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Pferdewetten Tipps


Al Suhail

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08.10.2021 – Newmarket – Godolphin Stud & Stable Staff Awards Challenge Stakes – Pick: Chindit, Horoscope

Pferderennen in England

16:00 Newmarket –  Godolphin Stud & Stable Staff Awards Challenge Stakes 

(Group 2) (Class 1) (3yo+)

Distanz: 7f | Untergrund: Gut bis weich | Alter: 3yo+
Ein ziemlich spannendes Gruppe 2 Rennen heute in Newmarket, in de Chimnit derzeit die Liste der Favoriten anführt – wenn auch nur knapp und vor dem Rennen kann sich da noch so einiges ändern. Aber Chindit hat konstant gute Leistungen in verschiedenen Gruppe 1 Rennen in diesem Jahr gezeigt und dürfte mit dem Rennen hier deutlich besser zurecht kommen, schließlich sind das für ihn ruhigere Gewässer. Allerdings sind das hier auch machbare Konditionen für das Paar aus dem extrem erfolgreichen Godolphin Syndikat, D’Bai und Al Suhail.
Wie man es von manchen Godolphin Pferden kennt haben die beiden zwar ihre besten Rennen bisher in Meydan bestritten, aber das heißt nicht, dass sie in England nicht auf jedem Niveau für Gefahr sorgen können. Double or Bubble klopft nun schon eine Weile an die Tür und With Thanks hatte gerade seinen Durchbruch im World Mental Health Day British EBF Stakes auf Listed Ebene und Horoscope war im Gruppe 2 Clipper Logistics Boomerang Mile nicht weit weg und holte bis zum Ziel immer weiter auf.
Schwer hier einen klaren eigenen Favoriten für sich auszumachen, aber ich werde es versuchen.
Al Suhail ist super konsistent und hat in 8 seiner 12 Rennen unter den ersten drei beendet, 3 Rennen hat er sogar gewinnen können. Von den Siegen war allerdings keines dabei, welches höher als auf Listed Ebene rangierte, von daher warten wir trotz guter Versuche in Renen wie dem Summer Mile oder dem Jebel Hatta in Meydan noch auf den großen Durchbruch von Al Suhail –  zuletzt hatte im Dubai Duty Free Cup Stakes D’Bai mit seine zweiten Platz knapp die Nase vor Al Suhail, der über 7 Furlong und gut bis weichen Untergrund am Ende einfach keine Kraft mehr übrig hatte – ähnliche Konditionen warten heute hier und das heißt- es wird wieder schwer mit dem Sieg für Al Suail
Chindit dagegen braucht nur ein bisschen Glück und der verdiente Sieg wäre endlich da – verständlich, dass Chindit hier Favorit ist.

Die Pferde im Einzelnen:

Al Suhail: Der Dubawi Sohn von Charlie Appelby ist noch recht neu dabei, zumindest wenn man seine Anzahl an Rennen nimmt, die er bisher so bestritten hat – gerade einmal 12 Rennen hat der Dubawi Sohn in drei Jahren bestritten davon aber immerhin drei gewinnen können und fünf weitere unter den ersten drei belegt – allerdings fehlt bisher der Durchbruch in einem der ganz großen Rennen.
Er begann seine Karriere in Newmarket und belegte dort im Juli 2019 auf Anhieb einen zweiten Platz, besserte sich dann in Yarmouth und gewann ein Class 4 Novice Rennen über 7f und ging dann über das Gruppe 3 Betway Solario Stakes in Sandown zum Gruppe 3 Dubai Autumn Stakes in Newmarket, wo er beide Male platzieren konnte. In beiden Rennen, sowohl auf dem schnellen Boden in Sandown als auch dem langsameren Boden in Newmarket, sah er wie eine große Gefahr für die späteren Sieger aus, nur damit ihm auf den letzten Metern sprichtwörtlich die Puste ausging und er die Sieger knapp ziehen lassen musste.

Das war schon mal sehr vielversprechend gewesen für die erste Saison und die zweite wurde im Juni 2020 im Gruppe 1 Quipico 2000 Guineas Stakes direkt ziemlich hoch angegangen, und wie nach der langen Pause zu erwarten war, verlief der erste Start direkt auf Gruppe 1 Ebene eher unterdurchschnittlich. Al Suhail fügte sich nicht wirklich ins Rennen und war zu wild am Anfang, nur um dann wieder stark zu ermüden. Beim zweiten und einzigen weiteren Start in der neuen Saison, dem Bahrain International Sir Henry Cecil Stakes auf Listed Ebene fegte Al Suhail dann allerdings die Konkurrenz sprichwörtlich zur Seite und gewann unangefochten mit sechs Längen Vorsprung.

Er wechselte dann nach Dubai, wo er nach einer 240 tägigen Pause im Gruppe 1 Jebel Hatta Sponsored By Emirates Airline auflief: der Favoritenstatus war für Al Suhail nach so einer langen Pause vielleicht noch ein wenig gut gemeint gewesen, aber der dritte Platz war eine sehr ansprechende Leistung und es wäre auch mehr drin gewesen, wenn Al Suhail nicht wieder kurz vor dem Ziel keine Kraft mehr gehabt hätte.

Dann kam das Rennen im Dubai Turf, dem eigentlichen Ziel der Frühjahrssaison von Al Suhail – in den sich der Dubawi Sohn aber erneut als sehr schwer lenkbar entpuppte und Willaim Buick im Sattel einiges zu Denken gab. Er verlor recht früh den Anschluss an die Führenden und musste zusehen, wie das Rennen ihm mehr und mehr entglitt, unfähig sich aus seiner Position im Mittelfeld. weiter zu verbessern. Da war deutlich mehr erwartet worden und als Konsequenz ging es für Al Suhail zum Doktor und aus dem Hengst wurde ein Wallach.

Das schien durchaus seinen Effekt zu haben denn als Al Suhail im Summer Stakes in Ascot im Juli auflief, Zeigt der eine starke bessere Form und kam auf einem dritten Platz ins Ziel. Die kleine Pause und die Operation Schienen ihm gut getan zu haben, denn an der Taktik hatte sich wenig verändert, Al Suhail startete seinen Angriff aus dem Mittelfeld heraus konnte sich so den dritten Platz noch knapp vor dem Ziel gegen den Konkurrenten Top Rank sichern, war aber nicht in der Lage die ersten beiden in Gefahr zu bringen.

Die Entschuldigung war aber schnell gefunden, schließlich galt es eine Pause zu überwinden und dann auch noch mit den ungewohnten Begebenheiten in England zurecht zu kommen. Das machte Al Suhail dann auch zum Favoriten für das nachfolgende BetVictor Hungerford Stakes in Newbury. Das Gruppe 2 Rennen wurde wieder über 7 Furlong ausgetragen und hatte mit gutem Untergrund eigentlich ideale Bedingungen, allerdings konnte Al Suhail das Tempo des Rennens am Ende nicht mitgehen und musste sich weit im Feld zurückfallen lassen.

Der Sieg danach im British EBF Conditions Stakes war reine Formsache, schließlich war das gerade einmal ein Klasse 3 Rennen und bestand auch nur aus zwei anderen Konkurrenten – von daher war das ein Pflichtsieg der wenig Aussage über das wirkliche Potential von Al Suhail hatte. Schwerer wiegt da schon die erneute Niederlage im British EBF Conditions Stakes auf Gruppe 3 Ebene. Das Rennen war eigentlich nichts ungewohntes für Al Suheil – 7 Furlong, gut bis weicher Untergrund waren eigentlich absolut Standard, die Gegner wie D’Bai oder Silent Escape eigentlich machbar und die Position im Rennen direkt hinter den Führenden eigentlich gut für den Angriff auf den Sieg – trotzdem ging Al Suhail am Ende die Puste aus und Stallgefährte D’bai schnappte sich noch unerwartet den zweiten Platz

 

Chindit: Der Wootton Bassett Sohn von Trainer Richard Hannon begann seine Karriere im Kuli 2020 in Doncaster mit einem Sieg in seinem ersten Rennen und ging danach direkt auf die Black Type Ebene hoch, wo er im BetfredTV Pat Eddery Stakes in Ascot den nächsten Sieg einfuhr – und das Rennen mit Dominanz gewann. Der Favorit Naval Crown hatte auf den letzten 200m keine Chance mehr an Chindit dran zu bleiben und Chindit legte im Gruppe 2 bet365 Champagne Stakes im September 2020 noch einmal nach und hatte sich damit für das Darley Dewhurst Stakes im Oktober in Position gebracht – aber hier traf er auf Konkurrenten wie den Sieger St Mark’s Basilica und Chindit hatte das Problem, dass er keine Frei Bahn für seinen Schlusssprint hatte und das gesamte Rennen nach rechts hing – da hatte er in den letzten Rennen bessere Form zeigen können und starker auflaufen können.

Nach der Winterpause gewann Chindit sein Saisondebüt im Gruppe 3 Watership Down Stud Too Darn Hot Greenham Stakes, driftete aber wieder ein wenig auf der Zielgeraden und der Sprung im Niveau auf das Qipco 2000 Guineas Stakes gelang wie schon erahnt wurde –  nicht. Auf fünften Platz  kam Chindit am Ende ins Ziel und konnte von seiner Position im hinteren Bereich des Feldes kaum einen richtigen Angriff starten, und auch im Gruppe 1 St James’s Palace Stakes kam er nicht über den fünften Platz hinaus.

Dieses Mal lief Chindit aber deutlich besser auf als beim letzten Rennen, denn er hatte mehrfach keinen saubere Linie für seinen Schlusssprint und verlor auch noch eines seiner Hufeisen während dem Rennen. Er holte noch ein wenig auf auf den letzten Metern, konnte aber nie einen wirklichen Angriff starten.

Auch beim nächsten Rennen in Frankreich im Prix du Haras de Fresnay-le-Buffard Jacques le Marois belegte Chindit einen fünften Platz – den dritten in Folge! Aber auch dieses Mal lief er deutlich besser gegen Konkurrenten wie Poetic Flair und Order Of Australia antreten musste. Im Prix du Haras de Fresnay-le-Buffard Jacques le Marois machte Palace Pier am Ende das Rennen klar, hatte aber mit Poetic Flare gut zu tun, Chindit hingegen blieb im Mittelfeld stecken und kam auf den letzten 100m nicht mehr an die Pferde vor sich heran.

Schon die letzten beiden Rennen waren besser als das Ergebnis vermuten lies und der Trend setzte sich auch im tote Celebration Mile auf Gruppe 2 Ebene in Goodwood weiter fort, wo Chindit sich auf der Zielgeraden gleich zwei Mal in dichtem Verkehr zwischen den anderen Pferden befand und sich seinen Weg aus der Gruppe erst noch suchen musste – was ihn das entscheidende Momentum kostete und am Ende einen erheblichen Anteil an dem vierten Platz von Chindit hatte.

Chinidt kam zum Ende des Rennens immer näher an die Führenden heran, konnte aber eben nicht mehr den entscheidenden Schlag landen, und da er nun in seinen letzten drei Rennen besser platziert hätte, wenn er etwas mehr Glück gehabt hätte, kann ich verstehen, warum er nun hier knapp Favorit ist  – und zu der Quote nehme ich ihn gerne sogar EW mit, denn einen Platz traue ich ihm auf jeden Fall zu.

EW nehme ich allerding auch Horoscope mit, der sich in den letzten Monaten sehr gut entwickelt hat und letztes Mal auf Gruppe 2 Ebene um den Sie mitgelaufen ist sowie

Double Or Bubble, die nach einem Sieg im EBF Stallions Highfield Farm Flying Fillies‘ Stakes im August auf Listed Ebene mit zwei zweiten Plätzen auf Gruppe 3 Ebene im Weatherbys Hamilton Supreme Stakes sowie dem Japan Racing Association Sceptre Fillies‘ Stakes nachlegte. Im Japan Racing Association Sceptre Fillies‘ Stakes im September fehlte ihr nur ein Kopf auf die Siegeri Just Beautiful und ich kann mir gut vorstellen, dass sie heute wieder um den Sieg mitläuft. D’bai kommt auch immer mehr in Form und ist im Mix um die Plätze auch drin – aber meine zwei sind:

Chindit EW, Horoscope EW (+Al Suhail, D’Bai  und Double Or Bubble für Tricast)

 

 


14.08.2021 – Newbury – BetVictor Hungerford Stakes – Pick: Sacred EW / Dreamlooper EW

Pferderennen in England

16:30 Hungerford Stakes – Gruppe 2

Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.408 m  |  Preisgeld: 100.000 GBPFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

Al Suhail: Der Dubawi Sohn von Charlie Appelby ist noch recht neu dabei. Er begann seine Karriere in Newmarket und belegte dort im Juli 2019 auf Anhieb einen zweiten Platz, besserte sich dann in Yarmouth und gewann ein Class 4 Novice Rennen über 7f und ging dann über das Gruppe 3 Betway Solario Stakes in Sandown zum Gruppe 3 Dubai Autumn Stakes in Newmarket, wo er beide Male platzieren konnte. In beiden Rennen, sowohl auf dem schnellen Boden in Sandown als auch dem langsameren Boden in Newmarket, sah er wie eine große Gefahr für die späteren Sieger aus, nur damit ihm auf den letzten Metern sprichtwörtlich die Puste ausging und er die Sieger knapp ziehen lassen musste.

Das war schon mal sehr vielversprechend gewesen für die erste Saison und die zweite wurde im Juni 2020 im Gruppe 1 Quipico 2000 Guineas Stakes direkt ziemlich hoch angegangen, und wie nach der langen Pause zu erwarten war, verlief der erste Start direkt auf Gruppe 1 Ebene eher unterdurchschnittlich. Al Suhail fügte sich nicht wirklich ins Rennen und war zu wild am Anfang, nur um dann wieder stark zu ermüden. Beim zweiten und einzigen weiteren Start in der neuen Saison, dem Bahrain International Sir Henry Cecil Stakes auf Listed Ebene fegte Al Suhail dann allerdings die Konkurrenz sprichwörtlich zur Seite und gewann unangefochten mit sechs Längen Vorsprung.

Er wechselte dann nach Dubai, wo er nach einer 240 tägigen Pause im Gruppe 1 Jebel Hatta Sponsored By Emirates Airline auflief: der Favoritenstatus war für Al Suhail nach so einer langen Pause vielleicht noch ein wenig gut gemeint gewesen, aber der dritte Platz war eine sehr ansprechende Leistung und es wäre auch mehr drin gewesen, wenn Al Suhail nicht wieder kurz vor dem Ziel keine Kraft mehr gehabt hätte.

Dann kam das Rennen im Dubai Turf, dem eigentlichen Ziel der Frühjahrssaison von Al Suhail – in den sich der Dubawi Sohn aber erneut als sehr schwer lenkbar entpuppte und Willaim Buick im Sattel einiges zu Denken gab. Er verlor recht früh den Anschluss an die Führenden und musste zusehen, wie das Rennen ihm mehr und mehr entglitt, unfähig sich aus seiner Position im Mittelfeld. weiter zu verbessern. Da war deutlich mehr erwartet worden und als Konsequenz ging es für Al Suhail zum Doktor und aus dem Hengst wurde ein Wallach.

Das schien durchaus seinen Effekt zu haben denn als Al Suhail im Summer Stakes in Ascot im Juli auflief, Zeigt der eine starke bessere Form und kam auf einem dritten Platz ins Ziel. Die kleine Pause und die Operation Schienen ihm gut getan zu haben, denn an der Taktik hatte sich wenig verändert, Al Suhail startete seinen Angriff aus dem Mittelfeld heraus konnte sich so den dritten Platz noch knapp vor dem Ziel gegen den Konkurrenten Top Rank sichern, war aber nicht in der Lage die ersten beiden in Gefahr zu bringen.

Heute muss er sich ein weiteres Mal steigern, scheint aber dazu die richtigen Ausgangspunkt zu haben und ist durchaus nachvollziehbar in diesem Rennen Favorit.

 

Motakhayyel: Der Heeraat Sohn mit dem schier unaussprechlichen Namen startet für Trainer Richard Hannon und begann seine Karriere im Jahr 2018 auf dem Kurs in Lingfield. Die ersten beiden Jahre waren eher weniger ereignisreich Auch wenn sie von den Ergebnissen durch aus ansehen ich waren. Von den ersten fünf Rennen im Jahr 2018 und 2019 gewann Motakhayyel drei Stück und platzierte ein weiteres Mal, da er auch in Rennen wie dem bet365 Mile Handicap gewann, war es kein Wunder dass er nach einer erneuten Pause von fast einem Jahr im Jahr 2020 auf höchsten Niveau zurück kam und nach zwei weiteren Siegen in Klasse zwei Rennen, unter anderem wieder auf dem Kurs in Newmarket im Bunbury Cup, sich in die Gruppenrennen begab. Beide Versuche im Jahr 2020 scheiterten allerdings kläglich und so war es kein Wunder dass er Ende der Saison einer Operation unterzogen wurde und danach seine Karriere als Wallach weiter bestritt.

nach ungefähr 200 Tagen Pause kam er dann im April 2021 zurück auf die Rennstrecke und belegte auf dem Kurs in Thirsk einen guten zweiten Platz, bevor er im Victoria Cup auf dem Kurs in Ascot wieder deutlich scheiterte. Dabei waren es vor allen Ding die letzten Meter auf dem 1100 m Rennen und weichem Boden, die ihm extrem zu schaffen machten und auf denen er viele Plätze verlor. Nachdem das Rennen gelaufen war wurde er ein wenig zurückgenommen und kam am Ende auf einem 15. Platz ins Ziel.

Das Motakhayyel es auch besser kann zeigt er gleich darauf in den nächsten beiden Rennen so etwa im Close Brothers Criterion Stakes auf Gruppe drei Ebene, welches er mit einem guten zweiten Platz abschloß. Kleiner Wermutstropfen war allerdings, dass Motakhayyel eigentlich als Favorit gestartet war, aber schon beim Start einige Längen verlor, als er nicht so wirklich aus den start Boxen kam, was ihm eine Position im hinteren Feld ein brachte. Das ist in der Regel nicht die gewünschte Position, aus der Motakhayyel seine Rennen bestreiten möchte und seinen Angriff startet.

Vielleicht war das daher auch der Grund, warum es am Ende eben nicht ganz für den Sieg reichte. Der Sieger war nämlich stets vorne bei den Führenden mit dabei gewesen und konnte sich zum kritischen Zeitpunkt im Rennen rechtzeitig einige Längen absetzen, was Motakhayyel bis zur Ziellinie nie ganz wett machen konnte.

Das nachfolgende International Stakes vergisst man aus der Sicht von Motakhayyel lieber wieder ganz schnell, denn wieder waren es die letzten Meter des 1400 m Rennens, die Motakhayyel extrem zu schaffen machten und dafür sorgen, dass er einige Plätze verlor und am Ende nur auf einem sechsten Platz ins Ziel kam. Sonst kritisch ist, dass dieses Mal der Untergrund schnell war und es wenig Ausreden für Motakhayyel gibt, außer natürlich dass er in diesem Rennen ein extrem hohes Gewicht hatte tragen müssen. Das war ja aber eigentlich schon vor dem Rennen bekannt und der Sieger war das zwei schwerste Pferd im Feld, weswegen man diese Ausrede nur so halb gelten lassen kann. Er ist zu mehr fähig als er bisher gezeigt hat und ich warte darauf dass er ein Rennen wie dieses gewinnt. Auf dem Papier gibt es aber heute stärkere Pferde.

Dreamlooper: Die Lope De Vega Tochter ist auf dem aufsteigenden Ast und hat gerade zuletzt das wohl schwerste Rennen ihrer Karriere bisher gewinnen können, als sie im Gruppe drei Valiant Stakes in Ascot die Konkurrenz rund um Indigo Girl Locker mit über vier Längen hat es schlagen können.

Ihre Form zuvor war durchwachsen im Jahr 2021 hat sie bisher nur einen knappen zweiten Platz auf dem selben Kurs gegen Lights On vorzuweisen, der allerdings schon fast in dem ersten Sieg in der neuen Saison gegipfelt hätte. Da der Untergrund in diesem Rennen weich war kann man ihr das Wimpernschlag Finale zu ihren Lasten durchaus verzeihen und mit dem letzten Sieg im Rücken ist sie eine spannende Kandidatin, auch wenn der Nachlass für die Stute im Gewicht sich heute in Grenzen hält. Es wäre falsch sie hier zu übergehen und ich bin sehr gespannt wo sie am Ende steht. Ich würde sie auf jeden Fall zumindest für die Plätze und eventuell auch für den Sieg im Blick haben.

Sacred läuft noch ein wenig seiner Form hinterher, gerade letztes Jahr war sie im Herbst ein heißer Anwärter für den Sieg im Gruppe eins Cheveley Park Stakes bei dem am Ende allerdings nach einer schwachen Leistung nur der letzte Platz heraus kam.
Der Trainer konnte nicht sagen woran es an diesem Tag gelegen hat, und auch wenn nach der 200-tägigen Pause im Gruppe drei Nell Gwynn Stakes in Newmarket der erste Gruppensieg gelang, war das doch eine recht knappe Angelegenheit nachdem Sacred den Start verpasst hatte und die Stute am Innengeländer im hinteren Bereich des Feldes ausharren musste, bis sie 400 m vor dem Ziel zu seinem Schluss Sprint ansetzte, der auch noch behindert wurde.
Alles in allem eine sehr starke Leistung mit diesen Vorzeichen doch noch zu gewinnen, und ich wäre sehr interessiert an ihrem Start hier, wenn er nicht schon beim nächsten Rennen im Guineas 1000 erneut gefloppt wäre und mit einem schwachen Lauf über die letzten Meter ihre Siegchance abgegeben hätte. Die Distanz heute ist wieder etwas kürzer und wenn sie an ihre Form aus dem vorletzten Rennen an knüpfen kann, wird sie mit Sicherheit gute Chancen haben auf einem der vorderen Plätze zu landen.

Tiefer unten im Feld gibt es noch ein paar interessante Starter, die allerdings alle mit Risiken verbunden sind. Tactical etwa war in seinen jungen Jahren auf Gruppenebene erfolgreich konnte aber seitdem kaum an diese Leistungen anknüpfen, wenn man von seiner Rückkehr in die neue Saison in Newmarket einmal absieht. Dieses Rennen im April war vielleicht sogar seine beste Leistung bisher, allerdings hat er in den drei Rennen seit dem erneut wenig von dieser Bestform zeigen können und müsste sich schon deutlich steigern um hier ganz vorne mit zu laufen.

Line Of Departure Hat eine sehr gute Bilanz und vier von seinen neun Rennen bisher gewinnen können, hat aber nur ein Outing bisher in Gruppenrennen und ist dort in Dubai duty free Mill Reef Stakes sang und klanglos untergegangen. Das war letzte Saison und direkt beim ersten Start in der neuen Saison gewann er ein Listed Rennen in Form des Cathedral Stakes in Salisbury. Das 1200 m Rennen auf schnellem Untergrund war absolut sein Ding und er gewann das Rennen mit einem Lauf hinter den Pacesettern    Am Ende relativ ungefähr redet mit über zwei Längenvorsprung. Der Sprung aufs höchste Niveau immer Gruppe eins Juli Cup Stakes  gelang ihm allerdings erneut nicht und auf dem letzten 200 m wurde er klar von den anderen abgehängt, was so von ihm allerdings auch erwartet worden war mit einer Quote von 80 zu eins.

Schwierig zu sagen wir in einem leichteren Rennen wie diesen am Ende abschneiden wird, da dieses Rennen vom Niveau her genau zwischen dem letzten Gruppe eins Rennen und dem Rennen welches eher dominant gewonnen hat, liegt.

wenn schon Außenseiter dann doch vielleicht der uns altbekannte Dˋbai, der einen Großteil seiner Karriere mit Sicherheit schon hinter sich hat mit seinen sieben Jahren, aber einige herausragende Erfolge hatte feiern können, und nach einer kleinen Pause, wie sie hier vor liegt, oft mit einer sehr guten Form zurück kam. Zugegeben 2020 waren nicht mehr die ganz großen Rennen dabei, und er hat sich auf etwas leichtere Ebene schon schwergetan, allerdings traue ich ihm durchaus zu hier vorne mit zu spielen und mit seiner Quote kann man überlegen, ob man ihn in die Exoten mit rein nimmt, auch wenn er zu allem Überfluss heute auch noch eine Gewichtsstrafe tragen muss.

Kommt in die Trifecta und Ew Wetten.

Was spielt man hier am besten? Ich denke die beiden Stuten haben einiges an Value, ansonsten der Trifecta aus den Favoriten, Stuten und D’bai vielleicht, mit der Hoffnung das eine kleine Überraschung kommt.

Viel Spaß mit dem Rennen und den Tipps!

 

 


27.03.2021 – Meydan – Dubai Turf – Pick: Al Suhail

Pferderennen International

16:30 Dubai Turf

Das Dubai Turf sollte sich unter den ersten vier Favoriten abspielen, es wäre schon eine große Überraschung, wenn keiner dieser Favoriten sich hier durchsetzen könnte und einer der Außenseiter am Ende auf dem Treppchen landen würde. Nicht ausgeschlossen, dass sich einer der außenseite runter den ersten Drei platzieren kann, aber der Sieg dürfte an einen der Favoriten gehen, dafür ist der Formunterschied zwischen den Startern doch zu groß.

Lord North: Der Dubawi Sohn begann seine Karriere für Trainer John Godsen im Jahr 2018 und bestritt seine Karriere zunächst noch als Hengst, wurde nach zwei Siegen und einem ziemlichen Flop in seinem ersten Black Type Rennen dann doch kastriert, denn er schien nach Aussage des Trainers und seines bisherigen Jockeys Robert Havlin kein ganz einfacher Kammerad zu sein -was sich nicht zu letzt in seinem letzten Platz im Heron Stakes am 23.05.2019 widerspiegelte, in dem Rennen musste der Jockey fast mehr damit kämpfen, Lord North zu bändigen als die Konkurrenz in Schach zu halten

Nach der OP ging es erst einmal in eine kleine Pause über den Sommer, die er im Herbst 2019 beendete und dort, noch spät in der Saison, einiges an Erfahrung nachholte.

Zunächst startete er in einigen gut besetzten Handicaps auf Klasse 2 Ebene in Ascot und Newmarket, wobei er in Ascot im Lexicon Bracknell Handicap als auch dem Balmoral Handicap jeweils einen zweiten Platz belegen konnte, und in Newmarket im bet365 Cambridgeshire Handicap sogar gewinnen konnte.

Im Cambridgeshire Handicap zeigte Lord North wie im Rennen zuvor, dass er auch spät in der Saison in Bestform war und die verlorene Zeit im Sommer wieder gut machen wollte. Im den 40 Starter umfassenden Rennen (!) hielt sich Lord North zunächst am Innengeländer auf dem Kurs, hatte aber allein auf Grund der Masse der Starter zunächst einige Konkurrent vor sich, bevor sich die Tür für ihn öffnete. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Beringer schon lange abgesetzt und sicher 3-4 Längen abgesetzt, aber Lord North, der Favorit des Rennens, kam in Gang, gab Gas unter Franki Dettroie und kam herangestürmt, um den Sieg in diesem Rennen am Ende sogar ziemlich bequem einzusammeln. Das war in diesem großen Feld und auf diesem schnellen Untergrund ziemlich beeindruckend.

Da der Sieg in Newmarket auf dem Rundkurs sogar ziemlich bequem ausfiel, war es kein Wunder das Trainer John Godsen ihn für sein erstes Black Type Rennen im Herbst auch auf diesen Kurs schickte. Und er zeigte auch in diesem Rennen, wie bei seinem vorhergegangenen Rennen beim Royal Ascot Festival, dass ihm der schwere, aufgweichte Untergrund keine Probleme bereitete und er auch mit kleinen Feldern und wenigen Konkurrenten, was immer ein taktisches Rennen bedeutet, umgehen kann.

Und taktisch war das Rennen, denn das kleine Feld von nur fünft Startern lief praktisch das gesamte Rennen dicht gepackt und teilweise mit drei bis vier Konkurrenten nebeneinander, bis es an den Schlusssprint ging und jedes der Pferde unter seinem Jockey versuchte, auf dem schweren Boden das Tempo weiter zu erhöhen. Pablo Escobar als Front Runner hielt noch am längsten gegen Lord North dagegen, der aber doch deutlich mehr Ausdauer hatte und am Ende mit gut 2 Längen Vorsprung gewinnen konnte.

John Godsen konnte zufrieden mit der Leistung seines Schützlings am Ende der Saison sein, und 2020 war trotz der langen Pause auf Grund der Corona Kriese nicht anders – es gbegann in Haydock mit einem Sieg auf Gruppe 3 Ebene gegen den hoch gehandelten Elaqarm im Brigadier Gerard Stakes , wobei der Sieg mit nur einer Kopf Vorsprung denkbar knapp ausfiel. Den Vorsprung hatte sich Lrod North mit einem schnellen Tempowechsel erkämpft, Elaqarm war einen Tick langsamer mit seinem Momentum und verpasste den Sieg knapp, denn die Linie kam zu früh für ihn – wäre der Kurs nur 20 Meter länger gewesen, hätte er Lord North gehabt.

Im Gruppe 1 Prince Of Wales’s Stakes lies dann Lord North allerdings nicht mehr anbrennen und gewann souverän, wenn auch mit gänzlich anderer Taktik. Denn dieses Mal hielt James Doyle ihm im hinteren Bereich des Feldes und überlies es anderen die Führung zu bestreiten, erst 2f vor dem Ziel suchte er sich seine Lücke und versuchte die Führenden einzusammeln – was ihm bei Konkurrenten wie Japan und Addeyb erstaunlich einfach gelang und in einem drei Längen Sieg endete. Mit der Form gehörte er auch fest zum Kreis der Favoirten im Gruppe 1 Juddmonte International Stakes, musste dort aber mit einem abgeschlagenen dritten Platz vorlieb nehmen, nachdem er sein vorderes linkes Hufeisen verloren hatte und damit an Tempo einbüßte. Er kommt prinzipiell gut mit schwerem Untergrund zurecht, allerdings nicht beim Gruppe 1 Qipco Champion Stakes im Oktober, wo er den letzten Platz belegte.

Er ist deutlich besser als das und konnte nachfolgend über 1m4f und schnelleren Untergrund im Breeders‘ Cup Turf einen soliden vierten Platz einsammeln. Zwar hatte Lord North auch hier nicht das Tempo um die Sieger auf den letzten Metern in Gefahr zu bringen, hatte aber einen starken Lauf vom hinteren Bereich des Feldes nach vorne und konnte einige bekannte Namen hinter sich lassen.

Das heute ist wesentlich einfacher und wenn er über die Pause nichts von seiner Form verloren hat, ist er ein würdiger Favorit.

Lord Glitters: Der Whipper Sohn von Trainer  David O’Meara ist einer der Verteranen im Feld und ist schon ganz schön weit rumgekommen in der Welt. Frankreich, England, Amerika, Arabische Emirate – alles schon gesehen, alles schon gelaufen, und vielleicht hilft ihm seine Erfahrung heute, wieder etwas zählbares am Ende des Rennens zu erreichen.

Am Anfang seiner Karriere startete er für C. Loutoux und hat sich nach seinem Debüt 2016 gleich in zwei weiteren Rennen gewinnen können und danach in seinem ersten Versuch in einem Listed Rennen mit einem guten zweiten Platz abschneiden können, als er  im Grand Prix du Lion-d’Angers in Frankreich startete.

In der nächsten Saison waren auch die Kurse in Frankreich der Schauplatz der besten Rennen der Saison von Lord Glitters, denn hintereinander gewann Lord Glitters 2017 das Prix du Bu, das Prix Lavandin und dann in Ascot das Balmoral Handicap. Das Rennen im Oktober war das bisher schwerste Rennen, welches Lord Glitters bestritten hatte, und die Art, wie er das Rennen gewinnen konnte, lies keine Zweifel daran, dass Lord Glitters zu denen gehörte, die in der nächsten Saison auf die Gruppenebene gehörte. Daran änderte auch der zweite Platz im Saisonabschluss im Price Bailey Ben Marshall Stakes auf Listed Ebene nichts, bei dem Lord Glitters ziemlich enttäuschte.

Lord Glitters kehrte im Heritage Handicap in Donacster im März zurück auf die Rennstrecke und konnte sich dort erneut in guter Verfassung präsentieren, indem er einen zweiten Platz hinter Addeybb belegen konnte. Es mag daran gelegen haben, dass der Untergrund so früh in der Saison noch sehr weich gewesen ist und dass er gut drei Kilo schwerer als der Favorit ins Rennen gegangen war, dass er am Ende keine Chance gegen Addeybb hatte, denn im Queen Anne Stakes auf Gruppe 1 Ebene in Royal Ascot konnte Lord Glittes dann auf schnellerem Boden überraschen.

Zwar half ihm die Tatsache, dass sämtliche Favoriten in dem Rennen schwächelten und keine Rolle um den Sieg spielten. So hatten die Außenseiter rund um Accidental Agent das Rennen für sich und Lord Glitters war mitten drin im Kampf um den Sieg, als er in der Mitte der Bahn beschleunigte und sich an Accedential Agent herankämpfte, der einige Längen Vorsprung mit seinem Tempowechsel erkämpft hatte.

Am Ende trennte ihn nur eine halbe Länge vom Sieger und Lord Glitters konnte bereits einen Monat später im Gruppe 2 Summer Mile Stakes beweisen, dass diese Leistung keine Ausnahme war, denn auch im Gruppe 2 Summer Mile Stakes  in Ascot schaffte Lord Glitters einen hervorragenden zweiten Platz. Dieses Mal war es nur ein Nacken der ihn vom dem Sieger und Favoriten Beat The Bank und es fehlte nicht viel zum Erfolg in Ascot – in beiden Rennen!

Beim Sussex Stakes beim Glorious Goodwood Festival verpasste Lord Glitters beim Schlusssprint etwas den Anschluss und kam nicht rechtzeitig in Gang um noch den Anschluss an die Sieger zu halten, machte aber einiges an Boden gut direkt vor dem Zieleinlauf.

Er ging danach den Weg nach York auf die 1771m zum Strensall Stakes auf Gruppe 3 Ebene, einem Rennen mit etwas niedrigerem Niveau, welches Lord Glitters auch am Ende gewinnen konnte – wenn auch nur mit einem harten Kampf gegen den Co Favoriten Mustashry, der auf der Zielgeraden einfach nicht nachgeben wollte.

Dann begann die Zeit der großen Reisen für Lord Glitters, zum einen nach Kanada zum Gruppe 1 Woodbine Mile, wo er allerdings keine Rolle um den Sieg spielte, dann wieder zurück nach Ascot zum Gruppe 1 Queen Elizabeth II Stakes, wo er immerhin einen sechsten Platz nicht allzu weit hinter dem Sieger Roaring Lion belegte. Und dann ging es wieder auf Reisen nach Meydan im März zum Dubai World Cup Festival, wo er im Dubai Turf auf Gruppe 1 Ebene startete. Bei dem international angetretenen Top Niveau wie Almond Eye war Lord Glitters als klarer Außenseiter angetreten, konnte aber zusammen mit Vivlos als einzige die Verfolgung von Almond Eye aufnehmen und belegten in einem der schwersten Rennen des Dubai World Cups einen guten dritten Platz.

Zurück in England zwei Monate später scheiterte Lord Glitters aber deutlich im Al Shaqab Lockinge Stakes, bei dem er nie richtig in Gang kam sich sichtlich nicht wohl fühlte – ganz im Gegensatz zum Queen Anne Stakes, bei dem er sich von seinem zweiten Platz im letzten Jahr noch einmal verbessern konnte und sich am Ende als Sieger knapp vor Beat The Bank platzieren konnte. Das Rennen war das beste Rennen, welches Lord Glitters jemals abgeliefert hat und letztes Jahr war Lord Glitters im Sussex Stakes dritter – konnte diesen Erfolg bei der Wiederholung des Rennens im Jahr 2019 allerdings nicht wiederholen und scheiterte mit einem fünften Platz überraschend deutlich an Too Darn Hot und dem Front Runner Circus Maximus und auch im nachfolgenden Juddmonte International lief es nicht wirklich besser für ihn, am Ende gab es einen sechsten Platz hinter Japan, der den langen Zieleinlauf zu schätzen wusste und einen Überraschungssieg landete.

Lord Glitters startet aber noch zweit weitere Male in der neuen Saison, einmal in Ascot im Oktober im Queen Elisabeth II Stakes, wo er eine weitere herbe Niederlage und einen achten Platz kassierte, und dann noch im November im Amerika im Breeders Cup Mile. Allerdings hätte er sich den weiten Weg nach Santa Anita auch sparen können, denn näher als einen neunten Platz und 5 Längen Rückstand kam er dem Sieg auch bei seinem letzten Rennen im Jahr 2019 nicht.

2020 besserte sich seine Form ein wenig, zwar konnte Lord Glitters in dem gesamten Jahr keinen einzigen Sieg feiern, aber er holte einige interessante Platzierungen, etwa im Gruppe 1 York Stakes, wo er das Feld von hinten aufzurollen versuchte und immerhin auf einem dritten Platz ins Ziel einlief. Wie das letzte Jahr schon war das Queen Elisabeth am Ende des Jahres zu viel für ihn und dieses Mal sparte er sich den Weg nach Amerika und ging stattdessen nach Bahrein, wo er eine Vorliebe für den nahen Osten zu entwickeln schien.

Die Bahrain International Trophy schloss er noch mit einem knappen fünften Platz ab, war dabei aber nur 1,5 Längen hinter dem Sieger und durchaus mit dabei beim Kampf um den Sieg und 2021 lief er dann in Meydan auf.

Im Januar gab er sein Debüt in Dubai und gewann das Singspiel Stakes mit einem starken Lauf, bei dem er in den letzten drei Furlong praktisch das gesamte Feld aufrollte. Im Al Rashidiya im Februar kam er mit der selben Taktik immerhin auf einen dritten Platz und hatte einfach zu viele Pferde zwischen sich und den Front Runnern und war nie so nah an den Siegern dran wie vor der Ziellinie – es trennten ihn wieder weniger als eine Länge von den beiden Siegern, der zweite Platz war sprichwörtlich nur eine Nase entfernt.

Im Jebel Hatta schließlich traf er auf einige der heutigen Konkurrenten, wie Eqitraan und Al Suhail, die sich beide eher im vorderen Drittel des Feldes orientierten, wärhend Lord Glitters wieder das Feld von hinten aufzurollen versuchte. Er hatte seinen Schlusssprint auf den letzten beiden Furlong gut getimet und hatte eine freie Bahn um den Rest des schwächelnden Feldes ins Visier zu nehmen. Auf dem letzten Furlong hatte er nur noch Eqitraan und Al Suhail vor sich, die er knapp vor dem Ziel ein- und überholte. Starker Lauf, der heute mit genügend Tempo im Rennen durchaus wiederholt werden könnte.

Al Suhail: Der Dubawi Sohn von Charlie Appelby ist noch recht neu dabei. Er begann seine Karriere in Newmarket und belegte dort im Juli 2019 auf Anhieb einen zweiten Platz, besserte sich dann in Yarmouth und gewann ein Class 4 Novice Rennen über 7f und ging dann über das Gruppe 3 Betway Solario Stakes in Sandown zum Gruppe 3 Dubai Autumn Stakes in Newmarket, wo er beide Male platzieren konnte. In beiden Rennen, sowohl auf dem schnellen Boden in Sandown als auch dem langsameren Boden in Newmarket, sah er wie eine große Gefahr für die späteren Sieger aus, nur damit ihm auf den letzten Metern sprichtwörtlich die Puste ausging und er die Sieger knapp ziehen lassen musste.

Das war schon mal sehr vielversprechend gewesen für die erste Saison und die zweite wurde im Juni 2020 im Gruppe 1 Quipico 2000 Guineas Stakes direkt ziemlich hoch angegangen, und wie nach der langen Pause zu erwarten war, verlief der erste Start direkt auf Gruppe 1 Ebene eher unterdurchschnittlich. Al Suhail fügte sich nicht wirklich ins Rennen und war zu wild am Anfang, nur um dann wieder stark zu ermüden. Beim zweiten und einzigen weiteren Start in der neuen Saison, dem Bahrain International Sir Henry Cecil Stakes auf Listed Ebene fegte Al Suhail dann allerdings die Konkurrenz sprichwörtlich zur Seite und gewann unangefochten mit sechs Längen Vorsprung.

Er wechselte dann nach Dubai, wo er nach einer 240 tägigen Pause im Gruppe 1 Jebel Hatta Sponsored By Emirates Airline auflief: der Favoritenstatus war für Al Suhail nach so einer langen Pause vielleicht noch ein wenig gut gemeint gewesen, aber der dritte Platz war eine sehr ansprechende Leistung und es wäre auch mehr drin gewesen, wenn Al Suhail nicht wieder kurz vor dem Ziel keine Kraft mehr gehabt hätte.

Kommt die selbe Formsteigerung zum zweiten Rennen in der Saison wie letztes Jahr, erwarte ich aber großes heute beim Dubai Turf von ihm!
Eqitraan ist in der Form seines Lebens und besserte sich seit seiner klaren Niederlage gegen Lord Glitters im Januar im Singspiel Stakes, um im Februar im Zabeel Mile bis auf eine halbe Länge an D’bai heranzukommen und er trennte den Sieger Lord Glitters und den Dritten Al Suhail im Jebel Hatta im März. Eigentlich mag ich es nicht, Veteranen mit einer eher moderaten Bilanz an Siegen in so einem Rennen wie hier zu tippen, aber wie schon gesagt – er ist in der Form seines Lebens und gehört in die Vorhersage für die Trifecta mit hinein.

Wie im übrigen auch Vin De Garde aus Japan, der letzten Herbst das Fuji Stakes gewann und im Mile Championship mit unter 3 Längen unterlag. Seine Bilanz an Gruppensiegen in Japan ist eher unterdurchschnittlich, aber die Rennen dort sind in der Regel sehr hart besetzt und ich kann mir eine Überraschung mit ihm vorstellen.


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