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Longchamp – 13.05.2018 – Poule d’Essai des Poulains – Pick: Olmeda / U S Navy Flag EW

13. Mai 2018 / phil
Pferderennen in Frankreich

15:35 Poule d’Essai des Poulains – Gruppe 1

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Für 3jährige Pferde  |  Distanz: 1.600 m  |  Untergrund: Gut bis weich
Der Poule d’Essai des Poulains ist das französische Guineas 2000 und die Herren haben dieses Jahr ein ganz besonders interessantes Lineup für dieses Rennen zusammengetragen, denn so richtig klar möchte sich kein Favorit aus diesem Rennen herauskristallisieren.
In diesem traditionsreichen Rennen, welches bereits seit 1840 abgehalten wird, hat Aiden O’Brien die Hausmacht der französischen Trainer bereist vier mal brechen können und auch dieses Jahr ist er wieder mit einem Starter zu Besuch, wenn auch als Außenseiter. Knapp 600.000€ Preisgeld gilt es zu verteilen, dieses Mal wird es aber nicht leicht für O’Brien diese einzusammen, auch wenn wir uns alle an den Start von The Gurkhaim Jahr 2016 erinnern, als er das Feld in diesem Rennen für den irischen Trainer förmlich stehen lies. Letztes Jahr zeigten die Franzosen aber, dass sie sehr wohl auch eigene überragende Rennpferde in ihrem Land haben und Brametot gewann das Classic für Jean-Claude Rouget, der sich über seinen ersten Sieg in diesem Rennen freuen konnte.
Wer kein Interesse an der Einschätzung der einzelnen Starter hat, geht einfach zum Fazit und der Kurzzusammenfassung am Ende!

Zu den einzelnen Startern im Detail:

Wootton: Der Wootton Bassett Sohn von Trainer Henri Alex Pantal könnte dieses Jahr exzellente Chancen haben, um für seinen Trainer einen ersten Erfolg in diesem Rennen zu erlangen. Im Besitz des Godolphin Snydikats und mit einer Lupenreinen Weste ausgestattet, geht der Hengst von Stall 4 aus ins Rennen. In seinen drei Rennen bisher hat er sich gegen drei der heutigen Konkurrenten durchsetzen können, zwei davon rangieren aber ohnehin als Außenseiter im heutigen Feld. So schlug er Louis D’Or und Olmedo bei seinem letzten Sieg im Gruppe 3 Prix de Fontainebleau und Infernal Majesty im Prix de Montaigu. Olemdo verlor gegen ihn nur mit einem Kopf,  der Dritte Louis D’Or folgte mit fast drei Längen Rückstand. Dabei war Wootton super aus den Ställen gekommen und hatte sich an der Front etablieren können, während Olmedo sich auf der Zielgeraden erst einmal an den Front Runner herantasten musste. Am Ende reichte es aber knapp gegen den aufschließenden Olemda, beide mussten aber hart geritten werden und die Siegmarge war denkbar knapp gewesen

Olmedo: Hat mit seiner Niederlage im Prix de Fontainebleau seine Serie von zweiten Plätzen fortgesetzt, hat allerdings bei seinem Start im April in der neuen Saison debütiert und war zuvor im Oktober 2017 Zweiter im Prix Jean-Luc Lagardère  gewesen. Der Gruppe 1 Platz wurde von Happily mit einem dritten Platz im 1000 Guineas in Newmarket noch einmal einen Boost gegeben. Gegen den nun zweifachen Gruppe 1 Sieger Happily nur in den letzten Zügen des Rennens zu verlieren war eine großartige Leistung, gerade auch weil Masar, Favorit für das Guineas 1000, auf dem dritten Platz knapp hinter Olmedo ins Ziel eingelaufen war. Nach dem Warmmacher gegen Wootton sollte Olmedo hier fitter sein und gute Chancen genießen, das wichtige Rennen für sich zu entscheiden

Dice Roll: Der Showcasing Sohn gab sich in den letzten Rennen keine Blöße und gewann nach einem Handicap in Maisons-Lafitte das gut besetzte Auktionsrennen Critérium de la Vente d’Arqana und ging dann in die Winterpause. Diese erneute Trainingseinheit scheint zusätzliches Potential freigesetzt zu haben, denn der Sieg im Prix Djebel auf Gruppe 3 Ebene war mehr als beeindruckend gewesen. Die solide Konkurrenz rund um Favorit Sacred Life leis er auf den letzten Metern einfach stehen und gewann am Ende mit über 5 Längen Vorsprung vor seinen Verfolgern. Keiner der damaligen Konkurrent ist auf dem heutigen Niveau gewesen, der Vorsprung vor den Verfolgern war aber gewaltig gewesen und es ist nicht ausgeschlossen, dass eine solche Leistung auch heute ausreichen wird.

U S Navy Flag: Der War Front Sohn hat ungewöhnlich viel Erfahrung rund um den Globus für einen Dreijährigen vorzuweisen und vielleicht wird er diese Erfahrung heute gegen seine Konkurrenten ausspielen können. Sein trainer Aiden O’Brien zeigt sich zusammen mit Ryan Moore jedenfalls zuversichtlich, dass es heute zu einem weiteren Titel in einem europäischen Classic Rennen reichen könnte. Seien Karriere begann letztes Jahr im April in Naas, wo er ein einem Maidenrennen den vierten Platz belegte. Kurz darauf startete er in Rennen wie dem Marble Hill Stakes auf Listed Ebene oder dem Gruppe 2 Coventry Stakes, allerdings ohne nennenswerten Erfolg. Daher besann sich O’Brien zunächst einmal darauf, den Maidenstatus los zu werden und konnte dann im Gruppe 2 Arqana July Stakes mit einem zweiten Platz auch endlich einen erfolg auf höherer Ebene vorweisen. Das Gruppe 1 Keeneland Phoenix Stakes in Curragh war genau einen Monat später vielleicht noch zu viel des Guten, dafür dominierte U S Navy Flag zwei Wochen später das Gruppe 3 Round Tower Stakes auf dem selben Kurs. Trainer Aiden O’Brien war immer zuversichtlich gewesen, dass sein Starter auf die höchste Ebene gehört und zeigte sich mitunter Ratlos, warum das Rennpferd auf dem Kurs nicht das ablieferte, was er zu Hause im Gestüt zeigte.

Im September war es dann endlich soweit und U S Navy Flag konnte im Gruppe 1 Middle Park Stakes einen überraschenden Sieg gegen Fleet Review und Cardsharp zeigen. Kurz darauf legte er mit einem Sieg gegen den Breeders Cup Sieger Mendelssohn im Dewhurst Stakes auf dem selben Kurs nach und hatte sich damit einen Platz beim BC Juvenile in Del Mar / USA mehr als verdient. Während Mendelssohn bei dem Juvenile Turf im Breeders Cup brillierte, schaffte es U S Navy Flag auf Sand nicht, sein volles Potential auszuspielen und kam nur auf einem zehnten Platz ins Ziel. Der Start im Breeders Cup beendete eine anstrengende erste Saison und U S Navy Flag ging danach in die Winterpause, die im April mit einem Start in einem 2000 Guineas Trial und der Lauf beendet die Ambitionen für das Classic in Newmarket, denn U S Navy Flag war augenscheinlich nach der langen Pause nicht ganz fit. Der letzte Platz in diesem Trial Rennen hinter Gustav Klimt sollte aber nicht zu ernst genommen werden, schließlich kann der zweifache Gruppe 1 Sieger nach dem Warmmacher hier gegen etwas leichtere Konkurrenz als in England auflaufen und sollte daher gute Chancen auf etwas Preisgeld haben.

Hey Gaman Der New Approach von Trainer J. Tate zeigte nach einer Reihe solider Rennen im letzten Jahr im Denford Stakes auf Listed Eben eine sehr gute Leistung, um sich mit einem Kopf noch knapp gegen den Verfolger Red Mist durchzusetzen. Plätze im Gruppe 2 Champagne Stakes hinter Seahenge und beim Saisondebüt im Gruppe 3 Greenham Stakes hinter James Garfield haben der Form weitere Substanz, so dass er trotz fehlendem Gruppensieg hier durchaus zum Kreis der Favoriten zählen muss. Schließlich waren die letzten drei Pferde, die vor ihm durchs Ziel liefen, alles selbst Teil des Favoritenkreises für diverse Classic oder Breeders Cup Rennen, auch wenn sie dort alle nicht liefern konnten.

Francesco Bere: Der Peer Gynt Sohn gewann drei seiner letzten vier Rennen, wobei er nur im dazwischen liegenden Prix Jean-Luc Lagardère die Segel hatte streichen müssen. Die Siege in den Listed Rennen im letzten Jahr sowie beim Saisondebüt waren durchaus solide, allerdings wurde er im Prix Jean-Luc Lagardère von Happily und Olmeda klar geschlagen und muss sich für eine tragende Rolle heute noch einmal deutlich steigern.

Il Primo Sole, Kings Shield und Magic Bibou gewannen alle ein Handciaprennen in ihren letzten beiden Starts, müssten aber hier einen gewaltigen Formschub zeigen, um eine Rolle spielen zu können. Gerade Magic Bibou war von Dice Roll beim letzten Rennen deklassiert worden.

Pferdwetten-online.info Einschätzung: (TLDNR)

 

Der letzte Platz von U S Navy Flag in einem Guineas 2000 Trial Rennen hinter Gustav Klimt sollte nicht zu ernst genommen werden, schließlich kann der zweifache Gruppe 1 Sieger nach dem Warmmacher hier gegen etwas leichtere Konkurrenz als in England auflaufen und sollte daher gute Chancen auf etwas Preisgeld haben. Olmeda war Zweiter im Prix Jean-Luc Lagardère  letztes Jahr gewesen. Der Gruppe 1 Platz wurde von Happily mit einem dritten Platz im 1000 Guineas in Newmarket noch einmal einen Boost gegeben. Gegen den nun zweifachen Gruppe 1 Sieger Happily nur in den letzten Zügen des Rennens zu verlieren war eine großartige Leistung, gerade auch weil Masar, Favorit für das Guineas 1000, auf dem dritten Platz knapp hinter Olmedo ins Ziel eingelaufen war. Nach dem Warmmacher gegen Wootton sollte Olmedo hier fitter sein und gute Chancen genießen, das wichtige Rennen für sich zu entscheiden. Wootton war super aus den Ställen gekommen und hatte sich an der Front etablieren können, während Olmedo sich auf der Zielgeraden erst einmal an den Front Runner herantasten musste. Am Ende reichte es aber knapp gegen den aufschließenden Olemda, beide mussten aber hart geritten werden und die Siegmarge war denkbar knapp gewesen. Dice Roll gewann ein Gruppe 3 Rennen bei seinem Saisondebüt im April mit über 5 Längen Vorsprung vor seinen Verfolgern. Keiner der damaligen Konkurrent ist auf dem heutigen Niveau gewesen, der Vorsprung vor den Verfolgern war aber gewaltig gewesen und es ist nicht ausgeschlossen, dass eine solche Leistung auch heute ausreichen wird. Il Primo Sole, Kings Shield und Magic Bibou gewannen alle ein Handciaprennen in ihren letzten beiden Starts, müssten aber hier einen gewaltigen Formschub zeigen, um eine Rolle spielen zu können. Gerade Magic Bibou war von Dice Roll beim letzten Rennen deklassiert worden.

Pick: Olmeda / U S Navy Flag EW


Der Tipp basiert auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

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