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Meydan – 11.01.2018 – Al Maktoum Challenge – Pick: Thunder Snow

11. Januar 2018 / phil
Pferderennen International

17:50 Al Maktoum Challenge – Gruppe 2

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.600 m  |  Untergrund: Schnell
Heute startet eines meiner Lieblingspferde aus 2017 unter für ihn hoffentlich herausragenden Bedingungen in Dubai – Thunder Snow ist wieder mal mit von der Partie, und das Pferd von Saeed Bin Suroor hat sich in den USA und England nie so richtig zu Hause gefühlt, im letzten Frühjahr in Dubai aber einige Köpfe gedreht und sich viele Fans erarbeitet. Es besteht daher die Hoffnung, dass er heute wieder zu seiner alten Form zurückfinden kann

Saaed Bin Suroor’s Thunder Snow dürfte vielen von seiner Showeinlage im Kentucky Derby im Gedächtnis geblieben sein, auch wenn er sich danach redlich gemüht hat, Abbitte zu leisten und seine Platzierungen danach nicht viel zu wünschen übrig ließen. Beim Derby hingegen weigerte er sich nicht nur, auf dem Nassen Untergrund am Rennen teilzunehmen, sondern entschied sich für eine kleine Rodeoeinlag nach dem öffnen der Boxen, was Christophe Soumillon im Sattel doch etwas überraschte. Leicht hätte er es im Derby nicht gehabt, aber mit seinen bisherigen Leistungen war er doch ein vielversprechender Außenseiter und er hat in seinen darauf folgenden Rennen einen durchaus positiven Eindruck hinterlassen können Er kann Erfahrung aus immerhin zehn Gruppenrennen vorweisen und startete unter anderem im Dewhurst Stakes, dem Critérium International (welches er gewann), dem Kentucky Derby, dem Irish 2,000 Guineas sowie dem St James’s Palace Stakes.

Neben dem Siege auf Gruppe 1 Ebene in Frankreich kam er bereits bei seinem dritten Rennen im Juni 2016 im Gruppe 2 Qatar Vintage Stakes als Zweiter hinter War Decree ins Ziel, bevor er das Champagne Stakes denkbar knapp hinter dem Sieger Rivet beendete. In Newmarket belegte er danach im Gruppe 1 Dewhurst Stakes einen vierten Platz hinter Lancaster Bomber, Churchill und Blue Point, die seiner Form trotz des vierten Platzes einen ordentlichen Boost gegeben haben, nicht zuletzt eben im Guineas 2000 in Newmarket.

Es ging danach quer durch Europa nach  Frankreich, wo er das Gruppe 1 Critérium International auf weichem Untergrund über 1400m gewinnen konnte. Nach der Winterpause kehrte er im Gruppe 3 UAE 2000 Guineas Stakes in Meydan stärker denn je zurück, dort konnte er die durchaus solide Konkurrenz mit über fünf Längen deklassieren und rächte sich danach beim Dubai World Cup Festival im Gruppe  2 UAE Derby an Lancaster Bomber, indem er zusammen mit Epicharis den ersten Rang belegte. Es folgte das Rodeo beim Ketucky Derby, wo er als aussichtsreicher Außenseiter gestartet war, sowie ein zweiter Platz hinter Churchill im Irish 2,000 Guineas, wo der klare Favorit ihm gut 2 Längen abnehmen konnte. Thunder Snow setzte sich dabei mit über 5 Längen vor dem Dritten Irishcorospondent ab und hatte seinen zweiten Platz mehr als verdient, konnte ihm doch kein anderer Starter außer Churchill das Wasser reichen. Der Boden war langsamer als beim St James’s Palace Stakes danach und Churchill brillierte auf dem Untergrund, so dass der zweite Platz von Thunder Snow durchaus ein Stück gute Form ist. Im St James’s Palace Stakes danach trafen die beiden erneut aufeinander, aber der schnelle Untergrund lag weder Churchill noch Thunder Snow so richtig, und Thunder Snow konnte Barney Roy und Lancaster Bomber noch überholen. Der Front Runner Lancaster Bomber hatte allerdings nicht viel Vorsprung und Barney Roy hat erst kürzlich der Form mit seinem zweiten Platz bzw fast Sieg in England im Gruppe 1 Coral-Eclipse einen weiteren Boost gegeben. Mit dem leicht weicheren Untergrund kam Thunder Storm danach im Gruppe 1 Prix Jean Prat hervorragend zurecht und setzte das Tempo nach belieben, ein schneller Tempowechsel auf der Zielgeraden brachte ihn mehrere Längen Vorsprung ein und Trais Fluors hatte trotz hervorragendem Schlusssprint keine Chance an ihn noch heran zu kommen, und auch Gold Luck schaute dem Godolphin Starter nur hinterher.

Im Gruppe  1 Prix du Haras de Fresnay-le-Buffard – Jacques Le Marois versuchte er den Trick noch einmal zu wiederholen, auf dem weichen Boden schwächelte er allerdings auf den letzten Metern und hatte den beiden Siegern nichts mehr entgegenzusetzen, was seine Chancen im gut besetzten Queen Elizabeth II Stakes in Ascot im Oktober erneut als sehr fragwürdig erschienen lies. Dementsprechend wenig überraschend war das schlechte Abschneiden von Thunder Snow in jenem Rennen, heute kehrt er aber auf einen Kurs zurück, auf dem er seine besten Rennen bisher gelaufen ist und noch dazu hatte er eine kleine Pause, die ihn aufgefrischt haben könnte.

Ich schätze seine Chancen deutlich stärker ein als etwa die von Heavy Metal, der dem Kurs hier in Meydan treu geblieben ist und drei seiner letzten vier Rennen hatte gewinnen können. Dabei erstreckt sich der Zeitraum dieser Rennen aber auch über fast ein Jahr, so war einer der Siege der dominante Lauf im Gruppe 3 Burj Nahaar Stakes  im März 2017. Auf Gruppe 2 Niveau wurde er im Godolphin Mile drei Wochen später aber dann deutlich in die Schranken gewiesen und auch der sehr erfolgreiche Start im The Dubai Creek Mile  gegen Cosmo Charlie täuscht nicht darüber hinweg, dass andere in diesem Feld in den international geachteteren Rennen gestartet sind.

Bleibt die Frage, wer hier noch einen der ausbezahlten Plätze ergattern könnte. Confrontation könnte die Antworten auf die meisten dieser Fragen schon parat haben, lief er doch 2015 als einer der möglichen Sieger des Dubai Golden Shaheen auf und hatte eine herausragende Frühsaison: Er gewann sein Vorbereitungsrennen in Meydan im Februar, das Firebreak Stakes, relativ locker vor One Man Band und Watershed und hat damit eine längere Abwesenheit beendet und gleichzeitig sein Debüt auf der internationalen Ebene gefeiert. Seine Leistungen zu Hause in den USA beihaltet vor allem eine Menge zweite Plätze hinter Startern wie Tonalist, Liam’s Map und Valid, die ihn allerdings auch alle relativ leicht beiseite fegten.

Nach dem Start im Dubai Golden Shaheen pausierte er und blieb in Meydan, wo er 2017 nur einen Start im Firebreak Stakes absolvierte, dort aber als letzter ins Ziel kam. Nach dem Flop und erlittener Verletzung pausierte er erneut lange und gibt heute sein Saisondebüt, oder eher sein zweites Rennen innerhalb von zwei Jahren. Er ist auf dem Niveau hier zu platzieren, ich gehe aber fest von einem Sieg von Thunder Snow aus.

Pick: Thunder Snow

 


Der Tipp basiert auf der persönlichen Meinung des Autors. Es gibt keine Erfolgsgarantie. Bitte wetten Sie mit Verantwortung. 18+

* Alle angegebenen Wettquoten waren zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels gültig. Jede Wettquote unterliegt Schwankungen. Bitte überprüfen Sie die aktuellen Quoten beim jeweiligen Wettanbieter!










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