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Alizee

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15.02.2020 – Randwick – Aquis Apollo Stakes – Pick: Alizee

Pferderennen in Australien

06:30 Aquis Apollo Stakes – Gruppe 2

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Für 4jährige und ältere Pferde  |    Distanz: 1.400 m  |  Preisgeld: 250.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras

Heute gibt es in Australien wieder mal so ein Rennen, wo eigentlich nur ein Pferd wirklich gewinnen kann – Alizee. Der Rest des Feldes ist in dermaßen schlechter Form oder hat eine derart schlechte Bilanz in Gruppenrennen in Australien, dass man sich den Sieg hier kaum vorstellen kann. Ein paar Beispiele – Verry Elleegant hat nicht nur einige Buchstaben zu viel, sondern auch erst eine überschaubare Anzahl an Rennen absolviert. Gerade mal 15 Rennen hat sie hinter sich, davon die miesten Gruppenrennen. Und ja, sie hat einige Gruppenrennen auch gewinnen können, nicht zuletzt das Gruppe 1 Vinery Stud Stakes als auch das Gruppe 1 Heineken Plate. Das waren beides gute Rennen, allerdings gegen ihre eigene Altersklasse und über 600 bis 1000m längere Distanz. Mit den Versuchen im Winx Stakes (Altersoffen) als auch dem Gruppe 1 Colgate Optic White Stakes scheiterte sie allerdings ziemlich deutlich, und im Colgate Optic White Stakes wurde sie unter anderem von Happy Clapper geschlagen, der ebenfalls nicht in der Form seines Lebens ist. Danach gewann sie das Gruppe 2 Active Hill Stakes und gewann da gegen eine eher moderate Konkurrenz, denn die Co Favoritin Angel Of Death war und ist nicht gerade die erste Garde in Australien. Das zeigte auch Verry Elleegant im Cox Plate wieder, wo sie nur einen zwölften Platz belegen konnte, weit ab von der Siegerin Lyy Gracieux und ohne Chance auf den Sieg. Ich denke heute ergeht es ihr auch wieder so – wie wohl auch Danzdanzdance , die das Gruppe 1 Wellington Stakes und das Zabeel Classic in Neuseeland gewinnen konnte, aber nach dem Wechsel nach Australien nie richtig Fuß fassen konnte. Dabei war ihr dritter Platz im Ranvet Stakes – im März 2019 noch sehr vielversprechend, dann folgten aber herbe Niederlagen im Longines Queen Elizabeth Stakes, der Tarzino Trophy Plate, dem Colgate Optic White Stakes , dem Gruppe 2 Julong Australia Plate (gegen Happy Clapper) und dem Gruppe 2 Matriarch Stakes. Nun soll nach der Sommerpause also der große Wurf gegen Alizee gelingen? Wohl eher nicht, schließlich kam diese Anfang Februar durchaus vielversprechend wieder aus ihrer Pause zurück, nachdem sie bei ihrem letzten Rennen im Darley Sprint Classic  im letzten Jahr doch etwas enttäuscht hatte. Das ist ihre Gelegenheit wieder auf Kurs zu kommen und die Gelegenheit von Happy Clapper wieder etwas Preisgeld einzusammeln.

Die Favoritin im Detail:

Alizee: Die Sepoy Tochter von B. Cummings begann ihre Karriere im Jahr 2017 im Februar auf dem Kurs in Randwick über 1000m  und legte einen vierten Platz ab, war aber trotzdem gut genug um danach gleich auf Gruppe 3 Ebene zu starten. Schließlich war ihre Zucht nicht günstig und sie verhielt sich bei ihrem Debüt auch schon recht erfahren, legte aber gegen die hoch gehandelte Tulip auf Gruppe 3 Ebene Magic Night Stakes noch einen drauf und belegte einen soliden zweiten Platz, nicht weit hinter der Siegerin.

Danach ging es im Gruppe 3 Widden Stakes als Co Favoritin an den Start, konnte aber über die 1100m nicht überzeugen und gönnte sich danach eine viermonatige Pause, bevor sie im The Everest Is Coming Handicap wieder auflief. Das war eine ihrer leichteren Übungen bis dato, auch wenn sie ein recht hohes Gewicht stemmen musste in jenem Rennen. Trotzdem lieferte die Favoritin in jenem Rennen und gewann relativ unangefochten mit knapp einer Länge Vorsprung, bevor sie im Gruppe 2 Silver Shadow Stakes gegen die hoch gehandelten Formality und Champagne Cuddles antrat. In jenem Rennen lieferte sie sich ein hartes Duell mit den beiden anderen Favoritinnen, konnte aber auf den letzten der 1200m nicht mehr den letzten Nacken auf die Siegerin gut machen und musste sich in ihrem auf dem Papier härtesten Rennen bisher mit einem guten zweiten Platz zufrieden geben.

Nur zwei Wochen später startete sie dann im Gruppe 2 Furious Stakes, wo sie gegen die selben Konkurrentinnen erneut antreten musste, dieses Mal allerdings nicht den besten Lauf erwischte und sich mit einer halben Länge Rückstand  ins Ziel einlief. Dieses Mal hatte sie keine Chance um den Sieg mitzulaufen und auch nicht gerade gute Entschuldigungen für den etwas abgeschlagenen Platz, so dass sie über 200m mehr im Gruppe 2 Tea Rose Stakes als klare Außenseiterin in Champagne Cuddles oder Tulip galt – aber dieses Mal absolut überzeugen konnte. Der Lauf war sauber und mehr als überzeugend, und beim nächsten Aufeinandertreffen mit Champagne Cuddles im Gruppe  1 Flight Stakes galt Alizee dann auch als Favoritin – und schickte die Konkurrentin auch klar auf den zweiten Platz. Sie fand ihren Weg in der Mitte der Bahn und beschleunigte an den anderen Konkurrenten vorbei für einen klaren Sieg

Alizee startete noch einmal in einem Rennen im Jahr 2017 und zwar im Gruppe 1 Thousand Guineas, schaffte dort aber nur einen dritten Platz als Favoritin und beendete damit das Jahr auf einem kleinen Abwärtstrend.

Nach nur vier Monaten kam sie aber schon wieder auf die Rennstrecke zurück und bestritt im Gruppe 2 Tab Light Fingers Stakes ihr nächstes Rennen als Favoritin – hatte dort aber alle Hände voll zu tun die beiden anderen Verfolgerinnen auf Abstand zu halten, denn Skumookh saß ihr nur eine Nase im Genick.

Einen Monat später lief sie dann im Gruppe 1 Premium Surround Stakes, wo sie wieder als Favoritin startete, aber wieder keine wirkliche Lücke in der Mitte fand und auf einem sechsten Platz ins Ziel einlief. Im Gruppe  1 Coolmore Classic noch im selben Monat war das Niveau noch einmal deutlich höher und dieses Mal lag ihr abgeschlagener Platz nicht nur an der fehlenden Lücke, sondern an der fehlenden Klasse um gegen die anderen Konkurrentinnen in dem stark besetzten Feld zu bestehen.

Im Gruppe 2 Vinery Stakes, dem dritten Rennen im März 2018, kam Alizee wieder nicht wie gewünscht in Gang und der Rückstand auf die Siegerin war trotz des vierten Platzes mit über 5 Längen ziemlich deutlich. Trotz der zwei eher enttäuschenden Rennen in Folge startete Alizee nur zwei Wochen später im Gruppe 1 Coolmore Legacy Stakes, wo ihr auf Grund ihrer vorangegangenen Leistungen nicht als Favoritin galt – gerade auch gegen die Männer – aber dieses Mal schoss die Stute in der Mitte der Bahn wieder heran und gewann unangefochten ihr letztes Rennen für sechs Monate.

Erst kurz vor Weihnachten startete Alizee noch einmal, dieses Mal im Christmas Classic über die kürzere Distanz von 1200m, wo sie erneut gewann. Im Gruppe 2 Expressway Stakes gewann sie dann auch noch

Im Gruppe 2 Expressways Stakes rollte sie das kleine, aber sehr gut besetzte Feld erneut von hinten auf und auch das Gruppe 1 Yulong Futurity Stakes hielt für sie keine Schrecken bereit

Hier kam sie drei bis vier tief in die Zielgerade und begann ihren Schlusssprint, aber die Außenseiterin Malaguerra wollte einfach nicht von der Front weichen und die beiden lieferten sich ein sehr ansehnliches Duell über die letzten Meter, welches Alizee knapp für sich entscheiden konnte.

Gegen bessere Konkurrenz im All Star Mile auf Gruppe 1 Ebene in Flemington lief Alizee danach ebenfalls ein gutes Rennen, konnte die Meile aber dieses Mal nicht so gut bewältigen wie letztes Jahr im Gruppe 1 Coolmore Legacy Stake und kam am Ende „nur“ auf einen vierten Platz und auch beim nachfolgenden The Star Doncaster Plate gelang es ihr nicht, sich mit ihrem späten Sprint auf einen der vorderen Plätze vorzukämpfen, sondern musste einsehen, dass sie am heutigen Tag den Anschluss an die Spitzengruppe nicht würde halten können. Alizee kam am Ende nur auf einem sehr abgeschlagenen 17ten Platz ins Ziel, lies sich davon aber nicht entmutigen und startete nur eine Woche später im Gruppe 1 Coolmore Legacy Stakes, in welchem sie das Jahr zuvor brillieren konnte. Zwar lief sie auch hier ein hervorragendes Rennen, konnte aber nicht an den Erfolg aus dem letzten Jahr anknüpfen und kam am Ende auf einem soliden sechsten Platz ins Ziel.

Alizee gönnte sich danach eine kleine Pause über den australischen Winter und kam im Gruppe 2 Smithfield Rsl Missile Stakes zurück zur Rennstrecke und erlief sich dort einen sehr komfortablen Sieg, auch wenn die Marge am Ende nur einen Nacken betrug. Die kürzere Distanz von nur 1200m lag Alizee deutlich mehr als die lange Distanz zuvor und Hugh Bowman ritt sie sehr selbstbewusst und hätte sicher noch mehr aus seiner Stute rausholen können.

Demnach ging Alizee natürlich als Favoritin in das Memsie Stakes in Caulfield, einem stark besetzten Rennen welches von bekannten Namen wie Santa Ana Lane, Black Heart Bart oder So Si Bon besucht wurde. Das Feld war groß und Alizee hatte Probleme für ihren bekannten Schlusssprint die richtige Lücke zu finden, zu allem Überfluss hatte der Sieger Scales Of Justice auch noch den besseren Lauf am Innengeländer erwischt und war mit einem Tempowechsel dem Feld einige Längen entfleucht – und da Scales Of Justice als zweiter Favorit gestartet war, war eben dieser taktische Vorteil rennentscheidend.

Alizee gönnte sich mitten im Winter in Australien dann zwei Monate Pause und kam erst im Oktober im The Everest zurück auf die Rennstrecke, hatte in diesem 1200m Rennen aber Probleme das Tempo der Konkurrenten auf den letzten 100m noch mitgehen zu können. Statdessen schoss Yes Yes Yes in der Mitte der Bahn nach vorne und überholte den Front Runner Santa Ana Lane mit einem spektakulären Tempowechsel. Alizee hingegen verlor auf den letzten 50m noch einige Plätze und schien ihren üblichen Kick zu vermissen, den sie aber auch danach im Darley Sprint Classic nicht zeigen konnte., Zwar wurde sie von ihrem Jockey gut in Position in der Mitte der Bahn gebracht, konnte dann aber das Tempo von Nature Strip nicht mitgehen und musste den Sieger einige Längen ziehen lassen, während sie selbst wieder ein paar Plätze zurück fiel.

Die Pause über den australischen Hochsommer kam da gerade recht, und im Gruppe 2 Expressway Stakes  machte Alizee ein zufrieden stellendes Saisondebüt. Zwar rannte ihr der Außenseiter Standout davon, aber Alizee zog in der Mitte der Bahn ihr Tempo an und konnte das Feld bis auf den Sieger von hinten aufrollen, und mit einer ähnlichen Leistung gegen überwiegend ihr eigenes Geschlecht sollte sie wieder zurück auf die Siegerstraße kommen – mit Happy Clapper als größten Konkurrenten dahinter.

 

Happy Clapper: Der Teofilo ist mit seinen mittlerweile zehn Jahren schon ein ziemlicher Veteran und hat seine allerbesten Jahre mit Sicherheit schon hinter sich – konnte sich aber gerade 2019 in einigen Gruppenrennen hervorragend positionieren und es wäre gefährlich ihn hier schon vollkommen abzuschreiben. So verpasste er den Sieg im Gruppe 1 Winx Stakes im August nur knapp und gewann im Oktober das Gruppe 3 Yulong Australia Plate. Mitte des Jahres holt er zwei zweite Pläzte gegen Winx, was ordentlich Preisgeld einbrachte und 2018 gewann er noch das The Star Doncaster Mile. Er scheint in seinen alten tagen wirklich noch in Form zu sein.

Aber auch seine Siege im Epsom Stakes 2017 über Tim Melbourne und der Sieg im Gruppe 1 Canterbury Stakes über Global Glamour können sich sehen lassen. Durch seine Dauerduelle mit Winx hat er im Vergleich zu anderen, die diese Rennen lieber gemieden haben eine schlechtere Bilanz an Gruppensiegen, was der Form von Happy Clapper aber keinen Abbruch tut. Im Emirates Stakes 2017 musste er sich einem stark auflaufenden Tosen Stardom geschlagen geben, der auch heute wieder mit von der Partie ist und auch Humidor hatte etwa im Cox Plate am Ende die Nase deutlich vorn. An einem guten Tag ist Happy Clapper über die Distanz von 1600m eine ernst zunehmende Gefahr auch für Starter vom Kaliber einer Winx und so war es nicht wirklich überraschend, dass er im The Star Doncaster Mile mit einem starken Lauf am Innengeländer am Ende mit gut 2 Längen vorne lag

Natürlich war es sehr von Vorteil, dass sich beim Einbiegen in die Zielgerade die Tür am Innengeländer weit öffnete und er damit freie Bahn für seinen Schlusssprint hatte, und das von einer Passage aus, die ihm einige Meter gespart hatte.

Nur eine Woche später trat er dann gegen Winx im Queen Elizabeth Stakes an und machte dort zusammen mit Gailo Chop und Humidor aus dem Wettstreit um die ausbezahlten Plätze doch noch ein spannendes Rennen. Auch für ihn ging es danach in die Winterpause, aber im Gegensatz zu den letzten beiden Jahren visiert er bei seinem Saisondebüt dieses Jahr ein sehr starkes Rennen an. Letztes Jahr kam er in guter Verfassung aus der Winterpause, das Jahr zuvor schwächelte er ein wenig.

Ihn in das Memsie Stakes ohne Vorbereitungsrennen zu schicken erwies sich als Handciap für den Teofilo Sohn, der offensichtlich noch nicht ganz fit war und sich mit über 2 Längen am Ende geschlagen geben musste. Weicher Untergrund ist kein Hindernis für Happy Clapper und die Distanz von 1600m ist ideal für Happy Clapper – schließlich gewann er zuletzt das Gruppe 1 The Star Doncaster Mile und zuvor schon das Gruppe 1 Epsom Stakes im September 2017.

Beim zweiten Rennen nach der australische Winterpause ging es für Happy Clapper in das Maykbe Diva Stakes, welches auf dem Paier die eigentlich perfekte Mischung aus Untergund und Distanz für ihn vorzuweisen hatte, aber am Ende stand beim zweiten Rennen in der Saison nur ein weiterer enttäuschender vierter Platz im Buch – viel zu wenig um seinen Ansprüchen gerecht zu werden und zu wenig un ihn in seiner derzeitigen Verfassung noch weiter auflaufen zu lassen, dachte sich auch Trainer Patrick Webster und schickte ihn in eine annähernd sechsmonatige Pause, die am 16.02.2019 im Gruppe 2 The Star Apollo Stakes beendet wurde.

Auch wenn das 1400m Rennen auf dem Papier eine Stufe niedriger war vom Niveau her als die vorangegangenen, hieß die Favoritin dieses Rennens wieder Winx und damit war klar, wer am Ende dieses Rennen gewinnen sollte – nämlich die Wunderstute, die in Australien immer wieder gegen die selben Konkurrenten anlief, dabei aber eine Menge Preisgeld für sich und sichere Wetten für ihre Unterstützer einsammeln konnte. Auch im Gruppe 2 The Star Apollo Stakes hatte sie keine Probleme damit Happy Clapper auf den zweiten Platz hinter sich zu verbannen, aber Happy Clapper hatte auch keine Sorge, das Duell mit der Wunderstute in weiteres Mal zu suchen.

So ging es im März in das Gruppe 3 Chipping Norton Stakes, wieder gegen Winx und wieder konnte Happy Clapper einen hervorragenden zweiten Platz erringen, die Verhältnisse zwischen den beiden waren aber auch in jenem Rennen völlig klar udn Winx gewann wieder einmal unangefochten.

Happy Clapper schien das Rennen aber nicht im Geringsten demotiviert zu haben, denn er startete nur zwei Wochen danach im Gruppe 1 All-Star Milem um hier in Abwesenheit der Wunderstute vielleicht seinen nächsten großen Erfolg feiern zu können, schaffte es aber gegen die ebenfalls sehr starke Konkurrenz nicht seine Favoritenrolle auszunutzen und einen der vorderen Plätze zu belegen. Statdessen kam er vielversprechend in die Zielgerade mit freier Bahn 3 weit vom Innengeländer, nur um dann beim Tempowechsel nicht mitgehen zu können und einige Längen zurückzufallen.

Happy Clapper gönnte sich dann danach einen Monat Pause und startete ein letztes Mal gegen Winx im Gruppe 1 Longines Queen Elizabeth Stakes, die danach in Rente gegen würde. Dieses Rennen wurde über die noch einmal erweiterte Distanz von 2000m bestritten, die dieses Mal Happy Clapper schlicht zu weit waren, und er konnte den Anschluss an die Wunderstute nicht halten, und das obwohl er zuvor in seiner Karriere im Queen Elizabeth Stakes oder dem Emirates Stakes durchaus gut abgeschnitten hatte.

Mit dem krassen Rückschritt in der Distanz im Gruppe 2  Winx Stakes kam seine Form dann wieder und er konnte sich auf einen soliden zweiten Platz vorkämpfen, während der Favorit Avilius nur auf den vierten Platz kam. Happy Clapper schaffte es noch einige Längen auf den Sieger gut zu machen , allerdings hatte Samadoubt das Rennen von der Front gestohlen und sich mit einem Tempowechsel schnell einige Längen abgesetzt, so viele, dass Happy Clapper sie in der Mitte der Bahn nicht mehr gutmachen konnte. Trotzdem war das eine sehr gute Leistung von ihm gewesen und im Gruppe 1 Colgate Optic White Stakes kam Happy Clapper dann über die Meile immerhin auf einen dritten Platz, wenn auch einige Längen hinter dem Sieger Avilius

Im Gruppe 3  Yulong Australia Plate hatte Happy Clapper dann die Chance auf den nächsten Sieg,  denn die Konkurrenz war rund um Samadoubt auf einem Niveau, auf dem sich Happy Clapper durchaus wohl fühlt, wie er zwei Rennen zuvor im Winx Stakes bereits bewiesen hatte. Das heute ist schwerer, aber Happy Clapper hat letztes Jahr auf diesem Niveau eine gute Figur abgeben können und sollte heute konkurrenzfähig sein.

Pick: Alizee

 Systempick: Alizee 8 pts


09.11.2019 – Flemington – Darley Sprint Classic – Pick: Santa Ana Lane

Pferderennen in Australien

04:50 Darley Sprint Classic – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.200 m  |  Preisgeld: 2.000.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis weich

Alizee: Die Sepoy Tochter von B. Cummings begann ihre Karriere im Jahr 2017 im Februar auf dem Kurs in Randwick über 1000m  und legte einen vierten Platz ab, war aber trotzdem gut genug um danach gleich auf Gruppe 3 Ebene zu starten. Schließlich war ihre Zucht nicht günstig und sie verhielt sich bei ihrem Debüt auch schon recht erfahren, legte aber gegen die hoch gehandelte Tulip auf Gruppe 3 Ebene Magic Night Stakes noch einen drauf und belegte einen soliden zweiten Platz, nicht weit hinter der Siegerin.

Danach ging es im Gruppe 3 Widden Stakes als Co Favoritin an den Start, konnte aber über die 1100m nicht überzeugen und gönnte sich danach eine viermonatige Pause, bevor sie im The Everest Is Coming Handicap wieder auflief. Das war eine ihrer leichteren Übungen bis dato, auch wenn sie ein recht hohes Gewicht stemmen musste in jenem Rennen. Trotzdem lieferte die Favoritin in jenem Rennen und gewann relativ unangefochten mit knapp einer Länge Vorsprung, bevor sie im Gruppe 2 Silver Shadow Stakes gegen die hoch gehandelten Formality und Champagne Cuddles antrat. In jenem Rennen lieferte sie sich ein hartes Duell mit den beiden anderen Favoritinnen, konnte aber auf den letzten der 1200m nicht mehr den letzten Nacken auf die Siegerin gut machen und musste sich in ihrem auf dem Papier härtesten Rennen bisher mit einem guten zweiten Platz zufrieden geben.

Nur zwei Wochen später startete sie dann im Gruppe 2 Furious Stakes, wo sie gegen die selben Konkurrentinnen erneut antreten musste, dieses Mal allerdings nicht den besten Lauf erwischte und sich mit einer halben Länge Rückstand  ins Ziel einlief. Dieses Mal hatte sie keine Chance um den Sieg mitzulaufen und auch nicht gerade gute Entschuldigungen für den etwas abgeschlagenen Platz, so dass sie über 200m mehr im Gruppe 2 Tea Rose Stakes als klare Außenseiterin in Champagne Cuddles oder Tulip galt – aber dieses Mal absolut überzeugen konnte. Der Lauf war sauber und mehr als überzeugend, und beim nächsten Aufeinandertreffen mit Champagne Cuddles im Gruppe  1 Flight Stakes galt Alizee dann auch als Favoritin – und schickte die Konkurrentin auch klar auf den zweiten Platz. Sie fand ihren Weg in der Mitte der Bahn und beschleunigte an den anderen Konkurrenten vorbei für einen klaren Sieg

Alizee startete noch einmal in einem Rennen im Jahr 2017 und zwar im Gruppe 1 Thousand Guineas, schaffte dort aber nur einen dritten Platz als Favoritin und beendete damit das Jahr auf einem kleinen Abwärtstrend.

Nach nur vier Monaten kam sie aber schon wieder auf die Rennstrecke zurück und bestritt im Gruppe 2 Tab Light Fingers Stakes ihr nächstes Rennen als Favoritin – hatte dort aber alle Hände voll zu tun die beiden anderen Verfolgerinnen auf Abstand zu halten, denn Skumookh saß ihr nur eine Nase im Genick.

Einen Monat später lief sie dann im Gruppe 1 Premium Surround Stakes, wo sie wieder als Favoritin startete, aber wieder keine wirkliche Lücke in der Mitte fand und auf einem sechsten Platz ins Ziel einlief. Im Gruppe  1 Coolmore Classic noch im selben Monat war das Niveau noch einmal deutlich höher und dieses Mal lag ihr abgeschlagener Platz nicht nur an der fehlenden Lücke, sondern an der fehlenden Klasse um gegen die anderen Konkurrentinnen in dem stark besetzten Feld zu bestehen.

Im Gruppe 2 Vinery Stakes, dem dritten Rennen im März 2018, kam Alizee wieder nicht wie gewünscht in Gang und der Rückstand auf die Siegerin war trotz des vierten Platzes mit über 5 Längen ziemlich deutlich. Trotz der zwei eher enttäuschenden Rennen in Folge startete Alizee nur zwei Wochen später im Gruppe 1 Coolmore Legacy Stakes, wo ihr auf Grund ihrer vorangegangenen Leistungen nicht als Favoritin galt – gerade auch gegen die Männer – aber dieses Mal schoss die Stute in der Mitte der Bahn wieder heran und gewann unangefochten ihr letztes Rennen für sechs Monate.

Erst kurz vor Weihnachten startete Alizee noch einmal, dieses Mal im Christmas Classic über die kürzere Distanz von 1200m, wo sie erneut gewann. Im Gruppe 2 Expressway Stakes gewann sie dann auch noch

Im Gruppe 2 Expressways Stakes rollte sie das kleine, aber sehr gut besetzte Feld erneut von hinten auf und auch das Gruppe 1 Yulong Futurity Stakes hielt für sie keine Schrecken bereit

Hier kam sie drei bis vier tief in die Zielgerade und begann ihren Schlusssprint, aber die Außenseiterin Malaguerra wollte einfach nicht von der Front weichen und die beiden lieferten sich ein sehr ansehnliches Duell über die letzten Meter, welches Alizee knapp für sich entscheiden konnte.

Gegen bessere Konkurrenz im All Star Mile auf Gruppe 1 Ebene in Flemington lief Alizee danach ebenfalls ein gutes Rennen, konnte die Meile aber dieses Mal nicht so gut bewältigen wie letztes Jahr im Gruppe 1 Coolmore Legacy Stake und kam am Ende „nur“ auf einen vierten Platz und auch beim nachfolgenden The Star Doncaster Plate gelang es ihr nicht, sich mit ihrem späten Sprint auf einen der vorderen Plätze vorzukämpfen, sondern musste einsehen, dass sie am heutigen Tag den Anschluss an die Spitzengruppe nicht würde halten können. Alizee kam am Ende nur auf einem sehr abgeschlagenen 17ten Platz ins Ziel, lies sich davon aber nicht entmutigen und startete nur eine Woche später im Gruppe 1 Coolmore Legacy Stakes, in welchem sie das Jahr zuvor brillieren konnte. Zwar lief sie auch hier ein hervorragendes Rennen, konnte aber nicht an den Erfolg aus dem letzten Jahr anknüpfen und kam am Ende auf einem soliden sechsten Platz ins Ziel.

Alizee gönnte sich danach eine kleine Pause über den australischen Winter und kam im Gruppe 2 Smithfield Rsl Missile Stakes zurück zur Rennstrecke und erlief sich dort einen sehr komfortablen Sieg, auch wenn die Marge am Ende nur einen Nacken betrug. Die kürzere Distanz von nur 1200m lag Alizee deutlich mehr als die lange Distanz zuvor und Hugh Bowman ritt sie sehr selbstbewusst und hätte sicher noch mehr aus seiner Stute rausholen können.

Demnach ging Alizee natürlich als Favoritin in das Memsie Stakes in Caulfield, einem stark besetzten Rennen welches von bekannten Namen wie Santa Ana Lane, Black Heart Bart oder So Si Bon besucht wurde. Das Feld war groß und Alizee hatte Probleme für ihren bekannten Schlusssprint die richtige Lücke zu finden, zu allem Überfluss hatte der Sieger Scales Of Justice auch noch den besseren Lauf am Innengeländer erwischt und war mit einem Tempowechsel dem Feld einige Längen entfleucht – und da Scales Of Justice als zweiter Favorit gestartet war, war eben dieser taktische Vorteil rennentscheidend.

Alizee gönnte sich mitten im Winter in Australien dann zwei Monate Pause und kam erst im Oktober im The Everest zurück auf die Rennstrecke, hatte in diesem 1200m Rennen aber Probleme das Tempo der Konkurrenten auf den letzten 100m noch mitgehen zu können. Statdessen schoss Yes Yes Yes in der Mitte der Bahn nach vorne und überholte den Front Runner Santa Ana Lane mit einem spektakulären Tempowechsel. Alizee hingegen verlor auf den letzten 50m noch einige Plätze, ist hier aber sicher besser in Form und beim letzten Besuch auf diesem Kurs lief sie im All Star Mile auf einen guten dritten Platz vor.

In Her Time:  Die Time Thief Tochter machte Anfang 2017 von sich Reden, indem sie vier Rennen in Folge gewann und sich unter anderem im Gruppe 2 China Horse Club und dem Gruppe 2 Millie Fox Stakes durchsetzen konnte. Danach folgte über den australischen Winter eine lange Durststrecke mit Niederlagen im Coolmore Classic, dem James Boag’s Premium, einem knappen zweiten Platz im Ubet Stradbroke und einem dritten Platz im Gruppe 1 Tattersall’s Tiara. Die letzten beiden Rennen zeigten schon, dass In Her Time langsam zu ihrer Form zurückfindet und der Sieg im Gruppe 2 Premiere Stakes gegen English war nicht komplett überraschend. Der Vorbereitungslauf für das Manikato Stakes im Sydney Stakes war nur Formsache, im großen Rennen selbst floppte sie allerdings und musste sich Hey Doc knapp geschlagen geben. Das Rennen und kleinere gesundheitliche Probleme waren genug um In Her Time eine mehrmonatige Pause zu gönnen, die sie im Galaxy Sunshine Plate im März beendete. Nach den fünf Monaten Pause kam sie so stark wie nie zurück und hielt die stark aufschließende English auf den letzten Metern noch souverän hinter sichSie ist besser als sie dort gezeigt hat und sie wäre sicher mit etwas mehr Glück auf dem passenden weichem Boden weiter vorne gewesen, aber English ist auf dem Untergrund auch eine Macht und gewann verdient an diesem Tag. Heute folgt das Saisondebüt noch fünf Monaten Pause und In Her Time hat sich ein Rennen ausgesucht, in dem Redzel und Trapeze Artist als Konkurrenten bisher immer die Oberhand in vergangenen Duellen hatten und dementsprechend ist das heute ein ziemlicher Brocken.

Beim zweiten Lauf nach der Jahreswende ging es in das Gruppe 1 Darley T J Smith Stakes, wo Redzel das Tempo setzte und In Her Time ihn auf der Ziellinie einsammeln wollte – das tat am Ende allerdings Trapeze Artist, der überraschend stark zum Ziel zog und den Rest des Feldes fast deklassierte. Redzel wehrte sich mit Händen und Hufen und verlor zwei Längen auf den Sieger, mit noch einmal zwei Längen auf In Her Time hinter sich.

Das Rennen war trotzdem gut, der Start im Kirin Doomben 10.000 danach allerdings eine klare Enttäuschung. In Her Time war als Favoritin hinter Redzel gestartet, musste aber auf der Zielgeraden einsehen, dass es heute nicht reichen würde und ging auf den neunten Platz ins Ziel, hob ihre Form nach dem Winter aber wieder deutlich an und konnte im Gruppe 2 Santos Coffee Premiere Stakes gegen hoch gehandelte Konkurrenten wie Santa Ana Lane immerhin einen guten dritten Platz einfahren, und das mit nur knapp 0,3 Längen Rückstand! Das war ein guter Start in die neue Frühlingssaison in Australien und ihre Chancen im The Everest 2018 standen gar nicht schlecht, allerdings konnte In Her Time in diesem Gruppe 1 Rennen wie so oft nicht an ihre gute Form aus dem vorangegangenen Rennen anknüpfen und verlor auf die Sieger bis zum Ziel gut sechs Längen – eine sehr großer Rückstand, gerade in einem Sprintrennen wie diesem!
Dass sie es deutlich besser kann bewies sie im Vrc Sprint Classic, ebenfalls einem Gruppe 1 Sprint Rennen, nur dieses Mal in Flemington und nicht in Randwick, aber in keiner Weise schlechter besetzt! Am Ende konnte In Her Time mit einem sehr starken Lauf einen hervorragenden zweiten Platz erringen und sie schien den Kurs in Flemington durchaus zu mögen, weshalb sie gleich ihre nächsten drei Rennen in Flemington blieb – was sich auch gleich in ihrem nächsten Rennen in Februar bezahlt machte!
Nach der kleinen dreimonatigen Sommerpause machte sie sich im Gruppe 1 Black Caviar Lightning Stakes auf zu ihrem zweiten Gruppe 1 Sieg nach dem Sieg im Galaxy Sunshine Plate gut ein Jahr zuvor. Über die noch einmal kürzere Distanz von nur 1000m konnte In Her Time sich einen denkbar knappen Sieg gegen den hart kämpfenden Osborne Bulls sichern, der Konkurrent unterlag aber nur mit einer Nase im Foto Finish, und der Schritt zurück auf die 1200m im Gruppe 1 Seppelt Newmarket  Handicap war dann auch wieder etwas zu viel für In Her Time – die Konkurrent war allerdings auch wieder recht stark besetzt und dieses Mal setzte Osborne Bulls seinen Schlusssprint deutlich besser und lies In Her Time weit hinter sich, musste sich aber immer noch Sunlight geschlagen geben.
In Her Time legte danach eine lange Pause ein und kam erst im Oktober 2019, nach gut sechs Monaten, wieder zurück auf die Rennstrecke – ausgerechnet im The Everest auf Gruppe 1 Ebene. Das Rennen war natürlich noch viel zu viel für In Her Time, die zu Recht als Außenseiterin gehandelt wurde – hier aber auf einen ihrer Lieblingskurse zurück kehrt und als Außenseiterin durchaus interessant ist.
Loving Gaby: Die I Am Invincible Tochter hat ihre Karriere erst in diesem Jahr in Caulfield begonnen und gewann sogleich das Gruppe 3 Chairman’s Stakes  in Caulfield gegen gleichaltrige Konkrrentinnen, und das mit einer halben Länge Vorsprung. Der sehr solide Einstand wurde in dem Gruppe 1 Blue Diamond Stakes im gleichen Monat ein wenig eingetrübt, als es Loving Gabey nicht gelang, ihrem Ruf als Co Favoritin gerecht zu werden und musste sich mit gut zwei Längen Rückstand auf einem sechsten Platz ins Ziel einfinden. Das Rennen war ein Lernstück für Loving Gaby, die im nachfolgenden Longines Golden Slipper nur noch als Außenseiterin geführt wurde.
Lovng Gaby hielt sich wie im Blue Diamond Stakes wacker und konnte sich erneut mit gut zwei Längen Rückstand ins Ziel kämpfen, was ihr dieses Mal aber einen guten vierten Platz einbrachte, deutlich näher am Blue Diamond Stakes Sieger Lyre dran, die nur knapp unter einer halben Länge vor ihr durchs Ziel lief.
Die Leistung konnte sich sehen lassen und einen Monat später legte sie im Inglis Sires Plate noch einmal nach, als sie die Siegerin des Gruppe 1 Golden Slipper Kiamichi schlagen konnte und nur knapp unter einer halben Länge hinter der Siegerin Microphone ins Ziel einlief. Die vorderen Plätze wechselten in den letzten Gruppe 1 Rennen fröhlich durch, und Sieger des einen Rennens mussten sich beim nächsten Rennen auf den hinteren Plätzen einreihen, nur Loving Gaby hielt sich ziemlich stabil an der Front und auch im Gruppe 1 Moet & Chandon Stakes über die Meile nur drei Wochen später hielt sich Loving Gaby mit einem klaren zweiten Platz hervorragend, war aber wieder nicht in Schlagreichweite der Siegerin. Trotzdem, vier gute Platzierungen in den wichtigsten Rennen des Herbstes für die Dreijährigen waren eine hervorragende Bilanz und die Winterpause bis zum September nutzte sie, um ihren Laufstil weiter zu verfeinern und beim Saisondebüt im Gruppe 3 Scarborough Stakes konnte Loving Gaby einen weiteren Gruppe 3 Sieg feiern, indem sie 100m vor dem Ziel auf die Front Runner aufschloss und noch deutlich mehr Energie hatte als ihre Widersacher.
Mit dieser Leistung im Rücken war der Sieg im Thoroughbred Club Stakes auf Gruppe 3 Ebene einen Monat später eigentlich nur Formsache, allerdings scheiterte Loving Gaby überraschend deutlich an California Zimbol, die sich mit starkem Schlusssprint und taktisch klugen Lauf mit über zwei Längen von Loving Gaby absetzten konnte, die auf den letzten 300m einfach nicht mithalten konnte.
Dann aber kam der Befreiungsschlag im Gruppe 1 Manikato Stakes gegen die ältere Konkurrenz. Craig Williams navigierte die Stute beim Einbiegen in die Zielgerade geschickt ins Freie und schickte sie in den Schlusssprint, bei dem sie die Führende Anaheed locker einkassierte und die anstürmende Vital Silver auf Abstand hielt. Das war eine extrem starke Leistung, die sie heute aber auf unbekanntem Kurs gegen stärkere Konkurrenz bestätigen müsste.

Nature Strip: Der Nicconi Sohn von Chris Waller hat sich seit 2017 langsam noch oben gearbeitet, wobei er bereits nach seinem ersten Rennen eine Serie von drei Siegen in Folge präsentieren konnte. Danach wurde er immerhin noch einmal Zweite im Yulong Vobis Gold Dash in Caulfield im April 2018, bevor er es in sein erstes Gruppenrennen im Gruppe 2 Euclase Stakes in Morphetville, einem 1200m Rennen mit durchaus starker Besetzung. Nature Strip war nach seiner Erfolgsserie zuvor als Favorit gestartet, konnte aber „nur“ einen vierten Platz eine Länge hinter dem Sieger belegen, was aber eine durchaus gute Leistung war.

Das konnte Nature Strip im Great Ocean Road Handicap einen Monat später gleich wieder mit einem beeindruckenden Sieg unterstreichen, als er das Rennen mit fast fünf Längen  für sich entschied. Das Rennen war das Sprungbrett um im A.r. Creswick Series Final wieder auf Black Type Rennen Ebene zu starten – und zu gewinnen. Das 1200m Rennen war zwar nicht so stak besetzt wie die Gruppenrennen zuvor, aber Nature Strip lies sich nicht beirren und lieferte im Lightning Stakes noch im selben Monat den nächsten Sieg nach. Dieser Sieg war eine reine Demontage der Konkurrenz, die auf dem 1050m Distanz keine Chance hatte, an Nature Strip noch dran zu bleiben und den Favoriten mit sechs Längen hatte ziehen lassen müssen.

Der talentierte Sunlight gehörte zu den geschlagenen Konkurrenten  und Nature Strip machte sich zu höheren Ebenen, als er im Gruppe 2 Mittys Mcewen Stakes im September startete. Das Rennen ging Nature Strip erneut als Favorit an den Start ging, aber am Ende gegen Houtzen nur knapp bestehen konnte. Nature Strip bewies einmal mehr seinen Kampfgeist und behauptete seinen Vorsprung bis zur Zielinie, hatt emit dem Außenseiter aber mehr zu schaffen als erwartete worden wäre, vielleicht hat die lange Saison zu diesem Zeitpunkt ihre Spuren hinterlassen – schließlich kam er auch im Gruppe 1 Cramer Moir Stakes  im September nicht mehr rechtzeitig in Gang und musste sich am Ende mit einem achten Rang zufrieden geben. Deutlich abgeschlagen hinter den Siegern ging es für Nature Strip nach dieser Niederlage in eine kleine Pause, die im Februar beendet wurde – mit einem Sieg im Gruppe 2 Schweppes Rubiton Stakes über 1100m und Konkurrenten wie Jungle Edge oder Vodoo Lad,

Jungle Edge versuchte das Tempo zu setzen, aber Nature Strip klebte ihm an den Hufen und übernahm beim Einbiegen in die Zielgerade ab der 200m Marke das Feld übernahm und locker ins Ziel einreiten konnte. Das war der nächste lockere Erfolg von Nature Strip in einem Gruppenrennen, und es wurde so langsam Zeit, dass er auch auf der höchsten Ebene endlich Erfolg haben würde – dachten zumindest Punter und Buchmacher, und ließen ihn im Oakleigh Plate als Favorit auflaufen. Nature Strip kam allerdings nicht als Sieger, sondern erneut abgeschlagen als Zehnter ins Ziel.

Nature Strip schoss nach vorne und übernahm die Führung, aber 100m vor dem Ziel endete sein Lauf und er fiel Platz um Platz zurück, ohne eine Chance zu haben dem Rest noch zu folgen. Seinen Chancen tat aber auch der weiche Untergrund keinen Gefallen, im Gruppe 1 Galaxy Cup hingegen schaffte es Nature Strip dann endlich, seine Erfüllung zu erfüllen.

Nature Strip lief an der Front des Feldes und führte seine Konkurrenten in die Zielgerade und hatte bereits an der 200m Marke zwei Längen Vorsprung, die er allerdings auch voll ausnutzen musste, um am Ende gewinnen zu können.

Nature Strip wechselte das Tempo nach dem Einbiegen in die Zielgerade und holte noch einmal ein paar Meter mehr auf seine Verfolger heraus, was die späten Sprinter wie Pierata den Anschluss verlieren lies und am Ende dafür sorgte, dass Nature Strip immer noch ganz vorne war.

Im Gruppe 1 Doomben Cup im Mai erwarteten ihn ähnliche Konditionen, allerdings gelang es ihm nicht das Feld von hinten aufzurollen und er musste sich am Ende mit einem vierten Platz gut eine Länge hinter dem Sieger The Bostonian begnügen und ging danach in die verdiente Winterpause – die im Gruppe 3 Forum Concorde Stakes beendet wurde, dem Paraderennen von Redzel, der das Rennen nunmehr zum vierten Mal hintereinander gewinnen konnte.

Nature Strip lief bei jenem Rennen eine Länge vor Sunlight ins Ziel und versuchte sich danach wieder einmal am Cramer Moir Stakes – letztes Jahr war Nature Strip dort klarer Favoritin, scheiterte allerdings deutlich und trat 2019 an, um Vergangenes vergessen zu machen – und das konnte Sie! Nature Strip sicherte sich die Führung in dem Rennen und führte das Feld in die Schlussgerade, auch wenn sie sich mit ihrem Tempowechsel zunächst nicht absetzten konnte. Dann aber verloren die, die mit ihr an der Führung gekämpft hatten an Kraft und es waren die Schlusssprinter rund um Sunlight, die Nature Strip noch gefährlich werden konnten – aber die Ziellinie kam rechtzeitig und Nature Strip feiert den zweiten Gruppe 1 Sieg!

Im Everest galt sie trotzdem als Außenseiterin, auch weil die Distanz gut 200m länger war und Nature Strip schon zuvor nur knapp die 1000m durchhalten konnte, und das gegen etwas leichtere Konkurrenz als in dem prestigeträchtigen Gruppe 1 Rennen – in dem Nature Strip durch einen hervorragenden Lauf immerhineinen vierten Platz erringen konnte, 1.3 Längen hinter dem hervorragend gelaufenen Dreijährigen Yes Yes Yes, der mit einem beeindruckenden Sprint zum Ziel noch Santa Ana Lane einsammeln konnte, der das Feld angeführt hatte.

Santa Ana Lane: Der Lope De Vega Sohn wird von Lee & Anthony Freedman trainiert und konnte schon einige Male in seiner Karriere illustre und höher gehandelte Konkurrent überraschend schlagen. Zudem ist er schon international erfahren und hat im Gruppe 1 Aquis Smith Plate im April 2109 den besten Lauf seiner Karriere bisher gezeigt.

Dabei begann seine Karriere schon im  Jahr 2015  und das gleich mit drei Siegen in vier Rennen, wobei er einen Gruppe 3 Sieg im Ladbrokes Zeditave Stakes feiern konnte, und damit seinen ersten Gruppensieg schon sehr früh in seiner Karriere hatte feiern können.

Santa Ana Lane hatte danach allerdings eine recht lange Durststrecke, die sich nicht nur auf die folgenden Listed Rennen, sondern auch eine ganze Reihe von Handicaps ausgedehnt hatte. Im Mai 2017 gewann er dann endlich seinen nächsten Sieg feiern können, auch wenn es „nur“ im Xxxx Gold Wagga Town Plate war. Der Start auf dem Provinzkurs tat Santa Ana Lane aber gut und die Konkurrenz war mit Missrock und Black Heart sehr sehr gut besetzt und der Sieg zählte trotz des etwas exotischen Kurses für viel, Danach ging es wieder abwärts mit Form wie Niveau und es gab erneut wenig zu Feiern im Bruce Gadsden wie dem Lister Regal Roller Stakes, auch wenn gerade im letzten Rennen Vega Magic und Brave Smash eine mehr als solide Konkurrenz waren – und das Rennen auch wie erwartet unter sich ausmachten.

Brave Smash war auch der Favorit des Strathmore Community Bendigo Bank Stakes einen Monat später und gewann das Rennen mit knappen Vorsprung gegen El Divino, aber auch Santa Ana Lane kam dieses Mal deutlich näher an den Sieger heran.

Nun wurde Santa Ana Lane allerdings schon mehrfach von den Favoriten in die Schranken gewiesen und es erschien er unwahrscheinlich, dass er im Gruppe 1 Sir Rupert Clarke Stakes gegen Scales Of Justice order Theanswermyfriend hätte bestehen können. aber genau das schaffte Santa Ana Lane. Später Sprint, etwas langsam in Gang gekommen, dann aber den Front Runner Mr Sneaky geblitzt und fast mit einer Länge Vorsprung gewonnen.

Dementsprechend traute man ihm zwei Monate später in Ascot im Winterbottom Stakes deutlich mehr zu als der sechste Platz, allerdings war es doch auch ein schweres Rennens und alles andere als einfach, weder von der Taktik noch von den Umständen her, denn das Feld war dicht besetzt und Santa Ana Lane wurde praktisch überrannt. Das war der letzte Start im Jahr 2017 und sie kehrte erst im April in Caulfield wieder zurück zur Renntrecke, wobei er sich beim zweiten Rennen in der neuen Saison im Mckay Stakes schon auf den dritten Rang verbessern konnte. Das Rennen war durchaus gut besetzt, und Santa Ana Lane war als klarer Außenseiter gestartet, zeigte aber deutlich bessere Form als gedacht und setzte nur zwei Wochen später seine Formkurve im Darley Goodwood weiter fort. Das Rennen war klar das härteste, welches er im letzten halben Jahr absolviert hat, konnte aber einen Schock landen und gewann mit über 1.2 Längen Vorsprung vor dem Rest des Feldes

Santa Ana Lane fand innen spät im Rennen einen Durchgang an der Innenseite und dann beschleunigte er immens, um trotz hohen Gewichts ie Führenden noch zu überhilen und das Rennen für sich zu entscheiden. Auch die Plätze 2-4 wurden von Außenseitern wie Missrock oder I’ll Have A Bit besetzt, aber ein Gruppe 1 Sieg ist ein Gruppe 1 Sieg und ein Sieg im Darley Goodwood ist ein Sieg in einem der härtesten Rennen der australischen Saison. Zudem legte Santa Ana Lane mit einem Sieg im Stradbroke einen Monat später noch einmal nach und schlug dieses Mal erneut souverän Super Cash und Champagne Cuddles

Wieder war er ideal auf der Innenbahn platziert und beschleunigte hervorragend aus der Mitte der Bahn heraus und lies dem Rest des Feldes keine Chance. Nach zwei Siegen in einigen der schwersten Gruppe 1 Rennen des Landes gönnte sich Santa Ana Lane eine Pause von drei Monten, um in Caulfield im September im Gruppe 3 Sambor Heath sein Debüt zu feiern. Die neue Saison lief noch nicht so richtig, aber Santa Ana Lane zeigte Hinweise auf die Form aus dem letzten Jahr und lief gegen Ball Of Muslce und Voodoo Lad ein gutes Rennen, auch wenn es nicht zum Sieg reichte.
Spright

Die Form von Santa Ana Lane hat nach Siegen im Premiere Stakes und dem VRC Sprint Classic im Seppelt Newmarket Handicap einen ziemlichen Dämpfer bekommen, betrachtet man diese Niederlage allerdings etwas näher, kann man argumentieren, dass sein Gewicht zu hoch war um mit den anderen Sprintern noch mitzuhalten. Santa Ana Lane hatte sich im Mittelfeld positioniert und hatte aus diesem heraus zum Schlusssprint angesetzt, hatte aber mit dem hohen Gewicht nicht genug Zug um an die Führenden heran zu kommen und musste sich im Endeffekt mit einem fünften Platz zufrieden geben, nicht weit hinter den entsprechenden Siegern. Er hatte es allerdings schon geschafft das Stradbroke Handicap im Jahr 2018 auf schwerem Boden zu gewinnen und konnte dann im Gruppe 1 Aquis Smith Plate wieder voll aufspielen und locker mit fast vier Längen Vorsprung gewinnen. Keiner hatte eine Chance ihn einzuholen und Santa Ana Lane bewies über die 1200m, dass er zu den besten Startern in Australien gehört.

Nun genaugenommen ist er 2018/2019 der beste Sprinter des Jahres, und den Preis gibt es nicht umsonst!

Nach solch einem Triumph machte Santa Ana Lane zum ersten Mal den Weg nach Hong Kong, wo er im Gruppe 1 The Chairman’s Sprint Prize  auflief, der mit gut 16 Millionen HKD dotiert ist und die besten Starter aus Asien anlockt – was es zu einem extrem harten Rennen macht, in dem Santa Ana Lane zusammen mit Beat The Clock als Favorit auflief. Das Rennen war allerdings dann am Ende doch zu stark besetzt und Santa Ana Lane musste sich klar geschlagen geben, was aber nach der längeren Winterpause bis zum Giglai Stakes in Flemington im Oktober vergessen war. Ein Sprinter des Jahres würde sich schließlich sicher erholen können, und das erste Rennen nach der längeren Pause war durchaus gelungen.

Zwar gelang es Sunlight noch mit einem starken Schlusssprint Santa Ana Lane auf Abstand zu halten, der holte aber den zweiten Platz und starte in das stark besetzte The Everest als Favorit.

Am Ende fehlte nicht viel und Santa Ana Lane hätte fast den Sieg gegen Yes Yes Yes errungen, führte er doch das Feld über die Distanz und Mark Zahra timte den Schlusssprint ideal, konnte aber nicht verhindern das der leichte Yes Yes Yes am Ende in der Mitte der Bahn seinen Schlusssprint ansetzten und an ihm vorbeiziehen konnte. Heute ist aber seine Chance wieder auf die Siegerstraße zurück zu kommen!

Tipps zum Pferd: Champion Sprinter in Australien im Jahr 2019 und in Bestform kaum zu schlagen, kam allerdings in den letzten Jahren nach einer längeren Pause nie in Bestform zurück und wird heute im Duell mit Sunlight eventuell den kürzeren ziehen, auch wenn das Rennen heute ansonsten sehr leicht besetzt ist,


19.10.2019 – Randwick – The Everest – Pick: Santa Ana Lane

Pferderennen in Australien

07:15 – The Everest – Gruppe 1 

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Für 3jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.200 m  |  Preisgeld: 14.000.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras

 

Alizee: Die Sepoy Tochter von B. Cummings begann ihre Karriere im Jahr 2017 im Februar auf dem Kurs in Randwick über 1000m  und legte einen vierten Platz ab, war aber trotzdem gut genug um danach gleich auf Gruppe 3 Ebene zu starten. Schließlich war ihre Zucht nicht günstig und sie verhielt sich bei ihrem Debüt auch schon recht erfahren, legte aber gegen die hoch gehandelte Tulip auf Gruppe 3 Ebene Magic Night Stakes noch einen drauf und belegte einen soliden zweiten Platz, nicht weit hinter der Siegerin.

Danach ging es im Gruppe 3 Widden Stakes als Co Favoritin an den Start, konnte aber über die 1100m nicht überzeugen und gönnte sich danach eine viermonatige Pause, bevor sie im The Everest Is Coming Handicap wieder auflief. Das war eine ihrer leichteren Übungen bis dato, auch wenn sie ein recht hohes Gewicht stemmen musste in jenem Rennen. Trotzdem lieferte die Favoritin in jenem Rennen und gewann relativ unangefochten mit knapp einer Länge Vorsprung, bevor sie im Gruppe 2 Silver Shadow Stakes gegen die hoch gehandelten Formality und Champagne Cuddles antrat. In jenem Rennen lieferte sie sich ein hartes Duell mit den beiden anderen Favoritinnen, konnte aber auf den letzten der 1200m nicht mehr den letzten Nacken auf die Siegerin gut machen und musste sich in ihrem auf dem Papier härtesten Rennen bisher mit einem guten zweiten Platz zufrieden geben.

Nur zwei Wochen später startete sie dann im Gruppe 2 Furious Stakes, wo sie gegen die selben Konkurrentinnen erneut antreten musste, dieses Mal allerdings nicht den besten Lauf erwischte und sich mit einer halben Länge Rückstand  ins Ziel einlief. Dieses Mal hatte sie keine Chance um den Sieg mitzulaufen und auch nicht gerade gute Entschuldigungen für den etwas abgeschlagenen Platz, so dass sie über 200m mehr im Gruppe 2 Tea Rose Stakes als klare Außenseiterin in Champagne Cuddles oder Tulip galt – aber dieses Mal absolut überzeugen konnte. Der Lauf war sauber und mehr als überzeugend, und beim nächsten Aufeinandertreffen mit Champagne Cuddles im Gruppe  1 Flight Stakes galt Alizee dann auch als Favoritin – und schickte die Konkurrentin auch klar auf den zweiten Platz. Sie fand ihren Weg in der Mitte der Bahn und beschleunigte an den anderen Konkurrenten vorbei für einen klaren Sieg

Alizee startete noch einmal in einem Rennen im Jahr 2017 und zwar im Gruppe 1 Thousand Guineas, schaffte dort aber nur einen dritten Platz als Favoritin und beendete damit das Jahr auf einem kleinen Abwärtstrend.

Nach nur vier Monaten kam sie aber schon wieder auf die Rennstrecke zurück und bestritt im Gruppe 2 Tab Light Fingers Stakes ihr nächstes Rennen als Favoritin – hatte dort aber alle Hände voll zu tun die beiden anderen Verfolgerinnen auf Abstand zu halten, denn Skumookh saß ihr nur eine Nase im Genick.

Einen Monat später lief sie dann im Gruppe 1 Premium Surround Stakes, wo sie wieder als Favoritin startete, aber wieder keine wirkliche Lücke in der Mitte fand und auf einem sechsten Platz ins Ziel einlief. Im Gruppe  1 Coolmore Classic noch im selben Monat war das Niveau noch einmal deutlich höher und dieses Mal lag ihr abgeschlagener Platz nicht nur an der fehlenden Lücke, sondern an der fehlenden Klasse um gegen die anderen Konkurrentinnen in dem stark besetzten Feld zu bestehen.

Im Gruppe 2 Vinery Stakes, dem dritten Rennen im März 2018, kam Alizee wieder nicht wie gewünscht in Gang und der Rückstand auf die Siegerin war trotz des vierten Platzes mit über 5 Längen ziemlich deutlich. Trotz der zwei eher enttäuschenden Rennen in Folge startete Alizee nur zwei Wochen später im Gruppe 1 Coolmore Legacy Stakes, wo ihr auf Grund ihrer vorangegangenen Leistungen nicht als Favoritin galt – gerade auch gegen die Männer – aber dieses Mal schoss die Stute in der Mitte der Bahn wieder heran und gewann unangefochten ihr letztes Rennen für sechs Monate.

Erst kurz vor Weihnachten startete Alizee noch einmal, dieses Mal im Christmas Classic über die kürzere Distanz von 1200m, wo sie erneut gewann. Im Gruppe 2 Expressway Stakes gewann sie dann auch noch

Im Gruppe 2 Expressways Stakes rollte sie das kleine, aber sehr gut besetzte Feld erneut von hinten auf und auch das Gruppe 1 Yulong Futurity Stakes hielt für sie keine Schrecken bereit

Hier kam sie drei bis vier tief in die Zielgerade und begann ihren Schlusssprint, aber die Außenseiterin Malaguerra wollte einfach nicht von der Front weichen und die beiden lieferten sich ein sehr ansehnliches Duell über die letzten Meter, welches Alizee knapp für sich entscheiden konnte.

Gegen bessere Konkurrenz im All Star Mile auf Gruppe 1 Ebene in Flemington lief Alizee danach ebenfalls ein gutes Rennen, konnte die Meile aber dieses Mal nicht so gut bewältigen wie letztes Jahr im Gruppe 1 Coolmore Legacy Stake und kam am Ende „nur“ auf einen vierten Platz und auch beim nachfolgenden The Star Doncaster Plate gelang es ihr nicht, sich mit ihrem späten Sprint auf einen der vorderen Plätze vorzukämpfen, sondern musste einsehen, dass sie am heutigen Tag den Anschluss an die Spitzengruppe nicht würde halten können. Alizee kam am Ende nur auf einem sehr abgeschlagenen 17ten Platz ins Ziel, lies sich davon aber nicht entmutigen und startete nur eine Woche später im Gruppe 1 Coolmore Legacy Stakes, in welchem sie das Jahr zuvor brillieren konnte. Zwar lief sie auch hier ein hervorragendes Rennen, konnte aber nicht an den Erfolg aus dem letzten Jahr anknüpfen und kam am Ende auf einem soliden sechsten Platz ins Ziel.

Alizee gönnte sich danach eine kleine Pause über den australischen Winter und kam im Gruppe 2 Smithfield Rsl Missile Stakes zurück zur Rennstrecke und erlief sich dort einen sehr komfortablen Sieg, auch wenn die Marge am Ende nur einen Nacken betrug. Die kürzere Distanz von nur 1200m lag Alizee deutlich mehr als die lange Distanz zuvor und Hugh Bowman ritt sie sehr selbstbewusst und hätte sicher noch mehr aus seiner Stute rausholen können.

Demnach ging Alizee natürlich als Favoritin in das Memsie Stakes in Caulfield, einem stark besetzten Rennen welches von bekannten Namen wie Santa Ana Lane, Black Heart Bart oder So Si Bon besucht wurde. Das Feld war groß und Alizee hatte Probleme für ihren bekannten Schlusssprint die richtige Lücke zu finden, zu allem Überfluss hatte der Sieger Scales Of Justice auch noch den besseren Lauf am Innengeländer erwischt und war mit einem Tempowechsel dem Feld einige Längen entfleucht – und da Scales Of Justice als zweiter Favorit gestartet war, war eben dieser taktische Vorteil rennentscheidend.

In Her Time:  Die Time Thief Tochter machte Anfang 2017 von sich Reden, indem sie vier Rennen in Folge gewann und sich unter anderem im Gruppe 2 China Horse Club und dem Gruppe 2 Millie Fox Stakes durchsetzen konnte. Danach folgte über den australischen Winter eine lange Durststrecke mit Niederlagen im Coolmore Classic, dem James Boag’s Premium, einem knappen zweiten Platz im Ubet Stradbroke und einem dritten Platz im Gruppe 1 Tattersall’s Tiara. Die letzten beiden Rennen zeigten schon, dass In Her Time langsam zu ihrer Form zurückfindet und der Sieg im Gruppe 2 Premiere Stakes gegen English war nicht komplett überraschend. Der Vorbereitungslauf für das Manikato Stakes im Sydney Stakes war nur Formsache, im großen Rennen selbst floppte sie allerdings und musste sich Hey Doc knapp geschlagen geben. Das Rennen und kleinere gesundheitliche Probleme waren genug um In Her Time eine mehrmonatige Pause zu gönnen, die sie im Galaxy Sunshine Plate im März beendete. Nach den fünf Monaten Pause kam sie so stark wie nie zurück und hielt die stark aufschließende English auf den letzten Metern noch souverän hinter sichSie ist besser als sie dort gezeigt hat und sie wäre sicher mit etwas mehr Glück auf dem passenden weichem Boden weiter vorne gewesen, aber English ist auf dem Untergrund auch eine Macht und gewann verdient an diesem Tag. Heute folgt das Saisondebüt noch fünf Monaten Pause und In Her Time hat sich ein Rennen ausgesucht, in dem Redzel und Trapeze Artist als Konkurrenten bisher immer die Oberhand in vergangenen Duellen hatten und dementsprechend ist das heute ein ziemlicher Brocken.

Beim zweiten Lauf nach der Jahreswende ging es in das Gruppe 1 Darley T J Smith Stakes, wo Redzel das Tempo setzte und In Her Time ihn auf der Ziellinie einsammeln wollte – das tat am Ende allerdings Trapeze Artist, der überraschend stark zum Ziel zog und den Rest des Feldes fast deklassierte. Redzel wehrte sich mit Händen und Hufen und verlor zwei Längen auf den Sieger, mit noch einmal zwei Längen auf In Her Time hinter sich.

Das Rennen war trotzdem gut, der Start im Kirin Doomben 10.000 danach allerdings eine klare Enttäuschung. In Her Time war als Favoritin hinter Redzel gestartet, musste aber auf der Zielgeraden einsehen, dass es heute nicht reichen würde und ging auf den neunten Platz ins Ziel, hob ihre Form nach dem Winter aber wieder deutlich an und konnte im Gruppe 2 Santos Coffee Premiere Stakes gegen hoch gehandelte Konkurrenten wie Santa Ana Lane immerhin einen guten dritten Platz einfahren, und das mit nur knapp 0,3 Längen Rückstand! Das war ein guter Start in die neue Frühlingssaison in Australien und ihre Chancen im The Everest 2018 standen gar nicht schlecht, allerdings konnte In Her Time in diesem Gruppe 1 Rennen wie so oft nicht an ihre gute Form aus dem vorangegangenen Rennen anknüpfen und verlor auf die Sieger bis zum Ziel gut sechs Längen – eine sehr großer Rückstand, gerade in einem Sprintrennen wie diesem!
Dass sie es deutlich besser kann bewies sie im Vrc Sprint Classic, ebenfalls einem Gruppe 1 Sprint Rennen, nur dieses Mal in Flemington und nicht in Randwick, aber in keiner Weise schlechter besetzt! Am Ende konnte In Her Time mit einem sehr starken Lauf einen hervorragenden zweiten Platz erringen und sie schien den Kurs in Flemington durchaus zu mögen, weshalb sie gleich ihre nächsten drei Rennen in Flemington blieb – was sich auch gleich in ihrem nächsten Rennen in Februar bezahlt machte!
Nach der kleinen dreimonatigen Sommerpause machte sie sich im Gruppe 1 Black Caviar Lightning Stakes auf zu ihrem zweiten Gruppe 1 Sieg nach dem Sieg im Galaxy Sunshine Plate gut ein Jahr zuvor. Über die noch einmal kürzere Distanz von nur 1000m konnte In Her Time sich einen denkbar knappen Sieg gegen den hart kämpfenden Osborne Bulls sichern, der Konkurrent unterlag aber nur mit einer Nase im Foto Finish, und der Schritt zurück auf die 1200m im Gruppe 1 Seppelt Newmarket  Handicap war dann auch wieder etwas zu viel für In Her Time – die Konkurrent war allerdings auch wieder recht stark besetzt und dieses Mal setzte Osborne Bulls seinen Schlusssprint deutlich besser und lies In Her Time weit hinter sich, musste sich aber immer noch Sunlight geschlagen geben.
In Her Time legte danach eine lange Pause ein und kommt erst jetzt im Oktober 2019, nach gut sechs Monaten, wieder auf die Rennstrecke zurück

Nature Strip: Der Nicconi Sohn von Chris Waller hat sich seit 2017 langsam noch oben gearbeitet, wobei er bereits nach seinem ersten Rennen eine Serie von drei Siegen in Folge präsentieren konnte. Danach wurde er immerhin noch einmal Zweite im Yulong Vobis Gold Dash in Caulfield im April 2018, bevor er es in sein erstes Gruppenrennen im Gruppe 2 Euclase Stakes in Morphetville, einem 1200m Rennen mit durchaus starker Besetzung. Nature Strip war nach seiner Erfolgsserie zuvor als Favorit gestartet, konnte aber „nur“ einen vierten Platz eine Länge hinter dem Sieger belegen, was aber eine durchaus gute Leistung war.

Das konnte Nature Strip im Great Ocean Road Handicap einen Monat später gleich wieder mit einem beeindruckenden Sieg unterstreichen, als er das Rennen mit fast fünf Längen  für sich entschied. Das Rennen war das Sprungbrett um im A.r. Creswick Series Final wieder auf Black Type Rennen Ebene zu starten – und zu gewinnen. Das 1200m Rennen war zwar nicht so stak besetzt wie die Gruppenrennen zuvor, aber Nature Strip lies sich nicht beirren und lieferte im Lightning Stakes noch im selben Monat den nächsten Sieg nach. Dieser Sieg war eine reine Demontage der Konkurrenz, die auf dem 1050m Distanz keine Chance hatte, an Nature Strip noch dran zu bleiben und den Favoriten mit sechs Längen hatte ziehen lassen müssen.

Der talentierte Sunlight gehörte zu den geschlagenen Konkurrenten  und Nature Strip machte sich zu höheren Ebenen, als er im Gruppe 2 Mittys Mcewen Stakes im September startete. Das Rennen ging Nature Strip erneut als Favorit an den Start ging, aber am Ende gegen Houtzen nur knapp bestehen konnte. Nature Strip bewies einmal mehr seinen Kampfgeist und behauptete seinen Vorsprung bis zur Zielinie, hatt emit dem Außenseiter aber mehr zu schaffen als erwartete worden wäre, vielleicht hat die lange Saison zu diesem Zeitpunkt ihre Spuren hinterlassen – schließlich kam er auch im Gruppe 1 Cramer Moir Stakes  im September nicht mehr rechtzeitig in Gang und musste sich am Ende mit einem achten Rang zufrieden geben. Deutlich abgeschlagen hinter den Siegern ging es für Nature Strip nach dieser Niederlage in eine kleine Pause, die im Februar beendet wurde – mit einem Sieg im Gruppe 2 Schweppes Rubiton Stakes über 1100m und Konkurrenten wie Jungle Edge oder Vodoo Lad,

Jungle Edge versuchte das Tempo zu setzen, aber Nature Strip klebte ihm an den Hufen und übernahm beim Einbiegen in die Zielgerade ab der 200m Marke das Feld übernahm und locker ins Ziel einreiten konnte. Das war der nächste lockere Erfolg von Nature Strip in einem Gruppenrennen, und es wurde so langsam Zeit, dass er auch auf der höchsten Ebene endlich Erfolg haben würde – dachten zumindest Punter und Buchmacher, und ließen ihn im Oakleigh Plate als Favorit auflaufen. Nature Strip kam allerdings nicht als Sieger, sondern erneut abgeschlagen als Zehnter ins Ziel.

Nature Strip schoss nach vorne und übernahm die Führung, aber 100m vor dem Ziel endete sein Lauf und er fiel Platz um Platz zurück, ohne eine Chance zu haben dem Rest noch zu folgen. Seinen Chancen tat aber auch der weiche Untergrund keinen Gefallen, im Gruppe 1 Galaxy Cup hingegen schaffte es Nature Strip dann endlich, seine Erfüllung zu erfüllen.

Nature Strip lief an der Front des Feldes und führte seine Konkurrenten in die Zielgerade und hatte bereits an der 200m Marke zwei Längen Vorsprung, die er allerdings auch voll ausnutzen musste, um am Ende gewinnen zu können.

Nature Strip wechselte das Tempo nach dem Einbiegen in die Zielgerade und holte noch einmal ein paar Meter mehr auf seine Verfolger heraus, was die späten Sprinter wie Pierata den Anschluss verlieren lies und am Ende dafür sorgte, dass Nature Strip immer noch ganz vorne war.

Im Gruppe 1 Doomben Cup im Mai erwarteten ihn ähnliche Konditionen, allerdings gelang es ihm nicht das Feld von hinten aufzurollen und er musste sich am Ende mit einem vierten Platz gut eine Länge hinter dem Sieger The Bostonian begnügen und ging danach in die verdiente Winterpause – die im Gruppe 3 Forum Concorde Stakes beendet wurde, dem Paraderennen von Redzel, der das Rennen nunmehr zum vierten Mal hintereinander gewinnen konnte.

Nature Strip lief bei jenem Rennen eine Länge vor Sunlight ins Ziel und versuchte sich danach wieder einmal am Cramer Moir Stakes – letztes Jahr war Nature Strip dort klarer Favoritin, scheiterte allerdings deutlich und trat 2019 an, um Vergangenes vergessen zu machen – und das konnte Sie! Nature Strip sicherte sich die Führung in dem Rennen und führte das Feld in die Schlussgerade, auch wenn sie sich mit ihrem Tempowechsel zunächst nicht absetzten konnte. Dann aber verloren die, die mit ihr an der Führung gekämpft hatten an Kraft und es waren die Schlusssprinter rund um Sunlight, die Nature Strip noch gefährlich werden konnten – aber die Ziellinie kam rechtzeitig und Nature Strip feiert den zweiten Gruppe 1 Sieg!

Pierata: Der Pierro Sohn von George Hickman hat sich nach seinem Debüt im Jahr 2017 auf dem Kurs in Warwick Farm prächtig entwickelt. Nach gewonnenem Maidenrennen ging es schon im nächsten Monat in die Gruppenrennen zum Gruppe 2 BRC Sires‘ Produce Stakes auf dem Kurs in Eagle Farm, wo Pierata als Außenseiter auflief, aber immerhin einen dritten Platz erreichen konnte, Melody Belle deklassierte aber den Rest des Feldes und es war nicht sicher, wie viel der dritte Platz wirklich wert war.

Nach diesem guten dritten Platz ging es für Pierata nach Doomben, und dem Kurs sollte er in den nächsten vier Rennen auch treu bleiben. Er startete im Gruppe 1 BMW J.J Atkins, wurde dort seiner Rolle als Außenseiter aber leider auch gerecht und konnte seinen Quoten dieses Mal nicht davonlaufen und wurde danach auch in eine sechsmonatige Pause bis zum Dezember 2017 geschickt. Diese Pause wurde wie schon erwähnt auf dem selben Kurs beendet, das Niveau des Rupert Plate war aber deutlich niedriger und Pierata konnte das kleine Handicap am Ende auch souverän gewinnen. Im Mexican Gold Edition Plate auf Listed Ebene startete er zwei Wochen später wieder als Favorit und hätte eigentlich locker gewinnen müssen, aber Whypeero gewann gegen Pierata in einem spannenden Duell. Der Sieger tat wenig um der Form im Nachhinein einen Boost zu geben, aber Pierata bewies dass er in die Gruppenrennen gehört indem er das Gruppe 2 Vo Rogue Plate kurz vor dem Jahreswechsel gewann. Am Ende gewann er mit gut 2,5 Längen Vorsprung und traf zwei Wochen später im Gold Coast Guineas erneut auf Goodfella, der sich in Vo Rouge Plate einen dritten Platz gesichert hatte. Goodfella gab sich Mühe für einen guten Kampf zu sorgen, musste aber einsehen dass Pierata an diesem Tag einfach das bessere Pferd war. Pierrata hatte mit diesem Sieg auch gezeigt, dass er nicht nur an Doomben als Kurs gebunden war und machte sich mit neuem Selbstbewusstsein in das Gruppe 2 Chandon S Hobartville Stakes in Rosehill auf. Dort traf er das erste Mal auf Kementari und D’Argento sowie den mehrfachen Gruppe 1 Sieger Trapeze Artist. Das Rennen war aufschlussreich, denn ide ersten vier des Kurses wurden in der folgenden Saison zu einigen der besten Dreijährigen, die in dieser Saison auflaufen würden.

Nach diesem erneut sehr positiven Vorzeichen ging es in das Gruppe 1 Group Randwick Guineas, um eines der wichtigsten Rennen für die Dreijährigen zu bestreiten, und wieder waren Kementari, Trapeze Artist und D’argento mit von der Partie, Pierata verbesserte seine Leistung aber im Gegensatz zum letzten Duell mit diesem Konkurrenten noch ein weiteres Mal und schaffte einen zweiten Platz hinter Kementari, der erneut das beste Pferd auf dem Kurs und an dem Tag war.

Jetzt war spätestens klar – Pierata hat Potential und würde früher oder später ein Gruppenrennen auf höchster Ebene gewinnen können. Pierata wurde danach von George Hickman in die Pause geschickt, trainierte die nächsten fünf Monate und kehrte im Gruppe 2 Missile Stakes zurück. Dort traf er – schon wieder – auf Kementari, der sich in den letzten Monaten davor in einigen hervorragenden Rennen wie dem Silver Stakes oder dem Winx Stakes platzieren – beide Male hinter der Wunderstute Winx. Im Missile Stakes lieferten sich die beiden ein sehr spannendes Rennen, Pierata hatte von Anfang an freie Bahn und konnte Momentum aufnehmen, während Kementari ein wenig eingeboxt war und erst spät im Rennen angeflogen kam und nicht mehr ganz an Pierata vorbeikam.

Nach dieser persönlichen Bestleistung ging es als Favorit in das Gruppe 3 Bill Ritchie Stakes, wo er wieder freie Bahn bekam, aber der Hauptkonkurrent Siege Of Quebec bekam ebenfalls rechtzeitig seine Lücke und konnte sich mit starkem Zug zum Ziel just an der Ziellinie gegen Pierata durchsetzen. Der Rückstand betrug etwa 1,5 Längen am Ende auf den Sieger, aber das Ziel von Pierata war auch klar das Gruppe 1 Epsom Handicap Ende September in Randwick gewesen.

Nach seinen vorangegangenen Leistungen lief Pierata als einer der drei Favoriten auf, konnte aber seine Form nicht auf das 1600m Rennen übetragen und verlor auf der Ziellinie zunächst sieben Längen auf die Führenden, die er bis zum Ziel auf immerhin nur knapp über 3 verkürzte, was ihm aber dennoch nicht mehr als den neunten Platz einbrachte.

Danach ging es auf schwerem Boden in das Gruppe Syndey Stakes, wo Co Favorit Jungle Edge eine ziemlich lockere Führung bekommen hatte und sich damit eigentlich eine ideale Position für den Zieleinlauf gesichert hatte, aber Pierata zog neben ihm gleich und stürmte dann 3 Längen voraus, einen Vorsprung, den er bis zum Ziel auch halten konnte.

Auf dem geraden 1200m Kurs im Vrc Sprint Classic im November hielt sich Pierata dann in der Mitte der Bahn nah an der Front und ging zusammen mit In Her Time und Jungle Cat 200m vor dem Ziel an die Führung, konnte diese Position aber erneut nicht halten und fiel ein wenig zurück auf den dritten Platz, den sie sich mit Jungle Cat zusammen teilte. Wäre die Strecke noch länger gewesen, Pierata wäre vielleicht sogar von dem verfolgenden Pack rund um Redzel noch eingeholt worden, so sicherten sich Pierata aber noch das hoch dotierte Platzgeld.

Im Canterburry Stakes danach fühlte sich Pierata augenscheinlich von Anfang an nicht wirklich wohl, fiel er doch schnell hinter dem Feld zurück und verlor zwischenzeitlich sogar den Anschluss an das Feld. Zu allem Überfluss kam er auch noch weit in die letzte Kurve und verlor so noch weiteren Boden auf die Führenden, konnte unter den Anstrengungen seines Jockeys dann aber doch noch einige Platzierungen gut machen und hatte den schnellsten Abschnitte auf der Zielgeraden -war aber nie gefährlich für die Sieger.

Er ergatterte im Galaxy Cup auf schwerem Boden einen weiteren sehr guten Platz und hätte aus dieser Platzierung auch gut und gerne einen Sieg machen können. So kam er zwar auf die Zielgerade recht weit außen bzw. in der Mitte der Bahn hineingeschwungen und hatte gut 7 Längen auf den Sieger gut zu machen, flog aber heran und verpasste den Sieg am Ende nur mit knapp einem Nacken. Der Schlusssprint auf dem schweren Boden war extrem beeindruckend gewesen und man hoffte, dass er nur zwei Wochen später in Randwick im Aquis Smith Plate den selben Trick noch einmal wiederholen könnte, allerdings war hier Santa Ana Lane zu schnell an der Front und lies alle Versuche der Schlusssprinter an sie heranzukommen unbeeindruckt  an sich abperlen.

Gegen etwas leichtere Konkurrenz gelang ihr im Schweppes Stakes dann auf Gruppe 2 Ebene ein Sieg, auch wenn Osborne Bulls, der auch schon beim Randwick im Aquis Smith Plate einen zweiten Platz hatte erreichen können, ihm dicht im Nacken. Der knappe zweite Platz im Randwick im Aquis Smith Plate hatte Osborne Bulls zum Favoriten des Schweppes All Aged Stakes gemacht, allerdings hatte Pierata mit seinem Sprint von dem vorderen Teil des Feldes vor der Ziellinie leichtes Spiel und musste sich auf den letzten 20m nicht mehr verausgaben, um den lockeren 0,4 Längen sieg nach Hause zu bringen

Das Forum Concorde Stakes Anfang September ging wie die letzten Jahre an den Hauptkonkurrenten Redzel, der aber einige Probleme mit Pierata hatte und die Distanz heute ist ein wenig Länger

Tipps zum Pferd: Kommt aus der Pause meist in einer guten Form wieder und hat auf schwerem Untergrund das Sydney Stakes gewinnen können. Gewann das Guineas 2017 auf gutem Boden (1000m) und sollte bei den Sprints ernst genommen werden, über die Meile (Everest) eher keiner der Player.

Redzel Der Snitzel Sohn Redzel begann seine Karriere erst 2015, brauchte aber das gesamte Jahr und einen großen Teil des nachfolgenden, um sich an das Niveau der Gruppenrennen herantasten zu können. Zwar streute er immer mal wieder einen sehr guten Lauf ein, machte um die meisten wichtigen Gruppenrennen aber einen weiten Bogen. Dabei konnte er neben einigen Handicaps auch das Mumm Stakes im November 2016 auf Listed Ebene gewinnen, an den wirklich großen Rennen versuchte er sich aber erst im Jahr 2017, das aber mit zunehmendem Erfolg. Kein Wunder, dass der von Peter & Paul Snowden trainierte Hengst sich dann an die Gruppenrennen heranwagen dürfte und im März 2017 dann im Gruppe 2 Hyland Race starten dürfte, aber erst nach erfolgter Sommerpause.

Bei seinem erwähnten Saisondebüt im März 2017 verlor er nur denkbar knapp gegen English im Gruppe 2 Hyland Race Colours über 1000m, lies aber nur zwei Wochen später einen weiteren knappen zweiten Platz im Gruppe 1 Galaxy Plate Stakes folgen, wo er nur einen Nacken hinter Russian Revolution ins Ziel gekommen war. Russian Reward hatte auf dem schweren Untergrund die bessere Ausdauer und konnte Redzel 100m vor dem Ziel einholen und knapp hinter sich lassen, dieser kämpfte aber verbissen bis zum Ende. Auf besserem Untergrund lies er danach im Geppe 3 Hall Mark Stakes den Gegnern keine Chacne und die etwas längere Distanz machte ihm keine Probleme. So schlug er Counterattack um einen Platz und wiederholte den Trick im Gruppe James Boag Premium nur einen Monat später. Seine Beschleunigung ist super und er kann von Verschiedenen Positionen aus angreifen, so,hat er bei seinem ersten Rennen nach der Winterpause den Pacemaker gegeben und der Konkurrenz im Concorde Stakes keine Chance gelassen. Danach bekam seine Form im Shorts und dem Gruppe 1 Everrest aber noch einmal einen gehörigen Schub, nachdem er beide Reden souverän vor einigen der heutigen Konkurrenten gewann. Im The Everest hielt er sich hinter Houtzen, übernahm aber früh selber die Führung und setzte sich mit einem super Tempowechsel einige Längen ab. Vega Magic kam noch von hinten angeflogen, verpasste den Sieg aber knapp. Über die gleichbleibende Distanz auf dem Track in Flemington im Darley Classic hatte Redzel etwas mehr zu tun, gewann am Ende aber auch souverän. Er führte das Feld wie gewohnt an, setzte sich ab und hielt die Verfolger mit einer weiteren schnellen Zeit auf Abstand.

Wenn Redzel sich an der Front etablieren kann ist er fast unschlagbar, im Black Caviar Lightning Stakes hatte er allerdings einen recht langsamen Start und Super Too übernahm die Führung, setzte das Tempo und lies Redzel hart arbeiten, um auf dem letzten Drittel die Führung zu übernehmen. Redkirk Warrior war zu diesem Zeitpunkt noch weit hinten im Feld und es sah nach einem lockeren Sieg für Redzel aus, dann kam Redkirk Warrior aber in Gang und flog am Feld vorbei, um sich mit einem Nacken noch vor Redzel ins Ziel zu schieben. Wenn Kerrin McEvoy den Angriff hätte kommen sehen, hätte er wohl noch mehr aus Redzel herausholen können, aber so war es Regan Bayliss, der seinen Redkirk Warrior zu Höchstleistungen antreiben konnte.

Das war die erste Niederlage von Redzel nach sechs Siegen auf höchster Ebene, beim zweiten Start in der Saison im Challenge Stakes setzte sich Redzel aber locker gegen Jungle Edge und Super Too durch, mit English weiter hinten im Feld

Redzel konnte sich genug Zeit lassen nachdem Super Too ein recht massives Tempo vorgelegt hatte und beendete das Rennen letztendlich mit einem neuen Kursrekord

Redzel gewann im Jahr zuvor über die selbe Distanz wie im T J Smith Stakes das Darley Classic und die allgemeine Erwartung war, dass er das Feld mit einem starken Lauf von der Front zusetzen wird. Lange sah es auch danach aus, als ob wieder alles nach Plan laufen würde, denn mit einem schnellen Tempowechsel war Redzel dem Rest des Feldes entflohen und hatte sich einige Längen Vorsprung erkämpft.

Dann aber kam Trapeze Artist an ihn heran und setzte sich fast mühelos von eigentlich klaren Favoriten ab. Der weiche Boden mag Redzel am Ende zu schaffen gemacht haben, aber dass Trapeze Artist derart leichtes Spiel hatte und gleichzeitig noch In Her Time herangeflogen kam, nachdem diese kurz zuvor keinen Raum für ihren Schlusssprint gefunden hatte, gab etwas Grund zur Sorge für den Lauf im Kirin Doomben 10,000 im Mai.

Der Boden war etwas besser, aber Redzel wurde in der letzten Kurve etwas weit in die Mitte der Bahn getragen und verlor einige wichtige Meter auf das Feld, welches ihm ohnehin dicht im Nacken saß

Trotzdem war das Rennen wie man sehen konnte eine gute Leistung vo Redzel, der damit in einem weiteren Sprint Rennen auf gutem Boden seine Form bewiesen hatte, auch wenn er mit knapp über einer halben Länge „nur“ einen vierten Platz erreichen konnte.

Nach langer Pause startete er im Gruppe 3 Concorde Stakes und lief dort gegen den aufstrebenden Invincible Star auf, der nach sehr langer Pause sein Debüt in jenem Rennen gab. So ganz fit war der Konkurrent bei seinem Saisondebüt noch nicht und Redzel gewann wie erwartet souverän mit einem starken späten Sprint gegen den führenden Invincible Star, den er kurz darauf im Gruppe 2Permiere Stakes wieder traf, aber es war das The Everest, welches Redzel wirklich im Blick hatte

Dort startete er dann im Oktober 2018, zusammen mit anderen wohl bekannten Namen wie Trapeze Artist, Le Romain, Santa Ana Lane oder In Her Time, die aber alle keine Chance gegen den Front Runner Lauf von Redzel hatten.

Redzel zog das Feld mit einem Tempowechsel auf der Zielgeraden schnell auseinander und gewann unangefochten. Der schwere Boden schien ihm absolut nichts auszumachen und er ging nach der Verteidigung seines Titels im The Everest natürlich als Favorit in das nachfolgende Vrc Sprint Classic im November, wo er allerdings nicht das Tempo vorgeben dürfte und damit eine schlechtere Ausgangsposition auf der Zielgeraden hatte. Redzel ist nicht so stark, wenn er das Feld oder auch nur einige andere Rennpferde vor sich überholen muss und musste sich damit im Vrc Sprint Classic auch mit einem fünften Platz zufrieden geben, auch wenn er an den Siegern dran bleiben konnte.

Im Gruppe 2 Hyland Stakes hatte sich Redzel den Sieg fest vorgenommen und auf dem Papier hatte er alles was er dafür brauchte: Einen oder mehrere Pacesetter, die ein schnelles Tempo vorgeben können, nur wenige Schlusssprinter, davon keiner der ihm wirklich das Wasser reichen können und soliden Untergrund. Allerdings schien er in seiner längeren Pause seit November vergessen zu haben wie wichtig es ist auf der Zielgeraden nicht zu weit in der Mitte der Bahn einzulaufen, so hatte nämlich der innen laufende Ball Of Muscle den entscheidenden Vorsprung herausholen können. Redzel fand zusammen mit Virdine noch den Anschluss an den Front Runner, scheiterte aber denkbar knapp mit einem kurzen Kopf an dem Front Runner.

Im Challenge Staakes auf gutem Untergrund lief ihm auf der Zielgeraden noch Ball Of Muscle davon, aber Redzel holte auf den Konkurrenten noch immens auf, kam aber einfach nicht mehr ganz an Ball Of Muscle vorbei und verpasste knapp den Sieg – und das obwohl er auch noch eine der vorderen Hufeisen verlor.

Danach ging es noch im selben Monat zum The Galaxy Plate, welches allerdings nicht nur auf schwerem Boden ausgetragen wurde, sondern Redzel auf der Zielgeraden auch noch dazu zwang, weit außen in die letzte Gerade zu gehen und damit mehr Boden gut machen zu müssen als es ihm lieb gewesen sein kann und im Aquis Smith Plate über 1200m fehlte im schlicht die Ausdauer um noch an den herausragenden Santa Ana Lane in diesem Rennen heranzukommen.

Er lief noch mal im Gruppe 2 Victory Stakes auf vor der Winterpause, wo er einen soliden zweiten Platz erreichen konnte, hatte als Saisondebüt aber das Gruppe 3 Forum Concorde Stakes im Blick, welches er schon die letzten zwei Jahre gewinnen konnte – auch 2019 sollte da keinen Unterschied machen

Tipps zum Pferd: Gewann nun zwei The Everest, auch auf schwerem Boden. Er holte seine Siege alle in 1000-12000m Rennen und kommt heute aus einer längeren Pause zurück, was in der Vergangenheit aber nie ein Problem gewesen war.

Santa Ana Lane: Der Lope De Vega Sohn wird von Lee & Anthony Freedman trainiert und konnte schon einige Male in seiner Karriere illustre und höher gehandelte Konkurrent überraschend schlagen. Zudem ist er schon international erfahren und hat im Gruppe 1 Aquis Smith Plate im April 2109 den besten Lauf seiner Karriere bisher gezeigt.

Dabei begann seine Karriere schon im  Jahr 2015  und das gleich mit drei Siegen in vier Rennen, wobei er einen Gruppe 3 Sieg im Ladbrokes Zeditave Stakes feiern konnte, und damit seinen ersten Gruppensieg schon sehr früh in seiner Karriere hatte feiern können.

Santa Ana Lane hatte danach allerdings eine recht lange Durststrecke, die sich nicht nur auf die folgenden Listed Rennen, sondern auch eine ganze Reihe von Handicaps ausgedehnt hatte. Im Mai 2017 gewann er dann endlich seinen nächsten Sieg feiern können, auch wenn es „nur“ im Xxxx Gold Wagga Town Plate war. Der Start auf dem Provinzkurs tat Santa Ana Lane aber gut und die Konkurrenz war mit Missrock und Black Heart sehr sehr gut besetzt und der Sieg zählte trotz des etwas exotischen Kurses für viel, Danach ging es wieder abwärts mit Form wie Niveau und es gab erneut wenig zu Feiern im Bruce Gadsden wie dem Lister Regal Roller Stakes, auch wenn gerade im letzten Rennen Vega Magic und Brave Smash eine mehr als solide Konkurrenz waren – und das Rennen auch wie erwartet unter sich ausmachten.

Brave Smash war auch der Favorit des Strathmore Community Bendigo Bank Stakes einen Monat später und gewann das Rennen mit knappen Vorsprung gegen El Divino, aber auch Santa Ana Lane kam dieses Mal deutlich näher an den Sieger heran.

Nun wurde Santa Ana Lane allerdings schon mehrfach von den Favoriten in die Schranken gewiesen und es erschien er unwahrscheinlich, dass er im Gruppe 1 Sir Rupert Clarke Stakes gegen Scales Of Justice order Theanswermyfriend hätte bestehen können. aber genau das schaffte Santa Ana Lane. Später Sprint, etwas langsam in Gang gekommen, dann aber den Front Runner Mr Sneaky geblitzt und fast mit einer Länge Vorsprung gewonnen.

Dementsprechend traute man ihm zwei Monate später in Ascot im Winterbottom Stakes deutlich mehr zu als der sechste Platz, allerdings war es doch auch ein schweres Rennens und alles andere als einfach, weder von der Taktik noch von den Umständen her, denn das Feld war dicht besetzt und Santa Ana Lane wurde praktisch überrannt. Das war der letzte Start im Jahr 2017 und sie kehrte erst im April in Caulfield wieder zurück zur Renntrecke, wobei er sich beim zweiten Rennen in der neuen Saison im Mckay Stakes schon auf den dritten Rang verbessern konnte. Das Rennen war durchaus gut besetzt, und Santa Ana Lane war als klarer Außenseiter gestartet, zeigte aber deutlich bessere Form als gedacht und setzte nur zwei Wochen später seine Formkurve im Darley Goodwood weiter fort. Das Rennen war klar das härteste, welches er im letzten halben Jahr absolviert hat, konnte aber einen Schock landen und gewann mit über 1.2 Längen Vorsprung vor dem Rest des Feldes

Santa Ana Lane fand innen spät im Rennen einen Durchgang an der Innenseite und dann beschleunigte er immens, um trotz hohen Gewichts ie Führenden noch zu überhilen und das Rennen für sich zu entscheiden. Auch die Plätze 2-4 wurden von Außenseitern wie Missrock oder I’ll Have A Bit besetzt, aber ein Gruppe 1 Sieg ist ein Gruppe 1 Sieg und ein Sieg im Darley Goodwood ist ein Sieg in einem der härtesten Rennen der australischen Saison. Zudem legte Santa Ana Lane mit einem Sieg im Stradbroke einen Monat später noch einmal nach und schlug dieses Mal erneut souverän Super Cash und Champagne Cuddles

Wieder war er ideal auf der Innenbahn platziert und beschleunigte hervorragend aus der Mitte der Bahn heraus und lies dem Rest des Feldes keine Chance. Nach zwei Siegen in einigen der schwersten Gruppe 1 Rennen des Landes gönnte sich Santa Ana Lane eine Pause von drei Monten, um in Caulfield im September im Gruppe 3 Sambor Heath sein Debüt zu feiern. Die neue Saison lief noch nicht so richtig, aber Santa Ana Lane zeigte Hinweise auf die Form aus dem letzten Jahr und lief gegen Ball Of Muslce und Voodoo Lad ein gutes Rennen, auch wenn es nicht zum Sieg reichte.
Spright

Die Form von Santa Ana Lane hat nach Siegen im Premiere Stakes und dem VRC Sprint Classic im Seppelt Newmarket Handicap einen ziemlichen Dämpfer bekommen, betrachtet man diese Niederlage allerdings etwas näher, kann man argumentieren, dass sein Gewicht zu hoch war um mit den anderen Sprintern noch mitzuhalten. Santa Ana Lane hatte sich im Mittelfeld positioniert und hatte aus diesem heraus zum Schlusssprint angesetzt, hatte aber mit dem hohen Gewicht nicht genug Zug um an die Führenden heran zu kommen und musste sich im Endeffekt mit einem fünften Platz zufrieden geben, nicht weit hinter den entsprechenden Siegern. Er hatte es allerdings schon geschafft das Stradbroke Handicap im Jahr 2018 auf schwerem Boden zu gewinnen und konnte dann im Gruppe 1 Aquis Smith Plate wieder voll aufspielen und locker mit fast vier Längen Vorsprung gewinnen. Keiner hatte eine Chance ihn einzuholen und Santa Ana Lane bewies über die 1200m, dass er zu den besten Startern in Australien gehört.

Nun genaugenommen ist er 2018/2019 der beste Sprinter des Jahres, und den Preis gibt es nicht umsonst!

Nach solch einem Triumph machte Santa Ana Lane zum ersten Mal den Weg nach Hong Kong, wo er im Gruppe 1 The Chairman’s Sprint Prize  auflief, der mit gut 16 Millionen HKD dotiert ist und die besten Starter aus Asien anlockt – was es zu einem extrem harten Rennen macht, in dem Santa Ana Lane zusammen mit Beat The Clock als Favorit auflief. Das Rennen war allerdings dann am Ende doch zu stark besetzt und Santa Ana Lane musste sich klar geschlagen geben, was aber nach der längeren Winterpause bis zum Giglai Stakes in Flemington im Oktober vergessen war. Ein Sprinter des Jahres würde sich schließlich sicher erholen können, und das erste Rennen nach der längeren Pause war durchaus gelungen.

Zwar gelang es Sunlight noch mit einem starken Schlusssprint Santa Ana Lane auf Abstand zu halten, der holte aber den zweiten Platz und starte in das stark besetzte The Everest als Favorit.

 


31.08.2019 – Caulfied – New Zealand Stakes – Pick – Nicht Alizee, Nicht Black Heart Bart

Pferderennen in Australien

08:50 New Zealand Stakes – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.400 m  |  Preisgeld: 1.000.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis weich

Alizee: Die Sepoy Tochter von B. Cummings begann ihre Karriere im Jahr 2017 im Februar auf dem Kurs in Randwick über 1000m  und legte einen vierten Platz ab, war aber trotzdem gut genug um danach gleich auf Gruppe 3 Ebene zu starten. Schließlich war ihre Zucht nicht günstig und sie verhielt sich bei ihrem Debüt auch schon recht gut, legte aber gegen die hoch gehandelte Tulip auf Gruppe 3 Ebene Magic Night Stakes noch einen drauf und belegte einen soliden zweiten Platz, nicht weit hinter der Siegerin.

Danach ging es im Gruppe 3 Widden Stakes als Co Favoritin an den Start, konnte aber über die 1100m nicht überzeugen und gönnte sich danach eine viermonatige Pause, bevor sie im The Everest Is Coming Handicap wieder auflief. Das war eine ihrer leichteren Übungen bis dato, auch wenn sie ein recht hohes Gewicht stemmen musste in jenem Rennen. Trotzdem lieferte die Favoritin in jenem Rennen und gewann relativ unangefochten mit knapp einer Länge Vorsprung, bevor sie im Gruppe 2 Silver Shadow Stakes gegen die hoch gehandelten Formality und Champagne Cuddles antrat. In jenem Rennen lieferte sie sich ein hartes Duell mit den beiden anderen Favoritinnen, konnte aber auf den letzten der 1200m nicht mehr den letzten Nacken auf die Siegerin gut machen und musste sich in ihrem auf dem Papier härtesten Rennen bisher mit einem guten zweiten Platz zufrieden geben.

Nur zwei Wochen später startete sie dann im Gruppe 2 Furious Stakes, wo sie gegen die selben Konkurrentinnen erneut antreten musste, dieses Mal allerdings nicht den besten Lauf erwischte und sich mit einer halben Länge Rückstand  ins Ziel einlief. Dieses Mal hatte sie keine Chance um den Sieg mitzulaufen und auch nicht gerade gute Entschuldigungen für den etwas abgeschlagenen Platz, so dass sie über 200m mehr im Gruppe 2 Tea Rose Stakes als klare Außenseiterin in Champagne Cuddles oder Tulip galt – aber dieses Mal absolut überzeugen konnte. Der Lauf war sauber und mehr als überzeugend, und beim nächsten Aufeinandertreffen mit Champagne Cuddles im Gruppe  1 Flight Stakes galt Alizee dann auch als Favoritin – und schickte die Konkurrentin auch klar auf den zweiten Platz. Sie fand ihren Weg in der Mitte der Bahn und beschleunigte an den anderen Konkurrenten vorbei für einen klaren Sieg

Alizee startete noch einmal in einem Rennen im Jahr 2017 und zwar im Gruppe 1 Thousand Guineas, schaffte dort aber nur einen dritten Platz als Favoritin und beendete damit das Jahr auf einem kleinen Abwärtstrend.

Nach nur vier Monaten kam sie aber schon wieder auf die Rennstrecke zurück und bestritt im Gruppe 2 Tab Light Fingers Stakes ihr nächstes Rennen als Favoritin – hatte dort aber alle Hände voll zu tun die beiden anderen Verfolgerinnen auf Abstand zu halten, denn Skumookh saß ihr nur eine Nase im Genick.

Einen Monat später lief sie dann im Gruppe 1 Premium Surround Stakes, wo sie wieder als Favoritin startete, aber wieder keine wirkliche Lücke in der Mitte fand und auf einem sechsten Platz ins Ziel einlief. Im Gruppe  1 Coolmore Classic noch im selben Monat war das Niveau noch einmal deutlich höher und dieses Mal lag ihr abgeschlagener Platz nicht nur an der fehlenden Lücke, sondern an der fehlenden Klasse um gegen die anderen Konkurrentinnen in dem stark besetzten Feld zu bestehen.

Im Gruppe 2 Vinery Stakes, dem dritten Rennen im März 2018, kam Alizee wieder nicht wie gewünscht in Gang und der Rückstand auf die Siegerin war trotz des vierten Platzes mit über 5 Längen ziemlich deutlich. Trotz der zwei eher enttäuschenden Rennen in Folge startete Alizee nur zwei Wochen später im Gruppe 1 Coolmore Legacy Stakes, wo ihr auf Grund ihrer vorangegangenen Leistungen nicht als Favoritin galt – gerade auch gegen die Männer – aber dieses Mal schoss die Stute in der Mitte der Bahn wieder heran und gewann unangefochten ihr letztes Rennen für sechs Monate.

Erst kurz vor Weihnachten startete Alizee noch einmal, dieses Mal im Christmas Classic über die kürzere Distanz von 1200m, wo sie erneut gewann. Im Gruppe 2 Expressway Stakes gewann sie dann auch noch

Im Gruppe 2 Expressways Stakes rollte sie das kleine, aber sehr gut besetzte Feld erneut von hinten auf und auch das Gruppe 1 Yulong Futurity Stakes hielt für sie keine Schrecken bereit

Hier kam sie drei bis vier tief in die Zielgerade und begann ihren Schlusssprint, aber die Außenseiterin Malaguerra wollte einfach nicht von der Front weichen und die beiden lieferten sich ein sehr ansehnliches Duell über die letzten Meter, welches Alizee knapp für sich entscheiden konnte.

Gegen bessere Konkurrenz im All Star Mile auf Gruppe 1 Ebene in Flemington lief Alizee danach ebenfalls ein gutes Rennen, konnte die Meile aber dieses Mal nicht so gut bewältigen wie letztes Jahr im Gruppe 1 Coolmore Legacy Stake und kam am Ende „nur“ auf einen vierten Platz und auch beim nachfolgenden The Star Doncaster Plate gelang es ihr nicht, sich mit ihrem späten Sprint auf einen der vorderen Plätze vorzukämpfen, sondern musste einsehen, dass sie am heutigen Tag den Anschluss an die Spitzengruppe nicht würde halten können. Alizee kam am Ende nur auf einem sehr abgeschlagenen 17ten Platz ins Ziel, lies sich davon aber nicht entmutigen und startete nur eine Woche später im Gruppe 1 Coolmore Legacy Stakes, in welchem sie das Jahr zuvor brillieren konnte. Zwar lief sie auch hier ein hervorragendes Rennen, konnte aber nicht an den Erfolg aus dem letzten Jahr anknüpfen und kam am Ende auf einem soliden sechsten Platz ins Ziel.

Alizee gönnte sich danach eine kleine Pause über den australischen Winter und kam im Gruppe 2 Smithfield Rsl Missile Stakes zurück zur Rennstrecke und erlief sich dort einen sehr komfortablen Sieg, auch wenn die Marge am Ende nur einen Nacken betrug. Die kürzere Distanz von nur 1200m lag Alizee deutlich mehr als die lange Distanz zuvor und Hugh Bowman ritt sie sehr selbstbewusst und hätte sicher noch mehr aus seiner Stute rausholen können

Heute wird es wieder davon abhängen, ob Alizee ihre Lücke zum Schlusssprint findet oder nicht, aber sie hat sicher exzellente Chancen hier wieder unter die ersten drei zu schieben. In einem großen Feld würde ich aber von ihr eher Abstand nehmen, gerade auch auf weicherem Boden

 

Black Heart Bart: Der Blackfriars Sohn hat sich in seiner Karriere bisher einen Namen als 1400m Spezialist gemacht, der über diese Distanz seine mit Abstand besten Leistungen erbracht hat und immer gefährlich ist, wenn er wieder über diese Distanz startet. Klar, er hat sich auch über andere Distanzen versucht, aber dort niemals so brillant war wie über die 1400m und leidet seit einiger Zeit an einer Formschwäche, hat sich aber immer wieder gefährlich nah an den Siegern platzieren können. Ist er nach der langen Pause in Form oder nicht? Das wird wohl hier der entscheidende Faktor sein

Allerdings ist Black Heart Bart auch nicht nur ein Spezialist für die 1400m, sondern hat auch eine Vorliebe für verschiedene Kurse wie zum Beispiel Ascot. Seine Bilanz bisher kann sich durchaus sehen lassen, auch wenn Ausbeute an Siegen sich in dem letzten Jahr immer mehr verflüssigt hat und er nun auf den ersten Sieg seit 2016 wartet – trotzdem, der Hengst von Darren Weir ist ein Phänomen, gerade über die Sprintdistanzen und seine seine Paradedistanz von 1400m – Platzgeld ist auch hier wieder drin

Dabei dauerte es nach seinem Debüt im Jahr 2013 acht Rennen, bis er sein erstes Rennen gewinnen konnte. Schon da hatte er sich aber in einer ganzen Reihe von 100k$ Listed Rennen platzieren können und der Sieg in seinem Maidenrennen war lediglich Makulatur, um endlich einen Sieg im Formbuch zu haben. Über 1400m hätte er dann im Asian Beau Stakes fast seinen ersten Gruppe 3 Sieg erringen können, musste sich aber bis zum November 2014 gedulden, bis er im Carbine Club Stakes seinen ersten Sieg auf Listed Niveau feiern konnte. Es folgte ein Sieg in einem Handicap und eine etwas enttäuschende Platzierung im R.s. Crawford Stakes, bevor er Anfang 2015 vier 100-120k$ Rennen in Folge gewinnen konnte, über die Distanzen von 1000-1400m. Dies sollte zeigen, wohin sich Black Heart Bart in den nächsten Jahren entwickeln sollte und ihm gelang im Oktober 2015, fast ein Jahr nach dem zweiten Platz im Carbine Club Stakes, endlich sein erster Gruppe 3 Sieg im Northerly Stakes in Ascot. Er lies gleich einen zweiten Gruppensieg folgen, dieses Mal im Gruppe 2 Lee Steere Stakes, was ihm für seinen ersten Start in einem Gruppe 1 Rennen im nachfolgenden Boag’s Premium-Railway Stakes als chancenreichen Außenseiter auflaufen lies. Er kam auch tatsächlich als vierter gleichauf mit dem Drittplatzierten ins Ziel, konnte diese Leistung im Kingston Town Classic Anfang Dezember 2016 aber nicht wiederholen. Bei diesem Start lief allerdings einiges falsch und keine zwei Wochen später konnte er sich im Gruppe 2 C.b. Cox Stakes auf einen zweiten Platz hinter den klaren Favoriten Delicacy vorkämpfen.

2016 gelang ihm dann der Durchbruch mit einem zweiten Platz im Gruppe 1 Lexus Newmarket, wobei der Sieger The Quaterback nur einen Nacken Vorsprung vor ihm hatte und der Favorit Chautauqua über eine halbe Länge Rückstand auf die beiden hatte. Es folgte ein Vorbereitungssieg im Gruppe 3 Mypunter Victoria Stakes vor dem Start im Gruppe 1 Darley Goodwood , wo er als Favorit startete und Under The Louve und Supido auf die ausbezahlten Plätze verwies. Under The Louvre bekam seine Revanche im Gruppe 1 Aami Stradbroke, wobei er nur mit einem Kopf Vorsprung bestehen konnte und Black Heart Bart etwas Pech bei seinem Schlusssprint hatte. Über seine Lieblingsdistanz in Caulfield gewann er im August 2016 das Memsie Stakes am Ende souverän, im Diva Stakes im September 2016 verlor er dann aber über eine Länge auf Palentino, die Meile ist allerdings auch keine ideale Distanz für ihn. Trotzdem startete er im Underwood Stakes über 1800m auf Gruppe 1 Niveau mit großem Erfolg denn He Or She und Lucia Valentina hatten keine Chance gegen ihn, Winx war im Caulfield Stakes eine Nummer zu groß und 2040m waren im Cox Plate dann endgültig zu viel des Guten.

Nach drei Monaten Pause verlor Black Heart Bart gegen Malaguerra im Browns Sawdust & Shavings Australia Stakes recht deutlich, holte aber auch auf den letzten Metern deutlich auf, über die 1400m statt der 1200m hätte Black Heart Bart daher vermutlich sogar gewonnen. Diesen Eindruck bestätigte er im C.F. Orr Stakes über seine Paradedistanz und er schlug dieses Mal Malguerra bequem auf einen sechsten Platz, während Turn Me Loose und Ecuador das verfolgende Feld anführten. Der Sieg im nachfolgenden Futirity war denkbar knapp und er gönnte sich danach erst einmal eine längere Pause um im Darley Goodwood wieder fit auflaufen zu können, was ihm aber misslang. Er lief auf der Zielgeraden klar um den Sieg mit, konnte aber auf den letzten Metern das Tempo nicht mehr ganz mitgehen und viel ein wenig ab. In Eagle Farm lief er auf schwerem Boden im Kingsford Smith Stakes auf, was aber bei diesen Bodenbedingungen erwartungsgemäß misslang und auch der Lauf auf weichem Boden im P.B. Lawrence Stakes misslang. Die beiden Starts waren allerdings auf weichem Boden und der Lauf im nachfolgenden Memsie Stakes war mit einem zweiten Platz schon wieder deutlich besser. Vega Magic besaß auf den letzten 300m aber einfach den besseren Kick und war auf und davon und auch der Lauf im Maybke Diva Stakes war alles andere als vom Glück verfolgt: Er wurde weit außen im Feld einsortiert und fand nie den Weg an die Innenbahn, was ihm jedes Mal wertvolle Meter in der Kurve kostete und am Ende vermutlich auch dafür sorgte, dass er mit Humidor nicht mehr mitgehen konnte.

Im Underwood Stakes kämpfte er beherzt um seinen Platz, nachdem er früh von seinem Jockey angetrieben wurde, um vom außen liegenden Draw nach innen zu ziehen und mit den Führenden mitzugehen. Zu allem Überfluss verlor er auch noch ein Hufeisen und war auf der Zielgeraden kaum eine Gefahr für Gailo Chop, Single Gaze und Bonneval.

Dann kam der viel zitierte Lauf im Railway Stakes 2017, wo er der Welt wieder einmal zeigen konnte, was in ihm steckt. In dem hoch dotierten Rennen waren aber keine Gegner der höchsten Klasse angetreten, allerdings konnten sich Great Shot und Tom Melbourne schon mehrfach in Black Type Rennen positiv hervorheben und die 1600m waren keine sichere Bank für Black Heart Bart. zudem waren die 59KG mehr Gewicht, als jemals ein anderer Starter hatte tragen müssen. Black Heart Bart lief aber wie ein Traum und setzte sich im Mittelfeld fest, schob sich auf der Zielgeraden in die Mitte der Bahn und damit ins Freie, beschleunigte und zog an den Führenden Great Shot heran, mit dem er die Ziellinie fast zeitgleich überschritt. Great Shot hatte dabei gut und gerne 5,5KG weniger Gewicht zu tragen und auch Tom Melbourne, Variation, Material Man und Ponamu, die auf den Plätzen 3-6 dichtauf folgten, trugen alle mindestens vier Kilo weniger mit sich rum. Trotzdem war Black Heart Bart der Starter, der die Blicke auf den letzten Metern auf sich zog und der sich den historischen Erfolg mehr als verdient hätte.

Great Shot, der Black Heart Bart im Railway Stakes noch knapp schlagen, musste im nachfolgenden Kingston Town Classic nun vom selben Gewicht aus starten, was auch für Tom Melbourne (+4KG), Material Man (+6KG), Ponamou (+6KG), Gatting (+6KG) All Our Roads, Cosmic Storm und Silverstream galt . Die meisten der Konkurrenten aus dem Railway Stakes hätten mit dem zusätzlichen Gewicht keine Chance gegen einen Back Heart Bart haben sollen, der in der selben Form aufläuft, aber gegen Ende des Jahres schien Black Heart Bart des Rennens müde zu sein und konnte vom hinteren Bereich des Feldes einfach nicht seinen altbekannten Geschwindigkeitsschub präsentieren. So blieb ein enttäuschender neunter Platz und leichte gesundheitliche Probleme, die erst mit einer langen Pause und viel Training zu Hause behoben werden konnten. Sein Debüt im neuen Jahr gab er dann erst im Juli 2017, wo er auf Gruppe 3 Ebene gegen Gegner antrat, die auch gut und gerne in einem Gruppe 1 Rennen hätten auflaufen können.

Nach der langen Pause war Black Heart Bart noch nicht ganz fit und fiel erneut gut 5 Längen hinter dem Rest des Feldes zurück, während Vega Magic auf den letzten Metern seinen Verfolgern mit 3 Längen davonsprinten konnte.

Black Heart Bart blieb in Caulfield, wo er sich das nächste schwierige Rennen in Form des Gruppe 2 Sir John Monash Stakes suchte. Das 1400m Rennen hätte ihm auf dem Papier liegen müssen, dieses Mal war es aber das große Feld und der viele Verkehr, der ihm beim Sprint auf die Führenden Probleme bereitete. Rechts wie links schossen die Pferde an ihm vorbei, während Black Heart Bart nie so richtig in Gang kommen wollte, obwohl man ihm zu Gute halten muss, dass er beständig noch an Boden gutmachen konnte – wenn auch viel zu langsam.

Black Heart Bart lief im Gruppe 1 Memsie Stakes nach der Winterpause auf, aber seine Winterpause war äußerst knapp bemessen und nicht länger als zwei Wochen, so dass er nicht gerade erholt in das Rennen ging. 1400m sind wie schon so oft geschrieben seine Idealdistanz, aber auch dieses Mal feuerte Black Heart Bart nicht aus allen Rohren und konnte seinen prägnanten Schlusssprint nicht zeigen. Im Gruppe  1 Makybe Diva Stakes  nur zwei Wochen später musste  er über 200m mehr ran undmit Konkurrenten wie Humidor und Kemetari im Feld gelang es Black Heart Bart wie zu erwarten nicht, für Gefahr beim Schlusssprint zu sorgen. Auch über noch einmal 200m mehr im 1800m Hyland Race Stakes in Caulfield nur zwei Wochen später scheiterte Black Heart Bart deutlich an der Distanz, was kein Wunder war, schließlich war dies auch das dritte Rennen innerhalb eines Monats.

Aber auch dass solte seinen Trainer L. Smith nicht davon abhalten, Blakc Heart Bart nur zwei Wochen später schon wieder auf die Rennstrecke zu schicken, aber auch die Leistung im Aquis Toorak Handicap über die Meile lies zu wünschen übrig. Heute soll es also nach der längeren Winterpause über die ideale Distanz zurück zur Form gehen – allerdings hat Black Heatr Bart nach einer Pause nicht unbedingt immer überzeugen können und er scheint seine besten Zeiten auch hinter sich zu haben.


10.08.2019 – Rosehill – Smithfield Rsl Missile Stakes – Pick: Alizee

Pferdewetten News

05:40 Smithfield Rsl Missile Stakes – Gruppe 2

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Für 4jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.200 m  |  Preisgeld: 200.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras

Alizee: Die Sepoy Tochter von B. Cummings begann ihre Karriere im Jahr 2017 im Februar auf dem Kurs in Randwick über 1000m  und legte einen vierten Platz ab, war aber trotzdem gut genug um danach gleich auf Gruppe 3 Ebene zu starten. Schließlich war ihre Zucht nicht günstig und sie verhielt sich bei ihrem Debüt auch schon recht gut, legte aber gegen die hoch gehandelte Tulip auf Gruppe 3 Ebene Magic Night Stakes noch einen drauf und belegte einen soliden zweiten Platz, nicht weit hinter der Siegerin.

Danach ging es im Gruppe 3 Widden Stakes als Co Favoritin an den Start, konnte aber über die 1100m nicht überzeugen und gönnte sich danach eine viermonatige Pause, bevor sie im The Everest Is Coming Handicap wieder auflief. Das war eine ihrer leichteren Übungen bis dato, auch wenn sie ein recht hohes Gewicht stemmen musste in jenem Rennen. Trotzdem lieferte die Favoritin in jenem Rennen und gewann relativ unangefochten mit knapp einer Länge Vorsprung, bevor sie im Gruppe 2 Silver Shadow Stakes gegen die hoch gehandelten Formality und Champagne Cuddles antrat. In jenem Rennen lieferte sie sich ein hartes Duell mit den beiden anderen Favoritinnen, konnte aber auf den letzten der 1200m nicht mehr den letzten Nacken auf die Siegerin gut machen und musste sich in ihrem auf dem Papier härtesten Rennen bisher mit einem guten zweiten Platz zufrieden geben.

Nur zwei Wochen später startete sie dann im Gruppe 2 Furious Stakes, wo sie gegen die selben Konkurrentinnen erneut antreten musste, dieses Mal allerdings nicht den besten Lauf erwischte und sich mit einer halben Länge Rückstand  ins Ziel einlief. Dieses Mal hatte sie keine Chance um den Sieg mitzulaufen und auch nicht gerade gute Entschuldigungen für den etwas abgeschlagenen Platz, so dass sie über 200m mehr im Gruppe 2 Tea Rose Stakes als klare Außenseiterin in Champagne Cuddles oder Tulip galt – aber dieses Mal absolut überzeugen konnte. Der Lauf war sauber und mehr als überzeugend, und beim nächsten Aufeinandertreffen mit Champagne Cuddles im Gruppe  1 Flight Stakes galt Alizee dann auch als Favoritin – und schickte die Konkurrentin auch klar auf den zweiten Platz. Sie fand ihren Weg in der Mitte der Bahn und beschleunigte an den anderen Konkurrenten vorbei für einen klaren Sieg

Alizee startete noch einmal in einem Rennen im Jahr 2017 und zwar im Gruppe 1 Thousand Guineas, schaffte dort aber nur einen dritten Platz als Favoritin und beendete damit das Jahr auf einem kleinen Abwärtstrend.

Nach nur vier Monaten kam sie aber schon wieder auf die Rennstrecke zurück und bestritt im Gruppe 2 Tab Light Fingers Stakes ihr nächstes Rennen als Favoritin – hatte dort aber alle Hände voll zu tun die beiden anderen Verfolgerinnen auf Abstand zu halten, denn Skumookh saß ihr nur eine Nase im Genick.

Einen Monat später lief sie dann im Gruppe 1 Premium Surround Stakes, wo sie wieder als Favoritin startete, aber wieder keine wirkliche Lücke in der Mitte fand und auf einem sechsten Platz ins Ziel einlief. Im Gruppe  1 Coolmore Classic noch im selben Monat war das Niveau noch einmal deutlich höher und dieses Mal lag ihr abgeschlagener Platz nicht nur an der fehlenden Lücke, sondern an der fehlenden Klasse um gegen die anderen Konkurrentinnen in dem stark besetzten Feld zu bestehen.

Im Gruppe 2 Vinery Stakes, dem dritten Rennen im März 2018, kam Alizee wieder nicht wie gewünscht in Gang und der Rückstand auf die Siegerin war trotz des vierten Platzes mit über 5 Längen ziemlich deutlich. Trotz der zwei eher enttäuschenden Rennen in Folge startete Alizee nur zwei Wochen später im Gruppe 1 Coolmore Legacy Stakes, wo ihr auf Grund ihrer vorangegangenen Leistungen nicht als Favoritin galt – gerade auch gegen die Männer – aber dieses Mal schoss die Stute in der Mitte der Bahn wieder heran und gewann unangefochten ihr letztes Rennen für sechs Monate.

Erst kurz vor Weihnachten startete Alizee noch einmal, dieses Mal im Christmas Classic über die kürzere Distanz von 1200m, wo sie erneut gewann. Im Gruppe 2 Expressway Stakes gewann sie dann auch noch

Im Gruppe 2 Expressways Stakes rollte sie das kleine, aber sehr gut besetzte Feld erneut von hinten auf und auch das Gruppe 1 Yulong Futurity Stakes hielt für sie keine Schrecken bereit

Hier kam sie drei bis vier tief in die Zielgerade und begann ihren Schlusssprint, aber die Außenseiterin Malaguerra wollte einfach nicht von der Front weichen und die beiden lieferten sich ein sehr ansehnliches Duell über die letzten Meter, welches Alizee knapp für sich entscheiden konnte.

Gegen bessere Konkurrenz im All Star Mile auf Gruppe 1 Ebene in Flemington lief Alizee danach ebenfalls ein gutes Rennen, konnte die Meile aber dieses Mal nicht so gut bewältigen wie letztes Jahr im Gruppe 1 Coolmore Legacy Stake und kam am Ende „nur“ auf einen vierten Platz und auch beim nachfolgenden The Star Doncaster Plate gelang es ihr nicht, sich mit ihrem späten Sprint auf einen der vorderen Plätze vorzukämpfen, sondern musste einsehen, dass sie am heutigen Tag den Anschluss an die Spitzengruppe nicht würde halten können. Alizee kam am Ende nur auf einem sehr abgeschlagenen 17ten Platz ins Ziel, lies sich davon aber nicht entmutigen und startete nur eine Woche später im Gruppe 1 Coolmore Legacy Stakes, in welchem sie das Jahr zuvor brillieren konnte. Zwar lief sie auch hier ein hervorragendes Rennen, konnte aber nicht an den Erfolg aus dem letzten Jahr anknüpfen und kam am Ende auf einem soliden sechsten Platz ins Ziel.

Alizee gönnte sich danach eine kleine Pause über den australischen Winter und kommt hier gegen Gegner zurück, die sie sicher schlagen kann wenn sie in Form ist

Le Romain: Der Hard Spun Sohn startet für seinen Trainer Kris Lees und dieser hatte 2016 seinen damals vierjährigen Wallach so richtig durchstarten lassen. Nach drei Starts im Herbst 2015 ging es mit Teilnahmen im Eskimo Prince Stakes und dem Gruppe 2 Crc Hobartville Stake gleich in die Black Type Rennen und er hat sich bis auf Aussetzer in zwei Gruppe 1 Rennen, namentlich dem Rosehill Guineas und dem Tab Epsom hervorragend geschlagen. Im Tab Epsom verlor er auf Hauraki zu viel Distanz, hatte taktisch aber eigentlich einen idealen Lauf und es lag vermutlich auch nicht an der ausgeweiteten Distanz von 1600m, dass Le Romain am ersten Oktober 2016 nicht seine Bestform hatte zeigen können. Denn über die Meile hatte er im selben Jahr schon das Randwick Guineas gewinnen können und lies nicht einmal vier Wochen nach dem Tab Epsom einen Sieg über 1600m im Cantala Stakes auf dem Kurs in Flemington folgen.  Nach dem zweite Gruppe 1 Erfolg seiner Karriere gönnte er sich eine Pause vom November bis Februar 2017, wo er im Gruppe 3 The Chi-X Stake in Randwick einen knappen Sieg über Big Money erringen konnte.

Im Gruppe 1 George Ryder Race konnte er im März zwar erwartungsgemäß nicht mit der Wunderstute Winx mithalten und kam gut sieben Längen hinter dem Phänomen ins Ziel, schlug aber immerhin noch den Rest des Feldes um mindestens eine Länge und das beinhaltet Chautauqua, der ja danach auch zu Form wieder zurückfand. Den Start von Le Romain im The Star Doncaster Mile kann man ignorieren, wurde er doch durch seinen Jockey in diesem Rennen zu lange an einem kritischen Timing zurückgehalten und die Fehleinschätzung kostete ihm das Rennen, denn danach war er einfach abgehängt. In den etwas leichter besetzten Rennen wie dem Gruppe 1 All Aged Stakes sowie dem Gruppe 2 Missile Stakes holte Le Romain als Favorit je einen zweiten Platz und musste im Makybe Diva Stakes einsehen, dass er derzeit schlicht nicht Bestform war. Seit September pausierte Le Romain, und der fehlende Vorbereitungslauf machte sich im Galaxy Sunshine Plate auch bitter bemerkbar. Nach kurzem guten Lauf setzte die Ermüdung zu schnell ein un Le Romain konnte sich nicht an die Sieger herantasten, dafür lief er im Darley T J Smith Stakes eines seiner besten Rennen seit langem und konnte bis auf die letzten Meter mit In Her Time und Redzel mithaltten, Im Schweppes All Aged Stakes setzte er noch einmal einen Drauf und gab dem klaren Favoriten Trapeze Artist, der zuvor das Darley T J Smith Stakes mit Leichtigkeit gewonnen hatte, einiges zu tun:

Der Lauf von der Front tat ihm sichtlich gut und mit einem ähnlichen provokanten Ritt konnte er auch im Kirin Doomben 10000 einen hervorragenden dritten Platz erringen. English stahl allen die Show als sie auf dem weichem Boden auf der Ziellinie eine Länge gut machte und Redzel und Le Romain auf Abstand halten konnte, nur Impending schaffte es noch Boden gut zu machen.

Drei Monate später lief er im County Plate auf und konnte sich gegen Siege Of Quebec locker durchsetzen und der Vorsprung von über einer Länge war mehr, als man vorher gedacht hätte. Die gute Form konnte er zwei Wochen später im Tramway Stakes nicht fortsetzen, aber mit gut 1,6 Längen Rückstand war das Rennen zumindest bis zum Ende hin offen – was es danach im Gruppe 1 White Stakes leider nicht war, lief doch die mittlerweile in Rente gegangene Wunderstute Winx mit auf und lies die Konkurrenz mit 4 Längen Vorsprung alt aussehen.

Le Romain behielt die großen Rennen im Auge und startete danach im The Everest gegen Redzel und Trapeze Artist, die aber beide sich locker von Le Romain absetzen konnten und nicht in Gefahr liefen, von ihm und den anderen Verfolgern noch eingeholt zu werden.

Weiter ging es in Flemington, wo Le Romain über die Meile im Kennedy Mile startete und dort entgegen der Erwartungen ganz vorne und um den Sieg mit. Nur eine halbe Länge trennte ihn am Ende von Best Of Days, den er auf der Zielgeraden sogar schon überholt hatte.

Im Expressway Stakes danach belegte er gegen Alizee einen weiteren zweiten Platz nach drei Monaten Pause und kam damit gut in das Jahr 2019, bevor er seine gute Form mit einem vierten Platz im All Star Mile noch einmal untermauern konnte.

Im Gruppe 2 The Star Doncaster Plate kam er nicht in Gang und hatte nicht viel Glück in dem Rennen, so dass man den neunten Platz in dem starken Rennen gerne ignorieren kann. Heute hat er die Chance wieder etwas Preisgeld hinzuzuverdienen

Invincible Gem

Best Of Days

Rosehill – 31.03.2018 – Vinery Stud Stakes – Pick: Bring Me Roses EW

Pferderennen in Australien

07:10 Vinery Stud Stakes – Gruppe 1

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Für 3jährige Pferde  |     |  Distanz: 2.000 m  | Preisgeld: 500.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras

Das Vinery Stud Stakes, welches zuvor auch als das Storm Queen Stakes bekannt war, wird unter den „Set Weight“ Regeln gelaufen und alle Starterinnen tragen daher das selbe Gewicht: Als erstes Grade 1 Rennen des Tages bringt und das Vinery Stud Stakes mit seinen 500.000AUD an Preisgeld schon einmal richtig in Fahrt und wird uns wohl auch Auskunft über die Chancen einiger Teilnehmer am Australien Oaks geben, ist dieses Rennen doch eines der besten Vorbereitungsrennen für das über 2400m gelaufene Oaks.

Für das auf Fillys beschränkte Vinery Stud Stakes gibt es eine ganze Reihe von Vorbereitungsrennen, die von den Teilnehmerinnen hier besucht worden und die in der Vergangenheit gute Einschätzungen für dieses Rennen geliefert haben. Der Fokus auf dieses Rennen ist nur logisch, ist es doch eines der wenigen Rennen, welches nur für Fillies offen ist und so ein Starterfeld aus dem ganzen Land anzieht. Das Kewney Stakes, Coolmore Classic oder das Randwick Guineas sind gute Indikatoren für dieses Rennen – nur hat keine der Favoritinnen aus diesem Rennen in dieser Saison eines dieser Rennen gewonnen oder dort platziert.

Wer kein Interesse an der Einschätzung der einzelnen Starter hat, geht einfach zum Fazit und der Kurzzusammenfassung am Ende!

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