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31.07.2019 – Glorious Goodwood – Sussex Stakes – Pick: Too Darn Hot / Lord Glitters EW

30. Juli 2019 / phil
Pferderennen in England

16:35 Sussex Stakes – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde | Distanz: 1.609 m | Preisgeld: 1.059.250 GBP | Flachrennen | Geläuf: Gras | Boden: gut | Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

 

Circus Maximus: Der Galileo Sohn von Trainer Aiden O’Brien war in der letzten Saison zunächst nichts Besonderes, bis er im Vertem Futurity Trophy auf Gruppe 1 Ebene startete. In diesem Rennen konnte Circus Maximus das erste Mal zeigen was in ihm steckt und sich auf einem guten vierten Platz nur eine Länge hinter dem Sieger Magna Grecia platzieren, aber auch einige andere späteren Großkaliber wie Phoenix Of Spain liefen in diesem Rennen mit.

2019 begann Circus Maximus mit einer neuen Bestform im Homeserve Dee Stakes auf Listed Ebene, welches er souverän gewinnen konnte. Im Gruppe 1 Epsom Derby verpasste Circus Maximus den Anschluss an den Schlusssprint und konnte von seiner eigentlich guten Position hinter den Führenden nicht ausnutzen.

Dafür schockte er die Welt ein wenig im Gruppe 1 St James Palace Stakes auf gutem Untergrund, der allerdings deutlich vom einsetzenden Regen durchnässt wurde. Noch war das Wasser nicht vollständig im Boden eingesunken, aber der Boden war trotzdem langsam genug um einigen Favoriten einen Strich durch die Rechnung zu machen und dieses Mal war Circus Maximum hinter dem Front Runner in perfekter Position um seinen Angriff zu starten und war am Ende in der Lage den Angriff von King Of Comendy abzuwehren.

Hier wird er allerdings beweisen müssen dass dies kein Ausnahme Erfolg war.

Tipps zum Pferd: Circus Maxiumus gewann das St James Palace Stakes mit einem starken Lauf von nahe an der Front aus, allerdings hat sich das Rennen auch perfekt entwickelt für ihn und es wird nicht leicht werden dieses Erfolg hier zu wiederholen.

Lord Glitters: Der Whipper Sohn von Trainer  David O’Meara hat sich nach seinem Debüt gleich in zwei weiteren Rennen gewinnen können und danach in seinem ersten Versuch in einem Listed Rennen mit einem guten zweiten Platz abschneiden können, als er  im Grand Prix du Lion-d’Angers in Frankreich startete.

In der nächsten Saison waren auch die Kurse in Frankreich der Schauplatz der besten Rennen der Saison von Lord Glitters, denn hintereinander gewann Lord Glitters 2017 das Prix du Bu, das Prix Lavandin und dann in Ascot das Balmoral Handicap. Das Rennen im Oktober war das bisher schwerste Rennen, welches Lord Glitters bestritten hatte, und die Art, wie er das Rennen gewinnen konnte, lies keine Zweifel daran, dass Lord Glitters zu denen gehörte, die in der nächsten Saison auf die Gruppenebene gehörte. Daran änderte auch der zweite Platz im Saisonabschluss im Price Bailey Ben Marshall Stakes auf Listed Ebene nichts, bei dem Lord Glitters ziemlich enttäuschte.

Lord Glitters kehrte im Heritage Handicap in Donacster im März zurück auf die Rennstrecke und konnte sich dort erneut in guter Verfassung präsentieren, indem er einen zweiten Platz hinter Addeybb belegen konnte. Es mag daran gelegen haben, dass der Untergrund so früh in der Saison noch sehr weich gewesen ist und dass er gut drei Kilo schwerer als der Favorit ins Rennen gegangen war, dass er am Ende keine Chance gegen Addeybb hatte, denn im Queen Anne Stakes auf Gruppe 1 Ebene in Royal Ascot konnte Lord Glittes dann auf schnellerem Boden überraschen.

Zwar half ihm die Tatsache, dass sämtliche Favoriten in dem Rennen schwächelten und keine Rolle um den Sieg spielten. So hatten die Außenseiter rund um Accidental Agent das Rennen für sich und Lord Glitters war mitten drin im Kampf um den Sieg, als er in der Mitte der Bahn beschleunigte und sich an Accedential Agent herankämpfte, der einige Längen Vorsprung mit seinem Tempowechsel erkämpft hatte.

Am Ende trennte ihn nur eine halbe Länge vom Sieger und Lord Glitters konnte bereits einen Monat später im Gruppe 2 Summer Mile Stakes beweisen, dass diese Leistung keine Ausnahme war, denn auch im Gruppe 2 Summer Mile Stakes  in Ascot schaffte Lord Glitters einen hervorragenden zweiten Platz. Dieses Mal war es nur ein Nacken der ihn vom dem Sieger und Favoriten Beat The Bank und es fehlte nicht viel zum Erfolg in Ascot – in beiden Rennen!

Beim Sussex Stakes beim Glorious Goodwood Festival verpasste Lord Glitters beim Schlusssprint etwas den Anschluss und kam nicht rechtzeitig in Gang um noch den Anschluss an die Sieger zu halten, machte aber einiges an Boden gut direkt vor dem Zieleinlauf.

Er ging danach den Weg nach York auf die 1771m zum Strensall Stakes auf Gruppe 3 Ebene, einem Rennen mit etwas niedrigerem Niveau, welches Lord Glitters auch am Ende gewinnen konnte – wenn auch nur mit einem harten Kampf gegen den Co Favoriten Mustashry, der auf der Zielgeraden einfach nicht nachgeben wollte.

Dann begann die Zeit der großen Reisen für Lord Glitters, zum einen nach Kanada zum Gruppe 1 Woodbine Mile, wo er allerdings keine Rolle um den Sieg spielte, dann wieder zurück nach Ascot zum Gruppe 1 Queen Elizabeth II Stakes, wo er immerhin einen sechsten Platz nicht allzu weit hinter dem Sieger Roaring Lion belegte. Und dann ging es wieder auf Reisen nach Meydan im März zum Dubai World Cup Festival, wo er im Dubai Turf auf Gruppe 1 Ebene startete. Bei dem international angetretenen Top Niveau wie Almond Eye war Lord Glitters als klarer Außenseiter angetreten, konnte aber zusammen mit Vivlos als einzige die Verfolgung von Almond Eye aufnehmen und belegten in einem der schwersten Rennen des Dubai World Cups einen guten dritten Platz.

Zurück in England zwei Monate später scheiterte Lord Glitters aber deutlich im Al Shaqab Lockinge Stakes, bei dem er nie richtig in Gang kam sich sichtlich nicht wohl fühlte – ganz im Gegensatz zum Queen Anne Stakes, bei dem er sich von seinem zweiten Platz im letzten Jahr noch einmal verbessern konnte und sich am Ende als Sieger knapp vor Beat The Bank platzieren konnte. Das Rennen war das beste Rennen, welches Lord Glitters jemals abgeliefert hat und letztes Jahr war Lord Glitters hier im Sussex Stakes dritter – nicht ausgeschlossen, dass er sich wesentlich besser präsentieren könnte.

Tipps Zum Pferd: 2018 verfehlte Lord Glitters nur knapp den Sieg in zwei stark besetzten 1m Rennen in Ascot und belegte einen hervorragenden dritten Platz im Dubai Turf 2019 – nur um dann seine Platzierung im Queen Anne Stakes aus dem Jahr 2018 noch einmal zu verbessern und 2019 das Rennen zu gewinnen und sein bestes Rennen bisher zu absolvieren.

Too Darn Hot: Der Dubawi Sohn wird von John M. Godsen trainiert, der schon einige hervorragende Leistungen aus seinem Schützling herauskitzeln könnte.
Too Darn Hot begann seine Karriere letztes Jahr in Sandown mit einem sieben Längen Sieg über Rowland Ward, und dieser  Sieg machte ihn sofort zu einem Anwärter auf die Championship Rennen für die zweijährigen Galopper und Too Darn Hot ging auch direkt im September 2018 in die Gruppenrennen, zunächst über gut bis weichen Untergrund in das Gruppe 3 Solaris Stakes in Sandown. Das Rennen war mit einigen Hoffnungsträgern der aktuellen Saison bestückt, trotzdem galt Too Darn Hot als klarer Favorit und machte das Rennen am Ende sogar mit 4 Längen klar. 1400m Distanz waren also kein Problem und es gab keinen Grund, warum er danach nicht im Gruppe 2 Champagne Stakes nicht auch als Facvorit auflaufen sollte.
Too Darn Hot gewann auch dieses Rennen, die relativ kleine Marge auf Phoenix Of Spain von nur 1,75 Längen hätte Too Darn Hot wohl nach Belieben noch weiter ausbauen könnne und der Konkurrent konnte sich wohl eher glücklich schätzen, dass er so nah an den Sieger herankommen konnte. Das war trotzdem eine gute Leistung von Phoenix Of Spain, der immerhin Cardini und Van Beethoven schlagen konnte, aber Too Darn Hot hatte sie alle fest im Griff.
Den Anspruch als Champion 2yo untermauerte Too Darn Hot dann noch mit seinem Sieg im Gruppe 1 Dewhurst Stakes, wo er Advertise mit fast drei Längen hinter sich lassen konnte. Der Untergrund war etwas schneller als beim letzten Mal, und Too Darn hot konnte seinen Geschwindigkeistwechsel und Beschleunigung in diesem Rennen voll ausspielen. Er gewann sein erstes Gruppe 1 Rennen mit Leichtigkeit und jedem war klar, dass es nächstes Jahr in die Classics gehen würde – die Too Darn Hot allerdings überraschend verpasste!
Eine kleinere Verletzung zwang ihn zu pausieren, und er machte sein Debüt in der neuen Saison erst sehr spät im Dante Stakes im Mai. Dort hatte er auf den letzten Metern nicht mehr die Kraft mit Telecaster mitzugehen, allerdings war die Distanz mit über 2000m auch ungewohnt lang und das nach einer siebenmonatigen Pause – mehr als genug Gründe also, warum das Rennen am Ende so lief wie es lief, Telecaster jedenfalls scheint ein Talent für die Distanzen von mehr als 2000m zu sein.
Too Darn Hot sollte nach dem 2000m Versuch in York im Gruppe 1 Irish 2000 Guineas wieder zeigen, was er drauf hat, musste sich da aber erneut einem hoch gehandelten Phoenix of Spain geschlagen geben, der auf den letzten 100m einfach noch wesentlich mehr Kraft übrig hatte und sich unter Druck seines Jockeys immerhin gut drei Längen von seinen Verfolgern absetzten konnte. Too Darn Hot hatte nicht die Geschwindigkeit um an dem Sieger dran zu bleiben, konnte sich aber den zweiten Platz sichern
https://www.youtube.com/watch?v=0q6gHH5wTsU
Danach ging es zum Royal Ascot Festival im Gruppe 1 St James Palace Stakes, wo er erneut als Favorit auflaufen dürfte, schließlich musste Too Darn Hot ja irgendwann wieder zur Form auflaufen? Tat er aber auch im St James Palace Stakes nicht vollkommen, erreichte Too Darn Hot doch wieder nur einen dritten Platz. Circus Maximus hatte den deutlich besseren Kick auf der Zielgeraden und Too Darn Hot schien dicht vor dem Ziel nicht mehr weiter beschleunigen zu können.
Beim nachfolgenden Rennen im Qatar Prix Jean Prat in Frankreich gewann Too Darn Hot ungefährdet und der Lauf in Royal Ascot zuvor schien einen Formboost bei ihm ausgelöst zu haben, denn der Lauf war der stärkste gewesen zu sein, den Too Darn Hot bisher absolviert hatte. Er kann auch über eine Meile gut laufen, obwohl er seine beste Leistung dieses Jahr über 1408m gelaufen – und das auf gut bis weichem Untergrund. Er dürfte heute wieder vorne mit dabei sein.

Tipps zum Pferd: Hervorragende Saison als 2yo mit dominantem Sieg im Dewhurst Stakes, schien aber 2000m beim Saisondebüt 2019 in York im Dubai Dante Stakes nicht ideal zu bewältigen zu können und kam erneut „nur“ auf deinen zweiten Platz im Irish 2000 Guineas, wo er auf den letzten Metern wieder nicht mit dem Front Runner mitgehen konnte – trotz kürzerer Distanz, steigerte sich aber mit seinem Start im Qatar Prix Jean Prat deutlich und wenn er in der selben Form aufläuft, sollte er nur schwer zu schlagen sien.

Phoenix Of Spain: Der Lope De Vega Sohn von Trainer Charlie Hills begann sein Karriere mit einem vierten Platz in Sandown 2018, hat sich danach aber mit einigen hervorragenden Leistungen ins Gespräch gebracht. Zunächst gewann er ein Novice Rennen in Wolverhampton, bevor er in York im Gruppe 3 Tattersalls Acomb Stakes seinen ersten Black Type Sieg einfahren konnte. Auf dem engen Kurs in York kam Phoenix Of Spain auf der Tribünenseite durch zur Führung, als sein Jockey ca. 400m vor dem Ziel seine Arbeit begann und Phoenix Of Spain vom hinteren Bereich des Feldes seinen Sprint begann. Zwar hatte Watan seinen Sprint vom vorderen Bereich des Feldes gut getimet und war einige Längen davongeeilt – aber nicht genug um Phoenix Of Spain noch hinter sich zu lassen, der mit seinem Momentum noch einen Vorsprung von 1,5 Längen herausholen konnte.
Im nachfolgenden Gruppe 2 Champagne Stakes kam es dann zum ersten Mal zu einem Duell mit Too Darn Hot, der einer der regelmäßig wiederkehrenden Konkurrenten werden sollte. Zu diesem Zeitpunkt war Too Darn Hot klar das bessere Pferd und hatte zuvor das Solario Stakes nach Belieben dominiert, und danach auch noch das Gruppe 1 Dewhurst Stakes mit deutlichem Abstand gewonnen. Phoenix Of Spain mühte sich redlich, an dem Favoriten dran zu bleiben, konnte aber 1f vor dem Ziel, als Too Darn Hot das Tempo anzog, schlicht nicht mehr mithalten und musste sich mit einem guten, aber etwas abgeschlagenen zweiten Platz zufrieden geben.
Für Too Darn Hot ging es danach in die Winterpause, Phoenix Of Spain allerdings lief danach noch im Gruppe 1 Vertem Futurity Trophy im Oktober auf, wo er das erste Mal gegen den Favoriten Magna Grecia antreten musste. Magna Grecia, der 2019 noch weiter auf sich aufmerksam machen sollte, gewann das Rennen am Ende gegen Phoenix Of Spain, wenn auch nur knapp.
Phoenix Of Spain hatte sich wieder am Ende des Feldes einsortiert und setzte seinen Angriff spät an, kam dann aber hervorragend in Gang und war im letzten Furlong gleich auf mit Magna Grecia, und jeder der beiden hätte das Rennen zu diesem Zeitpunkt gewinnen können. Beide drifteten unter dem Druck ihres Jockeys ein wenig und stießen 60m vor dem Ziel leicht zusammen, was Phoenix Of Spain etwas mehr aus dem Tritt brachte und am Ende dazu führte, dass Magna Grecia sprichtwörtlich die Nase vorn hatte.
Danach ging es auch für Phoenix Of Spain in die Winterpause, die er ausrechnet mit seinem Start im Irish 2000 Guineas beendete. Ohne Vorbereitungslauf und mit dem Konkurrenten Too Darn Hot wieder im Lineup, gab man Phoenix Of Spain wenig Chancen auf den Sieg, unter Jamie Spencer schockte er aber die Beobachter mit einem lockeren 3 Längen Sieg gegen Too Darn Hot und den 2000 Guineas Sieger Magna Grecia. Phoenix Of Spain übernahm dabei die Rolle des Front Runners und führte das Feld über die Distanz, 1f vor dem Ziel schloss dann der Favorit Too Darn Hot auf Phoenix Of Spain auf und versuchte den Front Runner zu überholen, dieser jedoch beschleunigte ebenfalls und setzte sich mit einem immer stärkeren Schlusssprint am Ende mit 3 Längen gegen einen Favoriten ab, der auf den letzten Metern einfach nichts mehr zu geben hatte.
Umso enttäuschender war seine Platzierung im St James Palace Stakes in Royal Ascot, in dem er bei einsetzendem Regen auf immer noch gutem Untergrund keine Chance hatte mit den Siegern mitzugehen und einen ungefährlichen sechsten Platz belegte. Seine Form bleibt damit 2019 auch ziemlich unbefriedigend und Phoenix Of Spain wird hier wieder einmal beweisen müssen, dass er sich gegen die besten Pferde beweisen kann. In Curragh hatte er Too Darn Hot fest im Griff, es wird spannends wie er hier das Rennen angehen wird.
Tipps zum Pferd: Entwickelte sich in der Saison als 2yo gut, zeigte aber beim Saisondebüt im Irish Guineas 2000 2019 seine bisher beste Form und wird nur schwer zu stoppen sein, wenn er in der selben Form aufläuft – was er aber im St James Palace Stakes letzten Monat schon mal nicht tat.
Zabeel Prince: Der Lope De Vega Sohn von Trainer begann seine Karriere 2016 mit einem guten zweiten Platz in Redcar in einem Maidenrennen und konnte die gewonnene Erfahrung zusammen mit dem Training über die Winterpause, die sich direkt an das Debüt anschloss. In seiner zweiten Saison konnte sich Zabeel Prince gleich in bestechender Form präsentieren, als er drei Rennen in folge gewinnen könnte.
Klar, das erste Rennen war nur sein Maidenrennen, und die nachfolgenden Handicaps waren auch nicht unbedingt vom höchsten Niveau, aberdie Art, wie er seine Rennen in dieser Saison angegangen war, war schon sehr ansehnlich gewesen und weder guter noch weicher Untergrund schien ein Problem für ihn zu sein. Der Versuch im Balmoral Handicap in Ascot war allerdings  dann doch noch etwas zu viel für ihn und Zabeel Prince scheiterte ziemlich deutlich in seinem ersten „richtigen“ Rennen, was ihn aber trotzdem nicht daran hinderte, in der nächsten Saison in die Black Type Rennen vorzustoßen.
Nach der erneuten Winterpause hatte sich Zabeel Prince aber erneut gesteigert und konnte sich im ersten Black Type Rennen gleich durchsetzen – dieses Mal startete in Doncatser über die Meile im im Doncaster Mile Stakes als Favorit, und konnte sich wie erwartet durchsetzen.  Das Rennen war natürlich nicht mit dem zwei Monate später stattfindenden Al Shaqab Lockinge Stakes auf Gruppe 1 Ebene vergleichbar, an dem Zabeel Prince teilnahm, und die Buchmacher hatten Zabeel Prince zurecht als Außenseiter eingepreist.
Etwas besser erging es ihm im Shadwell Joel Stakes auf Gruppe 2 Ebene, in dem er nur eine halbe Länge hinter dem Sieger und Favoriten Mustashry  ins Ziel einlief – und dieses Mal hätte Zabeel Prince auch gut und gerne den Sieg erringen können, denn er und der Sieger des Rennens setzten sich um Längen vom dritten Favoriten Regal Reality ab, und hatten den Schlusssprint ganz für sich. Zabeel Prince beschleunigte als Front Runner noch einmal deutlich und versuchte den Rest des Feldes abzuhängen, aber Mustashry nahm die Verfolgung auf und hatte am Ende Zabeel Prince deutlich im Griff.
Im Gruppe 3 Earl Of Sefton Stakes trat er dann nach der erneuten Winterpause auf gut bis festem Untergrund gegen den selben Gegner aus einem vorherigen Rennen an, aber dieses Mal überließ Zabeel Prince das Pace Setting anderen und hielt sich lieber am Innengeländer in der Mitte der Bahn, von wo er dann auch seinen Schlusssprint startete. Mustashry hatte dieses Mal über die 200m längere Distanz keine Chance mitzugehen und nachdem Zabeel Prince in der Mitte der Bahn eine Lücke gefunden hatte, dauerte es nicht lange und Zabeel Prince hatte sich locker abgesetzt.
Mit diesem Gruppe 3 Sieg war Zabeel Prince nun endlich bereit sich im Gruppe 1 Prix d’Ispahan erneut auf der höchsten Ebene zu versuchen, und dieses Mal wurde er zurecht als Co-Favorit gehandelt.  Zabeel Prince gewann das Rennen am Ende mit knappen Vorsprung vor Study Of Man und dieses Mal war der weiche Untergrund, auf dem das Rennen stattfand, einer der Gründe warum Zabeel Prince so stark auflaufen konnte. Der erste Gruppe 1 Sieg in einem Rennen seiner Karriere war die beste Leistung die er bisher erbracht hatte und es gab keinen Grund, es nicht auch in England wieder zu versuchen – das Prince Of Wales Stakes in Royal Ascot war allerdings dann auch gleich wieder eine Nummer zu groß und Zabeel Prince unterlag der Konkurrent rund um Favoriten Magical und Crystal Ocean sehr deutlich. Das mag aber auch zum Teil an der neuen Distanz von 2004m gelegen haben, denn auch über die selbe Distanz im Gruppe 1 Coral-Eclipse konnte Zabeel Prince überhaupt nicht liefern. Der Sieg war natürlich Enable vorbehalten, aber Zabell Prince geriet schnell unter Druck, und das mehrere hundert Meter vor dem Ziel und wurde dann zunehmend schwächer. Das war ziemlich ernüchtern, aber über die kürzere Distanz heute könnte Zabeel Prince etwas besser laufen.
Tipps zum Pferd: Geht gut auf allen Untergründen über die Distanz von 1600 bis 18000m, war aber nur auf weichem Boden in der Lage ein Gruppe 1 Rennen zu gewinnen.

Der Tipp basiert auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!










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