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Doomben – 11.05.2018 – Doomben 10.000 – Pick: Redzel / English EW

11. Mai 2018 / phil
Pferderennen in Australien

07:50 Kirin Doomben 10.000 – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  | Distanz: 1.200 m  | Untergrund: Weich

Bei seiner Einfürhung 1933 war das Doomben 10.000 das best dotierte Sprintrennen Australien, was Grund genug war, es nach den 10.000$ Preisgeld zu benennen, die es für die Sieger des Rennens zu erringen gab. Zu den namenhaften Siegern gehören unter anderem Manikato, Chief De Beers und Black Onyx. 2012 gewann Sea Siren als erste dreijährige Stute dieses Rennens, letztes Jahr hies der Sieger Redzel – und auch dieses Jahr stehen die Chancen gut auf eines der seltenen Doppel in dem mit nunmehr 700.000$ dotiertem Rennen. Hier die Wiederholung vom letzten Jahr:

 

Wer kein Interesse an der Einschätzung der einzelnen Starter hat, geht einfach zum Fazit und der Kurzzusammenfassung am Ende!

English Die Encosta De Lago Tochter English kommt in ihren Rennen meist aus dem hinteren Bereich des Feldes und hatte sich bereits im T J Smith Stakes 2016 mit Chautaqua angelegt, ohne an diese jedoch heranzukommen. 2017 wiederholte sie das Duell im T J Smith Stakes, mit ähnlichem Erfolg. Sie blieb hinter den hohen Erwartungen meist etwas zurück, aber als Dritte ins Ziel zu kommen in einem solchen Grade 1 Rennen war an sich aber schon eine sehr gute Leistung und English schaffte das Kunststück, diese Leistung im Jahr 2017 noch einmal zu wiederholen. Dieses Mal kam sie auf einem zweiten Platz nur einen Nacken hinter dem erneuten Sieger Chautaqua ins Ziel und verpasste den Sieg nur denkbar knapp, was neben dem Sieg über Redzel im Hyland Race Stakes wohl ihr größter Erfolg 2017 war. Im Premier Stakes 2017 sowie dem Galaxy Sunshine Plate 2018 legte sie mit sehr guten zweiten Plätzen hinter In Her Time noch einmal nach und sie scheint in den letzten zwei Jahren ihre beste Form bisher erreicht zu haben.

Die Leistungen in der Saison 2015/16 waren schon einmal vielversprechen, gerade mit dem Sieg gegen Black Heart Bart im All Aged Stakes, allerdings konnte sie die Form nicht in die neue Saison 2016/17 transferieren und es folgten ein fünfter Platz im Bowermans Office im September 2016 sowie ein vierter Platz im Gruppe 2 Santos Coffee Premiere Stakes auf dem Kurs in Randwick. Es trennten sie jeweils unter 2 Längen von dem Sieger Takedown und sie startete als moderater Außenseiter im Gruppe 1 Manikato Stakes in Moonee Valley, wo sie allerdings nur auf einem siebten Platz zusammen mit Chautauqua einlief. In Flemington beim Darley Classic kam sie nur vor Holler ins Ziel und so langsam weitete sich die Saison 2016/17 zu Formkrise aus, bis sie im leichter besetzten Gruppe 2 Hyland Race Colours endlich wieder einen (knappen) Sieg feiern konnte. Den Vertrauensvorschuss im folgenden Gruppe 1 Galaxy Plate verschenkte sie mit einem siebten Platz auf schwerem Untergrund erneut, kam aber im T J Smith Stakes auf einem zweiten Platz nur einen Nacken hinter Chautauqua ins Ziel und nahm dann ein weiteres Mal Maß für das All Aged Stakes über die 1400m. 2017 hatte sie allerdings kein Glück mit ihrem Lauf und die kam nicht über einen enttäuschenden sechsten Platz hinaus. Die selbe Platzierung hatte sie auch bei ihrem letzten Start in der alten Saison im Ubet Classic inne und die Wimterpause danach hatte ihr sichtlich gut getan. Nach einer solchen Pause hatte sie augenscheinlich ihre Kräfte gesammelt und schaffte im Bowermans Office Furniture Short einen guten vierten Platz. Sie kämpfte mit Ball of Muscle, Nieta und Takedown um die Platzierungen hinter Redzel, wäre aber fast noch von dem herabfliegenden Chautauqua eingesammelt worden. In Randwick hatte sie dann ihr bestes Rennen seit einiger Zeit, so kam sie als Zweite hinter In Her Time ins Ziel und scheiterte an der Co-Favoritin nur mit einem Nachen. Der zweite Platz im Premiere Stakes wurde gefolgt von einem sechsten Platz im deutlich stärker besetzten The Everest, wo English einfach nicht an Redzel herankam und Vega Magic den optisch am beeindruckensten Lauf zum Ziel hatte. Gegen Redzel hat es aber für beide nicht gerecht, auf dem Papier hätte English im selben Monat, nur zwei Wochen später im Gruppe 1 Manikato Stakes ein leichteres Spiel haben müssen, Hey Doc, In Her Time und Malaguerra zogen aber weit davon und English wurde zurückgenommen, nachdem die Chancen davon gegangen waren. Nach einer Pause kehrte sie im Challenge Stakes gegen ihre alte Nemesis Redzel zurück, welche English auch gleich wieder in die Schranken verwies. Auf weichem Boden trat sie danach im Gruppe 1 Galaxy Sunshine Plate gegen In Her Time, Le Romain und Jungle Edge an, dieses Mal zeigte English aber überraschend, wie gut sie auch mit dem vermeintlich langsamen Boden klar kommt. In Her Time übernahm die Führung auf dem letzten Viertel, English flog auf den letzten Metern aber noch heran und verkürzte den Rückstand auf unter einer Länge.

Der weiche Boden schien ihr exzellent zu liegen und der dritte Anlauf im Darley T J Smith Stakes Anfang April 2018 stand eigentlich unter guten Vorzeichen, schließlich kam English gerade rechtzeitg wieder in Form. Die Konkurrenz war mit Redzel und In Her Time aber ohnehin schon stark besetzt, noch dazu erwischte Trapeze Artist einen hervorragenden Tag und stahl sich dem Feld am Ende mit zwei Längen davon. Der gute Boden mag English Probleme bereitet zu haben, heute jedoch bekommt sie erneut weichen Boden und sollte näher an den Favoriten dran sein – ein Platz ist für sie drin.

Impending: Der Lohnro Sohn gewann als seinen herausragenden Erfolg das Gruppe 1 Stradbroke in Doomben im letzten Jahr und konnte danach seine Form durchaus solide halten. Damit hat er einen Sieg gegen in Her Time im Buch und vor der Sommerpause im November belegte er im Darley Classic einen sehr guten dritten Platz knapp hinter Redzel und Terravista. Sein Saisondebüt auf diesem Kurs im Gruppe 2 Hiflow Victory Stakes war solide und es gibt kaum einen Grund, warum er heute nicht vorne mit dabei sein sollte.

In Her Time: Die Time Thief Tochter machte Anfang 2017 das erste Mal von sich Reden, indem sie vier Rennen in Folge gewann und sich unter anderem im Gruppe 2 China Horse Club und dem Gruppe 2 Millie Fox Stakes durchsetzen konnte. Danach folgte über den australischen Winter eine lange Durststrecke mit Niederlagen im Coolmore Classic, dem James Boag’s Premium, einem knappen zweiten Platz im Ubet Stradbroke und einem dritten Platz im Gruppe 1 Tattersall’s Tiara. Die letzten beiden Rennen zeigten schon, dass In Her Time langsam zu ihrer Form zurückfindet und der Sieg im Gruppe 2 Premiere Stakes gegen English war nicht komplett überraschend. Der Vorbereitungslauf für das Manikato Stakes im Sydney Stakes war nur Formsache, im großen Rennen selbst floppte sie allerdings und musste sich Hey Doc knapp geschlagen geben. Das Rennen und kleinere gesundheitliche Probleme waren genug um In Her Time eine mehrmonatige Pause zu gönnen, die sie im Galaxy Sunshine Plate im März 2018 beendete. Nach den fünf Monaten Pause kam sie so stark wie nie zurück und hielt die stark aufschließende English auf den letzten Metern noch souverän hinter sich, wie man in der Wiederholung gut sehen kann.

Danach ging es nach Randwick zum Darley T J Smith Stakes, wo sie auf gutem Boden als direkte Konkurrentin für Redzel gehandelt wurde. Die beiden lieferten sich auch ein großartiges Duell, allerdings machte Trapeze Artist den beiden einen gehörigen Strich durch die Rechnung und setzte sich locker noch einmal um zwei beziehungsweise vier Längen von den beiden Favoriten ab. Auf weicherem Boden hat In Her Time sicher Chancen Redzel gehörig zu tun zu geben, nur muss sie aufpassen, nicht wieder hinter anderen Startern eingeboxt zu werden.

Le Romain startet für seinen Trainer Kris Lees und dieser hatte 2016 seinen damals vierjährigen Wallach so richtig durchstarten lassen. Nach drei Starts im Herbst 2015 ging es mit Teilnahmen im Eskimo Prince Stakes und dem Gruppe 2 Crc Hobartville Stake gleich in die Black Type Rennen und er hat sich bis auf Aussetzer in zwei Gruppe 1 Rennen, namentlich dem Rosehill Guineas und dem Tab Epsom hervorragend geschlagen. Im Tab Epsom verlor er auf Hauraki zu viel Distanz, hatte taktisch aber eigentlich einen idealen Lauf und es lag vermutlich auch nicht an der ausgeweiteten Distanz von 1600m, dass Le Romain am ersten Oktober 2016 nicht seine Bestform hatte zeigen können. Denn über die Meile hatte er im selben Jahr schon das Randwick Guineas gewinnen können und lies nicht einmal vier Wochen nach dem Tab Epsom einen Sieg über 1600m im Cantala Stakes auf dem Kurs in Flemington folgen.  Nach dem zweite Gruppe 1 Erfolg seiner Karriere gönnte er sich eine Pause vom November bis Februar 2017, wo er im Gruppe 3 The Chi-X Stake in Randwick einen knappen Sieg über Big Money erringen konnte.

Im Gruppe 1 George Ryder Race konnte er im März zwar erwartungsgemäß nicht mit der Wunderstute Winx mithalten und kam gut sieben Längen hinter dem Phänomen ins Ziel, schlug aber immerhin noch den Rest des Feldes um mindestens eine Länge und das beinhaltet Chautauqua, der ja danach auch zu Form wieder zurückfand. Den Start von Le Romain im The Star Doncaster Mile kann man ignorieren, wurde er doch durch seinen Jockey in diesem Rennen zu lange an einem kritischen Timing zurückgehalten und die Fehleinschätzung kostete ihm das Rennen, denn danach war er einfach abgehängt. In den etwas leichter besetzten Rennen wie dem Gruppe 1 All Aged Stakes sowie dem Gruppe 2 Missile Stakes holte Le Romain als Favorit je einen zweiten Platz und musste im Makybe Diva Stakes einsehen, dass er derzeit schlicht nicht Bestform war. Seit September pausierte Le Romain, und der fehlende Vorbereitungslauf machte sich im Galaxy Sunshine Plate auch bitter bemerkbar. Nach kurzem guten Lauf setzte die Ermüdung zu schnell ein un Le Romain konnte sich nicht an die Sieger herantasten, dafür lief er im Darley T J Smith Stakes eines seiner besten Rennen seit langem und konnte bis auf die letzten Meter mit In Her Time und Redzel mithaltten, Im Schweppes All Aged Stakes setzte er noch einmal einen Drauf und gab dem klaren Favoriten Trapeze Artist, der zuvor das Darley T J Smith Stakes mit Leichtigkeit gewonnen hatte, einiges zu tun:

Der Lauf von der Front tat ihm sichtlich gut und mit einem ähnlichen provokanten Ritt kann er vielleicht Redzel heute den Tag und die taktischen Pläne verderben, ohne am Ende vor diesem ins Ziel zu kommen

Redzel Der Snitzel Sohn Redzel begann seine Karriere erst 2015, brauchte aber das gesamte Jahr und einen großen Teil des nachfolgenden, um sich an das Niveau der Gruppenrennen herantasten zu können. Zwar streute er immer mal wieder einen sehr guten Lauf ein, machte um die meisten wichtigen Gruppenrennen aber einen weiten Bogen. Dabei konnte er neben einigen Handicaps auch das Mumm Stakes im November 2016 auf Listed Ebene gewinnen, an den wirklich großen Rennen versuchte er sich aber erst im Jahr 2017, das aber mit zunehmendem Erfolg. Kein Wunderl, dass der von Peter & Paul Snowden

So verlor er bei seinem Saisondebüt im März 2017 nur denkbar knapp gegen English im Gruppe 2 Hyland Race Colours über 1000m und lies nur zwei Wochen später einen weiteren knappen zweiten Platz im Gruppe 1 Galaxy Plate Stakes folgen, wo er nur einen Nacken hinter Russian Revolution ins Ziel gekommen war. Russian Reward hatte auf dem schweren Untergrund die bessere Ausdauer und konnte Redzel 100m vor dem Ziel einholen und knapp hinter sich lassen, dieser kämpfte aber verbissen bis zum Ende. Auf besserem Untergrund lies er danach im Geppe 3 Hall Mark Stakes den Gegnern keine Chacne und die etwas längere Distanz machte ihm keine Probleme. So schlug er Counterattack um einen Platz und wiederholte den Trick im Gruppe James Boag Premium nur einen Monat später. Seine Beschleunigung ist super und er kann von Verschiedenen Positionen aus angreifen, so,hat er bei seinem ersten Rennen nach der Winterpause den Pacemaker gegeben und der Konkurrenz im Concorde Stakes keine Chance gelassen. Danachronistisch bekam seine Form im Shorts und dem Gruppe 1 Everrest aber noch einmal einen gehörigen Schub, nachdem er beide Reden souverän vor einigen der heutigen Konkurrenten gewann. Im The Everest hielt er sich hinter Houtzen, übernahm aber früh selber die Führung und setzte sich mit einem super Tempowechsel einige Längen ab. Vega Magic kam noch von hinten angeflogen, verpasste den Sieg aber knapp. Über die gleichbleibende Distanz auf dem Track in Flemington im Darley Classic hatte Redzel etwas mehr zu tun, gewann am Ende aber auch souverän. Er führte das Feld wie gewohnt an, setzte sich ab und hielt die Verfolger mit einer weiteren schnellen Zeit auf Abstand.

Wenn Redzel sich an der Front etablieren kann ist er fast unschlagbar, im Black Caviar Lightning Stakes hatte er allerdings einen recht langsamen Start und Super Too übernahm die Führung, setzte das Tempo und lies Redzel hart arbeiten, um auf dem letzten Drittel die Führung zu übernehmen. Redkirk Warrior war zu diesem Zeitpunkt noch weit hinten im Feld und es sah nach einem lockeren Sieg für Redzel aus, dann kam Redkirk Warrior aber in Gang und flog am Feld vorbei, um sich mit einem Nacken noch vor Redzel ins Ziel zu schieben. Wenn Kerrin McEvoy den Angriff hätte kommen sehen, hätte er wohl noch mehr aus Redzel herausholen können, aber so war es Regan Bayliss, der seinen Redkirk Warrior zu Höchstleistungen antreiben konnte.

Das war die erste Niederlage von Redzel nach sechs Siegen auf höchster Ebene, beim zweiten Start in der Saison im Challenge Stakes setzte sich Redzel aber locker gegen Jungle Edge und Super Too durch, mit English weiter hinten im Feld

Redzel konnte sich genug Zeit lassen nachdem Super Too ein recht massives Tempo vorgelegt hatte und beendete das Rennen letztendlich mit einem neuen Kursrekord

Redzel gewann im Jahr zuvor über die selbe Distanz wie im T J Smith Stakes das Darley Classic und die allgemeine Erwartung war, dass er das Feld mit einem starken Lauf von der Front zusetzen wird. Lange sah es auch danach aus, als ob wieder alles nach Plan laufen würde, denn mit einem schnellen Tempowechsel war Redzel dem Rest des Feldes entflohen und hatte sich einige Längen Vorsprung erkämpft.

Dann aber kam Trapeze Artist an ihn heran und setzte sich fast mühelos von eigentlich klaren Favoriten ab. Der weiche Boden mag Redzel am Ende zu schaffen gemacht haben, aber dass Trapeze Artist derart leichtes Spiel hatte und gleichzeitig noch In Her Time herangeflogen kam, nachdem diese kurz zuvor keinen Raum für ihren Schlusssprint gefunden hatte, gibt etwas Grund zur Sorge.

Spieth: Der Thorn Park Sohn hat seine Form aus dem Jahr 2016 leider völlig verloren und ist in keiner Weise mehr die Kraft, die er einer mal war. Im Darley Classic 2016 lief Spieth ein hervorragendes Rennen und kam nur einen Nacken hinter Malaguerra ins Ziel, mehrere Längen vor The Quarterback. Fell Swopp musste sich ebenfalsl hinter dem Starter von Trainer Bryce Heys einreihen und der Trainer lies nach vier Siegen in Folge auf niedrigerem Niveau keinen Zweifel daran, dass er zu den besten Sprintern des Landes gehört. Diesen Eindruck bestätigte er mit einem hauchdünnen zweiten Platz hinter Terravista im Black Caviar Lightning Stakes und auch der Sieg im Darley Classic war zum greifen nah gewesen. Wenn er im Darley Classicauch nur einen Tick früher freie Bahn bekommen hätte, wäre Malaguerra hinter ihm ins Ziel gelaufen und auch Terravista hatte auf den letzten Metern Glück, die freie Außenbahn zu haben. Danach ging es das Jahr 2017 abwärts mit der Form bis er im Manikato Stakes und dem Darley Classic nur noch als Statist auflief. Nach der langen Pause könnte er ein wenig frischer sein, muss aber gehörig zulegen um hier mehr als nur eine Statistenrolle zu erfüllen.

The Mission: Der Choisir Sohn musste klare Niederlagen im De Bortoli Golden Rose, dem Johnnie Walker Stutt Stakes, dem Caulfield Guineas und dem Coolmore Stud Stakes hinnehmen. Die Niederlage mit knapp drei Längen im Galaxy Sunshine Plate macht ein wenig Hoffnung auf einen besseren Lauf hier, allerdings war er im Darley T J Smith Stakes und dem Schweppes All Aged Stakes  zuletzt nicht so weit hinter den Siegern, wie der fünfte Platz vermuten lässt.

Thronum: Der Snitzel Sohn heute mal wieder nicht der einzige designierte Front Runner im Feld und sollte schon alleine deswegen wie zuletzt im Lexus Newmarket so seine Porbleme haben. Wenn er seinen Willen aber durchsetzen kann und vorne mit das Tempo setzt, ist er auch in einem Rennen wie heute gefährlich, wie er zuletzt im William Reid Stakes zeigen konnte. Auch schon vorher, etwa im Gruppe 2 Draught Australia Stakes machte Thronum  sich an die Front um das Feld sofort antzführen und er gab die Führung auch bis zum Ende nicht mehr abg. Mr Sneaky kam gegen Ende noch einmal deutlich an ihn heran, schaffte es aber nicht die entscheidende Länge zu überbrücken. Eigentlich war in diesem Aufeinandertreffen Brave Smash als Favorit ins Rennen gegangen und hätte das Feld dominieren sollen, so kam er aber nur als abgeschlagener Fünfter ins Ziel Es wurde mit Spannung erwartet, ob Brave Smash in den folgenden Rennen wieder zu einer besseren Form zurück findet oder ob diese Niederlage nicht die realistische Einschätzung der bestmöglichen Form war. Mr Sneaky war von Tosen Stardom beim Toorak Handicap zuvor schon ziemlich eingenordet worden und das Rennen schien nicht gerade immens stark besetzt gewesen zu sein. Thronum schaffte es allerdings im nachfolgenden C.F. Orr Stakes nicht noch einmal, dem Feld mit einem Tempowechsel zu entfleuchen, was auch an der starken Konkurrenz um die Führung lag. Wirklich weit hinter den Sieger war Thornum aber mit einem Rückstand von unter einer halben Länge auch wieder nicht, wodurch im auch im Lexus Newmarket Handicap Chancen ausgerechnet wurden. Das Feld teilte sich allerdings in zwei Gruppen auf und so konnte Thronum natürlich nur für das halbe Feld den Takt vorgeben, geriet früh unter Druck und musste die Chancen ziehen lassen. Im William Reid Stakes sah die Sache schon ganz anders aus und er dürfte diktieren, bis es am Ende beim Schlusssprint gegen Hellbent nicht mehr ganz reichte. Er ist immer noch einer der aufstrebenden Starter hier im Feld und könnte sich einen Platz behaupten.

Pferdwetten-online.info Einschätzung: (TLDNR)

Der weiche Boden scheint English exzellent zu liegen und der dritte Anlauf im Darley T J Smith Stakes Anfang April 2018 stand eigentlich unter guten Vorzeichen, schließlich kam English gerade rechtzeitg wieder in Form. Die Konkurrenz war mit Redzel und In Her Time aber ohnehin schon stark besetzt, noch dazu erwischte Trapeze Artist einen hervorragenden Tag und stahl sich dem Feld am Ende mit zwei Längen davon. Der gute Boden mag English Probleme bereitet zu haben, heute jedoch bekommt sie erneut weichen Boden und sollte näher an den Favoriten dran sein – ein Platz ist für sie drin. Nach dem Sieg im Galaxy Plate ging es für In Her Time nach Randwick zum Darley T J Smith Stakes, wo sie auf gutem Boden als direkte Konkurrentin für Redzel gehandelt wurde. Die beiden lieferten sich auch ein großartiges Duell, allerdings machte Trapeze Artist den beiden einen gehörigen Strich durch die Rechnung und setzte sich locker noch einmal um zwei beziehungsweise vier Längen von den beiden Favoriten ab. Auf weicherem Boden hat In Her Time sicher Chancen Redzel gehörig zu tun zu geben, nur muss sie aufpassen, nicht wieder hinter anderen Startern eingeboxt zu werden. Le Romain lief im Darley T J Smith Stakes eines seiner besten Rennen seit langem und konnte bis auf die letzten Meter mit In Her Time und Redzel mithaltten, Im Schweppes All Aged Stakes setzte er noch einmal einen Drauf und gab dem klaren Favoriten Trapeze Artist, der zuvor das Darley T J Smith Stakes mit Leichtigkeit gewonnen hatte, einiges zu tun. Der Lauf von der Front tat ihm sichtlich gut und mit einem ähnlichen provokanten Ritt kann er vielleicht Redzel heute den Tag und die taktischen Pläne verderben, ohne am Ende vor diesem ins Ziel zu kommen.

Redzel gewann im Jahr 2017 über die selbe Distanz wie im T J Smith Stakes das Darley Classic und die allgemeine Erwartung war, dass er das Feld mit einem starken Lauf von der Front zusetzen wird. Lange sah es auch danach aus, als ob wieder alles nach Plan laufen würde, denn mit einem schnellen Tempowechsel war Redzel dem Rest des Feldes entflohen und hatte sich einige Längen Vorsprung erkämpft. Dann aber kam Trapeze Artist an ihn heran und setzte sich fast mühelos von eigentlich klaren Favoriten ab. Der weiche Boden mag Redzel am Ende zu schaffen gemacht haben, aber dass Trapeze Artist derart leichtes Spiel hatte und gleichzeitig noch In Her Time herangeflogen kam, nachdem diese kurz zuvor keinen Raum für ihren Schlusssprint gefunden hatte, gibt etwas Grund zur Sorge. Impending gewann als seinen herausragenden Erfolg das Gruppe 1 Stradbroke in Doomben im letzten Jahr und konnte danach seine Form durchaus solide halten. Damit hat er einen Sieg gegen in Her Time im Buch und vor der Sommerpause im November belegte er im Darley Classic einen sehr guten dritten Platz knapp hinter Redzel und Terravista. Sein Saisondebüt auf diesem Kurs im Gruppe 2 Hiflow Victory Stakes war solide und es gibt kaum einen Grund, warum er heute nicht vorne mit dabei sein sollte.

Es sollte ein sehr spannendes Rennen werden, in dem English gute Chancen auf einen der vorderen Plätze hat, aber Redzel wieder als klarer Favorit gelten muss.

Pick: Redzel / English EW


Der Tipp basiert auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

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