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30.06.2019 – Hamburg – Großer Hansa Preis – Pick: Colomano EW

30. Juni 2019 / phil
Pferderennen in Deutschland

17:05 Grosser Hansa-Preis – Gruppe 2

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Für 3jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 2.400 m  |  Preisgeld: 70.000 EURFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut

Colomano: Der Cacique Sohn von Trainer Markus Klug  begann seine Karriere im Jahr 2016 in Düsseldorf, wo er hinter Amun in seinem Maidenrennen immerhin auf einen knappen zweiten Platz im ersten Anlauf kam. Die gute Leistung und der positive Eindruck zu Hause beim Training war Grund genug das Niveau gleich darauf ein wenig anzuheben und es folgte der ambitionierte Start im Preis der Winterfavoriten nur einen Monat später. Vielleicht war das Rennen aber noch ein wenig viel des Guten und kam schlicht zu früh in der Karriere, denn hinter dem klaren Sieger Langtang kam Colomano auf einem etwas enttäuschenden fünften Platz ins Ziele. Es war klar mehr von ihm erwartet worden und die fünf Längen Rückstand, die er auf den souveränen Sieger hatte, wurden seinem damaligen Ruf kaum gerecht, auch die Buchmacher hatten ihm durchaus gute Chancen ausgerechnet.  Wenn man das Rennen betrachtet sieht man aber, dass er außen im Feld zusammen mit dem Rest der Starter ans Außengeländer gedriftet ist, dann seinen Schlussspurt ansetzte, die Tür ihm aber vor der Nase zugeschlagen wurde und es viel zu lange dauerte, bis er sich davon erholen konnte. Für das zweite Rennen in der Karriere konnte Markus Klug aber sehr zufrieden sein und bevor es zum Training in die Winterpause ging, sollte noch ein weiter Versuch folgen.

Der nächste Start wurde im November 2016 in Krefeld absolviert und  verlief deutlich besser: Das Herzog von Ratibor Rennen gewann er mit einer bemerkenswerten Aufholaktion, nachdem er schon wieder während des Rennens in eine etwas unglückliche Ausgangsposition gekommen war. Beim Einbiegen in die Zielgerade war Colomano noch Vorletzter, dann öffnete sich für ihn aber die Lücke in der Mitte der Rennbahn und er könnte bequem in der Mitte hindurchstoßen, um sich unter einem langen harten Ritt am Ende mit gut 1,75 Längen durchzusetzen. Es dauerte eine Weile, bis er in Gang kam und musste durchgehend von Jockey Martin Seidl angetrieben werden, fand aber auch immer noch ein bisschen mehr Kraft und verwies Kastano auf den zweiten Platz. Dieser hatte später hinter Warring States im Bavarian Classic ebenfalls einen Platz belegt, war aber über die 300m mehr an Distanz am Ende mit 2,5 Längen geschlagen worden.

Colomano jedenfalls feierte nach fünfmonatiger Pause in der neuen Saison 2017 sein Debüt im Gruppe 3 Dr. Bush  Memorial auf der Rennbahn in Krefeld, scheiterte aber am stark auflaufenden Dragon Lips, der auch Langtang und Savile Row auf die Plätze verweisen konnte. Auch dieses Mal schloss sich die Tür an der Innenbahn und er musste hinter dem Feld quer wechseln, um eine Lücke zu finden, während Dragon Lips einen sauberen Start von der Front aus hatte, was ihm ein paar Längen Vorsprung sicherte. Colomano konnte trotz seines vierten Platzes einen hervorragenden Eindruck hinterlassen  und gehörte zu den besten Pferden an diesem Tag im Dr. Bush Memorial. Ob es mit mehr Glück und offener Lücke gegen Dragon Lips gereicht hätte, darf zwar bezweifelt werden,  für einen zweiten Platz hätte es mit ungehindertem Schlusssprint aber mit Sicherheit gereicht. Dragon Lips hat ja mittlerweile nach Hong Kong gewechselt, und das Interesse aus Fernost an dem Starter aus Deutschland gab der Form aus diesem Rennen noch einmal einen kleinen Schub, was Colomano in seinem nächsten Rennen auch gleich noch unter Beweis stellen konnte.

Denn im nachfolgenden Oppenheim-Union-Rennen gewann Colomano aber gegen den hochgehandelten Stallgefährten Windstoß, Northsea Star und Warring States. Über die 2200m setzte Windstoß das Tempo und Colomano befand sich in der Gegengeraden noch im hinteren Bereich des Feldes, bevor er beim Einbiegen in die Zielgerade das Tempo anzog und von der Innenseite nach außen zog. Die Lücke an der Innenseite hätte vielleicht gereicht, um dort den Schlusssprint anzusetzen, aber sein Jockey Andreas Helfenbein bevorzugte den Lauf über die Mitte der Bahn und sammelte Windstoß 100m vor dem Ziel souverän ein.

Nach diesem Rennen standen die Vorzeichen für das Deutsche Derby in Hamburg Anfang Juli eigentlich gut für Colomano, aber der Wettergott entschied sich, den Untergrund in Hamburg bis zur Unkenntlichkeit aufzuweichen und das Derby in eine wahren Ausdauertest zu verwandeln, was Colomano nicht unbedingt lag.

Colomano platzierte sich zunächst im Derby im Mittelfeld, während Windstoß sich dieses Mal auch im hinteren Bereich des Feldes einsortierte und nicht versuchte, das Tempo selber vorzugeben. Beim Einbiegen in die Zielgerade taten sich die gewünschten Lücken für Colomano auf und er setzte seinen Angriff an und war mindestens über die Hälfte des Zieleinlaufs voll da im Kampf um den Sieg, musste dann aber dem weichen Boden und der längeren Distanz seinen Tribut zollen und wurde von Andreas Helfenbein zurückgenommen, nachdem alle Chancen auf das Preisgeld dahin waren. Enjoy Vijay und Windstoß konnten beide das Feld locker von hinten aufrollen, nachdem Promise Of Peace ein solides Tempo auf dem weichen Boden vorgelegt hatten und man konnte Colomano deutlich auf den letzten Metern ansehen, dass dies nicht sein Rennen war.

Die Distanz wurde für den Großen Preis von Berlin beibehalten, allerdings besserte sich der Untergrund im Vergleich zu Hamburg deutlich und auf dem schnelleren Untergrund hätte er gegen Racing Histroy, Hawkbill und den Sieger Dschingis Secret eigentlich konkurrenzfähig sein müssen, mehr als ein vierter Platz deutlich hinter den ersten Beiden war aber nicht drin. Hawkbill setzte ein ruhiges Tempo und Colomano fügte sich auf einem fünften Platz an der Innenbahn, mit dem Risiko, dass er beim Schlusssprint von dieser Position aus ein wenig in Verkehrsprobleme rennen könnte. Es tat sich aber auch tatsächlich eine Lücke an der Innenbahn auf und Colomano versuchte sie zu nutzen, allerdings verschärfte Hawkbill in diesem Moment das Tempo und lies Colomano stehen, lediglich Dschingis Secret konnte den Tempowechsel mitgehen und den Front Runner auf den letzten Metern noch ein- und überholen, während Colomano zunehmends schwächer wurde und den dritten Platz noch an Racing History abgeben musste. Ob ein schärferes Tempo ihm geholfen hätte darf bezweifelt werden und sein Stallgefährte Windstoß hatte ihm im Deutschen Derby mit einem ähnlichen Tempowechsel schon deutlich auf die Plätze verwiesen. Dshingis Secret galt nach diesem und seinen folgenden Rennen machten Dshingis Secret zum damals besten Rennpferd in Deutschland, was die Niederlage von Colomano ein wenig abmildert.

Beim nächsten Start im 145. Grosser Preis von Baden waren die Fans und Buchmacher allerdings noch etwas angesäuert und schickten Colomano als klaren Außenseiter in dem kleinen Feld ins Rennen. Das Galopprennen fand erneut auf gutem Untergrund und über die 2400m statt, was eigentlich für Colomano sprach, aber von vielen gegen die älteren Konkurrenten in Baden Baden nicht als ausschlaggebend angesehen wurde. Colomano sollte aber wieder mal für eine kleine Überraschung sorgen.

Guignol setzte das Renne über ein gutes Tempo und verschärfte den Galopp noch einmal, als er 1000m vor dem Ziel schon von Prize Money unter Druck gesetzt wurde und kurz darauf sah man erste Stressreaktionen von Adrie de Vries auf Windstoß. Colomano folgte kurz darauf, reagiert aber besser als sein Stallgefärhrte und schloss in der Mitte der Bahn auf Guignol kurzzeitig auf, bevor er dem immer stärker werdenden Pacemaker Tribut zollen musste und einknickte. Iquitos, der Galopper des Jahres 2016, zog noch an Colomano vorbei, der Dreijährige hatte sich in diesem Rennen aber wieder hervorragend präsentieren können und ein wenig Preisgeld einsammeln können-

Stallgefährte Windstoss kam offensichtlich nicht ganz damit zurecht, sich dem Tempo von Guignol anpassen zu müssen und kam früh unter Druck, gab aber nur wiederwillig und langsam nach, so dass er am Ende nicht weit hinter Stallgefärhte Colomano ins Ziel kam. Man hätte auf Grund der Leistung im letzten Jahr durchaus mehr erwarten können,  aber es ging mit der Form von Colomano nun wieder stetig bergauf und auf das nächste Duell von Windstoß und Colomano freuten sich nicht nur die Experten. Dieses Mal ging Colomano sogar als Favorit vor seinem Stallgefährten ins Rennen und teilte sich diese Rolle mit Savoir Vivre von Jean-Pierre Cavalho. Dieser übernahm überraschend die Rolle des Front Runners, während Windtsoß und Colomano das letzte Duo über lange Zeit in dem Galoprennen blieben. Windstoß lies sich viel Zeit, während Colomano an der Innenbahn begann, einige Plätze auf der Rückgeraden gut zu machen. Auch Windstoß bequemte sich dann und 600m vor dem Ziel kamen beide hinter den Führenden aus der letzten Kurve. Windstoß lies sich weit nach außen tragen und kam am Außengeländer auf die Ziegerade, während Colomano mehr in der Mitte der Bahn seine Lücke suchte. Wieder schloß sich aber die Tür vor seinen Augen und wieder waren es diese Sekunden, die Colomano die Chancen auf den Sieg nahmen. Während Windstoß freie Bahn hatte und davon beschleunigte, musste Colomano mehrfach die Spur wechseln und konnte sich dann spät nur einen dritten Platz sichern – hier wäre erneut deutlich mehr für ihn drin gewesen!

Nach dem verpassten Gruppe 1 Sieg ging es Colomano zunächst in eine kleine Pause und zum Abschied im alten Jahr noch einmal nach Krefeld, wo er im Jahr zuvor einen seiner größten Erfolge hatte feiern können. Im Niederrhein-Pokal erwartete ihn allerdings wieder ungeliebter weicher Boden und der Champion Jockey Alexander Pietsch überraschte das Feld mit einem aggressiven Ritt auf dem Außenseiter Veneto an der Front. Veneto setzte so ein ungewöhnlich hartes Tempo auf dem weichen Boden und lag teilweise mehrere Längen vor den Verfolgern, wurde aber auch nicht müde als Devastar und Capitano auf ihn aufschlossen, sondern erkämpfte sich erneut einen soliden 3 Längen Vorsprung. Colomano war weit zurückgefallen und hatte auf diesem Boden keine Chance, noch Strecke auf den Front Runner gut zu machen. Ein hervorragender Ritt von Alexander Pietsch und ein verdienter Sieg, sehr zum Leid von Colomano und Navaro Girl, die als Favoriten des Rennens nichts zu melden hatten.

Markus Klug gönnte Colomano eine lange Pause über den Winter und bis zum Saisondebüt im Mai im 83. Gerling-Preis in Köln. Oriental Eagle setzte dieses Mal das Tempo und verweigerte Vento die Taktik seines letzten Sieges. Und Oriental Eagle marschierte, und wie! 700m vor dem Ziel schloss kurz Veneto auf ihn auf, fiel dann aber wieder zurück und Oriental Eagle driftete im Schlussbogen bis an das Außengeländer, während Windstoß und Colomano innen blieben und versuchten, sich an dem Front Runner vorbeizsuchieben. Colomano schaffte es kurzzeitig, Oriental Eagle kam aber noch einmal zum Angriff und setzte sich knapp gegen die beiden Schlusssprinter durch.

Windstoß gab der Form noch einmal einen Boost in seinen nächsten Rennen im Coronation Cup in England und Colomano sah bei seinem Saisondebüt ganz hervorragend aus, was ihn hinter Guignol im Großen Preis der badischen Wirtschaft zum Co Favoriten machte.

Weder der Favorit noch der Co-Favorit konnten allerdings im Großen Preis der badischen Wirtschaft punkten und mussten sich deutlich dem stark auflaufenden Iquitos geschlagen geben. Es war ein bisschen Regen in Baden Baden über das Wochenende angekommen und das Wasser im Boden schien den Favoriten in dem Rennen einfach nicht zu liegen, obwohl beide schon gute Leistungen in Rennen mit aufgeweichtem Boden gezeigt haben.

Der Boden in Hamburg beimg roßen Hansa Preis jedenfalls war wieder trocken und Colomano belegte hinter Dschingis Secret einen sehr guten zweiten Platz indem er einen seiner typischen Schlusssprints zeigte und in der Mitte der Bahn zunehmend auf den Sieger aufholen konnte.

Mit dieser sehr guten Leistung ging es in die Winterpause, die Colomano mit einem Start im Carl Jasper Preis beendete. Dort war er nach der lagen Pause aber augenscheinlich immer noch außer Form und konnte weder den heutigen Konkurrenten und Sieger French King, noch Alounak schlagen, was so aber auch in etwa erwartet worden war.

Beim zweiten Start in der Saison, ebenfalls in Köln, aber über 200m weniger Distanz und gegen leichtere Konkurrenz dominierte Colomano dann auch das Rennen und er dürfte hier wieder in bester Verfassung sein.

Royal Youmzain: Der Youmzain Sohn von Trainer Andreas Wöhler hat seine Karriee in Köln im Juli 2017 begonnen, als er seinen ersten Start in einem Altersgewichtrennen absolvierte. Royal Youmazin hatte einen guten Start in seine Karriere und platzierte gleich beim ersten Versuch, um danach in Düsseldorf in einem Handicap über 200m mehr Distanz seinen ersten Sieg zu feiern.

Der Kurs und die Distanz passten augenscheinlich, und auch der weiche Untergrund aus dem Sommer 17 schien zu passen, so dass er im September im Junioren Preis in Düsseldorf als Favorit auflief. Das Rennen verlor er allerdings gegen Alounak, der als zweiter Favorit gestartet war und an der Außenseite in der Mitte der Bahn den besten Lauf des Quartetts erwischte. 50m vor dem Ziel waren aber alle Galopper in einer Reihe und das Rennen war extrem offen, Royal Youmazin hatte einfach nicht genug Momentum sammeln können um den Nacken Rückstand auf den Sieger zu negieren.

Das Rennen stellte trotzdem eine neue Bestform von Royal Youmzain da, der sich nach seinem motivierenden zweiten Platz in dem Listed Rennen in die Gruppenrennen in Europa aufmachte und als nächstes das Premio Gran Criterium in Mailand in Angriff nahm. Das Gruppe 2 Rennen über 1500m fand auf weichem Untergrund statt, den Royal Youmazin ja wie zuvor gezeigt durchaus zu schätzen wusste. So gelang der Saisonabschluss und Royal Youmazin konnte einen überzeugenden Sieg mit neuer Bestform feiern, die er auch über die Winterpause in das Jahr 2018 retten konnte.

So startete er sieben Monate später im Bavarian Classic wieder als Favorit, obwohl der Untergrund trocken und die Distanz 500m länger war als zuvor versucht. Emerald Master zeiget 300m vor dem Ziel einen schönen Tempowechsel an der Front und hatte die Konkurrenten hinter sich in Bedrängnis gebracht, aber da noch einige Meter zum Ziel übrig waren, konnten sich Royal Youmzain,Jimmu und Salve De Rio erholen und auf den Front Runner aufschließen. Royal Youmazin schaffte es sich mit gut einer halben Länge gegen die restlichen Verfolger durchzusetzen und addierte damit eine weitere Distanz und schnelleren Untergrund zu seinem Repertoire. Da war das Ittingen Derby Trial im Juni schon eher reine Formsache, denn Royal Youmazin gewann das Rennen am Ende unangefochten mit gut 2.75 Längen Vorsprung, was ihm auch die Favoritenrolle für das 149. deutsche Derby in Hamburg einbrachte.

Dort kam Royal Youmzain weit in die letzte Kurve und fächerte zusammen mit dem Feld in Richtung des Außengeländers auf, stieß aber mit einem Konkurrenten zusammen und musste danach erneut Anlauf nehmen um sein Momentum wieder aufzubauen. Das gelang ihm auch, aber die Konkurrenz in diesem Rennen war natürlich viel zu stark um sei einen Fehler zu verzeihen und der Co Favorit Weltstar sicherte sich das Rennen. Beim Großen Preis von Berlin im August wurde Royal Youmzain erneut bei seinem Lauf behindert, allerdings dieses Mal als seine Chancen, den Sieger Best Solution zu schlagen, schon dahin waren. Sound Check und Dschingis Secret kamen ihm gefährlich nahe aber viel geändert hätte ein freier Lauf an seinem dritten Plätzen wohl ohnehin nicht. Der Qatar Prix Niel in Longchamp Paris war im Endeffekt eine Wiederholung der letzten beiden Rennen, der Große Preis von Bayern im November hingegen war mit 24 Längen Rückstand auf den Sieger auf dem weichen Untergrund ein herber Rückschlag für Royal . Vielleicht war 2018 auch einfach nicht sein Jahr gewesen, denn 2019 konnte er seine Winterpause in Baden Banden im Juni im Großen Preis der Badischen Wirtschaft mit einem knappen zweiten Platz hinter Itobo beenden – was so etwas wie eine persönliche Bestleistung war.

Der Untergrund bleibt gleichbleibend gut und die 200m mehr Distanz sollten kein Problem sein, man muss also mit Royal Youmzain rechnen

Fench King: Der French Fifteen Sohn von H. Pantall ist im Besitz von Sheikh Abdullah Bin Khalifa Al Thani und wie so oft in Frankreich hat sich die Kombination aus starkem Trainer und sehr reichem Besitzer in zählbaren Ergebnissen in den letzten Jahren niedergeschlagen.

Die Karriere von French King begann im Jahr 2017 noch ein wenig holprig und er konnte erst im dritten Anlauf sein Maidenrennen gewinnen, schaffte dann aber im Jahr 2018 sein erstes Doppel auf den Kursen in Nantes (2200m) und Pornichet (2400m), was French King danach zur Teilnahme an den ersten Black Type Rennen qualifizierte. So startete er im Prix de l’Avre und dem Coupe des Trois Ans, allerdings ohne dabei den erhofften Sieg feiern zu können.

Aber trotzdem stand am Ende über die 2400m im Coupe des Trois Ans ein zweiter Platz, wenn auch 3 Längen hinter dem Sieger, im Formbuch und French King konnte durchaus stolz auf sich sein, trotzdem sollte 2018 schnell der nächste Sieg folgen und French King nahm die etwas seltene Route zum Swiss Derby nach Fauenfeld in der Schweiz auf sich, wo er gegen unbekannte Konkurrenz einen souveränen Sieg feiern konnte. Zurück in Frankreich wurde er im Juni 2018 im Prix Frédéric de Lagrange erneut deutlich geschlagen, bevor es ihm auf weichem Boden im Prix Dirickx auf dem Provinzkurs in Craon gelang an den dem Sieger dran zu bleiben und mit einem knappen zweiten Platz seinen bisher besten lauf in seinem Heimatland feiern zu können.

Er lief danach gegen bessere Konkurrenz über die 2100m im Prix de la Région Grand Est ein weiteres gutes Rennen auf einem ausbezahlten dritten Platz, ohne dabei jedoch den Sieger Potemkin wirklich gefährde zu können. French King schien in seinem zweiten Jahr einfach nicht wirklich in Gang kommen zu wollen, denn auch über 2400m auf weichem Untergrund im Grand Prix de Nantes, einer Kombination die ihm eigentlich liegen sollte, gelang es French King nicht für Gefahr zu sorgen und er landete auf einem abgeschlagenen sechsten Platz, bevor es in die Winterpause ging.

Diese nutzte sein Trainer H. Pentall offensichtlich gut und konnte French King bereits im Feburar im H.H. The Amir Trophy in Doha zum Sieg führen. Die Doha Challenge und die Amir Trophy sind nun nicht mit den Rennen in Dubai vergleichbar, trotzdem war der Sieg von French King in dem mit 1.000.000$ dotierten Rennen ein großer Achtungserfolg, der drei Monate später in Deutschland im Carl Jaspers-Preis, einem Gruppe 2 Rennen in Köln, bestätigt werden sollte. Die Preisgelder in Deutschland sind vergleichsweise lächerlich gering, aber French King hat hierzulande auch längst nicht mit so starker Konkurrenz zu kämpfen wie in Doha und so dürfte er auch hier in Hamburg eine äußerst gute Figur machen können.

Alounak:


Der Tipp basiert auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

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