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Ascot Champions Day

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17.10.2020 – Ascot – Qipco British Champions Sprint Stakes – Pick: Dream Of Dreams

Pferderennen in England

14:55 Champions Sprint Stakes – Gruppe 1

Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.207 m  |  Preisgeld: 391.260 GBPFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: weich  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

 

Das Qipco British Champions Sprint Stakes ist, wie der Name schon vermuten lässt, Teil der British Champions Series und als erstes Gruppe 1 Rennen am Champions Day in Ascot natürlich gut besucht. Da wäre der Sprint Cup Sieger Dream Of Dreams, oder die Stute One Master, die zuletzt am Anfang des Monats den Gruppe 1  Qatar Prix de la Forêt in Longchamp auf schwerem Boden gewonnen hatte. Dazu kommen dann noch junge Talente wie Oxted, der zuletzt das Darley July Cup Stakes gewinnen konnte oder der Dreijährige Starman, der einen ordentlichen Sprung im Niveau vom Garrowby Stakes (Listed) im September auf Gruppe 1 Ebene hier wagt, aber sehr talentiert aussieht und vielleicht gut genug ist, um hier für eine Überraschung zu sorgen.

 

Die Starter im Überblick:

 

Dream Of Dreams: 
Der Dream Ahead Sohn von Sir Michael Stoute begann seine Karriere als Rennpferd bereits im Jahr 2016 und versuchte sich bereits da an den ersten Gruppenrennen wie dem Railway Stakes oder dem Grimcrack Stakes. Seine Ergebnisse in den frühen Black Type Rennen über die Sprintdistanzen waren eher durchwachsen, auf Listed Ebene hatte Dream Of Dreams 2017 dann etwas mehr Erfolg, auch wenn der erste Sieg noch etwas auf sich warten lies. Er platzierte zunächst im Rockingham Stakes auf Listed Ebene und holte sich dann einen Schub fürs Selbstbewusstsein in einem Klasse 3 Rennen gegen Ende des Jahres in Lingfield, einem Rennen, welches er auf dem Papier geben einige recht solide Konkurrenten bestreiten musste.
Dream Of Dreams gewann das Rennen unangefochten mit gut 5 Längen Vorsprung und versuchte sich noch im selben Jahr in zwei weiteren Listed Rennen. Das letzte der beiden, das Wentworth Stakes, konnte Dream Of Dreams dann auch tatsächlich für sich entscheiden, indem er vor Perfect Pasture durchs Ziel lief, der auf den letzten Metern auf dem weichen Untergrund nicht mehr mithalten konnte und zunehmend an Boden verlor.
Mit diesem positiven Ergebnis und der neu erreichten persönlichen Bestleistung ging es dann in die Winterpause, die er mit dem Lauf im Gruppe 3 Abbernant Stakes beendete, allerdings verlief der Versuch im Jahr 2018 auf die Gruppenebene aufzuschließen zunächst sehr holprig. Weder im ersten Gruppenrennen noch dem folgenden Chipchase Stakes in Newcastle, noch dem Coral Charge konnte Dream Of Dreams einen guten Lauf zeigen und kam jeweil weit abgeschlagen auf einem der hinteren Plätze ins Ziel.
Erst mit dem 1207m Gruppe 3 bet365 Hackwood Stakes in Sandown über schnellen Boden konnte Dream Of Dreams, der als Außenseiter gehandelt worden war, wieder einen Achtungserfolg feiern und einen knappen dritten Platz belegen, den er über 200m mehr im Hungerford Stakes auf Gruppe 2 Ebene noch einmal bestätigen konnte. Damit kam er erneut in Schlagreichweite zu dem Sieger und scheinbar hatte sich Dream Of Dream an diese Position gewöhnt, denn auch beim Weatherbys Supreme Stakes als auch beim Bengough Stakes, welches wieder über die Sptintdistanz von 1207m bestritten wurde, kam Dream Of Dreams jeweils auf dem zweiten Platz ins Ziel, allerdings gelang der erste Sprung auf die Gruppe 1 Ebene im British Sprint Stakes nach einer langen harten Saison gegen deutlich bessere Konkurrenz erwartungsgemäß nicht und Dream Of Dreams musste sich mit einem weit abgeschlagenen Platz 13 zufrieden geben.
2019 zeigte er dann allerdings eine ganz neue Form und gewann neben dem Saisonauftakt in einem Klasse 4 Rennen auch das nächste Listet Rennen, beeindruckender war aber noch sein zweiter Platz hinter Blue Point im Diamnond Jubilee Stakes, denn wenn man bedenkt, das Blue Point selbst hochklassige Pferde oft langsam aussehen lässt, war der knappe zweite Platz eine herausragende Leistung! Danach kamen allerdings zwei klare Niederlagen, im Darley July Cup, im Sprint Cup Stakes und dem Qipco Champions Sprint  – alles gegen Ende 2019 und etwas überraschend nach guten Vorzeichen in den Rennen zuvor.
Damit ging im Oktober beim Champions Day die Flat Saison aber auch wieder zu Ende, gefolgt von einer sehr langen Pause bis zum Start in das nächste Rennen, denn die Corona Epidemie warf ihre Schatten auf den Galoppsport und fast alle Rennpferde mussten länger als erhofft auf ihren nächsten Start warten.
Der fand dann im Juni im Diamond Jubilee Stakes statt, wo Dream Of Dreams eine sehr gute Form zeigte, den Sieg aber leider knapp verpasste. Hello Youmzain und Sceptical hatten den Schlusssprint früher angezogen und Dream Of Dreams blieb ein wenig dahinter zurück und musste daher einige Längen aufholen, als es auf die Ziellinie zuging. Dann allerdings kam Dream of Dreams so richtig in Gang und holte ordentlich auf, verpasste den Sieg gegen Hello Youmzain aber am Ende mit knapp einem Nacken.  Das war aber natürlich trotzdem eine super Leistung und zeigte, dass Dream Of Dreams aus der langen Winterpause in sehr guter Form zurück gekehrt war, was ihn im Gruppe 2 Hungerford Stakes zum klaren Favoriten machte. Der Schritt runter in der Klasse resultierte in einem dominanten 7 Längen Sieg, interessanter war allerdings dann schon der Start im Gruppe 1 Sprint Cup Stakes in Haydock Anfang September 2020, schließlich wurde das Rennen auf weichem Untergrund gegen deutlich stärkere Konkurrenz ausgetragen. Hier musste Dream Of Dreams am Ende noch die Spur wechseln um freie Bahn für den Schlusssprint zu bekommen, hatte dann aber wieder mit dem späten Sprint genug Zeit und Kraft. um den Rest der Konkurrenz einzusammeln und sich noch über eine Länge abzusetzen. Einziger Wehrmutstropfen war, dass er unter Druck von Oisin Murphy etwas ach links wanderte, aber trotzdem gibt es an diesem Sieg nichts zu meckern. eine Wiederholung dieser Leistung würde vermutlich auch hier ausreichen.
One Master:  Die Fastnet Rock Tochter von Trainer William Haggas kam letztes Jahr erst so richtig in Fahrt, nachdem sie 2018 zwar schon das Gruppe 1 Prix de la Forêt gewinnen konnte – damals allerdings als klare Außenseiterin ohne dass man sie für dieses 1400m Rennen überhaupt auf dem Schirm hatte, aber sämtliche Favoriten schwächelten an jenem Tag und One Master gewann das Rennen überraschend.
Man hätte es vielleicht kommen sehen können, nachdem sie zuvor schon das Gruppe  3 Fairy Bridge Stakes hatte gewinnen können, ein nicht weiter spektakuläres Gruppenrennen in Tipperary, in dem aber durchaus ein paar vielversprechende Newcomer einen versuch starteten. Hinweise auf die Klasse von One Master gab es also schon zuvor, mit dem Gruppe 1 Sieg im Gepäck startete sie dann auch gleich noch im Breeders‘ Cup Mile in Chruchill Downs, wo sie allerdings deutlich scheiterte, und auch in Sha Tin im Hong Kong Mile erging es ihr nicht besser – was natürlich nicht ganz überraschend war, schließlich sind beide Rennen alles andere als einfach und von internationaler, hochklassiger Konkurrenz immer gut besucht, und es braucht schon einen besonderes europäisches Rennpferd, um frei zwischen diesen Nationen hin und her zu wechseln und dann noch vielleicht eines dieser Rennen auch noch zu gewinnen.
Wenn ihr Trainer sie allerdings auf so eine Reise schickt und sie in einigen der besten Rennen der Welt starten lässt, obwohl für das junge Rennpferd die Starapazen eines solchen Wechsels der Kontinente dazu kommen, sollte man immer aufmerksam sein und es ist ein weiterer Hinweis darauf, was William John Haggas von Talent von One Master hält.
Es sollte allerdings noch eine Weile dauern, bis One Master sich für ihr Talent und das Vertrauen des Trainers würde bedanken können, denn 2019 verpasste sie einige Male den Sieg knapp, so etwa im Gruppe 1 Queen Anne Stakes oder dem Gruppe 1 Tattersalls Falmouth Stakes in Nemwarket im Juli 2019 und bestätigte damit den Eindruck ihres Trainers, dass One Master nur einen Schritt von einem Sieg in einem großen Rennen entfernt war. Aber es bliebt weiterhin dabei, One Master blieb oft den einen berühmten Schritt hinter den Siegern des Rennens und wurde mit einem etwas undankbaren ausbezahlten Platz belohnt, so etwa auch im Gruppe 1 Larc Prix Maurice de Gheest, wo sie gegen den stark auflaufenden Advertise recht deutlich zurückstecken musste, aber danach konnte sie dann endlich mit dem Prix de la Forêt gegen City Light ihren nächsten Gruppe 1 Sieg feiern. Damit schaffte One Master zwei Siege im Prix de la Forêt hintereinander, sie schien regelrecht ihre Freude in Frankreich im Herbst auf dem weichen Boden zu haben, wo weniger der Augenmerk auf Geschwindigkeit, denn auf Ausdauer auf den 1400m liegt.
Zurück in der Heimat startete er dann zum Saisonabschluss im Gruppe 1 Qipco British Champions Sprint Stakes und belegte ein weiteres Mal einen hervorragenden zweiten Platz. Er hatte 2f vor dem Ziel einige Probleme eine freie Bahn für den Schlusssprint zu finden und so kann man sich vorstellen, dass er Donjaun Triumphant noch etwas mehr unter Druck hätte setzten können, aber auch so blieb es bei eine hervorragende Saison 2019, die One Master fast mit dem zweiten Sieg in einem Gruppe 1 Rennen hätte abschließen können.

Der Start in die neue Saison 2020 verzögerte sich auf Grund der vorherrschenden Corona Epidemie ein wenig, und One Master konnte erst im Juni wieder zurück auf die Rennbahn, fand aber mit dem Gruppe 1 Diamond Jubilee Stakes beim Royal Ascot Festival ein schönes Rennen für den Einstieg, in dem ihre aktuelle Form getestet wurde, ohne dass auf ihr der Druck des Favoriten lastete oder man unbedingt davon ausgehen musste, dass One Master das Rennen gewinnen muss. So ganz auf der Höhe war One Master dann beim Rennen selbst auch noch nicht, dabei war ihre Taktik in dem Rennen durchasu solide gewesen. James Doyle positionierte sie zunächst hinter den Führenden, konnte das Tempo aber bereits 2f vor dem Ziel nicht mehr mitgehen und musste geritten werden, um den Anschluss überhaupt halten zu können, was aber natürlich dann darin resultierte, dass er beim eigentlichen Schlusssprint die anderen ziehen lassen musste und sich am Ende mit einem klaren sechsten Platz zufrieden geben musste.

Man konnte aber darauf hoffen, dass sie beim nächsten Start etwas fitter sein würde und etwas mehr Druck auf die Sieger ausüben würde. Allerdings geriet er wieder früh ins hintertreffen und musste früh von seinem Jockey Pierre-Charles Boudot angetrieben werden, um den Anschluss an die Pacesetter zu halten und verpasste dadurch die Chance, beim Schlusssprint noch einmal nachlegen zu können und nur unter dem harten Ritt von Pierre-Charles Boudot konnte One Master überhaupt den knappen vierten Platz halten.

Genug mit den Gruppe 1 Rennen fürs Erste dachte sich wahrscheinlich William Haggas und schickte One Master als nächstes in das Gruppe 3 Oak Tree Stakes beim Glorious Goodwood festival, welches auf dem Papier eigentlich eine relativ klare Angelegenheit hätte sein sollen für One Master. Sie  musste mit 58,5 KG zwar ordentlich Gewicht schultern und ein Rennen mit 12 Konkurrenten ist niemals eine leichte Sache, einfach schon, weil zu viele andere Rennpferde auf der Strecke mitlaufen.

Genau das wäre One Master dann auch fast zum Verhängnis geworden, als sie hinter einer Mauer von Konkurrenten eingepfercht wurde und mehrmals die gewünschte Lücke sich vor ihr wieder schloss und Valeria Masselina von der Front aus schon zum Schlusssprint angesetzt hatte, denn Frankei Dettroi hatte seine Stute während des Rennens perfekt positioniert und dadurch einige Längen Vorsprung herausgeholt, die aber Tom Marquand auf One Master mit einer herausragenden Leistung Stück für Stück verkürzte, um auf der Linie dann mit einer Nase Vorsprung zu führen.

Da machte sie – für mich in der Deutlichkeit ein wenig überraschend – zur klaren Favoritin für das Gruppe 2 City Of York Stakes, ein 1408m Rennen mit einigen durchaus respektablen Namen, in das One Master aber als klare Favoritin mit einer Quote von 2,62 ging. Safe Voyage übernahm die Rolle als Front Runner im einsetzten Regen und One Master hielt sich in fünfter Position, bis es zum Schlusssprint ging, wurde aber zum Teil von dem scharfen Tempo überrascht und verlor immer mal wieder ein wenig auf die Führenden. One Master musste dann noch die Linie auf der Bahn wechseln um den Schlusssprint anzusetzen, aber Safe Voyage fand und fand und konnte am Ende nicht eingeholt werden, weder von One Master noch einem anderen Starter.

Beim nachfolgenden Gruppe 2 bet365 Park Stakes lieferte sich One Master ein episches Duell mit Wichita, die das Feld über die Distanz führte, bis sich 3f vor dem Ziel die verschiendenen Gruppen zusammenfügten und sie die Führung Molatham übergeben musste. 1f vor dem Ziel holte sich Wichita die Führung wieder, dicht gefolgt von One Master, die an ihren Hifen klebte und die Führende unter Druck setzte – aber immer das kleine Bisschen auf Abstand gehalten wurde, um am Ende mit einem kurzen Kopf Rückstand zu verlieren.
Den Push fürs eigene Ego holte sich One Master dann in Longchamp bei Paris im Qata Prix de La Foret, wo sie sich erneut ein bemereksnwertes Duell lieferte, dieses Mal mit Earthlight und Safe Voyage, die ihr beide im Ziel direkt im Genick saßen und One Master mächtig unter Druck setzten. Damit gelang der Sieg in jenem Rennen das dritte Mal in Folge, eine wahrlich beeindruckende Leistung!

2020 verlief bis zum Sieg in Frankreich beim Qatar Prix de la Forêt mit zwei zweiten Plätzen auf Gruppe 2 Ebene auch zunächst eher ruhig, aber gerade mit dem letzten Sieg auf Gruppe 1 Ebene auf schwerem Boden ist die Stute heute in Ascot beim Champions Day sehr interessant. Letztes Jahr wurde sie hier Zweite und ich denke sie wird erneut wieder ganz vorne mit dabei sein

Oxted: Der Mayson Sohn von Roger Teal hatte 2018 in Doncaster seinen ersten Start und legte dann in seiner zweiten Saison im Jahr 2019 mit einem zweiten Platz im Shalaa Carnarvon Stakes auf Listed Ebene vor, bevor er dann erneut in Newbury sich im Gruppe 3 Hackwood Stakes versuchte, dort allerdings ohne nennenswerten Erfolg. Dieser kam erst im Jahr 2020, scheinbar brauchte Oxted die Zeit um zu reifen, denn saisonübergreifend seit seinem Sieg im Portland Handicap gewann er sein Saisondebüt 2020 im Abernant Stakes auf Gruppe 3 Ebene, um dann im Juni im Gruppe 1 Darley July Cup Stakes überraschend auch noch den ersten Gruppe 1 Sieg hinterher zu schieben.

Oxted lief im Darley July Cup Stakes noch ein wenig grün und ging etwas zu energisch an die Sache heran, was ihn etwas Kraft kostete, und trotzdem hatte er noch am meisten davon übrig, als es in den Schlusssprint ging. Er wanderte noch ein wenig und zog unter Druck nach rechts, gewann aber trotzdem am Ende mit über einer Länge Vorsprung und empfiehlt sich als aufstrebender 3yo für dieses Rennen, auch wenn der Regen ihm sicher zusetzen wird.

 

Starman: Der Dreijährige Dutch Art Sohn von Ed Walker hält sich in seiner Karriere bisher schadlos, alle Rennen, die er bisher angegangen hat, hat er auch gewinnen können, beginnend mit einem Sieg in Lingfield bei seinem Maidenrennen, gefolgt von einem Sieg in einem Novice Rennen in Doncaster und dem ersten Black Type Rennen in Form des Garrowby Stakes auf Listed Ebene in York. Dieses Rennen auf gutem Untergrund war das Ausrufezeichen in seiner Karriere bisher, aber unter völlig anderen Voraussetzungen als heute. Weicher/schwerer Untergrund ist Neuland für ihn, daher würde ich eher Abwarten bevor ich ihn hier in die Dreierwetten hebe

 


19.10.2019 – Ascot Champions Day – Qipco Champion Stakes – Pick: Magical

Pferderennen in England

17:00 Qipco Champion Stakes – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde | Distanz: 2.012 m | Preisgeld: 1.358.750 GBP | Flachrennen | Geläuf: Gras | Boden: gut bis weich | Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

Coronet: Die Duawi Tohtergewann zu seinem Auftakt gleich zwei Rennen, wobei eines sogar auf Listed Ebene war (das Zetland Stakes), gefolgt von guten Leistungen im Prix Saint-Alary auf Gruppe 1 Ebene und dann der erste Sieg auf Gruppe 2 Ebene im Ribblesdale Stakes in Royal Ascot – was klar eine persönliche Bestleistung war und Coronet nach dem Flop im Oaks zurück auf Spur brachte.

Coronet ging nach ihre ersten Sieg auf Gruppenebene ins das Duell mit Enable, welches sie natürlich klar verlor, aber sie schaffte immerhin einen zweiten Platz hinter der Wunderstute im Darley Yorkshire Oaks und das Ziel im Jahr 2017 war letztendlich das St Leger im Herbst, welches Coronet aber leider nur mit einem fünften Platz abschließen konnte.
Coronet startete danach noch im Champions Fillies & Mares Stakes  und belegte hinter Hydragena einen dritten Platz, hatte damit aber leider in der zweiten Jahreshälfte leider nicht an die Erfolge aus der ersten anknüpfen können.

2018 startete sie dann nach der Winterpause fulminant in die neue Saison, als Coronet das Gruppe 2 Middleton Stakes gewinnen konnte. Coronet übernahm die Führung und setzte sich 2f vor dem Ziel souverän vom Feld ab, musste dann aber hart arbeiten um den Vorsprung immerhin bei 1.5 Längen zu halten. Und dieses Mal schaffte es Cornet auch die Form in die nächsten Rennen zu transferieren, denn sie verpasste den Sieg i Grand Prix de Saint-Cloud nur denkbar knapp, als Waldgeist auf der Ziellinie die sprichwörtliche Nase vorn hatte.

Sie wechselte nach England um ihr Glück im Gruppe 1 King George VI & QE Stakes zu versuchen, wo sie Ende Juli 2018 allerdings chancenlos gewesen war. Besser lief es dann schon im Gruppe 1 Darley Yorkshire Oaks in York. wo sie hinter Sea Of Class einen guten zweiten Platz erreichen konnte. Der scnelle Boden und die 2385m lagen ihr in York deutlich mehr als in Ascot, auf weichem Boden schaffte sie in Ascot allerdings einen zweiten Platz im Gruppe 1 British Fillies & Mares Stakes hinter Magical und schien mit dem Ausdauertest hervorragend zurecht zu kommen.

Ihr Saisondebüt nach der Winterpause in Newmarket im Jockey Club Stakes gelang Coronet nicht, was aber sowohl an der langen Pause als auch an dem sehr schellen Boden gelegen haben kann. Beim zweiten Rennen in der neuen Saison in einem Rennen, in dem sie letztes Jahr brillieren konnte dürfte Coronet aber vorne mit dabei sein.

Deirdre: Die Harbinger Tochter begann ihre Karriere in Japan und blieb dem Lang bis zum heutigen Rennen im Hong Kong Cup auch überwiegend treu. Im ersten Jahr lief sich in einigen guten Rennen mit, steigerte sich im zweiten Jahr ihrer Karriere, der Saison 2017 aber im Niveau und lief im Gruppe 1 Japanese 1000 Guineas und dem Gruppe 1 Japanese Oaks auf, konnte dort aber  auch durchaus gute Ergebnisse erzielen. So konnte sie im Gruppe 1 Japanese Oaks einen vierten Platz hinter Soul Stirring erreichen, mit Chancen sich sogar noch besser zu platzieren. Nach diesem sehr vielversprechenden Lauf gönnnte sie sich eine kleine Pause von drei Monaten, bis sie ihr nächstes Rennen anging, dieses Mal „nur“ ein gut besetztes Handicaprennen auf dem Kurs in Sapporo.

Im Gruppe 3 The Shion Stakes in Nakayama ging sie dann als Favoritin an den Start und dieses Mal konnte sie ihren Lauf perfekt timen und das Feld auf der Zielgerade dominieren. Der Lauf war derart dominant, dass sie für das The Shuka Sho als einer der Favoriten gehandelt wurde.

Dort war sie zunächst im mittleren Feld ein wenig eingeboxt und fand die Lücke auf der Zielgeraden etwas spät, konnte dann aber auf der Mitte der Bahn fahrt aufnehmen und mit einem starken Tempowechsel, der beeindruckend anzusehen war.

So ein Gruppe 1 Sieg macht natürlich eine Menge her und so galt Deirdre auch für den nächsten Start im Gruppe 1 The Queen Elizabeth 2 Cup als eine der Favoritinnen, konnte sich in diesem großen Feld aber nicht gut genug platzieren um für den Schlusssprint fahrt aufzunehmen und spielte im Finish keine Rolle mehr, was die Saison für Deidre auch beendete.

Erst im Februrar 2018 kam sie dann im Gruppe 2 The Kyoto Kinen zurück, konnte dort aber trotz des geringen Gewichts und der mit 2200m gut bemessenen Distanz nicht punkten, trotzdem nahm sie Kurs auf Dubai und das Gruppe 1 Dubai Turf , welches mit sechs Millionen Euro so hoch dotiert war wie keines ihrer Rennen zuvor. Sie erwischte die Startbox 13 und mit der Konkurrenz rund um Benbatl und Neorealism wurde Deidre als Außenseiterin gehandelt. Sie schaffte es allerdings sich auf der Zielgeraden rechtzeitig ins Freie zu bringen, wo sie mit Vivlos und Real Steel die Verfolgung von Benbatl aufnahmen. Benbatl flog davon und konnte sich das Rennen mit 3,25 Längen sichern, die nächsten drei waren aber alle auf einer Linie und so konnte Deidre sich einer weiteren hervorragenden Platzierung rühmen.

Sie kehrte nach Japan zurück, allerdings konnte sie auf Grund von Gesundheitlichen Problemen bis zum Herbst nicht starten, kam dann aber im Gruppe 2 The Fuchu Himba Stakes im Oktober hervorragend zurück und konnte mit Lys Gracieux eine ernst zunehmende Konkurrentin schlagen, die im folgenden den The Queen Elizabeth 2 Cup gewinnen konnte.
Dieses Rennen machte sie hier zu einer der Favoritinnen für den Hong Kong Cup, wo Deirdre sich nur knapp Glorious Forever geschlagen geben musste.

Deirdre flog in der Mitte der Bahn noch sehr spät heran, konnte aber den Front Runner Glorious Forever nicht mehr erreichen. Deirdre konnte trotzdem einen guten Eindruck machen und so standen ihre Chancen im Gruppe 1 The Nakayama Kinen durchaus gut. Dort konnte sie aber überraschend nicht gut abschließen und schaffte es nicht mit dem Sieger Win Bright mitzuhalten, ihre Serie von Niederlagen setzte sich damit auch im Jahr 2019 fort, und Deidre schien im asiatischen Raum nach dem Achtungserfolg im Susuka Sho langsam Probleme zu bekommen, auf der höchsten Ebene noch mitzuhalten. 2018 gelang der Sieg im Fuchu Himba Stakes und der zweite Platz imHong Kong Cup, aber von Deidre war eigentlich noch wesentlich mehr erwartet worden – so gesehen war der zweite  Platz auf dem Papier schon einen Enttäuschung, die herben Niederlagen 2019 im Nakayama Kinen und später in Meydan in Dubai im Dubai Turf wiegen noch deutlich schwerer. Im Dubai Turf zogen alle drei Sieger weit von Deidre davon, die auf einem vierten Platz abgeschlagen mit 6 Längen Rückstand ins Ziel gekommen war.

Auch im The QE II Cup zurück auf dem Kurs in Hong Kong lief es im April für Deidre nicht, und man muss sagen dass sie bisher in ihrer Saison 2019 einfach nicht in Form kommen wollte, denn auch bei ihrem Wechsel nach England zum Prince Of Wales Stakes wollte keine Verbesserung der Form mehr eintreten. Allerdings war der Lauf nicht so schlecht wie der sechste Platz vermuten lässt und es war eine Frage der Zeit, bis die japanische The Shuka Sho Siegerin wieder in Form kommen  würde- und die sehr lange Gerade beim Zieleinlauf beim Qatar Nassau Stakes tat ihr übriges, um ihr einen Formschub zu geben und sie das erste Mal sei Oktober 2018 im Fuchu Himba Stakes wieder als Erste durchs Ziel laufen zu sehen.

Der Zieleinlauf heute ist deutlich kürzer und die Strecke bespielt nicht gerade die Stärken von Deidre, aber einen Platz kann man sich für sie heute hier trotzdem vorstellen.

Elarqam: Der Frankel Sohn von Marc Johnston hat sich in seiner Karriere schon an einigen sehr guten Rennen versucht, begann seine Karriere aber in einem recht gewöhnlichen Rennen in York im September 2017. Danach ging es allerdings gleich in die Gruppenebene in Form des Gruppe 3 Somerville Stakes in Newmarket, seinem erst zweiten Rennen in seiner Karriere und eines, welches ihn so richtig testete – trotzdem gewann er gegen Tip Two Win mit Leichtigkeit und hatte keine Angst, sich in der nächsten Saison gleich in den besten Rennen zu versuchen.

So war sein erstes Ziel nach der Winterpause das Gruppe 1 2000 Guineas Stakes  in Newmarket, wo er einen guten vierten Platz belegen konnte, obwohl ihm der Auffrischer in der neuen Saison gefehlt hat. Die zwei Längen Rückstand konnte er nicht mehr gut machen, aber für den ersten Start in der neuen Saison war das Rennen doch recht gut gelaufen und in Curragh danach im Gruppe 1 Irish 2,000 Guineas galt Elaqarm danach zu Recht als einer der Favoriten, konnte allerdings auch im zweiten Guineas in der Saison 2018 nicht überzeugen und scheiterte mit über sieben Längen in dem hart gelaufenen Rennen. Elaqarm nahm daraufhin etwas Tempo aus seiner Karriere und startete zunächst im Gruppe 2 York Stakes über 2063m, wo er gegen die leichtere Konkurrenz erneut als Favorit auflief.

Leider sollte dies der zweite Lauf als Favorit sein, bei dem Elarqam entäuschte und nicht über einen dritten Rang hinaus kam. Elaqarm hielt sich das gesamte Rennen über an der Front und hatte sich einige Längen Vorsprung gesichert, bis seine Verfolger sich auf den Weg machtem ihm den Tag zu verderben. Kurz vor der Ziellinie hatten ihn Dann Thundering Blue und Borocco eingeholt und machten den Sieg unter sich aus, mit Elaqarm auf einem guten dritten Platz, aber nicht mehr in der Lage um den Sieg mitzukämpfen.

Elarqam floppte danach allerdings auch noch im Gruppe 3 Tattersalls Sovereign Stakes gegen noch einmal deutlich leichtere Konkurrenz und es wurde augenscheinlich Zeit, die Saison 2018 für ihn zu beenden.

Nach einer längeren Winterpause, die vom August bis zum April 2019 dauerte, kehrte Elarqam im Earl Of Sefton Stakes auf Gruppe 3 Ebene zurück, hatte in diesem Rennen trotz des Gruppe 3 Characters aber eine Menge zu tun und konnte sich nicht über einen vierten Platz hinaus kämpfen. Dafür ging es aber im Festival Stakes auf Listed Ebene wieder bergauf und Elarqam schaffte über die 1991m seinen ersten Sieg seit dem Erfolg im Gruppe 3 Somerville Stakes 2017. Scheinbar hatte er die paar Rennen zuvor gebraucht um seine Form wieder zu finden, schließlich konnte Elaqarm danach auch noch das Gruppe 2 York Stakes für sich entscheiden und dabei den hoch gehandelten Konkurrenten Addeybb auf den zweiten Platz verbannen.

Knights To Behold lies Elaqarm nicht wie erhofft die Führung, konnte aber das selbst gesetzte Tempo nicht durchhalten und wurde von Elaqarm auf der Zielgeraden überholt. Elaqarm hatte noch eine Menge mehr zu geben und beschleunigte über 3 Längen davon was Ende zu einem souveränen Sieg gegen solide Konkurrenz reichte.

Der Schritt auf Gruppe  1 Ebene im Juddmonte International war danach durchaus eine gute Idee gewesen und Elaqarm verkaufte sich teuer und wäre vermutlich noch besser als auf seinem dritten Platz abgeschnitten, wenn er wie erhofft die Führung hätte übernehmen können.

 

Magical: Die Galileo Tochter von Aiden O Brien begann ihre Karriere für ihren irischen Erfolgstrainer in der Heimat in Irland, genauer auf dem Kurs in Curragh 2017, auf dem sie auch nach ihrem beim zweiten Anlauf gewonnenen Maidenrennen in Cork ihr erstes Black Type Rennen angehen sollte. Dabei startet sie auf Gruppe 2 Ebene über 1408m im Debutante Stakes als Außenseiterin hinter Happily und Septemner, gewann das Rennen aber mit einem sehr starken Lauf von der Front aus. Magical übernahm bei ihrem ersten Gruppenrennen die Führung und setzte ein eher moderates Tempo, bevor sie im letzten Viertel das Temp noch einmal deutlich anzog und dem Favoriten Happily keine Chance lies, noch einmal an sie heran zu kommen.

Auf Gruppe 1 Ebene einen Monat später im Moyglare Stud Stakes konnte sie dann allerdings gegen die selbe Konkurrentin nicht noch einmal bestehen. Happily war aus dem letzten Rennen gewarnt und wusste, dass sie Magical nicht zu weit ziehen lassen dürfte, sonder blieb dicht an ihr dran und ging dieses Mal den Tempowechsel problemlos mit, so dass die beiden sich ein spannendes Duell bis zur Ziellinie leisteten, welches Happily mit einer Nase für sich entschied.

Magical zog es danach noch im selben Jahr zum Prix Marcel Broussac und zum Newmarket Fillies Mile, allerdings konnte sich die Stute in den beiden Rennen nicht unter den vorderen Platzieren, vielleicht waren die sechs Rennen in ihrer ersten Saison als Zweijährige auch noch ein bisschen viel für sie.

2018 bestritt sie nach der Winterpause den Prix de la Grotte auf Gruppe 3 Ebene, brauchte aber diesen Lauf um nach der Pause wieder ein wenig warm zu werden. Erst beim zweiten Start im Kilboy Stakes zurück in der Heimat in Roland konnte Magical zur Form des letzten Frühjahres zurück kommen und gewann das Gruppe 2 Rennen über guten Untergrund und 1811m mit fast drei Längen Abstand.

Auch die Saison 2018 nam bei Magical vor allem in der zweiten Jahreshälfte an Fahrt auf, bestritt sie doch im Herbst 2018 gleich vier ihrer sechs Rennen in der Saison, zunächst aber nur mit mäßigem Erfolg im Matron Stakes und dann im Arc De Triomphe in Paris. BEide Rennen waren aber natürlich vom Niveau her auch eine ziemlich ambitionierte Angelegenheit und das im Oktober, drei Wochen nach dem Arc De Triomphe angesiedelte British CHampton Fillies & Mares Stakes auf dem Kurs in Ascot war da schon eine wesentlich realistischere Angelegenheit.

Lag Ti Dar galt damit in jenem Gruppe 1 Rennen nach ihrem Erfolg mit einem zweiten Platz im St Leger als Favorit, konnte aber dem starken Lauf von Magical an der Front nur wenig entgegen setzten, so dass Magical am Ende mit einer Länge vor der Favoritin ins Ziel einlaufen konnte. Der weiche Boden und die lange Distanz von 2400m schienen Magical durchaus zu liegen, so dass der Schritt zum Breeders Cup Turf über 2414m durchaus logisch erschien. Den Sieg hatte man in diesem Rennen, in dem die großartige Enable als Favoritin auflief, von Anfang an nicht wirklich ins Auge gefasst und so war es eine weitere hervorragende Leistung von Magical, dass sie relativ knapp hinter Enable als Zweite in Ziel kam und damit den Saisonabschluss der Rasen Mitteldistanzler in den USA hervorragend abschloss.

Auch für Magical war das der Saisonabschluss, und sie kehrte 2019 im April im Alleged Stakes auf Gruppe 3 Ebene gegen eher moderate Konkurrent zurück, als Hauptkonkurrent wurde vor allem Mustajee gehandelt, der aber in jenem Rennen keine Chance hatte und nur abgeschlagen als vorletzter ins Ziel einlief, während Magical mit einem weiteren dominanten Lauf über 2000m und weichen Untergrund einen 4.5 Längen Sieg einfahren konnte.

Es folgten zwei Starts noch im Mai 2018, zunächst erst einmal im Moonbridge Stakes auf Gruppe 2 Ebene, wo sie Flag Of Honor auf den zweiten Platz verbannen konnte. Das Rennen über 2000m und gut bis weichen Untergrund war ein wenig nichtssagend, denn obwohl Magical das Rennen souverän gewinnen konnte, saßen ihr die drei Konkurrenten dieses Mal dicht im Nacken.

Erst beim zweiten Duell mit fast den selben Konkurrenten dominierte Magical das Feld wieder, mit einem schnellen Tempowechsel auf den letzten 200m und einem guten Durchgangstempo auf den 1800m zuvor. Der Boden war ein wenig trockener geworden und Magical schien sich auf dem schnellen Boden Wohl zu fühlen und mehr von ihrer Form zeigen zu können, als zuvor auf dem weichen Boden – auf dem sie letztes Jahr brillierte.

Da der Regen in Ascot eingesetzt hatte, war die vielseitige Magical eigentlich eine sehr gute Wahl für das Prince Of Wales Stakes, passten doch Boden und Distanz zu ihren Vorlieben. Allerdings schwächelte die Favoritin auf den letzten Metern und schien nicht ganz so viel Ausdauer zu haben wie man von ihr eigentlich gewöhnt war, und Crystal Ocean setzte sich letztendlich doch relativ überzeugend von der Breeders Cup Zweiten ab, die nach drei lockeren Siegen in der Saison offensichtlich ein kleines Formtief erwischt hatte – welches sie aber danach im Duell mit Enable im Coral-Eclipse wieder ausbügelte.

Enable war als weltbeste Stute natürlich die klare Favoritin des Rennens und hätte das Rennen wohl locker gewinnen müssen, allerdings kam Magical ebenfalls in Gang und hielt den Anschluss an Enable, die unter Frankie Dettori wieder einen extrem guten Schlusssprint hinlegte und sich wieder einmal durchsetzen konnte

Enable hatte in ihrem letzten Rennen einige Problem gegen Crystal Ocean, hatte hatte Magical davor recht gut im Griff. Der hatte nun im Gruppe 1 Yorkshire Oaks  die Chance auf Wiedergutmachung und konnte der Wunderstute auch tatsächlich einiges zu denken geben, auch wenn Enable das Rennen am Ende wieder sicher im Griff hatte.

Heute hat Magical wieder ein gewinnbares Rennen vor sich und ist zudem auf dem Kurs zurück, auf dem er seinen letzten Sieg feiern konnte.

Tipps zum Pferd: Mögliche Front Runnerin, hat einige ihrer besten Rennen von der Front her gewinnen können, kann über guten als auch weichen Boden bei Distanzen von bis zu 2400m eine gute Leistung zeigen und fühlt sich in Curragh wohl


19.10.2019 – Ascot Champions Day – Queen Elizabeth II Stakes – Pick: Benbatl

Pferderennen in England

16:20 Queen Elizabeth II Stakes – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.609 m  |  Preisgeld: 1.100.000 GBPFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: schwer  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote
Wir sehen Magna Grecia das erste Mal seit ihem Lauf in Curragh im Irish 2000 Guineas wieder, als sie gegen Phoenix Of Spain verlor. Seitdem hat sie die Rennwelt deutlich weiterentwickelt und die beiden stehen an völlig verschiedenen Stufen ihrer Karriere. Magna Grecia kann da weitermachen, wo sie im Rennen zuvor aufgehört hatte, während Phonix Of Spain an den Erfolg aus dem Guineas niemals hatte anknüpfen können. Wirft mann noch Benbalt, The Revenant und Lord Hlitters mit in den Mix, sollte das Queen Eliasbeth II Stakes hier extrem interessant werden.
Magna Grecia: Der Invincible Spirit Sohn ist einer von vier Startern für Aiden O’Brien im irischen Guineas 2000 und der Star Trainer aus Irland, der hier einigen seiner Schützlinge eine Chance gibt, die beim englischen Guineas keine Chance bekommen hatten.
Nun soll also der Sieger des Guineas 2000 in Newmarket es richten und auch das irische Guineas gewinnen und er bekommt natürlich Ryan Moore als Jockey,  es war allerdings Donacha O Brien der ihn zum Erfolg im Guineas 2000 gebracht hatte, Donacha wird daher auf Mohawk umsatteln.
Magna Grecia hatte vor seinem Erfolg in Newmarket beim Guineas 2000 wie sein Stallgefährte und Favorit vor dem Rennen, Ten Sovereigns, seit letztem Jahr keinen Start mehr absolviert, kam aber in bester Form aus der Winterpause heraus und gewann mit einem starken Lauf an der Innenbahn.
Magna Grecia begann seine Karriere  wie so üblich bei O’Brien in Irland, diees Mal auf dem Kurs in Naas und lief sofort über die Distanz von 1408m in seinem Maidenrennen, wo er einen ungefährdeten Sieg mit 3,5 Längen Vorsprung herausholen konnte. Danach ging es in das Gruppe 3 Autumn Stakes in Newmarket, wo er das erste Mal über die Meile startete. Dort konnte ihm Persian King in einem harten Kampf um die letzten Meter um knapp 0,3 Längen schlagen, die beiden hatten das Finish aber unter sich.
Magna Grecia sah 100m vor dem Ziel wie der Sieger aus und lief stark neben Persian King auf, der aber sich wieder sammelte und sich mit Hilfe des Innengeländers um dann kurz vor dem Ziel die Führung zu übernehmen.
Magna Grecia hatte daraus gelernt und konnte sich im Gruppe  1 Vertem Futurity Trophy einen Monat später durchsetzen. Wieder musste er sich ziemlich stark anstrengen um vorne mitzulaufen, dieses Mal reichte es aber um sich den Sieg gegen Phoenix Of Spain sichern zu können. Der etwas aufgeweichte Boden schien ihm nichts auszumachen und er konnte seine Stärken über die Meile ausspielen, was ihm auch beim Guineas 2000 blendend gelang. Er kannte die lange Distanz schon aus den Rennen zuvor und konnte sich mit zwei anderen Startern an der Innenbahn festsetzen, während der Pulk des Rennens sich eher in der Mitte der Bahn orientierte.  In der Schlusssphase des Rennens fand Magna Grecia dann unter Druck die nötige Kraft, um sich von den anderen beiden abzusetzen und auch die Verfolger aus der Mitte der Bahn abzuschütteln, gerade auf den letzten 50m sicherte sich Magna Grecia dabei einen beeindruckenden Vorsprung, so dass es kein Wunder war dass ihr Trainer ihn direkt für den irischen Ableger,  das Irish Guineas 2000 einen Monat später buchte. Dort scheiterte er allerdings überraschend deutlich und konnte die Form aus den vorangegangen Rennen nicht im geringsten bestätigen, was zusammen mit einigen anderen Problem dazu führte, dass wir Magna Grecia den gesamten Sommer über nicht mehr gesehen haben. Nun also kurz vor Ende der Saison noch einmal der Lauf in einem harten Rennen – wenn er in der Form des Frühjahres und seines Sieges im Guienas 2000 ist, sollte er nur extrem schwer zu schlagen sein, das ist allerdings alles andere als sicher, auch wenn die Buchmacher das mit ihren Quoten suggerieren.

Benbatl: Der Gast aus England hat sich in Australien ganz vortrefflich eingewöhnt und konnte zuletzt ein wenig überraschend das Caulfield Stakes für sich entscheiden, wenn auch nur knapp. Auf den Fersen war ihm Blair House, der eines seiner besten Rennen bisher lief und um ein Haar den dritten Gruppe 1 Sieg von Benbatl verhindert hätte

Die Karriere von Benbatl ist noch jung und man darf gespannt sein, was sich noch so entwickelt.

2017 absolvierte Benbatl einen erfolgreichen Start in seinem Maidenrennen und wechselte nach dem ersten Sieg sogleich in die Gruppenrennen. Dort absolvierte er den Start in Newmarkt im Gruppe 3 Craven Stakes, musste sich da allerdings noch Rivet und dem Sieger Eminent unterordnen. Beide waren zu diesem Zeitpunkt schon ein wenig erfahrener und hatten dementsprechend an jenem Tag die Nase vorn. Benbatl beheilt das Niveau aber unbeirrt bei und scheiterte im Gruppe 2 Dante Stakes im Mai 2017 nur knapp an Permian und krönte seine guten Leistungen danach mit einem fünften Platz im Epsom Derby im Juni.

Dementsprechend war die Überraschung nicht groß, als es ihm gelang im Gruppe 2 Hampton Court Stakes im selben Monat den Favoriten Orderofthegarter zu schlagen und damit sein erstes Gruppenrennen zu gewinnen. Der schnelle Untergrund und die 2004m schienen Benbatl zu liegen und so langsam schien sich das Potential des Pferdes voll zu entfalten. Das wesentlich höhere Niveau im Gruppe 1 King George VI & Queen Elizabeth Stakes einen Monat später war wie erwartet noch etwas viel des Guten, aber eine Zeit lang konnte Benbatl im Rennen mit Enable, Highland Reel, Ulysses und Idajo schon mithalten, war aber am Ende doch weit abgeschlagen und chancenlos.

Während man ihm diese Niederlage durchaus verzeihen konnte, war die folgende Niederlage im Superior Mile Stakes auf Gruppe 3 Eben im September eine herbe Enttäuschung für alle, die Benbatls Debüt in der neuen Saison entgegen gefiebert hatten. Die zwei Monate Pause können kaum als Ausrede für die Niederlage in diesem Pferderennen gelten und sein Trainer nahm ihn danach auch gleich komplett aus der Saison und lies Benbatl erst über drei Monate später auf einem anderen Kontinent in Dubai starten.

Der Szenenwechsel und die noch länge Pause schienen ihm gut getan zu haben, denn Bebatl gewann sein erstes Pferderennen des neuen Jahres mit gut zwei Längen Vorsprung vor Emotionless. Danach blieb er dem Kurs in Dubai zunächst treu und wählte eine recht anstrengende Route in Richtung Dubai World Cup Festival Ende März. Aber zunächst schien alles weiter nach Plan zu verlaufen, denn auch im nächsten Rennen, dem Gruppe 2 Al Rashidiya im Februar 2018, lies Benbatl keinen Zweifel daran, dass er eine neue Heimat gefunden hatte und schlug Bay Of Poets mit Leichtigkeit und mit über drei Längen Vorsprung. Im Jebel Hatta war er die erste Wahl von Saeed Bin Suroor im Gruppe 1 Jebel Hatta, musste sich aber überraschend Blair House von Chales Appelby geschlagen geben und hatte auch gegenüber dem dritten, Jaboobi, kaum Vorsprung:

Die Niederlage in einem der wichtigsten wirklichen Tests vor dem Dubai World Cup brachte aber weder seinen Trainer noch seinen Jockey Oisin Murphy ins Schwitzen, den Benbatl hatte mehr als einmal bewiesen, dass er zu den besten Pferden auf dem Rasen in Dubai gehört und rechtzeitig zum großen Rennen am 31.03.2018 war Benbatl auch wieder in Hochform. Er gewann das Rennen, indem er sich hinter dem Pacesetter platzierte und den Außenseiter seine Arbeit an der Front machen lies. Janoobi setzte ein ordentliches Tempo und zog das Feld auf der Zielgeraden auseinander, hatte dann aber natürlich nicht mehr genug Kraft übrig um das Tempo noch weiter zu gehen und gab das Feld für die Favoriten frei. Benbatl übernahm die Führung und setzte sich mühelos mehrere Längen von den Verfolgern Vivlos und Real Steel ab.

Mit dem Ende des Dubai World Cups endete auch die Saison in Meydan und Benbatl wechselte zurück nach England, aber nicht, ohne sich noch einmal ein wenig Zeit zur Erholung zu geben. Sein Ziel war das Gruppe 1 Queen Anne Stake in Ascot, bei dem er als Favorit gehandelt wurde, aber ohne einen einzigen Vorbereitungslauf aufschlug. So ganz fit schien er dann auch nicht zu sein, hatte Benbatl doch eigentlich freie Bahn in der Mitte des Kurses, konnte aber daraus kein Kapital schlagen und musste sich am Ende mit einem zehnten Platz begnügen. Für den Abstecher nach Deutschland zum Grossen Dallmayr-Preis nach München war er dann aber wieder Topfit und konnte sich mit Leichtigkeit gegen die heimische und ausländische Konkurrenz durchsetzen. So ein Gruppe 1 Rennen in Deutschland ist natürlich auch nicht ganz mit denen in England oder Amerika vergleichbar und man war gespannt, wie er sich so in York im Juddmonte International Stakes gegen Roaring Lion und Co schlagen würde.

Respektabel war die richtige Antwort, auch wenn er am Ende das Tempo nicht mehr mitgehen konnte und sich mit einem fünften Platz, vier Längen hinter dem Sieger Roaring Lion zufrieden geben musste.

Wieder wechselte Benbatl danach den Kontinent, dieses Mal ging es zum Caulfield Stakes nach Australien.

Das Rennen war auf dem Papier mit D’Argento und Humidor nicht leichter besetzt als die Rennen zuvor, beide Konkurrenten verpassten aber den Tempowechsel ein wenig und hatten nicht genug Kraft und Geschwindigkeit, um das Feld bis zu Benbatl hinauf von hinten aufzurollen. So machten beide noch einige Plätze gut, schafften am Ende aber nur einen dritten und einen fünften Rang. Benbatl blieb in Australien um sich dort mit der Wunderstute Winx zu messen, die er im Gruppe 1 Cox Plate zusammen mit den Konkurrenten Humidor und D’Argento traf. Die beiden alten Konurrenten hatte Benbatl am Ende sicher in der Tasche, die Wunderstute Winx zog ihm allerdings mit zwei Längen davon – aber einen Versuch war es sicher wert!

Zurück nach der Winterpause in England gewann Benbatl das Gruppe 2 Shadwell Joel Stakes gegen King Of Comedy sehr souverän und mit der Annahme, dass er sich beim zweiten Rennen in der Saion sicher steigern können wird, sollte das hier extrem spannend für Benbatl werden, den man noch zu sehr guten Quoten buchen kann!

King Of Comedy: Der Kingman Sohn von John Godsen wird heute sein erstes richtig großes Rennen bestreiten und zeigen müssen, wie viel seine Bilanz aus drei Siegen aus vier Rennen so wert ist. Seine Karriere begann mit zwei Rennen im Jahr 2018, als er sein erstes Rennen gegen Persian Moon in Sandown gewann. Danach folgte ein knapp zweiter Platz in Redcar als er I Could Do Better unterlag, und mit diesen beiden Rennen in der ersten Saison und der gesammelten Erfahrung ging es für King Of Comedy in die erste Winterpause. Seine ersten Rennen waren nicht dazu gedacht, ihn bereits auf das höchste Niveau vorzustoßen, sondern lediglich ihm die Erfahrungen für die nächste, wichtige Saison zu ermöglichen.
King Of Comedy debütierte 2019 in Yarmouth in einem kleinen Nivcue Rennen, welches er wie zu erwarten locker gewinnen konnte. er ist ein großes, schweres Pferd und John Godsen weiß, dass sein Schützling einen Warmmacher nach einer Pause braucht, um ihn Form zu kommen. Godsen lies ihn danach das erste Mal in einem Black Type Rennen auflaufen und hob das Niveau mit dem Heron Stakes auf Listed Ebene leicht an. Allerdings waren die direkten Konkurrenten Walkinthesand und Sangarius bei weitem nicht auf dem Niveau der heutigen Konkurrenten und auch wenn King Of Comedy unangefochten und locker gewann, zeigte er doch auch noch deutlich seine Unerfahrenheit – der Kopf und das Hinterteil gingen unter Druck nach oben, aber er konnte sich trotzdem im  St James Palace Stakes deutlich steigern und gegen die guten Konkurrenten einen knappen zweiten Platz hinter Circus Maximus erreichen – eine hervorragende Leistung die Hoffnung auf mehr machte, leider kehrten einige der alten Probleme zurück und er scheiterte im Juddmonte International und dem Shadwell Joel Stakes deutliceh, auch wenn im letzten nur Benbatl vor ihm durchs Ziel lief.
Tipps zum Pferd: Wird vermutlich dieses Lauf und weitere brauchen, um auf die besten seines Jahrgangs aufzuschließen, hat aber sein letztes Rennen locker gewinnen können und wenn seinen noch etwas unsauberen Stil in den Griff bekommt, wird er in dieser Saison noch einen großen Erfolg feiern können.
The Revenant: Der Dubawi Sohn von Trainer Francis-Henri Graffard hat sich in seiner Heimat Frankreich in diesem Jahr zu einem Phänomen entwickelt, nachdem er letztes Jahr in Haydock, Epsom und Compiege eher einen mittelmäßigen Eindruck hinterlassen hatte., Aber schon gegen Ende letzten Jahres gewann er zwei Handicaps in Frankreich, bevor er nach der Winterpause dann das Prix Altipan auf Listed Ebene souverän gewann, und seitdem kein einziges Rennen mehr verloren hat. So gewann er auch das Gruppe 3 Prix Edmond Blanc in Saint Cloud, wenn auch nur knapp, und legte in Deutschland in Baden Baden in der Gruppe 2 Badener Meile mit einem Sieg gegen Imaging nach.
Zurück in frankreich gewann er im Oktober den Gruppe 2 Qatar Prix Daniel Wildenstein – mit Leichtigkeit gegen Olmedo und Shaman, und diese Form gibt ihm hier eine Chance, auch wenn die Konkurrenz deutlich härter ist.

19.10.2019- Ascot Champions Day – Qipco Champions Sprint – Pick: Advertise

Pferderennen in England

14:35 Qipco Champions Sprint – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.207 m  |  Preisgeld: 583.130 GBPFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: schwer  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote
Eine Wiederholung des Sprint Cup Stakes aus Haydock, mit einigen interessanten Zugaben wie One Master oder Make A Challenge. Die meisten Spieler haben sich in Hadock im September schon getroffen mit Sieg für Hello Youmzain, nachdem sich Advertise kurzfristig entschlossen hatte, doch nicht am Rennen teilzunehmen. Hier ist nun also hoffentlich dass Duell auf das wir gewartet haben und ich hoffe, dass auf dem inneren Hürdenkurs alle angekündigten Konkurrenten auch auflaufen werden!
Advertise (SKL.) (1 – 15 – 2 – 1 – 1 – 2) 3j H
Trainer Martyn Meade / Jockey Frankie Dettori

Der Showcasing Sohn hat sich letztes Jahr für seinen Trainer nach erfolgreichem Maidenrennen mit einem zweiten Platz im 1207m Gruppe 2 Coventry Stakes In Stimmung für die Black Type Rennen gebracht und in Newmarket im Guppe 2 Arqana July Stakes nur einen Monat später bereits einen überzeugenden Sieg feiern können, als er in der Mitte der Bahn an die Front und dann zwei Längen frei vor den Rest sprinten konnte.

Das nachfolgende Gruppe  1 Keeneland Phoenix Stakes zog das Niveau noch einmal deutlich an und Advertise musste sich über den schnellen Untergrund sichtlich mühen um gegen So Perfect zu bestehen, der so gar nicht nachgeben wollte beim Zieleinlauf. Eine halbe Länge Vorsprung holte Advertise trotzdem heraus und lief danach beim ersten Versuch übe 1408m hinter dem hoch gehandelten Too Darn Hot einen zweiten Platz heraus.
Too Darn Hot, der bei diesem Meeting hier hinter Circus Maximus im St James Palace Stakes einen ritten Platz errungen hatte, war damals in herausragender Form und der zweite Platz hinter ihm war für Advertise ein gelungener Saisonabschluss. Nicht ganz so gelungen war der Start in die neue Saison im 2000 Guineas, wo er keine Chance auf den Sieg hatte, was aber auch an einem etwas schwierigem Rennverlauf lag.
Adervtise war im letzten Jahr im Ranking der 2yo in Europa auf Rang 4 geführt worden und konnte im nachfolgenden Commonwealth Cup zeige warum das so war. Auf der geraden Sprint strecke in Royal Ascot hielt er sich von Anfang an im vorderen Bereich des Feldes und beschleunigte den anderen am Ende langsam aber stetig zu einem 2 Längen Sieg davon
https://m.youtube.com/watch?v=3jqnsdZpJXM
Das war schon viel eher der Advertise den wir aus dem letzten Jahr kannten, allerdingskam er im Darley July Cup wieder nicht so richtig in Gang und musste Ten Sovereigns mit über 2.75 Längen ziehen lassen, ein Ergebnis welches man so nicht erwartet hätte. Im Gruppe 1 Larc Prix Maurice de Gheest in Frankreich war das Rennen am Ende gegen den klaren Außenseiter Brando auch ziemlich eng geworden. Denke aber, er wird heute unter den ersten drei landen!

Brando Der Pivotal Sohn von Trainer Kevin Ryan hat sich längst einen Namen gemacht, auch wenn das Jahr 2018 nicht ganz so erfolgreich war wie das Jahr zuvor, so konnte er seine Leistung aus dem Prix Maurice De Gheest 2017 bei der Neuauflage 2018 nicht wiederholen und obwohl einige gute Platzierungen wie etwa im Gruppe 1 Sprint Cup Stakes am Ende im Buche standen, fehlte ein Ausnahmeerfolg wie im Prix Maurice De Gheest 2017:https://www.youtube.com/watch?v=bbrDHLy9PWM

Im Jahr 2018 war es aber The Tin Man der sich mit einer halben Länge durchsetzen konnte, und Brando wartet seit dem April 2018 auf seinen nächsten Sieg. So ähnlich war es allerdings auch in den letzten Jahren immer mal wieder verlaufen, aber Brando blieb immer gefährlich und konnte immer wieder ordentlich Preisgeld einsammeln.

Brando begann seine Karriere bereits 2014, allerdings mit nur durchschnittlichem Ergebnissen. Es dauerte ohnehin die gesamte Saison 2015 und einen Großteil der Saison 2016, bis er in Form kam und sich langsam steigerte und er im Juli 2016 das Gruppe 3 The Sprint Stakes in Sandown gewinnen konnte. Danach folgte im selben Monat eine Platzierung im Gruppe 2 Stud Sapphire Stakes hinter Mecca’s Angel und im August dann die Teilnahme im Gruppe 1 Nunthorpe Stakes, wo er allerdings keine Überraschung erreichen konnte. Er fing sich allerdings im nachfolgenden Ayr Gold Cup und gewann das Rennen überraschend vor Growl und nahm danach am Gruppe 1 Champions Sprint Stakes teil, wo er einen dritten Platz hinter Growl und The Tin Man belegte. Der zuvor geschlagene Konkurrent Growl konnte sich knapp einen Kopf von Brando absetzen, der als Außenseiter erneut besser lief als von ihm erwartet worden war. Danach ging es in die Winterpause und 2017 debütierte er im Gruppe 3 Abernant Stakes auf Gruppenniveau, wo er als Favorit wie erwartet überzeugen konnte. Danach ging es in York auf Gruppe 2 Niveau im Duke Of York Stakes gegen Tasleet und andere hochklassige Konkurrenten, allerdings schaffte es Brando dieses Mal nicht, die erwartete Leistung zu erbringen und wurde von Tom Eaves zurückgenommen, als die Chancen auf den Sieg dahin waren. Der letzte Platz sollte nicht überbewertet werden, wurde er doch geschont und lief im Gruppe  1 July Cup Stakes wieder zu deutlich besserer Form auf und lies erneut als klarer Außenseiter einige Favoriten alt aussehen. Harry Angel und Limato konnten ihn auf Abstand halten und sich vor ihm über die Zielgerade schieben. Die Leistung über schnellen Untergrund und 1207m war hervorragend von Brando und er konnte auf den letzten Metern auf die beiden Sieger noch ordentlich aufholen. Im nachfolgenden Gruppe 1 Prix Maurice de Gheest in Deauville konnte sich Brando als Außenseiter erneut durchsetzen und hielt die beiden höheren Außenseiter Tupi und Aclaim auf Abstand halten. Der Favorit Caravaggio kam nicht richtig in Gang und konnte nicht die erwartete Leistung abliefern, aber auch Signs Of Blessing floppte beim Besuch in Frankreich und kam nicht über einen vierten Platz hinaus. Das Video oben zeigt dabei – Brando gewann das Rennen verdient und mit einiger Dominanz.

Brando wechselte zurück nach England und startete im Gruppe 1 Sprint Cup Stakes, konnte dort aber von seiner zurückgehaltenen Position aus den Siegern niemals gefährlich werden, und auch beim nachfolgenden Wechsel zurück nach Frankreich blieb für Brando das Glück aus. Im Gruppe 1 Qatar Prix de la Foret kam Brando nicht in Gang und es war Aclaim, der sich dieses Mal den Sieg sichern konnte. Brando war dieses Mal nicht gescheit aus den Ställen gekommen, sortierte sich im hinteren Bereich des Feldes ein und konnte von dort aus niemals zum Angriff ansetzen, das war nun schon das zweite Mal, dass die Position zum Angriff nicht richtig passte und Brando nicht mehr an den Sieger herankam, weil einfach zu viel Raum zwischen den beiden lag. Er ist zu besserem fähig, verlor zu dieser Zeit aber ohnehin gerade seine Form und konnte auch beim letzten Start in der alten Saison im Champions Sprint Stakes keinen weiteren Stich landen.

Die Winterpause tat ihm aber sichtlich gut und er konnte sich bei seinem Debüt einen Sieg im Abernant Stakes auf Gruppe 3 Ebene sichern. Das Rennen war natürlich nur ein Warmmacher auf niedrigerem Niveau aber Brando hielt seine Form gut und konnte Harry Angel danach im Duke Of York Stakes ein gutes Rennen liefern. Nach diesem guten Lauf und starken Kampf gegen Harry Angel waren die Hoffnungen groß, dass Brando seine Form wieder finden würde, allerdings war der nächste Start in Curragh im Greenlands Stakes deutlich unter den Erwartungen geblieben.

Für Brando war es ein Vorteil, dass es danach zurück nach England auf den Kurs nach Newmarket ging, einen Kurs den er liebt und ein Rennen das ihm extrem liegt. So lief er im July Cup auf und Trainer Kevin Ryan zeigte sich im Vorfeld extrem zuversichtlich, was mit dem zweiten Platz hinter US Navy Flag auch bestätigt werden konnte. Das Rennen war stark besetzt und Brando war mit seinem zweiten Platz als klarer Außenseiter am Ende mehr als zufrieden.  Juli Cup war für Brando ein echter Test und mit dem zweiten Platz des Sechsjährigen mit dem nicht jeder gerechnet hätte ging es dann nach Frankreich zum Prix De Maurice De Gheest,   Wo Brando im letzten Jahr eine hervorragende Leistung zeigen konnte und eines meiner Highlights der laufenden Saison erlebte. Das Rennen im Jahr 2018 war allerdings alles andere als leicht besetzt und die Wiederholung des Ausnahmeerfolges im letzten Jahr konnte wenn du leider nicht erreichen. Vielmehr wurde er auf den abgeschlagenen achten Platz ins Ziel geschickt, hatte allerdings auch keinen hervorragenden Rennverlauf.  Nach dem Ausflug nach Frankreich ging es dann nach England auf den Kurs nach Haydock  zum Sprint Cup Stakes  wo Brando erneut als klarer Außenseiter auf lief allerdings war das Rennen auf weichem Untergrund über 1207 m ganz nach seiner Vorliebe,  in diesem Rennen lief er nämlich wieder einmal zu Hochform auf und konnte sich gegen den heutigen Konkurrenten The Tin Man lange behaupten, bevor dieser Konkurrent am Ende mit einer halben Länge Vorsprung ins Ziel einlief.

Die Favoriten hatten in diesem Rennen leider keine Rolle gespielt und auch im durch den Regen aufgeweichten Boden in Ascot im British Sprint Stakes im Oktober verlief es für die meisten der Favoriten alles andere als nach Plan Nur Harry Angel kam als einer der Favoriten unter die ersten Drei, den Rest belegten Außenseiter wie Sands Of Mali oder Donjuan Triumphant, aber auch Brando konnte sich im vorderen Bereich halten und schloss das etwas enttäuschende Jahr 2018 mit einem soliden Erfolg ab.

Sein Saisondebüt im Gruppe 3 Abernant Stakes, einem 1207m Sprint Rennen, hätte er eigentlich gewinnen sollen, aber der Außenseiter Keystoke flog vom letzten Platz in der Mitte der Bahn heran und Brando hatte zwischen ihm und Yafta nicht die Kraft um noch die halbe Länge gut zu machen nach seiner langen Pause. Das Rennen war extrem spannend und Brando versuchte sich beim zweiten Rennen seiner Saison im Gruppe 2 Duke Of York Stakes, wo er allerdings gegen die bessere Konkurrenz seine Stärken nicht ausspielen konnte und am Ende mit einem siebten Platz zufrieden sein musste.

Um ihm auch im Jahr 2019 ein bisschen Selbstvertrauen zu geben und mal wieder einen relativ sicheren Sieg zu feiern startete Brando dann Anfang Juni in einem Handicap der klasse 4 in Hamilton, welches er auch locker gewinnen kann. Dann kam der Versuch im Darley July Cup, einem Rennen welches er natürlich nicht gewinnen konnte, wesentlich besser lief es da aber schon wieder in Frankreich in Deauville im Larc Prix Maurice de Gheest – dem Rennen, in dem er nur knapp an Advertise scheiterte. Brando hat auf dem 1300m Kurs auf gutem Untergrund sein bestes Rennen seit langer Zeit gezeigt und konnte auch im Sprint Cup Stakes mit einem knappen vierten Platz eine solide Leistung zeigen – genug um ihn auch hier durchaus mit vorne mit dabei zu haben – nicht auf Sieg, aber ein vierter Platz ist wieder drin

Dream Of Dreams: Der Dream Ahead Sohn von Sir Michael Stoute begann seine Karriere als Rennpferd bereits im Jahr 2016 und versuchte sich bereits da an den ersten Gruppenrennen wie dem Railway Stakes oder dem Grimcrack Stakes. Seine Ergebnisse in den frühen Black Type Rennen über die Sprintdistanzen waren eher durchwachsen, auf Listed Ebene hatte Dream Of Dreams 2017 dann etwas mehr Erfolg, auch wenn der erste Sieg noch etwas auf sich warten lies. Er platzierte zunächst im Rockingham Stakes auf Listed Ebene und holte sich dann einen Schub fürs Selbstbewusstsein in einem Klasse 3 Rennen gegen Ende des Jahres in Lingfield, einem Rennen, welches er auf dem Papier geben einige recht solide Konkurrenten bestreiten musste.
Dream Of Dreams gewann das Rennen unangefochten mit gut 5 Längen Vorsprung und versuchte sich noch im selben Jahr in zwei weiteren Listed Rennen. Das letzte der beiden, das Wentworth Stakes, konnte Dream Of Dreams dann auch tatsächlich für sich entscheiden, indem er vor Perfect Pasture durchs Ziel lief, der auf den letzten Metern auf dem weichen Untergrund nicht mehr mithalten konnte und zunehmend an Boden verlor.
Mit diesem positiven Ergebnis und der neu erreichten persönlichen Bestleistung ging es dann in die Winterpause, die er mit dem Lauf im Gruppe 3 Abbernant Stakes beendete, allerdings verlief der Versuch im Jahr 2018 auf die Gruppenebene aufzuschließen zunächst sehr holprig. Weder im ersten Gruppenrennen noch dem folgenden Chipchase Stakes in Newcastle, noch dem Coral Charge konnte Dream Of Dreams einen guten Lauf zeigen und kam jeweil weit abgeschlagen auf einem der hinteren Plätze ins Ziel.
Erst mit dem 1207m Gruppe 3 bet365 Hackwood Stakes in Sandown über schnellen Boden konnte Dream Of Dreams, der als Außenseiter gehandelt worden war, wieder einen Achtungserfolg feiern und einen knappen dritten Platz belegen, den er über 200m mehr im Hungerford Stakes auf Gruppe 2 Ebene noch einmal bestätigen konnte. Damit kam er erneut in Schlagreichweite zu dem Sieger und scheinbar hatte sich Dream Of Dream an diese Position gewöhnt, denn auch beim Weatherbys Supreme Stakes als auch beim Bengough Stakes, welches wieder über die Sptintdistanz von 1207m bestritten wurde, kam Dream Of Dreams jeweils auf dem zweiten Platz ins Ziel, allerdings gelang der erste Sprung auf die Gruppe 1 Ebene im British Sprint Stakes nach einer langen harten Saison gegen deutlich bessere Konkurrenz erwartungsgemäß nicht und Dream Of Dreams musste sich mit einem weit abgeschlagenen Platz 13 zufrieden geben.
2019 zeigte er dann allerdings eine ganz neue Form und gewann neben dem Saisonauftakt in einem Klasse 4 Rennen auch das nächste Listet Rennen, beeindruckender war aber noch sein zweiter Platz hinter Blue Point im Diamnond Jubilee Stakes, denn wenn man bedenkt, das Blue Point selbst hochklassige Pferde oft langsam aussehen lässt, war der knappe zweite Platz eine herausragende Leistung! Danach kamen allerdings zwei klare Niederlagen, im Darley July Cup und zuletzt im Sprint Cup Stakes. An einem guten Tag hat er sicher Chancen sich auf einem der ausbezahlten Plätze wiederzufinden, so wird das allerdings nichts werden
Hello Youmzain (1 – 4 – 1 – 2 – 1) 3j
H Kevin A. Ryan Kevin Stott
Gewann letztes Jahr das Gruppe 2 Critérium de Maisons-Laffitte in Fankreich in souveräner Weise, hatte aber danach Probleme die erweitertete Distanz Newbury beim Greenham Stakes zu schaffen, wo er auf Gruppe 2 Ebene nur vierter wurde. Steigerte seine Form dann über kürzere Distanz wieder im Sandy Lane Stakes mit einem klaren Sieg über den haushohen Favoriten Calyx, bevor er sich in richtig tiefe Gewässer in Form des Gruppe 1 Commonwealth Cup, wo er am Ende einen sehr respektablen dritten Platz belegen konnte. Hello Youmzain steigerte seine Form in den letzten Rennen immer weiter und sollte für seine immer besser werdenden Rennen am Ende im Haydock Sprint Cup Stakes belohnt werden, wo er einen hervorragenden Sieg gegen The Tin Man erreichen konnte das heute ist aber wesentlich härter und es würde mich überraschen, wenn er hier den selben Platz erreichen kann.

Librisa Breeze: Der Mount Nelson Sohn von Trainer Dean Ivory hat sich in seinen letzten Rennen in einer Form gezeigt, die durchaus noch etwas zu wünschen übrig lässt.  Selbst dein Trainer Zeit dass ich vor dem letzten Rennen etwas besorgt, und es scheint so als würde er 2018 nicht zu der selben Form finden wie im letzten Jahr. Librisa Breeze  hatte allerdings in seiner Karriere schon immer ein wenig auf und ab, und seine Bilanz uns liegen gerade in den Gruppen rennen, lässt zu wünschen übrig.

Schon am Anfang seiner Karriere hat Librisa Breeze einige Zeit gebraucht, um sich mal in Gruppenrennen zu versuchen, aber dann hat er sich schnell an das geforderte Niveau angepasst. Nach einigen gewonnen Handicaps wie dem Gigaset International Stakes und der Platzierung im Royal Hunt Cup in Ascot lief er schon einmal im Gruppe 3 York Stakes auf, wurde da aber über drei Längen von Nemoralia geschlagen und schien noch nicht ganz auf dem geforderten Niveau angekommen sein.

Nach dem Sieg im Challenge Cup in Ascot lief Librisa Breete dann sowohl im Gruppe 1 Champions Sprint Stakes als auch dem Diamond Jubilee Stakes auf, wo er jeweils einen soliden Platz hinter den Siegern belegen konnte. Im Champion Sprint Stakes waren es noch drei Längen, die er auf The Tin Man verlor, im Diamond Jubilee Stakes verlor er nur noch knapp über 2 Längen auf The Tin Man, Tasleet und nur eine Länge auf Limato. So ganz aufgeschlossen hat er auf die besten Starter des Landes noch nicht und im Gruppe 2 Qatar Lennox Stake in Goodwood im August kam er wieder etwas über drei Längen hinter den Siegern auf einem neunten Platz ins Ziel.

Dieses Mal hatte Librisa Breeze allerdings auch ordentlich Pech und wurde sowohl auf der Zielgerade 2 Furlong vor dem Ziel klar behindert und zwischen zwei anderen Startern eingeklemmt, als auch noch einmal einige hundert Meter später, so dass sein Jockey Robert Winston nicht weiter dem unerreichbarem Sieg hinterher lief, sondern seinen Schützling zurück nahm und ihm einen ruhigeren Zieleinlauf gönnte. Beim Start danach im Gruppe 2 Betfred Hungerford Stakes ging es gegen den Sieger des Qatar Lennox Stakes, Breton Rock, und obwohl Librisa Breeze wieder Pech hatte mit seinem Lauf kam er dieses Mal auf einen guten zweiten Platz. Er war allerdings als Favorit gestartet und musste sich seine Lücke auf der Zielgerade wieder erkämpfen, um überhaupt auf den Führenden auf schließen zu können. Ihm fehlte dann der nötige Kick, um auf dem Sieger Massaat noch wirklich Boden gut machen zu können, dann aber kam der Lauf im Champions Sprint Stakes und sein bisher bester Start überhaupt. Er fand nicht die nötigen Lücken im Feld, sondern auch den geliebte weichen Boden vor und konnte auf der Mitte der Bahn in einem harten Kampf gegen Tasleet und Caravaggio bestehen. Im neuen Jahr in Meydan zeigte er aber mal wieder, dass er ganz bestimmte Voraussetzungen braucht um sich in Bestform zeigen zu können und versagte im Al Quoz Sprint als einer der Mitfavoriten deutlich. Es war Librisa Breeze eindeutig anzusehen, dass er den schnellen Boden überhaupt nicht mag und sich sichtlich unwohl in dem Rennen fühlte.

Im Diamond Jubilee Stakes bekam er zwar den Kurs in Ascot zurück, allerdings zusammen mit dem schnellen Boden und damit wieder einmal mit Gegebenheiten, die ihm nicht wirklich liegen.  Das Resultat war wieder mal ein abgeschlagener neunter Platz, und das Resultat, dass er während des Rennens keine wirkliche Rolle spielte. Der Sieg oder unter anderen Konkurrenten ausgetragen, und einige dieser Konkurrenten treten auch heute wieder gegen ihn an. Nach dem Ausflug nach Ascot  ging es für ihn nach Frankreich zum gut besetzten Prix Maurice De Gheest  in welchem er wieder einige der Konkurrenten aus der letzten Rennen traf, auf dem etwas weicher Untergrund in Frankreich schaffte er aber immerhin als klarer Außenseiter einen vierten Platz, auch wenn die Sieger einen klaren Vorsprung vor ihm hatten. Daher gab es durch aus Hoffnung dass er bei seiner Rückkehr nach England im selben Monat in das Hungerford Stakes  endlich wieder vorkommen würde und deutlich sich gegen die leichtere Konkurrenz durchsetzen kann, allerdings Schwierigkeiten, und vielleicht kommt er heute zum ersten Mal im Jahr 2018 die  Bedingungen, die er braucht um zu voller Form auf zu laufen.

Als Saisonabschluss suchte sich Librisa Breeze das British Sprint Stakes aus, wo er allerdings keine Sonne sah und nur als elfter ins Ziel einlief und selbst als er im Wentworth Stakes startete, scheiterte Librisa Breeze deutlich, und das obwohl dort die Konkurrenz deutlich leichter war. Er kam im Newbury Gruppe 2 Hungerford Stakes  zurück zur Rennstrecke und konnte trotz der langen Pause und der nicht einfachen Konkurrenz dort einen hervorragenden, knappen zweiten Platz gegen den Favoriten Glorious Journey erreichen – mit dem Rennen im Rücken kann ich mir hier eine verbesserte Leistung gut vorstellen.

Make A Challenge 
One Master: Der Fastnet Rock Sohn von Trainer William Haggas kam dieses Jahr so richtig in Fahrt, nachdem er 2018 schon das Gruppe 1 Prix de la Forêt gewinnen konnte – damals allerdings als klarer Außenseiter ohne dass man ihn für dieses 1400m Rennen überhaupt auf dem Schirm hatte, aber sämtliche Favoriten schwächelten an jenem Tag und Ine Master gewann das Rennen nachdem er zuvor das Gruppe  3 Fairy Bridge Stakes hatte gewinnen können. Er startete dann noch im Breeders‘ Cup Mile in Chruchill Downs, wo er allerdings deutlich scheiterte, und auch in Sha Tin im Hong Kong Mile – erging es ihm nihct besser. Wenn sein TRainer ihn allerdings auf so eine Reise schicht und ihn in einigen der besten Rennen der Welt starten lässt, und dazu die Starapazen eines solchen Wechsels der Kontinente hinnimmt, sollte man zurück in der Heimat immer aufmerksam sein.
2019 verpasste er einige Male den Sieg nur knapp, so im Gruppe 1 Queen Anne Stakes oder dem Gruppe 1 Tattersalls Falmouth Stakes in Nemwarket im Juli. Im Gruppe 1 Larc Prix Maurice de Gheest verlor er gegen Advertise recht deutlich, konnte danach aber den Prix de la Forêt gegen City Light recht solide gewinnen. Heute zurück in der Heimat sollte man ihn als einen der möglichen Sieger fest im Auge haben.

The Tin Man: Der Equiano Sohn hat sich rechtzeitig für dieses Rennen hier wieder in Position gebracht, schließlich gewann er das Leisure Stakes gegen die heutigen Konkurrenten D’Bai und Projection. Das sind zwar nicht die härtesten der heutigen Konkurrenten, aber schon letztes Jahr konnte The Tin Man sich mit einem überraschend starken Lauf nach nicht ganz optimaler Vorbereitung in diesem Rennen einen Sieg erringen können.

Sein Trainer James Fanshawe hofft daher, dass der Titelverteidiger einen zweiten Sieg in Folge im Diamond Jubilee Stakes feiern kann, was dann sein dritter Triumph auf dem Kurs in Ascot in einem Gruppe 1 Rennen wäre. Der Trainer hofft weiter, dass The Tin Man in der Schlussphase des Rennens wieder sein Markenzeichen zeigen kann und das Feld mit einem Geschindigkeitsschub von hintern aufrollt. Nachdem er den British Champions Sprint 2016 gewonnen hatte, wurden The Tin Man und sein Stammjockey Tom Queally vor 12 Monaten zu Royal Ascot-Siegern, nachdem sie mit dem bekannten starken späten Finish sich noch an Tasleet vorbeischieben konnten, und dass nachdem das Rennen alles andere als optimal in dieser Phase lief. Aber auch einige Problem mit sich schließenden Lücken und zurück fallenden Pferden hielten The Tin Man auf dem Weg zum Sieg im Diamon Jubileee Stakes nicht auf.

Zuletzt besiegte er D’bai und Projection – die beide erneut gegen ihn antreten werden – in einem Windsor Listed Rennen und  versucheteseine Form aus dem letzten Jahr im Diamond Jubilee Stakes  zu reproduzieren. Sein Trainer James Farshawe zeigt sich dabei sehr zuversichtlich  die Leistung von ihm aber am Ende auch durchaus respektabel, verfehlte er den Sieg doch nur mit einer Länge gegen den Sieger Merchant Navy, Der sich als Sieger vor City Light und Bound For Nowhere platzierte. Auch im Prix Maurice De Gheest erging es The Tin Man  wieder genauso, dieses Mal war der Rückstand auf den Sieger allerdings noch einmal deutlich größer, und das Rennen verlief gerade in der Schlussphase nicht ganz so wie es sich The Tin Man erhofft hatte.  Der dritte Platz gab trotzdem einiges an Trinkgeld für die kleine Reise nach Frankreich und mit der Rückkehr nach England zeigte The Tin Man  wieder Wasser kann und gewann gegen den heutigen Konkurrenten Brando am Ende mit einer halben Länge Vorsprung.

Er verlor dann im British Sprint Stakes, dem Saisonabschluss 2018 recht deutlich gegen Sands Of Mali und Harry Angel und ging dann in die Winterpause, aus der er im Mai im Weatherbys Hamilton Stakes zurück kam, und dort einen guten dritten Platz belegen konnte. Danach ging es in das Gruppe 1 Diamond Jubilee Stakes, wo er einen sechtsen Platz belegte und keine Chance hatte gegen die Favoriten mitzuhalten, und auch im Gruppe 3 Hackwood Stakes hatte er keine Chacne auf den Sieg, auch wenn man natürlich sagen muss, dass der Sieger Waldpfad das Renenn auf ein deutlich höheres Niveau hob, als es für ein Gruppe 3 Rennen normalerweise der Fall war. Waldpfad galt im Hackwood Stakes als Außenseiter,hatte aber zuvor schon ein solches Rennen gewonnen und war auch im Sprint Cup Stakes nicht weit weg vom Sieg – hier schob sich allerdings The Tin Man auf den zweiten Platz hinter Hello Youmzain. Sehr gespannt wie er heute hier abschneiden wird.


Ascot – 21.10.2017 – Queen Elizabeth II Stakes – Pick: Ribbchester

Pferderennen in England

16:15 Queen Elizabeth II Stakes – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.609 m  | Untergrund: weich

Das Queen Elizabet II Stakes ist eine Wiederauflage des Qatar Sussex Stakes, treffen doch Churchill, Ribbchester, Lancaster Bomber, Toscanini, Here Comes When und Lightnigh Spear erneut aufeinander, und decken damit mehr oder minder fast die gesamten Favoriten ab. Nur Beat The Bank, Al Wuakir und Thunder Snow mischen das Feld noch ein wenig mit auf, das Rennen sollte aber trotzdem extrem spannend werden, denn seit dem letzten Duell hat sich bei dem ein oder anderen durchaus noch etwas bewegt.

Richard Faheys Ribchester ist nach seinem Sieg gegen im Gruppe 1 Qatar Prix du Moulin, dem überraschend (schlechten) zweiten Platz hinter Here Comes When im Sussex Stakes sowie dem Sieg gegen Galieo Gold und co. im  Gruppe 1 Al Shaqab Lockinge Stakes und des nachfolgenden Sieges im Gruppe 1 Queen Anne Stakes  der Favorit des Rennens, musste sich aber in den letzten beiden Jahren in recht vielen Rennen überraschend mindestens einem Konkurrenten knapp geschlagen geben.

Dabei war er meistens als Favorit oder Mitfavorit gestartet, Niederlagen gegen Minding, Galileo Gold, Here Comes When und The Gurkha im Verlauf des letzten Jahres lassen sich aber verzeihen, vor allem weil Ribchester als 4yo noch einmal so richtig aufgedreht hat und uns nach seiner Karriere als 3yo noch beglückt, was keine Selbstverständlichkeit ist – viele Rennpferde mit dem Profil eines Ribbchester verschwinden sehr schnell in der Zucht

Der Iffraaj Sohn  machte im Juli 2015 sein Debüt, und zeigte schon bei seinem zweiten Start im Gimcrack Stakes eine gute Form, als er als totaler Außenseiter eine Länge hinter dem Sieger Ajaya ins Ziel kam. Kurz darauf gewann er das Gruppe 2 Mill Reef Stakes gegen Log Out Island und hatte damit nach nur drei Starts seinen ersten Gruppe 2 Sieg erringen können, womit er sich dann auch in die wohl verdiente Winterpause verabschiedete. Nach dieser langen Pause von sieben Monate brauchte Ribbchester ein wenig, um wieder in Form zu kommen, sein Saisondebüt im Gruppe 3 Prix Djebel war eine Enttäuschung, der schwere Untergrund war aber vielleicht auch nicht ideal. Jedenfalls waren seine Chancen im 2000 Guineas in Newmarket von den Buchmachern danach eher schlecht bewertet worden und er war einer der großen Außenseiter im Feld, kam aber als Dritter hinter Galileo Gold ins Ziel, während der Favorit Air Force Blue komplett floppte.

Nach dem 2000 Guineas startete er im gut besetzten Gruppe 3 Jersey Stakes und konnte das Feld am Ende deutlich dominieren und es fehlte nicht viel, und er hätte Galileo Gold und The Gurkha im Sussex Stakes im Juli 2016 über 1609m geschlagen. Eine halbe Länge trennte die drei am Ende und sie kamen drei Längen vor dem Vierten ins Ziel, und die drei etablierten sich langsam als die besten 3yo in Eruopa, was spätestens nach den Siegen im französischen Guineas und natürlich dem englischen Guineas ohnehin klar war, aber die beständigen Duelle zwischen den Konkurrenten war in der Saison 2016 extrem spannend. So trafen sie im Prix Jacques Le Marois in Deauville im August erneut aufeinander, und dieses Mal gewann Ribbchester vor dem großartigen Vadamos, während Galileo Gold einen schlechte Tag erwischte und nicht über einen achten Rang hinaus kam.

Auch im Gruppe 1 Queen Elizabeth II Stakes im Oktober trafen die beiden wieder aufeinander, dieses Mal war aber auch Minding mit im Feld und der Galileo Sohn wurde seinem Ruf als Favorit und extrem hochklassiger Läufer gerecht, indem er Ribbchester auf einen zweiten Platz eine halbe Länge hinter sich verbannte und das Rennen souverän für sich entscheiden konnte. Galileo Gold war deutlich abgeschlagen auf einem fünften Rang ins Ziel gekommen, dieses Mal gab es aber keinen wirklichen Entschuldigungsgrund für einen erneut suboptimalen Lauf. Für Ribbchetser folgte die Sommerpause und das Saisondebüt in Dubai, wo er im Dubai Turf als Mitfavorit hinter Zarak startete. Sein Lauf war gut, er führte das Feld früh an und hab ihm mit kurzer Unterbrechung bis ca 200m vor dem Ziel, konnte dann aber mit den beiden Siegern nicht mehr mitgehen und verlor eine Länge auf den Sieger. Die Bedingungen in Dubai sind speziell und nicht für jedes Pferd geeignet, manch ein hochklassiger Starter hat bei den Klimabedingungen schon überraschend Probleme bekommen, dazu kam die längere Pause. Letztes Jahr steigerte er sich nach dem ersten Lauf nach einer längeren Pause deutlich und auch dieses Jahr war es keine Ausnahme. Er gewann das Al Shaqab Lockinge Stakes mit Leichtigkeit gegen Lightning Spear, Toscanini und Galileo Gold. Der dritte aus diesem Rennen, Breton Rock, hat im Gruppe 2 Qatar Lennox Stakes danach einen ordentlichen Boost gegeben und Ribbchester selbst gewann danach das Gruppe 1 Queen Anne Stakes als Favorit vor Mutakayyef und Deauville. Wieder war er auf der Zielgeraden mit den Führenden gleichauf, driftete dann aber zur Seite und verlor dadurch ein wenig Vorsprung, kam aber stark zurück und hatte das Feld am Ende souverän im Griff.

Im Sussex Stakes lief er allerdings in einige Probleme auf der Zielgeraden, so schloss sich die eigentlich anvisierte Lücke für ihn und William Buick nahm ihn bereits zurück, weil es nicht danach aussah als ob Ribbchester noch eine Chance auf den Sieg bekommen würde. Dann tat sich 150 Yards vor dem Ziel aber doch noch eine Lückeauf und Ribbchester setzte doch noch einmal zum Schlussprint an und kam noch bis auf einen Nacken an Here Comes When heran, der aber beherzt um den Sieg kämpfte. Ohne das Zurücknehmen nach der verfehlten Lücke und mit freier Bahn hätte er das Rennen wohl gewonnen und im Qatar Prix du Moulin de Longchamp lies er der Konkurrenz danach mit freier Bahn auf den letzten Metern keine Chance.

Er ist vielseitig, was den Untergrund anbelangt und in exzellenter Form und hat damit Churchill einiges voraus.

Churchill, der im Newmarket Guineas 2000 einen bequemen Sieg hinlegte und dabei seinen Stablemate Lancaster Bomber auf einen vierten Platz schickte, startete im St James’s Palace Stakes als klarer, haushoher Favorit, kam aber nicht über einen vierten Platz hinaus, der zudem über 4 Längen hinter dem Sieger Barney Roy lag. Dass Churchill in diesem Rennen nicht zur gewohnten Stärke auflaufen konnte, wird dem schnellen Untergrund zugeschoben, den er allerdings auch schon bei seinem Sieg im Guineas 2000 in Newmarket genossen hat.  Danach ging es für ihn zum Juddmonte International, wo er erneut als Favorit startete, aber gegen den stark von der Front her auflaufenden Ulysses am Ende keine Chance hatte. Dieses Mal war der Boden etwas weicher gewesen und Chruchill hatte gleich einen deutlich besseren zweiten Platz belegt, so dass er im QIPCO Irish Champion Stakes auf gutem Boden danach erneut als Favorit auflief. Er hielt sich hinter den Führenden und versuchte seine Lücke 3f vor dem Ziel langsam zu finden, wurde danach aber behindert und verlor seinen Takt, so dass er von seinem Jockey Ryan Moore zurückgenommen wurde, nachdem die Chancen auf den Sieg dahin waren, es ist aber klar besser als das, was er in seinen letzten vier Rennen gezeigt hat.

Der Sohn von Galileo machte im letzten Mai Sein Debüt, brauchte den Start und die Rennerfahrung aber, um so richtig in Gang zu kommen und belegte im ersten Versuch nur einen dritten Platz. Sein zweites Rennen bestritt er gleich auf Listed Niveau, wo er Isomer knapp schlagen konnte.

Vielleicht war auch der bessere Untergrund eher sein Ding und er konnte sich beim erneuten Sprung im Niveau auf noch schnellerem Untergrund im Gruppe 3 Japan Racing Association Tyros Stakes mit einem Nacken vor Alexios Komnenos und Currency Converter durchsetzen. Er musste für seinen Sieg hart kämpfen und der Konkurrent gab nur sehr widerwillig nach, aber Churchill schaffte den Sieg und hatte wieder eine wertvolle Erfahrung mehr gewonnen. Diese Erfahrung ist es auch, die sein Aushilfsjockey Seami Heffernan, der  Churchill im nachfolgenden Gruppe 2 Galileo European Breeders Fund Futurity Stakes reiten dürfte, am meisten an Churchill schätzt. Klar, der Hengst ist eine beeindruckende Gestalt und hat jede Menge Kraft und Beschleunigung, aber es ist die ruhige kontrollierte Art, die ihn für seine Jockeys zur Wunderwaffe werden lässt.

Er lässt sich ideal platzieren, reagiert kaum auf den Druck anderer Pferde und tut genau das, was seine Jockeys von ihm verlangen. Heute sitzt natürlich wieder Ryan Moore im Sattel, der Churchill auch in seinen letzten beiden Outings im September und Oktober 206 eritten hatte. Damals konnte er in Curragh auf weichem Untergrund das Gruppe 1 Goffs Vincent O’Brien National Stakes mit Leichtigkeit gewinnen. Er hatte sich  erneut in den zwei Monaten seit dem letzten Rennen deutlich weiterentwickelt und schlug die guten Konkurrenten wie Mehmas oder Lockhead bequem um mehrere Längen. Auch Lancaster Bomber verlor auf den Ausnahmeläufer mehrere Längen, kam aber im nachfolgenden Dubai Dewhurst Stakes deutlich näher an Churchill heran und schlug ihn im St James’s Palace Stakes deutlich. Er war vielleicht einfach nicht so wirklich fit, hier wird er beweisen müssen, ob der gute Untergrund und das Duell mit Ribchester im Bereich des machbaren liegt. Er bekommt ein wenig Gewicht erlassen und könnte Chancen haben, allerdings wird er hier beweisen müssen, dass seine Beschleunigung besser ist als die von Ribbchester. Zudem ging er dem Duell im Sussex Stakes angeblich auf Grund des weichen Bodens in letzter Minute aus dem Weg und so dürfte es Ribbchester sein, der mit den Bedingungen ein wenig besser umgehen kann.

Die Leistungen von Lancaster Bomber waren in mehrfachen Rennen schon deutlich besser, als dass, was man von ihm erwartet hatte und er hätte fast schon einmal für einen Schock gegen seinen Stallgefährten Churchill gesorgt und konnte sich auch in seinen nachfolgenden Rennen in guter Verfassung zeigen. Sechs Duelle hat Lancaster Bomber bereits gegen Churchill bestritten, das letzte davon im St James’s Palace Stakes ging dabei zu Gunsten vom Front Runner Lancaster Bomber aus und das Duell im Dewhurst Stakes war auch enger, als man vermutet hätte. Im Sussex Stakes pushte er das Tempo vom zweiten Platz aus, während er im Gruppe 1 Ricoh Woodbine Mile Stakes in Kanada überraschend aus dem Mittelfeld kam und am Ende noch einen zweiten Platz erreichen konnte. Das war nicht sein erster Lauf in Übersee und auch heute könnte er für seine Stalgefährten das Tempo mitbestimmen.

Lancaster Bomber wechselte im November 2016 über den großen Teich nach Amerika und startete im Breeders‘ Cup Juvenile Turf, wo er hinter Oscar Perfomance auf einen sehr guten zweiten Platz kam. Wäre er ein bisschen früher aus der Deckung gekommen und hätte mit seinem Schlussspint früher ansetzen können, hätte er vielleicht den Sieger noch erreichen können, aber auch so konnte er den eigentlich Favoriten Good Samaritan auf den dritten Platz schlagen und seine Außenseiterposition erneut Lügen strafen. Das war sein erster Start über 1m und

Er kehrte im März über 1m1f um UAE Derby zurück, wo er nach der längeren Pause vielleicht nicht ganz fit war. Er verpasste den Start ein wenig und brauchte zu lange, um auf Geschwindigkeit zu kommen, hat aber am Ende gut durchgehalten und einen vierten Platz erreichen können, nur knapp zwei Längen hinter dem Sieger.

Danach ging es für Lancaster Bomber zum 2000 Guineas Stakes, wo er einen soliden vierten Platz 1,5 Längen hinter dem Sieger Churchill und Barney Roy belegte. Auf weicherem Untergrund im Irish Guineas 2000 floppte Lancaster Bomber und bestätigte damit, dass er besseren Untergrund braucht, um zur idealen Form aufzulaufen. Als er im Gruppe 1 St James’s Palace Stakes diesen besseren Untergrund wieder bekam, konnte er sich glatt vor Chruchill platzieren und berlor auf den Sieger Barney Roy nur eine Länge. Wenn er das Tempo nach belieben setzen darf, ist er extrem gefährlich und kann mit seinem leichteren Gewicht hier wieder für ordentlich Druck sorgen. Es regnet allerdings in Goodwood und der Untergrund dürfte weiter aufweichen, was seine Chancen etwas limitiert.

Lightning Spear von Trainer David Simcock machte als 2yo eine gute Figur und wechsele nach nur einem Start /Sieg im Jahr 2013von Ralph Beckett zu Olly Stephens, der in zunächst in durchaus gut besetzten Handicaps starten lies. Drei Siege wurden gefolgt von einem Start im Gruppe 2 Fred Cowley MBE Memorial Summer Mile Stakes, wo er einen soliden zweiten Platz hinter dem ungefährdeten Sieger Arod erreichen konnte. Er blieb nun den Grupperennen treu und nach einem soliden, aber ungefährlichen vierten Platz im Gruppe 1 Prix du Haras de Fresnay-le-Buffard – Jacques Le Marois in Frankreich folgte das Gruppe 2 Clipper Logistics Boomerang Stakes im September 2015, wo er hinter Custom Cut und Top Notch Tonto einen guten dritten Platz belegen konnte. Über die Meile hatte er sich damit fest in den Black Type Rennen etabliert, der Versuch über 1m2f im Qipco Champion Stakes war aber deutlich zu ambitioniert, was auch mit dem vorletzten Platz quittiert wurde. Die Saison war trotzdem recht erfolgreich gewesen und nach der Winterpause ging es im April 2016 von Olly Stevens zu David Simcock, der ihn im Juni 2016 gleich wieder in tiefe Gewässer warf.

Er startete im Queen Anne Stakes, einem Teil der British Champions Series und konnte erneut mit einem guten dritten Platz überraschen, auch wenn ihm das Tempo der beiden Sieger fehlte. Im Sussex Stakes und dem Gruppe  1 Prix du Haras de Fresnay-Le-Buffard – Jacques Le Marois 2016 konnte er danach allerdings keine weitere Überraschung landen, im Gruppe 2 Doom Bar Celebration Mile im August 2016 feierte er gegen leichtere Konkurrenz aber seinen ersten, absolut verdienten Gruppe 2 Sieg. Er hatte das Feld auf den letzten 100m fest im Griff und lief Arod un Zonderland einfach davon. Seine gute Leistung konnte er im Queen Elisabeth II Stakes wiederholen und kam nur eine Länge hinter Ribchester und anderthalb Längen hinter Minding ins Ziel. Er pausiert seitdem, scheint sich aber mit dem Alter immer weiter zu entwickeln und lies seine Leistungen als 3yo in der Saison 2016 weit hinter sich. Ihm fehlte immer ein wenig die Klasse, um mit den besten auf den letzten Metern mitzugehen, aber nach dem überstandenen Saisondebüt im Lockinge lief er im Gruppe 1 Queen Anne Stakes als einer der Mitfavoriten auf. Er kam in dem Rennen allerdings niemals richtig in Form und war nie konkurrenzfähig, was im relativ deutlichen Flop in dem Rennen resultierte. Er versuchte das Feld von hinten aufzurollen, kam aber unter Druck 2f vor dem Ziel nicht an die Führenden heran und Jamie Spencer gab seine Bemühungen dann auf, um Lightnig Spear etwas zu schonen. Auch im nachfolgenden Gruppe 1 Coral-Eclipse floppte er, diesmal zeigte er allerdings eine viel zu energische Herangehensweise und verschwendete viel zu viel Energie im Kampf gegen die eigenen Zügel und Wünsche des Jockeys, was vermutlich darin resultierte, dass er unter Druck absolut keinen Fortschritt machte und weit zurückfiel. Er ist deutlich besser, als er in den letzten beiden Rennen gezeigt hat und mit den weicheren Untergrund heute könnte er sich auf einen Platz vorkämpfen, vor allem weil die Rückkehr auf 1m ein Vorteil für ihn ist.

Saaed Bin Suroor’s Thunder Snow dürfte vielen von seiner Showeinlage im Kentucky Derby im Gedächtnis geblieben sein, auch wenn er sich danach redlich gemüht hat, Abbitte zu leisten und seine Platzierungen danach nicht viel zu wünschen übrig ließen. Beim Derby hingegen weigerte er sich nicht nur, auf dem Nassen Untergrund am Rennen teilzunehmen, sondern entschied sich für eine kleine Rodeoeinlag nach dem öffnen der Boxen, was Christophe Soumillon im Sattel doch etwas überraschte. Leicht hätte er es im Derby nicht gehabt, aber mit seinen bisherigen Leistungen war er doch ein vielversprechender Außenseiter und er hat in seinen darauf folgenden Rennen einen durchaus positiven Eindruck hinterlassen können Er kann Erfahrung aus immerhin zehn Gruppenrennen vorweisen und startete unter anderem im Dewhurst Stakes, dem Critérium International (welches er gewann), dem Kentucky Derby, dem Irish 2,000 Guineas sowie dem St James’s Palace Stakes.

Neben dem Siege auf Gruppe 1 Ebene in Frankreich kam er bereits bei seinem dritten Rennen im Juni 2016 im Gruppe 2 Qatar Vintage Stakes als Zweiter hinter War Decree ins Ziel, bevor er das Champagne Stakes denkbar knapp hinter dem Sieger Rivet beendete. In Newmarket belegte er danach im Gruppe 1 Dewhurst Stakes einen vierten Platz hinter Lancaster Bomber, Churchill und Blue Point, die seiner Form trotz des vierten Platzes einen ordentlichen Boost gegeben haben, nicht zuletzt eben im Guineas 2000 in Newmarket.

Es ging danach quer durch Europa nach  Frankreich, wo er das Gruppe 1 Critérium International auf weichem Untergrund über 1400m gewinnen konnte. Nach der Winterpause kehrte er im Gruppe 3 UAE 2000 Guineas Stakes in Meydan stärker denn je zurück, dort konnte er die durchaus solide Konkurrenz mit über fünf Längen deklassieren und rächte sich danach beim Dubai World Cup Festival im Gruppe  2 UAE Derby an Lancaster Bomber, indem er zusammen mit Epicharis den ersten Rang belegte. Es folgte das Rodeo beim Ketucky Derby, wo er als aussichtsreicher Außenseiter gestartet war, sowie ein zweiter Platz hinter Churchill im Irish 2,000 Guineas, wo der klare Favorit ihm gut 2 Längen abnehmen konnte. Thunder Snow setzte sich dabei mit über 5 Längen vor dem Dritten Irishcorospondent ab und hatte seinen zweiten Platz mehr als verdient, konnte ihm doch kein anderer Starter außer Churchill das Wasser reichen. Der Boden war langsamer als beim St James’s Palace Stakes danach und Churchill brillierte auf dem Untergrund, so dass der zweite Platz von Thunder Snow durchaus ein Stück gute Form ist. Im St James’s Palace Stakes danach trafen die beiden erneut aufeinander, aber der schnelle Untergrund lag weder Churchill noch Thunder Snow so richtig, und Thunder Snow konnte Barney Roy und Lancaster Bomber noch überholen. Der Front Runner Lancaster Bomber hatte allerdings nicht viel Vorsprung und Barney Roy hat erst kürzlich der Form mit seinem zweiten Platz bzw fast Sieg in England im Gruppe 1 Coral-Eclipse einen weiteren Boost gegeben. Mit dem leicht weicheren Untergrund kam Thunder Storm danach im Gruppe 1 Prix Jean Prat hervorragend zurecht und setzte das Tempo nach belieben, ein schneller Tempowechsel auf der Zielgeraden brachte ihn mehrere Längen Vorsprung ein und Trais Fluors hatte trotz hervorragendem Schlusssprint keine Chance an ihn noch heran zu kommen, und auch Gold Luck schaute dem Godolphin Starter nur hinterher.

Im Gruppe  1 Prix du Haras de Fresnay-le-Buffard – Jacques Le Marois versuchte er den Trick noch einmal zu wiederholen, auf dem weichen Boden schwächelte er allerdings auf den letzten Metern und hatte den beiden Siegern nichts mehr entgegenzusetzen, was seine Chancen im heutigen Rennen als fragwürdig erscheinen lässt.

Al Wuakir hingegen gewann zuletzt das Gruppe 1 Prix Jacques Le Maroi auf weichem Boden in Frankreich und schlug dabei Thunder Snow, und sein Trainer Andre Fabre platziert den Dream Ahead Sohn sehr überlegt und startegisch. Nur sechs Rennen hat er bisher bestritten, vier davon aber gewonnen und seine Teilnahme hier muss mit Interesse verfolgt werden, auch wenn es sein deutlich härtester Test bisher werden wird.

Persuasive war und ist wieder einmal die beste Chance von Gosden auf einen Gruppe 1 Sieg in diesem und hatte sich letztes Jahr mit einigen Siegen auf geringerem Niveau in Position für die Saison 2017 gebracht. Dabei gewann sie das Sandringham Handicap auf weichem Untergrund und lief auch auf gut bis weichem Untergrund im Gruppe 3 Atalanta Fillies Stakes ein hervorragendes Rennen. Sie lies dabei einen zukünftigen Gruppe 2 Sieger locker mit 3 Längen hinter sich und lief nach fünf ungeschlagen Rennen im Matron Stakes auf, wo sie hinter Alice Springs ins Ziel einlief. Quemah war damals als Favoritin aufgelaufen, aber die Außenseiterin Alice Springs stahl beiden die Show und Peruasive lies sich eine ganze Weile Zeit, bevor sie ihr Debüt im Jahr 2017 feiern konnte. Dabei lief es im Prix Rothschild noch nicht nach Plan und ihr fehlte der Kick, um auf der Zielgeraden die 2 Längen Rückstand auf Roly Poly noch aufholen zu können, was nach der langen Pause keine Überraschung war. Im Matron Stakes 2017 besaß sie wieder ihre alte Form und mit einem besser getimten Schlusssprint wäre es vielleicht knapp für Hydragena und Winter geworden, so musste sie sich mit gut einer Länge Rückstand zufrieden geben. Im Sun Chariot Stakes war es erneut Roly Poly, die ihr einige Längen als Front abnahm und Persuasive auf den zweiten Platz verbannte. Das Rennen hier wird noch einmal deutlich härter werden und ein Sieg gegen Churchill und Ribbchester wäre eine große Überraschung, aber einen Platz kann man sich gut für sie vorstellen.

Sea Of Grace und Breton Rock sind zwei weitere Außenseiter mit Platzchancen, aber es ist Ribbchester, der sich auf dem weichen Boden vermutlich gegen Churchill durchsetzen können wird. Lancaster bomber und Thunder Snow werden vermutlich für ein hartes Tempo sorgen und so auch taktisch das Rennen ideal für Ribbchester vorbereiten.

Pick: Ribbchester


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