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Churchill Downs – 03.11.2018 – Breeders Cup Distaff – Pick: Monomy Girl

31. Oktober 2018 / phil
Pferderennen in den USA

21:16 – Breeders Cup Distaff – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.818 m  |  Preisgeld: 2.000.000 USDFlachrennen  |  Geläuf: Sand  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

Das Distaff ist mit zwei Millionen Dollar Preisgeld das höchst dotierte Rennen am ersten Tag des Breeders Cup und hat daher auch das beste Feld an Starterinnen angezogen, denn sowohl  Stellar Wind, die hier letztes Jahr schon dabei gewesen war, als auch Forever Unbridled, Abel Tasman und Elate gehören zu den besten Stuten, die Amerika derzeit zu bieten hat.

Im Zuge der Breeders Cup Challenge gab es auch für dieses Rennen eine Reihe von Qualifikationsrennen, die einen automatische Teilnahme-Erlaubnis für das Distaff für die jeweilige Siegerin mitbringen.

Derzeit sind es das Gran Premio Criadores in Argentinien, das Ogden Phipps Stakes und das Personal Ensign Handicap (beide Gruppe 1) in New York (Belmont und Saragota), das Fleur de Lis Handicap (Gruppe 2) in Kentucky, das Clement L. Hirsch Handicap und das Zenyatta Stakes (beide Gruppe 1) in Kalifornien (Santa Anita und Del Mar), sowie das Gruppe 1 Spinster Stakes auf dem Kurs in Keenland/Kentucky.

 

Zu den einzelnen Startern:

 

Abel Tasman startete im letzten Jahr im August in Del Mar ihre Karriere, war bei ihrem Debüt aber noch zu unerfahren und kam nicht über einen fünften Platz hinaus. Ganz anders bei ihrem zweiten Maidenrennen im September in Santa Anita und dem folgenden Allowance Rennen in Del Mar, wo sie zunächst knapp, dann schon deutlicher gegen die Konkurrenz bestehen konnte.

Im Dezember 2016 bestritt sie dann im Starlet Stakes in Los Alamitos ihr erstes Gruppe 1 Rennen und konnte sich gegen die klare Favoritin American Gal am Ende mit gut einer Länge durchsetzen. Das Paar war deutlich abgesetzt von den Verfolgern ins Ziel gekommen und die Art, wie Abel Tasman sich auf der Zielgeraden die Führung erkämpfte war schon nett anzusehen, und sie sollte in ihren folgenden Rennen noch einige Male beweisen, dass ihre Position bis zum erreichen der Zielgeraden eher sekundär ist und sie in der Lage ist, auch ein starkes Feld von hinten aufzurollen. So eine Taktik treibt den ein oder anderen Unterstützer mit Sicherheit während dem Rennen gerne mal in die Nähe eines Herzinfarkts, aber dafür ist ihr Schlussprint von einer teils „hoffnungslosen“ Position aus immer wieder beeindruckend mit anzusehen

Bei ihrem Saisondebüt im neuen Jahr duellierte sie sich zunächst mit Unique Bella, die als haushohe Favoritin ins Santa Ysabel Stakes ging und sich auf der Zielgerade dann auch tatsächlich gegen Abel Tasman recht deutlich durchsetzen konnte. Beim Einbiegen in die Zielgerade sah das noch ganz anders aus und vielleicht hatte die lange Pause ein wenig ihre Spuren an Abel Tasman hinterlassen. Nach dem Start lief Abels Tasman der Vierergruppe um die Pacesetterin Tap It All. Unique Belle, die als Favoritin gestartet war, übernahm allerdings schnell die Fürhung und hatte auf der Mitte des Rennens gut 2 Längen Vorsprung vor dem Feld und verlängerte diese Marge noch um 2 weitere Längen in der letzten Kurve und Abel Tasman hatte locker 6 bis 7 Längen Rückstand auf die haushohe Favoritin, die an der Front machen konnte was sie wollte. Auf der Zielgeraden kämpfte sich die hart gerittene Abel Tasman noch einmal heran, Unique Bella bekam dann aber ebenfalls Druck von ihrem Jockey Mike Smith und hielt Abel Tasman souverän auf Abstand.

Es folgte der Start im Santa Anita Oaks Anfang April 2017, wo Anel Tasman erneut auf die alte Konkurrentin Mopotoism, aber auch auf Paradise Woods traf. Eigentlich war Abel Tasman ja als Favoritin gestartet, aber Paradise Woods sprintete zur frühen Führung und gab diese auch nicht mehr ab, während Abel Tasman ein wenig der Kick fehlte um den Tempowechsel von Paradise Woods mitzugehen. Denn auf der Zielgeraden nahm Paradise Woords dem Feld gut 10 Längen ab und zeigte eine enorme Beschleunigung, die Abel Tasman völlig kalt erwischte und danach war das Rennen für Abel Tasman auch schon gelaufen.

Beim Kentucky Oaks hingegen konnte Able Tasman wieder ihre alte Stärke zeigen und rollte das Feld spät von hinten auf, wobei sie auf dem weichen Untergrund unter anderem Paradise Woods auf die Bretter schickte. Es war harte Arbeit für ihren Jockey Mike Smith, aber am Ende gewann Abel Tasman doch deutlich gegen ihre nächste Verfolgerin, Daddys Lil Darling.

Nach dem Start war sie zunächst ohne besondere Eile hinter dem Feld hergelaufen, hatte dann auf der Rückgeraden das Tempo angezogen und war schnell um das Feld herum gekommen, um dann auf der Zielgeraden einen bequemen Vorsprung von über einer Länge zu haben, den sie auch bis zum Ziel nicht mehr abgeben musste. Paradise Woods war dieses Mal weit hinter ihr zurück geblieben und der ungefährdete Sieg im Oaks war eine persönliche Bestleistung für Abel Tasman, die aber in der Lage war, diese Form auch in ihr nächstes Rennen übertragen zu können.

Denn auch in nachfolgenden Gruppe  1 Acorn Stakes im Juni gab sich Abel Tasman keine Blöße, was auf Grund des starken Feldes ihrer Form in der neuen Saison einen weiteren Boost gab.

Abel Tasman lies es die Front Runner im ersten Viertel es erstmal gemütlich unter sich ausmachen und verlor fast 12 Längen auf die Führenden, kam aber auf der Rückgeraden langsam an die Führenden heran, um dann in der Kurve vor dem Ziel zum Angriff zu blasen. Der Ritt von Mike Smith war bravurös und der Schlusssprint durch die Lücke am Innenrail, die sich auftat perfekt getimet. Sie konnte Salty auf den zweiten Platz verweisen und hat damit sowohl auf gutem als auch auf weichem Untergrund (Sand) hervorragende Leistungen gezeigt. Über die weitere Distanz im Oaks war sie aber gefühlt noch besser als über die Meile im Acorn und der Start im Coaching Club American Oaks start unter einem guten Stern. Nach dem gewohnten ruhigen Start und der Position hinten im Feld folgte dann aber die Überraschung und Mike Smith schickte die Stute bereits auf der Rückgerade an die Front und über nahm die Führung.

Salty hatte vollkommen den Start verpasst und spielte zu diesem Zeitpunkt noch keine Rolle, Summer Luck wollte sich aber nicht einfach so vertreiben lassen und duellierte sich kurz, bis in der Zielgeraden Salty dann auch auf die Führenden aufschloss und ebenfalls kurzzeitig an die Führende herankam, den Tempowechsel auf der Zielegraden aber nicht mitgehen konnte Dafür kam Elate um so besser in Gang, nachdem sie sich immer nah an den jeweils Führenden gehalten hatte und den Tempowechsel ohne Probleme mitgehen konnte. Sie duellierte sich bis zum Ziel mit Abel Tasman und musste sich nur marginal geschlagen geben, was gegen die eigentlich als haushohe Favoritin angetretene Abel Tasman eine hervorragende Leistung war. Wieder einmal zeigte sich Abel Tasman überraschend verwundbar gegen ein Feld, welches sie eigentlich locker im Griff haben sollte, dafür zeigte sich aber auch eine neue taktische Vielseitigkeit , welche ihr aber im Gruppe 1 Cotillion Stakes erneut nichts brachte. It Tiz Well duelliert sich mit ihr, nachdem Abel Tasman innen am Geländer einen schnellen Sprint um mehrere Plätz hingelegt hatte und nach einem lockeren Sieg aussah. Dann aber zerrieb sich Abel Tasman an It Tiz Well, die einfach nicht aufgeben wollte und dann Stück für Stück sich von ihr absetzte.

Ihre Form steigerte sie im eigentlichen Ziel für den Herbst, dem Breeders Cup Distaff dann auch erneut und sprintete auf der Zielgeraden an Forever Unbridled heran, die die Konkurrentin aber noch auf Abstand halten konnte. Paradise Woods war auch wieder mit von der Partie, wurde aber auf den letzten Metern von Paradise Woods in Grund und Boden gelaufen und musste sich mit einem dritten Platz zufrieden geben.

Für Abel Tasman ging es dann in die Winterpause, aus der sie im La Troisenne Stakes im Mai zurückkehrte, allerdings mit überschaubarem Erfolg und offensichtlich nicht ganz fit. Ihrer Rolle aus herausragende Favoritin wurde sie mit ihrem müden Schlusssprint gegen Satly und Farewell alles andere als gerecht, allerdings war sie schon das Jahr zuvor nicht in Bestform zurück gekommen und beim zweiten Start in der neuen Saison zeigte sie wieder ihre gewohnte hervorragende Form.

Sie hielt sich an der Front des Feldes und konnte die Konkurrenten schon vor der Zielgeraden auseinanderziehen, aber mit dem Einschwenken auf die Zielgerade und dem Tempowechsel setzte sie sich unaufhaltsam von den Verfolgern ab und gewann unangefochten. Schon letztes Jahr hielt sie ihre Form nach dem ersten Rennen der neuen Saison hervorragend und konnte auch 2018 einen wieterenSieg auf Gruppe 1 Ebene im Personal Ensign Stakes folgen lassen, wo sie Elate schlagen konnte. Das Rennen war ein harter Kampf zwischen den beiden und sie duellierten sich auf den letzten 150m Kopf an Kopf, was die Form keiner der beiden in irgend einer Weise schadete.

Abels Tamsan startete danach im Zenyatta Stakes, wo sie allerdings ein seltenes schlechtes Rennen lief und keinerlei Rolle um den Sieg spielte. Das Rennen war damit nach dem Debüt der zweite Flop im Jahr 2018, aber es ist nicht ausgeschlossen dass sie heute zur Form zurückkehren wird.

Midnight Bisou: Die Midnight Lute Tochter hat dieses Jahr das erste Mal mit einem Sieg im Santa Ysabel Stakes auf dem Kurs in Santa Anita gegen Thirteen Squared so richtig ins Gespräch gebracht.

Die Konkurrentin hatte sich hinter der Führenden Spring Lilly einsortiert und diese dann auf den letzten dreihundert Metern beim einbiegen in die Zielgerade unter Druck gesetzt. Gleichzeitig zog allerdinsg auch Midnight Bisou an und zog unter mildem Druck von Jockey Mike Smith gleich. Dabei musste Smith nie zur Peitsche greifen sondern konnte Midnight Bisou mit einen soliden Griff an den Zügeln dazu bewegen, sich an Thirteen Squared  vorbeizudrücken. Tyler Baze auf Thirteen Squared erkannte schnell, dass er Midnight Bisou nicht schlagen kann und nahm sein Pferd etwas zurück, war aber trotzdem weit vor Spring Lilly im Ziel.

Zuvor hatte Midnight Bisou schon das Santa Ynez Stakes unter einem ähnlichen Ritt locker gewonnen, über die kürzere Distanz hatte Smith die Peitsche dieses Mal aber einsetzen müssen, um den mehrere Längen betragenden Vorsprung herauszuholen.

Danach ging es zum Duell mit den derzeit besten Stuten Amerikas im Santa Anita Oaks und wieder konnte Midnight Bisou ihre Rolle als Favoritin zusammen mit der Erfahrung auf diesem Kurs geltend machen. Auf dem leicht aufgeweichten Kurs lief sie auf der Zielgeraden auf der dritten Bahn von innen gesehen an Spectator und Thirteen Squares vorbei, die sich die Innenbahn gesichert hatte. Dabei musste Mike Smith nicht mal Vollgas geben um die Konkurrentinnen locker hinter sich zu lassen. Trotzdem sprangen am Ende des selbstbewussten und ruhigen Ritts am Ende über locker vier Längen heraus.

Nach diesem erneuten sehr überzeugenden Lauf ging es für Midnight Bisou noch weiter im Niveau hinauf und sie visierte das Longines Kentucky Oaks in Chruchill Downs an. In diesem Saisonhighlight für die jungen Stuten lief Midnight Bisou wieder als Favoritin auf, dieses Mal aber nur knapp, denn eine andere herausragende Stute, Monomy Girl, hatte ebenfalls ihren Weg nach Churchill Downs gefunden.

Die beiden sollten auf dem Papier das Rennen komplett unter sich ausmachen und die Welt rund um die Pferderennen schaute gespannt auf das Duell, welchesvon gutem Wetter und trockenem Boden begleitet wurde. Midnight Bisou wurde beim verlassen der Ställe ein wenig in die Zange genommen und hatte etwas wenig Raum, was sie etliche Längen schon am Anfang des Rennens kostetet. Die Hauptkonkurrentin hingegen hielt sich an der Front des Feldes und hatte freie Bahn beim Einbiegen in die Zielgerade, was ihr auch den Sieg sicherte. Dabei flog Midnight Bisou noch in der Mitte der Bahn am gesamten Feld vorbei, was ihr einen extrem respektablen dritten Platz sicherte.

Ziemlich genau einen Monat später startete Midnight Bisou dann im Mother Goose Stakes und gewann das Rennen gegen Co-Favoritin Road To Victory extrem locker. Ihr Jockey Mike Smith musste nicht einmal zur Peitsche greifen um seine Stute mit mehreren Längen Vorsprung ins Ziel zu navigieren.

Dann traf sie im Coaching  Club American Oaks das erste Mal auf Monomy Girl in diesem Sommer, und verlor relativ deutlich gegen die als gleichwertig gehandelte Konkurrentin. Auch im Alabama Stakes hatte Midnight Bisou so ihre Probleme und konnte sich damit ihrer Favoritenrolle nicht erfreuen, dabei hatte sie lle Chancen auf den Sieg gehabt

Das erneute Duell der beiden in Philadelphia im Cotillion Stakes verlief für Midnight Bisou eigentlich nicht nach Plan, den Monomy Girl schob sich wieder vor ihr durchs Ziel, behinderte die Konkurrentinnen aber und so wurde nachträglich Midnight Bisou als Siegerin gekürt

Damit hatte Monomy Girl in den letzten Duellen stets die Nase vorn und heute sollte es erneut nicht leicht für Midnight Bisou werden.

Monomoy Girl: Die Tapizar Tochter von Brad Cox hat sich dieses Jahr einen extrem guten Namen unter den dreijährigen Stuten erarbeiten können. Sie wird alles versuchen, sich hier die Krone der dreijährigen Stuten zu sichern und zu beweisen, dass ihr Sieg über Midnight Bisou kein Zufall war und nicht am Pech der Konkurrentin gelegen hat.

Die Karriere von Monomoy Girl begann in Indiana Downs in einem regulären Maidenrennen und legte danach gleich mit Siegen in einem Altersgwichtsrennen und dem Rags to Riches Stakes auf Listed Ebene nach.  In diesem Rennen konnte sie das erste Mal zeigen was sie kann und gewann gegen damals solide Konkurrenz relativ locker, so dass es kein Wunder war dass sie danach im Gruppe 2 Golden Rod Stakes auf dem selben Kurs startete. Das Rennen verlief für die Favoritin nicht ganz nach Plan und sollte die bis heute einzige Niederlage der Ausnahmestute bleiben.

Mit diesem Start beendet sie ihr Engagement im Jahr 2017 dann auch und lief erst drei Monate später im Rachel Alexandra Stakes auf Gruppe 2 Ebene auf. Natürlich war sie wieder Favoritin dieses Rennens, wenn auch Wonder Gadot als sehr ernsthafte Konkurrenz gehandelt wurde. So ganz klappen wollte es dann im Rennen aber nicht mit dem Druck auf Monomy Girl, die dem Feld auf den letzten Metern locker davonlief und auch Classy Act auf dem zweiten Platz kaum eine Chance lies.

Nach mehreren dominanten Starts auf Gruppe 2 Ebene war es im April 2014 so langsam Zeit, mal ein Rennen auf Gruppe 1 Ebene anzugehen, was sie dann mit dem Start im Ashland Stakes in Keenlang auch tat. Die angetretene Konkurrenz rund um Eskimo Kisses war allerdings für ein mit 500.000$ dotiertem Rennen relativ dürftig und Monomoy Girl hatte keine Probleme ihr erstes Gruppe 1 Rennen für sich zu entscheiden.

Auch wenn der Zieleinlauf extrem überzeugen gewesen war und die Konkurrenz in dem Gruppe 1 Rennen keinerlei Chance hatte, war sich die Rennwelt nicht ganz sicher, wie stark sie wirklich ist und der Lauf im Longines Kentucky Oaks sollte eben genau diese Frage klären. Als Konkurrenz wurde dieses Mal Midnight Bidou gehandelt, die allerdings kein Glück beim Start hatte und mehrere Längen auf die Führenden verlor. Mit der Konkurrentin weit hinter sich zurück konnte Mononomy Girl sich in der Spitzengruppe festsetzen und die Führung auf den letzten Metern der Zielkurve übernehmen. Wonder Gadot war dieses Mal in besserer Verfassung und sorgte dafür, dass sich Monomoy Girl niemals langweilte.

Auf der Zielgeraden kam Midnight Bisou dann aus dem hinteren Bereich des Feldes herangeflogen und machte trotz starken Tempo von Monomoy Girl und aussichtsloser Position extrem viel Boden gut. Diese Bemühungen wurden mit einem sehr guten dritten Platz belohnt, an Monomoy Girl kam Midnight Bisou aber nicht mehr heran.

 Midnight Bisou suchte sich ein einfacheres Rennen nach dieser Niederlage, während Monomoy Girl der Gruppe 1 Ebene treu blieb und im Acorn Stakes in Belmont Park startete. Dort dominierte sie erneut die Konkurrenz und gewann mit einigen Längen Vorsprung, ohne dabei von Florent Geroux jemals mit der Peitsche angetrieben werden zu müssen.
https://www.youtube.com/watch?v=U415djOvKrk
Das Acorn Stakes war und ist eigentlich ein weiterer extremer Test für die dreijährigen Stuten, und  die Konkurrenz war mit Talk Veuve To Me und Moonshine Memmories durchaus sehr gut besetzt, auch wenn die besten dreijährigen Stuten das Rennen gemieden hatten.
Das Coaching Club American Oaks war ein Wiedertreffen mit Midnight Bisou, welches Monomy Girl in beeindruckender Weise für sich entscheiden konnte
https://www.youtube.com/watch?v=b32SJ60DEYk

Das erneute Duell der beiden in Philadelphia im Cotillion Stakes verlief für Monomy Girld eigentlich nicht nach Plan, den Monomy Girl schob sich wieder vor ihrer Hautpkonkurrentin durchs Ziel, die aber nur äußerst widerwillig Platz machte, behinderte die Konkurrentinnen aber und so wurde nachträglich Midnight Bisou als Siegerin gekürt

Das Rennen war nun die fünfte hervorragende Leistung hintereinander und im Prinzip war das ja der nächste Sieg auf Gruppe 1 Ebene,  aber Monomy Girl hat ja hier die Chance gegen Abel Tasman den nächsten Gruppe 1 Sieg zu sichern.

Vale Dori: Die Asiatic Boy Tochter hat 2016 bis Mitte 2017 einen unglaublichen Lauf gehabt, hatte aber schon zu Beginn ihrer Karriere die Ziele recht hoch gesetzt und war nach ersten Starts in Argentinien früh in Gruppenrennen wie dem UAE Oaks und dem UAE Derby in Meydan aufgelaufen. Die Erfahrungen in Dubai konnte sie nach dem Wechsel in die USA und einer ausgiebigen Sommerpause schnell zu ihrem Vorteil nutzen und nach einem zweiten Platz beim Einstand gab es einen Sieg im Tranquility Lake Stakes. Im Gruppe 1 Zenyatta Stakes schlug sie sich respektabel gegen Konkurrentinnen wie Stellar Wind und Beholder, also die besten Stuten, die Amerika zu dieser Zeit zu bieten hatte und

Sie gewann kurz darauf in schneller Folge das Gruppe 2 Bayakoa Handicap, das Gruppe 2 La Canada Stakes sowie das Gruppe 2 Santa Maria Stakes mit ziemlicher Leichtigkeit und lies im Gruppe 1 Santa Margarita Stakes endlich ihren verdienten Gruppe 1 Sieg über Finest City folgen, die sie mit über einer Länge schlagen konnte.

Die Konkurrentin saß ihr lange im Genick und nach fünf Rennen in ebenso vielen Monaten, gab es für Vale Dori endlich die verdiente Pause. Von Mitte März bis Mai konnte sie verschnaufe und musste sich bei ihrem Debüt nur ihm Gruppe 3 Adoration Stakes  auflaufen, hatte da aber mit der Konkurrentin Syke Diamonds, die etwas leichter starten dürfte und zuvor gut in Form war, einiges zu tun. Das Rennen diente aber ohnehin nur als Vorbereitung für das nächste Duell mit Stellar Wind im Beholder Mile Stakes, welches die Favoritin aber erneut klar für sich entschied. Vale Dori konnte sie mehr unter Druck setzten als im letzten Duell, die beste Stute Amerikas wurde aber ihrem Ruf auch in diesem Pferderennen gerecht und sicherte sich einen weiteren Gruppe 1 Sieg. Nachdem Vale Dori Anfang des Jahres 2017 sehr aktiv gewesen war, verwunderte es ein wenig dass sie nur einen weiteren Start in der laufenden Saison absolvieren konnte und dafür das Clement L. Hirsch Stakes wählte, wo sie unter gleichem Gewicht erneut auf Stellar Wind traf. Dieses Mal hätte es aber für einen Sieg gegen Stellar Wind fast gereicht und Vale Dori gab nur wiederwillig und sehr langsam auf den letzten Metern nach und ging mit weniger als einer halben Länge gegen die klare Favoritin unter

Danach musste sie leider den Rest des Jahres und bis weit in die Saison 2018 pausieren, meldete sich aber im Mai 2018 mit einem Start im Adoration Stakes zurück. Das Gruppe 3 Rennen hätte leichtes Spiel für die Gruppe 1 Siegerin sein sollen und noch beim Einbiegen in die Zielgerade sah es klar so aus, als ob Vale Dori das Rennen gewinnen sollte. Dann duckte sie sich aber hinter die ermüdende Front Runnerin Demigoddess, traf vermutlich deren Hinterläufe mit ihren Vorderläufen und viel weit zurück. Ihr Jockey Mike Smith nahm sie nach dem Manöver auch sofort zurück und lies den Rest des Feldes ziehen und auch im Beholder Stakes einen Monat später lief sie nicht so auf wie es von ihr erwartet worden war. Das Rennen war mit Unique Bella aber auch gut besetzt und Vale Dori suchte sich noch im selben Monat mit dem Santa Lucia Stakes ein einfacheres Rennen in dem sie als klarer Favoritin starten konnte – aber erneut floppte. Im Tranquility Lake Stakes nach zwei Monaten Pause ging sie wieder als Favoritin an den Start, scheiterte aber dieses Mal an Shenandoah Queen, die ihr ohne Mühen enteilen konnte.

Im Zenyatta Stakes traf sie wieder auf die Konkurrentin, konnte aber dieses Mal besser auflaufen und für Bob Baffert den Tag retten, nachdem Abel Tasman an diesem Tag absolut nicht feuern konnte.

 Bedenkt man, dass die mehrfache Gruppe 1 Siegerin hier nur unter den Außenseiterinnen rangiert, kann man sehen wie stark dieses Rennen besetzt ist, und sie sollte tatsächlich nicht auf den vorderen Plätzen landen.
Wonder Gadot: Die kanadische Medaglia D’oro Tochter hat sich nach ihrem Wechsel nach Amerika hervorragend entwickelt und 2018 zwei souveräne Siege eingefahren.
Aber auch bei den ersten Versuchen in Kanada in den dortigen Black Type Rennen konnte Wonder Gadot schon durchaus überzeigen, so holte sie im September 2017 im Natalama Stakes gut auf  die Zweite Dixie Moon auf, aber Capla Temptress war noch besser in Form und hatte Vorsprung auf die beiden herauslaufen können, den keiner bis zum Ziel mehr aufrollen konnte.

Wonder Gadot gewann danach das Gruppe 3 Mazarine Stakes und mit dem Sieg im Rücken ging es zum BC Juvenile Fillies in Del Mar, wo sie auf einem guten sechsten Platz landete. Wo normalerweise die Teilnahme am Breeders Cups im November so langsam das Ende der Saison für die meisten Pferde einläutet, blieb Wonder Gadot beneidenswert aktiv. In den letzten Monaten von 2017 startete sie noch im Demoiselle Stakes auf Gruppe 2 Ebene und gewann dort erwartungsgemäß souverän. Bereits im Januar startete sie dann im Silverbulletday Stakes auf Listed Ebene und blieb dem Kurs in Fair Grounds auch für die nächsten Rennen treu. In der Zeit von Januar bis Juli bestritt Wonder Gadot nun sieben Rennen, davon wurden viele der Starts in Black Type Rennen wie dem Rachel Alexandra Stakes, dem Fair Grounds Oaks oder dem Fantasy Stakes mit guten Platzierungen abgeschlossen. Ihre klar beste Leistung zeigte sie dabei beim Start im Longines Kentucky Oaks in Churchill Downs wo sie hinter Monomy Girl einen hervorragenden zweiten Platz belegen konnte, und die Favoritin musste hart arbeiten, um Wonder Gadot abzuschütteln.

Sie hatte danach im Travers Stakes mit den Männern zu tun und tat sich erwartungsgemäß schwer, hat aber eine konstante Leistung in diesem Jahr gezeigt und im Kentucky Oaks für eine handfeste Überraschung gesorgt., zudem kehrt sie hier gegen das eigene Geschlecht zurück auf die Rennstrecke. Allerdings hatte sie eine sehr harte Saison und so langsam kann die Vielzahl von Rennen ihren Tribut fordern und der abgeschlagene Platz im Travers Stakes hinter Catholic Boy liegt mit Sicherheit nicht nur an der anstrengenden Saison – vielleicht lag es dann aber doch auch an dem Kurs in Saratoga, denn im Zenyetta Stakes legte sie ein gutes Rennen hin und blieb an Monomy Girl und Midnight Bisou dran.

Wow Cat: Die Lookin At Lucky Tochter wechselte nach einigen bemerkenswerten Erfolgen in Chile zu Chad Brown. So gewann sie in Südamerika unter anderem das Premio Alberto Solari Magnasco und das Gran Criterium Mauricio Serrano Palma, bevor sie im Herbst letzten Jahres nach Amerika und zu Chad Brown wechselte. Dieser lies sie im St.Leger Stakes in Gulfstream Park auflaufen, welches sie erwartungsgemäß gewinnen konnte, dann ging in die Winterpause die mit einen Start im Gruppe 3 Shuvee Stakes beendete. Dort schien sie noch nicht richtig fit zu sein und musste sich der starken Front Runnerin Farrell geschlagen geben, mit dem zweiten Start in der neuen Saison kann sie aber besser in Form und konnte zuletzt das Beldame Stakes gewinnen, was sie zu einer lebendigen Außenseiterin hier macht


Der Tipp basiert auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

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