Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /kunden/133354_1130/webseiten/pferdewetten/tipps/wp-content/plugins/wordpress-ping-optimizer/cbnet-ping-optimizer.php on line 469
Aiden O’Brien - Pferdewetten Tipps von pferdewetten-online.info
Logo von Pferdewetten-Online.info

Pferdewetten Tipps


Aiden O’Brien

Auf dieser Seite finden Sie Artikel zu Aiden O’Brien.

03.10.2021 – Longchamp – Prix de l’Arc de Triomphe – Pick: Hurricane Lane, Snowfall EW, Tarnawa EW

Pferderennen in Frankreich

16:05 Prix de l’Arc de Triomphe – Gruppe 1

Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 2.400 m  |  Preisgeld: 5.000.000 EURFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: schwer

Am heutigen Tag findet der Arc De Triomphe zum 100sten Mal statt, aber leider ist das französische Team extrem klein ausgefallen für das Jubiläum des bedeutesten Galopprennen der Welt – alle vier Franzosen in diesem Rennen sind Außenseiter und haben eher schlechte Chancen auf den Sieg – und der unvermeidbare Regen setzte natürlich ein und wird das 2400m  Rennen hier unweigerlich zu einer Schlammschlacht machen. Trotzdem ist das Rennen ein Rennen von enormen Potential, von Adayar, Alenquer oder Hurrican Star und Tarnawa.

Und das Godolphin Syndikat macht ernst und schickt das Classic Doppel  Hurricane Lane und Adayar hierher. So ein starkes Team hat Godolpin in den letzten Jahrzehnten nie nach Frankreich geschickt und man muss diesem Versuch Respekt zollen und in vielen anderen Jahren wären die beiden wohl die unangefochtenen Favoriten gewesen, nicht so allerdings 2021, denn dieses Jahr ist wirklich ungewöhnlich viel Potential hier in diesem Rennen vertreten.

Adayar gewann das Derby etwas überraschend, zeigte aber, dass de Form kein Zufall war und legte mit einem überzeugenden Sieg im King George VI & QE Stakes im Juni nach. Charlie Appelby war in seinen Interviews ziemlich deutlich, dass er keine Sorge bezüglich des Untergrunds hat und es eher etwas weicher für seinen Schützling als zu schnell haben möchte. Auch der weit außen liegende Draw bereitet hm keine Sorge und so wird William Buick auf ihm in das Rennen gehen – allerdings könnte sich der Trainer mit dieser Entscheidung ein wenig verkalkuliert haben, denn sein damit zur zweite Geige degradierter Hurricane Lane rangiert gerade als zweiter Favorit vor Adayar.

Adayar kommt unbestritten mit dem Untergrund, aber viel wichtiger auch mit der Distanz gut klar und wird sicher in gutes Renen abliefern, aber auch Hurricane Lane kommt mit der Distanz sehr gut zurecht und ist auch schon über weitere Distanz ausreichend getestet worden. Nur mit dem schweren Untergrund kann man sich nicht ganz so sicher sein. Auch hier ist der Trainer sich nach dem Sieg im St. Leger absolut sicher, dass Hurricane Lane sich mit dem schweren Untergrund arrangieren wird und dass er Ausdauer ohne Ende hat  – nach dem Sieg im St Leger keine Frage, aber kein Sieger aus dem St Leger konnte sich bisher direkt danach im Arc durchsetzen – wird Hurricane Lane der Erste sein?

Da könnte die Stute Tanarwa etwas dagegen haben – und ihr Trainer Dermont Weld wird sicher alles daran setzten, auch dieses große Rennen endlich mit einem seiner Rennpferde gewinnen zu können! Und Tarnawa stellt mit Sicherheit seine beste Chance bisher dafür da. Derzeit ist sie wieder Favoritin bei den Buchmachern und das wohl zu recht, denn der einzige Wermutstropfen in ihrer Karriere in den letzten Jahren war die Niederlage gegen St. Marks Basilica im Irish Champions Stakes – da kann man aber gern drüber hinwegsehen, denn 2011m und guter Untergrund haben mit dem Rennen heute wenig zu tun.

Und spätesten mit ihm super Sprint im Breeders Cup Turf letztes Jahr hat sie den Durchbruch zum Superstar geschafft gehabt und seitdem nicht mehr zurückgeblickt, gewann sie doch das  Ballyroan Stakes in Leopardstown mit sechs Längen und ging danach ins Champion Stakes gegen St. Marks Basilica – mit einer eigentlich zu kurzen Distanz und einem eigentlich zu schnellen Untergrund – und trotzdem hätte sie den Ausnahme Dreijährigen fast geschlagen. Wenn überhaupt, hat der zweite Platz ihren Anspruch auf den Sieg hier weiter verstärkt, und nicht gemindert.

Dass Snowfall nach Rekordsiegen in allen Oaks der Saison hier nun nicht ganz weit vorne unter den Favoriten rangiert liegt an ihrer überraschenden Niederlage im Qatar Prix Vermeille gegen Tenoa. Eigentlich hatte das einer weiterer Kantersieg werden sollen, aber  daraus wurde leider nichts – der Untergrund war zu schnell und die Taktik der anderen in diesem Rennen nicht ideal für Snowfall, die hier aber auch nicht unbedingt auf den schweren Untergrund gehofft hat, den sie nun serviert bekommt.

Ein Wort zu den Quoten – Und mein Pick

die sind WEIT gestreut. Während bei Racebets Tarnawa mit 4 angeboten wird, rangiert die Stute bei Coral, BEt365 und Ladbrokes bei 7! Hurriane Lane bei 3.75, aber bei Racebets bei 4.5.

Für 7 nehme Tarnawa gerne als EW Wette mit. Hurricane Lane ist mein Pick fürs Rennen an sich, gefolgt von Snowfall, die ebenfalls EW mit rein kommt.

Adayar und Mojo Star und Alenquer komplettieren den Tricast / Quaddie

Zu den Rennpferden:

Adayar: Den Frankel Sohn hatte ich vor seinem Sieg im Derby nur bedingt auf dem Schirm – seine Karriere begann recht unauffällig 2020 mit zwei Starts in Maidenrennen bevor er nach der Winterpause im April 2021 in Sandown im Gruppe 3 Bet365 Classic einen zweiten Platz hinter dem Außenseiter Alenquer holte. Dabei hatte Adayar in dem Rennen sein hinteres linkes Hufeisen verloren und war trotzdem nur eine halbe Länge hinter dem Sieger durchs Ziel gelaufen – da konnte man auf den nächsten Start im Derby Trial in Lingfield hoffen – immerhin war dieses Rennen „nur“ auf Listed Ebene und damit deutlich einfacher als das letzte, was auch dafür sorgte, dass Adayar als Favorit starten dürfte – aber wieder nur als Zweiter ins Ziel kam. Er kam langsam aus den Ställen beim Start und musste sich seinen Platz hinter den Führenden hart erkämpfen, konnte aber dem Sieger Third Realm trotzdem nichts entgegen setzen.

Umso überraschender war für mich dann sein dominanter Sieg beim Derby – Der Untergrund war ein bisschen schneller als beim letzten Rennen, aber wieder war der Start von Adayar mehr als seltsam, aber er zog dieses Mal gut an und hatte das Feld 400m vor dem Ziel im Griff, unter einem harten Ritt von Adam Kirby setzte er sich dann zunehmend ab, begann aber zu wandern und verschenkte vielleicht ein bisschen Kraft – nicht, dass er noch viel nötig gehabt hätte bei diesem Schlusssprint. Seine engsten Verfolger hatten allerdings alle Probleme beim Rennen, Hurricane Lane verlor ein Hufeisen, Mojo Star bekam einen Tritt gegen das Bein und Mac Swiney verschlief den Start.

Adayar ging danach in das Duell mit der Ausnahmestute Love und dem herausragenden Mishriff im Gruppe 1  King George VI & QE Stakes in Ascot und zeigte dort, dass der Sieg im Derby ein Ausrutscher war. Adayr kam neben der Paceseterin Broome in die Zielgerade und ging unter Druck von William Buick vor das Feld, wo sie den Angriff von Mishriff abwehren konnte und sich danach gut andethalb Längen vor die Verfolger setzten konnte. Den Vorsprung hielt Adayar bis zum Ziel und gewann ein bisschen leichter, als die Siegesmarge es vermuten lässt. Das hier ist noch einmal ein anderer Test und ein eine ganz andere Hausnumer  – aer sicher nicht außer Reichweite von Adayar, dem Charlie Appelby auch den Umgang mit dem schweren Untergrund ohne weitere zutraut.
Hurricane Lane: Der Frankel Sohn von Chalie Appelby gewann seinen ersten Start in Newmarket im Oktober 2020 auf schwerem Boden mit zwei Längen und zeigte schon einmal, dass schlechter Untergrund für ihn kein Hindernis ist – das konnte er in seiner nächsten Saison in Frankreich gleich noch einmal unter Beweis stellen, aber zunächst ging es im April in England weiter, wo er in Newbury ein Klasse 3 Rennen gegen den hoch gehandelten Maximal gewann und dann auf Gruppenebene in York mit einem knappen Sieg gegen Megallan nachlegte.
In dem 1m2f Rennen auf gutem Untergrund setzet sich Hurricane Lane hinter die Führenden, verpasste dann aber 600m vor dem Ziel aber trotzdem den Tempowechsel und den Anschluss an die Pacesetter, fand diesen aber nach der 400m Marke wieder und holte sich auf den letzten 150m dann die Führung. Er hat in seinem ersten Gruppenrennen sowohl Ausdauer als auch einen langen Drive zeigen können und ging nicht zu Unrecht als einer der Favoriten in das Derby in Epsom, wo er allerdings „nur“ auf einem dritten Platz ins Ziel kam.
das Rennen war aber auch von Pech für Hurricane Lane geprägt, der sich wieder hinter den Führenden einsortiert hatte, wieder relativ früh motiviert werden musste, um den Anschluss an die Pacemaker zu halten und dann auch noch beide vorderen Hufeisen verlor, was sicher seinen Anteil daran hatte, dass er auf den letzten Metern einfach keine Kraft mehr hatte.
Ganz anders im Irish Derby wo Hurricane Lane wieder als einer der Favoriten auflief und dieses Mal an den Front Runnern näher dran blieb. Zwar ging er das Tempo immer schön mit, es dauere aber bis 400m vor dem Ziel bis er die drei Längen Rückstand auf Lone Eagle gut zu machen begann, der dem Feld entflogen war und sich eben gut 3 Längen hatte absetzen können – den Rückstand aufzuholen auf dem guten Untergrund war ein Kraftakt, aber einer, den Hurricane Lane bravourös meisterte und sich seinen verdienten ersten Gruppe 1 Sieg damit sicherte.
Dann ging es nach Frankreich nach Longchamp, wo Hurricane Lane das erste Mal seit der letzten Saison wieder weichen Boden vorgesetzt bekam, was in einem beeindruckenden 6 Längen sieg gegen Wordsworth und Alequer resultierte. Wieder lies Hurricane Lane andere das Tempo setzen, aber dieses Mal schoss er geradezu nach vorne als das Feld die 400m Marke passierte und 200m vor dem Ziel war die Messe gelesen und Hurricane Lane zeigte sein dominantestes Rennen bisher.
Dann kam das St Leger – und ich hatte zugegeben einige Sorge, dass der etwas schnellere Untergrund zusammen mit der längere Distanz für Probleme sorgen würde – wurde aber von Hurricane Lane eines besseren belehrt als dieser das Rennen am Ende mit 2,75 Längen gewann und die Konkurrenz praktisch deklassierte – inklusive dem heute wieder auflaufenden Mojo Star.
Auch wenn noch kein St. Leger Sieger danach den Arc gewinnen konnte – ich bin gehypte und nehme Hurricane Lane gerne mit.
Mojo Star: Richard Hannon trainiert den Sea The Stars Sohn, der 2020 mit einem sehr knappen zweiten Platz in Newbury (nur eine Nase Rückstand trennten ihn vom Sieg!) auf schwerem Untergrund gab. Nach 203 Tagen Pause kam er auf dem selben Kurs mit der selben Platzierung zurück, schockte dann aber die Welt als er als krasser Außenseiter im Gruppe 1 Spwom Derby einen zweiten Platz erringen konnte, und das obwohl er während des Rennens einen Treffer an seinem vorderen linken Lauf hatte hinnehmen müssen. Zwar war er ohnehin kein Konkurrent für den Sieger Adayar auf den letzten 200m gewesen, aber Hurricane Lane steckte er noch locker in die Tasche und mit diesem zweiten Platz war er natürlich sofort auf dem Radar für die anderen großen Rennen der Saison.
Ganz so gut lief es dann beim Versuch im Dubai Duty Free Irish Derby allerdings nicht, wo Hurricane Lane dieses Mal zeigte, warum er deutlich höher als Mojo Star gehandelt wurde und das Rennen gewann, während Mojo Star auf seinem fünften Platz mit neun Längen Rückstand dieses Mal so überhaupt keinen Eindruck hinterlassen konnte – und das, obwohl beide Derbys sich natürlich ähneln und auch der Boden sich kaum unterschied. Richard Hannon ging es danach jedenfalls erst einmal ruhiger an und lies Mojo Star in einem Maidenrennen seinen ersten Sieg genießen, der mit einer Quote von 1/6 natürlich überhaupt nicht aussagekräftig war für das nunmehr dritte Duell mit Hurricane Lane im St Leger – und obwohl Hurricane Lane auf der Zielgeraden davonziehen konnte und sich einige Längen von Mojo Star absetzte, blieb dieser doch dran und verteidigte seinen zweiten Platz souverän gegen die Konkurrenz.
Etwas überraschend für mich, aber einer der Gründe warum ich ihn hier in die Trifecta ud Exoten mit rein nehme.

SnowFall: Die Deep Impact Tochter von Aiden O’Brien führt heute den Angriff des Trainer auf den Arc De Triomphe an, dabei hätte letztes Jahr wohl noch niemand daran geglaubt, dass Snowfall sich dieses Jahr zu einer derart übermächtige Stute entwickeln würde, denn letztes Jahr sah sie noch relativ gewöhnlich aus, obwohl Aiden O’Brien schon damals große Stücke auf seine Stute SnowFall hielt.

Sie brauchte drei Versuche, um ihr Maidenrennen zu gewinnen und obwohl sie noch vier weitere Male im Jahr 2020 auflief, gewann sie kein einziges weiteres Rennen und belegte in der Regel einen der hinteren Plätze – aber sie konnte beim ersten Start 2021 zeigen, dass doch Potenzial in ihr steckte, als sie im Gruppe 3 Tattersalls Musidora Stakes beim Saisondebüt 2021 die versammelte Konkurrenz auf den letzten 150m stehen lies und 3 Längen davon zog. Da traf sie auf einige Konkurrentinnen aus dem Oaks, welches sie am 04 Juni bestritt.

Bei dem Rennen setzte sich ein Zeichen, welches man wohl so schnell nicht vergessen wird. Snowfall sortiert es sich zunächst im hinteren Bereich des Feldes ein, lies anderen die Führung, und begann erst 600 m vor dem Ziel langsam Boden  und einen Platz nach dem anderen gut zu machen.

Dabei war ihre Reise durch das Feld alles andere als unproblematisch, sie stieß einige Male mit anderen Konkurrenten zusammen und hat einen relativ rauen Weg durch das Feld, wurde dann von ihrem Jockey Frankie Dettori 400 m vor dem Ziel zum Schluss Sprint angetrieben, beschleunigte, und zog dem kompletten fällt der Verfolger fast mühelos davon. Ihr Vorsprung betrug am Ziel ganze 16 Längen, was gegen eine Konkurrenz von bekannten Namen wie etwa Dubai Fountain, Santa Barbara oder Saffron Beach eine sehr beeindruckende Leistung war.
Über die Konkurrentin Santa Barbara spricht heute kaum noch jemand, schließlich hatte sie Anfang der Saison allen Hype hinter sich, ging als Favoritin in das Guineasrennen und wurde auch in das Oaks als Favoritin Geschickt, konnte aber wieder einmal die Erwartungen nicht erfüllen und musste sich im hinteren Bereich des Feldes einsortieren. So gut wie ihr Trainer sie am Anfang der Saison dargestellt hat, ist sie definitiv nicht, jedenfalls nicht in dieser Saison, und den wohl beeindruckendsten Lauf unter den Stuten hat eben Snowfall mit ihrem Oaks Sieg in Epsom gezeigt

Das dürfte eben auch der Grund sein, warum im Yorkshire Oaks  so wenig wirklich gute Konkurrenz aufläuft, und die Gegner hauptsächlich aus Stuten bestand, die Snowfall im letzten Rennen absolut deklassiert hat, und so war es auch keine Überraschung, dass Snowall auch das Irish Oaks und danach das Yorkshire Oaks in York mit Leichtigkeitgewinnen konnte. Beide Male konnte keiner der Konkurrenten ihrem Schlusssprint etwas entgegen setzten und dass sie hier nun nicht ganz weit vorne unter den Favoriten rangiert liegt an ihrer überraschenden Niederlage im Qatar Prix Vermeille gegen Tenoa. Eigentlich hatte das einer weiterer Kantersieg werden sollen, aber  daraus wurde leider nichts – der Untergrund war zu schnell und die Taktik der anderen in diesem Rennen nicht ideal für Snowfall, die hier aber auch nicht unbedingt auf den schweren Untergrund gehofft hat, den sie nun serviert bekommt.

 

Tarnawa: Die Shamardal Tochter von D. Weld begann ihre Karriere 2018 und sammelte bis zum Mai 2019 einige nette Platzierungen und Siege in Maiden – und einem Handicaprennen Rennen ein, wurde dann aber Siegerin des Gruppe 3 Irish National Stud Racing Irish EBF Blue Wind Stakes, wenn auch nur knapp. Damit hatte sie den Wechsel auf die Gruppenebene erfolgreich absolviert und wurde kurz darauf in das nächste Gruppenrennen geschickt, konnte aber in Epsom den erneuten Sprung im Niveau im Investec Oaksnicht kompensieren und musste sich am Ende mit einem elfeten Platz zufrieden geben.

Ihr Trainer lies sie über zwei Monate pausieren und dann zurück in Irland auf Gruppe 3 Ebene starten, um ihr weitere Erfahrung auf Gruppenebene zu ermöglichen, ohne sie gleich wieder in ganz tiefe Gewässer wie das Glorious Goodwood oder Royal Ascot zu werfen.

Das zahlte sich aus, als sie im Gruppe 3 Irish Stallion Farms EBF Give Thanks Stakes den Sieg davontragen konnte, und das ziemlich locker. Sie sortierte sich hinter den Siegern ein, startete dann 250m vor dem Ziel ihren Angriff und beschleunigte fast mühelos an den Front Runnern vorbei. Ziemlich gute Leistung, die sie auf Gruppe 2 Ebenen im Blandford Stakes noch einmal wiederholen konnte. Dieses mal musste Chris Hayes hart auf ihr arbeiten um sie an der Front zu halten, die sie wieder beim Einbiegen in die Zielgrade gefunden hatte, und Tarnawa wanderte ein wenig in Richtung des Innengeländers, konnte sich aber am Ende über den Sieg in einem Gruppe 2 Rennen freuen.

Der Startim nachfolgenden Gruppe 1 Qipco Fillies and Mares war vielleicht den Versuch wert, viele Chancen wurden ihr aber nicht ausgerechnet und sie musste sich in dem 2334m Rennen am Ende klar geschlagen geben.

Es ging in die lange Pause bis zum Sommer 2020, die durch die Corona Krise noch verlängert wurde, und Tarnawa kam erst im August im Gruppe 3 Irish Stallion Stakes zurück auf die Rennstrecke, wo sie sich der Konkurrenz auf den letzten 200m des 1m4f Rennens locker entledigen konnte – soviel war von ihr erwartet worden, aber sie hörte da nicht auf und schaffte den selben Trick in Paris im Qatar Prix Vermeille über die selbe Distanz. Es dauerte eine Weile, bevor sie ihr Momentum sammeln konnte (von der 300 bis der 200m Marke), aber sie nahm immer weiter an Fahrt auf und gewann am Ende souverän mit über 3 Längen Vorsprung.

Als Körnung gewann sie noch das Gruppe 1 Prix de l’Opéra Longines auf dem selben Kurs, dieses Mal aber über 2000m und schwerem Untergrund, was besonders beeindruckend gewesen war

Und besonders beeindruckend war auch ihre Leistung gegen Magical im Gruppe 1 Longines Breeders‘ Cup Turf, wo sie der klaren Favoritin am Ende gut eine Länge abnahm – und das mit Leichtigkeit! Da wäre sicher noch mehr drin gewesen, und das obwohl Tarnawa das nicht kleine Feld 500m vor dem Ziel von hinten aufrollte und sich zunächst langsam, dann immer schneller an einer Konkurrentin nach der anderen vorbei schob und 200m vor dem Ziel mit der Fürhung davon galoppierte. Magical hatte keine Chance an ihr dran zu bleiben und mit diesem überragenden Sieg ging eine nicht minder überragende Saison für Tarnawa zu Ende.

2021 begann nach 271 Tagen mit einem Knall, als Taranawa das Gruppe 2 Grant Thornton Ballyroan Stakes auseinander nahm und das Rennen nicht nur gewann, sondern mit gut sechs Längen Vorsprung komplett deklassierte.

Dann kam eine kleine Pause bis zum Irish Champion Stakes in Leopardstown, eine ziemlich mutige Entscheidung von ihrem Trainer, schließlich hätte sie auch einfach ihren Titel im Prix Vermeile verteidigen können und hätte es da sicher einfach gehabt. Stattdessen ging sie über knappe 2000m und eigentlich zu schnellen Untergrund gegen St. Marks Basilica, der in der aktuellen Saison eine überragende Form zeigte und Tarnawa am Ende auch knapp schlagen konnte.

Aber die Stute war dran an ihm und der Sieg zum greifen nahe, St Maks Basilica driftete beim Schlussspint über die Bahn und nahm Tarnawa mit, Auf dem schnellen Boden fehlte dann etwas die Spritzigkeit des 3yo auf den letzten Metern und Tarnawa konnte den zweiten Platz knapp vor dem ebenfalls großartig auflaufenden Poetic Flare verteidigen.

Zurück über für sie gute Distanz und passenden weichen Untergrund kann ich mir einen Sieg von ihr hier gut vorstellen.

 

Torquator Tasso: Mit dem Adlerflug Sohn nimmt Deutschlands bester Steher an dem 5-Millionen-Euro Rennen teil, Der zweifache Gruppe 1-Sieger gewann gerade den Großen Preis von Baden und wird heute auch passend durchlässigen Boden antreffen, doch solch gute Gegner wie heute hat er bislang noch nie gesehen. Deshalb wird der Adlerflug-Sohn auch als Außenseiter ins Rennen gehen und vermutlich nicht mit auf dem Treppchen stehen – aber wenigstens haben wir auch einen Vertreter hier im Arc.


Merchant Navy schlägt City Light in einem dramatischen Showdown

Pferdewetten Infos

Aidan O’Brien fürchtete, dass Merchant Navy im Diamond Jubilee Stakes vor einer schwierigen Aufgabe stehen würde, schließlich war das getragene Gewicht nicht gerade als Vorteil für ihn als dreijähriger Sprinter aus Australien, der nun in einem der stärksten Sprintrennen der Welt gegen ältere Top Sprinter antreten musste. Aiden O’Brien fand sich damit ab, dass sein Schützling bald nach dem Rennen im Flugzeug zurück nach Australien sein würde, bevor er eine weitere Gelegenheit mit ihm in England haben würde.

Jetzt, nach dem nervenaufreibenden Sieg gegen den französischen Besucher City Light, der so knapp war, dass Kommentator Simon Holt unsicher war, wer das Rennen gewonnen haben könnte und der Kameramann sich auf den Zweitplatzierten konzentrierte, hofft O’Brien, dass er den erstklassigen Sohn von Fastnet Rock noch eine kleine Weile behalten kann Weitere drei Wochen und es wäre O’Brien möglich, das identische Double wie mit seinem vorherigen australischen Gewinner des Rennens, Starspangledbanner, zu gewinnen, welcher als Dreijähriger 2010 bei seinem Besuch in England für Furore sorgte.

O’Brien führte in einem Interview seine Gedanken aus: „Merchant Navy ist derzeit gebucht, um am Tag des Darley Juli Cups zurück nach Australien zu fliegen, aber die Decksaison, für die er bereits gut ausgebucht ist  beginnt erst im September und „die Jungs“ werden sicherlich einen Weg finden, seine Reise um eine Woche zu verschieben oder zwei.“

Merchant Navy hatte während des Rennens einen kleinen Zusammenstoß mit dem dritten Bound For Nowhere innerhalb des letzten Furlong zu kompensieren, zu verhindern dass seine Connections das erste Royal Ascot ohne Gruppe 1 Sieger seit 2005  erleben würden. Doch das Rennen war  ohnehin von Anfang an auf den Kopf gestellt worden, als Favorit Harry Angel mit einem Bein in den Boxen stecken blieb und langsam startete. Er kam nie ins Rennen und wurde Siebter.

Der siegreiche Trainer O’Brien verdeutlichte in dem Interview noch einmal einige seiner Sorgen, die mit seinem Starter Merchant Navy ins Rennen gingen. Er sagte: „Wir hielten es für eine unmögliche Aufgabe für die Merchant Navy, da er das andere Pferd aus Australien[Redkirk Warrior] mit 12 Pfund schlechterem Verhältnis [von den Ratings her] traf, verglichen mit damals, als sie sich in Australien trafen. Er ist erst drei Jahre alt [wurde in der Südhalbkugel geboren], wird aber wie ein Vierjähriger behandelt.“ O’Brien führte weiter zu den Problemen der interkontinentalen Reise zwischen den Halbkugeln aus:“Es war für uns eine große Sorge, als er im Curragh startete, wusste er nicht, ob er in den Winter ging oder in den Sommer kam.

„Er hatte sich an viele Dinge anzupassen, und man musste es einfach der Natur überlassen, aber er hat offensichtlich eine tolle Konstitution und ein tolles Mindset. Er schläft und isst und ist sehr unkompliziert.“ O’Brien fügte hinzu: „Er ist ein schönes großes Pferd. Er ist entspannt und ehrlich und hat einen guten Verstand. Er ist in keiner Weise ein Problem. Es ist eine Freude, mit ihm etwas zu tun zu haben. „Wir machen nicht viel mit ihm zu Hause, und er hat nur fünf  Rennen mit halber Geschindigkeit gemacht. Er hätte Pech gehabt, wenn er nicht gewonnen hätte, wie Ryan[Moore] sagte. Er ist ein großes Pferd, und deshalb hat er eine Weile gebraucht, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.“

Mit Blick auf die Zukunft sagte O’Brien: „Ich kann Ihnen nicht sagen, wie glücklich wir sind. Er hat sich vom Start in Curragh bis hierher stark verbessert, und wir dachten, es würde noch viel mehr kommen, aber er ist gebucht um hiernach Australien zurückzukehren, also weiß ich nicht, was passieren wird. Wäre es nicht toll, ihn auch für den Juli-Cup zu haben?“

Merchant Navy war der vierte Ballydoyle-Sieger der Woche nach Hunting Horn, Kew Gardens und Magic Wand, aber O’Brien glaubt, dass einige seiner Läufer nach einem kniffligen Frühling nur sehr knapp an ihrem absoluten Höhepunkt angelangt sind. Er sagte: „Es war eine tolle Woche und unsere Pferde liefen sehr gut, aber einige von ihnen waren vielleicht noch drei Wochen weg von ihrer Form und das letzte Bisschen war nicht da. Wir hatten einige Gewinner und einige Verlierer, aber es ist ein Privileg, hier zu sein. Wir sind entzückt.“

Tom Magnier, der Coolmores australischen Zweig leitet, ist ein großer Fan der Merchant Navy und kann es kaum erwarten, ihn für seine zweite Karriere zurück zu haben. Magnier sagte: „Er gewann in Flemington[Gruppe 1 Coolmore Stud Stakes] und war an diesem Tag sehr beeindruckend. Danach haben wir das Pferd erworben. „Er wird im September zur Zucht wechseln und ist schon ausgebucht, was sehr aufregend ist. Züchter in Australien sind sehr an ihm interessiert. Aidan hatte den Erfolg in der Vergangenheit mit Starspangledbanner, und Merchant Navy ist bereits syndiziert.“


Trainerstimmen am Tag vor dem Diamond Jubilee Stakes in Royal Ascot

Pferdewetten News

Ein paar Stimmen zu den Pferden morgen im Diamond Jubilee Stakes. Das Highlight des Tages verspricht ein hervorragendes Rennen .

Wird Harry Angel seinen Royal Ascot Fluch überkommen können, schafft The Tin Man einen zweiten Sieg in Folge hier oder wird sich Redkirk Warrior zum international besten Sprinter der Welt krönen? Oder ist es vielleicht  Bound from Nowhere, der das Rennen seines Lebens laufen wird. Librisa Breeze hat Heuschnupfen,Sir Dancealot will bei seinem Siegestanz wieder für lange Gesichter bei den Favoriten sorgen und die Franzosen stehen auch nicht schlecht da.

Clive Cox zum Favorit Harry Angel:

Es gab letztes Jahr keinen besseren Sprinter auf der Welt als Harry Angel, allerdings ist seine Ausbeute auf dem Kurs in Royal Ascot alles andere als gut gewesen bis jetzt, nun wird er zusammen mit seinem weltweit erfolgreichen Trainer / Jockey Duo versuchen, diesen Misstand auszuräumen. In den Händen von Adam Kirby erwies sich Harry Angel bis jetzt als ein weiterer Star im Besitz des Godolphin-Sydikats, was er unter anderem mit einem beeindruckenden Sieg im im Haydock Sprint Cup zeigen konnte. Doch neben drei Siegen gab es  auch drei Niederlagen im Jahr 2017 für Harry Angel, und dass alle davon in Royal Ascot erlitten wurden, lässt dunkle Vorahnungen für das Rennen morgen aufkommen.

Allerdings ist Trainer Clive Cox sehr zuversichtlich, dass das Rennen morgen das Ende der Ascot-Fluchs von Harry Angel sein wird. Die Form von Harry Angel in diesem Jahr ist wieder einmal makellos und auf dem Papier ist er natürlich der Favorit mit seinem Rekord Racing Post Rating in Haydock zuletzt. Clive Cox gibt sich daher zurecht zuversichtlich: „Ich denke, die Tatsache, dass er in Ascot noch nicht gewonnen hat, ist rein zufällig“, sagte Cox. „Er jagte Blue Point, der immer ein hervorragendes Pferd war, im vergangenen April und auch sein zweiter Platz im Commonwealth Cup hinter Caravaggio muss respektiert werden, dazu kam dann sein Lauf am Champions Day am Ende der Saison auf ganz anderem Boden als am (kommenden) Samstag. Ich verliere sicherlich keinen Schlaf über den Gedanken an Royal Ascot.“

Cox fügte weiter hinzu: „Der Lauf in York muss als sehr hochklassig angesehen werden. Die Strafe, die er zu tragen hatte, war natürlich eine Sorge, aber er gewann immer noch sehr gut, und er ist definitiv nach dem Lauf noch besser in Form gekommen, ohne jeden Zweifel. Wenn er seinen Kopf früh an die Front bekommen würde, wäre es wunderbar. Es ist ein Rennen zum Genießen und wir freuen uns darauf. Ich kann es kaum erwarten. „

 

David Hayes zu Redkirk Warrior

Der Aussie Redkirk Warrior besucht Royal Ascot, was ein Fest für die Fans sein sollte. Er war natürlich vor dem Trip Down Under schon einmal hier gewesen und er kommt auf dem ehemaligen Heimatboden und der Rennstrecke hervorragend zurecht, schließlich hat er hier schon einmal gewonnen, wenn auch über eine andere Strecke und mit einem anderen Namen, nämlich im Juli 2014, als er von William Haggas trainiert wurde und einfach nur als Redkirk bekannt war. Damals gewann er zwar nur ein Handicap, aber wenigstens weiß man, dass er in England auch auf diesem Kurs agieren kann.

Nach den erstens Ausflügen in England ging es dann auf die große Weltreise, so ging er als Favorit für das Hong Kong Derby an den Start, bevor er wieder nach Australien wechselte, wo er sich als brillanter Sprinter auf höchstem Niveau etablierte. So schaffte er drei Siege auf Gruppe 1 Niveau gegen die besten versammelten Sprinter im Australien, etwa im wichtigsten Sprintrennen Australiens, dem Newmarket Handicap.

Sein Trainer David Hayes – der bisher zwei Pferde ohne Erfolg nach Ascot geschickt hatte – sagte: „Wenn in Australien ein Pferd eines der größten Handicaps auf Gruppe 1 Niveau gewinnt, wie den Melbourne Cup, Doncaster oder Newmarket und dabei die Nummer Eins trägt, weiß man: Das ist ein sehr gutes Pferd.

Redkirk Warrior hat das geschafft, also ist es ein Vorteil, wieder in einem Altersgewichtsrennen starten zu können. Er ist in sehr guter Verfassung. Ehrlich gesagt, wenn er in dieser Form in eine Gruppe 1 Rennen zu Hause gehen würde, wäre ich sehr zuversichtlich. Der Unterschied ist jedoch, dass es sich um ein großes internationales Rennen und eine sehr gute Austragung dieses Jahr handelt.“ Mit einem Augenzwinkern fügte Hayes noch hinzu: „Ich weiß zumindest, dass er in Ascot gewonnen hat – selbst Harry Angel hat das noch nicht getan.“

Aiden O’Brien zu seinem Merchant Navy

Vor acht Jahren landete Aidan O’Brien diese Gruppe 1 Rennen mit seinem Aussie Starspangledbanner und der internationale Star Trainer wird heute versuchen, sich mit Merchant Navy, einen weiteren solchen Erfolg sichern zu können. Merchant Navy gewann unter anderem das Gruppe 1 Coolmore Stud Stakes auf dem Kurs in Flemington in Australien, November, bevor er Anfang des Jahres zu Ballydoyle wechselte. Merchant Navy gewann dann bei seinem irischen Debüt beim Gruppe 2 Greenlands Stakes über den heutigen Kurs und Distanz an dem Wochenende des Irish Guineas in Curragh und erfreute seinen Trainer selbstverständlich mit dieser Leistung.

O’Brien sagte zu Racingpost: „Wir waren mit Merchant Nacy in Curragh sehr zufrieden, da wir ihn noch nicht sehr lange bei uns hatten und daher nicht viel mit ihm machen konnten. Wir haben erwartet, dass sich nach dem Lauf noch weiter steigern kann und von dem Lauf profitieren wird, und wir denken er hat genau das getan. Wir sind sehr glücklich mit ihm.“

O’Brien führt noch Spirit Of Valor, Zweiter hinter Merchant Navy im Greenland Stakes sowie  Intelligence Cross vervollständigen O’Briens Aufgebot in diesem Rennen und die Chancen auf einen zweiten Sieg in diesem Rennen für den Trainer stehen nicht schlecht. „Spirit Of Valor lief das letzte Mal sehr gut und wir denken, dass er sich seitdem verbessert hat, während wir mit Intelligence Cross zufrieden sind, der im Greenland Stakes das Tempo gesetzt hat. Je schneller der Boden, desto besser für uns“, sagte O’Brien.

James Fanshaw zum Letztjahressieger The Tin Man

Fanshawe hofft, dass der Titelverteidiger einen zweiten Sieg in Folge im Diamond Jubilee Stakes feiern kann, was dann sein dritter Triumph auf dem Kurs in Ascot in einem Gruppe 1 Rennen wäre. Der Trainer hofft weiter, dass The Tin Man in der Schlussphase des Rennens wieder sein Markenzeichen zeigen kann und das Feld mit einem Geschindigkeitsschub von hintern aufrollt. Nachdem er den British Champions Sprint 2016 gewonnen hatte, wurden The Tin Man und sein Stammjockey Tom Queally vor 12 Monaten zu Royal Ascot-Siegern, nachdem sie mit dem bekannten starken späten Finish sich noch an Tasleet vorbeischieben konnten, und dass nachdem das Rennen alles andere als optimal in dieser Phase lief. Aber auch einige Problem mit sich schließenden Lücken und zurück fallenden Pferden hielten The Tin Man auf dem Weg zum Sieg im Diamon Jubileee Stakes nicht auf.

Zuletzt besiegte er D’bai und Projection – die beide erneut gegen ihn antreten werden – in einem Windsor Listed Rennen und wird nun versuchen seine Form aus dem letzten Jahr hier zu reproduzieren. Sein Trainer James Farshawe zeigt sich dabei sehr zuversichtlich „Er hat sein letztes Rennen in Windsor gewonnen und wirkt frisch und gut, aber er ist kein Pferd, von dem man zu Hause viel sieht. Wir wissen, dass er die Strecke in Royal Ascot liebt, aber obwohl es ihm nichts ausmacht auf schnellem Untergrund zu laufen und er eine gute Bilanz auf diesem Boden hat, hoffe ich, dass sie genug Wasser auf die Strecke gebracht haben. Wenn er so gut läuft wie letztes Jahr, dann werde ich glücklich sein, aber was passiert, passiert. Er hat eine gute Beschleunigung und ich hoffe, er kann sie zeigen.“

Wesley Ward zu Bound For Nowhere

Wesley Ward hat dank Undrafted schon einen Sieg als Trainer im Diamond Jubilee Stakes zu verzeichnen und hofft, dieses Jahr mit seinem Bound For Nowhere einen weiteren Sieger im Diamond Jubilee Stakes trainiert zu haben. Bound For Nowhere gewann bei seinem letzten Test ein Gruppe 2 Rennen in Keenland in den USA im April mit fast vier Längen Vorsprung und nach einer weiteren Pause zeigt sich Ward mehr als zuversichtlich: „Seine beiden Comeback-Rennen in diesem Jahr waren sensationell und er lief bei seinem letzten Start ein explosives Rennen“, sagte Ward. „Seine Trainings waren phänomenal und ich bin so aufgeregt, ihn hier ins Rennen zu schicken. Er wird wirklich das Rennen seines Lebens laufen.“

Ivory zweifelt an den Siegschancen von Librisa Breeze

Letztes Jahr beim Champions Day krönte sich Librisa Breeze mit einem Gewinn auf Gruppe 1 Ebene und gewann das Champion Sprint hier in Royal Ascot. Sowohl davor als auch danach schaffte es der Mount Nelson Sohn aber nicht, diese Leistung zu reproduzieren und sein Saisondebüt in Meydan war klar unter den gesetzten Erwartungen. Sein Trainer Dean Ivory ist daher etwas ernüchtert und zweifelt an den Siegchancen seines Schützlings in diesem Feld – oder stapelt er einfach nur tief?

„Es klingt albern zu sagen, aber ich werde mehr darüber wissen, wie es ihm geht, nachdem er gelaufen ist“, sagte Ivory. „Der schnelle Boden ist ein Fragezeichen und ich muss sagen, er ist ein besseres Pferd im Herbst mit mehr Wasser im Boden. Er hat sich gerade erst von Dubai erholt und leidet etwas mehr unter Pollen als andere Pferde.“

Stephane Wattel zu seinem schnell besser werdenden City Light:

City Ligh ist uns allen von seinen letzten lukrativen Ausflügen nach Großbritannien bekannt und hat dabei unter anderem das Betway All-Weather Sprint Championships Conditions Stakes gewinnen können. Zurück in Frankreich gewann er das Gruppe 3 Prix de Saint-Georges mit Leichtigkeit bei seinem Saisondebüt und er stellt die beste Chance der französischen Trainer da, dieses Rennen zu gewinnen.

„Was City Light in dieser Saison auf der Strecke gemacht hat, bestätigt die Verbesserung, die er in den morgendlichen Trainings gezeigt hat“, sagte Trainer Stephane Wattel. „Er ist geistig erwachsen geworden und hat sich das Recht verdient, in einem Rennen wie diesem zu laufen. Wer weiß, wo diese Verbesserung enden könnte? Er hat die Durchgangsgeschindigkeit, um den Pacesettern eines solchen Rennens zu folgen, und dann kommt es darauf an, ob er am Ende wieder beschleunigen kann.“

Roger Charlton zu Projection:

Der Draw ist nahezu perfekt für Projection, findet Trainer Roger Charlton. Es wäre keine Überraschung, wenn seine Besitzer, der Royal Ascot Racing Club, auch dieses Jahr wieder auf der Heimstrecke im wichtigsten Rennen der Saison jubeln könnten. Schon letztes Jahr brachten sie mit Workingham einen ihrer Starter unter die ersten Drei und von einer idealen Ausgangslage aus ist es gut möglich, dass Projection dieses Jahr nachlegt. Trainer Roger Charlton sagte: „Er ist ein beständiges Pferd, aber das ist das höchste Niveau, auf dem er bisher an den Start gegangen ist. Ich hoffe, dass er geduldig geritten wird und das er etwas Preisgeld abholen kann. Er hat einen Stall in die Mitte gezogen, was perfekt für ihn ist.“

David Elsworth zu seinem Sir Dancelot

Der Trainer David Elsworth mag einigen Spielern sehr positiv oder sehr negativ in Erinnerung geblieben sein, so hat er eine Reihe von Schocks in hochklassigen Rennen produzieren können und einige Leute viel Geld gekostet – oder erhebliche Gewinne beschert. Man mag ihn lieben oder hassen, dieses Jahr ist er aber wieder mit einem seiner typischen Pferden am Start und er wird versuchen mit Sir Dancealot, der bei seinem Start im Duke Of York Stakes dritter hinter Harry Angel war, seiner Tradition treu zu bleiben

„Wir haben allen Grund zu glauben, dass er eine mutige Show abliefern wird“, sagte Elsworth. „Die Form sagt dir, dass er etwas zu aufzuholen hat, und er hat auf Harry Angel Boden gutzumachen, aber lass uns hoffen, dass wir ihm diesmal näher kommen.“

Charlie Apelby meint, dass sein D’bai den Kurs und die Distanz lieben wird

Viel war bisher in Sprintrennen von D’bai nicht zu sehen, hat er doch wie so einige andere Starter seine Rennen teils über längere Distanzen absolviert, aber sein Trainer Charlie Apelby zeigt sich zuversichtlich, dass sein Schützling die neue Distanz lieben wird und sich mit einer stark verbersserten Form präsentieren wird. Er wurde Zehnter im französischen Derby des letzten Jahres, jagte aber vor kurzem den Tin Man in Windsor nach Hause, bevor er in Haydock einen 7f-Wettbewerb der Gruppe 3 gewann.

Trainer Charlie Appleby sagte: „Er ist ein Pferd, das ich schon immer auf der Sprintstrecke starten lassen wollte.“ Er wird die schnellen sechs Furlong in Ascot lieben und hoffentlich gut mithalten können, um dann die Stücke spät aufsammeln zu können.“

 


Doncaster – 22.10.2016 – Racing Post Trophy- Pick: Rivet EW

Pferderennen in England

Fatal error: Uncaught Error: Call to undefined function eregi_replace() in /kunden/133354_1130/webseiten/pferdewetten/tipps/wp-content/plugins/link-indication/link-indication.php:320 Stack trace: #0 [internal function]: LinkIndication->ParseLinks(Array) #1 /kunden/133354_1130/webseiten/pferdewetten/tipps/wp-content/plugins/link-indication/link-indication.php(115): preg_replace_callback('/<a (.*?)(href=...', Array, '<h2><span style...') #2 /kunden/133354_1130/webseiten/pferdewetten/tipps/wp-includes/plugin.php(235): LinkIndication->LinkIndicationMain('<h2><span style...') #3 /kunden/133354_1130/webseiten/pferdewetten/tipps/wp-includes/post-template.php(240): apply_filters('the_content', '<h2><span style...') #4 /kunden/133354_1130/webseiten/pferdewetten/tipps/wp-content/themes/pferdewetten/tag.php(71): the_content('Read the rest o...') #5 /kunden/133354_1130/webseiten/pferdewetten/tipps/wp-includes/template-loader.php(75): include('/kunden/133354_...') #6 /kunden/133354_1130/webseiten/pferdewetten/tipps/wp-blog-header.php( in /kunden/133354_1130/webseiten/pferdewetten/tipps/wp-content/plugins/link-indication/link-indication.php on line 320