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Cheltenham Festival Tag 2 – 14.03.2018 – Betway Queen Mother Champion Chase – Pick: Altior

12. März 2018 / phil
Pferderennen in England

16:30 Betway Queen Mother Champion Chase- Gruppe 1

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Für 5jährige und ältere Pferde  | Distanz: 3.219 m  | Untergrund: Weich
Das Highlight des heutigen Tages und das wichtigste 2m Chase Rennen der Saison wird wie immer eine spannende Angelegenheit. Das Queen Mother Champion Chase ist ein Gruppe 1 National Hunt rennen, in dem zwölf Hürden auf dem alten Kurs in Cheltenham übersprungen werden müssen. Das Rennen ist wenig überraschend das wichtigste Minimum-Distanz Chase Rennen der gesamten Saison, kam dabei aber erst 1959 zum Cheltenham Festival dazu, den Namen bekam das Rennen im Jahr 1980 als Danksagung und Geschenk zum 80ten Geburtstag an die Queen Mother, die über Jahre hinweg Rennpferde besessen hat und den Sport aktiv unterstützt hat.
Wie immer wird das Rennen von den besten 2m Rennpferden der Welt besucht und auch dieses Jahr bietet das Rennen Stoff für Legenden. Altior läuft ein starkes Rennen nach dem anderen, während der großartige Douvan zwölf Monate auf der Ersatzbank verbringen musste. Min lief im letzten Versuch sein bestes Rennen der Saison und wird hier gefährlich sein, und auch Politologue darf nicht unterschätzt werden!
Wer kein Interesse an der Einschätzung der einzelnen Starter hat, geht einfach zum Fazit und der Kurzzusammenfassung am Ende!

Das Starterfeld im Überblick:

Altior:  Der High Chaparral Sohn im Besitz von Mrs Patricia Pugh gewann seine letzten zwölf Rennen in Folge und konnte sich bereits bei den letzten beiden Festivals einen Titel sichern, und nichts weniger ist der Anspruch auch in diesem Jahr.

Im Jahr 2016 errang er beim Festival im Supreme Novices‘ Hurdle Min und Buveaur D’Air nieder und konnte die beiden souverän schlagen, was ihn den Ruf eines der besten Läufer über Hürden einbrachte und ihn fest am Zenit des National Hunt Pferdesports in England etablierte.

Er kehrte in der neuen Saison danach noch stärker als zuvor zurück und nach einem Pflichtsieg in einem Novice Chase Rennen führte er seine Siegesserie im Gruppe 1 Henry VIII Novices‘ Chase sowie dem Gruppe 2 Wayward Lad Chase fort. Die neue Disziplin schien ihm noch mehr zu liegen als die Hürdenrennen zuvor und Altior lies 2017 im Vorfeld des Festivals im Gruppe 2 Game Spirit Chase einen weiteren ungefährdeten Sieg folgen. In drei Duellen hatte Kim Baileys Charbel keine Chance gegen Altior und auch Gegner wie Min, Marracudja, Forx Norton oder Dodging Bullets waren komplett chancenlos gegen den talentierten Chaser von Nicky Henderson. Kein Wunder also, dass er im Arkle Chase 2017 erneut als Favorit auflief, diesem Rang aber auch im Rennen durchweg gerecht wurde. Im Arkle konnte sich Altior vor der letzten Hürde in eine exzellente Ausgangsposition bringen und den Rest des Feldes dann auf den letzten hundert Yards locker hinter sich lassen, wenn er mehr unter Druck geraten wäre, wäre sicher auch noch mehr drin gewesen.

Altior machte vor der Sommerpause noch einen Zwischenstopp im Gruppe 1 bet365 Celebration Chase, wo er gegen Special Tiara antreten musste. Zwischen den letzten beiden Hürden machte Altior allerdings erneut klar, warum er der beste Chaser in Großbritannien ist und zog den Verfolgern mühelos davon. Dann folgte die lange Pause zur neuen Saison 2017/18 und die Frage, in welcher Form er auflaufen würde Er hatte eine Luftröhrenoperation im Herbst letzten Jahres und wird sein Training unterbrochen haben müssen und hatet sich für sein Saisondebüt ein kleines Rennen ausgesucht, in dem auch eines der überragenden Phänomene der neuen Saison auflaufen würde – Politologue, der zuvor über die 2m die Konkurrenz regelmäßig deklassiert hatte. Das Rennen war faktisch ein Matchrace zwischen den beiden und Valdez als Dritter spielte nie eine Rolle. Bis zur letzten Hürde liefen Politologue und Altior Seite an Seite, dann wurde Altior aber von seinem Jockey Nico De Boinville losgeschickt und setzte sich locker von seinem Verfolger ab. Auch beim erneuten Aufeinandertreffen mit dem Konkurrenten heute sollte es kein anderes Ergebnis geben.

Douvan: Der Walk In The Park Sohn wird von Willie Mullins trainiert und hat in seinen Rennen bisher sich immer in hervorragender Form präsentieren können. Es wird aber spannend werden, ob er sich nach einen Jahr Zwangspause vom letzten Festival in einer Form zeigt, die Altior gefährlich werden kann. Er hat in seinen Rennen klar gezeigt, dass er das Potential hat, aber die lange Pause ist eine riesige Sorge gegen den herausragenden Altior.
Douvan begann seine Karriere wie so viele von Mullins trainierte Pferde in Frankreich und wechselte 2014 nach Irland. Danach begann eine lange Serie von Siegen, begonnen mit einem Novice Rennen und dem Schritt auf die Gruppenebene sofort danach. Er gewann das Gruppe 2 sportinglife.com Moscow Flyer Novice Hurdle mit Leichtigkeit und machte sich damit zum Favoriten des Gruppe 1 Sky Bet Supreme Novices‘ Hurdle beim Cheltenham Festival 2015, wo er Shaneshill, Sizing John und L’Ami Serge schlagen konnte. Danach folgte eine reine Formsache im Gruppe 1 Herald Champion Novice Hurdle in der selben Saison und eine 208 tägige Pause bis zum Debüt in der neuen Saison.
Der Einstand in die neue Saison und die neue Chase-Disziplin war wie gewohnt fehlerlos und er schlug Sizing John ein weiteres Mal im Racing Post Novice Chase, auch wenn er an der letzten Hürde einen schweren Fehler einbaute. Er gewann das Racing Post Arkle Challenge Trophy Chase beim Cheltenham Festival 2016 mit einer beeindruckenden Leistung und keiner der Konkurrenten hatte eine Chance, Douvan auch nur nahe zu kommen. Sizing John belegte ein weiteres Mal die Position hinter Douvan, der danach das Gruppe 1 Doom Bar Maghull Novices‘ Chase und das Ryanair Novice Chase gewann, ohne jemals in Schwierigkeiten zu geraten. Danach legte er erneut eine 227 tägige Pause ein, die er mit einem Sieg im Kerry Group Hilly Way Chase beendete. Obwohl es sich dabei um ein Gruppe 2 Rennen handelte, war das Rennen bis auf den Favoriten nur moderat besetzt und Douvan hatte den nächsten Gruppensieg schnell in der Tasche. Es folgte ein erneuter Sieg gegen Sizing John im Paddy Power Cashcard Chase, welche durchaus gut besetzt war. Dagegen war der letzte Sieg vor dem Festival 2017 im Gruppe 2 BoyleSports Tied Cottage Chase ein reiner Trainingslauf und nur der Start beim Cheltenham Festival 2018 stellte wieder einigen Anspruch an Douvan.
Douvan startete in sein drittes Festival als der höchste Favorit des gesamten Festivals und trat gegen eine Menge Konkurrenten an, die er zuvor schon deklassiert hatte, die Siegesserie von Douvan sollte nach 14 Siegen in folge aber im März 2018 abreißen. Er verletzte sich im Betway Queen Mother Champion Chase 2017 und musste sich mit einem siebten Platz zufrieden geben. Die Verletzung hielt ihn von einem weiteren Start in der Saison ab und die Probleme hielten auch in der neuen Saison an, so dass er nun in dem Rennen in der neuen Saison debütiert, in dem er sich letztes Jahr verletzt hat. Ein ganzes Jahr Pause und das Saisondebüt in einem der härtesten Rennen des Festivals sind die offensichtlichen Probleme, Ruby Walsh reitet trotzdem auf Douvan und nicht auf Min, was Grund zur Hoffnung gibt. Auch Trainer Willie Mullins zeigt sich zuversichtlich für die Rückkehr von Douvan.

Min: Ebenfalls ein Walk In The Park Sohn und ein weiterer Starter von  Mullins, der in Frankreich geboren und trainiert wurde. Nach einigen erfolgreichen Starts über Hürden konnte Min sich im Jahr 2016 beim Festival mit einem zweiten Platz hinter Altior im Sky Bet Supreme Novices‘ Hurdle platzieren. Nach der Sommerpause wechselte Min wie erwartet die Disziplin und startete nun in den Chase Rennen.

Min gewann sein Chase Debüt im November 2016 mit Leichtigkeit und rein subjektiv besser als vieles, was er über Hürden gezeigt hatte. Den guten Eindruck aus seinem Chase Debüt bestätigte er im Dezember. Dort stand dann im Gruppe 1 Racing Post Novice Chase allerdings der erste richtige Test an, welchen Min mit einem beeindruckenden Lauf meisterte. Die Konkurrenz rund um Identity Thief und Road To Respect war nicht schlecht besetzt, auf dem weichen Boden hatte Min aber keinerlei Schwierigkeiten, sich vor der letzten Hürde an die Front zu setzen und über 9 Längen auf den Zweiten herauszuholen.

Erst 11 Monate später konnte Min wieder auf die Rennstrecke zurückkehren, wobei das erste Rennen in Gowran Park kein Maßstab war. Gerade einmal zwei Gegner liefen in dem Handicap auf, dementsprechend locker war der Sieg aber auch. Wieder war es der Dezember, in dem der erste richtige Test der Saison folgen sollte. Gegen Simply Ned gewann Min zwar mit einem Nacken im Paddy’s Rewards Club Chase, behinderte den Zweiten allerdings auf der Zielgeraden und wurde daher auf den zweiten Platz degradiert. Der schnelle Untergrund lag ihm offensichtlich nicht und er sehnte sich nach dem weichen Boden, der normalerweise im Winter in England vorherrscht und die er im Coral Dublin Chase im Februar auch bekommen sollte. Dabei trat er erneut gegen Simply Ned an, wurde aber im Vorfeld schon klar als Favorit gehandelt und wurde diesen Erwartungen mit einem 12 Längen über Simply Ned auch komplett gerecht. Min fühlt sich auf weichem Boden extrem wohl und hat im letzten Rennen eine Leistung gezeigt, die durchaus einem Queen Mother Champion Chase Siegers würdig wäre

Ordinary World schaffte im Winter 2016 um diese Zeit einen überraschend guten zweiten Platz im Gruppe 2  Craddockstown Novice Hurdle sowie dem Gruppe 1 Racing Post Novice Chase und zementierte diese Leistung mit einem dritten Platz im Gruppe 1 Racing Post Arkle Challenge Trophy Novices‘ Chase beim Cheltenham Festival 2017 hinter Altior.

Diese Leistung wurde noch einmal im April im Gruppe 1 Ryanair Novice Chase getoppt, wo er hinter Great Field Zweiter wurde. Die Leistungen in der neuen Saison 2017/18 kommen an die Leistungen aus dem letzten Jahr leider nicht heran und er musste sich in seinen letzten beiden Rennen jeweils Min klar geschlagen geben.

PolitologueDer Poliglote Sohn könnte es erneut schaffen, seine Position als Front Runner in diesem relativ kleinen Feld zu sichern, kommt aber auch mit Konkurrenz um die Führung klar und wird sicher stellen, dass dieses Rennen mit einem ordentlichen Tempo gelaufen wird.

Seine Karriere begann in Frankreich, bereits nach zwie Starts und einem gewonnenen Handicap wechselte er noch in der Saison 2015 zu Paul Nicholls, der ihn im Dezember 2015 das erste Mal über Hürden starten lies. Er hätte das Rennen in Cheltenham vermutlich gewonnen, wenn er nicht an der letzten Hürde Sam Twiston Davies abgeworfen hätte und so North Hill Harvey den Vorteitt gelassen hätte. Der Eindruch aus dem ersten Rennen war jedenfalls so gut, dass er noch im Dezember sein erstes Gruppe 1 Rennen bestritt, allerdings traten im Challow Hurdle nur drei Starter an und Barters Hill hatte das Rennen fest im Griff. Trotzdem wurde das Festival 2015 ins Auge gefasst, auf dem Weg dorthin gewann Politolouge das Bathwick Novices‘ Hurdle im Februar 2016 mit Leichtigkeit. Trotz des immer noch leichten Gewichts verlief allerdings der Start im Coral Cup alles andere als erfolgreich und Politologue musste sich weit hinten im Feld einsortieren, nachdem er schlicht nicht die Form hatte, um mit den Führenden mithalten zu können.
Paul Nicholls reduzierte danach den Anspruch an seinen Starter und lies ihn zunächst über den Sommer zurück ins Trainingslager kommen. Dazu wechselte Politologue in der Saison 16/17 die Disziplin und startete fortan in Chase Rennen, was ihm sichtlich gut getan hat. Bereits den ersten Start nach der Sommerpause gewann er mit Leichtigkeit und auch der Lauf im Gruppe 2 Mitie Noel Novices‘ Chase gegen ein kleines Feld war mehr Formsache als wirkliche Herausforderung. Im Januar 2017 erlitt er etwas überraschend im Gruppe 2 Evening Novices‘ Chase eine Niederlage gegen Waiting Patiently, der allerdings einen sehr guten Tag erwischt hatte und eines seiner besten Rennen bisher lief.

Mit einem weiteren kleinen Vorbereitungslauf ging es dann zum Festival und dem Gruppe 1 JLT Novices‘ Chase, wo er hinter Yorkhill, Top Notch und Disko einen guten vierten Platz belegen konnte. Zwar wurde er während dem Rennen den ersten drei nicht wirklich gefährlich, bis zur vorletzten Hürde lief er aber ganz vorne mit und hatte damit einen seiner größten Erfolge zu feiern.

Dementsprechend lief er im Gruppe 1 Doom Bar Maghull Novices‘ Chase als Co-Favorit auf, stürzte aber erneut an der letzten Hürde, als er von San Benedeto und Forest Bihan stark unter Druck gesetzt wurde und von seinem Jockey Sam Twiston Davies bereits hart angetrieben werden musste. So richtig den Anschluss an die absolute Spitzengruppe hatte Politologue damit erneut verpass, nach der Sommerpause kam er im Gruppe 2 188Bet Haldon Gold Cup allerdings erneut in Bestform zurück. In jenem Rennen konnte er auf weichem Boden über 2m1f San Benedeto souverän schlagen, und dass, obwohl der Konkurrent einige Pfund leichter unterwegs gewesen war. Auch beim nachfolgenden Lauf im Gruppe 1 Betfair Tingle Creek Chase  setzte sich Politologue erneut durch, dieses Mal gegen den hoch gehandelten Fox Norton, wenn auch nur mit einer halben Länge. Nach der letzten Hürde schaffte es Politologue, Fox Norton unter einem harten Ritt immer knapp hinter sich zu halten und damit dem eigentlich haushohen Favoriten den Sieg zu verwehren, was seine bisher beste Leistung darstellt.

Im nachfolgenden Gruppe 2 Unibet Desert Orchid Chase war mit Special Tiara eigentlich ein hochklassiger Konkurrent angetreten, der Politologue auf Herz und Nieren hatte testen sollen, allerdings stürzte Special Tiara an der achten Hürde und beendete damit das Rennen für sich. Zu diesem Zeitpunkt war Special Tiara noch in bestem Lauf und hätte mit Sicherheit für Gefahr gesorgt, so gewann Politologue ungefährdet gegen die verbleibenden beiden Außenseiter. Er hat sich zu einem der besten 2miler im britischen Pferderennsport entwickelt, fand in Altior aber seinen Meister im Betfair Exchange Chase gefunden und verlor das Rennen am Ende klar gegen das Ausnahmepferd. Das Rennen war faktisch ein Matchrace zwischen den beiden und Valdez als Dritter spielte nie eine Rolle. Bis zur letzten Hürde liefen Politologue und Altior Seite an Seite, dann wurde Altior aber von seinem Jockey Nico De Boinville losgeschickt und setzte sich locker von seinem Verfolger ab. Auch beim erneuten Aufeinandertreffen mit dem Konkurrenten heute sollte es kein anderes Ergebnis geben.

Special Tiara: Der Kayf Tara Sohn ist mittlerweile ein wahrer Veteran in dieser Disziplin und kann auf eine Reihe von erfolgreichen Jahren zurückblicken. Der Starter von Henry De Bromhead versuchte sich bereits im Jahr 2014 das erste Mal beim großen Festival und belegte im Champion Chase immerhin einen sechsten Platz. Das Jahr zuvor hatte er mit dem Sieg im Maghull Novices‘ Chase bereits seinen ersten Gruppe 1 Sieg feiern können und Trainer und Pferd blieben seitdem dem Festival und den Gruppe 1 Rennen treu. Dem sechsten Platz beim Festival folgte ein dritter Platz im Gruppe 1 Celebration Chase hinter Sire De Grugy und ein durchaus von Erfolg geprägter Abstecher auf das Flat und zu den Hürdenrennen.

Der erste Start in der neuen Saison verlief im Fortria Chase auf Gruppe 2 Ebene noch wenig erfolgreich, danach konnte aber das Gruppe 2 Desert Orchid Chase gewonnen werden. Der Sieg im Dezember musste als Vorbereitung für das Festival 2015 ausreichen, der Start im Champion Chase war aber überraschend gut mit einem dritten Platz beendet worden, nur drei Längen hinter dem Sieger Dodging Bullets. Special Tiara war damit ein Ausrufezeichen gelungen, welches er mit einem Sieg im Gruppe 1 Celebration Chase über Sprinter Sacre und Mr Mole noch einmal unterstrich. Dieser Lauf in Sandown im April 2015 war der beste Lauf von Special Tiara in seiner Karriere bis dato, und sowohl die 3219m als auch der gute Untergrund brachten das Beste in ihm heraus.

Umso überraschender war die erneute Niederlage im Fortria Chase im November nach der ausgedehnten Sommerpause, wieder steigerte sich Special Tiara aber beim zweiten Start in der neuen Saison und konnte einen zweiten Platz im Gruppe 1 Tingle Creek Chase hinter Sire De Grugy erringen. Wieder wurde eine Pause bis März eingelegt, und wieder war es ein dritter Platz, der beim Champion Chase beim Festival herausgelaufen werden konnte. Special Tiara war wieder als klarer Außenseiter gehandelt worden und erneut nur knapp 3 Längen hinter dem Sieger und nur einen Nacken hinter Un De Sceaux ins Ziel eingelaufen. Die Vorbereitung auf das wichtigste Festival der Saison schien damit alles andere als zufällig so gewählt, 2016 konnte Special Tiara die Form aber nicht wie im Vorjahr auf die nächsten Rennen ausdehnen. Einer klaren Niederlage im Irish Champion Chase folgte das Ende der aktuellen Saison und die Sommerpause, sowie die wenig überraschende Niederlage beim Saisondebüt im Gruppe 2 Shloer Chase. Zum dritten Mal in Folge steigerte sich Special Tiara beim zweiten Lauf in der Saison, auch wenn der Sieg im Desert Orchid Chase gegen Sir Valentina äußerst knapp war. Vielleicht gab es deswegen einen weiteren Start im Januar im Clarence House Chase, der allerdings mit einem letzten Platz zuende ging.

Das Champion Chase war auch 2017 wieder das Ziel von Special Tiara, und da das Festival unter dem Ausfall vieler Favoriten zu leiden hatte, ging der Starter von Henry De Bromhead trotz der schlechteren Leistung im Jahr 2017 als kleinerer Außenseiter an den Start, als in den Vorjahren. Dieses Mal reichte es dann auch tatsächlich für den Sieg gegen Fox Norton, der als einziger einen harten Kampf um den Sieg lieferte, aber mit einem Nacken beim Zieleinlauf verlor. Beim Celebration Chase im April in Irland war dann allerdings auch Altior wieder mit von der Partie und zeigte Special Tiara, wo der Hammer hängt. Ein zweiter Platz auf Gruppe 1 Ebene vor San Benedeto und Vaniteux ist zwar nicht schlecht, aber es war deutlich, dass es dem Champion Chase 2017 an Klasse gefehlt hatte und nicht mit den Rennen der Vorjahre vergleichbar gewesen war.

Die Sommerpause 2017 wurde mit einem Start im The Cheltenham Chase im November beendet, der wie zu erwarten mit einem abgeschlagenen dritten Platz hinter Fox Norton beendet wurde. Die erhoffte Steigerung im zweiten Rennend er Saison blieb dieses Mal aber leider aus und er stürzte im Unibet Desert Orchid Chase an der achten Hürde, als er immer noch stark auflief und alle Chancen auf den Sieg gegen Politologue hatte. Der Sturz schien seine Spuren hinterlassen zu haben, denn im Gruppe 2 Coral Dublin Chase unterlag er Min sehr deutlich und müsste schlagartig zu seiner Form der letzten Jahre zurückkehren, um einen erneuten Platz hinter Altior erringen zu können.

Pferdewetten-online.info – Einschätzung

Douvan startete in sein drittes Festival letztes Jahr als der höchste Favorit des gesamten Festivals und trat gegen eine Menge Konkurrenten an, die er zuvor schon deklassiert hatte, die Siegesserie von Douvan sollte nach 14 Siegen in folge aber im März 2018 abreißen. Er verletzte sich im Betway Queen Mother Champion Chase 2017 und musste sich mit einem siebten Platz zufrieden geben. Die Verletzung hielt ihn von einem weiteren Start in der Saison ab und die Probleme hielten auch in der neuen Saison an, so dass er nun in dem Rennen in der neuen Saison debütiert, in dem er sich letztes Jahr verletzt hat. Ein ganzes Jahr Pause und das Saisondebüt in einem der härtesten Rennen des Festivals sind die offensichtlichen Probleme, Ruby Walsh reitet trotzdem auf Douvan und nicht auf Min, was Grund zur Hoffnung gibt. Auch Trainer Willie Mullins zeigt sich zuversichtlich für die Rückkehr von Douvan. Min fühlt sich auf weichem Boden extrem wohl und hat im letzten Rennen eine Leistung gezeigt, die durchaus einem Queen Mother Champion Chase Siegers würdig wäre. Er schlug Ordinary World bereits zwei Mal in dieser Saison und dieser sollte genau so wenig Chancen haben wie Ar Mad oder God’s Own. Special Tiara stürzte im Unibet Desert Orchid Chase an der achten Hürde, als er immer noch stark auflief und alle Chancen auf den Sieg gegen Politologue hatte. Der Sturz schien seine Spuren hinterlassen zu haben, denn im Gruppe 2 Coral Dublin Chase unterlag er Min sehr deutlich und müsste schlagartig zu seiner Form der letzten Jahre zurückkehren, um einen erneuten Platz hinter Altior erringen zu können. Der High Chaparral Sohn im Besitz von Mrs Patricia Pugh gewann seine letzten zwölf Rennen in Folge und konnte sich bereits bei den letzten beiden Festivals einen Titel sichern, und nichts weniger ist der Anspruch auch in diesem Jahr. Mit der langen Pause von Douvan hat sein Hauptkonkurrent ein erstes Problem, allerdings darf Douvan nie unterschätzt werden und auch Min kann hier sehr wohl einen Sieg erringen.

Pick: Altior


Der Tipp basiert auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

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