakes und dann im Winx Stakes nicht wiederholen konnte.

Danach im PFD Food Services Makybe Diva Stakes fand er ein wenig sein Form wieder und war einer der wenigen, die auf I’m Thunderstruck und Alligator Blood noch Boden gut machen konnten, allerdings hatte er trotzdem gut drei Längen Rückstand und wird es schwer finden, den heute hier aufzuholen.

ZAAKI kommt aus dem Stall von Annabell NEASHAM die ihren Schützling im Jahr 2017 das erste Mal auf die Rennstrecke schickte. Um genauer zu sein ging Zaaki damals noch in England für Mohamed Moubarak an den Start, der mit ihm allerdings wenig Freude hatte und in seinem ersten Jahr nur einen zweiten Platz hatte feiern können. ZAAKI wechselte dann zu Sir Michael Stoute der ihn in England nach einer Pause über den Winter im Jahr 2018 weiterlaufen ließ und ein bisschen mehr Erfolg mit ihm hatte.
Zaaki gewann sein Debüt in Thirsk im April 2018 und sicherte sich danach in den kommenden vier Rennen jeweils einen ausgezahlten Platz, wobei er auch im Gruppenrennen in Haydock im August auf einen Platz kam, allerdings war er in diesem Rennen als Favorit gestartet, konnte aber die Distanz nicht durchhalten und wurde auf dem schnellen Untergrund auf den letzten Metern noch von zwei anderen Pferden überholt.

Der Versuch im Rose of Lancaster Stakes verlief damit klar unter den gesetzten Erwartungen und sein Trainer lies ihn in der aktuellen Saison nur noch ein weiteres Mal in York unter dem Star Jockey Frankie Dettori an den Start gehen, aber auch dieses Gruppe drei Rennen war klar außerhalb seiner Reichweite und er musste sich am Ende mit dem vorletzten Platz zufrieden gebe. Und auch wenn Zaaki in diesem Rennen einige Entschuldigungen hatte – so verpasste er den Start und hustete nach dem Rennen, schien also bei seinem letzten Start 2018 durch aus gesundheitlichen Probleme zu habe – so war seine Leistung in diesem Jahr 2018 insgesamt aber trotzdem unter den Erwartungen geblieben. In der Pause zu nächsten Saison wurde Zaakidann kastriert und starte nach der Winterpause im Mai erneut.

Im Mai 2019 schien er aufgrund der längeren Pause, der Operation, und des weiteren Trainings, ein anderes Pferd zu sein denn er gewann seinen ersten Start auf Listed Ebene im Paradise Stakes, einem Vorbereitungsrennen für das Queen Anne Stakes, mit einem Nacken gegen den hochgehandelten Barney Roy und dass Duo hatte beim Lauf zum Ziel den Rest des Feldes locker geschlagen und machte den Sieg unter sich aus.

Wieder verpasste Zaaki den Start in dem Rennen und musste sich zunächst mit einem der letzten Plätze in dem Feld zufrieden geben, wurde von seinem Jockey Frankie Dettori aber rechtzeitig zum aufholen des Rückstandes auf die Führenden geschickt, so dass er circa 200 m vor dem Ziel die Führung selbst übernehmen konnte und den Angriff von Barney Roy auf den letzten Metern abwehren konnte.

Das war die bis dato beste Leistung von Zaaki und wenn man bedenkt, dass der Konkurrent zu dieser Zeit deutlich höher gerated wurde, ist es nicht wirklich verwunderlich dass Zaaki gegen etwas leichtere Konkurrenz danach in Epson im Gruppe 3 Investec Diomed Stakes seiner Favoriten Rolle mehr als gerecht wurde und das Rennen relativ locker mit einer Länge gewinnen konnte.
Damit hatte er nun zwei black Type Rennen hintereinander gewonnen und ging im Juli 2019 mit viel Zuversicht nach Ascot, wo er auf Gruppe zwei Ebene über die Meile auf schnellem Untergrund im Summer Mile Stakes startete. Dieses Mal erwischt er den Start relativ gut, sortierte sich nicht ganz so weit hinten im Feld ein und ging wieder rechtzeitig in den Schlussprint, konnte aber dieses Mal auf den letzten 100 m den Angriff von Beat the Bank nicht abwehren, der an ihm vorbeizog und mit einer Nase Vorsprung das Rennen für sich entschied.

Das Rennen bekam am Ende noch eine sehr tragische Note, als nach dem Rennen festgestellt wurde, dass sich der Sieger Beat the Bank bei seinem Sieg tödlich verletzt hatte und wir damit das letzte Rennen von Beat the Bank gesehen hatten. So einen Abschluss braucht niemand und es ist eines der sehr tragischen Geschehnisse, die diesen Sport immer wieder begleiten.

Zaaki ging danach weiter nach Goodwood, wo er auf Gruppe 2 Ebene im Lennox Stakes nur einen siebten Platz erreichen konnte. Er war zwar wieder unter den Favoriten gehandelt worden, konnte aber über die schnellere Distanz von 1400 m nicht das nötige Tempo erreichen, um die Konkurrenten und Sieger unter Druck zu setzen. Es war also kein Wunder, dass Zaaki danach wieder über eine längere Distanz geschickt wurden und über die 1800 m in York auf Gruppe 3 Ebenen holte er im August 2019 auch wieder einen Sieg. Interessant an diesem Rennen war die neue Taktik von Zaaki, der sich dieses Mal hinter den Pacemakern einsortiert hatte und dementsprechend nicht wie sonst versuchte, das Feld von hinten aufzuräumen.
Wie dem auch sei, die neue Taktik hatte Erfolg und man versuchte die selbe Herangehensweise danach auf Gruppe zwei Ebene im Joel Stakes in Newmarket Noch einmal, aber die Konkurrenz rund um den Sieger Benbatl war deutlich zu stark für Zaaki. Allerdings ging es in diesem Rennen gegen das schnellste Pferd der Welt zu diesem Zeitpunkt, da kann man auch mal verlieren….

Immerhin sprang am Ende ein dritter Platz dabei heraus, es gab also wieder ein wenig Preisgeld.

Dann kam eine Entscheidung die ich bis heute nicht so richtig verstehe, denn sein Trainer entschied sich, Zaaki um die halbe Welt zu schicken und ihn in Hongkong im Hongkong Meyer starten zu lassen, ein Rennen wo er eine locker dreistellige Quote zum Start hatte, und dementsprechend gegen die weltbesten Pferde über die Meile auch keine Chance hatte. Diesen Trip hätte man sich vermutlich sparen können, aber er war ja nicht der einzige Starter Seines Trainers an diesem Tag also wurde er vermutlich einfach zusätzlich mit eingepackt.

Im Juni 2020 ging es dann wieder in England los, allerdings war die dritte Saison für Sir Michael Stoute nicht im Ansatz so erfolgreich wie die letzte und aus vier Starts konnte gerade einmal ein einzelner Platz 3 herausgeholt werden… Zaaki wechselte nach dieser Enttäuschung nach Australien wo er nach 200 Tagen für seine neue Trainerin Annabell Neasham das erste mal startete. Gleich bei seinem ersten Rennen wurde er in ziemlich tiefe Gewässer geschickt, so startete er im April 2021 im Doncaster Mile Auf Gruppe eins Niveau, und musste aufgrund seiner Erfolge in England auch noch ein relativ hohes Gewicht tragen. Der sechste Platz ging damit ziemlich in Ordnung, sind Trainerin hatte danach mit ihm auch erbarmen und ließ ihn in einem Gruppe drei Handikap in Randwick auflaufen. Dort verpasst er den Sieg nur mit einem Kopf und unter festgesetzten Gewichten auf dem Kurs Gold Coast gelang Zaaki im Gruppe 2 Hollindale Stakes dann auch der erste Sieg Down Under.

Er war wieder als Favorit gestartet und hatte Konkurrenten wie Avilius und Humidor gegen sich die er in der Vergangenheit schon geschlagen hatte – aber auch beim erneuten Aufeinandertreffen im Channel 7 Doomben Cup auf Gruppe 1 Ebene im Mai 2021 machte Zaaki kurzen Prozess mit der Konkurrenz. Brandenburg lief das Rennen seines Lebens und zeigte eine herausragende Leistung von der Front aus, die dem Außenseiter eine verdienten dritten Platz einbrachte, aber Zaaki ging neben ihm in die Zielgerade und beschleunigte dann nach der letzten Kurve deutlich, jeder andere Konkurrent, der versucht hatte das Feld am Ende von hinten aufzurollen schaute in die Röhre als Zaaki sich locker auf über 7 Längen absetzte  – keine Chance da noch ran zu kommen.

Ganz so groß war der Vorsprung im Sky Racing The Q22 danach nicht, Zaaki fiel auf der Rückgeraden erst ein wenig zurück wurde dann von J. McDonald aber wieder schnell hinter den Front Runner gebracht, von wo aus er seinen Angriff wie das letzte Mal nach dem Einbiegen in die Zielgerade startete. Zunächst blieb der Jockey fast regungslos auf Zaaki sitzen, was auch reichte um seinen Schützling als Ausnahmepferd in die Führung zu schicken, allerdings musste auch Zaaki dann zumindest mit Händen und Füßen geritten werden, um die näher kommende Wand aus Pferden auf Abstand zu halten, was dann aber auch wieder spielend leicht gelang

Im Gruppe 2 Fujitsu General Tramway Stakes lies Zaaki keine Fragen aufkommen, warum er als Favorit gehandelt wurde, obwohl die Distanz deutlich geringer war und man die Sprintdistanz von 7f  etwas kritisch beäugte. Aber kein Grund zur Sorge, Zaaki holte sich den Sieg mit einem Sprint in der Mitte der Bahn 200m vor dem Ziel, als er seine Beschleunigung voll ausspielen konnte und die anderen locker abhängen konnte. Dass seine Marge sich zum Ziel wieder ein wenig auf 1.5 Lägen reduzierte, lag vor allem daran, dass James McDonald es etwas langsamer angehen lies und die anderen dadurch wieder etwas herankommen konnten – aber er lies keinen Zweifel daran aufkommen, wer hier das Sagen hatte in dem Rennen.

Über etwas weitere Distanz im Quayclean Underwood Stakes auf Gruppe 1 Ebene startete der Angriff von Zaaki auf die Pacesetter einen kleinen Tick später, da er innen an der Bahn kurz festsaß und sich erst einmal freischütteln musste, danach reichte ein Handritt von seinem neuen Jockey Craig Williams aus, um Zaaki an die Front zu schicken, allerdings blieb der Rest der Pferde dran an Zaaki (tja, Gruppe 1 Niveau eben, das ist schon was anderes), so dass Zaaki letztendlich doch einen (genau einen) Schlag mit der Peitsche bekam, was ausreichte um ihn mehrere Länge vor das Feld zu bringen.

Selbe Konkurrenz, selber Boden, 100m mehr, zwei Wochen später: Zaaki startet im Neds Might And Power in Caulfied, natürlich als hauhsoher Favorit gegen Konkurrenz, die er zuletzt locker geschlagen hat – und verliert! Homesman und No Effort  setzten ein hartes Tempo, aber von beiden war auch kein Sieg erwartet worden, im Gegensatz zu Zaaki, dem es erstaunlich schwer viel das Tempo mitzugehen und dann im Endeffekt den späten Sprintern Probabeel und Noncomformist zum Opfer viel….aber schon beim nächsten Rennen hatte er wieder die alte Form erreicht.

Es blieb bei der gleichen Distanz, aber es wude ein anderer Kurs angegangen – es ging nach Flemington zum Paramount+ Mackinnon Stakes (Group 1) (3yo+) (Turf), wo Zaaki den spät angreifenden Cascadian auf Abstand halten konnte.

Über den heißen Sommer machte Zaaki dann eine 119 tägige Pause, die er im März im TAB Blamey Stakes auf Gruppe 2 Ebene beendete. Obwohl es nur ein Gruppe 2 Rennen war, war das Rennen alles andere als einfach, denn Inspirational Girl und Mr Brightside waren mit von der Partie und die Gruppe 1 Sieger machten es Zaaki nicht leicht. Der war 200m vor dem Ziel an die Front gegangen und konnte sich sogar ein wenig absetzten, aber Inspirational Girl ging in der Mitte der Bahn in vollen Angriffsmodus und konnte genug Tempo aufbauen um Zaaki kurz vor der Ziellinie noch einzusammeln. Vielleicht war es aber auch nur die Pause, die Zaaki noch zu schaffen machte, denn beim nächsten Start im Seppelt Wines All-Star Mile gewann Zaaki wieder locker – und das war ja auch das wichtigere Rennen, mit ordentlich Preisgeld!

Im Longines Queen Elizabeth Stakes überraschte der Außenseiter Think It Over und konnte Zaaki schlagen, und es erinnert an die Niederlage gegen Inspirational Girl zuvor – wieder hatte Zaaki sich absetzten können, wurde aber kurz vor dem Ziel wieder von dem einzigem, der das Tempo mitgehen konnte, knapp vor der Ziellinie eingesammelt werden.

Auf Gruppe 2 Ebene Anfang Mai im TAB A.D. Hollindale Stakes lief alles wieder nach Plan und Zaaki konnte wie erwartet gewinnen wurde aber im nachfolgenden XXXX Doomben Cup im selben Monat auf der Zielgeraden von den Konkurrenten überwältig und von gleich mehreren überholt – vielleicht hatte sich Zaaki zu früh und zu schnell verausgabt.

Nach einer Pause kam Zaaki dann im September im GPI Tramway Stakes in alter Form zur Rennstrecke zurück und gewann das zugegebener Maßen nicht ganz so harte Rennen recht bequem mit über einer Länge – das heute wird aber eine ganz andere Hausnummer!


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