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Die wichtigsten Galopprennen in der Woche vom 04.11.2019 – 10.11.2019

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Die wichtigsten Galopprennen in der Woche vom  04.11.2019 – 10.11.2019

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Deutschland
Krefeld
10 November 2019 Herzog Von Ratibor-Rennen G3
Japan
Kyoto
10 November 2019 Queen Elizabeth II Cup G1
Uruguay
10 November 2019 Clasico Brasil G3
USA
Churchill Downs
09 November 2019 Commonwealth Turf S. G3
England
Wincanton
09 November 2019 The Unibet Elite Hurdle Race G2
09 November 2019 The Rising Stars Novices‘ Steeple Chase G2
Australien
Flemington
05 November 2019 G1
05 November 2019 Maybe Mahal Stakes G3
05 November 2019 Ottawa Stakes G3
07 November 2019 VRC Oaks G1
07 November 2019 Red Roses Stakes G3
07 November 2019 Maribyrnong Plate G3
09 November 2019 Emirates Stakes G1
09 November 2019 VRC Sprint Classic G1
09 November 2019 Matriarch Stakes G2
09 November 2019 VRC Queen Elizabeth Stakes G3
09 November 2019 Chatham Stakes G3
Ascot
09 November 2019 Lee Steere Stakes G2

02.11.2019 – Santa Anita – Breeder’s Cup Distaff – Pick: Blue Price

Pferderennen in den USA

00:00 Breeders‘ Cup Distaff – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.818 m  |  Preisgeld: 2.000.000 USDFlachrennen  |  Geläuf: Sand  |  Boden: schnell  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote
MIDNIGHT BISOU /4j S
Stats: (1 – 1 – 1 – 1 – 1) / Gewicht: 56,2 kg
Jockey: Mike E. Smith / Trainer: Steven Asmussen
Die Midnight Lute Tochter hat dieses Jahr das erste Mal mit einem Sieg im Santa Ysabel Stakes auf dem Kurs in Santa Anita gegen Thirteen Squared so richtig ins Gespräch gebracht.

Die Konkurrentin hatte sich hinter der Führenden Spring Lilly einsortiert und diese dann auf den letzten dreihundert Metern beim einbiegen in die Zielgerade unter Druck gesetzt. Gleichzeitig zog allerdinsg auch Midnight Bisou an und zog unter mildem Druck von Jockey Mike Smith gleich. Dabei musste Smith nie zur Peitsche greifen sondern konnte Midnight Bisou mit einen soliden Griff an den Zügeln dazu bewegen, sich an Thirteen Squared  vorbeizudrücken. Tyler Baze auf Thirteen Squared erkannte schnell, dass er Midnight Bisou nicht schlagen kann und nahm sein Pferd etwas zurück, war aber trotzdem weit vor Spring Lilly im Ziel.

Zuvor hatte Midnight Bisou schon das Santa Ynez Stakes unter einem ähnlichen Ritt locker gewonnen, über die kürzere Distanz hatte Smith die Peitsche dieses Mal aber einsetzen müssen, um den mehrere Längen betragenden Vorsprung herauszuholen.

Danach ging es zum Duell mit den derzeit besten Stuten Amerikas im Santa Anita Oaks und wieder konnte Midnight Bisou ihre Rolle als Favoritin zusammen mit der Erfahrung auf diesem Kurs geltend machen. Auf dem leicht aufgeweichten Kurs lief sie auf der Zielgeraden auf der dritten Bahn von innen gesehen an Spectator und Thirteen Squares vorbei, die sich die Innenbahn gesichert hatte. Dabei musste Mike Smith nicht mal Vollgas geben um die Konkurrentinnen locker hinter sich zu lassen. Trotzdem sprangen am Ende des selbstbewussten und ruhigen Ritts am Ende über locker vier Längen heraus.

Nach diesem erneuten sehr überzeugenden Lauf ging es für Midnight Bisou noch weiter im Niveau hinauf und sie visierte das Longines Kentucky Oaks in Chruchill Downs an. In diesem Saisonhighlight für die jungen Stuten lief Midnight Bisou wieder als Favoritin auf, dieses Mal aber nur knapp, denn eine andere herausragende Stute, Monomy Girl, hatte ebenfalls ihren Weg nach Churchill Downs gefunden.

Die beiden sollten auf dem Papier das Rennen komplett unter sich ausmachen und die Welt rund um die Pferderennen schaute gespannt auf das Duell, welchesvon gutem Wetter und trockenem Boden begleitet wurde. Midnight Bisou wurde beim verlassen der Ställe ein wenig in die Zange genommen und hatte etwas wenig Raum, was sie etliche Längen schon am Anfang des Rennens kostetet. Die Hauptkonkurrentin hingegen hielt sich an der Front des Feldes und hatte freie Bahn beim Einbiegen in die Zielgerade, was ihr auch den Sieg sicherte. Dabei flog Midnight Bisou noch in der Mitte der Bahn am gesamten Feld vorbei, was ihr einen extrem respektablen dritten Platz sicherte.

Ziemlich genau einen Monat später startete Midnight Bisou dann im Mother Goose Stakes und gewann das Rennen gegen Co-Favoritin Road To Victory extrem locker. Ihr Jockey Mike Smith musste nicht einmal zur Peitsche greifen um seine Stute mit mehreren Längen Vorsprung ins Ziel zu navigieren.

Dann traf sie im Coaching  Club American Oaks das erste Mal auf Monomy Girl in diesem Sommer, und verlor relativ deutlich gegen die als gleichwertig gehandelte Konkurrentin. Auch im Alabama Stakes hatte Midnight Bisou so ihre Probleme und konnte sich damit ihrer Favoritenrolle nicht erfreuen, dabei hatte sie lle Chancen auf den Sieg gehabt

Das erneute Duell der beiden in Philadelphia im Cotillion Stakes verlief für Midnight Bisou eigentlich nicht nach Plan, den Monomy Girl schob sich wieder vor ihr durchs Ziel, behinderte die Konkurrentinnen aber und so wurde nachträglich Midnight Bisou als Siegerin gekürt

Und damit ging es in den Breeders‘ Cup Distaff, in dem sie wie im letzten Rennen gegen Monomy Girl ran musste, was sich im Gegensatz zum Cotillion Stakes allerdings als schwere Aufgabe erwies und Monomy Girl konnte sich auf der Zielgeraden schon viel zu weit absetzten, als das die anderen Konkurrenten sich noch an sie hätten herankämpfen zu können. Wow Cat lief ein hervorragendes Rennen und kam als zweite ins Ziel, aber Midnight Bisou musste sich mit einem sehr knappen dritten Platz gegen Blue Price zufrieden geben – keine schlechte Leistung, aber auch definitiv schlechter als gedacht und gewollt zu diesem Zeitpunkt.

Die Pause die man Midnight Bisou nach der langen Pause gönnte war mit nur zwei Monaten recht kurz und so starte die mehrfache Gruppe 1 Siegerin bereits im Januar wieder im Houston Ladies Classic Stakes, welches sie natürlich unangefochten gewann.

Sie blieb bei der Route über die etwas einfacheren Rennen wie dem Azeri Stakes auf Gruppe 2 Ebene, schien sich aber zunächst nur in Oaklawn Park akklimatisieren zu wollen um dann im Gruppe 1 Apple Blossom Handicap wieder nach den großen Ehren greifen zu wollen -was ihr als Favoritin trotz Höchstgewicht in einem sehr spannenden Duell mit Espace Clause gelang, die sich bis zur Ziellinie einfach nicht abhängen lassen wollte und die letzten 100m Kopf an Kopf mit Midnight Bisou lief, die sich nur mit einem Nacken gegen die Außenseiterin behaupten konnte.

Im Ogden Phipps Stakes lief es dann schon eher nach Plan als Midnight Bisou am Innengeländer genau beim Einbiegen in die Zielgerade die nötige Lücke finden konnte und sich dann locker mit nur wenig Druck gegen Come Dancing durchsetzen konnte. Das war ein sehr dominanter Lauf gegen die Favoritin und Midnight Bisou schien ein neues Formhoch gefunden zu haben, auch wenn man den Pflichtsieg im Molly Pitcher Stakes auf Gruppe 3 Ebene kaum als Test werten kann.

Im Gruppe 1 Personal Ensign Stakes war Midnight Bisou wieder nur zweiter Fav. gegen die Favoritin Elate, die sich mit Midnight Bisou ein Duell lieferte wie man es sich als Fan nicht besser hätte wünschen können. Elate legte vor und Midnight Bisou musste sich sputen, um an die Hufe der Favoritin wieder heran zu kommen und als sie das schaffte, wollte keine von beiden auch nur einen Zentimeter nachgeben. Das ging so bis zur Ziellinie, wo Midnight Bisou dann die sprichwörtliche Nase vorn hatte.

Auch im Beldame Stakes musste sich Midnnight Bisou im September zunächst dem ernsten Angriff von Wow Cat erwehren, hatte dann aber 100m vor dem Ziel das Feld im Griff und konnte sich eines weiteren Gruppe 2 Sieges erfreuen.

Die letzten Siege waren alle ein wenig knapp, dafür kommt Mike Smith wieder zurück in den Sattel – was ein Plus ist!

 

BLUE PRIZE /6j S
(1 – 1 – 3 – 2 – 3) / Gewicht: 56,2 kg
Jockey: Joe Bravo / Trainer: Ignacio Correas, IV

Die Pure Prize Tochter läuft meist ein wenig unter dem Radar, hat sich aber mit einem hart erkämpften Sieg gegen Elate im Gruppe 1 Juddmonte Spinster Stakes über 1818m zu Recht ins Gespräch gebracht – denn auch wenn das Rennen nur mit fünf Startern besetzt war, mangelte es in diesem Rennen nicht an Talent und der Sieg gegen die haushohe Favoritin war ein weiteres Ausrufezeichen in der Form von Blue Prize – die das selbe Rennen schon im Jahr zuvor hatte gewinnen können!
Danach ging es 2018 zum Breeders‘ Cup Distaff, wo sie einen soliden vierten Rang hatte belegen können, knapp hinter der heutigen Favoritin Midnight Bisou, die wieder alle Hände voll zu tun haben wird, Blue Prize auf Abstand zu halten.


02.11.2019 – Santa Anita – Breeders‘ Cup Filly and Mare Turf – Pick: Sistercharlie

Pferderennen in den USA

21:54 Breeders‘ Cup Filly and Mare Turf – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 2.011 m  |  Preisgeld: 2.000.000 USDFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: fest  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote
Invasion der Europäer oder Ex Europäerinnen hier im Turf – nicht ungewöhnlich, denn der Turf, also Gras, ist bei den Euros deutlich höher im Kurs als der Drit der anderen Rennen, der auf dem alten Kontinent kaum gelaufen wird.

SISTERCHARLIE /5j S
Stats: (1 – 1 – 1 – 1 – 1) / Gewicht: 56,2 kg

Jockey: John Velazquez / Trainer: Chad Brown

Die  Myboycharlie Tochter von Chad Brown ist ein Phänomen in den USA. Sechs Rennen, sechs Siege stehen bei ihr bisher im Formbuch in den letzten Rennen, inklusive Siegen im Makers Mile, Diana Stakes und vielen mehr. Das macht sie hier natürlich zur Favoritin und damit zum Ziel aller anderen Stuten in diesem Feld – die aber ihre Probleme haben werden, sich an Sistercharlie vorbeikämpfen zu können.
Die Karriere der außergewöhnlichen Stute begann dabei in Frankreich auf dem Krus in Deauville mit einem Sieg, aber generell war die Saison in Frankreich sehr erfolgreich für sie, mit Siegen im Gruppe 3 Prix Penolope oder em Prix de Diane Longines im Jahr 2017. So ein herausragendes Pferd findet nicht selten seinen Weg nach England oder bleibt in Frankreich um den Arc und andere Rennen als Ziel jede Saison anzugehen, aber Sistercharlie zog es zu Chad Brown in die USA, der die Stute nur einen Monat nach ihrem letzten Rennen in Frankreich im Gruppe 1 Belmont Oaks aufliefen lies – das war noch etwas viel für Sisterscharlie, die sich noch nicht akklimatisiert hatte und sich bei ihrem Debüt in den USA mit einem zweiten Platz zufrieden geben musste. Ein nacken hat gefehlt und sie hätte auch gleich in den USA ihre Siegesserie fortgeführt.

Lange brauchte sie allerdings nicht um sich zu akklimatisieren, denn schon im nächsten Rennen, dem Gruppe 1 Coolmore Jenny Wiley Stakes konnte sie sich locker gegen einige hoch gehandelte Konkurrentinnen wie Fourstar Croock oder Dona Bruja durchsetzen, und dieses Mal mit alle Gewalt, als sie die beiden bis dahin führenden Pferde in der Mitte und setzte sich schnell einige Längen ab, um ungefährdet zu gewinnen. Vor der beeindruckenden Siegesserie später im Jahr gab es noch eine Niederlage im New York Stakes, wo sie es nicht schaffte an Fourstar Crook vorbei zu kommen, die nur einen Kopf vor ihr ins Ziel einlief und sich über die Zielgerade mit ihr ein hartes Duell lieferte. Damit ruinierte ihre Stallgefährtin den Tag der haushohen Favoritin Sistercharlie, die sich danach aber nie wieder einen Aussetzer leistete und seitdem jedes Rennen gewinnen konnte.

Dabei war es im Diana Stakes noch verdammt knapp, denn Ultra Brat hatte sich an der Innenbahn einige Längen abgesetzt und Sistercharlie hatte in der Mitte der Bahn ein wenig den Anschluss verpasst, was zu einem Herzschlagfinale für Sistercharlie auf der Linie führte. Danach startete sie im Gruppe 1 Beverly D Stakes, wo es ähnlich knapp für sie wurde, schließlich saß ihr dieses Mal erneut Fourstar Crook im Nacken, Sistercharlie hatte sich aber einige Längen absetzten können und konnte damit leben, dass die Konkurrenz später noch einmal ein bisschen näher an sie heran kam.

Sistercharlie hatte sich damit gleich zwei mal in guten Rennen relativ knapp durchsetzen können und man erwartete mit Spannung ihren Start im Breeders‘ Cup Filly and Mare Turf im November in Chruchill Downs, denn das würde wohl der erste richtig Test gegen die besten Stuten des Landes werden  – und das war es auch, nur dass Sistercharlie sich erneut in der Mitte der Bahn auf den letzten Metern an allen Konkurrentinnen vorbeischieben konnte und damit Wild Illusion und A Raving Beauty alt aussehen lies.

Mit diesem herausragenden Erfolg konnte Sistercharlie sich beruhigt in die Winterpause begeben, die sie mit einem Start im Diana Stakes 2019 im Juli beendete. Das Rennen hatte sie schon ein Jahr zuvor gewinnen können, und auch im Jahr 2019 hatte sie keine Probleme das Rennen für sich zu entscheiden und auch im Gruppe 1 Beverly D. Stakes konnte sie mit einem späten Sprint in der Mitte der Bahn das Feld deklassieren. Der letzte Lauf vor dem Versuch im zweiten Jahr hintereinander ein Rennen beim Breeders Cup zu gewinnen war der Start im Gruppe 1 Flower Bowl Stakes, welches allerdings kaum ein echter Test für Sistercharlie war, die das Rennen mit einem Sprint in der Mitte der Bahn wieder einmal für sich entscheiden konnte. Dieses Mal war es Mrs. Sippy, die ihr auf den Fersen saß und tatsächlich den Schlusssprint der großen Favoritin immitierte und als Zweite ins Ziel kam.
IRIDESSA /3j S
Stats: (3 – 1 – 7 – 1 – 4)  / Gewicht: 54,4 kg

Wayne M. Lordan / Trainer: Joseph Patrick O’Brien

Die von Trainer Joseph Patrick O’Brien trainierte Stute hat sich in ihrer noch recht kurzen Karriere schon gleich zwei Mal in Gruppe 1 Rennen durchsetzten können und hat von Anfang an einen hervorragenden Eindruck hinterlassen.

Die Ruler Of The World Tochter hat sich letztes Jahr im Juli im EBF Auction Race, ihrem ersten Versuch in einem Rennen, gleich mit vier Längen Vorsprung durchsetzen können, aber beim Versuch im Gruppe 2 Debutante Stakes danach musste Iridessa einen herben Rückschlag verkraften und 5 Längen Rückstand auf den Sieger hinnehmen.

Auf etwas niedrigerem Niveau beim Ingabelle Stakes auf Listed Ebene schaffte Iridessa es ihre Form wieder ein wenig anzuheben und kam auf einem dritten Platz ins Ziel, wenn auch knapp 2 Längen hinter dem Sieger und damit nicht in Reichweite zu der Siegerin. Die Formkurve nahm weiter einen positiven Verlauf und Iridessa schaffte es überraschend, sich im Gruppe 1 Fillies‘ Mile im Oktober 2018 durchzusetzen. Die Konkurrentinnen und Favoritinnen Hermosa und Pretty Pollyanna hatten keine Chance auf den letzten Metern mit Iridessa mitzuhalten, die zwischen den beiden Konkurrentinnen nach vorne schnellte und den Hügel zum Ziel problemlos meisterte. Der Sieg war für manche ein wenig überraschend, aber es gab im Vorfeld schon einige, die mit einem guten Lauf von Iridessa gerechnet hatten – wie auch beim Saisondebüt im Gruppe 3  1000 Guineas Trial in Leopardstown im April – wo sie allerdings fast 2,5 Längen hinter der Siegerin Lady Kaya ins Ziel kam.

Das Rennen kann aber gut als Warmmacher in der neuen Saison gelten und Iridessa ging mit guten Chancen in das 1000 Guineas in Newmarket, wo Iridessa allerdings nicht richtig fahrt kam und mit drei Längen Rückstand ins Ziel einlief – als Achte, ohne dass sie ihren Angriff auf die Spitze hätte durchführen können. Auch beim irischen Ableger, dem 1000 Guineas in Curragh Ende Mai 2019 erging es ihr nicht besser, dieses Mal betrug der Rückstand auf die Siegerin Hermosa allerdings gut 6 Längen. Der schnelle Untergrund tat sein übriges zum Niedergang von Iridessa in jenem Rennen, an der ausdauer fehlte es ihr jedenfalls nicht,wie sie einen Monat später im Gruppe 1 Pretty Polly Stakes über 2012m unter Beweis stellen konnte. Dort lief sie hinter der von Aiden O’Brien trainierten Pink Donkwood und Magic Wand als Außenseiterin auf, konnte sich aber über diese längere Distanz deutlich besser präsentieren und gewann am Ende mit einem Abstand von über 2 Längen.

Magic Wand versuchte sich noch an ihre Fersen zu heften, hatte aber keine Chance mit Iridessa mitzuhalten. Iridessa gewann das Rennen locker und galt damit auch über die längere Distanz von 2414m im Irish Oaks als eine der Favoritin, hatte aber mit der längeren Distanz dieses Mal so ihre Probleme und keine Chance mit der Siegerin Star Catcher noch mitzuhalten und Wayne Lordan lies Iridessa in Ruhe auslaufen, nachdem die Chancen dahin waren.

Da die längere Distanz ganz eindeutig zu viel des Guten war, reduzierte Trainer Joseph Patrick O’Brien die Distanz im nächsten Rennen deutlich und lies Iridessa wieder über die Distanz von 1609m antreten, dieses Mal im Fastnet Rock Stakes, welches zwei Monate nach dem letzten rennen stattfinden sollte.  Zwar galt Iridessa in diesem Rennen hinter der herausragenden Laurens und Hermosa als klare Außenseiterin, konnte sich aber am Ende gegen die beiden Favoritinnen durchsetzen, nachdem sich Hermosa und Laurens an der Front über die gesamte Distanz um die Führung bekämpften

Das Gruppe 1 Sun Chariot Stakes war faktisch eine Wiederauflage des Fastnet Rock Stakes und Iridessa konnte sich wieder nicht an der Führung halten sondern musste sich mit einem Platz am Pace zufrieden geben, und wieder hatte sie nicht die Kraft sich an den Führenden am Ende noch vorbei zuschieben – und Billesdon Brook, eine der heutigen Konkurrentinnen, konnte sich am Ende den Sieg sichern.

 


03.11.2019 – Sha Tin – Sa Sa Ladies Stakes – Pick: Exultant

Pferderennen International

08:20 The Sa Sa Ladies – Gruppe 3

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Für 5jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.800 m  |  Preisgeld: 3.250.000 HKDFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis fest

Eagle Way: Der More Than Ready Sohn von Trainier Jamie More ist nun wirklichkein Neuling mehr in diesem Geschäft und kann sich mit reichlich Erfahrung auf dem Kurs in Hong Kong rühmen, nachdem seine Karriere ursprünglich einmal in Australien begonnen hatte. Dort dauerte es eine Weile bevor er so richtig in Gang kam und seinen erster Sieg in einem Maidenrennen verzeichnen konnte. Insgesamt fünf Versuche dauerte es im Jahr 2015 bis er seinen ersten Sieg erringen konnte, aber mit dem Schritt hoch auf die 1600m schlug dann gleich ein Trippel zu Buche, und das in 65$k Rennen, Nach einer kleinen Pause ging es dann langsam aber stetig im Niveau bergauf und er bestritt seine ersten Gruppenrennen, unter anderem im Gruppe 3 Antec Gunsynd Classic oder dem Mittys Rough Habit Plate, mit durchaus respektablen Ergebnissen. Im Grand Prix Stakes im Mai schaffte er dann einen hervorragenden zweiten Platz im Grand Prix Stakes hinter Makintosh. Das war ein Rennen,welches er auf dem Papier niemals hätte gewinnen dürfen und der zweite Platz war ein wirklicher Achtungserfolg, den er danach im Gruppe 1 Queensland Derby noch einmal toppen konnte. Dort, über die 2400m auf dem Kurs in Eagle Farm, war es Eagle Way der als Außenseiter wieder allen die Schow stehlen konnte und am Ende mit fast zwei Längen gewann.

Nach dem besten Rennen seiner Karriere gönnte er sich noch einmal sechs Monate Pause und wechselte nach Sha Tin in Hong Kong, den zweiten Abschnitt seiner Karriere angehend und mit noch größeren Zielen vor Augen. So startete er unter anderem im The Hong Kong Classic Mile über die Distand von 1600m, dann im The Hong Kong Classic Cup  über 1800m. Mehr Distanz liegt ihm immer und so schaffte er dort einen gut bezahlten vierten Platz, nur eine halbe Läge hinter dem Gruppe 1 Sieger Seasons Bloom.

Im Hong Kong Derby 2017 schaffte er gegen Rapper Dragon und Pakistan Star, die schon im letzten Rennen gegen ihn gewonnen hatten, keinen Stich und musste sich mit einem etwas undankbaren sechsten Platz zufrieden geben, und auch im traditionell gut besetzten The Sa Sa Ladies‘ Purse schaffte er danach keinen Stich zu landen. Danach begab er sich in das The Hong Kong Vase im Dezember 2017m euben Rebbeb pver 2400m , welches jedes Jahr hervorragende Pferde aus der ganzen Welt anzieht, so musste sich Eagle Way mit Higjland Reel, Talsimanic und Kiseki herumschlagen, was am Ende in einem achten Platz resultierte.

Nach nun drei Niederlagen in Folge konnte Eagle Way mit dem Glücke der Fleißigen im The January Cup auf Gruppe 3 Ebene einen erneuten Achtungserfolg feiern, wenn auch auf niedrigerem Niveau. Er bleib aktiv und startete nur einen Monat später im Februar und startete im Gruppe 3 The Centenary Vase , wo er allerdings nur auf einem dritten Platz beenden konnte. Vielleicht hätte ihm eine Pause gut getan, aber sein Trainer sollte ihm im Jahr 2018 konsequent mindestens einmal im Monat in ein Black Type Rennen schicken.

Es folgten logische Niederlagen im The Gold Cup, dem The Queen Mother Memorial Cup, dem Champions & Chater Cup oder auch dem  The Celebration Cup, aber auch Achtungserfolge mit einem zweiten Platz im The Happy Valley Vase oder dem The Audemars Piguet QE II Cup waren dabei. Im Mai bekam Eagle Way nach zwei Starts in einem Monat und der klaren Niederlage im Champions & Chater Cup endlich die verdiente Pause, die er im Oktober im The Celebration Cup beendete. Die Konkurrenz in jenem Rennen war erneut ziemlich hart, für ein Gruppe 3 Rennen mit sehr vielen Gruppe 1 besetzt, die kurzen Prozess mit ihm machten.  Davon wenig beeirt nahm er seinen Weg zur Sha Tin Trophy und dort konnte Eagle Way erneut überraschend mit einem dritten Platz gutes Preisgeld für seinen Trainer einsammeln konnte. Niemand hatte Eagle Way mit seiner dreistelligen (!) Quote auf dem Schirm, am Ende schaffte er es aber, den dritten Platz gegen Pakistan Star mit einer Länge Vorsprung zu verteidigen. Mit diesem Achtungserfolg ging es für ihn in das The Sa Sa Ladies‘ Purse Anfang November, welches er auch schon letztes Jahr bestritten hatte, dieses Mal schnitt er mit einem dritten Platz aber schein deutlich besser ab als im letzten Jahr. Wieder betrug der Rückstand gut zwei Längen auf den Sieger, nur dieses Mal war es Time Warp der ihm auf der Zielgeraden davonschnellte, der eigentliche Favorit Glorious Forever konnte dabei überraschend aber nur mit einem zweiten Platz vorlieb nehmen und auch Pakistan Star floppte in jenem Rennen.

Dementsprechend war der dritte Platz von Eagle Way war dementsprechend eine ziemlich gute Leistung einem chaotischen Rennen doch ziemlich gut, mit einem Sieg im Gruppe 2 The Bochk Jockey Club Cup Mitte November gegen Werther und Glorious Forver hätte wohl trotzdem niemand gerechnet.

Eagle Way fand den Weg zwischen den Pferden und sprintete an die Front, wo sich weder Werther noch Pakistan Star oder Exultant sich halten konnten, stattdessen setzte sich Eagle Way sogar noch mit einer Länge von ihm ab und gewann eines seiner größten Rennen.So ganz konnte er dann an den Erfolg im 2400m Gruppe 1 Hong Kong Vase im Dezember nicht anknüpfen, aber der vierte Platz hinterm dem klar dominierenden Paar Exultant und Lys Gracieux war trotzdem eine gute Leistung.

Eagle Way wird in der Regel über das Jahr in Form gehalten und gönnt sich nur wenige längere Pausen, und auch die Saison 2018 / 2019 war da nichts anderes, denn schon im Januar ging es für Eagle Way in den The January Cup, in dem er allerdings nichts von seiner Form zeigen konnte und auf dem letzten Platzs ins Ziel einlaufen musste. Bis zum nächsten Rennen gönnte sich Eagle Way dann immerhin einen Monat Pause, aber das Ziel war ja auch der The Hong Kong Gold Cup auf Gruppe 1 Ebene und damit kein Kinderspiel, sondern ein hartes Rennen welches von einigen der besten 2000m Spezialisten aus Hong Kong besucht wird – wie etwa Exultant, der das Rennen auch ein weiteres Mal gewinnen konnte. Eagle Way scheiterte ein weiteres Mal und musste sich deutlich distanziert auf einem sechsten Platz einfinden, was nun eine zweimonatige Pause bis zum The QE II Cup nach sich zog – in dem Exultant auf seinem zweiten Platz hinter Win Bright erneut deutlichen Abstand auf Eagle Way gewinnen konnte – und das selbe Spiel wiederholte sich zu allem Überfluss exakt einem Monat später im Gruppe 1 The Champions & Chater Cup über 2400m, als Exultant sich in einem spannenden Schlusssprint gegen den aufschließenden Rise Hill durchsetzen konnte.

Eagle Way schien nicht an seine Form aus dem Herbst 2018 anknüpfen zu können und es wurde mit Spannung erwartet, ob er im Herbst 2019 wieder in Form kommen wird – das hier wird aber sicher nicht in seiner Reichweite sein.

Exultant: Der Teofilo Sohn von Trainer A. Cruz gewann zur Zeit seines Debüts im Jahr 2017 im dritten Versuch sein erstes Rennen und konnte sich danach im Gruppe 1 The Hong Kong Classic Mile auf einen vierten Platz vorkämpfen. Das Rennen war allerdings nur der Auftakt für das Gruppe 1 The Hong Kong Classic Cup, wo er als Favorit auflief und mit einem zweiten Platz durchaus zu überzeugen wusste. Auch im The Hong Kong Derby schaffte er hinter dem Sieger des Classic Cup Siegers Singapore Sling einen dritten Platz. Mit zwei solchen Platzierungen auf höchstem Niveau in zwei der härtesten Rennen für die jungen Starter hatte Exultant sich fest an der Spitze seines Jahrgangs etabliert, auch wenn der Start im The Kowloon Cup ein wenig an seiner Form kratzte.

Im Mai machte er diesen kleinen Aussetzer aber mit einem Kantersieg im The Queen Mother Memorial Cup auf Gruppe 3 Ebene mehr als wett. So konnte er die angetretene Konkurrenz rund um Orawn Baba und Eagle Way mit mindestens sechs Längen schlagen und sich damit zum Hauptkonkurrenten von Pakistanz Star im Gruppe 1 Champions & Chater Cup aufgeschwungen.

Die beiden hatten einen guten Kampf gegeneinander, aber am Ende konnte sich der Favorit mit fast zwei Längen durchsetzen, Exultant hatte den zweiten Platz aber sicher unter den Hufen und schien mit den 2400m keinerlei Probleme zu haben, auch nicht gegen bessere Pferde.

Das Gruppe 3 The Premier Plate danach war reine Formsache und wurde von ihm auch als solche behandelt. Im Sha Tin Trophy auf Gruppe 2 Ebene war er danach gegen die gestandenen Gruppe 1 Sieger Beauty Generation oder Singapore Sling klarer Außenseiter, schnitt aber mit seinem fünften Platz am Ende besser ab als von ihm erwartet worden war. Das gab ihm auch gegen den in letzter Zeit stark auflaufenden Glorious Forever eine Chance, aber erneut musste er sich mit gut zwei Längen geschlagen geben, Time Warp und Glorious Forever liefen an jenem Tag einfach zu stark auf.

Exultant konnte eine Zeit mithalten, strich dann aber erwartungsgemäß die Segel, auch weil er mit 59,3KG sehr schwer unterwegs war. Dann kam der Gruppe 2 The Bochk Jockey Club Cup zwei Wochen später, wo auch Eagle Way wieder mit von der Partie war. Dieses Mal waren die Gewichte fix verteilt und Exultant musste sich mit einem Konkurrenten herumschlagen, der ihn im letzten Rennen hatte schlagen können und nun trotz eines 3KG schlechteren Gewichtsverhältnisses eine hervorragende Figur abgeben konnte. Der zweite Platz hatte in dem Rennen dann auch den kleinen Schönheitsfehler, dass Eagle Way im letzten Rennen 3 KG leichter unterwegs war und nun unter schlechteren Bedingungen was das Gewicht anbelangt auch nun noch die Nase vorn hatte.

Eagle Way war dementsprechend auch der Außenseiter in dem Rennen während man Exultant und Glorious Forever die Favoritenrolle im The Bochk Jockey Club Cup zugedacht hatte. Beide enttäuschten ein wenig, aber Exultant zeigte einen guten Schlußkampf und konnte dabei Werther auf den dritten Platz verbannen, und das deutlich. Die Leistung machte Hoffnung auf mehr im Gruppe 1 Hong Kong Vase Anfang Dezember, wo Exultant über die 2400m startete über die er bereits das Gruppe 3 The Queen Mother Memorial Cup im Mai gewinnen konnte.

Zudem hatte er ein der Wintersaison noch nicht allzuviele Rennen absolviert gehabt und ging relativ frisch in das Renne rund um Waldgeist. Exultant rangierte interessanter Weise von den Quoten wieder vor Eagle Way, der mit den 2400m so gar nichts anfangen konnte und wie zu erwarten seine Leistungen aus dem Rennen zuvor nicht wiederholen konnte.

Exultant hielt sich im Gruppe  1 Hong Kong Vase nahe am Tempo und konnte auf der zweiten Position in die Zielgerade einschwenken, während das Feld weit auseinanderfächerte und alle zum Schlusssprint ansetzten. Lys Gracieux kam aus dem Mittelfeld und konnte sich schnell an den nun führenden Exultant herankämpfen und ihn etwa 70m vor dem Ziel auch überholen. Exultant sah es allerdings gar nicht ein und kämpfte zurück, unter einem harten Ritt von Zac Purton, der zunächst die Hand mit der Peitsche wechseln musste als Lys Gracieux links neben ihn zog.

Das Rennen war über 2400m und im Januar ging es im Gruppe 3 The Centenary Vase über „nur“ 1800m, aber auch gegen auf dem Papier deutlich leichtere Konkurrent, gab es mit Dinozzo und Glorious Forever doch nur zwei realistische Konkurrenten, die aber beide keine ernsthafte Gegenwehr leisten konnten, während Exultant einen weiteren Gruppensieg feiern konnten – wie auch einen Monat später im Gruppe 1 The Hong Kong Gold Cup, nur dieses mal eben auf Gruppe 1 Ebene, gegen die selbe Konkurrenz wie zuvor. Exultant hatte sich 200m vor dem Ziel bereits locker abgesetzt und das Rennen 100m vor dem Ziel gewonnen, nur Southern Legend konnte nur ein paar Längen gut machen, ohne für Gefahr für den Sieger zu sorgen, der nun von 1800 bis 2400m drei Gruppenrennen in Folge hatte gewinnen können.

Zwei Monate später startete er im Gruppe 1 The QE II Cup, musste da aber eine völlig andere Taktik fahren als zuvor und versuchte das große Feld von hinten aufzurollen, was ihm aber leider nicht ganz gelang, denn der Außenseiter Win Bright hatte aufgepasst und sich rechtzeitig von der Front einige Längen abgesetzt, was Exultant an der Seite des alten Konkurrenten Lys Gracieux nicht mehr ganz aufholen konnte.

Im Gruppe 1 The Champions & Chater Cup -einen Monat später passte Exultant da schon besser auf, das Feld war allerdings auch nicht ganz so groß und so weit außeinandergezogen, so dass Exultant von etwa der Mitte des Feldes starten konnte und schnell den Front Runner Time Warp eingetütet hatte. Rise High flog noch spät heran, aber Exultant hatte das Rennen 100m vor dem Ziel mal wieder fest in der Tasche und beendete damit eine hervorragende Saison für sich. Den Lauf beim Saisondebüt im The Sa Sa Ladies kann man ihm verzeihen und ich denke er sollte hier deutlich stärker auflaufen können.

Singapore Sling: Der Philanthropist Sohn ist noch gar nicht so lange im Rennzirkus mit dabei, hat sich aber zunächst schon in seiner Heimat in Südarfika einen Namen machen können und setzte nach seinem Sieg im Investec Dingaans und dem Cape Guineas sowie dem  Cts Mile seine Karriere in Asien fort.
Das erste Rennen im November 2017 war das Chevalier Operations Handicap, wo er einen sechsten Platz belegen konnte, und das war ein wesentlich besseres Rennen als von dem klaren Außenseiter am Anfang erwartet worden wäre. Er hielt sich zunächst an die Handicaps und startete im Dezember noch im Chai Wan Kok Handicap , dieses Mal auf Grund des guten Gewichts und des sehr guten ersten Starts in die neue Heimat sogar als Favorit.

Es kam der Jahreswechsel und der Aufstieg auf Gruppe 1 Ebene, zum zweiten Mal, bei seinem Start beim Gruppe 1 The Hong Kong Classic Mile, wo er als klarer Außenseiter gegen den haushohen Favoriten Nothinglikemore war. Er konnte sich wesentlich besser verkaufen als vorher von ihm erwartet worden wäre, war er doch als Außenseiter mit einer Quote von über 20, während der Favorit deutlich unter 2 lag. Trotzdem kam er am Ende bis auf knapp über einer Länge an den Sieger heran und zeigte, dass er auch beim Schritt hoch im Niveau gefährlich sein kann.

Nur einen Monat später konnte Singapore Sling das im The Hong Kong Classic Cup erneut unter beweis stellen, als er gegen den Favoriten Exultanz antreten musste, aber am Ende mit über 1 Länge gewinnen könnte. Dieser Gruppe 1 Sieg war bis dato der größte Erfolg von Singapore Sling, und er bekam seine Rache für die letzte Niederlage

Singapore Sling hielt sich nah dem Tempo, welches von Golden Age gesetzt wurde und kam dann in der Mitte der Bahn auf die Zielgerade, einige Längen hinter dem Pacesetter. Es dauerte eine kleine Weile, bis er das Tempo gewinnen konnte, um auf den Führenden aufzuschließen, hatte diesen hundert Meter vor dem Ziel aber im Griff und wehrte den späten Angriff vom Favoriten Exultant noch souverän ab.

Im nächsten Rennen im Gruppe 1 The Hong Kong Derby wurde Singapore Sling dann wie zu erwarten nicht mehr unterschätzt und lief als einer der Favoriten auf. Das Rennen war genau so hart wie der letzte Start, aber 2000m war am Ende einen Tick zu weit um Ping Hai Star noch hinter sich halten zu können und der Konkurrent konnte sich auf der Zielgeraden mit fast zwei Längen absetzten und gewann locker gegen seine  Verfolger. Singapore Sling bewies, dass sein Sieg gegen Exultant keine Ausnahme war und lies den Konkurrenten auch im The Hong Kong Derby erneut hinter sich zurück,  was seiner Form weiter Auftrieb gab.

Im The Champions Mile  einen Monat später hatte er noch einmal härtere Konkurrenz gegen sich und musste sich mit  Beauty Generation messen, der zu dieser Zeit schon bewiesen hatte,d ass er zu einem der besten Miler des Landes gehört – und auch dieses Rennen am Ende souverän gewann. Singapore Sling hielt sich wacker, hatte aber nicht die Beschleunigung, um sich gegen die Konkurrenz am Ende noch durchzusetzen, nachdem er freie Bahn bekommen hatte.

Das Rennen war erst einmal das letzte im Früjahr für Singapore Sling, der im Frühjahr 2018 sich besser zeigen konnte als jemals zuvor. Er traf in der Sha Tin Trophy im Oktober bei seinem Saisondebüt erneut auf Beauty Generation, der aber dieses Mal deutlich mehr Mühe hatte Singapore Sling noch hinter sich zu halten und wenig überraschend war er im The Bochk Jockey Club Mile auf Gruppe 2 Ebene einen Monat später wieder als Hauptgefahr für Beauty Generation gehandelt worden. Dort konnte er seinen Schlusssprint leider nicht zeigen und auch im Hong Kong Mile im Dezember bliebt er im Feld stecken und konnte die während dem Rennen verlorene Distanz auf die Führenden nicht wieder aufholen.

Tipps zum Pferd: Singapore Sling kommt in seinen Rennen meist spät in Gang und versucht das Feld von hinten aufzurollen, braucht dafür aber meist auch eine ganze Weile um richtig in Gang zu kommen und das hat ihn schon oft das Rennen gekostet.  Letztes Jahr beim Gruppe 1 The Hong Kong Classic Cup hatte er eine perfekte Passage und wurde von seinem Jockey ideal platziert, hat heute aber eine schwere Aufgabe vor sich und muss sich ziemlich gut und platzsparend durch die 1800m manövrieren, was aus Stall 9 nicht leicht wird.

Time Warp: Der Archipenko Sohn von Trainer Allan Cruz ist mit seinen sechs Jahren schon ein echter Veteran in Hong Kong und hat auf dem Kurs in Sha Tin schon einige Erfolge feiern können. Dabei ist er taktisch gar nicht mal der versierteste Wallach im Feld, sondern dominiert das Feld gerne von der Front aus und versucht die Führungsposition vom Start bis zum Ziel zu halten.

Er begann seine Karriere in England im Jahr 2015 und lief unter seinem Stammjockey Luke Morris das erste Mal im August 2015 zur Höchstform auf, als er fünf Siege in Folge feiern konnte du dabei zwei Black Type Rennen für sich beanspruchen konnte, das Criterium de L’Quest und sechs Monate später, beim Debüt in der neuen Saison, im Prix De Ponatme. Beide Rennen gewann er überzeugend und das hat die Aufmerksamkeit seines neuen Besitzers, Martin Siu Kim Sun, auf sich gezogen. Dieser hat ihn nach Hong Kong geholt, wo er unter Cruz zunächst im Celebration Cup und dem traditionell gut besetzten Sa Sa Ladies‘ Purse auflief. Im letztgenannten Rennen war er als Favorit an den Start gegangen, misste sich aber knapp Nassa geschlagen geben, der ihn auf der Zielgeraden noch knapp einsammeln konnte und dank eines harten Kampfes mit knapp einem Nacken gewinnen konnte.

Für Time Warp ging es danach in den Bochk Jockey Club Cup und damit in ein Wiedertreffen mit Nassa, dem keine Wiederholung des Sieges über Time Warp zugetraut wurde, aber auch in das Duell mit Werther ging es für ihn in jenem Rennen und der mehrfache Gruppe 1 Sieger konnte dem Neuling in Hong Kong noch einmal einnorden und mit einem Hals Vorsprung durch das Ziel gehen, Damit hatte Time Warp sich aber auch gleich an die Spitze der Rennpferde in Hong Kong setzen können, schließlich war Werther nicht irgendwer und auch Nassa und Gold Mount, die auf den Plätzen hinter ihm folgten waren durchaus gute Gegner gewesen.

Dementsprechend war Time Warp auch unter den Favoriten des Hong Kong Cups im Jahr 2017, wo er eine beeindruckende Lektion erteilen konnte, wie man so ein Rennen als Front Runner gewinnen kann.

Er sprang gut aus den Startboxen und setzte sich mit einer Länge Vorsprung an die Front, wo er sich bis zum Einbiegen in die Zielgerade relativ ungefährdet halten konnte. Danach versuchten die anderen Rennpferde rund um Wetrher und Neorealism aber naturgemäß, den Front Runner einzusammeln und fächerten weit in die Mitte der Bahn aus. Time Warp zeiget aber einen beeindruckenden Tempowechsel und gewann am Ende ungefährdet mit über zwei Längen Vorsprung.

 Nach diesem herausragenden Erfolg konnte sich Time Warp die kleine Pause über Weihnachten gönnen und sich auf das Jahr 2018 freuen, und schon im Januar ging es weiter für ihn, als er im Stewards Cup unter den Favoriten startete. Dieses Mal konnte er die spät anfliegenden Konkurrenten allerdings nicht hinter sich halten und musste einsehen, dass dieses Rennen an diesem Tag für ihn nicht zu gewinnen war. Auch der Gold Cup in Hong Kong im Februar 2018 war auf dem Papier gegen die Sieger des letztes Rennens, Seasons Bloom und Werther, sehr schwer besetzt, Time Warp kam über die längere Distanz von 2000m aber besser in Gang und konnte sich am Ende mit gut einer halben Länge gegen die Konkurrenten behaupten.

Wie schon beim letzten Gruppe 1 Sieg gönnte sich Time Warp nach diesem Erfolg eine kleine Pause und kam erst im April mit einem Start über 1600m in der Chairmans Trophy wieder. Und wieder lag ihm die Kombination aus der Distanz der Meile und einer kleinen Pause überhaupt nicht und er konnte dem Rang des Favoriten des Rennens in keiner Weise gerecht werden. Aber auch der Schritt auf die 2000m noch im selben Monat im Queen Elisabeth II Cup half seiner Form im Frühjahr nicht weiter, so musste sich Time Warp zum zweiten Mal in Folge mit dem letzten Platz zufrieden geben, was auf Grund einer kleineren Verletzung sogleich in einer weiteren, längeren Pause mündete.

Seine Rückkehr auf die Rennstrecke feierte er dann erst sechs Monate später im Oktober in der Sha Tin Trophy, wo er gegen einige der besten Miler des Landes antreten musste. Und so startete Time Warp nach zwei schlechten Rennen im Frühjahr über die suboptimale Distanz als klarer Außenseiter, und belegte ein weiteres Mal den letzten Platz im Rennen. Nur knapp zwei Wochen später ging es dann in das Sa SA Ladies‘ Purse, um die selbe Reihenfolge von Rennen wie im letzten Jahr anzugehen.

Zwar wurde er gegen Glorious Forever als Außenseiter gehandelt, aber über die etwas weitere Distanz von 1800m und mit dem ersten Rennen in der neuen Saison hinter sich steigerte Time Warp seine Form enorm und konnte das Feld wie zu seinen besten Zeiten über die Strecke führen.

Erneut zwei Wochen später schritt er dann im Bochk Jockey Club erneut auf die 2000m hoch, was ihm auf dem Papier exzellente Chancen gegen den wieder gegen ihn anstehenden Glorious Forever sowie  Werther und Exultant gab, es war allerdings schnell ersichtlich dass es wieder einmal nicht der Tag von Time Warp war und er fiel unter seinem Jockey Zac Punton auf der Zielgeraden zu schnell zurück, so dass er von seinem Jockey ausgebremst wurde, nachdem die Siegchancen dahin waren.

Danach ging es erneut gegen Glorious Forever im Hong Kong Cup im Dezember 2018 und dieses mal versuchte Time Warp sich nicht in ein Duell um die Führung verwickeln zu lassen, was aber im Endeffekt nur dazu führte, dass Glorious Forever das Tempo nach Belieben setzten konnte und sich mit einem Tempowechsel auf der Zielgerade Time Warp entledigte und das Rennen locker gewann.

Nach dem Jahreswechsel ging es für Time Warp in den The January Cup, den er auf dem Papier relativ locker hätte dominieren sollen, aber wieder schaffte es Time Warp nicht das selbst gesetzte Tempo bis zum Ziel durchzuhalten und sowohl Simply Brillant als auch Citron Spirit hatten ihn schnell im Griff, und auch im Hong Kong Gold Cup im Februar übernahmen andere den Schlusssprint und Time Warp konnte sich zurückfallen lassen, nachdem seine Arbeit als Pacemaker getan war. Der Rest der Saison verlief dabei immer nach Schema F: Das Tempo setzten oder Druck auf den Pacemaker, und dann auf der Ziellinie packen gehen – klare Niederlagen im The QE II Cup, dem The Champions & Chater Cup  und auch dem Gruppe 3 The Premier Plate folgten in der Saison. Besser war da schon wieder der Start nach einer längeren Pause im The Sa Sa Ladiesm als er den offensichtlich noch nicht ganz fitten Exultant hinter sich halten konnte und nur Southern Legend an sich vorbei ziehen lassen musste.

Tipps zum Pferd: Mag keine 1600m, sondern bevorzugt längere Distanzen. Ist ein designierter Front Runner, wird aber bei Duellen um die Führung oder zu schnellen Durchgangszeiten schnell verwundbar. Muss eine ziemlich unangefochtene Führung haben und zu viele die schnell umschalten können auf der Zielgeraden können zum Problem werden.


02.11.2019 – Santa Anita – Breeders‘ Cup Classic – Pick: McKinzie

Pferderennen in den USA

01:44 Breeders‘ Cup Classic – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde | | Distanz: 2.011 m | Preisgeld: 6.000.000 USD | Flachrennen | Geläuf: Sand | Boden: schnell | Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

Mckinzie: Der Street Sense Sohn von Bob Baffert hat den Hype des Breeders Cup Classic hinter sich und ist sowas wie die Hoffnung der neuen Generation in diesem Feld, nachdem er letztes Jahr kurzen Prozess mit der Konkurrenz gemacht hatte. Nach seinem Maidenrennen, welches er erwartungsgemäß mit einem klaren Sieg abschloss, ging es für ihn in das Gruppe 1 Los Alamitos Stakes, welches er ebenfalls souverän für sich entscheiden konnte. Das Rennen war allerdings nur der Auftakt, denn bereits im , was der Form aber kaum Januar ging es im Sham Stakes und dem Gruppe 1 San Felipe Stakes im März weiter in den Black Type Rennen, beim letztegnannten unterlag er allerdings Bolt D Oro, was seiner Form aber kaum einen Abbruch tat, wie er auch kurz darauf im Pensilvania Derby beweisen konnte.

Da legte er auf der Zielgeraden einen beeindruckenden Tempowechsel hin und zog ohne Probleme von Hofburg und Axelord davon, die sich zwar mühten, aber als Co Favoriten keine Chance hatten McKinzie noch zu folgen

Nun ist die Frage, ob das Gewicht, was er hier weniger tragen muss zusammen mit den zwei Gruppe 1 Siegen ausreichen wird, um hier gegen die gestandenen Gruppe 1 Sieger auf höherer Ebene in Bedrängnis zu bringen, auch wenn die Dreijährigen sich hier immer wieder gut präsentieren konnten.

Elate: Die Medaglia D’oro Tochter Elate ist eine der möglichen Pacesetterinnen in diesem Feld, hatte aber bei ihren Aufeinandertreffen mit Abel Tasman 2018 alle Hände voll zu tun und muss heute noch dazu mehr Gewicht tragen als die jüngeren, teils sehr vielversprechenden Konkurrentinnen.

Ihre Ausbeute an Siegen kann sich aber bisher durchaus sehen lassen und sie scheint rechtzeitig wieder in Form gekommen zu sein, um ihren Titel hier zu verteidigen.

Nach gewonnenem Maidenrennen ging es für Elate gleich in die Black Type Rennen, was aber in der ersten Jahreshälfte 2017 deutlich mehr war, als sie verkraften konnte. Erst mit einiger Erfahrung und mehr Meilen unter den Hufen lief es dann ab Kuli 2017 deutlich besser für sie, so gewann sie ein Listed Rennen und platzierte im American Oaks.

Elate versuchte bei ihrem zweiten Platz im Gruppe 1 American Oaks zunächst die Führung zu übernehmen, überließ aber Summer Luck diese Position nachdem diese gezeigt hatte, dass sie gewillt ist, ein hartes Tempo vorzulegen und die Position an der Front nur sehr wiederwillig aufgeben würde. Von dort aus lies sie einige andere Konkurrentin an sich vorbeiziehen und den Kampf um die Führung ausfechten, nahm dann beim Einbiegen in die Zielgerade Maß und schloss zu Abel Tasman auf, die hart kämpfen musste um die Außenseiterin noch hinter sich halten zu können.

Zuvor hatte Elate das Light Hearted Stakes  locker mit 6 Längen Vorsprung gewonnen und zeigte damit eine neue persönliche Bestleistung, die sie im Laufe der Saison aber noch mehrfach übertreffen sollte.

Nach dem Duell mit Abel Tasman gewann sie das Alabama Stakes mit Leichtigkeit, indem sie sich durch eine kleine Lücke zwischen den Pacesettern zwängte und dann mühelos einige Längen Vorsprung herausholte, was ihr die Favoritenrolle für das Beldame einbrachte. Dort gewann sie, indem sie sich über die Rückgerade an It Tiz Well heranarbeitete und Salty keine Chance lies, mit ihr mitzugehen. Dann überholte sie It Tiz Well außen und arbeite sich wieder einige Längen Vorsprung heraus was ein großes Ausrufezeichen für Elate war und sie mit leichtem Gewicht klar Favoritin für das BC Distaff platzierte.

Dort konnte sie allerdings nicht an ihre vorangeggangenen hervorragenden Leistungen anknüpfen und musste sich hinter Forever Unbrideld, Abel Tasman und Paradise Woods mit einem vierten Platz zufrieden geben. Das Rennen war durchweg hart umkämpft und Elate verlor nur wenig an Respekt in diesem Rennen, ging nach dem krönenden Saisoabschluss aber in die Winterpause und kehrte erst im Delaware Handicap auf Gruppe 2 Ebene im Juli wieder zum Rennzirkus zurück. Bei ihrem ersten Galoprennen in der neuen Saison gewann sie am Ende mit Leichtigkeit und lies unter einem guten Ritt von Jose Ortiz keine Zweifel an ihrer aktuellen Form aufkommen

Als nächstes musste sich Elate dann mit Abel Tasman messen, und die Konkurrentin und mehrfache Gruppe 1 Siegerin ist ein ziemlich harter Brocken, was Elate auch gleich zu spüren bekam. So musste sie sich auf der Zielgeraden im Duell mit Abel Tasman am Ende geschlagen geben, hatte aber im Laufe der Saison noch viel mehr Pech und konnte keinen weiteren Start in der Saison absolvieren.

2019 kam sie mit zwei Duellen gegen Midnight Bisou im Apple Blossom Handicap und dem Azeri Stakes zurück, die sie auf dem Kurs in Oaklawn Park aber beide knapp verlor.

Dafür gewann die das Fleur De Lys Handicap in Churchill dann umso überzeugender, und ich denke dass sie ihren Titel hier verteidigen kann

 


02.11.2019 – Santa Anita – Breeders‘ Cup Turf – Pick: Zulu Alpha EW

Pferderennen in den USA

00:40 Breeders‘ Cup Turf – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde | | Distanz: 2.414 m | Preisgeld: 4.000.000 USD | Flachrennen | Geläuf: Gras | Boden: fest | Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

 

Channel Maker: Der English Channel Sohn hat einige gute Platzierungen erreichen können, wie etwa ein Platz im Gruppe 1 Hollywood Derby  2016 und auch die Leistungen im Gulfstream Park Turf Stakes und dem Frank E. Kilroe Mile Stakes in der vergangenen Saison waren alles andere als schlecht. Es fehlt im etwas auf die absolute Spitzengruppe und seine Ausbeute an Siegen ist knapp, zudem lässt seine Form 2018 mit klaren Niederlagen im Gruppe 1 Old Forester Turf Classic Stakes sowie dem Manhattan Stakes klar zu Wünschen übrig, allerdings war der letzte Start im Bowling Green Stakes eine persönliche Bestleistung und lies einige der Favoriten ziemlich alt aussehen. Nur der Außenseiter Glorious Empire dürfte sich ebenfalls freuen, denn er er erreichte einen Dead Heat mit Channel Maker und beide werden als Sieger des Bowling Green Stakes gelistet.

Glourious Empire hatte das Feld als Front Runner weit auseinandergezogen und hatte sich einige Längen Vorsprung gesichert, aber Channel Maker konnte ihn auf den letzten Metern niederrennen und auch Sadler’s Joy holte auf, kam aber nicht mehr an Channel Maker und Glorious Forever heran, die sich den SIeg am Ente teilten.

Im Gruppe 1 Joe Hirsch Stakes hatte Channel Maker am Ende das Feld fest im Griff, als er an der Innenbahn das Geländer zur Hilfe hatte und Robert Bruce auf den zweiten Platz verbannen. Channel Maker hatte die Konkurrenz am Ende klar im Griff und musste sich später im Jahr selbst im Breeders‘ Cup Turf nicht scheuen, denn seine Leistung im Joe Hirsch Stakes war mit das Beste, was Channel Maker bisher so gezeigt hat.

Zwar konnte Channel Maker im Breeders Cup Turf keine Überraschung landen und auch beim nachfolgenden Gruppe 1 Pegasus World Cup konnte er keinen der vorderen Plätze für sich beanspruchen, dass sein Trainer ihn aber die millionenschwere Startprämie spendierte, spricht ebenfalls für die Klasse von Channel Maker.

Mit diesen beiden hochklassigen Rennen hinter sich hätte er im Gruppe 2 Mac Diarmida Stakes im März wohl besser abschließen können als sein vierter Platz, schließlich war er als Co Favorit gestartet! Aber wieder war es Zulu Alpha, der Channel Maker die Show stahl und das Rennen für sich entschied. Vielleicht war es auch die kleine Pause die an der Form von Channel Maker nagte, denn im Man o‘ War Stakes über die selbe Distanz, aber auf dem Kurs in Belmont brachte das Beste in Channel Maker zum Vorschein!

Hunting Horn setzte ein super Tempo und stahl einige Längen auf die Verfolger, aber Channel Maker lief in der Mitte der Bahn zur Höchstform auf und rannte den Front Runner 50 vor dem Ziel nieder. Leider schaffte er es im Manhattan Stakes über 2011m und dem Bowling Green Stakes über 2200m nicht an diese Leistung anzuknüpfen, aber wenn er in Bestform auflaufen kann, hat er gute Chancen ganz vorne mit dabei zu sein

Heute ist die Distanz ein wenig länger, aber Channel Maker könnte eine weitere hervorragende Leistung zeigen

Arklow: Der Arch Sohn von Trainer B. Cox begann seine Karriere im November 2016 auf dem Kurs in Churchill Downs, allerdings war die erste Saison völlig zum Vergessen, denn erst nach dem Jahreswechsel konnte Arklow seinen ersten Erfolg feiern, indem er in Keenland ein Maidenrennen gewinnen konnte. Danach ging es gleich in das Gruppe 2 American Turf Stakes, auch wenn seine Chancen im Vorfeld als sehr niedrig angesehen wurden. Arklow schockte hier aber das erste Mal die Buchmacher und gewann das Rennen souverän

Arklow hatte seine beiden Verfolger klar im Griff und der eigentlich haushohe Favorit Oscar Performance enttäuschte bei dem Rennen stark und kam als Letzter ins Ziel. Nach diesem Überraschungserfolg ging es aber auch für Arklow erst einmal ins Tal der Tränen, mit klaren Niederlagen im Gruppe 1 Belmont Derby und dem Gruppe 2 Racing Hall of Fame Stakes, so dass er sich danach an leichteren Rennen etwa bei Handicaps in Fairground probierte. Der Kurs in Fairgrounds schien ihm zu gefallen, denn auch beim nächste Start im Muniz Memorial Handicap auf Gruppe 2 Ebene auf diesem Kurs im März 2018 schaffte er einen hervorragenden zweiten Platz hinter Synhrony, der ohnehin als Favorit gestartet war.

Für Arklow folgte dann ein solider vierter Platz im Gruppe 1 Old Forester Turf Classic Stakes, bei dem er dem Sieger Yoshida aber nicht wirklich gefährlich werden konnte. Auch zwei Monate später im Gruppe 3 Stars and Stripes Stakes enttäuschte Arklow als Favorit mit einem vierten Platz und es musste dann schon ein noch leichteres Rennen im Form des Kentucky Downs Turf Cup Stakes über 2011m sein, damit Arklow wieder ein Black Type Rennen gewinnen konnte.

Dann legte Arklow aber im Gruppe 3 Turf Cup Stakes gegen den hoch gehandelten Bigger Picture nach, als er das Rennen mit einem guten Zug zum Ziel unter Florent Geroux knapp gegen den genannten Konkurrenten bestehen konnte. Damit hatte Arklow auch über die längere Distanz von 2411m bestehen können

Arklow konnte auch im nächsten Rennen, dem Gruppe 3 Sycamore Stakes beweisen, dass der Sieg über Bigger Picture keine Ausnahme war, denn auch in diesem Rennen konnte Arklow Bigger Picture auf den Platz direkt hinter sich verbannen, auch wenn er dieses Mal von dem Außenseiter Zulu Alpha geschlagen wurde.

Diesen kleinen Wermutstropfen machte Arklow aber im Breeders‘ Cup Turf im November mehr als wett, als er als klarer Außenseiter doch noch auf einem guten vierte Platz ins Ziel einlief – und einen massiven Forcast für den Vierer von 4116.80 komplettierte.

Mit dieser Leitung im Rücken ging es in die Winterpause, aus der er leider mit einem kompletten Flop fünf Monate später in Keenland wiederkam. Allerdings schien es dem Trainer und den Buchmachen schon relativ klar zu sein, dass Arklow beim ersten Rennen über 1770m so seine Probleme haben würde, denn er startete in dieses Rennen nicht als klarer Favorit. Im nachfolgenden Man O War Stakes in Belmont Park steigerte er die Distanz wieder ein wenig auf 2220m und wie auf Bestellung lieferte sich Aklow über die passendere Distanz ein spannendes Duell mit Channel Maker, der ihn am Ende

Auch beim Gruppe 2 Belmont Gold Cup Invitational Stakes war Arklow wieder „nur“ zweiter hinter dem Konkurrenten Amade, die Distanz von 3218m war für Arklow aber auch ein Novum und dafür hielt Arklow noch ziemlich stark durch. Da er sowohl vom Untergrund als auch von der Distanz her sehr variabel war, muss man ihn als einer der Kandidaten für einen ausbezahlten Platz auf den Schirm.

Sadler’s JoyDer Kitten’s Joy Sohn von Trainer Thomas Albertrani  ist in solider Verfassung und zeigt sich auf der höchsten Ebene extrem Formstabil. Seine Ausbeute an Siegen ist nicht die beste, allerdings konnte er im letzten Rennen Hauptkonkurrent Hi Happy schlagen und ist heute über bessere Distanz vergleichsweise besser vom Gewicht her dran.

Aufmerksam machte Saddler’s Joy 2016 mit einer Seire von drei Siegen in Folge, diese waren allerdings zunächst nur in Allowance Optioal Claiming Rennen (also Altersgewichtsrennem) er konnte dabei aber durchaus beeindrucken und der Vierjährige startete im  Januar im Gruppe 3 W. L. McKnight Handicap zum ersten Mal auf Gruppenebene. Die Pause zwischen den Jahren betrug nur zwei Monate und sein Trainer Thomas Albertrani hatte guten Grund zur Hoffnung.

Sadler’s Joy startete zwar als Außenseiter, konnte aber einen knappen zweiten Platz belegen und hätte schon damals fast sein erstes Gruppenrennen gewinnen können, wenn der Rennverlauf nur ein wenig günstiger gewesen wäre. Er folgte beim zweiten Start in Gulfstream Park im April diesem Trend mit einem weiteren Sieg, dieses Mal auf Gruppe 2 Niveau im Pan American Stakes über 2400m. Er konnte dabei Designed For War und Patterson Cross knapp hinter sich lassen was eine Form auf ein ähnliches Niveau wie die von Wake Forrest hob, auf den er im Gruppe 1 Man o‘ War Stakes treffen sollte. Zhukova lies auch ihm keine Chance, Sadler’s Joy verpasste den Platz 2 aber nur mit einer Nase, und das obwohl er zuvor in dem kleinen Feld mehrfach nicht die nötige Lücke zum Schlusssprint fand. Er ist progresiv und konnte im Gruppe 1 Sword Dancer Stakes endlich auf die höchste Ebene aufschließen. Im Joe Hirsch Stakes wurde er von Beach Patrol klar auf die Plätze verwiesen, allerdings konnte der Lauf leicht mit etwas Pech und unsauberen Lauf entschuldigt werden und er sicherte sich beim BC Turf einen guten vierten Platz hinter Highland Reel, was trotz des etwas abgeschlagenen Platzes eine hervorragende Leistung gewesen war.

Danach ging es in die Winterpause, die er mit einem Sieg gegen One Go All Go im Mac Diarmida Stakes beendete. Dort war er allerdings kaum schwerer Unterwegs als der Konkurrent und wie im Rennen danach kam er weit außen auf die Zielgerade und verschenkte eine Menge Raum. Das und das weite zurückfallen auf der Rückgeraden brach Sadler’s Joy im Pan American Stakes das Genick, auch wenn er auf der Zielgeraden noch unglaublich viel Boden gutmachen konnte. Im nächsten Aufeinandertreffen mit Happy und One Go All Go versuchte sein Jockey Julien R. Leparoux den Konkurrenten nicht erneut derart viel Leine zu lassen, aber wieder konnte Hi Happy sich am Ende mit einem Tempowechsel einige Längen absetzten, die Sadler’s Joy nicht komplett aufrollen konnte. Er war deutlich näher dran und konnte über die kürzere Distanz im Manhattan Stakes Hi Happy am Ende schlagen.

Sein Jockey Javier Castelano sah, dass er die beiden Konkurrenten Hi Happy und Mantoulin auf der Innenseite im Griff hatte und lies von der Peitsche ab, da kam aus dem Mittelfeld Spring Quality herangeflogen und überholte Salder’s Joy und Hi Happy. Die 2200m liegen Hi Happy eindeutig mehr als die 2000m und der Schritt auf die längere Distanz im Bowling Green Stakes hätte ihm helfen können, allerdings schnitt Hi Happy deutlich schlechter ab als erwartet und das zusätzliche Gewicht von Saddler’s Joy im Bowling Green Stakes hat ihm offensichtlich Probleme gemacht.  Sadler’s Joy hielt sich zwar gut im ersten Drittel des Feldes, hatte aber keine Chance die beiden Dead Heater Glorious Empire und Channel Maker noch nieder zu rennen.

Dann kam eine lange Pause für Sadler’s Joy bis zum Bowling Green Stakes 2019, also genau ein Jahr später-  das er heute nach der langen Pause nicht sonderlich gut abschneiden wird, sollte auf der Hand liegen, aber man sollte ihn sich für das nächste Rennen merken!,

Zulu Alpha: Der Street Cry Sohn von Trainer  M. Maker hat seine Karriere bereits 2015 begonnen und sich in seinem dritten Jahr seines Galopplebens dann langsam auf die Gruppenebene begeben, auch wenn der ganz große Erfolg zunächst ausblieb, Preisgeld gab es allerdings trotzdem einige Male – so etwa schon beim Prairie Bayou Stakes im Dezember 2018, wo er einen dritten Platz hinter dem klaren Sieger und Favoriten Royal Son belegte. Danach ging es im Gruppe 3 Fair Grounds Handicap in den Start, wo er immerhin einen fünften Platz belegen konnte. Die Konkurrenz in diesem Rennen war deutlich härter als im vorangegangenen und Zulu Alpha musste fast mit dreistelliger Quote starten, wie auch im Gruppe 2 Muniz Memorial Handicap einen Monat später.

Auch hier über 1818m lief Zulu Alpha fast mit dreistelliger Quote auf, konnte aber an seine Form aus dem letzten Rennen anknüpfen und sich mit einem dritten Platz sogar noch einmal deutlich steigern. Das war überraschend, aber mit der Platzierung hatte sich Zulu Alpha auf die Liste der ernst zunehmenden Kandidaten in den unteren Gruppenrennen gesetzt.

In Keenland startete er danach über die Meile, konnte sich aber in dem Handicap nicht durchsetzen und musste auch danach in Churchill Downs eine Niederlage über 1770m einstecken. Das Handicap war eigentlich machbar gewesen aber Zulu Alpha musste sich auch hier deutlich geschlagen geben und nahm sich danach lieber einmal eine kleine Auszeit. Dann der Wechsel nach Arlington Park im August 2018 in wesentlich leichtere Handicaps, die er dann auch gewinnen konnte – obwohl er nicht als Favorit gestartet war.  Der Favorit war eigentlich Cammack gewesen, der noch im selben Monat auf dem selben Kurs über leicht weiterer Distanz noch einmal gegen Zulu Alpha antrat. Die beiden hatten ein spannendes Duell, wie auch im Rennen zuvor, aber dieses Mal war es Cammack der sich durchsetzen konnte. Die beiden hatten das Duell um den Sieg aber für sich und der zweite Platz tat der Form von Zulu Alpha keinen Abbruch, wie man auch in Churchill Downs danach sehen konnte.

In dem 1770m Handciap Rennen gewann Zulu Alpha mit einer derart großen Leichtigkeit und neun Längen Vorsprung, dass der Schritt auf die Gruppenebene danach  keine Wunder war. Es ging auf die 2414m nach Keenland, wo er im Gruppe 3 Sycamore Stakes startete und wo Arklow das erste Mal gegen ihn antreten sollte. Zulu Alpha hatte sich auf der Zielgeraden in Position gebracht indem er die Front Runner  dichtauf verfolgte und sie nicht zu weit ziehen ließ. Dann, als die Front Runner nicht mehr das Tempo aufrecht erhalten konnten, übernahm er selbst die Führung an der Innenbahn und  setzte sich schnell von seinen Verfolgern ab. Das Rennen war die bisher beste Leistung von Zulu Alpha, der im Dezember in Gulfstream Park auf Gruppe 2 Ebene sich erneut versuchte und dort als einer der Favoriten auftrat.

Den Kick, den er bei seinem Gruppe 2 Sieg hatte zeigen können, konnte Zulu Alpha dann aber im Ft. Lauderdale Stakes nicht noch einmal wiederholen. In diesem Rennen konnte Zulu Alpha sich zwar wieder ganz gut positionieren, aber ihm fehlte einfach die Geschwindigkeit um sich an die Führenden anzuhängen oder mit spätem Sprint auf diese aufzuschließen. Das gelang ihm dann im Januar im W. L. McKnight Stakes schon wesentlich besser, als er das Gruppe 3 Rennen in Gulfstream Park über 2414m souverän gewinnen konnte. Zwar driftetet er dieses Mal etwas und verlor daher etwas an Momentum, konnte sich aber trotzdem klar gegen seinen Verfolger durchsetzen.

Im Gruppe 2 Mac Diarmida Stakes im März legte er noch einmal eine Schippe drauf und gewann mit dem Gruppe 2 Rennen das bisher schwerste Rennen seiner Karriere. Wieder musste er weit außen in die Zielgerade einbiegen und musste daher mehr Distanz überwinden als die anderen Drei die innen an der Bahn laufen konnten. Zulu Alpha hatte am Ende noch am meisten Kraft übrig über die 2220m und er schien über die weiten Distanzen sichtlich zu Hause zu sein.

In Keenland stand Zulu Alpha dann im Gruppe 2 Dixiana Elkhorn Stakes am Start, dieses Mal als Favorit. Zulu Alpha konnte das Rennen dieses Mal aber nicht mit dem gewohnt langen Kampf für sich entscheiden, dieses Mal musste Zulu Alpha sich Bigger Picture und Red Knight geschlagen geben, die ebenfalls nicht klein bei geben wollten, und das Rennen wurde mit einem extrem spannenden Duell zwischen den drei Startern entschieden – Zulu Alpha verlor bei dem Rennen nichts von seiner Form!

Ganz im Gegensatz zum Man o‘ War Stakes , bei dem Zulu Alpha eines seiner seltenen sehr schlechten Rennen ablieferte. Dafür ging es dann aber im United Nations Stakes (Stakes) gegen die aufstrebende Channel Cat wieder bergauf mit einem soliden zweiten Platz -hier könnte er auf die Form weiter aufbauen!


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