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Leopardsdown – 28.12.2018 – Squared Financial Christmas Hurdle – Pick: Apple’s Jade

28. Dezember 2018 / phil
Pferderennen in Irland

14:50  Squared Financial Christmas Hurdle – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 4.828 m  |  Preisgeld: 100.000 EURHürdenrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis weich  |  Platz-Regeln: 2 Plätze @ 1/4 Quote
Auch nach Weihnachten geht es weiter in Gruppenrennen hart zur Sache und in Irland wird Apple’s Jade zeigen müssen, dass sie Faugheen über eine seiner Paradedistanzen schlagen kann -wenn sie das allerdings schafft, hat sie sich schon perfekt in Position für das Festival gebracht!

Apple’s Jade Die Saddler Maker Tochter schaffte letztes Jahr beim Festival einen Achtungserfolg im Triumph Hurdle, wo sie Zweite wurde, , obwohl sie bis dato kaum Erfahrung über Hürden aufweisen konnte und lies gleich darauf in Aintree im Betfred Anniversary  4YO Juvenile Hurdle einen beeindruckenden Sieg gegen ihren ehemaligen Bezwinger Ivanovich Gorbatov folgen. Im nachfolgenden Gruppe 1 AES Champion Four Year Old Hurdle lies sie den Konkurrenten wiederum mit Leichtigkeit zurück und es ging danach in die wohl verdiente Sommerpause 2015.

Nach 7 Monaten Pause floppte ihr Debüt in der neuen Saison2016/2017  allerdings und sie kam als klare Favoritin nicht über einen zweiten Platz im Gruppe 2 WKD Hurdle hinaus. Es folgte ein erneuter zweiter Platz als Favoritin im Fighting Fifth Hurdle, wo sie im einem Foto Finish gegen Irving verlor, der speziell dieses Rennen aber auch liebt und dort öfter über sich hinauswächst

Apple’s Jade schaffte dann aber ihr eigenes Comeback mit einem knappen Sieg über Vroum Vroum Mag im Hatton’s Grace Hurdle 2016, welche in jenem Duell eigentlich als Favoritin gestartet war. Auf für die Jahreszeit überraschend gutem Untergrund hatte sich Apple’s Jade hinter die Führenden gesetzt und stets an den Pacesettern orientiert, um drei Hürden vor dem Ziel selbst Ansprüche auf die Führung zu erheben. Vroum Vroum Mag kam an der letzten Hürde heran und die beiden lieferten sich ein episches Duell bis zur Ziellinie, welches Apple’s Jade weniger Zentimeter vor dem Ziel für sich entscheiden konnte. Die beiden deklassierten Shaneshill und Ivanovich Gorbatov und setzten damit als Stuten ein großes Ausrufezeichen für die aktuelle Saison.

Apple’s Jade hatte sich damit wieder das Vertrauen ihrer Unterstützer verdient und startete als Favoritin in das Quevega Mares Hurdle in Punchestown, wo sie über 2m4f auf schwerem Untergrund keine Chance gegen Limini hatte.

Beim Festival 2017 ging man eigentlich davon aus, dass Apple’s Jade mit Vroum Vroum Mag und Limini alle Hände voll zu Tun haben würde, auf den letzten hundert Yards lies sie aber beide Konkurrentinnen souverän hinter sich und gewann das Gruppe 1 OLBG Mares‘ Hurdle über 2m4f mit knappen Vorsprung. Der bessere Untergrund schien ihr deutlich besser zu liegen als der Schlamm zuvor und auch beim nachfolgenden Gruppe 1 Irish Stallion Farms European Breeders Fund Mares Champion Hurdle in Punchestown bekam Apple’s Jade den bevorzugten Boden. Unter idealen Bedingungen schlug sie das solide besetzte Feld mit Leichtigkeit, wobei sie sich bereits zwei Hürden vor dem Ziel locker absetzte und mit 14 Längen Vorsprung gewann.

Danach ging es in die wohl verdiente Sommerpause, die Rückkehr in Navan im Gruppe 2 Lismullen Hurdle stand aber unter keinen guten Vorzeichen, schließlich war der Boden durch Dauerregen deutlich aufgeweicht worden und nunmehr auf dem Weg zur Schlammschlacht. Die einzige wirkliche Konkurrentin Jer’s Girl hielt auch lange dagegen, musste an der letzten Hürde aber einsehen, dass Apple’s Jade noch deutlich mehr im Tank hatte und musste die Konkurrentin ziehen lassen. Damit hat Apple’s Jade drie ihrer letzten vier Starts gewonnen und sich als eine, wenn nicht die beste Stute in England und Irland positioniert. Das ist auch nach der Sommerpause nicht anders und Apple’s Jade deklassierte das Feld rund um Jetzki im Lismullen Hurdle nach Belieben. Für ihr Niveau war das Rennen vielleicht ein wenig schwach besetzt, aber ein Sieg auf Gruppe 2 Niveau ist ein Sieg.

Da hatte Apple’s Jade Anfang Dezember im Hatton’s Grace Hurdle auf dem Papier mit Supasundae und Limini schon deutlich mehr vor der Brust, konnte aber auch dort die Konkurrenz nach Belieben deklassieren, und hier dürfte sie wieder recht wenig Gegenwehr erfahren, auch wenn mit Faugheen noch einmal eine andere Klasse von Konkurrent auf sie wartet

Bapaume: Der Turtle Bow Sohn von Trainer Willie Mullins ist die heute beste Chance für den irischen Erfolgstrainer. Der in Frankreich gezüchtete Hengst läuft seinen bisher größten Sieg im Gruppe1  AES Hurdle von 2017 bisher etwas hinterher, legte aber im Prix Alain du Breil nur zwei Monate später mit einem zweiten Platz im Prix Alain du Breil hinter Prince Ali nach. Der eigentliche Favorit De Bon Coeur stürzte in diesem Rennen und öffnete das Rennen für die anderen Starter, was aber Bapaume und seiner Form keinen Abbruch tat. Im Christmas Hurdle sechs Monate später unter ganz anderen Bedingungen schaffte Bapaume fast ein wenig überraschend einen dritten Platz hinter Apple’s Jade und Supasundae, was ihn zu einem aussichtsreichen Starter für das Irish Champion Hurdle  im Februar machte. Das Festival lies er lieber aus und blieb in Irland, wo er im Ireland Boyne Hurdle, dem Irish Strawberry Hurdle und dem Champion Stayers Hurdle startete, mit durchwachsenem Erfolg.

Mit dem Wechsel nach Frankreich zum Grande Course de Haies d’Auteuil erreichte er aber wieder so etwas wie seine Bestform und konnte sich in einem spannenden Duell mit den heutigen Konkurrenten Dalia Grandchamp und Alex Da Lerredya einen guten zweiten Platz sichern, De Bon Coeur deklassierte aber mit seinem Sieg alle anderen Starter.  Der Lauf war nach dem Sieg im April 2017 im Gruppe 1 AES Hurdle der beste Lauf von Bapaume, den er jemals gezeigt hat und es wäre vermessen gewesen, zu glauben, dass er ohne weiteres diese Form aufrecht erhalten kann. Im Hatton’s Grace Hurdle Anfang Dezember legte er aber erneut einen sehr guten Start hin und konnte sich auf einem vierten Platz halten, Apple’s Jade lief zwar einsam an der Front und hatte gut und gerne 20 Längen Vorsprung zwischenzeitlich herausgeholt, Supasundae und Limini mussten sich aber Mühen um die 2 Längen Vorsprung auf Apple’s Jade zu halten.

Cracking Smart: Der Great Pretender Sohn von Gordon Elliot läuft hier klar im Schatten seiner Stallgefährtin Apple’s Jade, aber man muss immer aufpassen, wenn ein Trainer zwei seiner Starter im selben Rennen auflaufen lässt, denn dann kann es sein, dass beide trotz unterschiedlicher Quote ähnliche Chancen haben! Das hier wird härter als alles, was Cracking Smart bisher bestritten hat, aber wir werden ihn auch das erste Mal seit Januar 2018 wieder sehen und es dürfte spannend werden, wie er sich in den letzten 11 Monaten so entwickelt hat.

Zunächst startete er seine Karriere 2016 in Frankreich, wo er allerdings nur ein Rennen bestritt und dann 2017 für G. Elliot in Irland sein Debüt gab. Nach einem zweiten PLatz in seinem Maidenrennen kam er nach einem weiteren Sieg zu seinem ersten Triumph in einem Black Type Rennen gegen Robin Des Foret. Danach ging es mit dem Gruppe 2 Navan Novice Hurdle im Dezember gegen Next Desitination gegen deutlich stärkere Konkurrenz und sowohl dieser zweite Platz auch als der nachfolgende zweite Platz im Lawlor’s Of Naas Novice Hurdle im Dezember gegen den selben Konkurrenten konnten sich sehen lassen. Mal sehen in welcher Form er heute wieder auflaufen kann.

Jezki: Der Milan Sohn von Trainer Michael Harrington ist schon eine ganze Weile dabei und hat in seinen ersten Jahren sich einen hervorragenden Namen machen können und gewann so das Gruppe 1 Royal Bond Novice Hurdle sowie das Future Champ Hurdle, 2013 gewann er danach das Gruppe 1 Champion Novice Hurdle sowie das Hatton’s Grace Hurdle. Das war schon mal ein beeindruckender Star in seine Karriere und so viele Gruppe 1 Siege in kurzer Zeit und mit nur wenigen Aussetzern dazwischen machten ihn zu einem der besten Hurdler in der jeweiligen Saison, was er dann 2014 mit einem Sieg im Champion Hurdle in Cheltenham beim Festival noch einmal unterstrich. Das Rennen war 2014 das Highlight für ihn, aber auch im Irish Champion Hurdle konnte er gewinnen und immerhin je einen zweiten Platz im Morgiana Hurdle, dem Ryanair Hurdle – und ein Jahr später dann wieder beim Irish Champion Hurdle. Das Rennen war das erste Rennen in der neuen Saison und damit besser als in dem Jahr zuvor, allerdings war der Versuch in dem eigentlichen Ziel der frühen Saison, dem Champion Hurdle beim Cheltenham Festival, dann deutlich schlechter als im Jahr zuvor und Jetzki hatte Faugheen nichts entgegenzusetzen. Gegen leichtere Konkurrenz kam er dann im Doom Bar Aintree Hurdle wieder als Sieger durchs Ziel und im World Series Hurdle schaffte er dann auch gegen Hurricane Fly den Sieg, wenn auch nur nach hartem Kampf und mit knappen Vorsprung. Dann kam  der bisher größte Rückschlag im Jahr 2016 und der späten Saison 2015, als er nicht an einem einzigen Start absolvieren konnte. Nachdem er die Verletzungspause überstanden hatte, kehrte er im Januar 2017 zurück zur Rennstreckte und startete im Feburar im Red Mills Hurdle auf Gruppe 3 Ebene, ging aber gegen Tombstone unter. und hatte danach im Stayers‘ Hurdle ebenfalls keine Chance. generell war die erste hälfte der Saison 2017 ein klarer Flop, der nach der Sommerpause im Gruppe 3 Istabraq Hurdle aber ausgeglichen werden konnte.

Jetzki fand im Morgiana Hurdle zur alten Form zurück und konnte dort hinter Faugheen einen zweiten Platz erreichen, wenn auch weit abgeschlagen und ohne Chance auf den Sieg. Auch im Christmas Hurdle konnte er nicht um den Sieg mitlaufen, war aber von Apple’s Jade auch klar deklassiert worden und musste sich mit den letzten Platz abfinden. Die Hoffnungen nach dem gelungen Saisonstart wurden spätestens mit der Niederlage im Irish Champion Hurdle gedämpft, der errungene Gruppe 1 Sieg im World Series Hurdle schien immer mehr ein Ausnahmerennen zu bleiben und auch 20178 blieb es mit Niederlagen im Irish Strawberry Hurdle und dem Champion Stayers Hurdle recht trübe für Jetzki.

Er ging danach in die Sommerpause und kehrte erst im November im Lismullen Hurdle gegen Apple’s Jade wieder auf die Rennstrecke und auch wenn diese Aufgabe natürlich viel zu hoch war, machte Jetzki mit seinem zweiten Platz gegen andere Konkurrenten wie Identity Thief einiges her. Er nahm danach den Kurs zum Fairyhouse Hurdle, einem gut besetzten und äußerst harten Handicap Rennen, welches er dementsprechend auch nur mit einem zehnten Platz beenden konnte. Heute hat er einiges zu tun gegen die Konkurrenz!

Faugheen: Der Germany Sohn ist einer der aktiven Stars für den irischen Erfolgstrainer Willie Mullins und hat bisher nur fünf seiner 19 Starts nicht gewinnen können, kommt aber gerade in der Saison 2018 nicht so wirklich in Form und hat in dieser Saison seinen Schnitt nach unten gezogen.  Er hatte ohnehin eine eher unterbrochene Karriere  und die lange Pause zwischen 2016 und 2017 scheint seine Form um einige Klassen reduziert zu haben. So fallen drei der fünf nicht gewonnenen Rennen in das aktuelle Jahr., aber es  besteht wenig Hoffnung, dass die Form nun in der Saison 2018/19 wieder einen ordentlichen Schritt nach oben macht und er das Niveau der letzten beiden Rennen aufrechterhalten kann -denn als Abschluss der letzten Saison gewann er das Champion Stayers Hurdle  auf Gruppe 1 Ebene gegen Pennhill und Identy Thief. Und auch die Sommerpause konnte er mit einem zweiten Platz hinter Sharjah im Gruppe 1 Morgiana Hurdle in recht solider Form beenden, auch wenn sicher seine Fans und Unterstützer bei einer Quote von 1.4 mehr von ihm erwartet hätten. So bleibt erst einmal der Blick in die Vergangenheit bei ihm:

Der Superstar aus dem Stable von Mullins hatte zwar bereits im letzten Jahr kein Glück beim Festival und musste er das Cheltenham Festival 2017 aussetzen, nachdem er zuvor in allen seinen Rennen der Konkurrenz keine Chance lies. Umso größer war die Hoffnung für 2018, allerdings enttäuschte Faugheen schon beim Saisondebüt im Ryanair Hurdle im Dezember 2017 auf ganzer Linie.

Er ging noch als haushoher Favorit an den Start, kam aber nie wirklich in das Rennen und wurde bereits früh vom Rest des Feldes eingeholt, überholt und fiel dann 3 Hürden vor dem Ziel weit hinter das Feld zurück, um am Ende aus dem Rennen genommen zu werden. Sein Jockey Paul Townend ging sofort aus dem Sattel, es wurde aber keine Verletzung o.ä. festgestellt. Vielleicht war es einfach nicht sein Tag, vielleicht war es aber auch das erste Anzeichen für einen Karrierknick.

Mit Ausnahme von dem Lauf im Gruppe 1 Morgiana Hurdle gegen Nichols Canyon 2015 war dies der einzige Flop, den Faugheen bis dato jemals produziert hatte. Sein Stablemate Nichols Canyon erlitt letztes Jahr einen tödlichen Sturz, war aber bisher der einzige gewesen, der Faugheen souverän hatte schlagen können.

Der mehrfache Grade 1 Sieger Faugheen verlor als haushoher Favorit seine makellose Bilanz in diesem Rennen und war nun 14-13 statt ungeschlagen in seinen vierzehn Rennen. Es wird ein Mysterium bleiben, warum er gerade in diesem Rennen seine Form verlor und seinen Stallgefährten Platz machen musste, in jedem anderen Rennen gewann er jedenfalls souverän. Er war danach im Grade 1 Christmas Hurdle wieder der alte und fegte die Konkurrenz beiseite und auch im Januar beim erneuten Duell mit Nichols Canyon und Artic Fire machte er kurzen Prozess mit der Konkurrenz.

Es war eine der großen Enttäuschungen des Festivals, dass Faugheen dort nicht auflaufen konnte, dafür kam er im Morgiana Hurdle mit aller Macht zurück und fegte Jezki beiseite. Vroum Vroum Mag ging leider dem Duell aus dem Weg und auch im Ryanair Hurdle hatte kein nennenswerter Konkurrent den Weg nach Leopardstown gefunden. Faugheen hätte daher einen weiteren lockeren Gruppe 1 Sieg einfahren sollen, war aber nun einer jeher Starter, die erst nich beweisen müssen, dass sie auch beim Festival gewinnen können. Dieser Beweis sollte eigentlich im Irish Champion Hurdle Anfang Februar angetreten werden, allerdings kam dort der als Außenseiter gehandelte Supasundae in Form und schlug Faugheen mit gut zwei Längen. Im Champion Hurdle Trophy waren die Fans guter Hoffnung, nun endlich den „alten“ Faugheen in seiner bestechender Form wieder zu sehen, schließlich war das Cheltenham Festival das erklärte Saisonziel, jedoch blieb auch in diesem Rennen Faugheen mit seinem Jockey Ruby Walsh nichts anderes übrig, als den anderen Startern rund um Melon und Buveau D’Air das Feld zu überlassen und abgeschlagen auf einem sechsten Platz ins Ziel zu kommen.

Nach dem Cheltemham Festival kam dann allerdings der Start im Champion Stayers Hurdle in Irland auf gut bis weichem Boden, und dieses Mal konnte Faugheen wieder zeigen was er konnte, Penhill und Bacardys kamen in diesem Rennen nicht zum Zug und schafften es nicht den lockeren und ungefährdeten Sieg von Faugheen zu verhindern. Bei seinem Saisondebüt hat Faugheen einen schweren Stand gegen Samcro, der auf der Distanz besser läuft als er der auf Ausdauerrennen spezialisierte Faugheen, der aber heute wieder in seinem Element sein wird.

Shaneshill: Der King’s Theatre Sohn für Trainer Willie Mullins hatte letzten Sommer den Prix Le Barca vor L’Ami Serge und Device gewinnen können, mittlerweile sind diese Siege aber schon ein wenig in die Jahre gekommen und die Fans des Veteranen sehnen sich nach einem Revival der alten Form, können aber auf einige gute Platzierungen im letzten Jahr zurückblicken können. Die Siege waren ohnehin meist schwer erkämpft und mit marginalem Vorsprung errungen worden.

Schon im Prix Le Barca hatte er nicht viel Vorsprung vor den beiden und L’Ami Serge begleitete ihn fast bis zur Ziellinie. Der Grande Course d’Auteui ist wesentlich länger und war damit außerhalb der Reichweite von Shaneshill, der seine meisten Rennen rund um die 4000er Marke bestritten hat. So musste er sich im Grande Course d’Auteui mit einem dritten Platz zufrieden geben, während L’Ami Serge das Rennen locker für sich entschied. Danach ging es mit der Form allerdings bergab und die zweite Jahreshälfte 2017 ist die schwächste seit langem.

Seine Form über die Jahre war aber immer wieder hochklassig und man sollte ihn nicht unterschätzen – gerade für ein Trifecta oder eine Platzwette:

2014 platzierte er im Champion Bumper beim Festival und gewann das Gruppe 1 Champion INH Flat Race in Punchestown und machte erstmals auch auf großer Bühne auf sich aufmerksam, obwohl es noch gar nicht über Hürden ging.  Bereits 2015 traf er im Sky Bet Supreme Novices‘ Hurdle auf Douvan, der ihn mit 4 Längen Rückstand auf den zweiten Platz schickte, daraufhin gewann er über die Distanz von 4.023 ein Rennen auf Gruppe 2 Niveau, in dem er unter anderem auf den uns gut bekannten Outlander und Price Of Scars traf. Damals im N.H. Sires Novice Hurdle gewann Shaneshill locker mit 13 Längen und lies schon einmal durchblicken, was für ein großartiger Performer er für seinen Trainer Willie Mullins werden wird. Im darauffolgenden Gruppe 1 Irish Novice Hurdle unterlag er, damals überraschend, Thistlecrack und Killultagh Vic. Es folgte die Sommerpause und ein eher vorsichtiger Beginn der Saison 15/16, welche mit einem vierten Platz im Gruppe 2 Lightning Novices‘ Chase im Januar auch mehr als holprig verlief. Die Vorbereitung auf das Festival war damit etwas verpatzt, trotzdem konnte sich Shaneshill im RSA Chase einen zweiten Platz hinter Blacklion erkämpfen und lies beim Liverpool Stayers‘ Hurdle in Aintree einen guten zweiten Platz hinter Thistlecrack folgen.  Dies war ein weiterer Starts über annähernd 5000m, und er hatte hinter einem der besten NH Starter aller Zeiten eine gute Figur abgegeben, leider stürzte er im nachfolgenden Gruppe 1 Champion Stayers Hurdle, als er einen guten dritten Platz inne hatte und gerade im Begriff war, die Führenden anzugreifen.

Die neue Saison 16/17 begann er mit einem soliden, wenn auch leicht enttäuschenden dritten Platz im Gruppe 2 Lismullen Hurdle in Navan, danach wurde er im Hatton’s Grace Hurdle von Vroum Vroum Mag und Apple’s Jade auf die Plätze verwiesen. Im Gruppe 1 Christmas Hurdle gab er Vroum Vroum Mag mehr zu denken und hatte gerade einen Kopf Rückstand auf die Wunderstute erlitten, als er an der letzten Hürde stürzte sein Rennen damit vorzeitig beendete. Er hatte seine Form aus dem letzte Rennen aber deutlich steigern können und der Schritt von 4023m auf die 4823m war hatte ihm augenscheinlich gut getan. Er blieb bei der längeren Distanz und konnte im Januar 2017 das Gruppe 2 John Mulhern Hurdle als Vorbereitung auf das Festival vor Snow Falcon knapp gewinnen. Sein Start beim Gruppe 1 Stayers‘ Hurdle beim Festival war mit Spannung erwartet worden, auch wenn man ihm gegen Nicholls Canyon, Unkonwhatimeanharry und Jezki wenig Chancen auf den Sieg ausrechnete. Dass Shaneshill nicht einmal ins Ziel kommen würde, sondern auf dem guten Untergrund vorzeitig abbrach, war dann doch eine herbe Enttäuschung und im Champion Stayers Hurdle in Punchestown einen Monat später erging es ihm nicht besser. Er schien seine Form verloren zu haben und scheiterte über eine ehemalige Paradedistanz nun zwei Mal hintereinander. Auch in Irland war es gegen Nicholls Canyon und Unkonwhatimeanharry gegangen und die leichtere Konkurrenz in Frankreich im Mai sowie der Schritt auf die 4300m war das, was Shaneshill gebraucht hatte, um wieder einen Sieg einfahren zu können. So gewann er den Prix la Barka vor L‘ Ami Serge, der im Grande Course d’Auteui wieder gegen ihn angetreten war und über die längere Distanz souverän gewann. Danach platzierte er im Galway Plate und dem At The Races Chase, einem Handicap Rennen ohne Gruppeneinstufung. Beide Male war er als Favorit gestartet, im At The Races Chase sogar als haushoher Favorit, musste sich aber jedes Mal relativ deutlich geschlagen geben. Mit dem Schritt zurück in die Gruppenrennen setzte es die nächste, sehr herbe Niederlage im PWC Champion Chase, wo er als Favorit weit abgeschlagen als Vorletzter ins Ziel einlief, während A Toi Phil das Rennen locker gewann. Für A Toi Phil war das der größte Erfolg seit dem Sieg im Webster Chase im März 2017, allerdings gab Shaneshill der Form mit seinem Start im John Durkan Chase einen Monat später keinen weiteren Boost, denn dieses Rennen konnte der Veteran nicht einmal beenden. Er war nach der Sommerpause offensichtlich absolut nicht fit und brauchte eine erneute Trainingseinheit zu Hause, um vielleicht wieder etwas an Form zu gewinnen. Das Cheltenham Festival lies er im März 2018 lieber ganz aus und er wurde im Champion Stayers Hurdle  immerhin Dritter hinter Faugheen, der dem Feld davonlief, deklassierte und ab der letzten Hürde zu einer klaren Angelegenheit machte. Der Zweite hatte nicht viel Vorsprung vor Shaneshill und man konnte hoffen, dass er langsam wieder zur Form zurückkommt. Diese Hoffnung wurde im Gruppe 3 Riocht Chase aber komplett zerschlagen und die Rückkehr nach Frankreich zum Prix la Barka  hat für Shaneshill ebenfalls keinen guten Abschluss gefunden. Nach den beiden enttäuschenden Starts ging es für Shaneshill erst einmal in die Sommerpause und zum Hatton’s Grace Hurdle, wo er gegen Apple’s Jade absolut keine Chance hatte.

Der Zweite Start in der Saison muss für Shaneshill schon einen extremen Formboost bringen, was aber  nicht ausgeschlossen ist – auf die Liste für die Platz Wetten wie so oft zu der Quote!

 

Als Abschluss der letzten Saison gewann Faugheen das Champion Stayers Hurdle  auf Gruppe 1 Ebene gegen Pennhill und Identy Thief. Und auch die Sommerpause konnte er mit einem zweiten Platz hinter Sharjah im Gruppe 1 Morgiana Hurdle in recht solider Form beenden, auch wenn sicher seine Fans und Unterstützer bei einer Quote von 1.4 mehr von ihm erwartet hätten. Bei seinem Saisondebüt hatte Faugheen allerdings auch einen schweren Stand gegen Samcro, der auf der Distanz besser läuft als er der auf Ausdauerrennen spezialisierte Faugheen, der aber heute wieder in seinem Element sein wird.

Mit dem Wechsel nach Frankreich zum Grande Course de Haies d’Auteuil erreichte Bapaume wieder so etwas wie seine Bestform und konnte sich in einem spannenden Duell mit den heutigen Konkurrenten Dalia Grandchamp und Alex Da Lerredya einen guten zweiten Platz sichern, De Bon Coeur deklassierte aber mit seinem Sieg alle anderen Starter.  Der Lauf war nach dem Sieg im April 2017 im Gruppe 1 AES Hurdle der beste Lauf von Bapaume, den er jemals gezeigt hat und es wäre vermessen gewesen, zu glauben, dass er ohne weiteres diese Form aufrecht erhalten kann. Im Hatton’s Grace Hurdle Anfang Dezember legte er aber erneut einen sehr guten Start hin und konnte sich auf einem vierten Platz halten, Apple’s Jade lief zwar einsam an der Front und hatte gut und gerne 20 Längen Vorsprung zwischenzeitlich herausgeholt, Supasundae und Limini mussten sich aber Mühen um die 2 Längen Vorsprung auf Apple’s Jade zu halten.

Die Rückkehr aus der Sommerpause in Navan im Gruppe 2 Lismullen Hurdle stand für Apple’s Jade  unter keinen guten Vorzeichen, schließlich war der Boden durch Dauerregen deutlich aufgeweicht worden und nunmehr auf dem Weg zur Schlammschlacht. Die einzige wirkliche Konkurrentin Jer’s Girl hielt auch lange dagegen, musste an der letzten Hürde aber einsehen, dass Apple’s Jade noch deutlich mehr im Tank hatte und musste die Konkurrentin ziehen lassen. Damit hat Apple’s Jade drie ihrer letzten vier Starts gewonnen und sich als eine, wenn nicht die beste Stute in England und Irland positioniert. Das ist auch nach der Sommerpause nicht anders und Apple’s Jade deklassierte das Feld rund um Jetzki im Lismullen Hurdle nach Belieben. Für ihr Niveau war das Rennen vielleicht ein wenig schwach besetzt, aber ein Sieg auf Gruppe 2 Niveau ist ein Sieg.

Da hatte Apple’s Jade Anfang Dezember im Hatton’s Grace Hurdle auf dem Papier mit Supasundae und Limini schon deutlich mehr vor der Brust, konnte aber auch dort die Konkurrenz nach Belieben deklassieren, und hier dürfte sie wieder recht wenig Gegenwehr erfahren, auch wenn mit Faugheen noch einmal eine andere Klasse von Konkurrent auf sie wartet

Pick: Apple’s Jade


Der Tipp basiert auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

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