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Longchamp – 13.05.2018 – Emirates Poule D’Essai Des Pouliches

13. Mai 2018 / phil
Pferderennen in Frankreich

16:15 Emirates Poule D’Essai Des Pouliches– Gruppe 1

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Für 3jährige Pferde  |  Distanz: 1.600 m  |  Untergrund: Gut bis weich

Der Poule d’Essai des Pouliches  ist faktisch das Guineas 1000 in Frankreich und stellt damit das führende Rennen über eine Meile für die Dreijährigen Damen da, welches natürlich die vielversprechendsten Newcomer unseres Nachbarlandes in sich versammelt. Das Rennen wird seit 1883 abgehalten und hat damit eine lange Tradition, was für Trainer und Jockeys ein extra Ansporn ist, sich in die Reihe der illustren Sieger dieses Rennens einzufügen. Für jeden Trainer und Jockey ist es damit ein erklärtes Ziel, mindestens einmal dieses Rennen mit einem seiner Starter zu gewinnen.

Trainer Jean-Claude Rouget dominierte dieses Rennen in den letzten drei Jahren mit seinen Startern und er ist mit vier Siegen in den letzten zehn Jahren der erfolgreichste Trainer in diesem Rennen in der Zeit nach der Jahrtausendwende. Letztes Jahr gewann  Fabrice Chappet mit Precieuse dieses Rennen, die letzten Siege der ausländischen Trainer wie John Godsen oder Aiden O’Brien sind mit den Jahren 2001 und 2002 schon eine Weile her, und auch dieses Jahr sollte sich nichts daran ändern.

Wer kein Interesse an der Einschätzung der einzelnen Starter hat, geht einfach zum Fazit und der Kurzzusammenfassung am Ende!

Zu den einzelnen Startern im Detail:

Music Amica:  Trainer Andre Fabre hat wie immer ein immens starkes Aufgebot in diesem Rennen, und auch dieses Jahr ist er mit der Dawn Approach Tochter Music Amica unter den Favoriten vertreten. Die Stute hat zwar erst zwei Starts vorzuweisen, gewann aber nach ihrem Maidenrennen in Saint Cloud im November auch ihr Saisondebüt im Gruppe 3 Prix de la Grotte gegen die heutigen Konkurrenten Mission Impassible, Sea Prose und Wind Chimes ziemlich souverän. Nachdem sie auf der Zielgeraden Maß genommen hatte musste sie von ihrem Jockey Mickael Barzalona nur mit Händen und Füßen angetrieben werden, um sich von den Konkurrentinnen absetzten zu können. Sie wird zu recht hier als eine der Favoritinnen gehandelt, obwohl sie noch nicht allzuviele Rennen vorzuweisen hat.

Polydream: Die Oasis Dream Tochter von Trainer Freddy Head hat sich letztes Jahr in Frankreich bereits auf höchster Ebene versucht, und das mit durchaus beachtlichem Erfolg. Denn nach ihrem souveränen Sieg im Gruppe 3 Shadwell Prix du Calvados in Deauville lief sie im Prix Marcel Boussac auf, wo sie hinter der Siegerin Wild Illusion einen guten zweiten Platz sichern konnte. Dabei schlug sie die heutigen Konkurrentinnen Mission Impassible und Zonza auf die Plätze hinter sich. Vielleicht war sie ein wenig spät in Gang gekommen um den Vorsprung der Außenseiterin Wild Iluusion noch aufzuholen, sie flog auf der Zielgeraden aber heran und hätte mit etwas mehr Glück das Rennen auch sicher gewinnen können, was ihrem Favoritenstatus damals entsprochen hätte. So bleibt ein etwas bitterer zweite Platz in einem hochklassigen Rennen und die Frage, in welcher Form sie nach der Sommerpause auflaufen wird.

Barkaa: Die Siyouni Tochter von Francis Vermeulen hat sich bisher in fünf Rennen nur einen einzigen Aussetzer bisher gelisted und auch wenn sie die meisten Rennen auf niedrigerem Niveau bestritten hat, waren die Siege locker genug, um hier zum Kreis der Favoriten zu zählen. Nach dem gewonnenen Maidenrennen und einem knapp gewonnenen Handicap lief sie im Prix Joseph Collignon nur auf einen dritten Platz, hatte dort neben guter Konkurrenz aber auch ein wenig Pech in den großen Feld. Zudem waren die Bedingungen im Januar alles andere als freundlich und  sie versöhnte sich mit ihren Unterstützern im Prix de la Californie auf Listed Eben auf dem Kurs in Cagnes-sur-Mer nur einen Monat später. Mit langsam besser werdenden Wetterbedingungen zeigte Barkaa auf dem Kurs in Longchamp beim Prix Vanteaux auf Gruppe 3 Ebne eine neue persönliche Bestleistung und holte als Außenseiterin gegen die Zweite Soustraction souverän vier Längen Vorsprung heraus. Auch an diesem Tag war der Untergrund schwer gewesen und das heut wird der schnellste Untergrund, den sie seit langem angehen wird, sie hat aber unbestritten Potential und

Wind Chimes : Die Mastercraftsman Tochter von Trainer Andre Fabre ging nach zwei sehr vielversprechenden Siegen letztes Jahr mit hohen Erwartungen in die neue Saison. Sie hatte im November noch den Prix Hérod gegen Louis D’or gewinnen können, musste dann aber beim Saisondebüt einsehen, dass sie offensichtlich über die Winterpause etwas von ihrer Form eingebüßt hatte. Über die 200m längere Distanz verlor Sie ihr Rennen im Prix de la Grotte auf Gruppe 3 Ebene gegen Music Amica, die  von ihrem Jockey Mickael Barzalona nur mit Händen und Füßen angetrieben werden musste , um sich von den Konkurrentinnen absetzten zu können

Sea Prose:  Die Lope De Vega Tochter von Feeddy Head gewann nach verpatztem Debüt ein Handicaprennen und ging danach in die Trainingspause über den Winter. Sie hat von der Zucht her immenses Potential, verlor aber ihr Saisondebüt im Prix de la Grotte auf Gruppe 3 Ebene gegen Music Amica, die  von ihrem Jockey Mickael Barzalona nur mit Händen und Füßen angetrieben werden musste , um sich von den Konkurrentinnen absetzten zu können. Wenn Freddy Headin den letzten Monaten mehr aus ihr herausgeholt hat, dürfte sie hier durchaus für Gefahr sorgen können, allerdings hat der Trainer noch andere Optionen, die er augenscheinlich als stärker einschätzt

Couer D‘ Beaute: Die Dabirsim Tochter kann mit sieben Starts in der letzten Saison eine Menge Erfahrung vorweisen, allerdings hat sich ihre Form nur langsam entwickelt und sie hat in schwächer besetzten Rennen wie dem Prix de la Vallée d’Auge oder dem Prix Eclipse „nur“ zweite Plätze erreichen können. Auch bei ihrem Saisondebüt im Gruppe 3 Prix Imprudence lief sie gegen Konkurrenz auf, die nicht ganz mit der Klasse der heutigen Favoritinnen mithalten kann, allerdings konnte sie dort die heutigen Konkurrentinnen Zonza und Moisson Précoce schlagen, wenn auch nur knapp

Could It Be Love: Die  War Front Tochter stellt die Vertretung vom irischen Star Trainer Aiden O’Brien da, der sie als sein einziges Pferd im französischen Guineas 1000 unter Ryan Moore auflaufen lässt. Ihre Form bisher lässt kaum darauf hoffen, dass sie heute eine tragende Rolle spielen wird, auch wenn sie nach den drei glücklosen Versuchen im letzten Jahr ihr Maidenrennen im April in Dundalk nach Belieben dominierte. Ihr Trainer wird sie hier nicht starten lassen, wenn er nicht davon ausgehen würde, dass sie Chancen hat, aber auf dem Papier scheint es eine immens schwere Aufgabe zu sein.

Zonza:  Die Alex The Winner  Tochter hat sich bereits letztes Jahr in Rennen auf dem höchsten Niveau in Frankreich probiert und startete dabei in Rennen wie dem Gruppe 1 Darley Prix Morny  in Deauville und dem Prix Marcel Boussac  in Chantilly. In beiden Rennen kam sie nicht in Schlagreichweite zu den jeweiligen SiegerInnen, hat aber so Erfahrungen in vergleichbaren Rennen wie heute sammeln können.Wurde bei ihrem Saisondebüt im Gruppe 3 Prix Imprudence von der heutigen Konkurrentin Couer D‘ Beaute geschlagen, wenn auch nur knapp. So hatte sie auf den letzten Metern nicht mehr genug Kraft übrig, um mit der Siegerin noch mitgehen zu können, sollte sich nach dem überstandenen Saisondebüt hier aber vielleicht ein wenig steigern können.

Mission Impassible: Schaffte letztes Jahr einen guten dritten Platz im Prix Marcel Bussac auf Gruppe 1 Ebene, war von dem geringen Abstand auf die Favoritin und zweite Polydream aber vielleicht ein wenig geschmeichelt worden, schließlich hatte die Favoritin in jenem Rennen nicht viel Glück und verpasste den Sieg aus eigener Verantwortung. Verlor ihr Rennen im Prix de la Grotte auf Gruppe 3 Ebene gegen Music Amica, die  von ihrem Jockey Mickael Barzalona nur mit Händen und Füßen angetrieben werden musste , um sich von den Konkurrentinnen absetzten zu können. Mission Impassible gewann letztes Jahr ein Listed Rennen mit 3 Längen Vorsprung, die Form scheint nun in den letzten beiden Rennen aber etwas relativiert worden zu sein.

Capla Tempress: Die  Lope De Vega Tochter von Trainer Marco Botti gewann letztes Jahr in Kanada das Gruppe 1 Natalma Stakes, nachdem sie zuvor im Gruppe 3 Sweet Solera Stakes in Newmarket bereits einen dritten Platz hatte erringen können. Der Sieg auf Gruppe 1 Ebene gegen die lokalen Favoriten kam dennoch ein wenig überraschend, überzeugte aber derart, dass sie im November im BC Juvenile Fillies Turf als eine der vier Favoritinnen für das Rennen auflief. Ihre zweistellige Quote an diesem Tag erwies sich im Nachhinein noch als deutlich zu niedrig gegriffen und sie kam mit den Bedingungen in den USA einfach nicht zurecht, hat heute nach der Winterpause aber gute Chancen in einem offenen Guineas 1000 Rennen und ist ein klarer EW Pick unter Andrea Atzeni.

 

Pferdwetten-online.info Einschätzung: (TLDNR)

Nach ihrem souveränen Sieg im Gruppe 3 Shadwell Prix du Calvados in Deauville lief Polydream im Prix Marcel Boussac auf, wo sie hinter der Siegerin Wild Illusion einen guten zweiten Platz sichern konnte. Dabei schlug sie die heutigen Konkurrentinnen Mission Impassible und Zonza auf die Plätze hinter sich und hätte sicher noch mehr herausholen können. Vielleicht war sie ein wenig spät in Gang gekommen um den Vorsprung der Außenseiterin Wild Iluusion noch aufzuholen, sie flog auf der Zielgeraden aber heran und hätte mit etwas mehr Glück das Rennen auch sicher gewinnen können, was ihrem Favoritenstatus damals entsprochen hätte. So bleibt ein etwas bitterer zweite Platz in einem hochklassigen Rennen und die Frage, in welcher Form sie nach der Sommerpause auflaufen wird. Music Amica gewann ihr Saisondebüt im Gruppe 3 Prix de la Grotte gegen die heutigen Konkurrenten Mission Impassible, Sea Prose und Wind Chimes ziemlich souverän. Nachdem sie auf der Zielgeraden Maß genommen hatte musste sie von ihrem Jockey Mickael Barzalona nur mit Händen und Füßen angetrieben werden, um sich von den Konkurrentinnen absetzten zu können. Sie wird zu recht hier als eine der Favoritinnen gehandelt, obwohl sie noch nicht allzuviele Rennen vorzuweisen hat.
Zonza hat sich bereits letztes Jahr in Rennen auf dem höchsten Niveau in Frankreich probiert und startete dabei in Rennen wie dem Gruppe 1 Darley Prix Morny  in Deauville und dem Prix Marcel Boussac  in Chantilly. In beiden Rennen kam sie nicht in Schlagreichweite zu den jeweiligen SiegerInnen, hat aber so Erfahrungen in vergleichbaren Rennen wie heute sammeln können. Could It Be Love stellt die Vertretung vom irischen Star Trainer Aiden O’Brien da, der sie als sein einziges Pferd im französischen Guineas 1000 unter Ryan Moore auflaufen lässt. Ihre Form bisher lässt kaum darauf hoffen, dass sie heute eine tragende Rolle spielen wird, auch wenn sie nach den drei glücklosen Versuchen im letzten Jahr ihr Maidenrennen im April in Dundalk nach Belieben dominierte. Ihr Trainer wird sie hier nicht starten lassen, wenn er nicht davon ausgehen würde, dass sie Chancen hat, aber auf dem Papier scheint es eine immens schwere Aufgabe zu sein. Der Sieg auf Gruppe 1 Ebene von Capla Princess gegen die lokalen Favoriten im Gruppe 1 Natalma Stakes in Kanada kam ein wenig überraschend, überzeugte aber derart, dass sie im November im BC Juvenile Fillies Turf als eine der vier Favoritinnen für das Rennen auflief. Ihre zweistellige Quote an diesem Tag erwies sich im Nachhinein noch als deutlich zu niedrig gegriffen und sie kam mit den Bedingungen in den USA einfach nicht zurecht, hat heute nach der Winterpause aber gute Chancen in einem offenen Guineas 1000 Rennen und ist ein klarer EW Pick unter Andrea Atzeni.

Das Rennen ist eine sehr offene Angelegenheit und fast alle der Starterin haben Chancen, aber Mucic Amica könnte ein potentielle Star sein.

Pick: Music Amica / Capla Princess EW


Der Tipp basiert auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

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