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Belmont – 13.05.2018 – Man o‘ War Stakes – Pick: Sadler’s Joy

12. Mai 2018 / phil
Pferderennen in den USA

00:50 Man o‘ War Stakes – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde  | Distanz: 2.220 m  |  Untergrund:

Das Man o’War Stakes ist ein Gruppe  1 Rennen in Belmont Park, welches über 1,3/8m oder 2220m gelaufen wird und für Pferde offen ist, die vier Jahre oder älter sind. Das Rennen zieht auch immer mal wieder Starter aus Europa an und wer hier gut abschneidet hat später in der Saison oft auch das Breeders‘ Cup Turf auf dem Schirm.

Seit 1959 wird dieses traditionsreiche Rennen schon abgehalten und ist natürlich nach Man O‘ War benannt, dem besten US Rennpferd des 20ten Jahrhunderts. Im Jahr 2008 wurde das Rennen auf den heutigen Tag terminiert und in den Sommerkalender des Belmont Park Kurses gelegt.

Gutes Wetter und einige interessante Starter machen die Austragung dieses Jahr wieder zu einer sehr spannenden Angelegenheit

Wer kein Interesse an der Einschätzung der einzelnen Starter hat, geht einfach zum Fazit und der Kurzzusammenfassung am Ende!

Call Provision: Der Lemon Drop Kid Sohn von Trainer Chad Brown begann seine Karirere beriets 2016, macht aber erst sehr lansgam seinen Weg das Niveau hinauf in die Gruppenrennen. Denn trotz einiger Siege in ordentlichen Handicaps dauerte es bis zum November 2017, bis er sich das erste Mal in einem Gruppenrennen versuchte. Dieser erste Versuch im Red Smith Handicap wurde mit einem soliden zweiten Platz abgeschlossen, der Schritt das Niveau hinauf zum Dixiana Elkhorn Stakes in Keenland wurde dann aber mit einer klaren Niederlage gegen One Go All Go quittiert. Er ist heute leichter unterwegs und darf über eine k+rzere Distanz ran, was ihm helfen sollte, aber leicht wird das Rennen trotzdem mit Sicherheit nicht für ihn.

Hi Happy: Der Pure Prize Sohn hat sich für Todd Pletcher im Jahr 2018 von einer soliden Option zu einem vielversprechenden Gruppe 2 Sieger gemausert. Sein vierter Platz im Santa Anita Stakes letztes Jahr lies schon auf eine gute nächste Saison hoffen, der dritte Platz hinter Heart To Heart und Kurilov im Gulfstream Park Turf Stakes  im Februar 2018 noch einmal umso mehr. Der Sieg im Pan American Stakes auf Gruppe 2 Ebene gegen die heutigen Konkurrenten One Go All Go und Sadler’s Joy. Er positionierte sich neben One Go All Go und setzet den Konkurrenten dann auf der Rückgeraden unter Druck, um ihn dann auf der Zielgerade locker hinter sich zu lassen.

Sadler’s Joy war weit abgeschlagen hinten im Feld geblieben, weit außen auf die Zielgerade eingeschwungen, machte aber trotzdem noch unglaublich viele Plätze gut. Hi Happy ist immer noch einige Kilo leichter unterwegs als Sadler’s Joy und wird ihm wohl einiges zu denken geben können

Money Multiplier: Der Lookin At Lucky Sohn läuft seinem ersten Gruppe 1 Sieg immer noch hinterher, war aber schon einige Male ziemlich nah dran am ersten großen Sieg. So meisterte er seinen Start im im Sword Dancer Stakes 2016 ganz hervorragend und musste sich nur dem damals besten Rennpferd der USA, Flimtshire, unterordnen, schlug aber den Rest des Feldes deutlich und konnte mit Flintshire eine Weile ganz gut mithalten. Es folgten zwei Monate Pause und der Wechsel zum Kurs in Belmont Park, auf dem er im Jahr 2015 im Gruppe 3 Hill Prince Stakes schon einmal geflopt war. Im Gruppe 1 Turf Classic Stakes legte Money Multiplier seinen einzigen wirklichen Flop der Saison hin, aber auch der haushohe Favorit Flintshire kam mit den vorherrschenden Bedingungen nicht zurecht und wurde überraschend nur Zweiter. Danach ging es zum Breeders Cup. bei dem Money Multiplier auch nur als Außenseiter startete und die Einschätzung der Buchmacher mit seinem siebten Platz auch bestätigte. Highland Reel legte allerdings einen der besten Front Runner Läufe hin, die ich in den letzten Jahren gesehen habe und Money Multiplier war letztes Jahr mehrfach in Reichweite seines ersten Gruppe 1 Sieges. Seine Ausbeute an Siegen ist bisher eher durchwachsen und obwohl er drei Mal auf Gruppe 1 Ebene als Zweiter ins Ziel gekommen ist, fehlet im immer noch ein Sieg in einem Gruppenrennen. Diesen Missstand beendete er nach seinem Start im Breeders Cup mit dem Sieg im Gruppe 2 Monmouth Stakes und legte mit einem weiteren hervorragenden zweiten Platz im Gruppe 1 Sword Dancer Stakes 2017 noch einmal nach. Dieses Mal war es nicht Flintshire, der den Sieg in dem mit eine Millionen Dollar dotierten Rennen holte, sondern Sadler’s Joy, der als damaliger Außenseiter Money Multiplier und Idaho das Fürchten lehrte. Leider folgten danach deutliche Niederlagen im Joe Hirsch Stakes und dem Gulfstream Park Turf Stakes  im Februar 2018, der dritte Platz im The Emirs Trophy in Doha gibt aber durchaus Grund zur Hoffnung für den ersten Start zurück in den USA.

One Go All Go:

Sadler’s Joy ist derzeit  in bestechender Form und nach seinem Debüt im Mai 2016 hätte man nicht vermutet, dass er nach drei missglückten Versuchen drei Siege folgen lassen könnte. Zugegeben, die drei Siege waren zunächst nur in Allowance Optioal Claiming Rennen (also Altersgewichtsrennem) er konnte dabei aber durchaus beeindrucken und der Vierjährige startete im  Januar im Gruppe 3 W. L. McKnight Handicap zum ersten Mal auf Gruppenebene. Die Pause zwischen den Jahren betrug nur zwei Monate und sein Trainer Thomas Albertrani hatte guten Grund zur Hoffnung.

Er startete zwar als Außenseiter, konnte aber einen knappen zweiten Platz belegen und hätte schon damals fast sein erstes Gruppenrennen gewinnen können, wenn der Rennverlauf nur ein wenig günstiger gewesen wäre. Er folgte beim zweiten Start in Gulfstream Park im April diesem Trend mit einem weiteren Sieg, dieses Mal auf Gruppe 2 Niveau im Pan American Stakes über 2400m. Er konnte dabei Designed For War und Patterson Cross knapp hinter sich lassen was eine Form auf ein ähnliches Niveau wie die von Wake Forrest hob, auf den er im Gruppe 1 Man o‘ War Stakes treffen sollte. Zhukova lies auch ihm keine Chance, Sadler’s Joy verpasste den Platz 2 aber nur mit einer Nase, und das obwohl er zuvor in dem kleinen Feld mehrfach nicht die nötige Lücke zum Schlusssprint fand. Er ist progresiv und konnte im Gruppe 1 Sword Dancer Stakes endlich auf die höchste Ebene aufschließen. Im Joe Hirsch Stakes wurde er von Beach Patrol klar auf die Plätze verwiesen, allerdings konnte der Lauf leicht mit etwas Pech und unsauberen Lauf entschuldigt werden und er sicherte sich beim BC Turf einen guten vierten Platz hinter Highland Reel, was trotz des etwas abgeschlagenen Platzes eine hervorragende Leistung gewesen war.

Danach ging es in die Winterpause, die er mit einem Sieg gegen One Go All Go im Mac Diarmida Stakes beendete. Dort war er allerdings kaum schwerer Unterwegs als der Konkurrent und wie im Rennen danach kam er weit außen auf die Zielgerade und verschenkte eine Menge Raum. Das und das weite zurückfallen auf der Rückgeraden brach Sadler’s Joy im Pan American Stakes das Genick, auch wenn er auf der Zielgeraden noch unglaublich viel Boden gutmachen konnte. Wenn er heute Hi Happy und One Go All Go wieder so viel Leine lässt, wird er wohl erneut in die Röhre schauen, aber sein Jockey Julien R. Leparoux  wird wohl alles dafür tun, nicht noch einmal den selben Fehler zu machen.

Wake Forrest Der Sir Percy Sohn hat seine Wurzeln in Deutschland und lief 2014 noch zum Sieg im Preis der Deutschen Einheit auf, gewann auch die 2015er Hamburg Trophy, wechselte dann aber gegen Mitte des Jahres 2015 in die USA über und hat sich dort gleich auf höchster Ebene probiert. Der Start im Gruppe 1 Arlington Million war wie zu erwarten noch etwas viel verlangt, aber nach einer halbjährlichen Schulungspause kam er im April 2016 im Gruppe 2  Pan American Stakes in neuer Bestform zurück und belegte dort einen guten zweiten Platz.

Und während ihm bei seinem ersten Rennen in der neuen Saison der Sieg noch ganz knapp verwehrt blieb, gewann er das Gruppe 1 Man O‘ War Stakes 2016 locker mit fast einer Länge Abstand zum Zweiten, obwohl er in Rennen selbst so seine Probleme hatte. Wake Forrest hatte sich mit seinem Jockey John Velasquez hinter den Front Runnern positioniert und lief sein Rennen geduldig hinter den Führenden bis zur letzten Kurve in die Schlussgerade, als er dann aber zu seinem Sprint ansetzen wollte, machte sich erst einmal keine Lücke auf und er musste ein bisschen suchen, bis sich eine Tür vor ihm öffnete und er anziehen konnte. Dann war das Rennen aber fest in seiner Hand und sowohl Money Multiplier als auch Can’thelpbelieving hatten keine Chance gegen ihn.

Es folgte ein leicht enttäuschender dritter Platz im Gruppe 1 United Nations Stakes, bei dem ihm am Ende ein wenig die Luft fehlte, um noch mit den beiden Führenden mitzugehen und dieses Mal lief Money Multiplier vor ihm durchs Ziel. Im Arlington Million folgte die nächste Enttäuschung und unter dem ungewohnten Jockey Flavien Prat schaffte er nicht, sich in das Rennen zu fügen und war beständig außen auf der Bahn und kam nur als Zehnter ins Ziel. Prat machte im September 2016 dann Platz für Irad Ortiz jr. und zusammen mit dem Top Jockey lief es im Gruppe 1 Northern Dancer Stakes gleich wesentlich besser. Er konnte innen am Geländer einiges an Boden gut machen, musste dann nach Außen wechseln um seinen Schlusssprint anzusetzen, kam aber noch bis auf einen Nacken an The Pizza Man heran.

Diesen Konkurrenten konnte er im Pattison Canadian International Stakes schlagen, indem er wieder innen am Geländer etwas Boden gut machen konnte und, nachdem sich wieder spät eine Lücke auftat, mit starker Energie zur Ziellinie kam. Den Abschluss des Jahres suchte er im Gruppe 3 Red Smith Handicap, konnte aber das hohe Gewicht nicht kompensieren und musste sich mit einem dritten Platz zufrieden geben.

Ihm wurden danach drei Monate Pause gegönnt, bevor er im Mac Diarmida Stakes auf Gruppe 2 Niveau sein Saisondebüt feierte. Er schaffte es sich mit einem Kopf gegen Patterson Cross und Reporting Star durchzusetzen, musste sich aber wieder weit außen in die letzte Kurve tragen lassen, nachdem er zuvor das Feld bequem von hinten hatte aufrollen können. Mit besseren Rennverlauf hätte er noch wesentlich deutlicher gewinnen können, er schien aber in guter Verfassung zu sein und es wurde auf ein spannendes Duell mit Zhukova im Man o‘ War Stakes 2017 gehofft. Die Hoffnung musste allerdings schnell begraben werden, so lies Wake Forrest wie so oft am Anfang des Rennens dem Rest des Feldes etwas hinterher, sein Jockey Javier Castelano hatte es aber auch nicht sonderlich eilig, hatte doch Wake Forrest mit seinem starken Kick schon mehrfach gute Rennen von dieser Position absolviert. Als Castelano das Gaspedal allerdings durchtrat, passierte rein gar nichts und Wake Forrest fiel weiter und weiter zurück und konnte bei seiner Titelverteidgung nie auch nur in Schlagreichweite kommen.

Auch beim nachfolgenden Gruppe 1 W.R. Manhattan Stakes  gegen bessere Konkurrenz, aber immerhin auf dem selben Track wollte es für den Exildeutschen nicht so richtig laufen und es ging nach den nur drei Rennen in eine nicht ganz freilwillige Pause, die bis zum April 2018 andauern sollte. Das Saisondebüt war nichts Besonderes, nach der langen Pause brauchte Wake Forrest den Lauf ohnehin, um sich auf der Rennstrecke wieder ein wenig zurecht zu finden. Der Sieger dieses Rennens aus 2016 hat seine Form im letzten Jahr etwas verloren und müsste hier zeigen, dass er nach der langen Pause und dem gefloppten Saisondebüt wieder zu Höchstleistungen bereit ist.

Pferdwetten-online.info Einschätzung: (TLDNR)

Der Sieger dieses Rennens aus 2016, Wake Forrest,  hat seine Form im letzten Jahr etwas verloren und müsste hier zeigen, dass er nach der langen Pause und dem gefloppten Saisondebüt wieder zu Höchstleistungen bereit ist. Wir drücken dem Ex Deutschen natürlich die Daumen dafür! Der Sieg von Hi Happy im Pan American Stakes auf Gruppe 2 Ebene gegen die heutigen Konkurrenten One Go All Go und Sadler’s Joy. Er positionierte sich neben One Go All Go und setzet den Konkurrenten dann auf der Rückgeraden unter Druck, um ihn dann auf der Zielgerade locker hinter sich zu lassen. Sadler’s Joy war weit abgeschlagen hinten im Feld geblieben, weit außen auf die Zielgerade eingeschwungen, machte aber trotzdem noch unglaublich viele Plätze gut. Hi Happy ist immer noch einige Kilo leichter unterwegs als Sadler’s Joy und wird ihm wohl einiges zu denken geben können. Sadler’s Joy beendete die Winterpause mit einem Sieg gegen One Go All Go im Mac Diarmida Stakes . Dort war er allerdings kaum schwerer Unterwegs als der Konkurrent und wie im Rennen danach kam er weit außen auf die Zielgerade und verschenkte eine Menge Raum. Das und das weite zurückfallen auf der Rückgeraden brach Sadler’s Joy im Pan American Stakes das Genick, auch wenn er auf der Zielgeraden noch unglaublich viel Boden gutmachen konnte. Wenn er heute Hi Happy und One Go All Go wieder so viel Leine lässt, wird er wohl erneut in die Röhre schauen, aber sein Jockey Julien R. Leparoux  wird wohl alles dafür tun, nicht noch einmal den selben Fehler zu machen.

Er hat den besseren Draw und gute Vorraussetungen für einen Lauf am Innengeländer.

Pick: Sadler’s Joy


Der Tipp basiert auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

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