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Analyse

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Ascot – 19.01.20189 – Clarence House Chase – Pick: Altior

Pferderennen in England

16:35  Clarence House Chase – Gruppe 1

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Für 5jährige und ältere Pferde | Distanz: 3.371 m | Preisgeld: 150.000 GBP
Jagdrennen | Geläuf: Gras | Boden: gut bis weich

Altior hat sich eine nette Gelegenheit gesucht um

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29.12.2018 – Leopardstown – Ryanair Hurdle – Pick: Melon

Pferderennen in Irland

15:30 Ryanair Hurdle – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 3.219 m  |  Preisgeld: 125.000 EURHürdenrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis weich  |  Platz-Regeln: 2 Plätze @ 1/4 Quote
Ein weiteres Rennen welches sehr interessante Implikationen für das Cheltenham Festival geben sollte. Ist Melon komplett fit? Wie ist Sharjah drauf, und schafft Supasundae seinen Fluch von Platzierungen los zu werden.

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Leopardstown – 28.12.2018 – Savills Chase – Pick: Road To Respect

Pferderennen in Irland

16:00 Savills Chase – Gruppe 1

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Für 5jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 4.828 m  |  Preisgeld: 175.000 EURJagdrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote
Shattered Love hat sich schon hervorragend aus der Sommerpause zurück gemeldet, aber er wird gegen Road To Respect und Monalee sich redlich mühen müssen, udn auch Disko ist sicher nicht zu verachten heute.

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Kempton – 26.12.2018 – King George VI Chase – Pick: Bristol De May / Thistlecrack EW

Pferderennen in England

16:05 King George VI Chase – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde | | Distanz: 4.828 m | Preisgeld: 225.000 GBP | Jagdrennen | Geläuf: Gras | Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

Das King George VI Chase lockt wie jedes Jahr eine ganz Reihe von hervorragenden Chasern an und die Rennpferde, die heute hier gegeneinander antreten, haben alle das Festival in drei Monaten fest im Blick – und werden hier die Rangordnung unter sich ausmachen. Wir beobachten das Rennen mit Interesse verfolgen und gerade Might Bite muss beweisen, dass er nicht komplett außer Form ist.

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Hong Kong – Sha Tin – 09.12.2018 – Hong Kong Mile – Pick: Beauty Generation

Pferderennen International

08:50 Hong Kong Mile – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.600 m  |  Preisgeld: 25.000.000 HKDFlachrennen  |  Geläuf: Gras

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Hong Kong – 09.12.2018 – Hong Kong Vase – Pick: Waldgeist

Pferderennen International

07:00 Hong Kong Vase – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 2.400 m  |  Preisgeld: 20.000.000 HKDFlachrennen  |  Geläuf: Gras

 

Das Hong Kong Vase lockt wie jedes Jahr einige hervorragende Starter aus der gesamten Welt an

 Zu den einzelnen Startern:

Eagle Way: Der More Than Ready Sohn von Trainier Jamie More ist nun wirklichkein Neuling mehr in diesem Geschäft und kann sich mit reichlich Erfahrung auf dem Kurs in Hong Kong rühmen, nachdem seine Karriere ursprünglich einmal in Australien begonnen hatte. Dort dauerte es eine Weile bevor er so richtig in Gang kam und seinen erster Sieg in einem Maidenrennen verzeichnen konnte. Insgesamt fünf Versuche dauerte es im Jahr 2015 bis er seinen ersten Sieg erringen konnte, aber mit dem Schritt hoch auf die 1600m schlug dann gleich ein Trippel zu Buche, und das in 65$k Rennen, Nach einer kleinen Pause ging es dann langsam aber stetig im Niveau bergauf und er bestritt seine ersten Gruppenrennen, unter anderem im Gruppe 3 Antec Gunsynd Classic oder dem Mittys Rough Habit Plate, mit durchaus respektablen Ergebnissen. Im Grand Prix Stakes im Mai schaffte er dann einen hervorragenden zweiten Platz im Grand Prix Stakes hinter Makintosh. Das war ein Rennen,welches er auf dem Papier niemals hätte gewinnen dürfen und der zweite Platz war ein wirklicher Achtungserfolg, den er danach im Gruppe 1 Queensland Derby noch einmal toppen konnte. Dort, über die 2400m auf dem Kurs in Eagle Farm, war es Eagle Way der als Außenseiter wieder allen die Schow stehlen konnte und am Ende mit fast zwei Längen gewann.

Nach dem besten Rennen seiner Karriere gönnte er sich noch einmal sechs Monate Pause und wechselte nach Sha Tin in Hong Kong, den zweiten Abschnitt seiner Karriere angehend und mit noch größeren Zielen vor Augen. So startete er unter anderem im The Hong Kong Classic Mile über die Distand von 1600m, dann im The Hong Kong Classic Cup  über 1800m. Mehr Distanz liegt ihm immer und so schaffte er dort einen gut bezahlten vierten Platz, nur eine halbe Läge hinter dem Gruppe 1 Sieger Seasons Bloom.

Im Hong Kong Derby 2017 schaffte er gegen Rapper Dragon und Pakistan Star, die schon im letzten Rennen gegen ihn gewonnen hatten, keinen Stich und musste sich mit einem etwas undankbaren sechsten Platz zufrieden geben, und auch im traditionell gut besetzten The Sa Sa Ladies‘ Purse schaffte er danach keinen Stich zu landen. Danach begab er sich in das The Hong Kong Vase im Dezember 2017m euben Rebbeb pver 2400m , welches jedes Jahr hervorragende Pferde aus der ganzen Welt anzieht, so musste sich Eagle Way mit Higjland Reel, Talsimanic und Kiseki herumschlagen, was am Ende in einem achten Platz resultierte.

Nach nun drei Niederlagen in Folge konnte Eagle Way mit dem Glücke der Fleißigen im The January Cup auf Gruppe 3 Ebene einen erneuten Achtungserfolg feiern, wenn auch auf niedrigerem Niveau. Er bleib aktiv und startete nur einen Monat später im Februar und startete im Gruppe 3 The Centenary Vase , wo er allerdings nur auf einem dritten Platz beenden konnte. Vielleicht hätte ihm eine Pause gut getan, aber sein Trainer sollte ihm im Jahr 2018 konsequent mindestens einmal im Monat in ein Black Type Rennen schicken.

Es folgten logische Niederlagen im The Gold Cup, dem The Queen Mother Memorial Cup, dem Champions & Chater Cup oder auch dem  The Celebration Cup, aber auch Achtungserfolge mit einem zweiten Platz im The Happy Valley Vase oder dem The Audemars Piguet QE II Cup waren dabei. Im Mai bekam Eagle Way nach zwei Starts in einem Monat und der klaren Niederlage im Champions & Chater Cup endlich die verdiente Pause, die er im Oktober im The Celebration Cup beendete. Die Konkurrenz in jenem Rennen war erneut ziemlich hart, für ein Gruppe 3 Rennen mit sehr vielen Gruppe 1 besetzt, die kurzen Prozess mit ihm machten.  Davon wenig beeirt nahm er seinen Weg zur Sha Tin Trophy und dort konnte Eagle Way erneut überraschend mit einem dritten Platz gutes Preisgeld für seinen Trainer einsammeln konnte. Niemand hatte Eagle Way mit seiner dreistelligen (!) Quote auf dem Schirm, am Ende schaffte er es aber, den dritten Platz gegen Pakistan Star mit einer Länge Vorsprung zu verteidigen. Mit diesem Achtungserfolg ging es für ihn in das The Sa Sa Ladies‘ Purse Anfang November, welches er auch schon letztes Jahr bestritten hatte, dieses Mal schnitt er mit einem dritten Platz aber schein deutlich besser ab als im letzten Jahr. Wieder betrug der Rückstand gut zwei Längen auf den Sieger, nur dieses Mal war es Time Warp der ihm auf der Zielgeraden davonschnellte, der eigentliche Favorit Glorious Forever konnte dabei überraschend aber nur mit einem zweiten Platz vorlieb nehmen und auch Pakistan Star floppte in jenem Rennen.

Dementsprechend war der dritte Platz von Eagle Way war dementsprechend eine ziemlich gute Leistung einem chaotischen Rennen doch ziemlich gut, mit einem Sieg im Gruppe 2 The Bochk Jockey Club Cup Mitte November gegen Werther und Glorious Forver hätte wohl trotzdem niemand gerechnet.

Eagle Way fand den Weg zwischen den Pferden und sprintete an die Front, wo sich weder Werther noch Pakistan Star oder Exultant sich halten konnten, stattdessen setzte sich Eagle Way sogar noch mit einer Länge von ihm ab und gewann eines seiner größten Rennen. Das hier ist noch einmal eine ganz andere Hausnummer, aber ein bisschen Platzgeld kann man ihm hier immer zutrauen.

Exultant: Der Teofilo Sohn von Trainer A. Cruz gewann im dritten Versuch sein erstes Rennen und konnte sich danach im Gruppe 1 The Hong Kong Classic Mile auf einen vierten Platz vorkämpfen. Das Rennen war allerdings nur der Auftakt für das Gruppe 1 The Hong Kong Classic Cup, wo er als Favorit auflief und mit einem zweiten Platz durchaus zu überzeugen wusste. Auch im The Hong Kong Derby schaffte er hinter dem Sieger des Classic Cup Siegers Singapore Sling einen dritten Platz. Mit zwei solchen Platzierungen auf höchstem Niveau in zwei der härtesten Rennen für die jungen Starter hatte Exultant sich fest an der Spitze seines Jahrgangs etabliert, auch wenn der Start im The Kowloon Cup ein wenig an seiner Form kratzte.

Im Mai machte er diesen kleinen Aussetzer aber mit einem Kantersieg im The Queen Mother Memorial Cup auf Gruppe 3 Ebene mehr als wett. So konnte er die angetretene Konkurrenz rund um Orawn Baba und Eagle Way mit mindestens sechs Längen schlagen und sich damit zum Hauptkonkurrenten von Pakistanz Star im Gruppe 1 Champions & Chater Cup aufgeschwungen.

Die beiden hatten einen guten Kampf gegeneinander, aber am Ende konnte sich der Favorit mit fast zwei Längen durchsetzen, Exultant hatte den zweiten Platz aber sicher unter den Hifen und schien mit den 2400m keinerlei Probleme zu haben, auch nicht gegen bessere Pferde.

Das Gruppe 3 The Premier Plate danach war reine Formsache und wurde von ihm auch als solche behandelt. Im Sha Tin Trophy auf Gruppe 2 Ebene war er danach gegen die gestandenen Gruppe 1 Sieger Beauty Generation oder Singapore Sling klarer Außenseiter, schnitt aber mit seinem fünften Platz am Ende besser ab als von ihm erwartet worden war. Das gab ihm auch gegen den in letzter Zeit stark auflaufenden Glorious Forever eine Chance, aber erneut musste er sich mit gut zwei Längen geschlagen geben, Time Warp und Glorious Forever liefen an jenem Tag einfach zu stark auf.

Exultant konnte eine Zeit mithalten, strich dann aber erwartungsgemäß die Segel, auch weil er mit 59,3KG sehr schwer unterwegs war. Mit deutlich besserem Gewicht gleichauf mit Eagle Way konnte sich Exultant dann an Eagle Way hinankämpfen, diese Form hat aber den kleinen Schönheitsfehler, dass Eagle Way im letzten Rennen 3 KG leichter unterwegs war und nun unter schlechteren Bedingungen was das Gewicht anbelangt immer noch die Nase vorn hatte

Lys Gracieux: Die Heart’s Cry Tochter kommt nach ihrem größten Erfolg bisher hierher, was ihr natürlich Chancen gibt sich auch in diesem Rennen am Ende weit vorn zu platzieren.

Sie begann ihre Karriere im Jahr 2016 und war kurz nach ihrem Debüt auf Gruppe 3 Ebene im The Artemis Stakes erfolgreich. Sie war eine der besten ihres Jahrgangs und war damit natürlich für die Classics des jeweiligen Jahrgangs gebucht. So platzierte sie sich im The Hanshin Fillies auf Gruppe 1 Ebene hinter Sould Stirring, was ein starkes Stück Form war, schließlich konnte sich die Konkurrentin kurz darauf das The Tulip Sho in dominanter Weise.

Beide machten sich dann auf zum Japanese 1000 Guineas, wo sie auf den Rest der vielversprechenden Konkurrenten des aktuellen Jahrgangs trafen. Lys Gracieux schaffte einen hervorragenden zweiten Platz hinter dem Sieger Reine Minoru, der als klarer Außenseiter gestartet war und auch danach nie wieder ein solches Rennen laufen konnte. Soul Stirring und Lys Gracieux belgeten die Plätzte 2 und 3 und bewiesen im Rest der Saison, dass das Guineas sehr wohl ein guter Indikator für die Form der restlichen Saison ist.

Lys Gracieux schaffte etwa noch Platzierungen im Rose Stakes oder ein hervorragender zweiter Platz in dem stark besetzten Gruppe 1 The Shuka Sho, womit sie das Jahr 2017 erfolgreich beendete. Lys Gracieux gewann bei ihrem Debüt im neuen Jahr das Gruppe 3 The Tokyo Shimbun Hai. Der Sieg war überzeugend und der Weg ins Gruppe 2 Hanshin Himba Stakes war damit vorprogammiert, allerdings konnte sie erneut ihrer klaren Favoritenrolle nicht gerecht werden un kam am Ende nur auf einem dritten Platz ins Ziel, was ihrer Form aber keinen Abbruch tat. Sie hatte kein leichtes Rennen in diesem großen Feld und sie startete immer noch als Favoritin im The Victoria Mile, welches mit Konkurrentinnen wie Aerolithe oder Admire Lead ziemlich stark besetzt war, Sie konnte wieder überzeugen indem sie sich einen zweiten Platz sichern konnte. Nur die Außenseiterin Jour Polaire schaffte es sich vor der Favoritin ins Ziel zu schieben, allerdings war es dermaßen knapp, dass man nicht sagen konnte wer von beiden als erstes über die Ziellinie gegangen war, da musste das Foto entscheiden.

Nach diesem hervorragenden Start blieb sie im stärker besetzten The Yasuda Kinen auf einem achten Platz zurück, aber selbst der Favorit Suave Richard hatte kein Glück in diesem Rennen.  Da Lys Gracieux langsam Ermüdungserscheinungen zum Vorschein brachte beendete sie die Saison und ging in die Smmerpause, die sie mit einem Start im The Fuchu Himba Stakes im Oktober beendete. Das Rennen war gegen Deidre stets spannend, auch wenn am Ende schon wieder eine andere Konkurrentin die Nase vorn hatte. Deidre war allerdings auch als Favoritin gestartet und mit dem Sieg im The Shuka Sho 2017 hatte sie schon einmal eine hervorragende Form vorgelegt. Dann ging es in den The Queen Elizabeth 2 Cup, wo Crocosmia das Tempo setzte und das Feld für Lys Gracieux auseinaderzog. Lys Gracieux gab Gas und mit dem Tempowechsel konnte keine der anderen Konkurrentinnen mitgehen, am Ende gewann sie unter Joao Moreira ungefährdet ihr erstes Gruppe 1 Rennen. Hier hat sie nochmal eine ganz andere Konkurrenz gegen sich und es wird ein spannendes Rennen – Preisgeld sollte ihr aber sicher sein.

Mirage Dancer: Der Frankel Sohn von Sir Michael Stoute ist einer der vielversprechenden Gäste aus dem Ausland die hier den weiten Weg nach Asien auf sich genommen haben. Mirage Dancer ist mit seinen vier Jahren noch sehr jung, kann sich aber trotzdem auf die Teilnahme an einigen sehr guten Rennen rühmen. Nachdem er sein Maidenrennen gewonnen hatte, ging es unter anderem gegen Benbatl im Hampton Court Stakes in Royal Ascot und gegen Cracksman im Gruppe 2 Great Voltigeur Stakes , beides kurz aufeinander. Das waren beides Rennen gegen einige der besten Konkurrenten des Jahrgangs, was die Niederlagen von Mirage Dancer erträglicher macht, aber trptzdem waren die Margen mit 12 Längen und mehr in einem 2300m Rennen doch sehr deutlich ausgefallen, wenig überraschend war es dann so, dass er auch nur noch ein Rennen in der Saison 2017 absolvierte, einem Doncaster Conditions Stakes auf Klasse 2 Ebene, also deutlich geringer als das, was er zuvor so versucht hat. Daher lief er über die erweiterten 2000m auch als Favorit auf, scheiterte aber erneut deutlich und die Pause bis zum nächsten Jahr kam nur recht.

Er kam dann ein Jahr später im Mai 2018 zurück und ging im Buckhounds Stakes als zweiter Favorit hinter dem haushohen Favoriten Barsanti an den Start. Der Favorit konnte am Ende auch bestehen, hatte aber wesentlich mehr zu tun als eigentlich erwartet worden wäre, Mirage Dancer schien in der neuen Saison mit einer stärkeren Leistung aufwarten zu können als im letzten Jahr und schien in der Winterpause einiges gelernt zu haben. Das konnte er dann danach im Tapster Stakes unter Beweis stellen, wo er mit gut drei Längen Vorsprung gewann, was aber im Endeffekt auch so von ihm erwartet worden war. Er ging danach erneut zum Kurs in Royal Ascot, wo er letztes Jahr schon einige Versuche hatte, aber auch dieses Jahr ging es über die 2000m im Wolferton Stakes nicht ganz nach Plan und in dem großen Feld musste sich Mirage Dancer am Ende mit einem fünften Platz zufrieden geben.

Sofort darauf ging es im Gruppe 2 Princess Of Wales Stakes aber wieder ein wenig bergauf und er konnte sich einen guten zweiten Platz sichern, war aber auch als Favorit gestartet, was den Erfolg ein wenig bitter macht, schließlich war der Sieger Best Solution nicht einmal als einer der Hauptkonkurrenten gehandelt worden. Danach ging es in das Gruppe 3 Glorious Stakes beim Glorious Goodwood Festival, wieder als Favorit wie im letzten Rennen, dieses Mal aber mit besserem Abschluss. Das Rennen war ein leichtes für Mirage Dancer und es schien als ob er langsam in die Form kommen würde, die von seiner Zucht und seinem Trainer eigentlich schon längst hätte durchberechen müssen. Er machte sich auf nach Newbury, wo er das Gruppe 3 Dubai Legacy Cup Stakes gegen Young Rascal bestritt, und das Duell hielt was es versprach – die beiden duellierten sich lange und hart auf der Zielgeraden und Young Rascal gewann am Ende nur knapp mit einem Kopf Vorsprung. Das Rennen hier und heute ist eine ganz andere Hausnummer und es wäre ein kleines Wunder wenn er hier gewinnen könnte.

Pakistan Star: Der Shamardal Sohn von Trainer Anthony S. Cruz begann seine Karriere im Jahr 2016 und war seitdem extrem aktiv. Schon in seinem ersten Jahr, in welchem er im Juli erst sein erstes Rennen absolvierte, lief er in insgesamt sechs Rennen auf, von denen er drei gewinnen konnte. Als Jahresabschluss gewann er mit fast drei Längen Vorsprung die The Griffin Trophy über 1400m und sackte dabei fast zwei Millionen Hong Dollar ein, direkt im Januar 2017 ging es ungehindert weiter in der The Hong Kong Classic Mile, wo er als einer der  Favoriten gehandelt wurde.

Das Rennen war allerdings noch etwas zu hart für ihn und Rapper Dragon, Seasons Bloom und Beauty Generation teilten sich die ersten drei Plätze, mit Pakistan Star auf dem fünften Platz dahinter. Seine Leistungen in diesem Rennen waren trotz des fünften Platzes allerdings alles andere als schlecht gewesen, so dass der Versuch über die 1800m im The Hong Kong Classic Cup im Februar durchaus logisch erschien, die zusätzliche Distanz stand im Verdacht Pakistan Star bei seinem Wiedersehen mit Rapper Dragon und Seasons Bloom helfen zu können, und so war es dann am Ede auch

Rapper Dragon gewann als haushoher Favorit das Rennen wie erwartet, allerdings kam Pakistan Star auf dem zweiten Platz hinter ihm in Ziel und hatte den dritten Seasons Bloom fest im Griff. Wie es so oft in Hong Kong der Falls st begegneten sich die Protagonisten immer wieder in den nächsten Monaten, Pakistan Star hatte im Frühjahr 2017 aber ein persönliches Hoch gefunden und konnte sich auch im März im gut besetzten und sehr gut dotierten Hong Kong Derby 2017 einen zweiten Platz hinter Rapper Dragon sichern und damit Beauty Generation und Seasons Bloom auf die Plätze drei und vier verbannen. Pakistan Star schien für die 2000m gemacht zu sein und blieb den längeren Distanzen auch erst einmal treu und startete im QE II Cup einen Monat später sogar als einer der Favoriten. Der eigentliche Favorit Wetrher enttäuschte seine Fans mit einem knappen dritten Platz, aber auch Pakistan Star musste sich Neorealism geschlagen geben, der sich den Sieg knapp in einem dramatischen Finish mit unter einer halben Länge sichern konnte.

Pakistan Star gönnte sich danach eine zweimonatige Pause und kehrte im Gruppe 3 The Premier Plate wieder zurück und hätte das Rennen eigentlich nach Belieben dominieren müssen, schaffte es aber nicht über den letzten Platz hinaus zu kommen. Diese Leistung zusammen mit einer leichten Verletzung waren Grund genug die hohe Taktung im Jahr 2017 nicht aufrechtzuerhalten und sich bis zum Februar 2018 zu verabschieden, wo er sich mit dem Gruppe 1 The Gold Cup gleich einen richtig schweren Einstand gesucht hatte.

Die Quittung folgte mit einem vierten Platz auf dem Fuße, aber die Distanz von knapp über einer Länge hinter dem Sieger war für den ersten Versuch in sieben Monaten schon eine sehr gute Leistung, was ihm im Rapper Dragon Handicap im März eine Favoritenrolle zusicherte. Dort scheiterte er allerdings zum Teil an seinem hohen Gewicht, zum Teil an der Distanz von 1600m die ihm nachweislich nicht so liegt wie die 2000m . Auch im The Chairman’s Trophy auf Gruppe 2 Ebene scheiterte er danach über die Distanz von 1600m und es war danach der logische Schritt wieder auf die Gruppe 1 Ebene über 2000m im The Audemars Piguet QE II Cup  zurückzukehren.

Der Schritt machte sich mit einem souveränen 3 Längen Sieg gegen Gold Mount mehr als bezahlt, auch wenn die 2018er Variante des The Audemars Piguet QE II Cup eine recht schwach besetzte Angelegenheit war.

Pakistan Star kam direkt hinter dem Temposetzern hervor und sprintete dem Rest des Feldes davon, was ihn zum klaren Favoirten des Champions & Chater Cup einen Monat später machte. Kein Wunder, die Konkurrenz betsand zu weiten Teilen uas den Pferden, die er schon zuvor hatte schlagen können und Pakistan Star sicherte sich den zweiten Gruppe 2 Sieg seiner Karriere innerhalb von einem Monat.

Wie im letzten Jahr legte Pakistan Star nach dem Mai eine längere Pause ein, die er im Oktober in der Sha Tin Trophy beendete. Beauty Generation hatte zu diesem Zeitpunkt aber bereits ein Formhoch erreicht udn dominierte die 1600m Rennen zu dieser Zeit schon nach Belieben, so dass Pakistan Star mit seiner Niederlage und dem vierten Platz noch ganz gut bedient war.

Aber auch im Gruppe 3 The Sa Sa Ladies‘ Purse verlief es nicht besser und er musste sich sogar auf den letzten Platz zurückziehen, nachdem Time Warp das Tempo auf der Zielgerade gesetzt hatte und Pakistan Star das Tempo der anderen nicht mitgehen konnte. Pakistan Star hatte offensichlich seine Form aus dem Frühjahr komplett verloren, denn auch wenn die Buchmacher ihn nun im dritten Rennen in Folge, dem The Bochk Jockey Club Cup , gute Chancen ausrechneten, scheitere er wieder mit klarem Rückstand und einem vorletzen Platz.

Waldgeist: Der Galileo Sohn startet für den französischen Erfolgstrainer Andre Fabre und ist im Besitz des Gestüt Ammerland, welches ihn nun durch die gesamte Welt in die besten Rennen die sie finden können zu schicken, und das durchaus mit Erfolg. Waldgeist ist eine der aktuellen Erfolgsgeschichten der deutschen Zucht, aber kein ganz einfacher Zeitgenosse. Trotzdem, seine Geschichte liest man immer wieder gerne:

Nach einem gewonnenen Debüt im September 2016 lies er zwei Rennen darauf einen Sieg im Gruppe 1 Critérium de Saint-Cloud über Best Solution und Capri folgen und beendete somit seine Saison 2016 etwas überraschend mit einem Sieg auf Gruppe 1 Ebene.

Im Mai 2017 kehrte er dann im Gruppe 2 Prix Greffulhe wieder, war aber offensichtlich noch nicht ganz fit und unterlag Reccoletos deutlich mit zwei Längen. Nur einen Monat später startete er im Gruppe 1 Prix du Jockey Club in Chantilly und traf dort erneut auf Reccoletos und den klaren Favoriten und nun mehrfachen Gruppe 1 Sieger Brametot. Dieser hatte es schwer, Waldgeist auf den letzten 50m noch einzuholen und zu überholen, schaffte es aber am Ende doch noch mit einem Kopf, was Waldgeist nur knapp die zweite Überraschung in einem Gruppe 1 Rennen in weniger als einem Jahr verdarb.. Der Lauf von Waldgeist war überragend und gab duchaus Hoffnungen gegen die Hausmacht von Aiden O’Brien im Irish Derby, am Ende langte es allerdings nur für einen vierten Platz hinter Capri, Cracksman und Wings Of Eagles. Alle drei platzierten nahmen ihm am Ende über eine Länge ab, wobei Waldgeist 400m vor dem Ziel noch augenscheinlich mitten im Rennen um Platz 1 stand, dann aber auf den letzten 150m das Tempo nicht mehr mitgehen konnte und die Sieger ziehen lassen musste. Es mag durchaus am guten Untergrund gelegen haben, dass es im Irish Derby nicht laufen wollte und Waldgeist ist auf weichem Boden zu ganz anderen Leistungen fähig, darüber täuscht auch sein zweiter Platz im Cumberland Lodge Stakes nach drei Monaten Pause in Ascot nicht hinweg. Waldgeist sah wieder ca. 400m vor dem Ziel nach dem sicheren Sieger aus und lief noch mit milden Druck von seinem Jockey, während der Rest schon in voller Fahrt war, kam dann selbst unter Druck und lies den erwarteten Boost vermissen. Stattdessen driftete er zu Danehill Kodiak in die Mitte der Bahn und zog gleichauf mit dem Konkurrenten zum Ziel, um mit einer Nase zu scheitern.

Auch beim nächsten Start im Herbst 2017 wollte es einfach noch nicht so richtig rund laufen für Waldgeist. Der weiche Boden war eigentlich ideal im Grossen Preis von Bayern 2017, aber wieder einmal zeigte Guignol, warum man ihm als Front Runner nicht zu viel Leine lassen wollte und siegte über die besten Starter, die Deutschland zu diesem Zeitpunkt zu bieten hatte.

Nach der verdienten Winterpause kehrte Waldgeist im Prix d’Harcourt im April 2018 zurück zu den Galopprennen, musste aber auf schwerem Untergrund über ungewohnt eund nicht gerade ideale 2000m mit einem vierten Platz vorlieb nehmen. Er bleib auf dem Kurs in Longchamp, bekam aber im Prix d’Hédouville auf Gruppe 3 Ebene nicht nur leichtere Konkurrenz, sondern auch schnelleren Boden und 400m mehr Distanz, was alles in allem für eine stark gesteigerte Leistung und einem weiteren Gruppensieg führte.

Kein Wunder also, dass er auf dem präferierten weichem Boden beim Grand Prix de Chantilly mit drei Längen über Dschingis Secret dominieren konnte und auch Way To Paris auf die Bretter schickte, der im Prix d’Hédouville noch deutlich näher an ihm dran war.

Die Erfolgsgeschichte setzte sich im Juli im Grand Prix de Saint-Cloud auf Gruppe 1 Ebene weiter fort, als er auf gut bis weichem Boden Coronet und Salouen knapp schlagen konnte. Andre Fabre hatte sich schon mehrfach geäußert, dass er seinen Starter eigentlich nicht auf schnellem oder guten Boden starten lassen möchte und auf Regen wartet, und Regen ist das, was Waldgeist  im Vorfeld des Prix F vermutlich hätte brauchen können, aber aufgrund des Jahrhundertsommer ist es natürlich auch in Frankreich trocken und Waldgeist musst du wohl oder übel auf guten Boden starten, wenn er vor den großen Rennen heute im Arc noch mal ein Trainingsrennen absolvieren wollte .   Alle Sorgen des Trainers und seine Fans konnte Waldgeist allerdings in dem Rennen selbst komplett zerstreuen als er die Führung übernahmen und bis zum Ende des Rennens nicht. Waldgeist marschiert und marschiert und marschierte an der Front des Rennens nach Belieben und keine Konkurrenten selbst unsere Pick Talismanic  konnte sich nicht mehr an den von Spanner herantasten,  ganz so als wollte Waldgeist ein für alle mal beweisen dass alles geredet darum dass er weichen Untergrund bräuchte um seine Bestform zu zeigen völlig an den Haaren herbei gezogen wäre

Dann kam der Arc und ein sehr guter vierter Platz hinter der Favoritin Enable, die das Rennen wieder einmal fest im Griff hat. Der Arc war Enables größter Triumph. aber dann nahmen beide noch die größten Rennen in Amerika ins Auge und machten sich zum Breeders Cup Turf auf.

Wieder war es Enable, die das Rennen dominierte und Walgeist musste sich mit einem abgeschlagenen Platz zufrieden geben

Waldgeist ist und bleibt eines der besten französischen Pferde welches derzeit noch aktiv ist, hat sich hier allerdings wieder ein äußerst schweres Rennen rausgesucht und ist in seinen letzten Rennen von Enable jeweils ziemlich deutlich eingenordet worden. Der erneute Wechsel der Kontinente hat sicher seinen Charm und wenn er sich hier von seiner besten Form zeigen kann, könnte er auf die Siegerstraße zurückkehren.

Pferdewetten-online.info Einschätzung:

Als Sieger des Bokh Jockey Club hatte wohl niemand Eagle Way auf dem Schirm, aber Eagle Way fand den Weg zwischen den Konkurrenten und sprintete an die Front, wo sich weder Werther noch Pakistan Star oder Exultant sich halten konnten, stattdessen setzte sich Eagle Way sogar noch mit einer Länge von ihm ab und gewann eines seiner größten Rennen. Das hier ist noch einmal eine ganz andere Hausnummer, aber ein bisschen Platzgeld kann man ihm hier immer zutrauen. Mit deutlich besserem Gewicht gleichauf mit Eagle Way konnte sich Exultant dann an Eagle Way hinankämpfen, diese Form hat aber den kleinen Schönheitsfehler, dass Eagle Way im letzten Rennen 3 KG leichter unterwegs war und nun unter schlechteren Bedingungen was das Gewicht anbelangt immer noch die Nase vorn hatte

Waldgeist ist und bleibt eines der besten französischen Pferde welches derzeit noch aktiv ist, hat sich hier allerdings wieder ein äußerst schweres Rennen rausgesucht und ist in seinen letzten Rennen von Enable jeweils ziemlich deutlich eingenordet worden. Der erneute Wechsel der Kontinente hat sicher seinen Charm und wenn er sich hier von seiner besten Form zeigen kann, könnte er auf die Siegerstraße zurückkehren.

Für Mirage Dancer ging es im Herbst in das Gruppe 3 Glorious Stakes beim Glorious Goodwood Festival, wieder als Favorit wie im letzten Rennen, dieses Mal aber mit besserem Abschluss. Das Rennen war ein leichtes für Mirage Dancer und es schien als ob er langsam in die Form kommen würde, die von seiner Zucht und seinem Trainer eigentlich schon längst hätte durchberechen müssen. Er machte sich auf nach Newbury, wo er das Gruppe 3 Dubai Legacy Cup Stakes gegen Young Rascal bestritt, und das Duell hielt was es versprach – die beiden duellierten sich lange und hart auf der Zielgeraden und Young Rascal gewann am Ende nur knapp mit einem Kopf Vorsprung. Das Rennen hier und heute ist eine ganz andere Hausnummer und es wäre ein kleines Wunder wenn er hier gewinnen könnte.

 

 


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