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Leopardstown Matheson Hurdle recap - Pferdewetten Tipps
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Pferdewetten Tipps


Leopardstown Matheson Hurdle recap

1. Januar 2020 / phil
Pferdewetten Infos

Wo stehen Sharjah, Petit Mouchoir und Klassical Dream derzeit?

Klassical Dream:

Sharjah: Der Doctor Dino Sphn von Trainer Willie Mullins begann seine Karriere im Jahr 2015 für Trainer J. E. Pease in Frankreich, brauchte aber eine Weile bis er so richtig in Gang kam und wechselte zuvor noch zu Trainer H F Devin im Jahr 2016, wo er nach drei weiteren Rennen sein erstes Rennen in Deauville gewann. Die weiteren Starts waren nicht schlecht mit Platzierungen nur jeweils knapp über einer Länge hinter dem Sieger, aber er erwies sich als nicht ganz leicht zu steuern und zu trainieren und wurde im Januar 2017 kastriert, um im September 2017 zu Trainer Willie Mullins zu wechseln.

Der Einstand in Irland gelang mit zwei Siegen in den ersten beiden Rennen nach Maß und Mullins schickte ihn danach direkt in die Gruppe 1 Ebene im  Paddy Power Future Champions Novice Hurdle , um zu sehen wie die Ziele der Rest der Saison stehen würden.

Sharjah hatte beim Paddy Power Future Champions Novice Hurdle  im Dezember 2017 einen hervorragenden Eindruck hinterlassen, sah er doch wie der sichere Sieger dieses Rennens an der letzten Hürde aus, bevor er stürzte und das Rennen an Whiskey Sour übergab. Auch Real Steel stürzte an dieser Hürde, sah aber längst nicht so gut aus  während dem Rennen wie Sharjah und mit anderen Konkurrenten wie Mengli Khan im Rennen, hatte die Form einiges an Gewicht. Danach ging er aber sang und klanglos gegen Samcro im Deloitte Novice Hurdle unter und auch seine Starts im Supreme Novices‘ Hurdle oder dem Studs Novice Hurdle brachten keinen Erfolg. Er blieb im Jahr 2018 stets aktiv und startete noch im Gruppe 1 Herald Novice Hurlde und dem Gruppe 3 Grimes Hurdle , wo er immerhin einen dritten Platz hinter Joey Sasa und Wicklow Brave erringen konnte.

Dann kam seine Sternstunde im Guinness Galway Hurdle, wo er auf Gruppe 1 Ebene trotz seines hohen Gewichts im August einen souveränen Sieg feiern konnte. Das Rennen war zwar gut besetzt, trotzdem konnte sich Sharjah auf den letzten Metern mit über drei Längen absetzten und er schaffte seinen besten Lauf in seiner Karriere bisher. Wenig überraschend schaffte er es nicht sich im Petingo Handicap im September an diese For anzuküpfen, und auch im Irish Cesarewitch und dem Gruppe 2 WKD Hurdle im September kam es nicht zu einer Überraschung und Sharjah musste sich weiter hinten einsortieren.

Im Gruppe 1 Morgiana Hurdle  im November 2018 kam dann doch die Überraschung und Sharjah schlug seinen Stallgefährten Faugheen mit 7,5 Längen. Dabei hielt er sich in dem kleinen Feld zunächst an dritter Position, konnte die Führung an der vorletzten Hürde aber Problemlos übernehmen und ging dann weiter vor an der letzten Hürde, wo Faugheen als eigentlicher Favorit den Anschluss nicht mehr halten konnte und Sharjah ziehen lassen musste.

Sharjah startete danach noch einmal im Dezember im Gruppe 1 Ryanair Hurdle gegen Supasundae, Samcro, Melon und Petit Mouchoir, und wieder wurde Sharjah nicht als Favorit des Rennens gehandelt, sondern klar hinter einigen der Konkurrenten einsortiert – was eine klare Fehleinschätzung war. So rollte Sharjah erneut das Feld von hinten auf und verbesserte seine Position vom fünften Platz an der vorletzten Hürde auf den ersten Platz und damit die Tonangebende Position, die er dann nach dem letzten Sprung immer weiter ausbauen konnte.

Mit der Leistung im Rücken ging es ein weiteres Mal nach Cheltenham und dieses Mal sollte es besser laufen als beim letzten Jahr, wo er Achter im Supreme Novices‘ Hurdle wurde, aber auch 2019 brachte Sharjah kein Glück, denn schon an der dritten Hürde wurde er von Buveur D’Air zu Fall gebracht, und dieser Sturz schien seine Spuren hinterlassen zu haben, denn das war dann auch der letzte Start in der aktuellen Saison und selbst bei seinem Saisondebüt im Morgiana Hurdle auf Gruppe 1 Ebene schien er alles andere als fit zu sein, denn er belegte nur einen vierten Platz fast nein Längen hinter dem Sieger Saldier.

Auf den Zweiten des Rennens, Petit Mouchoir, traf er im Gruppe 1 Matheson Hurdle einen Monat später wieder, schien dabei aber wieder in Form zu kommen und gewann das Rennen mit einem überzeugenden Lauf und hätte vermutlich noch mehr aus sich herausholen können – ganz offensichtlich war Sharjah rechtzeitig zur Verteidigung seines Titels wieder in Form gekommen.

Petit Mouchoir startet für seinen Trainer Henry De Bromhead, der ihn seit Oktober 2016 betreut. Seine Karriere begann Petit Mouchoir allerdings schon früher für Gordon Elliot und nach zwei gewonnen PTP und NHF Rennen wechselte er zu Willlie Mullin, der ihn sogleich über Hürden starten lies.

Sein erstes Maidenrennen war gleich ein voller Erfolg und Mullins lies keine Zeit verstreichen, um Petit Mouchoir in den besten Rennen starten zu lassen, was schon alleine für das Vertrauen von Mullins in seinen ehemaligen Starter spricht. So lief er im Gruppe 1 Future Champions Hurdle auf und konnte einen soliden, knappen dritten Platz hinter Long Dong belegen, bevor er einen abgeschlagenen vierten Platz im Deloitte Novice Hurdle erringen konnte. Im nachfolgenden Sky Bet Supreme Hurdle beim Festival 2016 war er chancenlos gegen Altior, Min und Buveur D‘ Air und kam nur auf einem bedeutungslosen achten Platz ins Ziel. Er war allerdings ohnehin nur als Außenseiter gestartet und überraschte bei seinem nächsten Start im Gruppe 1 Imagine Cruising First In The Frame Top Novices‘ Hurdle mit einem sehr knappen zweiten Platz hinter Buveur D’Air, der nur noch einen Nacken Vorsprung hatte am Ende. Petit Mouchoir bestätigte diese gute Form mit einem weiteren zweiten Platz in seinem letzten Start in der Saison 2016 im Herald Champion Novice Hurdle in Punchestown und kam erneut bis auf eine halbe Länge an den Sieger heran.

Nach diesen beiden Ausnahemleistungen wechselte Petit Mouchoir zu Henry De Bromhead, der im bei seinem Saisondebüt im Gruppe 2 WDK Hurdle eine lösbare Aufgabe stellte. Am Ende reichte es nur zu einem dritten Platz hinter Apple’s Jade und Rashaan, aber das Rennen war bis zur letzten Hürde offen und Petit Mochoir begrub seine Chancen erst mit einem unsauberen Sprung an der letzten Hürde.

Der Sprung an der letzten Hürde wurde ihm erneut zum Verhängnis, als er beim Stanjames.com Fighting Fifth Hurdle im November 2016 an der letzten Hürde stürzte, nachdem er knapp die Führung übernommen hatte und dabei noch relativ frisch aussah. Seinen wahrscheinlichen Sieg gab er damit an Irving und Apple’s Jade ab, konnte sich aber im nachfolgenden Ryanair Hurdle in Leopardstown revanchieren und schlug den hoch gehandelten Nichols Canyon mit locker 7 Längen. Er hätte diesen Konkurrenten auch bei seinem Sieg im Gruppe 1 BHP Insurance Irish Champion Hurdle im Januar geschlagen, dort stürzte aber zur Abwechslung Nichols Canyon an der letzten Hürde und so kämpfte Petit Mouchoir mit Footpad um den Sieg und konnte sich am Ende mit einer Länge durchsetzen.

Beim Festival 2017 unterlag er erneut dem Konkurrenten Buveur D‘ Air im Gruppe 1 Stan James Champion Hurdle Challenge Trophy und auch My Tent Or Yours konnte sich einige Längen vor ihm durchs Ziel schieben, es hat ihm allerdings auch nicht geholfen, dass er gleich mehrere unsaubere Sprünge auf der letzten halben Meile einbaute und mehrere Hürden beim Springen traf. Die Distanz hier bei diesem Rennen ist ideal für ihn, er hat gute Erfahrungen auf dem Track machen können und scheint seit einem Jahr eine immer weiter ansteigende Formkurve zu haben. Der dritte Platz im Champion Hurdle ist alles andere als schlecht und der Track in Cheltenham liegt nicht jedem so dass auch das bisher letzte Rennen über Hürden als Erfolg gewertet werden kann.

Für Petit Mouchoir ging es danach in die Sommerpause und zurück ins Trainingslager, wo auch er die Kunst der Chase Rennen perfektionierte und in der neuen Saison sein Debüt in dieser neuen Klasse gab. Beim ersten Pferderennen nach der Sommerpause machte er kaum Fehler und dominierte ein kleines, aber durchaus gut besetztes Feld in Punchestown mit Leichtigkeit

Dann kam es zum vorgezogenen Duell um den Titel beim Festival in Leopardstown beim  im Arkle Novice Chase wo Footpad und Petit Mouchoir  aufeinandertrafen. Petit Mouchoir konnte mit dem Favoriten eine Weile gut mithalten, musste aber vor der letzten Hürde erkennen, dass er Footpad am heutigen Tag nicht schlagen kann und musste den Konkurrenten ziehen lassen. Footpad musste nicht einmal hart geritten werden um sich am Ende fünf Längen absetzten zu können und diese Niederlage direkt vor dem Festival wiederholte sich noch einmal beim Arkle Chase selbst, nur dass nun auch Brain Power vor Petit Mouchoir ins Ziel einlaufen konnte.

Über Hürden war Petit Mouchoir sogar Footpad noch überlegen, in den Chase Rennen kam er bisher nicht an diese Errungenschaften heran. So auch im Doom Bar Novices‘ Chase auf Gruppe 1 Ebene, wo er auf weichem Boden als Favorit über die 3178m Diego Du Charmil unterlag. Dabei hätte das Rennen eigentlich ihm gehören müssen und sein Rennen war auch nicht schlecht, so dass er im Grupp 1 Ryanair Novice Chase Ende April immer noch als zweiter Favorit hinter Footpad auflief. Wieder konnte er allerdings nicht die in ihn gesetzten Hoffnungen erfüllen und musste sich mit einem vierten Platz sang und klanglos geschlagen geben.

Petit Mouchoir ging danach in die Sommerpause und kam im Ryanair Hurdle im Dezember zurück auf die Rennstrecke. Das war gleich ein richtiger Einstieg in die Saison gegen Konkurrenten wie Sharjah pder Supasundae, Samcro oder Melon – und dieser Test ging gleich richtig nach hinten los, mit einem vor der letzten Hürde klar geschlagenen Petit Mouchoir.

Beim zweiten Start in der neuen Saison konnte er im Gruppe 1 BHP Irish Champion Hurdle stärker auflaufen und kam hinter Apple’s Jade immerhin auf den dritten Platz und konnte damit Melon schlagen. Es war aber klar, dass die Leistung aber nicht für einen Platz beim Cheltenham Festival ausreichen würde, denn das Stayers Hurdle war deutlich stärker besetzt und natürlich auch von der Distanz nicht ganz das, was Petit Mouchoir sonst so besucht.

Realistischer war da schon das Keelings Irish Hurdle auf Gruppe 2 Ebene über 4023m wo Petit Mouchoir mit der Führung über die letzte Hürde sprang, aber Off You Go und Not Many left saßen ihm im Genick, aber es war Rashaan der dann nach dem Sprung das Tempo aufnahm und sich ziemlich souverän absetzten konnte . als einziger Außenseiter in dem Quartet! Petit Mouchoir schwächelte noch ein bisschen auf dem Zieleinlauf und wurde am Ende „nur“ vierter, aber die Leistung war trotzdem recht respektabel.

Er startete dann im Mai noch im Punchestown Champion Hurdle, wo  man ihm nach der Leistung beim Cheltenham Festival und dem Keelings Hurdle wenig Chancen gegen Apple’s Jade, Supasundae oder Buveur D’Air ausrechnete. Petit Mouchoir versuchte das Tempo zu setzen und das Rennen mit einem Tempowechsel in der letzten Hürde zu stehlen, wurde dann von Buveur D’Air aber überholt und stehen gelassen, hielt aber bis 100m vor dem Ziel den zweiten Platz und musste nur spät die ausbezahlten ersten drei Plätze verlasse. So gesehen waren zwei der letzten vier Rennen trotz der „schlechten“ Platzierungen am Ende gar nicht schlecht und man konnte auf die neue Saison gespannt sein, welche er gleich mit einem Start im Morgiana Hurdle auf Gruppe 1 Ebene über 3319m feierte.

Keine leichte Aufgabe nach einer Pause gegen Klassical Dream, Sieger des Supreme Novices‘ Hurdle und Sharjah, Sieger des irischen Ryanair Hurdle  im Dezember 2018, aber Petit Mouchoir konnte ein weiteres Mal überraschen, indem er einen zwieten Platz hinter Saldier erreichen konnte, der dem haushohen Favoriten Klassikal Dream mit einem super schnellen Sprung an der letzten Hürde den Tag verdarb.

Im Matheson Hurdle trafen Sharjag und Petit Mouchoir dann einen Monat später wieder aufeinander, als Favorit galt aber wieder einmal Klassical Dream – der wieder nicht überzeugen konnte und das Rennen nur auf dem letzten Platz beenden konnte. Wieder versuchte Petit Mouchoir das Rennen von der Front aus für sich zu entscheiden, aber Sharjah lief im letzten Viertel schon neben ihm und konnte sich locker zum Ziel hin absetzten, und hätte vermutlich noch mehr aus sich herausholen können – ganz offensichtlich war Sharjah rechtzeitig zur Verteidigung seines Titels wieder in Form gekommen.


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