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26.12.2020 – Kempton – Ladbrokes King George VI Chase – Pick: Santini - Pferdewetten Tipps
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26.12.2020 – Kempton – Ladbrokes King George VI Chase – Pick: Santini

26. Dezember 2020 / phil
Pferderennen in England

16:00 King George VI Chase – Gruppe 1

Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 4.828 m  |  Preisgeld: 201.000 GBPJagdrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis weich  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

Clan Des Obeaux Der Kapgarde Sohn konnte sich in seiner dreijährigen Karriere schon einige Male in guten Rennen platzieren, auch wenn seine Ausbeute von Siegen eher dürftig ist – was auch an der guten Konkurrent liegt, die er zu suchen pflegt

Der einzige nennenswerte Sieg wurde im Jahr 2016 im Gruppe 2 Berkshire Novices‘ Chase gegen Virgillio errungen, danach platzierte er im Dipper knapp hinter Whisper und bestätigte seine gute Form zu dieser Zeit. Danach floppte er aber im Scilly Isles Chase und lies das Cheltenham Festival 2017 aus und beschränkte sich auf schwächere Rennen im Rest der Saison, mit gemischten Erfolg. Auch der Erfolg in der neuen Saison 2017/2018 war gut, ohne dabei neue Höhen zu erreichen. Zunächst schaffte er erneut einen knappen zweiten Platz in einem Matchrace gegen Whisper, um danach in Haydcok locker mit sieben Längen gegen Vintage Clouds auf Klasse 2 Ebene zu gewinnen. Er startete danach im Dezember 2016 noch im Gruppe 3  Caspian Caviar Gold Cup Handicap Chase auf dem Kurs in Cheltenham, wo er hinter dem überraschend gut auflaufenden Guitar Pete einen zweiten Platz erreichte. Clan Des Obeaux hatte in seinem letzten Rennen Probleme das Tempo am Anfang mitzugehen, fand danach aber immer besser ins Rennen und machte einiges an Boden gut, um am Ende den zweiten Platz zu sichern.

Danach ging es in eine recht lange Pause, die sich selbst über das Cheltenham Festival  hinzog und erst im April 2018 endete – im Aintree Bowl Chase gegen Might Bite. Die Distanz von 5000m war ein bisschen zu lang für ihn und der Untergrund könnte ein wenig schnell gewesen sein, beides Aspekte die er auch im Betfair Chase wieder gegen sich hatte. Das Rennen an sich wurde mit einem guten Tempo gelaufen, und selbst der Favorit Might Bite hatte keine Chance bis zum Ende durchzuhalten, und Bristol De Mai stahl das Rennen. Clan Des Obeaux konnte sich über die leicht kürzere Distanz im King George VI Chase in besserer Form zeigen und gewann das Rennen vor dem stark auflaufenden Thistlecrack, allerdings stürzte dieses Mal Bristol De Mai und Waiting Patiently schmiss seinen Jockey ab.

Danach gab es für in noch einen Pflichtsieg im Denman Chase, über noch kürzere Distanz und  die deutlich längere Distanz in Kombination mit dem schweren Untergrund plus bessere Konkurrenz war im Cheltenham Gold Cup dann doch zu viel für Clan des Obeaux, der sich am Ende mit einem sechsten Platz zufrieden geben musste. Keine schlechte Leistung in so einem Rennen, aber unter seinen zuvor gezeigten Möglichkeiten, wie er mit einem zweiten Platz im Bowl Chase auf Gruppe 1 Ebene im April des selben Jahres zeigen konnte – zwar deklassierte Kemboy den Rest des Feldes mit 9 Längen Vorsprung, aber Clan des Obeaux hielt tapfer seinen zweiten Platz gegen Balko Des Flos und erheitl damit einmal mehr wichtiges Preisgeld für die Plätze

Nach der Sommerpause machte er da weiter wo er aufgehört hatte, als er im Ladbrokes Champion Chase im November auf Gruppe 1 Ebene einen zweiten Platz hinter Road To Respect – und vor Delta Works – erreichen konnte, und das nächste große Ausrufezeichen folgte dann im King George VI Chase, als er im Dezember sowohl Cyrname als auch Lostintranslation schlagen konnte – und das mehr als überzeugend! Er kanterte an der letzten Hürde an die Front und sprang an dem Favoriten Cyrname mühelos vorbei, um sich dann noch um sage und schreibe 21 Längen abzusetzen!

Das war man ein Ausrufezeichen für das Festival 2020, welches er allerdings am Ende nur mit einem achten Platz im Gold Cup beenden konnte – deutlich schlechter als eigentlich erwartet. aber Clan Des Obeaux hatte einfach nicht das Tempo um mit den Favoriten mitzugehen – er war schlicht nicht gut genug.

Die Saison 2020 war dann auch schon wieder zu Ende und er kam nach der Sommerpause mit einem guten zweiten Platz hinter Bristol De Mai im Betfair Chase zurück, was ein guter Einstand in die neue Saison war – er wird sich hier aber weiter steigern müssen um vorne mit dabei sein zu können.

Cyrname: Der Nickname Sohn wechselte in seiner zweiten Saison im Jahr 2017 nach nur einem Rennen,welches er noch über Hürden absolvierte, in die Chase Disziplin. Dabei nahm nach er nach seinem soliden zweiten Platz in seinem ersten Novice Chase Rennen nur noch an den Black Type Rennen teil und hob somit sein Niveau schnell auf ungeahnte Höhen – war aber auch dazu mehr als fähig.

Sein Erfolg ist mit einem Sieg im Gruppe 2 Wayward Lad Novices‘ Chase gegen Shantou Rock, im November 2017,  einem zweiten Platz nur einen Nacken hinter Terreford im Gruppe 1 Betfred TV Scilly Isles Novices‘ Chase sowie einem lockeren Sieg im Gruppe 2 Betdaq Now 2% Commission Pendil Novices‘ Chase waren dabei durchaus beachtlich gewesen und die erste Saison 17/18 als Chaser erweis sich als höchst profitabel

Das war Grund genug um ihn im April dann noch im Gruppe 1 Manifeste Novice Chase in Irland auflaufen zu lassen, das Rennen im April 2018 war aber dann trotz der machbaren Konkurrenz noch ein wenig zu viel für ihn und er musste sich am Ende mit einem vierten Platz in die Sommerpause verabschieden. Diese wurde dann im November in Carlisle in der Colin Parker Chase über 4023m beendet, wo Cyrname als Favorit auflief, aber am Ende erneut nicht über einen dritten Platz hinaus kam. Dabei war der Untergrund gut und die Distanz mit 4000m machbar, aber es sollte noch ein weiteres Rennen brauchen, bevor Cyrname seine Form wieder finden sollte. Denn im 3371m Gerard Bertrand Handicap Chase kam er ebenfalls nicht in Gang, gewann dann aber nach dem Jahreswechsel das Bet365 Chase in Ascot mit 21 Längen und deklassierte eine durchaus ansehnliche Konkurrenz.

Nur logisch, dass er heute den Schritt nach oben in der Konkurrenz macht und über die Distanz von 4232m erneut in Ascot in der Ascot Chase auflief – und dort gegen sehr gute Konkurrenz wie Fox Norton oder Politologue ein hervorragendes Rennen zeige und unangefochten mit 17 Längen Vorsprung gewann. Er sprang gezielt und kraftvoll, zog das Feld früh auseinander und gewann mit einem sehr starken Lauf das Rennen am Ende unangefochten, und die Hoffnungen auf das Festival 2019 waren hoch – Cyrname musste den großen Saisonabschluss aber verpassen und konnte erst im November im Gruppe 2 Christy 1965 Chase wieder starten nachdem er im August 2019 eine Luftröhren OP hatte.

Im Gruppe 2 Christy 1965 Chase traf Cyrname im November 2019  auf Altior, der als Champion Chaser als Favorit in das Rennen ging – aber auf dem Zieleinlauf nach der letzten Hürde dem erneut sehr kraftvoll laufenden Cyrname nichts entgegen zu setzen hatte! Davor hätte das Rennen sicher so oder so ausgehen können, aber wie Cyrname sich hatte absetzten können nach dem letzten Sprung war sehr beeindruckend und im Zusammenhang mit dem Sieg im Gruppe 1 Ascot Chase zuvor im Februar hatte Cyrname zwei Rennen von hohem Niveau im Abstand von neun Monaten gewinnen können – und die Hoffnungen waren groß, dass er auch im Gruppe 1 King George VI Chase einen entsprechenden Lauf zeigen könnte – allerdings folgte da der Schock und Cyrname kam nur 21 Längen hinter dem Sieger ins Ziel, auf einem unbedeutenden zweiten Platz. Er sprang mehrfach in die Mitte des Tracks, musste bereits früh von seinem Jockey motiviert werden und schien nie richtig glücklich auf dem Kurs an jenem Tag zu sein – obwohl er eigentlich gute Bedingungen vorgefunden hatte

Beim nachfolgenden Gruppe 1 Ascot Chase im Februar 2020 traten nur drei andere Konkurrenten stürzte Cyrname dann auch noch und lies das ohnehin unter den Eindrücken von Corona leidende Cheltenham Festival 2020 lieber gleich ganz aus und kam im Oktober 2020 im Charlie Hall Chase zurück, wo er auf Anhieb einen Sieg feiern konnte. Cyrname war bei seinem Saisondebüt ganz der alte, übernahm 3 Hürden vor dem Ziel die Führung und zog locker davon. Das war schon ziemlich beeindrucken gewesen und wenn er so heute wieder aufläuft, hat er die Favoritenrolle zu Recht.

Frodon:. Der Nickname Sohn und Schützling von Paul Nicholls begann seine Karriere im Jahr 2015 mit einem Sieg in seinem ersten Rennen in Auteuil, damals noch für den Trainer Guillaume Macaire. Der musste Frodon dann aber nach einigen erfolgreichen Rennen in Frankreich aber aber Paul Nichols abtreten, der ihn nach dem Wechsel über das Neujahr 2016 in Cheltenham im Steel Plate starten lies. Der dritte Platz war vielleicht noch ein wenig unter den Erwartungen für Frodon, der sich im Laufe des Jahres 2016 gewann Frodon das Rising Stars Chase als einziger Finisher und legte mit einem Sieg im Gruppe 3 Caspian Caviar Gold Cup nach, den er knapp vor Aso und Village Vic gewann.

Danach startete Frodon 2016 noch einmal im Kauto Star Chase als Mitfavorit, stürzte aber während des Rennens, war allerdings zu diesem Zeitpunkt schon deutlich geschlagen worden und er musste einen Schritt zurück in ein normales Novice Chase Rennen machen, um wieder einen Sieg einfahren zu können, so konnte er ein kleines Feld in Musselburgh souverän hinter sich lassen, die Konkurrenz war allerdings auch kein wirklicher Test für ihn und alles andere als ein leichter Sieg hätte vermutlich alle Ambitionen für Cheltenham begraben.

Rückblickend muss man allerdings auch sagen, dass er 2016 auch ziemlich aktiv gewesen war und sich vielleicht zum Ende hin zu sehr verausgabt hatte und nach 10 Rennen in 12 Monaten war die Luft vielleicht ein wenig raus, so dass die zwei Monate Pause bis zum Novice Chase in Musselbrugh Frodon vermutlich die Form wieder zurück gebracht hatten

Paul Nicholls war ziemlich deutlich in Interviews, was das Potential seines Starters anbelangt und im Pendil Novices‘ Chase folgte Ende Februar ein weiterer Sieg auf Gruppenniveau. Allerdings nicht ganz so deutlich wie erhofft und Frodon lies das Cheltenham Festival 2016 lieber komplett aus, was vielleicht auch besser war, wenn man seinen Start im Manifesto Chase Anfang April 2017 bedenkt. Das Gruppe 1 Rennen über 4005m auf gutem Boden war solide besetzt, allerdings konnte Frodon hier nie für Gefahr sorgen und spielte um den Sieg keine Rolle. Er versuchte das Tempo für die anderen zu setzen, konnte das selbst gewählte Tempo aber nicht halten und fiel dann immer weiter nach hinten ab. Nach diesem Flop ging es in die Sommerpause, aus der er aber mit einem Formtief wieder herauskam. Klare Niederlagen gegen Black Corton, Might Bite und Top Notch in den nachfolgenden Rennen gaben Grund zur Sorge und erst mit dem Start in Ascot Ende Dezember fand Frodon wieder etwas von seiner Form wieder. So startete er im Lavazza Silver Cup Handicap Chase und erreichte dort einen guten zweiten Platz auf Listed Niveau und konnte danach sogar einen Sieg auf Gruppe 3 Ebene im Crest Nicholson Handicap Chase erringen. Dieser Sieg wurde mit einer sehr weiten Marge eingefahren aber im Ascot Chase im Februar von Waiting Patiently und Cue Card wieder etwas zurecht gerückt. In diesem Rennen wurde Frodon vom hCue Card deutlich hinter sich gelassen und wurde unter fast identischen Bedingungen beim Ryanair Chase beim Festival erneut niedergeritten.

Auch im Gruppe 2 Silver Trophy Chase im April unterlag Frodon deutlich und nun war es sehr klar, dass seine Siege in der Saison gegen moderate Konkurrenz nicht 1:1 auf die besser besetzten Rennen übertragen werden konnten.

Die Vorbereitung auf das Festival in diesem Jahr bestritt Frodon aber mit einer sehr interessanten Reihe von Rennen, die sich vor allem auf den Kurs in Cheltenham konzentrierte. So startete er im BetVictor Gold Cup im November und schaffte dort unter recht schnellen Bedingungen einen guten zweiten Platz, bevor er im Caspian Caviar Gold Cup Chase auf dem selbe Kurs sogar triumphieren konnte.  Er legte noch einen Sieg im Gruppe 2 BetBright Trial Cots‘ Chase im Januar nach wo er sich gegen Elegant Escape und Terrefort durchsetzen konnte und ging dann in das Gruppe 1 Ryanair Chase beim Cheltenham Festival – und sorgte dort für eine kleine Überraschung!

Während die anderen favoriten wie Un De Sceux, Road To Respect oder Monalee alle mit dem schnellen Boden an diesem Tag augenscheinlich nicht ideal zurecht kamen, sprang Frodon jedes einzelne Hindernis brillant unter Bryony Frost – wirklich jede einzelne Hürde wurde von Frodon letztes Jahr beim Cheltenham Festival mit Kraft und Augenmaß genommen, was ihm ermöglichte die Attacken von Footpad, Un De Sceux und Aso abzuwehren – dabei erwies sich überraschender Weise gerade Aso als am hartnäckigsten.
Mit dem Sieg besserte Fordon seine Bilanz in Cheltenham auf drei Siege aus den letzten vier Besuchen auf, generell scheint Frodon diesen Kurs zu lieben, daher verwundert es ein wenig, dass er nach der Sommerpause Cheltenham schon fast auffällig mied:

Frodon gewann zuletzt das Gruppe 2 Silviniaco Conti Chase gegen Keeper Hill und Top Notch und bewies damit Form über 4124m und hatte sich zuvor sogar über 5144m im Betfair Chase versucht, da aber keine Chance gegen Lostintranslation und Bristol De Mai gehabt. Zurück in Cheltenham über passende Distanz mit erneut eher durchwachsenem Feld an Konkurrenten war die Bühne für Frodon bereitet, sich ein weiteres Mal im Ryanair Chase mit einem Sieg zu belohnen – was er dann aber nicht im Ansatz schaffte, stattdessen trugen Min und Saint Calvados das Duell des Rennens unter sich aus und Frodon fiel bis auf 15 Längen zurück.

Corona beendete dann die Saison im Frühjahr 2020, Frodon kehrte dann im Oktober in einem Handicap Chase in Cheltenham über 5029m zurück und gewann gegen West Approach in einem spannenden Rennen. Er musste fast 8kg mehr tragen als die Konkurrenz und er scheint die Saison 2020 stark begonnen zu haben, wurde dann aber im Gruppe 2 Many Clouds Chase gerade zu deklassiert  -mit 82 Längen Rückstand hatte er schon weit vor dem Ziel das die Segel gestrichen und hatte keine Chance mit den Favoriten mitzuhalten. Die Leistung war klar unter der Würde eines Ryanair Chase Siegers und er ist besser, als er dort gezeigt hat, lief aber letzte Saison seiner Form meist etwas hinterher –  aber nicht ganz ohne Chancen und hat eine hohe Quote

Lostintranslation: Der Flemensfirth Sohn von Trainer C. Tizzard ist in der letzten Saison schon auf die Gruppenebene hoch gestiegen und startete zunächst im Januar in Vorbereitung auf das Festival im Gruppe 2 Rossington Main Novices‘ Hurdle, wo er als einer der drei Favoriten einen ziemlichen Rückschlag erlitten und kam als letzter ins Ziel, wurde aber von seinem Jockey zurückgenommen als die Chancen schon vorbei waren. Trotzdem lief er im Gruppe 1 Supreme Novices‘ Hurdle auf, und konnte in dem wesentlich besser besetzten Rennen überraschender Weise einen soliden siebten Platz erringen.

Der Platz war zudem nur knapp 8 Längen hinter dem Sieger und von den ausbezahlten Plätzen nicht allzu weit entfernt, was man nach den Leistungen zuvor nicht unbedingt hatte erwarten können. Lostintranslation fand offensichtlich Gefallen an der neuen Art von Rennen und startete danach im April noch im Gruppe 1 Mersey Novices‘ Hurdle, wo Lostintanslation eine weitere hervorragende Leistung zeigen konnte und besser abschnitt als man von ihm erwartet hätte.

Der Sieger Black OP übernahm die Führung an der vorletzten Hürde und musste zunächst die Attacke von Momella abwehren, bevor er an der letzten Hürde auch von dem zunächst eher in der Mitte des Feldes laufenden Lostintranslation eingeholt wurde, der sogar die Führung am Anfang der Zielgerade übernahm und sich nur wiederwillig dem sich neu sammelnden Black Op überholen lies. Wäre der Zieleinlauf ein wenig kürzer gewesen wäre Lostintranslation vermutlich als Sieger hervorgegangen, so aber stand ein extrem guter zweiter Platz im Formbuch.

Danach ging es in die Sommerpause, die Lostintranslation mit einem zweiten Platz hinter La Bague Au Roi auf dem Kurs in Newbury beendet wurde. Das Klasse 3 Renne wurde von einem weiteren Start in Newbury gegen den selben Konkurrenten gefolgt, wo Lostintranslation einen dritten Platz erreichen konnte, was wieder eine recht gute Leistung gewesen war. Danach startete er im Gruppe 2 Dipper Novices‘ Chase im Januar und die kleine Pause schien ihm gut getan zu haben.

Denn hier versuchte er die Führung von Anfang an zu übernehmen um das Tempo zu setzen, allerdings kam er an der vorletzten Hürde unter Druck und musste sich dem Angriff Black Op und Defi Du Seuil erwehren und Defi Du Seuil übernahm von Lostintranslation zwischen den letzten beiden Hürden die Führung und ging als erste über die letzte Hürde auf die Zielgerade, aber dieses Mal war es Lostintranslation der sich sammelte und zum Angriff ansetzte – und am Ende mit knapp einer Länge gewann.

Nach dem Zusammentreffen in Cheltenham trafen sich die beide auf etwas weicherem Boden in Sandown wieder und fochten es erneut untereinander aus. Lostintranslation scheiterte dieses Mal allerdings an seinen eigenen Fehlern an der zwölften und an der vorletzten Hürde, was ihm jeweils einiges an Momentum kostete und seinen Jockey Richard Johnson dazu brachte, ihn nach dem letzten Fehler hart anzutreiben und so den Angriff von Defi Du Seuil abzuwehren, der aber dieses Mal sauberer lief und sich seine Kraft besser aufgespart hatte, und so das Duell zwischen den beiden entschied.

Zurück auf dem Kurs hier in Cheltenham war das Duell zwischen ihm und Defi Du Seuil wieder extrem denn die beiden setzten sich vom Rest des Feldes souverän ab und lieferten sich einen spannenden Schlusssprint, den am Ende Defi Du Seuil mit einem stärkeren Lauf über die letzten 190 Yards für sich entscheiden konnte. Topofthegame hatte dann im folgenden Gruppe 1 Betway Mildmay Nov‘ Chase nicht das erwartete leichte Spiel mit der Konkurrenz, denn Top Ville Bend übernahm es das Tempo zu setzen und Topofthegame kam schnell ins Hintertreffen, war sogar während dem Lauf zum Teil letzter im Feld und musste alle Plätze gut machen um noch ins Spiel zu kommen. Lostintranslation hingegen hielt sich nah am Front Runner und überholte diesen spielend an der letzten Hürde – was die Saison phänomenal abschloss für ihn.

Die neue Saison 2019/20 begann nach Plan mit einem Sieg im Memorial Intermediate Chase und dann einem weiteren Gruppe 1 Sieg über Bristol De Mai und Frodon im Betfair Chase auf Gruppe 1 Ebene im November. Dann kam allerdings der Schock im Gruppe 1 King George VI Chase im Dezember, wo Lostintranslation das Rennen vorzeitig beenden musste -wegen Atemproblemen wie der Trainer Colin Tizzard später berichtete.

Lostintranslation kam dann im Gold Cup auf einens ehr guten dritten Platz in Schlagreichweite zum Sieger und war noch bei der letzten Hürde zusammen mit Santini und Al Boum Photo und hielt auch auf der Zielgeraden noch dagegen, aber der Hügel hoch zur Zielgeraden war dann doch zu viel des Guten- ein dritter Platz war trotzdem eine sehr sehr gute Leistung und wie vorausgesagt war er als Trifecta Pick die richtige Wahl.

Ganz anders beim Betfair Chase im November, wo er auf Gruppe 1 Ebene nur einen abgeschlagenen dritten Platz erreichen konnte, aber das kann natürlich auch an der langen Pause gelegen haben. Die Theorie wird dann heute getestet werden.

 

Real Steel: Der Loup Breton Sohn von Trainer Willie Mullins zeigte sich das erste Mal in Gruppenrennen im Dezember 2017 im Gruppe 1 Future Champions Novice Hurdle, wo er an der letzten Hürde stürzte und von den Konkurrenten zu diesem Zeitpunkt hart unter Druck gesetzt wurde. Beim zweiten Versuch im Gruppe 1 Deloitte Novice Hurdle  scheiterte er dann am hochklassigen Samcro und Konkurrenten wie Duc Des Geniervres und sein fünfter Platz mit 13 Längen Rückstand war zwar keine herbe Enttäuschung, aber auch keine positive Überraschung.

Beim Cheltenham Festival 2018 entschied er sich dann für das Albert Bartlett Novices‘ Hurdle, wo er allerdings erneut als klarer Außenseiter auflief und nicht über einen elften Platz mit 50 Längen Rückstand hinaus kam. Real Steel hatte in diesem Hürdenrennen weder das Tempo noch die Klasse um mit seinen Gegnern mitzuhalten.  Auch danach im Underwriting Novice Hurdle auf Gruppe 2 Niveau konnte Real Steel nicht überzeugen und kam über die 4023m nicht einmal ins Ziel, was vermutlich auch an dem schweren Boden lag den er dort vorfand.

Aber auch auf dem schnelleren Boden im Gruppe 1 Champion Novice Hurdle noch im selben Monat konnte er Real Steel nicht überzeigen und kam 20 Längen hinter dem Sieger Dortmund Park ins Ziel, zu diesem Zeitpunkt glaubte aber ohnehin kaum jemand noch an Gruppe 1 Ehren für Real Steel über Hürden. Der vierte Platz war eine der besseren Leistungen in dieser Saison und es gab berechtigte Hoffnungen, dass er über die neue Disziplin nach der Sommerpause eine bessere Figur abgeben würde.

Er kam dann nach 244 Tagen in Leopardstown zurück auf die Rennstrecke und wäre vermutlich Zweiter geworden, wenn er nicht an der letzten Hürde gestürzt wäre. Der Einstand gegen Paloma Blue war schon einmal deutlich besser, als das was er die letzte Saison so gezeigt hatte und als er danach in seinem zweiten Chase Rennen startete, gewann er als Favorit das Rennen locker. Er übernahm 4 Hürden vor dem Ziel die Führung und war bald weit vor den Verfolgern und hielt diese auch locker auf Abstand.

Danach startete er im Februar im Thurles Racecourse Supporters Club Rated Chase, wieder als Favorit, und auch wenn das Rennen nicht in einem Gruppenrennen geratet wird, war es mit Landofhopeandglory oder Moon Over Germany ziemlich gut besetzt. Das vier Starter Rennen war ein guter Test für Real Steel, der sich die Führung mehrfach neu erkämpfen musste, aber nach der letzten Hürde mit einem starken Schlusssprint weit von den Verfolgern absetzen konnte.

Im Gruppe 1 JLT Novices‘ Chase konnte Real Steel leider nicht überzeugen, hielt sich aber im Gruppe 1 Irisch Ryanair Gold Cup wesentlich besser und kam auf einem zweiten Platz ins Ziel, wenn auch etwas abgeschlagen. Der Dritte kam wesentlich weiter hinter den beiden ins Ziel und Real Steel versuchte sich nur drei Monate später noch einmal im EMS Handicap Chase, welches er wie zu erwarten locker gewinnen konnte.

Santini: Der Milan Sohn startet für Nicky Henderson, allerdings wurde er gerade am Anfang seiner Karriere zwischen den Trainern ein wenig hin- und hergereicht. Erst war er bei Polly Gundry, dann bei Henderson, dann bei Ed Walker, der ihn 2017 in Didmarton starten lies. Das erste Rennen gewann Santini mit absoluter Leichtigkeit, so dass der gleich wieder zurück zu Nicky Henderson wechselte, der ihn im Dezember des selben Jahres zum nächsten Sieg in Newbury führte.

Er schlug dabei Chef Des Obeaux locker, der ein aussichtsreicher Kandidat für das Cheltenham Festival 2018 war, und Nicky Henderson lies keine Zeit verstreichen und schickte seinen Santini zum Test in das Gruppe 2 Ballymore Classic Novices‘ Hurdle, wo er über die 2m4f auf schwerem Bode das erste Mal Bekanntschaft mit dem Kurs in Cheltenham machte – und sofort seine Leidenschaft für diesen Kurs entdeckte.

Satini hatte in dem Gruppe 2 Rennen einige harte Konkurrenten gegen sich, sprang die Hürden aber alle souverän und profitierte an der letzten Hürde von einem Fehler des bisherigen Front Runners Black OP, der Santini damit ermöglichte ihn zu überholen und sich auf den letzten Metern der Strecke abzusetzen. Black Op gab nicht auf und kämpfte beneidenswert um jeden Zentimeter, aber Santini hatte seine Nummer und hielt ihn unter hartem Ritt seines Jockeys Jeremiah McGrath den Konkurrenten auf knapp einer Länge Abstand.

Diese Leistung machte Santini dann auch gleich zum Favoriten für das Gruppe 1 Albert Bartlett Novices‘ Hurdle beim Cheltenham Festival 2018, allerdings wurde das Novice Rennen wie so oft von den Außenseitern dominiert, niemand hätte wohl vor dem Rennen auf dem Schirm gehabt, dass Killbricken Storm und Ok Coral das Renen gewinnen würden. Der 33/1 Außenseiter Killbricken Storm setzte sich zwischen den letzten beiden Hürden an die Front und nach dem letzten Sprung zog er glatt davon OK Coral nahm die Verfolgung auf, in seinem Schatten Santini, der wieder unter Nico De Boinille alles gab um die anderen noch einzuholen, dafür aber einfach nicht die Kraft hatte und sich am Ende mit dem dritten Platz zufrieden geben musste.

Santini startete dann im April noch einmal im Gruppe 1 Doom Bar Sefton Novices‘ Hurdle über 3m und traf dort auch wieder auf seinen Cheltenham Bezwinger Ok Coral, der allerdings wenig für den Eindruck tun konnte, dass seine Leistung beim großen Festival nur eine Einagsfliege war. Ganz im Gegensatz zu Santini, der seine Niederlage rächen konnte und das obwohl er sein Hufeisen am Hinterlauf während des Rennens verlor – trotzdem schaffte es Santini sich nach der letzten Hürde an die Führenden heranzukämpfen und auf den letzten 50 Yards durchzusetzen – eine beeindruckende Leistung mit dem Handicap, auch wenn die Konkurrenz rund um OK Coral und Chef Des Obeaux nicht die stärkste war.

Mit dem ersten Gruppe 1 Sieg im Rücken ging es in die Sommerpause, die im Dezember 2018 im Gruppe 2 Ladbrokes Novices‘ Chase beendet wurde. Damit wechselte Santini nach einer durchaus erfolgreichen Saison bereits zu den Chase / Verfolgungsrennen, und die Entscheidung schien zunächst durchaus richtig gewesen zu sein, denn Santini feierte im Ladbrokes Novices‘ Chase gleich einen erfolgreichen Einstand. Der Cheltenham Held Killbricken Storm floppte leider in diesem Rennen und man konnte sich fragen, wie viel die Form aus dem ersten Chase Sieg für Santini wert sein würde, vor allem weil er beim zweiten Versuch über 4828m im Gruppe 1 32Red Kauto Star Novices‘ Chase von La Bague Au Roi und Topofthegame klar geschlagen wurde. Santini war eigentlich als klarer Favorit in das Rennen gestartet,verlor aber bereits an der drittletzten Hürde den Anschluss an die beiden Sieger und holte auch an den letzten beiden Hürden und dem Zieleinlauf nicht weiter auf – eine eher moderate Leistung, die so gar nicht zu den Favoitenansprüchen im RSA Chase passen wollten – trotzdem ging Santini beim Cheltenham Festival als Co-Favorit an den Start, noch vor seinem Bezwinger Topofthegame. Der eigentliche Favorit Delta Work wurde am Ende Dritter, aber auch Santini musste sich am Ende wieder Topofthegame geschlagen geben, wenn auch nur knapp mit einer halben Länge – und mit einer sehr guten Begründung: Santini verlor während des Rennens erneut ein Hufeisen, dieses Mal an einem der Vorderhufe – was sicher ein Grund dafür war, dass Santini auf den letzten 180 Yars nicht noch einmal beschleunigen konnte.

Viel Pech also fü Santini in der Saison 18/19, dafür war der Start in die Saison 2019/20 mit einem Sieg im 4862m Virgin Bet Future Stars Chase – und viel wichtiger – danach beim Gruppe 1 Cotswold Chase durchaus vielversprechend. In dem Rennen musste Santini auf dem Kurs in Cheltenham gegen Bristol De Mai und Slate House ran, und gerade Bristol De Mai wollte absolut nicht von Santinis Seite weichen. Dabei kanterte Santini nach der drittletzten Hürde an die Front und es sah alles danach aus, als ob der das Rennen locker gewinnen würde, aber Bristol De Mai sprang die beiden letzten Hürden besser, während Santini gerade an der vorletzte Hürde faktisch mit allen vieren landete und danach neu Alauf nehmen musste. Die beiden Sprünge kosteten Santini einiges und gaben Bristol De Mai mi seinen besseren Sprüngen die Möglichkeit auf den Sieg und Nico De Boinville musste alles geben um seinen Schützling zu Sieg zu reiten.

Damit hat Sanitni einen wichtigen Sieg feiern können und war für den Cheltenham Gold Cup 2020 ideal vorbereitet und dürfte hinter Al Boum Photo als ein der der Favoriten für das große Rennen starten. Sanitini und Al Boum Photo lieferten sich dann am Ende auch das Duell des Rennens, ein bisschen Mitleid konnte man mit Santini am Ende aber haben – er hatte sich tapfer an der Front des Rennens zusammen mit Al Boum Photo gehalten, wollte dann unter Nico De Boinville den Tempowechsel nicht so recht mitgehen und verlor ein oder zwei Längen, und in diese Lücke setzte sich Lostintranslation an der letzte Hürde, so dass Santini in die Mitte der Bahn wechseln musste und dadurch noch weiter zurückfiel (ca. 3-4 Längen) und mit seinem beeindruckenden Schlusssprint dann eine Nase zu kurz kam. Das hätte ohne Lostintranslation der Sieg werden können!

Bei seinem Saisondebüt im Dezember im Many Clouds Chase nach neun Monaten Corona bedingter Pause kämpfte Santini mit dem Außenseiter Lake View Lad um den Sieg, musste sich am Ende aber überraschend mit einer Länge Rückstand geschlagen geben – die lange Pause hinterließ ihre Spuren, aber das heute wird sicher besser für ihn ausgehen.

Saint Calvados: In Frankreich unter seinem ehemaligen Trainer Sebastien Culin gewann er drei Rennen über Hürden hintereinander, bevor er sich in Auteuil im Prix Amadou nicht mit De Bon Couer hatte messen können. Der Lauf im April 2017 sollte auch der letzte Lauf für seinen alten Trainer sein, wechselte er im November 2017 doch zu Venetia Williams, die ihn jedoch ohne einen Start im Dezember zu Harry Whittonton gab.  Dieser lies ihn noch im selben Monat in einem Klasse 3 Rennen in Newbury auflaufen, welches Saint Calvados mit Leichtigkeit gewann. Auch das nächste Rennen gegen stärkere Konkurrenz stellte Saint Calvados vor keinerlei Probleme. Danach ging es zum ersten Gruppenrennen nach Warwick zum Kingmaker Novices‘ Chase, wo er über 3628m und weichen Boden eine wahrlich beeindruckende Show ablieferte. So sprang er mit viel Elan und Kraft jedes einzelne Hindernis, hatte sich seiner Konkurrenten drei Hürden vor dem Ziel bereits um 10 Längen entledigt und erhöhte die Marge unter minimalem Druck auf 22 Längen.

Dann wurde er allerdings beim Gruppe 1 Arkle Novices‘ Chase beim Cheltenham Festival ziemlich eingenordet und kam als vorletzter ins Ziel, ohne Chancen auf den Sieg zu haben oder auch nur für Gefahr für die Plätze zu sorgen.

In der neuen Saison schaffte er dann immerhin einen Sieg im Gruppe 3 Poplar Square Chase bei seinem Debüt, allerdings stürzte in diesem Rennen sein Bezwinger Footpad und das Rennen war wohl kaum ein richtiger Indikator für die Konkurrenzfähigkeit von Saint Calvados in jenem Jahr. Beim Gruppe 1 Tingle Creek Chase scheiterte er dann an Altior und Un De Sceaux wieder deutlich und es war ihm nicht möglich, die beiden Konkurrenten im letzten viertel des Rennens irgendwie unter Druck zu setzen. Vielmehr scheiterte er wieder mit etlichen Längen an den beiden hochklassigen Konkurrenten und konnte dann beim Dublin Chase im Februar gegen Min oder Ordinary Wold ebenfalls nie für Gefahr sorgen und kam als letzter ins Ziel-

Seine Teilnahme beim Champion Chase beim Cheltenham Festival war natürlich nicht wirklich ernst gemeint und die Platzierung kann man gern vergessen.

Saint Calvados kam dann in Cheltenham im Oktober 2019 in einem Class 2 Rennen mit einem Sieg zurück, konnte an den Sieg im Gruppe 2 Shloer Chase nicht an diese Leistung anknüpfen, sondern musste sich mit einem letzten der vier Plätze zufrieden geben und konnte sich auch im Paddy Power H’cap Chase nicht durchsetzen, unterlag dort aber nur mit einer Nase und ging daher trotz zweier Niederlagen zum Ryanair Chase beim Cheltenham Festival, wo wer nur knapp Min unterlag und damit deutlich besser lief als von ihm eigentlich erwartet worden war  -Min musste sich ziemlich strecken, um ihn auf Abstand zu halten und heute wird es sehr interessant, wie er seinen Einstand in die neue Saison begehen wird.

Waiting Patiently: Der Flemensfirth Sohn hat seine Karriere zwar bereits 2015 begonnen, es dauerte aber eine ganze Weile, bevor er so wirklich auf sich aufmerksam machen konnte. Dabei waren seine ersten beiden Starts mit Platzierungen hinter Nuts Well und Cloudy Dream 2015 durchaus vielversprechend und er konnte im Januar 2016 einen Sieg im Betfred Novices‘ Hurdle vorweisen. Danach wecheselte er von Keith Reveley zu Malcom Jefferson und gewann seine nächsten fünf Rennen in Folge souverän. Diese Starts absolvierte Waiting Patiently in der Saison 2016/17 nach einer langen Trainingsphase bei seinem neuen Trainer und neben einigen gut besetzten Novices‘ Rennen gewann Waiting Patiently auch das Gruppe 2 Star Sports Cheltenham Preview Evening Novices‘ Chase gegen Politologue. Danach ging es ohne einen Besuch beim Festival gleich wieder in die nicht ganz freiwillige Pause und zum Debüt in der neuen Saison im November 2017. Die lange Pause von zehn Monaten hatte ihm nicht geschadet und er gewann sein erstes Rennen in der neuen Saison mit Leichtigkeit, zog das Niveau aber auch mit dem zweiten Start im Kempton Chase nicht an, gewann dafür gegen Smad Place und God’s Own mit Leichtigkeit.

Diese Konkurrenten waren aber zu dieser Zeit auch etwas außer Form und der Trainerwechsel zu Ruth Jefferson danach mutete etwas seltsam an, wurde aber durch den lockeren Sieg bim Ascot Chase auf Gruppe 1 Niveau gegen Cue Card und Top Notch dann doch bestätigt. Das Rennen war eigentlich hervorragend als Vorbereitung für das Festival geeignet, aber mit dem Trainerwechsel innerhalb des selben Syndikates bleiben trotzdem Zweifel an dessen Chancen beim Festival. Zwar bleibt Waiting Patiently sozusagen in der Familie (beim gleichen Syndikat), aber er wurde dann im Endeffekt doch aus dem Festival genommen und startet erst wieder nach der Sommrpause direkt im King George VI Stakes – welches aber sehr stark besetzt war und wo Waiting Patiently in Bestform hätte auflaufen müssen, um eine Chance auf den Sieg zu haben.

Er kam aber tatsächlich in sehr guter Form zurück aus der Winterpause und lief eine lange Zeit ein hervorragendes Rennen, wurde dann aber von Bristol de Mai zu Boden gebracht, was alle Chancen auf den Sieg plötzlich beendete.

Im Ascot Chase  sollte Waiting Patiently dann im Februar 2020 über kürze Distanz den Sieg aus dem letzten Jahr verteidigen, was durchaus im Bereich des Möglichen war, allerdings hielt seine Form nicht stand und er musste sich Cyrname klar geschlagen geben, wie auch im Gruppe 1 JLT Chase im Mai, wo Min dem Feld zeigte, was Sache ist.

Waiting Patiently kam im Tingle Creek Chase mit einem guten dritten Platz zurück und könnte heute seiner Form weitere Substanz verleihen.


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