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Pferdewetten Tipps


Belmont Park – 29.09.2018 – Joe Hirsch Turf Classic Stakes – Pick: Carrick EW

29. September 2018 / phil
Pferderennen in den USA

22:42 Joe Hirsch Turf Classic Stakes – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  | Distanz: 2.414 m  |  Untergrund: Gut

Das Starterfeld im Überblick:

Carrick: Der Giant’s Causeway Sohn hat noch nicht so viele Rennen auf dem Rücken, hat aber dafür die meisten seiner Starts gewinnen können. Nach dem Sieg im Maidenrennenu nd einem weiteren Sieg in einem Handicap startete er im Kent Stakes auf Listed Ebene , belegte da aber nur den dritten Platz. Im Secretariat Stakes auf Gruppe 1 Ebene setzte er sich nach der Kurve zum Zieleinlauf lansgam mit Analyze It vom Front Runner Real Story ab und duellierte sich über die kommenden 200m, um dann auf den letzten 75m langsam die Oberhand zu gewinnen

Damit schlug er den haushohem Favoriten Analyze It und der Dreijährige hat heute wieder einen deutlichen Gewichtsvorteil

Channel Maker: Der English Channel Sohn hat einige gute Platzierungen erreichen können, wie etwa ein Platz im Gruppe 1 Hollywood Derby  2016 und auch die Leistungen im Gulfstream Park Turf Stakes und dem Frank E. Kilroe Mile Stakes in der vergangenen Saison waren alles andere als schlecht. Es fehlt im etwas auf die absolute Spitzengruppe und seine Ausbeute an Siegen ist knapp, zudem lässt seine Form 2018 mit klaren Niederlagen im Gruppe 1 Old Forester Turf Classic Stakes sowie dem Manhattan Stakes klar zu Wünschen übrig, allerdings war der letzte Start im Bowling Green Stakes eine persönliche Bestleistung und lies einige der Favoriten ziemlich alt aussehen. Nur der Außenseiter Glorious Empire dürfte sich ebenfalls freuen, denn er er erreichte einen Dead Heat mit Channel Maker und beide werden als Sieger des Bowling Green Stakes gelistet.

Glourious Empire hatte das Feld als Front Runner weit auseinandergezogen und hatte sich einige Längen Vorsprung gesichert, aber Channel Maker konnte ihn auf den letzten Metern niederrennen und auch Sadler’s Joy holte auf. Heute ist die Distanz ein wenig länger, aber Channel Maker könnte eine weitere hervorragende Leistung zeigen

Hi Happy: Der Pure Prize Sohn hat sich für Todd Pletcher im Jahr 2018 von einer soliden Option zu einem vielversprechenden Gruppe 2 Sieger gemausert. Sein vierter Platz im Santa Anita Stakes letztes Jahr lies schon auf eine gute nächste Saison hoffen, der dritte Platz hinter Heart To Heart und Kurilov im Gulfstream Park Turf Stakes  im Februar 2018 noch einmal umso mehr. Der Sieg im Pan American Stakes auf Gruppe 2 Ebene gegen die heutigen Konkurrenten Bigger Picture und  Sadler’s Joy war eine seiner bisherigen persönlichen Bestleistung und zeigte, dass Hi Happy auf die höchste Ebene gehört, gerade auch weil der Sieg recht überzeugend gelungen war. Er positionierte sich neben One Go All Go und setzte den Konkurrenten dann auf der Rückgeraden unter Druck, um ihn dann auf der Zielgerade locker hinter sich zu lassen.

Sadler’s Joy war weit abgeschlagen hinten im Feld geblieben, weit außen auf die Zielgerade eingeschwungen, machte aber trotzdem noch unglaublich viele Plätze gut. Hi Happy war auch beim nächsten Aufeinandertreffen im Man o‘ War Stakes immer noch einige Kilo leichter unterwegs als Sadler’s Joy und konnte sich überraschend auch erneut gegen den Konkurrenten durchsetzen, wenn auch wieder mit Mühe

Sadler’s Joy holte erneut gut auf, hatte aber nicht den notwendigen Kick, um sich noch an Hi Happy heranzukämpfen. Das Gewicht allein war sicher nicht der Grund warum Sadler’s Joy das Rennen verlor, denn der Co-Favorit sah schon relativ früh ziemlich unter Druck aus und wurde vergleichsweise früh von seinem Jockey geritten, was all seinen Unterstützern sicher einen Herzinfarkt beschert hat. Das Ergebnis konnte sich auf dem Papier noch sehen lassen, schließlich war Hi Happy auch Favorit des Rennens gewesen. Wie so oft blieben sich die beiden Konkurrenten treu und starteten im Manhattan Stakes erneut gegeneinander. Dieses Mal holte Salder’s Joy auf der außenbahn gut auf und umrundete das Feld, um auf Hi Happy aufzuschließen und in einem Dreierpack mit Manitoulin und Hi Happy auf das Ziel zuzusteuern. Jockey Javier Castelano sah, dass er die beiden anderen Konkurrenten auf der Innenseite im Griff hatte und lies von der Peitsche ab, da kam aus dem Mittelfeld Spring Quality herangeflogen und überholte Salder’s Joy und Hi Happy. Die 2200m liegen Hi Happy eindeutig mehr als die 2000m. im Bowling Green Stakes startete er aber das erste Mal in Saratoga und vom gleichen Gewicht wie Langzeitkonkurrent Sadler’s Joy, was vielleicht ein Grund für den enttäuschenden Lauf war. Er setzte sich zwar an eine gute Position während dem Rennen, konnte von dort aber keinen Angriff starten und fiel hoffnungslos zurück auf den letzten Metern.

Robert Bruce: Der Fast Company Sohn hat sich in Chile einen Namen machen können, denn nachdem er sein Debüt und das folgende Vorbereitungsrennen hatte gewinnen können, legte er noch einen Sieg im Gruppe 1 El Ensayo Mega Stakes hin und wurde danach wenig überraschend von Chad Brown nach Amerika geholt. Dort konnte er das Fort Marcy Stakes gewinnen, er hat Kampfgeist gezeigt und er hat sich danach noch einmal deutlich weiter Entwickel. Aber hier erst einmal das Fort Marcy Stajes

Nach dem Manhatten Stakes und dem entschuldbaren Flop da startete er im Alrington Million als Co Favorit und da Oscar Perfomance an diesem Tag nicht liefern konnte, sammelte Robert Bruce die Stücke auf

Almanar sah 150m vor dem Ziel wie der Sieger des Rennens aus, so selbstbewusst setzte er sich an die Front, dann allerdings kam Robert Bruce außen vorbei und schaffte es tatsächlich, vom fast letzten Platz und etlichen Längen Rückstand den Sieg in souveräner Weise klar zu machen. Das heute sollte ebenfalls mehr als machbar für ihn sein

Sadler’s Joy: Der Kitten’s Joy Sohn von Trainer Thomas Albertrani  ist nicht nur der Sieger dieses Rennens im letzte Jahr sondern auch in durchaus solider Verfassung im Vorfeld dieses Rennens und zeigt sich auf der höchsten Ebene extrem formstabil.

Seine Ausbeute an Siegen ist nicht die höchste,aber Saratoga ist ein positiver Kurs für ihn und die Konkurrenz in diesem Jahr ist durchaus

Aufmerksam machte Saddler’s Joy 2016 mit einer Seire von drei Siegen in Folge, diese waren allerdings zunächst nur in Allowance Optioal Claiming Rennen (also Altersgewichtsrennem) er konnte dabei aber durchaus beeindrucken und der Vierjährige startete im  Januar im Gruppe 3 W. L. McKnight Handicap zum ersten Mal auf Gruppenebene. Die Pause zwischen den Jahren betrug nur zwei Monate und sein Trainer Thomas Albertrani hatte guten Grund zur Hoffnung.

Sadler’s Joy startete zwar als Außenseiter, konnte aber einen knappen zweiten Platz belegen und hätte schon damals fast sein erstes Gruppenrennen gewinnen können, wenn der Rennverlauf nur ein wenig günstiger gewesen wäre. Er folgte beim zweiten Start in Gulfstream Park im April diesem Trend mit einem weiteren Sieg, dieses Mal auf Gruppe 2 Niveau im Pan American Stakes über 2400m. Er konnte dabei Designed For War und Patterson Cross knapp hinter sich lassen was eine Form auf ein ähnliches Niveau wie die von Wake Forrest hob, auf den er im Gruppe 1 Man o‘ War Stakes treffen sollte. Zhukova lies auch ihm keine Chance, Sadler’s Joy verpasste den Platz 2 aber nur mit einer Nase, und das obwohl er zuvor in dem kleinen Feld mehrfach nicht die nötige Lücke zum Schlusssprint fand. Er ist progresiv und konnte im Gruppe 1 Sword Dancer Stakes endlich auf die höchste Ebene aufschließen. Im Joe Hirsch Stakes wurde er von Beach Patrol klar auf die Plätze verwiesen, allerdings konnte der Lauf leicht mit etwas Pech und unsauberen Lauf entschuldigt werden und er sicherte sich beim BC Turf einen guten vierten Platz hinter Highland Reel, was trotz des etwas abgeschlagenen Platzes eine hervorragende Leistung gewesen war.

Danach ging es in die Winterpause, die er mit einem Sieg gegen One Go All Go im Mac Diarmida Stakes beendete. Dort war er allerdings kaum schwerer Unterwegs als der Konkurrent und wie im Rennen danach kam er weit außen auf die Zielgerade und verschenkte eine Menge Raum. Das und das weite zurückfallen auf der Rückgeraden brach Sadler’s Joy im Pan American Stakes das Genick, auch wenn er auf der Zielgeraden noch unglaublich viel Boden gutmachen konnte. Im nächsten Aufeinandertreffen mit Happy und One Go All Go versuchte sein Jockey Julien R. Leparoux den Konkurrenten nicht erneut derart viel Leine zu lassen, aber wieder konnte Hi Happy sich am Ende mit einem Tempowechsel einige Längen absetzten, die Sadler’s Joy nicht komplett aufrollen konnte. Er war deutlich näher dran und konnte über die kürzere Distanz im Manhattan Stakes Hi Happy am Ende schlagen. Sein Jockey Javier Castelano sah, dass er die beiden Konkurrenten Hi Happy und Mantoulin auf der Innenseite im Griff hatte und lies von der Peitsche ab, da kam aus dem Mittelfeld Spring Quality herangeflogen und überholte Salder’s Joy und Hi Happy. 

Den Fehler machte Javier Castelano im Bowling Green Stakes zwar nicht, aber dieses Mal hatte der Front Runner Glorious Empire hatte sich zum Teil eine 4 Längen betragenden Vorsprung erarbeitet und Sadler’s Joy hatte einfach zu viel zu tun um diesen Rückstand noch aufzuholen

Wieder konnte Sadler’s Joy viel Boden am Ende des Rennens gut machen, aber wieder reichte es nicht um den Front Runner und den besser platzierten Channel Maker noch einzuholen. Die Ausbeute an Siegen gibt Grund zur Sorge, aber er muss wieder als einer der Favoriten des Rennens gelten und ist zu guten Quoten zu haben.

Spring Qualtiy: Der Quality Road Sohn von Henry Motion brauchte eine Weile, um sich an Gruppenrennen zu versuchen und hatte eine etwas unterbrochene Karriere, schließlich war sein erster Versuch in einem Rennen bereits 2014, welches er dann auch gleich gewinnen konnte. Dann kam aber eine längere Pause und erst 2016 kam der nächste Start in Tampa Bay, den er ebenfalls gewinnen konnte. Danach folgten weitere Starte in Handicap und einem Sieg im Robellino Stakes und das Finale des Jahres im Gruppe 2 Knickerbocker Stakes, wo er einen vierten Platz belegen konnte sowie ein Sieg im Gruppe 3 Red Smith Handicap. Die Leistungen waren 2017 damit durchaus respektable, aber 2018 kam er noch viel besser in Form. Spring Quality feierte zunächst sein Debüt im neuen Jahr im Fort Marcy Stakes mit einem sehr guten zweiten Platz hinter Robert Bruce und setzte danach ein Ausrufezeichen im Manhattan Stakes gegen Sader’s Joy

Javier Castelano sah die Gefahr vom schnell aufschließenden Spring Quality auf seinem Sader’s Joy offensichtlich zu spät und trieb sein Pferd kurz vor dem Ziel nicht mehr hart genug an, um den Sieg zu behaupten. Spring Quality macht wie Sadler’s Joy am Ende des Rennens viel Boden gut und mit einigen designierten Front Runnern heute im Feld sollten die beiden ein interessantes Duell ausfechten.

Pferdwetten-online.info Einschätzung: (TLDNR)

Das Rennen ist extem offen, mit Robert Bruce als Gewinner des Arlington Million als würdiger Favorit – ich würde allerdings auch Carrick nicht unterschätzen und tendiere zu einer EW Wette auf ihn hier.


Der Tipp basiert auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!










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