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27 DEC 2020

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27.12.2020 – Kempton – Desert Orchid Chase – Pick: Altior

Pferderennen in England

15:30 Desert Orchid Chase – Gruppe 2

Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 3.219 m  |  Preisgeld: 80.000 GBPJagdrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: weich  |  Platz-Regeln: 2 Plätze @ 1/4 Quote
Altior ist natürlich der Name im Lineup der alle Aufmerksamkeit auf sich zieht. Seine historische Siegesserie, die 20 Siege über fünf Jahre umspannte, kam im November 2019 zu einem plötzlichen Halt, als Cyrname ihn im Christy 1965 Chase überraschend schlagen konnte, und seitdem hören die Gerüchte nicht auf, dass der Zehnjährige langsam in die Jahre kommt und nicht mehr die unaufhaltsame Kraft von früher ist. Öl ins Feuer hat seine Absage an das Festival 2020 gegossen und so ganz einfach wird das Rennen heute für ihn sicher auch nicht werden, die Konkurrenz ist schließlich durchaus respektabel, gerade wenn ihm die lange Pause einige Probleme bereiten sollte und er nicht in seiner alten Form auflaufen kann. Das wäre bitter und würde sicher weiteres Gerede nach sich ziehen, aber ich denke Altior ist noch lange nicht fertig und die Quote hier von fast 2 nehme ich gerne mit.

Altior:  Der High Chaparral Sohn von Trainer Nicky Henderson ist einer der absoluten Stars der Szene in England und hat fast jedes Rennen an dem er bisher teilgenommen hat auch gewonnen. Gerade einmal drei Niederlagen stehen in seiner Form, und die waren bis auf die letzte ziemliche lange her.

Die ersten Niederlagen erfuhr er im Jahr 2015, als er etwa in einem National Hunt Flat Race auf Listed Ebene in Newbury antrat und hinter den nun bekannten Barters Hill und Buveur D’air ins Ziel kam.  Im April des selben Jahres kassierte Altior dann im Gruppe 1 Champion INH Flat Race in Punchestown noch die nächste Niederlage, und das sollte bis Start im Christy 1965 Chase Ende Dezember 2019 das letzte Mal sein , dass Altior den bitteren Geschmack einer Niederlage schmecken musste.

Seine Kariere und seine Errungenschaften lesen sich beeindruckend und es ist jetzt schon klar, dass er als eine er größten National Hunt Stars seiner Zeit in die Geschichte eingehen wird. Mit den ersten beiden Niederlagen zu Beginn seiner Karriere im Gepäck ging es in die erste Sommerpause und danach tauchte er in Chepstow das erste Mal in einem Hürdenrennen auf – und konnte sich da auch gleich als Favorit durchsetzen, und zwar mit aller Macht und extrem locker. Einige der Hauptkonkurrenten nahmen sich auch selber aus dem Rennen und Altior musste sich nur noch gegen einige der klaren Außenseiter durchsetzen, was er am Ende auch mit 34 Längen schaffte. Das war trotzdem eine extrem starke Vorstellung und auch im nächsten Rennen noch im selben Monat schaffte er es sich als Favorit durchzusetzen, aber nur mit knapp einer Länge dies mal. Chi’tibello saß im Genick, das Paar war aber weit weit vor dem Rest des Feldes und Altior nahm mit dem Supreme Trial Novices‘ Hurdle  als nächstes schon einmal Kurs auf das Festival. Dieses Mal waren es Maputo und Drumlee Sunset, die ihm als Co-Favoriten das Leben schwer machten, und wieder schaffte es Altior am Ende doch, sich knapp mit einer halben Länge durchzusetzen.

Das Rennen war ein echter Test für Altior, was seine Marke für das nächste Rennen auf 147 hochputschte. Gegen Marracudja und Simon Squirrel war es trotzdem kein leichtes Rennen in Kempton um Weihnachten, in dem Altior ein weiteres Mal überzeugen konnte und damit endgültig Kurs auf Cheltenham nahm. Das Ziel war wie im Trial Rennen schon das Gruppe 1 Supreme Novices‘ Hurdle und Altior lief hinter dem von Willie Mullins trrainierte Min als Co Favorit auf.  Allerdings war es nicht Min oder Buveaur D’Air die das Rennen dominierten, sondern Altior, der sich in seiner ersten Saison als Hürdenläufer in einer bestechenden Form aufgelaufen war und alle Rennen über Hürden gewinnen konnte, die er angefangen hatte. Das Supreme Novices‘ Hurdle war aber natürlich noch einmal deutlich härter als alles andere, was er bisher so versucht hatte und die 3300m hätten auf dem Papier ein echtes Problem werden müssen, Altior hatte aber keine Probleme die gesammelte Konkurrenz nach Belieben hinter sich zu lassen, nach der letzten Hürde war das Rennen längst gelaufen und Nico De Boinville konnte den Zieleinlauf in Ruhe genießen.

Für Altior blieb dies die letzte Saison als Hürdenläufer und es ging direkt in der nächsten Saison in die Chase Rennen, die er mit einem Sieg gegen Black Corton schon einmal recht solide begann. Das erste Rennen in Kempton war faktisch ein Matchrace, das nächste Chase Rennen in Sandown im Dezember 16, dem Gruppe 1 Henry VIII Novices‘ Chase, war dafür eher ein stark unterbesetzter Vetreter seiner Art. Altior gewann damit sein erstes Gruppe 1 Rennen als Chaser, hatte aber in diesem Rennen mit Charbel und Maracudja eher moderate Konkurrenz zu besiegen. Das änderte sich auch mit dem Gruppe 2 Wayward Lad Chase nicht, in dem er dieses Mal nur mit Marracudja fertig werden musste. Das Rennen gewann er locker mit 19 Längen Vorsprung als absoluter Favorit, ging aber vor dem Cheltenham Festival im Gruppe 2 Game Spirit Chase  noch einmal einen richtigen Test an, schließlich gingen auch Fox Norton und Traffic Fluide in diesem Rennen ans den Start. Aber auch diese beiden konnten Altior nicht das Wasser reichen, der das 3300m Rennen mit 13 Längen Vorsprung gewann und sich damit auch im zweiten Jahr seiner Karriere über Hindernisse für das Festival empfiehl.

Dieses Mal war das Ziel das Gruppe 1 Arkle Chase, wo er allerdings dieses Mal auch als klarer Favorit auflief und diesem Ruf auch wieder gerecht wurde. Das 3200m Rennen war wieder ganz nach seinem Geschmack, und auch wenn Charbel sich selbst aus dem Rennen nahm, hätte Altior wohl kaum um seinen nächsten Gruppe 1 Sieg fürchten müssen. Der hochrangige Cloudy Dream folgte auf dem zweiten Platz, hatte aber keine Chance die 6 Längen Rückstand noch aufzuholen. Der erneute dominante Sieg in einem Gruppe 1 Rennen scheuchte die Konkurrenz im Gruppe 1 Celebration Chase davon, welches Altior als Saisonabschluss Ende April 2017  noch einmal besuchte, und wieder konnte der klare Favorit das Rennen dominieren.

Ohne Fehl und Tadel ging es für Altior in die Sommerpause, die er mit der zweiten Chase Saison unplanmäßig spät im Gruppe 2 The Game Spirit Chase beendete. Das Rennen sollte ein Test gegen Politolouge werden, den damals besten 2 Miler in England, dass Valdez ebenfalls in dem 3 Starter Rennen auflief war reine Makulatur. Tatsächlich schaffte es Politolouge dem großen Altior zuzusetzen und es war dieses Mal kein reines Schaulaufen für den Favoriten. Politologue setzte ein gutes Tempo und versuchte es Altior möglichst schwer zu machen, der aber nach der letzten Hürde noch deutlich mehr Kraft übrig hatte und sich mit gut 4 Längen Vorsprung vor dem Hauptkonkurrenten absetzten konnte.

Das war der letzte Start vor dem Cheltenham Festival 2018, wo er dieses Mal das Queen Mother Champion Chase als Ziel hatte und wo er auf einen alten Bekannten traf – Min. Der Willie Mullins Starter hatte eine andere Route zum Festival genommen und ebenfalls eine sehr gute Figur abgegeben, und auch Douvan, ein anderer Willie Mullins Starter hatte sich im Vorfeld als stark erwiesen.  Douvan setzte das Tempo, stürzte aber im Rennen und behinderte dabei auch noch Min, der hinter Altior lief und danach kurz geritten werden musste, um den Anschluss wieder zu finden. Altior lief ein gutes Rennen, hatte aber augenscheinlich Mühe das Tempo mitzugehen und Min sah zwischen den drei letzten Hürden stärker aus, aber Nico De Boinville trieb Altior nach der letzten Hürde an und schaffte es sich den Hügel hinauf noch deutlich zu steigern. Min kämpfte sichtlich, während Altior mit über 7 Längen Vorsprung am Ende ins Ziel kam.

Auch im Gruppe 1 Celebration Chase ging das Pack hinter ihm mit nach der letzten Hürde und gerade der Außenseiter San Benedeto schien ihm auf dem Zieleinlauf gefährlich werden zu können, bevor Altior wieder einen extrem starken Zieleinlauf zeigte und sich über die knapp 3100m mit 3 Längen Vorsprung durchsetzen konnte. Damit gewann er neun seiner neun Chase Rennen, war ungeschlagen seit dem Jahr 2015 und man konnte sich auf die nächste Saison freuen.

Wieder lies er sich Zeit bevor in der neuen Saison auflief, dieses mal im Tingle Creek Chase welches trotz nur vier Startern mit Un De Sceaux und Sceau Royal stark besetzte war. Die Distanz von 3126m und der weiche Boden waren ideale Voraussetzungen für Altior, der aber mit Un De Sceaux deutlich zu kämpfen hatte. Un De Sceaux führte das Feld über die letzte Hürde an und sah ganz danach aus, als ob er dem schon angetriebenen Altior diesen Sieg verwehren könnte. Die beiden blieben auch nach der letzten Hürde auf gleicher Höhe, bis Altior wieder einmal seinen Schlußsprint zeigen konnte und sich vier Längen absetzte. Wieder einmal hat Altior der Fakt geholfen, dass er auf den letzten Metern extrem starken Zug zum Ziel hat und keiner der Front Runner ihn vorher müde laufen kann. So war das Gruppe 2 Desert Orchid Chase gegen Diego Du Charmil und Special Tiara nach Weihnachten auch nur reine Formsache und da die Konkurrenz im Gruppe 1 Clarence House Chase im Januar 2019 nur mit Fox Norton und Diego Du Charmil besetzt war, war das Rennen ebenfalls nur Formsache.

Altior sprang auf dem rechts drehenden Kurs immer wieder nach links, was an seiner Art vor der Hürde anzutreten und abzuspringen liegt. Das trieb ihn immer wieder in die Mitte der Bahn und kostete einiges an Kraft und Raum, aber Alitor hatte beim Cheltenham Festival dann wieder einen Kurs unter den Hufen, der für ihn in die „richtige“ Richtung dreht – und konnte daraus ein weiteres Mal Kapital schlagen.

Altior versuchte das Feld über den Kurs zu führen, aber sowohl Politologue als auch Sceau Royal ließen dem haushohen Favoriten kaum Luft und gingen direkt neben ihm über die letzte Hürde, so dass sein Jockey Nicolai-W. Boinville auf dem Zieleinlauf kräftig arbeiten musste, um Altior um zwei Längen von seinen Verfolgern abzusetzen, was ihm den dritten Sieg beim Cheltenham Festival einbrachte, und den zweiten Sieg im Queen Mother Champion Chase in Folge!

Das haben zuvor nur wenige andere Pferde geschafft, der letzte war Master Minded 2008 und 2009, und mit diesem Rennen ging Altior dann in Richtung des Celebration Chase, wie auch schon 2017 und 2018, um dieses Gruppe 2 Rennen nun das dritte Mal in Folge zu gewinnen. Wie auch schon in den Jahren zuvor war das Rennen am Ende relativ knapp im Vergleich zu einigen anderen Rennen, die Alior in der Saison so gewonnen hat, aber am Ende ist ein überzeugender Sieg ein überzeugender Sieg, auch wenn der Vorsprung hätte größer sein können.

Wieder ginge es in die Sommerpause, die dieses Mal ungewöhnlicher Weise im Christy 1965 Chase in Aso beendet wurde. Das Rennen im November war knapp einen Kilometer länger als die, die Altior bisher so bestritten hat und man kann davon ausgehen, dass dies der Test etwa für Gold Cup war, der aber kaum zur Zufriedenheit von Altior beendet wurde  schließlich musste sich Altior am Ende dem stark auflaufenden Cyrname geschlagen geben, und das wo das Rennen nur drei Starter hatte!

Aber vielleicht lag es eben doch and er Distanz von über 4300m, denn Altior hatte diese Distanz in seinen letzten 20 Rennen niemals versucht und war fast ausschließlich über gut einen Kilometer weniger gelaufen. Was der Versuch über die 4,3km sollte weiß nur der Trainer, er ging auf jeden Fall ordentlich nach hinten los.

Altior jedenfalls zeigte zwei Monate später im Februar im Gruppe 2 Win Bigger On The Chase, dass er keinesfalls zum alten Eisen gehörte und gewann das Rennen mit einem souveränen Sprint über die letzten Meter bequem mit über 3,25 Lägen. Dann kam eigentlich das Festival, welches aber irgendwo zwischen kontaminiertem Futter-Skandal, der Corona Krise und einsetzenden Reisebeschränkungen abgesagt werden musste.

Trotzdem – er ist der klare Favorit heute und sollte den anderen die Messlatte deutlich zu hoch legen.

Duc Des Genievres: Der Bucks’Boum Sohn stammt wie so viele Pferde von Willie Mullins aus Frankreich und wechselte nach einem guten Lauf in der Heimat im Dezember 2017 nach Irland zu Mullins und später dann im Jahr 2020 dann noch zu Paul Nicholls – aber dazu kommen wir später, erst mal ging es zum Champion Trainer Mullins.

Dort musste er beim ersten Start gleich im Gruppe 1 Lawlor’s Of Naas Novice Hurdle ran, verlor aber mit vier Längen gegen Cracking Smart udn den Sieger Next Desitination. Next Destination war der klare Favorit des Rennens und hatte die anderen Pferde auch fest im Griff, so dass die Marge für den Sieg auch noch deutlich höher hätte ausfallen können. Duc Des Genievres hatte eine lange Pause zu kompensieren und der dritte Platz war deutlich besser als alles, was man von ihm erwartet hätte und auch im nachfolgenden Gruppe  1 Deloitte Novice Hurdle lief er ein großartiges Rennen gegen Samcro.

Er schlug einige solide Konkurrenten, konnten den klaren Sieger aber erneut nicht gefährden und musste danach im Gruppe 1 Ballymore Novices‘ Hurdle beim Cheltenham Festival ran. Dort packte er es wie erwartet nicht gegen die versammelte, hochklassige Konkurrenz zu punkten und im Gruppe 2 Underwriting Novice Hurdle konnte er die in ihn gesetzten Erwartungen nicht im geringsten erfüllen, als er als Favorit nur als Fünfter ins Ziel kam und keine Chance auf den Sieg hatte.

Er versuchte es im selben Monat gleich nochmal, war doch die erbrachte Leistung schlechter als zu erklären war und selbst bei dem Versuch im Gruppe 1 Champion Novice Hurdle ging er wieder als einer der möglichen Favoriten an den Start. Dabei schaffte er im Gruppe 1 Champion Novice Hurdle es wieder nicht, sein Potential zu zeigen und kam wieder nur als letzter ins Ziel. Das Rennen war alles andere als eine Offenbarung und es wurde definitiv Zeit für eine längere Pause bei ihm.

Er startete danach im Dezember in einem Chase Rennen und konnte beim ersten Versuch in der neuen Saison gleich einen zweiten Platz sichern, was gegen die angetretene Konkurrenz schon eine recht gute Leistung war. Im zweiten Versuch hob er das Niveau in einem Beginners Chase etwas an, wo er wieder einen ausbezahlten Platz erreichen konnte. Beim zweiten Versuch in einem Beginners Chace auf dem Kurs in Gowran Park, war es dann eine ziemlich lockere Angelegenheit für Duc Des Genievres war.

Der ging danach zum Arkle Chase beim Cheltenham Fetsival, wo er trotz seiner hervorragenden Leistungen im Rennen zuvor nicht als Favorit starte – aber jeden, der an ihm gezweifelt hatte eine Lektion erteilte und sich zwischen den letzten beiden Hürden mit Leichtigkeit ungezählte Längen von seinen Verfolgern absetzte und einen der lockersten Siege des Arkle Chase in den letzten Jahren feiern könnte. Ihm hat natürlich geholfen, dass einige der Hauptkonkurrenten in dem Rennen stürzten und ihm sozusagen das Rennen überließen, und es war auch klar, dass er diesen Eindruck in den nächsten Rennen wohl kaum noch einmal so bestätigen können würde. Und so kam es auch, aber die Buchmacher hatten dies bei seinem Duell gegen Defi Du Seuil und Chacun Pour Soi schon vorausgesehen und ihn nur als einen von drei Favoriten auflaufen ließen – aber die 20 Längen Rückstand, die er auf die anderen beiden hatte lies sich weder durch den Untergrund noch durch die Distanz erklären, denn die waren so wie bei seinem letzten Rennen, allerdings musste er gegen bessere, erfahrenere Konkurrenten ran

Duc Des Genievres ging trotz seines letzten Rennens mit dem größten Erfolg seiner Karriere in die Sommerpause und suchte sich das Gruppe 2 Fortria Chase über 3219m im November dafür aus. Auf dem Gruppe 2 Niveau startete er natürlich als einer der Favoriten, neben A Plus Tard, allerdings schien er wieder nicht fit und musste sich relativ schnell geschlagen geben und auch beim Gruppe 1 Punchestown Chase musste er seinen Versuch das Feld von hinten aufzurollen relativ schnell abbrechen und sich wieder deutlich geschlagen zu geben. Der Fehler an der letzten Hürde hat ihm dabei sicher nicht geholfen, aber Du Des Genieveres fing sich im nächsten Rennen wieder und konnte Weihnachten im Gruppe 2 Desert Orchid Chase einen soliden zweiten Platz verbuchen, dieses Mal brachte ihm der Sprung an der letzten Hürde den zweiten Platz ein, denn er konnte viel Momentum über das letzte Hindernis mitnehmen.

Im Dublin Chase im Februar erwartete Duc De Genievres deutlich stärkere Konkurrenz in Form von Min und Chacun Pour Soi, die sich auf der Rückgeraden vor dem Einbiegen in die Zielgerade auch locker vom Rest des Feldes absetzten konnten und das Rennen unter sich ausmachten. Bei dem Versuch den Anschluss wenigstens noch in Sichtweite halten zu können stürzte Duc De Genieres dann zu allem Überfluss auch noch und das Rennen war gelaufen.

Min gewann dann auch beim nächsten Aufeinandertreffen das Ryanair Chase beim Cheltenham Festival, während Duc Des Genievres nicht einmal die Krümel auflesen konnte

Besser lief es da schon Nach der Sommerpause und dem Wechsel zu Paul Nichols im Shloer Chase wo er mit Put The Kettle On um den Sieg kämpfte und nach der letzten Hürde eigentlich wie der sichere Sieger ausgesehen hat, hätte Put The Kettle on nicht einen zweiten Frühling gefunden und irgendwo tief in sich eine weitere Kraftkonserve auf gemacht und den Rückstand beim Zieleinlauf tatsächlich noch gut gemacht, während Duc De Genievres auf dem Zahnfleisch ging.

Interessant, wie er sich heute präsentieren wird, realistisch sollte Altior ihn aber in der Tasche haben.

Sceau Royal: Der  Doctor Dino Sohn von Trainer Alan King hat sich seit seinem Debüt 2014 und dem Wechsel zur National Hunt Saison schon einige Erfolge an das Revers heften.  So gewann er 2016 das Gruppe 2 Elite Hurdle und ging danach als einer der beiden Favoriten hinter Apple’s Jade im Gruppe 1 Fighting Fifth Hurdle an den Start, scheiterte dort aber dann wieder deutlich und der nächste große Erfolg musste ein wenig auf sich warten lassen. Auch die Teilnahme am Champion Hurlde 2017 brachte erwartungsgemäß keinen weiteren Erfolg, aber mit dem Alter wurde er beständiger und gerade in der Saison 2019 konnte er sich einige sehr gute Platzierungen sichern, wie einen zweiten Platz im Champion Chase und dem Celebration Chase. Kein Wunder also, dass man mit seinen acht Jahren ihn hier vermutlich noch öfter sehen wird. Das sind aber natürlich alles Chase Rennen, in der Hürdendisziplin 2017 war kau ein Blumentopf zu gewinnen und sein Trainer Alan King wusste, dass er etwas verändern muss.

Zunächst wechselte Sceau Royal dann zur Chase Disziplin  und gewann sein erstes Rennen auf Handicap Niveau und legte nach einem guten zweiten Platz im nächsten Rennen mit einer beeindruckenden Serie von vier Siegen in Folge nach.

Dabei gewann Sceau Royal Ende 2017 das Gruppe 1 Henry VIII Novices‘ Chase als Außenseiter gegen Finian’s Oscar und Brain Power und gewann damit sein erstes Gruppe 1 Rennen. Das Rennen wurde von Sceau Royal auch gewonnen, weil der Favorit Brain Power sich selbst aus dem Rennen nahm. und Sceau Royal dann freie Bahn für einen massiven 9 Längen Sieg hatte. Dann gewann Sceau Royal noch das Gruppe 2 Lightning Novices‘ Chase im Vorfeld des Festivals, verpasste aber nach den beiden besten Erfolgen seiner kurzen Chase Karriere leider die Teilnahme am Cheltenham Festival 2018 und konnte erst im November 2018 auflaufen.

Sceau Royal konnte nach der Sommerpause dank des Trainings von Alan King an seine gute Form anknüpfen und gleich seinen ersten Start in der neuen Saison in Form des Gruppe 2 Shloer Chase gegen Konkurrenten wie Brain Power und Le Prezien gewinnen. Man konnte schon sehen, dass Sceu Royal in der Chase Disziplin ein ganz anderes Pferd als über Hürden war und man dürfte gespannt sein, wie sich seine Karriere weiter entwickeln würde.

Im Gruppe 1 Tingle Creek Chase traf er dann im Dezember 2018 allerdings das erste Mal auf Altior, der das Feld souverän deklassierte und Sceau Royal das Rennen ziemlich verdarb. Sceau Royal kam als letzter ins Ziel, das Ergebnis kann man allerdings auf Grund des Duells mit Altior relativieren.

Sceau Royal erholte sich als Favorit im Gruppe 2 Kingwell Hurdle  ein wenig und holte dort einen zweiten Platz und nahm beim Cheltenham Festuval erneut das Duell mit Altior auf, der an der letzten Hürde den Konkurrenten immer noch im Nacken hatte und erstaunlich hart arbeiten musste, um am Ende das zweite Queen Mother Champion Chase zu gewinnen. Sceau Royal wiederholte diese Leistung mit einer weiteren Platzierung hinter Altior im GRuppe 1 Celebration Chase  im April 2019 und hatte damit ein bis dato kaum erreichtes Formhoch erreicht, das er allerdings nu in Teilen über die SOmmerpase retten konnte. Der erste Start im Tingle Creek Chase wurde unter ferner liefen beendet und auch im Gruppe 2 Desert Orchid Chase  im Dezember war Seau Royal noch nicht in Bestform und musste sich mit dem dritten Platz in dem kleinen Rennen zufrieden geben.

Auch im Win Bigger On The Chase musste er sich mit einem Platz zufrieden geben, was gegen Altior aber absolut in Ordnung ging und seine Teilnahme am Champion Chase beim Cheltenham Festival war nicht ohne Chancen auf dem Papier, Am Ende konnte er sich aber nur auf dem letzten Platz einsam und isoliert ins Ziel schleppen. Naja, kann beim Cheltenham Festival schon mal passieren.

Nach der Sommerpause frischte Sceau Royal sein Können zunächst in Hürdenrennen wieder auf und starte im Potter Group Welsh Champion Hurdle, einem Limited Handicap Rennen in dem er eines der höchsten Gewichte tragen musste, aber mit dem anderen Höchstgewicht Ballyandy am Ende um den Sieg kämpfte und sich trotz zweistelliger Quote am Ende durchsetzen konnte. Sauberer Einstieg in die neue Saison, was Lust auf Mehr machte, und Sceau Royal lieferte im Gruppe 2 Unibet Elit Hurdel im November Nachschub – der sieben Längen Sieg hätte kaum einfacher gelingen können, schließlich setzet er sich ab der voletzten Hürde vom Feld ab und wurde danach niemals wieder unter Druck gesetzt.

Er hob das Niveau an und trat im Betfair Fighting Fifth Hurdle gegen Epatante an, der aber auf der Zielegraden einfach noch zu stark war, aber auch hier holte Scau Royal mit seinem zweiten Platz eine sehr gute Platzierung und war weit vor dem Dritten. Unda uch wenn er im Dezember im Gruppe 2 Unibet International Hurdle nur einen vierten Platz erringen konnte, war er an der (aufgelassenen) letzten Hürde noch voll mit dabei beim Kampf um den Sieg und schwächelte nur auf den letzten vielleicht 100m und musste die anderen drei ziehen lassen – in seiner derzeitigen Form über Hürden mein Pick zurück in den Chase Rennen für einen Platz


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