Logo von Pferdewetten-Online.info

Pferdewetten Tipps


Hanshin – 24.06.2018 – The Takarazuka Kinen – Pick: Werther

23. Juni 2018 / phil
Pferderennen International

08:40 The Takarazuka Kinen – Gruppe 1

Folgt uns auf Twitter oder werdet Fan auf Facebook
Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 2.200 m  |  Untergrund: Gut

Das letzte Gruppe 1 Rennen in Japan in der ersten Jahreshälfte ist das 58te Takarazuka Kinen auf dem Hanshin Racecourse in der Nähe von Osaka. Es wird über 2200 gelaufen und ist wie die meisten Gruppenrennen in Japan reichlich dotiert. Das Feld ist wiederum ungewohnt klein, was aber vor allen an den hochklassige Favoriten liegt, die dem Rest des Feldes eine schwere Aufgabe stellen. Auch die vollen 18 Starter würden das Rennen vermutlich nicht spannender machen. Beim Aufbau des Feldes hatten die Fans auch wieder ein Wörtchen mitzureden, was eine schöne Tradition ist, die ich persönlich auch gerne in anderen Ländern sehen würde.

Gute Indikatoren für dieses Rennen sind Siege in japanischen Gruppe 1 und Gruppe 2 Rennen, und jüngere Pferde haben bessere Chancen als die älteren, was aber auch klar ist, wenn man bedenkt, dass die besten Pferde früh aus den aktiven Rennen herausgenommen werden um in der Zucht zu arbeiten.

Man sollte meinen, dass das Tenno Sho Ende April ein guter Indikator für dieses Rennen ist, jedoch haben die ersten drei dieses Rennens statistisch in den letzten Jahren erschreckend schlecht im Takarazuka Kinen abgeschnitten

Wer kein Interesse an der Einschätzung der einzelnen Starter hat, geht einfach zum Fazit und der Kurzzusammenfassung am Ende!

Das Starterfeld im Überblick:

Perfom A Promise: Dieser 6-Jährige Stay Gold Sohn scheint sich endlich wie geplant zu entwickeln, nachdem er seit Anfang letzten Jahres schnell durch die Ränge gestiegen war, um im Nikkei Shinshun Hai im vergangenen Januar auf Gruppe 2 Ebene zu gewinnen. Am 27. Mai folgte ein Dritter Platz im gut besetzten Meguro Kinen, wo er seine Hartnäckigkeit und hervorragende Beschleunigung hervorhob. Die 2.200 Meter des Takarazuka Kinen sollten ihm genug Raum geben um sich gut in Position zu bringen und obwohl es schon eine Weile her ist, dass er in Hanshin aufgelaufen ist, hat er dort vor langer Zeit sein Debüt gewonnen. Wenn er die 58 kg, die er tragen wird, bewältigen kann, sollte er gute Chancen haben, schließlich hat er von einem Kilo weniger Gewicht schon gewonnen. Seine letzten beiden Starts waren unter Mirco Demuro (der auf Kiseki wechselt) , aber Keita Tosaki im Sattel ist ebenso vorteilhaft

Kiseki Dieser Sohn von Rulership gewann das Kikuka Sho und reiste als nächstes nach Hongkong, wo er Neunter im The Hong Kong Vase wurde. Zurück in der Saison und bei seinem ersten Start in diesem Jahr im März, ging mit einem langsamen Tempo an die Spitze und wurde Neunter im 2. Klasse des Nikkei Sho über 2.500 Meter in Nakayama. Immer noch etwas schwer für seine Jockeys ihn sauber ins Rennen zu bringen, sollte Kiseki mit der kürzeren Strecke besser auftreten können, hat hier aber harte Konkurrenz vor der Brust. Kiseki gewann den Kikuka Sho auf einer weichen Strecke und Regen wäre ein Plus am Sonntag. Mirco Demuro ist für den Ritt geplant und eine sehr gute Wahl

Satono Diamond: Der Deep Impact Sohn, der für Trainer Yasutoshi Ikee aufläuft und das Kikuka Sho (das japanische St Leger) letztes Jahr mit Leichtigkeit hatte gewinnen können  ist ein mehrfacher Gruppe 1 Sieger, der Anwärter für das Pferd des Jahres 2016 gewesen war. Der Deep Impact Sprößling war in seinen zehn Starts bis zum Lauf im Qatar Prix Foy noch nie schlechter als auf dem dritten Platz ins Ziel gekommen, sieben mal sogar als Sieger, zwei mal auf Gruppe 1 Niveau. Danach verlor er aber ein wenig seine Form und er hatte im Jahr 2017 kein

Im Gruppe 2 Hanshin Daishoten letztes Jahr um diese Zeit hatte Satono Diamond mit Leichtigkeit gewinnen können und dabei Cheval Grand locker auf den zweiten Platz hinter sich verwiesen. Es folgte der Start im Spring Tenno Sho auf Gruppe 1 Ebene, wo er sich dieses Mal Kitasan Black und Cheval Grand unterordnen musste, was vielleicht auch daran gelegen hat, dass er dieses Mal vom selben Gewicht aus wie Kitasan Black aus starten musste. Der dritte Platz in einem der wichtigsten Rennen in Japan war trotzdem eine hervorragende Leistung und sein Trainer fasste danach den Arc ins Auge, wie es jedes Jahr die besten Trainer aus Fernost machen. Er schichte Satono Diamond nach fünf Monaten Pause nach Frankreich zum Gruppe Q2atar Prix Foy, wo er aber augenscheinlich noch nicht ganz fit war und auf der Zielgeraden nicht mit Dschingis Secret mehr mithalten konnte.Dies war die erste Platzierung außerhalb der ersten drei, und mit dem weichen Boden und der langen Pause hatte er im Prinzip auch eine gute Entschuldigung, warum es nicht laufen wollte. Der Lauf diente auch der Aklimatisierung in Frankreich, wo Satono Diamond danach im Gruppe 1 Prix de l’Arc de Triomphe starten sollte, dort wurde er über die lange Distanz und den weichen Boden aber deutlich in seine Schranken verwiesen und konnte in keiner Weise um den Sieg mitlaufen. Der kurze Ausflug nach Frankreich wurde dann im Oktober auch beendet nachdem bekannt wurde, dass Satono Diamond mit Atemprobleme (Roaring) diagnostiziert wurde und dagegen behandelt werden musste. Sein Trainer nahm in aus der Saison und Satono Diamond ging in eine lange Pause bis zum März 2018, wo er sein Debüt im The Kinko Sho  gab. Dort musste er gegen Cheval Grand und Satono Noblesse ran und kam auf einen guten dritten Platz, auch die Atemprobleme schienen nun langsam besser zu werden. Über die Winterpause hoffte man natürlich darauf, dass sich Satono Diamond wieder erholt haben könnte und wieder ganz der der alte sein würde, diese Hoffnungen wurden aber zumindest beim Saisondebüt im The Kinko Sho gegen Suave Richard und Satono Noblesse zum Teil enttäuscht. Suave Richard war zu dieser Zeit bestechend in Form, aber dass sich der krasse Außenseiter Satono Noblesse sich vor ihn schieben konnte war schon ärgerlich, viel schwerer wiegt aber die Niederlage im The Osaka Hai im April, als er nicht über einen siebten Platz hinaus kam. Diese Leistung war nun wirklich weiter Grund zur Sorge, ob dies die zweite Saison werden würde, in der Satono Diamond nicht mehr zu seiner Bestform finden würde. Wenn er in Bestform aufschlägt, sollte er nur extrem schwer zu schlagen sein.

Werther startet für Trainer J Moore, der auch Eagle Way und Helene Charimsa auflaufen lässt. die Stallgefährten sind aber kaum der Rede wert und es wird wieder alles an Werther hängen, wenn J. Moore dieses Rennen erneut gewinnen möchte.

Werther konnte sich im letzten Jahr hervorragend präsentieren, nicht zuletzt mit dem Sieg im Hong Kong Gold Cup 2017 und dem Champions Cup im Mai. Zuletzt musste er einige empfindliche Niederlagen hinnehmen, gerade die Niederlage im The Hong Kong Cup gegen Time Warp über die ideale Distanz von 2000m wiegt schwer.

Im Hong Kong Gold Cup 2017 erholte er sich von einem enttäuschenden sechsten Platz im The Stewards‘ Cup im Januar und die Rückkehr zur 2000m Distanz hat ihm sichtlich gut getan, denn für Werther war die Meile im Stewards Cup fast schon ungewöhnlich kurz und die Rückkehr im Anschluss nur logisch. Zwischen den zwei Siegen folgten zwei durchschnittliche Starts im Chairmans Trophy und dem QE II Cup, aber Werther hatte sich in der Vergangenheit schon mehrfach von etwas enttäuschenden Plätzen erholen können und das kann man heute nur erneut hoffen -es wäre fast 1:1 die selbe Geschichte wie im letzten Jahr!

Werther war nach seinem zweiten Platz im Queensland Derby und dem Australien Derby einer der Favoriten für das Hong Kong Classic Ende Januar, kam aber knapp hinter Sun Jewellery ins Ziel, der eigentlich als Außenseiter gestartet war. Die beiden trennte am Ende kaum ein Nacken und Werther nahm den Sieger mit jedem Meter mehr an Distanz ab. Entscheidend für das Rennen war eine Szene etwa 320 Meter vor dem Ziel, als Werther versuchte sich zwischen den Pferden nach vorne zu schieben und sich für den Schlussspurt zu positionieren, vom Sieger und einem weiteren Pferd aber abgedrängt wurde, als diese die Lücke zwischen ihnen schlossen. Er verlor das Momentum, was er da aufgebaut hatte, musste sich eine andere Lücke suchen und 200 Meter vor dem Ziel war Sun Jewellery in Richtung Ziel gestartet und hatte ca. 1,5 Längen Vorsprung, die Werther nicht mehr ganz aufholen konnte. Auch im Hong Kong Classic Cup erging es ihm ähnlich, als er mit fast identischen Rückstand erneut Sun Jewllery unterlagen war, diesmal allerdings über 1800m und erneut nicht komplett glücklichem Lauf.

Mit dem Schritt auf die 2000m folgte der Erfolg auf dem Fuße und er gewann sowohl das Hong Kong Derby als auch den Audemars Piguet QE II Cup. Das letztgenannte Gruppe 1 Rennen gewann er sogar deutlich mit über 4,5 Längen vor den Verfolgern, und es war schon ein herber Rückschlag, als er über 2400m im Champions and Charter Cup gegen Blazing Speed knapp verlor, dem er im Rennen zuvor noch über 5 Längen hatte abnehmen können.

Es folgte die lange Verletzungspause und nach überstandenem und durchaus vielversprechendem Saisondebüt, das Wiedersehen mit einigen alten Bekannten im Hong Kong Gold Cup, den er ja knapp vor Blazing Speed und Secret Weapon gewinnen konnte.

Das war nun das zweite Mal in Folge, dass er vor Designs On Rome und Blazing Speed ins Ziel kam, aber die Rückkehr zur Meile im The Chairman’s Trophy verlief erneut nicht ganz nach Plan. Er versuchte in dem etwas zu schnellem Rennen an Rapper Dragon und Beauty Only dran zu bleiben, kam aber nicht über einen etwas abgeschlagenen vierten Platz hinaus. Trotzdem lief er ein gutes Rennen und die Hoffnungen für den zweiten Sieg im Piguet QE II Cup waren hoch. Er scheiterte allerdings mit einer halben Länge an Neorealism, nachdem er zuvor zu energisch an das Rennen herangegangen war und zu frei lief. Blazing Speed lief knapp unter einer Länge hinter ihm ins Ziel, aber die Art wie Werther am Ende immer noch weiter lief, ohne den notwendigen Kick zu haben um noch an den Sieger heranzukommen, spricht für die längere Distanz  im Champions Cup.

Der Start über die längere Distanz gab dann auch den zu erwartenden Boots und Werther freute sich über einen weiteren souveränen Gruppe 1 Sieg, hatte er doch Blazing Speed ein weiteres Mal locker mit 3 Längen hinter sich gelassen. Ein weiteres Mal nahm Wether danach die Meile ins Visier und versuchte sich an der SHA Tin Trophy, aber auch dieser Versuch zeigte deutlich, dass die Meile einfach nicht seine Distanz ist. Auch 2000m sind nicht immer ideal, nach dem Doppelschlag im Hong Kong Derby und dem Queen Elisabeth II Cup hatte er aber mit der leichteren Konkurrenz im The Bochk Jockey Club Cup wenig Probleme, auch wenn die Marge zu Time Warp nicht sonderlich groß war. Im The Hong Kong Cup musste er sich dann über seine eigentliche Paradedisztanz Time Warp geschlagen geben, und der Schritt auf die Meile hat wie erwartet auch keinen Formschub gegeben. Werther lief im The Stewards‘ Cup an der Fornt mit und konnte auf der Zielgeraden tatsächlich ganz gut mithalten, allerdings reicht „ganz gut“ eben nicht, um ein Gruppe 1 Rennen von diesem Niveau zu gewinnen. Aber auch im The Gold Cup in Sha Tin lies man Time Warp vielleicht ein bisschen zu viel Leine und konnte diesen mit dem weitbekannten Schlusssprint nicht mehr ganz am Konkurrenten vorbeistürmen.

Zwar hatte Time Warp nur knapp eine Länge auf den Rest des Feldes und Werther brachte sich früh in Position, ein bisschen mehr Druck auf den Front Runner hätte aber sicher nicht geschadet. So blieb ein weiterer sehr guter Lauf in einem Gruppe 1 Rennen für Werther, der seine Saisonpause im Juni im The Lion Rock Trophy beendete. Dort startete er zwar nur in einem Gruppe 3 Rennen, allerdings über die sehr unpassenden 1600m und gegen würdige Gruppe 1 Gegner und so war es kaum eine Überraschung, dass er an diesem Tag nicht liefern konnte. Heute hat er den Wachmacher hinter sich und ist über die 2200m deutlich besser, so dass man sich einen Sieg in Japan durchaus vorstellen kann.

Satono Crown: Der Marju Sohn ist ein Phänomen über die heutige Distanz und der Hengst der seine besten Rennen über die 2200m gelaufen ist, hat dieses Rennen im letzten Jahr gewinnen können und ist der verteidigende Champion dieses Jahr.

Im Tenno Sho lieferte er sich ein episches Duell mit Kitasan Black, der das beste Rennpferd in Japan in diesem Jahrzehnt war und auf dessen Nachkommen man in den nächsten Jahren gespannt sein dürfte.. Nicht abzustreiten ist, dass Satono Crown über eine etwas längere Distanz dieses Duell vermutlich gewonnen hätte, so aber musste er sich Kitasan Black mit knapp einem Nacken geschlagen geben. Dabei hat Kitasan Black sich an der innebahn hinter den Führenden gehalten, während Satono Crown weiter außen im Feld in die Zielgerade kam. Die beiden fanden sich aber 300m vor dem Ziel und wichen sich nicht von der Seite, wobei Satono Crown ein wenig driftete und daher an Boden verlor, was ihm am Ende auf Kitasan Black gefehlt hat.

Der Marju Sohn gewann sein letztes Duell mit dem Superstar im Takarazuka Kinen deutlich und setzte sich auch vor den Verfolgern Gold Actor und Mikki Queen recht deutlich durch. Auch ihm wurde danach eine längere Pause vor der Herbstsaison gegönnt und er sollte durchaus in der Lage dazu sein, Kitasan Black ein weiteres Mal zu schlagen. SEcho Mal sind die beiden schon aufeinandergetroffen, vihr mal hat dabei Kitasan Black triumphiert, diese Jahr steht es aber erst 2:1 zwischen den beiden, ein Ausgleich ist durchaus möglich.

Im Jahr 2016 gewann Satono Crown im Februar das Gruppe 2 The Kyoto Kinen und lies im Dezember das Gruppe 1 Hong Kong Vase in Sha Tin folgen, wo er knapp gegen Highland Reel gewann. Das Duo hatte sich locker vom Rest des Feldes absetzten können und es war eine massive Überraschung, dass Highland Reel am Ende nicht die Nase vorne hatte. Im Februar lies er einen weiteren Sieg über seine Lieblingsdistanz im Gruppe 2 The Kyoto Kinen folgen, wo er den Außenseiter Smart Layer und den Favoriten Makahiki auf Abstand hielt.

Im The Osaka Hai verlor er gegen Kitasan Black über 2000m, allerdings hatte er wohl einfach einen schlechten Tag erwischt und  er hat seine Chancen über 2200m im Takarazuka Kinen genutzt und die Platzierungen revidiert. Mirco Demuro übernimmt wieder die Zügel bei ihm und das Duo war in drei seiner vier Paarungen erfolgreich gewesen und hat bei der fünften Paarung im Tenno Sho den Sieg nur denkbar knapp verpasst. Danach kamen allerdings deutliche Niederlagen im The Japan Cup und dem The Arima Kinen im Dezember. Über die längere Distanz im Japan Cup kam er nicht mehr an den Pacesetter Kitasan Black heran, der mit einem Tempowechsel die meisten anderen Konkurrenten kalt erwischte. Satono Crown hatte das Hong Kong Vase im Dezember 2016 über 2400m gewonnen und auch über die 2200m schon einige Rennen gewinnen können, was die Leistung im Japan Cup etwas unerklärlich machte und die Niederlage im 2500m Gruppe 1 Amira Kinen war ebenso rätselhaft.  Die Pause von Dezember bis zum März und die Reise nach Dubai half leider Satono Crown nicht wirklich, denn im Dubai Sheema Classic lief er klar unter den Erwartungen und musste über 7 Längen Rückstand hinnehmen.  Dieses Rennen war in den letzten Monaten sicher das Trainingsziel und letztes Jahr kam er ebenfalls überraschend in Form, so dass man sich Satono Crown vielleicht für eine EW Wette merken sollte

Stephanos hat dieses Mal eine leicht andere Route zu diesem Rennen genommen als die letzten beiden Jahre und nur einen einzigen Start im The Niigata Daishoten auf Gruppe 3 Ebene bestritten, der noch dazu unter den Erwartungen geblieben war.

Die 5-jährige Stute Vivlos stammt wie so viele andere Starter in Japan von Deep Impact ab und hat das Potential ihrer Zucht letztes Jahr mit einem Sieg im in diesem Rennen hier voll entfalten können. Zuvor hatte sie das Shuka Sho in Japan gewonnen, was dieses Jahr an die Konkurrentin Deidre ging. Nach dem Sieg im Dubai Turf folgte eine lange Pause bis zur Wiederehr im Oktober, wo sie bei ihrem ersten Lauf in der neuen Saison einen guten zweiten Platz als Favoritin im The Fuchu Himba Stakes produzieren konnte. Der Lauf auf dem nicht ganz einfachen Kurs in Tokyo hätte auch der fünfte Sieg aus zehn Rennen werden können und jedes Jahr hat sie sich beim zweiten Start nach einer längeren Pause steigern. Nach dem zweiten Platz im The Shion Stakes 2016 kam der Sieg im The Shuka Sho, nach dem Lauf im The Nakayama Kinen im Februar 2017 kam der Sieg im Dubai Turf. Nach ihren Vorbereitungslauf in Tokyo, wo sie wieder einen starken zweiten Platz belegen konnte, schaffte es Vivlos allerdings nicht, ihre Form konstant zu halten und musste sich als klare Favoritin im Queen Elizabeth II Cup mit einem etwas enttäuschendem fünften Platz zufrieden geben. Nach diesem ernüchterndem Lauf ging es für sie in eine mehrmonatige Pause, welche sie mit einem Start im Nakayama Kinen beendete. Dort versuchte sie es mit einem Lauf aus dem Mittelfeld, hatte aber nie genug Speed um an die Führenden heran zu kommen und scheint ihre herausragende Form aus dem letzten Jahr nicht wiederzufinden. Mit der Rückkehr auf die Strecke ihres größten Erfolges gab es natürlich die Hoffnung auf ein Revival und tatsächlich lief Vivlos im Dubai Turf wieder zur Hochform auf und schaffte einen guten zweiten Platz hinter Benbatl, der dem Feld locker davonrannte. Heute muss sie zurück in Japan zeigen was sie kann und dieses Rennen wird schwer.

Pferdwetten-online.info Einschätzung: (TLDNR)

Bei Vivlos gab es mit der Rückkehr auf die Strecke ihres größten Erfolges natürlich die Hoffnung auf ein Revival und tatsächlich lief Vivlos im Dubai Turf wieder zur Hochform auf und schaffte einen guten zweiten Platz hinter Benbatl, der dem Feld locker davonrannte. Heute muss sie zurück in Japan zeigen was sie kann und dieses Rennen wird schwer. Satono Crown hatte das Hong Kong Vase im Dezember 2016 über 2400m gewonnen und auch über die 2200m schon einige Rennen gewinnen können, was die Leistung im Japan Cup etwas unerklärlich machte und die Niederlage im 2500m Gruppe 1 Amira Kinen war ebenso rätselhaft.  Die Pause von Dezember bis zum März und die Reise nach Dubai half leider Satono Crown nicht wirklich, denn im Dubai Sheema Classic lief er klar unter den Erwartungen und musste über 7 Längen Rückstand hinnehmen.  Dieses Rennen war in den letzten Monaten sicher das Trainingsziel und letztes Jahr kam er ebenfalls überraschend in Form, so dass man sich Satono Crown vielleicht für eine EW Wette merken sollte.

Werther lies auch im The Gold Cup in Sha Tin  Time Warp vielleicht ein bisschen zu viel Leine und konnte diesen mit dem weitbekannten Schlusssprint nicht mehr ganz am Konkurrenten vorbeistürmen Zwar hatte Time Warp nur knapp eine Länge auf den Rest des Feldes und Werther brachte sich früh in Position, ein bisschen mehr Druck auf den Front Runner hätte aber sicher nicht geschadet. So blieb ein weiterer sehr guter Lauf in einem Gruppe 1 Rennen für Werther, der seine Saisonpause im Juni im The Lion Rock Trophy beendete. Dort startete er zwar nur in einem Gruppe 3 Rennen, allerdings über die sehr unpassenden 1600m und gegen würdige Gruppe 1 Gegner und so war es kaum eine Überraschung, dass er an diesem Tag nicht liefern konnte. Heute hat er den Wachmacher hinter sich und ist über die 2200m deutlich besser, so dass man sich einen Sieg in Japan durchaus vorstellen kann.

Satono Diamond startete letztes Jahr im Gruppe 1 Prix de l’Arc de Triomph, dort wurde er über die lange Distanz und den weichen Boden aber deutlich in seine Schranken verwiesen und konnte in keiner Weise um den Sieg mitlaufen. Der kurze Ausflug nach Frankreich wurde dann im Oktober auch beendet nachdem bekannt wurde, dass Satono Diamond mit Atemprobleme (Roaring) diagnostiziert wurde und dagegen behandelt werden musste. Sein Trainer nahm in aus der Saison und Satono Diamond ging in eine lange Pause bis zum März 2018, wo er sein Debüt im The Kinko Sho  gab. Dort musste er gegen Cheval Grand und Satono Noblesse ran und kam auf einen guten dritten Platz, auch die Atemprobleme schienen nun langsam besser zu werden. Über die Winterpause hoffte man natürlich darauf, dass sich Satono Diamond wieder erholt haben könnte und wieder ganz der der alte sein würde, diese Hoffnungen wurden aber zumindest beim Saisondebüt im The Kinko Sho gegen Suave Richard und Satono Noblesse zum Teil enttäuscht. Suave Richard war zu dieser Zeit bestechend in Form, aber dass sich der krasse Außenseiter Satono Noblesse sich vor ihn schieben konnte war schon ärgerlich, viel schwerer wiegt aber die Niederlage im The Osaka Hai im April, als er nicht über einen siebten Platz hinaus kam. Diese Leistung war nun wirklich weiter Grund zur Sorge, ob dies die zweite Saison werden würde, in der Satono Diamond nicht mehr zu seiner Bestform finden würde. Wenn er in Bestform aufschlägt, sollte er nur extrem schwer zu schlagen sein.

Pick: Werther


Der Tipp basiert auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!










pferdewetten-online.info testet und vergleicht laufend alle seriösen Buchmacher für Pferderennen und Pferdewetten Online.
Buchmacher für Pferdewetten | Buchmacher für Pferderennen | Pferderennen Live Streams | Pferderennen Ergebnisse | Pferdewetten Strategien | Pferdewetten Tipps
18+ Wetten Sie mit Verantwortung!