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Die ersten Nominierungen sind raus aus dem Arc.

27. September 2022 / phil
Pferdewetten News

Luxembourg, Alpinista und Adayar sind nach der ersten Verzichts – Runde noch beim Arc dabei.

Luxembourg, Alpinista und Adayar sind unter den 27 verbleibenden Teilnehmern für den Sonntag, den Qatar Prix de l’Arc de Triomphe (3.05), nach der ersten Verzichtsrunde heute am Montag.

Mehr als 50 Pferde wurden aus Europas reichstem Rennen genommen, darunter Pyledriver, Hurricane Lane, Bay Bridge und Nashwa.

Der Sieger des vergangenen Jahres, Torquator Tasso, bleibt genauso in Betracht, wie der Prix du Jockey Club und dem Coral-Eclipse-Sieger Vadeni und Titleholder, der einen lang ersehnten ersten Sieg in Arc für Japan sichern möchte.

Der Sieger des Irish Derby, Westover, bleibt auf Kurs für das 5-Millionen-Euro-Rennen, das am Sonntag sowohl auf ITV als auch auf Sky Sports Racing übertragen wird.

Zu den britischen Teilnehmern gehören auch die von John und Thady Gosden trainierten Mishriff und Mostahdaf, der von William Haggas trainierte Alenquer und West Wind Blows für Simon und Ed Crisford. Luxembourg, der bei einer allgemeinen Quote von 4: 1 an der Spitze der Wettquoten steht, könnte von Ballydoyle-Stallkollegen Broome begleitet werden, während Jim Bolger mit Mac Swiney und dem von Ger Lyons trainierten Thunder Kiss vertreten sein könnte.

Alpinista, trainiert von Sir Mark Prescott, hat sich in den letzten 24 Stunden bei Coral als ziemlich beliebt erwiesen und ist seit der Aufgabe der anderen (also nach Reduzierung des Feldes ) auf 11-2 (von 7) gesunken.

Coral’s John Hill sagte: „All die Unterstützung in den letzten 24 Stunden in unseren Arc-Wetten war für Alpinista. Wenn das Interesse an der Stute in den kommenden Tagen weitergeht, könnte sie am Sonntag um die Favoritenrolle kämpfen.

„Wir haben auch hinter dem Coral-Eclipse-Sieger Vadeni Unterstützung gesehen. Er ist jetzt hinter Luxembourg und Alpinista auf Platz drei in der Wettquote.“

Am Dienstagmorgen findet eine zweite Aufgabe statt, am Mittwochmorgen werden Zusatzplätze und mögliche Teilnehmer aufgeführt. Die Siegerin des Melbourne Cups, Verry Elleegant, soll für 120.000 € in das Rennen aufgenommen werden.

Der Favorit im Detail:

Luxembourg: Der Camelot Sohn von Trainer A P O’Brien hat sich in seiner noch recht kurzen Karriere bisher kaum Schwächen geleistet und ist schnell ganz oben angekommen im Rennsport in England.

Die Karriere von Luxembourg begann am 14.07.2021 in Killarney über die Distanz von einer Meile mit einem zwei Längen Sieg, bevor er nach kurzer Pause in Curragh im September gleich auf Gruppnebene hoch ging und das Gruppe 2 Alan Smurfit Memorial Beresford Stakes als Favorit locker gewann. Dabei wurde Luxembourg zunächst im hinteren Bereich des Feldes gehalten, allerdings war das Feld recht dicht gepackt und Luxembourg hielt trotz seines hinteren Platzes den Anschluss an die Pacesetter, so dass er 400m vor dem Ziel locker außen um das Feld herum gehen konnte und sich innerhalb der letzten 200m dann leichten Fußes vom Feld absetzte. Der souveräne Sieg führte zu einem schnellen nächsten Start auf Gruppe 1 Ebene in Doncaster im Vertem Futurity Trophy Stakes (Group 1) über weichen Untergrund. Der lag Luxembourg vielleicht nicht ganz so sehr wie der schnellere Untergrund zuvor, aber der Sieg von Luxembourgh war auch hier nie gefährdet und der Hengst tat immer genug, um sich auf der Zielgeraden in Führung zu halten und das Rennen am Ende mit fast zwei Längen Vorsprung zu gewinnen.

Da die Flat Saison ihrem Ende zuging, ging auch Luxembourg in die Winterpause und kam aus dieser dann ohne weitere Vorbereitung im Qipco 2000 Guineas Stakes in Newmarket wieder. Das ist ohne einen Frischmacher in der aktuellen Saison aber immer ein wenig schwierig, schließlich ist das ein Classic Rennen und immer extrem gut besetzt, wie auch dieses Jahr – und so verpatzte Luxembourg ein wenig den Start und stolperte danach auch noch über die eigenen Hufe und musste sich so erneut im hinetren Bereich des Feldes einfinden. Luxembourg versuchte dann, 800m vor dem Ziel ein wenig Boden auf die Führenden gut zu machen, hatte aber nicht das Tempo dafür und schaffte es nicht, den Rückstand auf die Führenden wett zu machen. Das war kein schlechtes Rennen – überhaupt nicht, aber eben auch nicht gut genug für einen potentiellen Classic Sieger – da hätte ein Rennen zuvor sicher gut getan, aber Corona war ja auch noch am wüten und so musste es das zweite Rennen in der Saison richten.

Wobei, auch einige Wochen später im August im Gruppe 3 Fitzdares Royal Whip Stakes tat sich Luxembourg recht schwer. Er war hinter den Pacesettern einsortiert worden und hatte von da aus auch eine gute Position für seinen Angriff, aber als es dann darum ging, das Fed hinter sich zu lassen, hatte Luxembourg so seine Probleme und bekam von Insinuendo einen harten Kampf geliefert, den der 2/9F Luxembourg nur knapp für sich entscheiden konnte.

Dann kam das Irish Champion Stakes in Leopardstown, wo Luxembourg wieder als einer der Favoriten galt, aber klar in der Bringschuld war nach seinen beiden vorangegangenen Läufen. wieder hielt sich Luxembourg nach dem Start hinter den Führenden im Mittelfeld auf, fand aber diesmal 400m vor dem Ziel die nötige Kraft um sich relativ schnell an die Spitze des Feldes zu setzten, hatte da 200m vor dem Ziel einen längeren Kampf mit Onesto, der das Feld von hinten aufgerollt hatte, bezwang den Konkurrenten aber auf den letzten Metern vor dem Ziel und feierte einen weiteren Sieg für die Dreijährigen in diesem prestigeträchtigen Rennen. Die 3yo besetzten auch die ersten drei Plätze im Irish Champion Stakes und werden hier auch hoch gehandelt, um es im Arc krachen zu lassen.

Vadeni

Der französische Classic-Sieger Vadeni hat seinen Einstieg in England mi einem Sieg erfolgreich bestehen können und kommt in seine Heimat zurück, um seine Niederlage im Irish Champion Stakes gegen Luxembourg zu rächen.

Die Karriere von Vadeni, der von J-C Rouget trainiert wird und Aga Khan gehört begann in Frankreich am 26.07.2021 auf dem Kurs in La Teste De Buch mit einem Sieg, bevor er in Deauville sein erstes Gruppenrennen in Form des Gruppe 3 Criterium du Fonds Europeen de l’Elevage gewinnen konnte. Überraschend scheiterte er im September 2021 bei dem zweiten Versuch in einem Gruppenrennen und auch nach der Winterpause im April in Longchamp beim Prix de Fontainebleau scheiterte er überraschend mit einem fünften Platz, fand dann aber seine Form wieder und gewann das Gruppe 3 Prix de Guiche mit Leichtigkeit und setzte im Gruppe 1 Qatar Prix du Jockey Club im Juni dann noch einmal einen drauf, als er mit fünf Längen gegen die Konkurrenz gewann.

Vadeni war in dem Rennen prominent platziert und begann 400m vor dem Ziel langsam das Feld aufzurollen, war 300m vor dem Ziel vorne und ging 2 Längen klar vor das Feld, von wo aus er seinen Vorsprung noch weiter ausbaute und locker gegen den Rest der Pferde gewann, die keine Chance gegen den Sieger hatten.

Dann folgte der Wechsel nach England nach Sandown, wo er im Coral Eclipse startete, ein Rennen, welches Teil der British Champions Series ist und natürlich mit Gegnern wie Native Trail und Mishriff stark besetzt war. Trotzdem konnte Vadeni auch dieses Rennen gewinnen, obwohl er sich hier ganz hinten im Feld einsortierte und erst 600m vor dem Ziel begann nach vorne zu gehen. Er musste nach außen wechseln um freie Bahn für den Schlusssprint zu haben und tat gerade so genug, um am Ende zu gewinnen – Mishriff hatte Pech, nicht mehr an ihn heran zu kommen, allerdings bestätige Vadeni die Form gegen den Konkurrenten dann in Irland im Irish Champion Stakes mit einem dritten Platz vor Mishriff auf dem vierten Platz, der wieder nicht an die Pferde vor sich heran kam.

Vadeni hatte sich im hinteren Bereich des Feldes aufgehalten und erst langsam 400m vor dem Ziel damit begonnen, das Feld von hinten aufzurollen, hatte dann beim ausfächern in der Zielgeraden Pech, dass sich seine Lücke schloss und musste nach Innen wechseln, holte sich da den dritten Platz, hatte aber keine Chance gegen Onesto und den Sieger Luxembourg, die sich über eine Länge vom Feld abgesetzt hatten und auf und davon waren.

Ich bin mir nicht sicher, ob ein großes Feld und längere Distanz das sind, was Vademi sucht – aber er ist natürlich auch nicht ohne Chancen und hat sich auf höchstem Niveau mehrfach bewiesen.

Alpinista: Die Frankel Tochter von Trainer Sir Mark Prescott begann ihre Karriere im Jahr 2019 in Epsom in einem Maidenrennen über 1400m, welches sie gleich mal mit zwei Längen gewinnen konnte! Nach dem lockeren Sieg schickte ihr Trainer sie gleich mal nach Goodwood in das Gruppe 3 Ladbrokes Prestige Stakes, wo sie allerdings nur auf einem sechsten Platz ins Ziel einlief und keine Chance hatte auf de Sieg mit ihren fünf Längen Rückstand. Sie zeigte da aber auch noch viel von ihrer Unerfahrenheit und verpasste den Start und war nur langsam in Gang gekommen, viel zu spät um noch wirklich Eindruck schinden zu können.

Ähnlich auch beim letzten Rennen der 2yo Saison danach in Frankreich im Prix d’Aumale, wo sie nur auf einem vierten Platz ins Ziel einlief, aber insgesamt hier nur einen Rückstand von etwa einer Länge auf die Sieger hatte und den dritten Platz nur um eine Haaresbreite und wenige Meter verpasste. Deutliche Verbesserung zum letzten Start und man konnte gespannt sein, was Alpinista nach der Winterpause 316 Tage später machen würde – aber erst mal nicht viel mit einem vierten Platz beim Saisondebüt im Prix Madame Jean Couturie Listed Race – wo sie den Sieg wieder knapp verpasste und einfach nicht den Speed des Siegers hatte, aber wie das letzte Mal steigerte sie sich deutlich zum zweiten Rennen hin.

In Salisbury danach im August gewann sie dann das British Stallion Studs EBF Upavon Fillies‘ Stakes (Listed Race) mit drei Längen Vorsprung. Sie war prominent platziert und konnte sich von 400m vor dem Ziel an recht souverän vom Rest absetzten, und das obwohl sie als Außenseiterin gestartet war.

Danach ging es in der Klasse deutlich nach oben im Darley Yorkshire Oaks (Group 1), was noch im selben Monat stattfand. Das Rennen gegen Love war eine schwere Aufgaben, der Alpinista auch nicht gewachsen war – sie holte sich zwar den zweiten Platz hinter der Favoritin Love, hatte aber 5 Längen Rückstand auf die Siegerin, war aber klar die zweitbeste Stute in den Feld.

Es war daher ein wenig überraschend, dass sie danach im Princess Royal Muhaarar Stakes in Newmarket auf Gruppe 3 Ebene nicht triumphieren konnte, denn Antonia De Vega setzte sich 400m vor dem Ziel an die Spitze des Feldes und hielt Alpinista danach immer auf Abstand. Das Duo war frei vor dem Rest des Feldes – womit auch diese Saison 2020 schon wieder zu Ende ging. Die Saison war nicht schlecht gelaufen, gerade der zweite Platz im Oak hat sich nicht nur finanziell gelohnt.

Nach der 217 tägigen Pause bis zum nächsten Start am 30.04.2021 gewann Alpinista das British Stallion Studs EBF Daisy Warwick Fillies‘ Stakes in Goodwood über 1m4f. Der schnelle Untergrund machte Alpinsta keine Probleme, wohl aber Makawee, die sich die Führung in dem Rennen geholt hatte und das Tempo vorgegeben hatte. Ca. 500m vor dem Ziel schloss Alpinista auf sie auf und die beiden lieferten sich ein langgezogenes, spannendes Duell bis zum letzten Zentimeter, welches Alpinista knapp für sich entscheiden konnte.

64 Tage später ging sie in das nächste Rennen gegen das eigene Geschlecht, als sie im Gruppe 2 bet365 Lancashire Oaks startete. In diesem Rennen ging sie wieder als Favoritin an den Start (wenn auch mit einer Quote von 11/4) und konnte dieses Mal auch etwas souveräner gewinnen, mit knapp über einer Länge Vorsprung. Alpnista positionierte sich in diesem 1m4f Rennen auf weichem Boden prominent in dem Feld, lies den Führenden aber die Aufgabe das Tempo zu setzten und ging erst 200m vor dem Ziel selbst in Führung und konnte von da aus das Rennen diktieren, kam allerdings unter Druck, den sie aber gut kompensierte und den Angriff von Lady Hayes abwehren konnte.

Alpinista ging danach nach Deutschland nach Berlin zum Longines 131st Grosser Preis von Berlin, einem Rennen, welches immer gern von englischen Pferden besucht wird und wo sie auf den späteren Arc De Triomphe Sieger Torquator Tasso traf, den sie am Ende mit beeindruckenden 2,75 Längen schlagen konnte. In Berlin war der Sieg von Alpinista niemals in Gefahr, sie übernahm auf den letzten 200m die Führung mit einem Tempowechsel und setzte sich von da an nur weiter ab.

Es lief in Deutschland und Alpinsta blieb gleich da um auch noch in Köln den 59th Preis von Europa abzuräumen, mit der gleichen Taktik wie zuvor… und da aller guten Dinge Drei sind, machte Alpinista die Drei in München im Allianz – Grosser Preis Von Bayern voll. Das Rennen im November war nach zwei überzeugenden Siegen in Deutschland zuvor nur Formsache, auch wenn die Konkurrenten wie in den letzten Rennen nicht chancenlos waren – Alpinista hatte aber auf den letzten letzten 200m wieder alles unter Kontrolle und keine Probleme das Rennen nach Hause zu bringen.

Es war sehr interessant, dass Alpinsta ihre Saison zum größten Teil in Deutschland verbrachte und keines der großen Rennen in England im Sommer angehen wollte – es hat sich finanziell sicher gelohnt, die Gruppe 1 Rennen in Deutschland sind alles andere als schlecht dotiert und auch nach der Winterpause hielt sich Alpinista weiter auf dem Festland auf und ging in Frankreich in den 1m4f Grand Prix de Saint-Cloud, und auch hier konnte sie mit der selben Taktik wie in Deutschland gewinnen, wenn auch von einer Position weiter hinten im Feld aus – Sie konnte sich einen sauberen Weg durch das Feld suchen und kam wieder rechtzeitig 200m vor dem Ziel an die Spitze des Feldes, musste aber von Luke Morris im Sattel maximal angetrieben werden, um die 1.25 Längen Vorsprung auf Baratti zu halten.

Nun war es endlich Zeit wieder in nach England zurück zu kehren und es im Yorkshire Oaks zu versuchen – da traf sie auf stärkere Konkurrenz, wie etwa die zweite Favoritin Tuesday oder Petit Coco, die alle hoch dekorierte Stuten aus den letzten Jahren in England sind. Tuesday erwies sich auch als harte Nuss, aber Alpinista hatte sich dieses Mal hinter den Führenden positioniert und war nicht so weit zurück gefallen wie zuvor, musste nicht so viel Boden gut machen auf die Pacesetter wie sonst und konnte neben Tuesday in den Schlusssprint gehen, den sie klar mit einer Länge für sich entscheiden konnte.

Starke Leistung, aber hier gegen die männliche Konkurrenz könnte es schwer werden – und auch wenn sie in Frankreich bereits gewonnen hat und auch auf weichem Boden siegreich war. Das war aber auf anderem Niveau und ich kaufe den Hype noch auf sie noch nicht ganz


Der Tipp basiert auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!










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