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Pferdewetten Tipps


01.08.2019 – Glorious Goodwood – Qatar Nassau Stakes – Pick: Medhaayih / Deidre EW

1. August 2019 / phil
Pferderennen in England

16:35 Qatar Nassau Stakes – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde | Distanz: 1.991 m | Preisgeld: 600.000 GBP
Flachrennen | Geläuf: Gras | Boden: gut | Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

Hermosa: Die Galileo Tochter von Trainer Aiden O’Brien genießt heute die Aufmerksamkeit von Ryan Moore und kommt damit hoffentlich wieder so richtig in Fahrt, nachdem sie in ihrem letzten Rennen ein wenig enttäuscht hatte. Schließlich hatte sie unter Wayne Lordan ihr Saisondebüt im 1000 Guineas gewinnen können – und das auch noch als eigentlich klare Außenseiterin, während Just Wonderfull damals als erste Wahl von Aiden O Brien galt und unter Ryan Moore auflief.

Hermosa hatte in der Mitte der Bahn allerdings einen richtig guten Lauf und konnte sich unter dem Druck seines Jockeys langsam aber sicher an die Spitze setzen und mit einer Länge Vorsprung gewinnen. Das war eine Steigerung zu den Leistungen des letzten Jahres, wie etwa dem zweiten Platz im Gruppe 1 Fillies‘ Mile und dem Gruppe  1 Moyglare Stud Stakes in dem Hermosa den dritten Platz belegt hatte. Diese Leistungen sprachen schon einmal für das Talent von Hermosa, welches sie aber erst in ihrer zweiten Saison 2019 vollständig entfalten konnte – und das wie gesagt gleich bei seinem ersten Lauf im Newmarket Guineas, bei dem sie fast von Anfang an das Feld anführte:

Diese Taktik führte auch unter Ryan Moore im Irish Guineas einige Wochen später zum Erfolg und Hermosa konnte sich erneut durchsetzen, gegen die wesentlich leichtere Konkurrenz allerdings optisch auch um einiges beeindruckender:

Diese Taktik sollte dann auch beim Coronation Stakes angewendet werden, allerdings lief es in diesem Rennen nicht ganz so wie geplant, denn Pretty Polyanna von Micheal Bell setzte sich unter Silvestre De Souza ebenfalls an die Front und Hermosa musste 1 Bahn neben der Innebahn laufen und konnte nicht wie gehofft das Tempo von dort aus dominieren. Stattdessen musste sie mit einem Tempowechsel auf der Zielgeraden versuchen das Rennen 2f vor dem Ziel zu übernehmen, konnte da aber Watch me nicht mehr hinter sich halten, der zuvor die Position direkt hinter den Führenden inne hatte. Watch Me hatte noch eine Menge Kraft im letzten Furlong übrig und konnte die hart kämpfende Hermosa damit auf den zweiten Platz verbannen.

Wenn Hermosa eine Freie Bahn bekommt dürfte sie nur schwer wieder einzusammeln sein, aber das ist in diesem Feld leider alles andere als sicher.

Mehdaayih: Die Frankel Tochter hat sich in ihrem ersten Jahr als Galopperin zunächst in einigen Maidenrennen über 1400 und 1600m versucht, bevor sie dann in ihrem zweiten Jahr nach gewonnenen Saisondebüt in Chelmsford City (allerdings nur gegen einen anderen Starter) gegen stärkere Konkurrenz im Arkle Finance Cheshire Oaks auf Listed Ebene antrat. Das Rennen war auf dem Papier zwar ein Listed Rennen und das Arkle Finance Cheshire Oaks wird in der Regel auch von einigen sehr guten Pferden besucht, die Konkurrenz im Jahr 2019 blieb aber ein wenig hinter den Erwartungen zurück und Mehdaayih konnte das Rennen am Ende ungefährdet mit fast fünf Längen gewinnen, was ihr natürlich den Favoritenstatus für das Epsom Oaks einbrachte – bei der ihre Form aus dem lockeren Sieg auf Listed Ebene ein wenig relativiert wurde und sie nur auf einem siebten Platz ins Ziel kam. Zugegeben, sie hatte in jenem Rennen auch keine besonders gute Passage erwischt und wurde bei ihrem Schlusssprint mehrfach ausgebremst. Das allein rechtfertigt noch nicht die deutliche Niederlage, allerdings verbesserte sie ihre Form dann mit der Reise nach Frankreich zum Gruppe 2 Prix de Malleret dann wieder deutlich, als sie das Gruppe 2 Rennen mit locker 2 Längen Vorsprung gewann

Wieder hatte sie mehr in der Hand als ihr Vorsprung am Ende auf dem Papier erraten lässt und eventuell könnte sie heute ihren ersten Gruppe 1 Sieg in England feiern – Hermosa scheitn auf jeden Fall angreifbar!

Maqsad: Die Siyouni Tochter aus Frankreich hat sich wie so viele Stuten in ihrem zweiten Jahr ihrer Karriere am besten Weiterentwickelt und sich nach der Winterpause gleich bei ihrem Saison Debüt in bestechender Form gezeigt. Dabei hat sie in Newmarket das European Breeders Stakes auf Klasse 5 Niveau geiwnnen können. Der Grund, warum sie aber auch hier als eine der Favoritinnen gilt, ist ihr Sieg im Pretty Polly Stakes in Newmarket, wo sie die Konkurrenz mit mehr als 5 Längen Vorsprung deklassieren konnte. Die Art wie sie das Feld hinter sich lies, lies berechtigte Hoffnungen für das Epsom Oaks aufkommen, wo sie allerdings mit einem achten Platz ein eher enttäuchendes Ergebnis ablieferte. Dieses Ergebnis war sicher auch der verlängerten Distanz im Oaks geschuldet, denn 2f vor dem Ziel sah es noch danach aus, als würde Maqsad sicher beim Kampf um den Sieg dabei sein – nur um dann auf den letzten 150m deutlich an Kraft einzubüßen. Da die Distanz heute wieder etwas geringer ist, kann man auf eine verbesserte Leistung von ihr hier hoffen.

Channel: Die Nathaniel Tochter hatte sich in ihrer ersten Saison 2019 mit drei Siegen in Handicaps in Stellung gerbacht, und gerade der Sieg im Prix de la Chapelle-en-Serval in Chantilly war eine herausragende Leistung gewesen. Kein Wunder also, dass sie den Weg in das Gruppe 1 Prix de Diane Longines beschritt. Das Rennen war natürlich noch einmal wesentlich härter als alles, was sie bisher bestritten hatte und der Sieg alles andere als gewiss

Doch Channel fand eine perfekte Passage an der Innebahn und konnte sichzusammen mit Commes einige Längen von den Verfolgern absetzen, bevor diese sich dem Tempowechsel anschlossen und ebenfalls zur Verfolgung ansetzten

Am Ende reichte es zu einem beeindruckenden Sieg in einem harten Rennen, und die Form schein mit das Beste, was in diesem Rennen heute angeboten wird. Wenn Channel also ihre Form aus jenem Rennen auch nach England übertragen kann, steht einem Sieg nicht viel im Wege.

Deirdre: Die Harbinger Tochter begann ihre Karriere in Japan und blieb dem Lang bis zum heutigen Rennen im Hong Kong Cup auch überwiegend treu. Im ersten Jahr lief sich in einigen guten Rennen mit, steigerte sich im zweiten Jahr ihrer Karriere, der Saison 2017 aber im Niveau und lief im Gruppe 1 Japanese 1000 Guineas und dem Gruppe 1 Japanese Oaks auf, konnte dort aber  auch durchaus gute Ergebnisse erzielen. So konnte sie im Gruppe 1 Japanese Oaks einen vierten Platz hinter Soul Stirring erreichen, mit Chancen sich sogar noch besser zu platzieren. Nach diesem sehr vielversprechenden Lauf gönnnte sie sich eine kleine Pause von drei Monaten, bis sie ihr nächstes Rennen anging, dieses Mal „nur“ ein gut besetztes Handicaprennen auf dem Kurs in Sapporo.

Im Gruppe 3 The Shion Stakes in Nakayama ging sie dann als Favoritin an den Start und dieses Mal konnte sie ihren Lauf perfekt timen und das Feld auf der Zielgerade dominieren. Der Lauf war derart dominant, dass sie für das The Shuka Sho als einer der Favoriten gehandelt wurde.

Dort war sie zunächst im mittleren Feld ein wenig eingeboxt und fand die Lücke auf der Zielgeraden etwas spät, konnte dann aber auf der Mitte der Bahn fahrt aufnehmen und mit einem starken Tempowechsel, der beeindruckend anzusehen war.

So ein Gruppe 1 Sieg macht natürlich eine Menge her und so galt Deirdre auch für den nächsten Start im Gruppe 1 The Queen Elizabeth 2 Cup als eine der Favoritinnen, konnte sich in diesem großen Feld aber nicht gut genug platzieren um für den Schlusssprint fahrt aufzunehmen und spielte im Finish keine Rolle mehr, was die Saison für Deidre auch beendete.

Erst im Februrar 2018 kam sie dann im Gruppe 2 The Kyoto Kinen zurück, konnte dort aber trotz des geringen Gewichts und der mit 2200m gut bemessenen Distanz nicht punkten, trotzdem nahm sie Kurs auf Dubai und das Gruppe 1 Dubai Turf , welches mit sechs Millionen Euro so hoch dotiert war wie keines ihrer Rennen zuvor. Sie erwischte die Startbox 13 und mit der Konkurrenz rund um Benbatl und Neorealism wurde Deidre als Außenseiterin gehandelt. Sie schaffte es allerdings sich auf der Zielgeraden rechtzeitig ins Freie zu bringen, wo sie mit Vivlos und Real Steel die Verfolgung von Benbatl aufnahmen. Benbatl flog davon und konnte sich das Rennen mit 3,25 Längen sichern, die nächsten drei waren aber alle auf einer Linie und so konnte Deidre sich einer weiteren hervorragenden Platzierung rühmen.

Sie kehrte nach Japan zurück, allerdings konnte sie auf Grund von Gesundheitlichen Problemen bis zum Herbst nicht starten, kam dann aber im Gruppe 2 The Fuchu Himba Stakes im Oktober hervorragend zurück und konnte mit Lys Gracieux eine ernst zunehmende Konkurrentin schlagen, die im folgenden den The Queen Elizabeth 2 Cup gewinnen konnte.
Dieses Rennen machte sie hier zu einer der Favoritinnen für den Hong Kong Cup, wo Deirdre sich nur knapp Glorious Forever geschlagen geben musste.

Deirdre flog in der Mitte der Bahn noch sehr spät heran, konnte aber den Front Runner Glorious Forever nicht mehr erreichen. Deirdre konnte trotzdem einen guten Eindruck machen und so standen ihre Chancen im Gruppe 1 The Nakayama Kinen durchaus gut. Dort konnte sie aber überraschend nicht gut abschließen und schaffte es nicht mit dem Sieger Win Bright mitzuhalten, ihre Serie von Niederlagen setzte sich damit auch im Jahr 2019 fort, und Deidre schien im asiatischen Raum nach dem Achtungserfolg im Susuka Sho langsam Probleme zu bekommen, auf der höchsten Ebene noch mitzuhalten. 2018 gelang der Sieg im Fuchu Himba Stakes und der zweite Platz imHong Kong Cup, aber von Deidre war eigentlich noch wesentlich mehr erwartet worden – so gesehen war der zweite  Platz auf dem Papier schon einen Enttäuschung, die herben Niederlagen 2019 im Nakayama Kinen und später in Meydan in Dubai im Dubai Turf wiegen noch deutlich schwerer. Im Dubai Turf zogen alle drei Sieger weit von Deidre davon, die auf einem vierten Platz abgeschlagen mit 6 Längen Rückstand ins Ziel gekommen war.

Auch im The QE II Cup zurück auf dem Kurs in Hong Kong lief es im April für Deidre nicht, und man muss sagen dass sie bisher in ihrer Saison 2019 einfach nicht in Form kommen wollte, denn auch bei ihrem Wechsel nach England zum Prince Of Wales Stakes wollte keine Verbesserung der Form mehr eintreten. Allerdings war der Lauf nicht so schlecht wie der sechste Platz vermuten lässt, und irgendwann könnte die japanische The Shuka Sho Siegerin wieder in Form kommen – und die sehr lange Gerade beim ZIeleinlauf könnte ihr dabei helfen.

Pick: Medhaayih / Deidre EW


Der Tipp basiert auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

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