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Australien

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09.05.2020 – Doomben – BRC Sprint – Pick: Vega One

Pferderennen in Australien

07:45 BRC Sprint – Gruppe 3

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Für 4jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.200 m  |  Preisgeld: 125.000 AUD Flachrennen  |  Geläuf: Gras

Deep Image: Der Testa Rossa Sohn von Trainer R. Heathcote hatte in seiner frühren Karriere im Jahr 2016 im Gold Plate auf Listed Ebene einen Ahungserfolg mit einem zweiten Platz, blieb aber den Gruppenrennen lange fern, was auch an seiner mageren Ausbeute an Siegen in der eit lag. Er hatte immer mal wieder einen Achtungserfolg wie seinen 6 Längen Sieg im Jahr 2018 im Staynoosa Plate auf dem Sunshine Coast Kurs, aber mehr als ein immer mal wieder eingestreuter Sieg war nicht drin für Deep Image – bis er im Herbst 2019 seine Form endlich stabilisieren konnte und konstant gute Ergebnisse liefern konnte.

Angefangen mit dem Sieg im Cascade C,G&E Benchmark Handicap auf dem Kurs in Eagle Farm, einem Kurs, dem er noch länger treu bleiben und immer wieder besuchen würde. Er gewann das Rennen als Favorit recht souverän, um danach im Eagle Farm Benchmark Plate dem Favoriten Tambo’s Mate schwer zuzusetzen – der gewann zwar, aber Deep Image hing ihm in den Hufen und lies danach im Tattersalls Recognition Stakes auf Listed Ebene sogar noch einen Platz folgen – wurde aber erneut von Tambo’s Mate geschlagen – der Konkurrent sollte auch danach meist die Oberhand behalten Deep Image hatte aber seine Form stabilisiert und gewann danach das Lough Neagh Stakes  auf Listed Ebene über die Distanz von 1300m, und dieses Mal legte Deep Image danach im The Buffering Plate über 100m mehr gleich noch einmal nach – super Leistungen, die er danach im Magic Millions Cup noch einmal wiederolhen wollte, allerdings gegen härtere Konkurrenz auf einen unegwohnten Kurs, was am Ende in einem guten fünften Platz resultierte, allerdings nicht  Schlagreichweite zu den Siegern – gewonnen wurde das Rennen von Vega One, der allerdings ach  KG leichter unterwegs war.

Danach wagte Deep Impact den Schritt auf die Gruppenebene und versuchte sich am Gruppe 2 Hall Mark Stakes, konnte allerdings it dem vorgelegten Tempo auf der Zielgeraden nicht mitgehen und musste eine herbe Niederlage mit fast  Längen Rückstand hinnehmen.

Kementari: Der Lonhro Sohn im Besitz von Godolphin war in den letzten Jahrenimmer ein Grund für Kontroverse, hatte man doch stets den Eindruck, dass er deutlich besser laufen und platzieren könnte, als er es am Ende tat. Dazu kommt ein ziemlich miserables Jahr 2019, in dem Kementari gerade einmal zwei Rennen bestritt – daür aber mit dem zweiten latz im CF Orr Stakes auch einen seiner gößeren Erfolge feiern konnte. Trotzdem Kementari war ein Groschengrab in den letzten Jahren und nun ist er mehr gestandenes Pferd als Newcomer mit ungenutzem Potential, und für den letzten Sieg muss man bis ins Jahr 2018 zurück gehen  – zum Group Randwick Guineas, welches er auf der Höhe seiner Form am Ende einer kleinen Sieesserie erringen konnte. Den Grundstein für den Erfolg hatte Kementari im Herbst 2017 gelegt, als er in den kleineren Guineas Rennen auflief –  Kemetari trat so etwa im Caulfield Guineas 2017 zusammen mit Catchy als Favorit auf, musste sich aber überraschend dem Außenseiter Mighty Boss geschlagen geben. Mighty Boss war dabei eigentlich als kompletter Außenseiter gestartete und als Kementari die Führung auf der Zielgeraden von dem innen laufenden Mighty Boss übernommen hatte, schien eigentlich alles klar zu sein. Catchy lief hart angetrieben als Dritte einige Meter dahinter und Kementari sah als Co Favorit wie der sichere Sieger aus, dann setzte Mighty Boss allerdings noch einmal nach und gewann 50m vor dem Ziel die Oberhand, um mit einer massiven Quote von 78 ins Ziel einzulaufen. Einen Monat später versuchte Kementari sich dann auch wieder an einer Sprintdistanz im Coolmore Stud Stakes in Flemington, allerdings war dieses Rennen noch einmal deutlich härter besetzt und auch Catchy erwischte keinen guten Lauf und musste sich weit hinten im Feld einsortieren. Diese Niederlage sollte aber die letzte bisher bleiben, danach gewann Kementari das Gruppe 2 Prince Stakes und das Gruppe 2 Chandon S Hobartville Stakes mit Leichtigkeit, was ihn zusammen mit seinem leichten Gewicht zu einer ernstzunehmenden Gefahr für den Rest des Feldes macht. Im Duell mit Winx im Gruppe 1 Silver Stakes hatte er sich erwartungsgemäß etwas zu viel vorgenommen und musste sich noch hinter Happy Clapper einsortieren,
Happy Clapper trat danach im The Star Doncaster Mile erneut gegen Kementari an, der etwas weniger Gewicht tragen musste, was zusammen mit seinem guten Lauf im letzten Duell gegen Happy Clapper hinter Winx dazu führte, dass Kementari als Favorit für das The Star Doncaster Mile Stakes gehandelt wurde. Es war aber erneut Happy Clapper, der dem Rest des Feldes zeigte, wo der Hammer hängt und welcher sich am Ende mit gut 2 Längen Vorsprung vor dem starken Feld behaupten konnte.

Den Aussetzer bügelte Kementari teilweise mit seinem zweiten Platz im Missile Stakes auf Gruppe 2 Ebene vier Monate später wieder aus. Die längere Pause in Verbindung mit einigen Trainingseinheiten sorgten dafür, dass Kementari einige seiner kleineren Unsauberheiten ausbügeln konnte und sich ein spannendes Duell mit dem Co Favoriten und alten Nemesis Pierata lieferte, in welchem er knapp unterlag.
Das zweite Rennen der neuen Saison führte Kementari dann nach Randwick zum Winx Stakes, wo er schon wieder auf die gleichnamige Wunderstute traf, die natürlich das Feld dominierte und sich einen weiteren Gruppe 1 Sieg sicherte. Kementari lief gut mit und schien sich wohl zu fühlen und im nachfolgenden Memsie Stakes wäre er vielleicht sogar als Sieger davon gekommen, wenn er nicht so weit nach außen getragen worden wäre und Humidor bei seinem Schlusssprint Boden hätte sparen können.

Das nachfolgende Maykbe Diva Stakes war vielleicht wieder ein wenig zu stark und zu dicht besetzt für Kementari, der zwar seine Lücke zwischen den Konkurrenten fand und eine gute Leistung auf den letzten Metern zeigen konnte, aber eben nicht ganz so viel Boden gutmachen konnte wie eigentlich nötig gewesen wäre um eine Rolle um den Sieg spielen zu können. Er bekam seine freie Bahn und machte einige Meter in kurzer Zeit auf die Führenden gut, aber hatte nach dem ersten Geschwindigkeitsboost nicht mehr genug Power um noch weiter drauf zu legen und hielt nur den vierten Platz.

Danach ging es im Oktober ins Manikato Stakes auf Gruppe 1 Ebene, wo Kementari einiges vor der Brust hatte, aber eine hervorragende Figur abgeben konnte. Das Rennen war stark besetzt und hatte viele Starter, aber Kementari kam weit außen auf der Zielgeraden spät im Rennen in Gang und konnte sich so noch auf den dritten Platz vorkämpfen, was eine seiner besten Leistungen im Herbst letzten Jahres war.

Im Gruppe 1 Vrc Sprint Classic danach versuchte Kementari erneut das Feld von hinten aufzurollen und den Boden auf die Front Runner gut zu machen, schaffte es aber trotz guter Kraftanstrengungen nicht, den Boden tatsächlich gut zu machen und kam gut vier Längen hinter dem Sieger Santa Ana Lane ins Ziel. Das Rennen war dann auch das letzte im Jahr 2018 und Kementari gönnte sich eine kleinere Pause bis zum Februar 2019, wo er im C F Orr Stakes auflief.

Dort konnte aus der Mitte des Feldes auf den letzte 100m des 1400m Rennens in der in der Mitte der Bahn ausscheren und Momentum aufbauen, es war aber der Front Runner Manuel der am Ende die Führung behielt und Kementari musste sich mit dem ebenfalls spät in Gang kommenden Land Of Plenty einen zweiten Platz teilen, mit Brave Smash nur eine Nase dahinter. Trotzdem – es wirkte, als ob Kementari wieder in Form kommen würde und der nächste Sieg in greifbare Nähe rücken könnte – allerdings verletzte er sich im Canterbury Club Stakes einen Monat später und pausierte gut ein Jahr, bis er mitten in der Corona Epedemie am 28.03 im Gruppe 3 Star Kingdom Stakes sein spätes Saisondebüt feieren konnte – und das durchaus ziemlich respektabel!

Kementari schwenkte in die Zielgerade am Innengeländer ein und reihte sich zusammen mit Vegadaze und Maicure ein, mit denen er zusammen über die letzten 100m des Rennens ging – dicht an dicht und mi allen Chancen auf den Sieg, bis ihn kurz vor dem Ziel die Kräfte verließen. Allerdings erging es ihm danach im Hallmark Stakes in Randwick schon wieder so, und dieses Mal zog der Sieger Greyworm Kementari deutlich davon.

Tyzone: Der Written Tycoon Sohn von Trainer T. Edmonds begann seine Karriere im Jahr 2016 und war seitdem sehr fleissig – nicht zuletzt, weil er in seinem ersten Jahr einige schnelle Erfolge feiern konnte und somit vieles der Investitionen seiner Besitzer in ihn wett machen konnte. So gewann er etwa das The Ville Resort-Casino Qtis 2Yo Classic mit eine Preispool von 100.000$ Dollar als Mittelteil einer Serie von vier Siegen in Folge. Generell hatte Tyzone im Jahr 2016 und 2017 einen wahsinnigen Lauf – so gewann er auch als Dreijähriger eine Reihe von Rennen – angefangen beim Nq Excavations Qtis 3Yo Plate, dem Tsv Winter Carnival Weight For Age und danach das Townsville Rsl Garrisons Restaurant – allerdings schaffte er es nicht, seine Serie von Siegen auch noch im The Caltex Yabulu Cleveland Bay Open Handicap danach fortzusetzen und musste eine ziemlich herbe Niederlage hinnehme.

2018 ging gut los mit einem Sieg im Queensland Open, und Mitte des Jares konnte er noch Siege im Markets Benchmark 85 und dem Wilpak Benchmark 95 hinlegen. Solide, aber nicht genug im in dem Jahr schon auf die Gruppenebene aufzusteigen – dafür probierte er sich aber an einigen Listed Rennen wie dem City Of Ipswich Stakes, oder dem Keith Noud Plate. Alle mit guten Platzierungen abgeschlossen, und mit einigem Preisgeld! Im Gruppe 3 George Moore Stakes belegte er Ende des Jahres noch einen guten fünften Platz.

2019 begann wieder mit einem Knall als Tyzone das Spill The Beans Handicap gewann und danach das Goldmarket Plate auf Listed Ebene und strich wieder einen ziemlichen Batzen Preisgeld einbrachte, schließlich gab es für das Rennen 150.000$ Preispool – von den 160.000$ im Hall Mark Stakes  hatte e Tyzone danach allerdings nichts, weil er wieder den Schritt auf die Gruppnebene nicht schaffte.

Der Knoten platzte dann aber im Bernborough Ascot Cup im Mai, als er das Gruppe 3 gewann und danach im Gruppe 1 Stradbroke Cup einen super zweiten Platz hinter dem mehrfachen Gruppe 1 Sieger Trekking belegte.

Vega One: Vega One ist einer der Hengste aus dem Stammbaum des bekannten Lope De Vega und bestreitet seit nunmehr Anfang 2018 Rennen in Australien, derzeit unter der Aufsicht von T. Gollan – und war in den letzten beiden Jahren ziemlich fleißig.

Im ersten Jahr seiner Karriere startete er zunächst im Randiwck Plate, einem Maidenrennen, in dem er einen vierten Platz belegte, bevor er über das Casino Prince Vinery Handicap zum Culture Stakes auf Gruppe 3 Ebene ging. Der Sprung auf die Gruppenebene kam nicht unerwartet, schließlich stammt er von einem Hochklassigen Rennpferd ab, aber zu diesem Zeitpunkt war es noch ein wenig zu viel für Vega One, der beim ersten Versuch auf Gruppenebene „nur“ auf einen siebten Platz kam. Aber schon beim zweiten Versuch in einem Gruppenrennen nur zwei Wochen später belegte er über 1400m im The Schweppervescence einen guten vierten Platz und auch beim erneuten Schritt die Distanz hoch im Horse Club Mile machte er keine schlechte Figur und belegte einen vierten Platz. Vega One hat damit in der ersten Jahreshälfte in den Gruppenrennen einiges an Preisgeld einsammeln können, ging nach einer kleinen Pause bis zum August des selben Jahres dann aber wieder die Handicaprennen an, und schaffte es im Warwick Farm Plate auf einen knappen zweiten Platz -Man darf aber nicht vergessen, dass Vega One trotzdem noch immer seinen Maidenstatus nicht verloren hatte und damit immer noch dem ersten Sieg hinterherlief – und deshalb im Jahr 2019 plötzlich wieder in Maidenrennen auflief – dort aber auch zunächst kein Glück hatte, bis er im April 2019 im Doomben 3Yo C&G Plate endliche seinen ersten Sieg feiern konnte. Der zweite Sieg ließ dann nicht lange auf sich warten und Vega One gewann das Suez Queensland Stakes auf Listed Ebene im Mai über 1350m gegen den Favoriten Multaja, bevor er die Meßlatte noch weiter anob und im Gruppe 2 Nuturf Fred Best Classic auf dem Kurs in Eagle Farm auflief.

Das lief allerdings nochnicht so ganz nach Plan und der dreijährige Vega One ging danach lieber noch einmal eine Stufe zurück und startete im Juni 2016 im Stella Artois 3Yo Plate und gewann dieses Rennen wie geplant mit Leichtigkeit. Es folgte ein guter zweiter Platz im Tattersalls Recognition Stakes im November und ein Sieg im The Gateway Plate im Dezember – zwar kein Gruppenrennen, aber immerhin mit sattem Preisgeld und gegen solide Konkurrenz. Noch größer war der Magic Millions Cup mit der besagten Millionen an Preisgeldpool, welches er im Januar für sich entscheiden konnte – und das erneut recht souverän. Den Lauf im Henzells Plate kann man ihm vergeben, und ich denke er ist heute hier vorne mit dabei


Auch in Teilen von Australien wird der Rennbetrieb teilweise eingestellt.

Pferdewetten News

Nun hat es also auch die Rennen in Tasmanien , einem Bundesstaat in Australien, getroffen – die Rennen dort wurden aufgrund neuer Maßnahmen, die Premier Peter Gutwein am Donnerstag angekündigt hatte, für mindestens einen Monat abgesagt. Auf der Insel im Pazifik liegt die Rennbahn Hobart, über die ich allerdings auch nicht allzu oft berichte. Dort finden in der Regel kleinere Rennen statt, wie es nun einmal in der Provinz so ist.

Die Einschränkungen sind sofort wirksam und umfasst alle drei arten von Rennen, also Galopp, Trab und Windhundrennen, wobei die Windhundrennen, die für Donnerstagabend in Hobart geplant waren, bereits kurzfristig abgebrochen wurden.

Premier Gutwein sagte, dass das Verbot für mindestens vier Wochen gelten würde und die Schließung von TAB-Geschäften einschließt, obwohl die Schulungs- und Trainingseinrichtungen offen bleiben würden. Training ist also noch möglich, viel mehr allerdings leider nicht. Gutwein führte weiter aus: „In Bezug auf Rennen, sowohl Windhund- als auch Pferderennen, werden diese sofort eingestellt. Viele Mitglieder der betroffenen Industrie werden Anspruch auf Unterstützung durch Bund und Länder haben. Während Renn- und Trainingsrennen mindestens in den nächsten vier Wochen abgesagt werden, können diejenigen Branchenteilnehmer, die für das Wohlergehen von Renntieren verantwortlich sind, ihre wichtige Arbeit fortsetzen.“

Der Premierminister sagte, dass an den Renntagen Teilnehmer aus dem gesamten Bundesstaat teilnahmen, viele aus ländlichen und regionalen Gebieten, und er wollte das Risiko von COVID-19 für diese Gemeinden nicht erhöhen.

Das nächste reinrassige / vollblüter  Treffen war für Karfreitag in Launceston angesetzt worden.

Rennministerin Jane Howlett sagte, es sei eine schwierige Entscheidung gewesen, das Rennen abzubrechen, aber der Gesundheitsrat habe es zu einem notwendigen Schritt gemacht.

„Ich kann Ihnen versichern, dass diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen wurde, da die tasmanische Rennindustrie Tausende von Arbeitsplätzen in ländlichen und regionalen Gemeinden unterstützt und jährlich rund 103 Millionen US-Dollar in die Wirtschaft des Staates einbringt“, sagte sie.

„Ich gebe zu, dass dies ein schwerer Schlag für die 5.000 Teilnehmer in den drei Renncodes sein wird, von denen viele für ihr Haupteinkommen auf die Branche angewiesen sind.“

„Die Gesundheit und Sicherheit aller Tasmanier muss jedoch an erster Stelle stehen, und der Ratschlag zur öffentlichen Gesundheit, den ich erhalten habe, zeigt, dass die heutige Entscheidung notwendig ist.“


17.08.2019 – Caulfield – Lawrence Stakes – Pick: Hartnell

Pferderennen in Australien

08:40 Lawrence Stakes – Gruppe 2

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Für 4jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.400 m  |  Preisgeld: 200.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: weich

 

Cliff’s Edge: Der Canford Cliffs Sohn ging bereits früh in die Gruppenrennen und startete in seinem zweiten Rennen bereits auf Gruppe 3 Rennen als einer der Favoriten im Environmental Vain Stakes über 1100m – wenn auch mit überschaubarem Erfolg.

Im Australischen Frühjahr konzentrierte sich Cliff‘S Edge dann lieber erst einmal auf einige gut dotierte Handicaps und konnte dort einige solide Preise einsammeln, bevor er noch im selben Jahr seinen zweiten Anlauf in den Gruppenrennen startete. Das erste Jahr war ohnehin ein sehr aktives für Cliff‘S Edge, der neun Rennen in sechs Monaten absolvierte.

Das erste bemerkenswerte Black Type Rennen war das UCI Stakes in Flemington im Oktober 2017 über 1800m, in dem Cliff‘s Edge sich nur knapp dem Sieger Main Stage geschlagen geben musste. Gleich im nächsten Rennen, dem Caulfield Stakes auf Gruppe 3 Ebene über 2000m, machte Cliff‘s Edge seinen zweiten Platz dann mehr als wett und gewann unangefochten mit fast 3 Längen Vorsprung und konnte auch seinen ehemaligen Bezwinger Main Stage locker schlagen.

Auch auf höherem Niveau im Gruppe 2 Drummond Golf Vase nur knapp eine Woche später schlug sich Cliff‘s Edge taper über 2040m, war aber vielleicht noch nicht vollständig erholt und musste sich am Ende wieder mit einem zweiten Platz zufrieden geben, generell schien die lange Saison langsam ihren Tribut zu fordern.

Das eigentliche Saisonziel, das Emirates Stakes auf Gruppe  1 Ebene im November kam dann wieder nur knapp 2 Wochen nach dem letzten Rennen und neben einer schwierigen Passage fehlte Cliff‘s Edge am Ende auch noch die Kraft um sich gegen die Sieger rund um Tosen Stardom und Happy Clapper durchsetzen zu können, was in einem soliden sechsten Platz nur zwei Längen hinter dem Sieger resultierte.

Das Jahr 2018 war nicht minder turbulent für Cliff‘s Edge, der nach kurzer Pause im Februar 2018 im Gruppe 3 Manfred Stakes in das neue Jahr startete – und dieses Rennen über 1200m auch gleich gewinnen konnte. Die Distanz war ungewöhnlich kurz, aber Cliff‘s Edge kam mit diesen Sprints wunderbar zurecht und hielt sich auch gegen den hoch gehandelten Grunt im Gruppe 3 CS Hayes Stakes hervorragend.
Er war der einzige, der sich an den Sieger noch dranhängen konnte und nur mit unter einer Länge die Neiderlage erlitt.

Aber auch dieses Mal erlitt er im eigentlichen Saisonziel, dem Australien Guineas im Frühjahr eine empfindliche Niederlage, die er danach über die lange Distanz von 2040m im Gruppe 2 Hacer Plate mit einem Sieg wieder wett machte.

Auf Gruppe 1 Ebene tat sich Cliff‘s Hill aber nach wie vor schwer und konnte sich im Rosehill Guineas Trophy erneut nicht durchsetzen und landete im Mittelfeld des großen Teilnehmerfeldes – was eine solide Leistung war und die Niederlage im Spendthrift Sires Plates einen Monat später umso schwerer wiegen lies, denn diese Niederlage machte einen unerklärbaren Formeinbruch bei Cliff‘S Edge deutlich, der sich auch nach der Winterpause im traditionell gut besetzten Sambor Heath auf Gruppe 3 Ebene im September fortsetze.

Sein Potential konnte  Cliff‘s Edge mit dem Älter werden nicht so weit entfalten, wie es noch als 2y0 und 3y0 den Anschein gehabt hatte, in allen Gruppe 1 Rennen 2019 wie dem Gruppe 1 Aquis Toorak Handicap oder dem  Kennedy Mile musste er sich geschlagen geben, hat seinen Fans aber im Gruppe  2 Schweppes Crystal Mile über die Meile einen hervorragenden Sieg schenken.

2019 startete Cliff‘S Edge im  Blechingly Stales auf Gruppe 3 in Code neue Saison und konnte sich da mit einem dritten Platz recht gut präsentieren – es besteht zu Recht die Hoffnung auf eine gesteigerte Leistung hier.

 

Hartnell Der Authorized Sohn Hartnell ist einer der vielen Importe aus Europa, die sich mit den Jahren in Australien wiedergefunden haben und stammt ursprünglich aus Irland. Der nun von James Cummings trainierte Hengst ist im Besitz des global operierenden Godolophin Syndikats und kann Siege in einigen der besten Rennen rund um die Welt vorweisen.
Dass er nicht noch mehr Gruppe 1 Erfolge vorzuweisen hat liegt vornehmlich an seiner immer wiederkehrenden Nemesis Winx, gegen die er ganze sieben Mal innerhalb der letzten zwei Jahre angetreten war und natürlich niemals die Oberhand gewinnen konnte.
2016 hatte er schon einmal eine Pause von den ständigen Duellen mit der Ausnahmestute genommen und im September bis Oktober gleich drei Rennen in Folge gewinnen können. Damals legte er mit einem Sieg im Chelmsford Stakes vor, bei dem er die versammelte Konkurrenz mit gut 8 Längen deklassierte, was bei Who Shot Thebarman, Prized Icon und Storm The Stars keine leichte Aufgabe war. Er ließ gleich darauf im Trophies Hill Stakes in Randwick einen weiteren lockeren Sieg über die selben Gegner folgen und startete als Abschluss der Serie im Gruppe 1 Yellowglen Turnbull Stakes über 2000m, wo er als Favorit Jameka um über 3 Längen schlagen konnte. Danach ging es im Gruppe 1 Cox Plate gegen Winx und die Siegesserie war wieder dahin. Er lief auch im auf, schaffte da aber über die lange Distanz von 3200m es nicht, an die vorangegangenen Leistungen anzuknüpfen und die Ausdauer lies ihn über die ungewohnt lange Distanz etwas im Stich. Nach dem Jahreswechsel ging es erneut mehrfach gegen die Ausnahmestute Winx bevor Hartnell im Gruppe 1 Ranvet Stakes im März das nächste Mal eine realistische Chance auf den Sieg hatte. Damals schlug ihn allerdings Our Ivanhoe mit einer Ausnahmeleistung und der Konkurrent konnte das Feld souverän von hinten aufrollen, während Hartnell sich redlich mühen musste auf ihn aufzuschließen und am Ende drei Längen zu kurz kam. Beim nachfolgenden Gruppe 1 Queen Elizabeth Stakes ging es schon wieder gegen Winx, die Hartnell wie zu erwarten relativ locker abfrühstückte.
Nach der Lehrstunde folgte die australische Winterpause und das Saisondebüt im Lawrence Stake, wo er gegen Black Heart Bart antreten musste. In diesem Rennen platzierte er sich sauber auf dem zweiten Platz während des Rennens, schloss die Lücke zum Führenden und übernahm selbst die Führung etwa 200m vor dem Ziel und verlängerte den Vorsprung zusehends Black Heart Bart hatte über die für ihn eigentlich optimalen 1400m keine Chance auf Hartnell aufzuschließen.
Im Maykbe Diva Stakes hielt sich Black Heart Bart deutlich näher an den Führenden und lief über die für ihn suboptimale Distanz ein großartiges Rennen. Humidor fegte Hartnell auf der Zielgeraden beiseite, Black Heart Bart schaffte es aber nicht sich ebenfalls an Hartnell noch vorbeizumogeln und lief eine halbe Länge hinter diesem ein. die heute Distanz ist aber noch einmal deutlich unpassender für den 1400m Spezialisten, während Hartnell schon über die Distanz des Caulfield Stakes gewonnen hatte und man erwartete einen guten Lauf von ihm, den er aber nicht liefern konnte.
Hartnell hat mittlerweile über 2 Millionen Dollar Preisgeld zusammengetragen, sein letzter Erfolg war aber über eine Distanz, die gerade einmal halb so lang war wie die heute. Im Lawrence Stakes konnte er Black Heart Bart schlagen, die Erfolge über 2000m im letzten Jahr im Trophies Hill Stakes und dem Turnbull Stakes konnten dieses Jahr nicht wiederholt werden und sowohl im Cualfied Cup als auch im Melbourne Cup lief es nicht nach Plan für ihn. Er wurde teilweise stark in seinem Lauf behindert und musste alle Chancen auf der Zielgeraden ziehen lassen, hat sich danach aber eine Pause gegönnt, die ihn wieder deutlich stärker auflaufen lassen könnte. Letztes Jahr trat er nach einer ähnlichen Pause im Apollo Stakes gegen Winx an und konnte dort einen guten zweiten Platz erreichen. Hinter Gailo Chop floppte er allerdings im Peter Young Stakes, einem der wichtigsten Vorbereitungsrennen für den Australian Cup.
Hartnell wurde auf den letzten Meter zunehmend schwächer und die längere Distanz beim Australian Cup war in diesem Zusammenhang schon im Vorfeld ein Problem. Er kämpfte zwar redlich, kam aber nie wirklich in Schlagreichweite und gönnte sich eine kleine sechsmonatige Pause bis zum Start im All Ages Stakes in Randwick im April. Hier kam er näher an die Sieger heran und kämpfte wieder um jeden Zentimeter, musste sich aber erneut mit „nur“ einem vierten Platz abseits des Siegertreppchens zufrieden geben. Das zweite etwas enttäuschende Rennen in Folge war Grund genug für die ausgedehnte Pause über den australischen Winter, welche nach 17 Wochen mit einem Lauf im P B Lawrence Stakes beendet wurde. Der frische Lauf über 1400m und guten Untergrund lag Hartnell eindeutig und er konnte sich von seiner idealen Position hinter den Führenden einen zweiten Platz hinter dem Sieger Showtime erkämpfen. Ähnlich weit war Hartnell auch im nachfolgenden Dato Tan Chin Nam Stakes in Moonee Valley von den Siegern weg, hier reichte die halbe Länge Rückstand am Ende aber nur für einen vierten Platz, dabei hatte Hartnell bei der 500m Marke die Führung übernehmen können, wurde 200m vor dem Ziel aber überholt. Er kämpfte erneut um jeden Meter, aber musste eben nach und nach die Sieger ziehen lassen.

Dafür reichte eine Nase Vorsprung über die Distanz von einer Meile im Gruppe 1 Randwick Plate, um Hartnell einen seiner größten Siege zu bescheren und auch im Gruppe 1 Aquis Toorak Handciap konnte er unter hohem Gewicht einen hervorragenden zweiten Platz belegen, und das gegen einen Sieger, der viel viel leichter unterwegs gewesen war – und gegen einige der besten Pferde Australiens in der aktuellen Saison 2018.

Nur der Saisonabschluss im Kennedy Mile auf Gruppe 1 Eben im November war dann wieder ein wenig enttäuschend mit einem zehnten Platz, allerdings hatte Hartnell in den letzten Monaten auch einige sehr harte Renne bestreiten müssen.

Nach dem Jahreswechsel begann für Hartnell dann eine Reihe von Niederlagen gegen die besten Stuten in Australien. Zunächst kassierte ihn Alizee zwei Mal im Expressway Stakes und danach noch in dem Yulong Futirty Stakes über 1400m im Februar. Im April gab es dann noch eine Klatsche gegen Winx.

Dafür konnte Hartnell aber das All Star Mile mit einem sehr guten zweiten Platz abschließen und Alizee konnte er bei diesem Rennen ebenfalls schlagen. Und auch über die Meile im Star Doncaster Plate im April zeigte sich Hartnell in guter Form und konnte wieder eine gute Platzierung erringen, ohne dabei allerdings gefährlich für den Sieger zu werden. Heute hat er eine etwas leichtere Konkurrenz gegen sich
Hartnell ist auf gutem Untergrund und 1400m zu Hause, hat aber auch gute Leistungen über 1800m gezeigt. 2017 machte er im Ranvet Stakes über 2000m und schweren Boden ebenfalls eine exzellente Figur und es scheint kaum ein Rennen zu geben, wo man Hartnell komplett ausschließen könnte.

 

Harlem: Der Champs Elysees Sohn hat sich in seiner langen Karriere in einigen sehr harten Rennen hervorragend präsentieren können, nicht zuletzt im Autralian Cup wo Harlem als krasser Außenseiter seinen bis dato größten Erfolg hatte feiern können.

Harlem konnte diese Glanzleistung im nachfolgenden Ranvet Stakes allerdings nicht noch einmal wiederholen und musste sich klar geschlagen geben. Gailo Chop setzte sich hingegen an die Spitze des Feldes, überließ es aber Classic Uniform, das Tempo zu setzen. So kamen sie in dieser Reihenfolge auch die letzte Kurve, wo Gailo Chop die Führung übernahm und locker unter Motivation seines Jockeys zwei Längen vom Rest des Fledes davonlief. Prizes Icon und Single Gaze mühten sich redlich, konnten den Sieger aber nach seinem Tempowechsel nicht mehr gefährden.

2400m versuchte Gailo Chop das letzte Mal im Sheema Classic 2016, konnte da aber über die lange Distanz nicht die nötige Ausdauer aufbringen und auch im Tancred Stakes danach fehlte ihm die Ausdauer für die lange Distanz. Ende März lief er dort gegen Almandin auf, der nicht nur den besseren Tag, sondern auch die stärkere Form über die längere Distanz vorzuweisen hatte und Gailo Chop auf den vierten Platz verbannte.

Für Harlem ging es zunächst wieder ins Tal der Tränen mit einigen klaren Niederlagen in Folge, und eigentlich hatte man ihn schon als One Hit Wonder abgetan, bis er im Australian Cup 2019 den zweiten Schock in Folge in diesem Rennen produzieren konnte – zwar war es nur eine Nase, die ihm den Sieg gegen den anderen Außenseiter Shillelagh sicherte – aber damit hatte Harlem das Gruppe 1 Rennen zwei Mal mit einer Quote von über 40 gewinnen können! Das ihm das in einem anderen Rennen gelingen kann, scheint eher unwahrscheinlich, und letztes Jahr war er in allen anderen Rennen weit weg von den ausbezahlten Plätzen.

Mystic Jounrey: Die  Needs Further Tochter von Trainer A. Tinder hat sich in den letzten beiden Jahren zu einer Macht in Australien entwickelt und lässt erinnerungen an die Winderstute Winx wach werden, auch wenn Mystic Journey noch längst nicht so viel erreicht hat wie das große Vorbild.
Trotzdem können sich ihre Erfolge durchaus schon sehen lasse. So begann sie ihre Karriere mit drei Siegen in Folge, wobei sie in Horbart im Elwick Stakes sogar ihr erstes Black Type Rennen schon für sich entscheiden konnte.
Anfang 2018 fing sie sich dann eine kleine Durststrecke ein, die nur von einem Sieg im Lodge Benchmark 70 Handicap über 1150m unterbrochen wurde. Bis zum September musste die Stute eine Niederlage nach der anderen hinnehmen, aber zum September 2018 änderte sich dann alles.
Zunächst gewann sie das Aquis Jim Moloney Stakes in Caulfield, bevor sie im Gruppe 2 Aquis Farm Fillies Classic  in Moonee Valley triumphierte. Das war ihr erster Sieg in einem Grupperennen und sie konnte mit ihrem starken, kerzengeraden Schlussssprint in der Mitte der Bahn absolut überzeugen
https://www.youtube.com/watch?v=IqFan-tjJog
Das war zwar auch gleichzeitig der letzte Start im Jahr 2018, aber die Fans konnten beruhigt sein, denn die Stute kehrte aus der kurzen Sommerpause im Januar mit einem ebenso überzeugenden Sieg im Lady Lynette Plate zurück, obwohl sie hier die Distanz erneut auf die Sprintdistanzen von 1100m reduzierte. Im Thomas Lyons Plate steigerte sie die Distanz wieder ein wenig, um auf die 1400m zu kommen, das echte Ziel war aber wieder über die 1600m im März – das Gruppe 1 Australian Guineas in Flemington, wo Mystic Jounrey als Co-Favoritin startete – aber das Feld komplett deklassierte
https://www.youtube.com/watch?v=LzXuXELQFBo
200m vor dem Ziel duellierte sie sich mit Hawkshot, der zu diesem Zeitpunkt noch danach aussah, als ob er einen harten Kampf um den Sieg liefern würde, 1o0m vor dem Ziel war aber Mystic Journey komplett in der Kontrolle des Feldes und konnte sich auf den letzten Meter über 2 Längen von den Verfolgern absetzten.
Kein Wunder, dass sie auch im Gruppe 1 All-Star Mile auch als Favoritin galt, und das obwohl sie gegen Gegner wie Hartnell und Alizee antreten musste!
https://www.youtube.com/watch?v=xFGPMyGo2wo
Die genannten Konkurrenten spielten beim Zieleinlauf eine eine entsprechende Rolle und Mystic Journey musste weit in die Zielgerade gehen, was der Wunderstute aber keine Probleme bereitete, denn obwohl sie in der Kurve ein wenig an Boden verlor, konnte sie in der Mitte der Bahn aufholen und  Anthony Darmanin konnte wieder vor der Ziellinie im Sattel aufstehen und den Sieg feiern.
Auch im Gruppe 2 Lawrence Stakes lies sie den Konkurrenten Hartnell und dem überragend laufenden Außenseiter Cliff’s Edge keine Chance und gewann erneut souverän über die 1400m in Caulfied, was sie heute klar zur Favoritin macht.

20.04.2019 – Randwick – Schweppes Stakes – Pick: Pierata EW

Pferderennen in Australien

07:35 Schweppes Stakes – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.400 m  |  Preisgeld: 600.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras

D’Bai: Der Dubawi Sohn hat in England von dem Beginn seiner Karriere an bis zum Februar 2018 immer eher an längeren Rennen teilgenommen und die reinen Sprintrennen gemieden. Seine Karriere begann über Rennen von 1400m, die nach und nach auf über 2000m gesteigert wurden. Dabei gewann D’Bai für das erfolgreiche Godolphin Syndikat unter anderem das Silver Tankard Stakes oder das John Of Gaunt Stakes auf Gruppe 3 Ebene. Die Leistungen blieben dabei etwas unter den Erwartungen seiner Trainer zurück, schließlich hatte D’bai eine hervorragend Zucht und nur die besten Trainingsvorraussetzungen. Man ließ nichts unversucht um ihn auf die Gruppenebene erfolgreich zu machen. Man schickte ihn auf die Reise nach Dubai zum Dubai World Cup Festival, lies ihn auf die Sprintdistanzen zurückgehen, und am Ende in Frankreich in Rennen wie dem Prix Maurice de Gheest und dem Prix de Meautry Barrière auflaufen. Er kam ein paar mal knapp an den Sieg heran, etwa im Park Stakes auf Gruppe 2 Ebene in Doncaster im September, aber so richtig den Durchbruch hat D’Bai nie geschafft. Er belegte im letzten Herbst im Challenge Stakes noch einmal einen dritten Platzt, bevor er das zweite Mal den Dubai World Cup Karneval in Angriff nehmen wollte und Anfang 2019 im Gruppe 2 Al Fahidi Fort Cup  auflief. Da konnte er dann tatsächlich seinen ersten Sieg auf Gruppe 2 Ebene verzeichnen, und das sogar ziemlich souverän.

Leider war es dass dann auch schon mit dem Lauf in Dubai und D’Bai verpasste alle weiteren Rennen auf dem Kurs in Dubai, inklusive dem großen Meeting im März, und das wird sein erstes Rennen Down Under werden.

Ich denke derzeit wird er ein wenig überschätzt von den Quoten her, so einfach wird er es mit den erfahrenen Konkurrenten hier nicht haben und D’bai ist in Europa wiederholt souverän geschlagen worden und wird sich hier erst noch beweisen müssen.

Champagne Cuddles: Die Not A. Single Doubt Tochter hat sich in Australien seit ihrem Start im Jahr 2016 eine beeindruckende Anzahl an Rennen und Preisgeldern zusammengesammelt. So konnte sie sich über 760.000$ an Preisgeld sichern, unter anderem mit Siegen in Rennen wie dem Gold Coast Guineas 2018 oder dem Gruppe 2 Yarraman Park Breeders Classic im Februar 2019.

Ihre Anzahl an Platzierungen ist dabei jedoch wesentlich beeindruckender und länger, etwa als sie 2017 im Gruppe 1 Flight Stakes und dem Gruppe 1 De Bortoli Golden Rose jeweils auf einem zweiten Platz einlief. 2018 kamen Platzierungen im Gruppe 2 Sheraco Stakes, dem Gruppe 2 Golden Stakes sowie dem Gruppe 1 Stradbroke oder dem Kingsford-Smith Cup dazu.

Champagne Cuddles gehört selten zu den ganz großen Favoriten in den Rennen, hält sich aber meist sehr gut in ihren Rennen. Das war 2019 nach ihrem Sieg allerdings nicht mehr unbedingt der Fall, so unterlag sie im Millie Fox Stakes, dem Seppelt Wines Pace Stakes und dem Aquis Smith Plate Stakes. Alle Rennen waren sehr gut besetzt und Champagne Cuddles war nie weit weg von den Siegern. Also kann man erwarten, dass sie hier in Australien früher oder später wieder auf dem Treppchen landen wird, der Sieg gegen die heutigen Konkurrenten scheint aber eine schwere Aufgabe zu sein.

Champagne Cuddles kann auf Distanzen von 1200-1600m gute Leistungen abrufen und kann sowohl auf weichem als auch auf schnellerem Boden laufen, was weiter für ihre Zuverlässigkeit spricht.

Le Romain: Der Hard Spun Sohn startet für seinen Trainer Kris Lees und dieser hatte 2016 seinen damals vierjährigen Wallach so richtig durchstarten lassen. Nach drei Starts im Herbst 2015 ging es mit Teilnahmen im Eskimo Prince Stakes und dem Gruppe 2 Crc Hobartville Stake gleich in die Black Type Rennen und er hat sich bis auf Aussetzer in zwei Gruppe 1 Rennen, namentlich dem Rosehill Guineas und dem Tab Epsom hervorragend geschlagen. Im Tab Epsom verlor er auf Hauraki zu viel Distanz, hatte taktisch aber eigentlich einen idealen Lauf und es lag vermutlich auch nicht an der ausgeweiteten Distanz von 1600m, dass Le Romain am ersten Oktober 2016 nicht seine Bestform hatte zeigen können. Denn über die Meile hatte er im selben Jahr schon das Randwick Guineas gewinnen können und lies nicht einmal vier Wochen nach dem Tab Epsom einen Sieg über 1600m im Cantala Stakes auf dem Kurs in Flemington folgen.  Nach dem zweite Gruppe 1 Erfolg seiner Karriere gönnte er sich eine Pause vom November bis Februar 2017, wo er im Gruppe 3 The Chi-X Stake in Randwick einen knappen Sieg über Big Money erringen konnte.

Im Gruppe 1 George Ryder Race konnte er im März zwar erwartungsgemäß nicht mit der Wunderstute Winx mithalten und kam gut sieben Längen hinter dem Phänomen ins Ziel, schlug aber immerhin noch den Rest des Feldes um mindestens eine Länge und das beinhaltet Chautauqua, der ja danach auch zu Form wieder zurückfand. Den Start von Le Romain im The Star Doncaster Mile kann man ignorieren, wurde er doch durch seinen Jockey in diesem Rennen zu lange an einem kritischen Timing zurückgehalten und die Fehleinschätzung kostete ihm das Rennen, denn danach war er einfach abgehängt. In den etwas leichter besetzten Rennen wie dem Gruppe 1 All Aged Stakes sowie dem Gruppe 2 Missile Stakes holte Le Romain als Favorit je einen zweiten Platz und musste im Makybe Diva Stakes einsehen, dass er derzeit schlicht nicht Bestform war. Seit September pausierte Le Romain, und der fehlende Vorbereitungslauf machte sich im Galaxy Sunshine Plate auch bitter bemerkbar. Nach kurzem guten Lauf setzte die Ermüdung zu schnell ein un Le Romain konnte sich nicht an die Sieger herantasten, dafür lief er im Darley T J Smith Stakes eines seiner besten Rennen seit langem und konnte bis auf die letzten Meter mit In Her Time und Redzel mithaltten, Im Schweppes All Aged Stakes setzte er noch einmal einen Drauf und gab dem klaren Favoriten Trapeze Artist, der zuvor das Darley T J Smith Stakes mit Leichtigkeit gewonnen hatte, einiges zu tun:

Der Lauf von der Front tat ihm sichtlich gut und mit einem ähnlichen provokanten Ritt konnte er auch im Kirin Doomben 10000 einen hervorragenden dritten Platz erringen. English stahl allen die Show als sie auf dem weichem Boden auf der Ziellinie eine Länge gut machte und Redzel und Le Romain auf Abstand halten konnte, nur Impending schaffte es noch Boden gut zu machen.

Drei Monate später lief er im County Plate auf und konnte sich gegen Siege Of Quebec locker durchsetzen und der Vorsprung von über einer Länge war mehr, als man vorher gedacht hätte. Die gute Form konnte er zwei Wochen später im Tramway Stakes nicht fortsetzen, aber mit gut 1,6 Längen Rückstand war das Rennen zumindest bis zum Ende hin offen – was es danach im Gruppe 1 White Stakes leider nicht war, lief doch die mittlerweile in Rente gegangene Wunderstute Winx mit auf und lies die Konkurrenz mit 4 Längen Vorsprung alt aussehen.

Le Romain behielt die großen Rennen im Auge und startete danach im The Everest gegen Redzel und Trapeze Artist, die aber beide sich locker von Le Romain absetzen konnten und nicht in Gefahr liefen, von ihm und den anderen Verfolgern noch eingeholt zu werden.

Weiter ging es in Flemington, wo Le Romain über die Meile im Kennedy Mile startete und dort entgegen der Erwartungen ganz vorne und um den Sieg mit. Nur eine halbe Länge trennte ihn am Ende von Best Of Days, den er auf der Zielgeraden sogar schon überholt hatte.

Im Expressway Stakes danach belegte er gegen Alizee einen weiteren zweiten Platz nach drei Monaten Pause und kam damit gut in das Jahr 2019, bevor er seine gute Form mit einem vierten Platz im All Star Mile noch einmal untermauern konnte.

Im Gruppe 2 The Star Doncaster Plate kam er nicht in Gang und hatte nicht viel Glück in dem Rennen, so dass man den neunten Platz in dem starken Rennen gerne ignorieren kann. Heute hat er die Chance wieder etwas Preisgeld hinzuzuverdienen

Manuel: Der Commands Sohn von Trainer Tony Mc Evoy hat sich schon seit 2015 Erfahrungen im Galoppsport sammeln können. 2015 ging es zunächst im Listed Rennen, dem Maribyrnong Trial Stakes, auf die Strecke und Manuel belegte in dem Rennen einen guten vierten Platz, was Hoffnungen auf die nächsten Rennen im Jahr 2016 machte. Mauel schaffte es im Schweppes Handicap in Morphetville einen zweiten Platz zu erreichen, konnte die Form aber im selben Monat im Hughes Chauffeured Limousines Handicap nicht noch einmal zeigen und lief auf einem fünften Platz ins Ziel ein, fast drei Längen hinter dem Sieger. So ging es den Rest des Jahres zunächst weiter, bis Manuel und sein Trainer die Nase voll hatten und sich ein recht einfaches Maidenrennen in Geelong suchten, um im November 2016 dann endlich seinen ersten Sieg feiern zu können.

Noch im selben Jahr startete Manuel dann mit frischen Selbstvertrauen im Inglis Sprint, welches immerhin mit 250.000$ fdotiert ist, als Co Favorit und kam wieder einmal auf einem ausbezahlten Platz ins Ziel, was eine durchaus gute Leistung gewesen war.

Das Jahr 2017 bestand für Manuel aus verschiedenen Rennen über die Distanzen von 1200m bis 1400m und daraus, dass er nach zunächst sehr enttäuschenden Teilnahmen an Black Type Rennen wie dem Lightning Stakes und dem Gruppe 3 Aurie’s Star Stakes sein Heil in wesentlich leichteren Handicaps suchte, die er dann erwartungsgemäß auch gewinnen konnte. Das war nicht viel, und nach dem Sieg im The Junction Handicap musste Manuel auf gleichem Niveau eine herbe Niederlage einstecken – und danach im Lavazza Short Black Handicap  sogar mit einem siebten Rang zurecht kommen.

Das Lavazza Short Black Handicap  sollte auch zunächst das letzte Rennen im Jahr 2017 sein und erst einige Monate später im April 2018 kam er auf die Rennstrecke in Morphetville zurück und dürfte da gegen leichtere Konkurrenz gleich noch einmal Selbstvertrauen tanken. Das allerdings war eine sehr knappe Geschichte und in der Heat 11 Autumn Series musste Manuel als Favorit schon wieder eine knappe Niederlage einstecken – nicht gerade, das, was man im Autumn Series Final im Mai gebrauchen konnte. Dabei startete Manuel dieses Mal nicht als Favorit, das war Set To Sparkle vorbehalten, aber dieses Mal war es Manuel, der dem Favoriten den Rang ablaufen konnte und sich in einem spannenden Finish durchsetzen konnte – und das Final für sich entschied.

Trotz des Erfolgs blieb Manuel bei den Handicaps und versuchte erst viele Rennen später im Kilmore Cup im November 2018 ein weiteres Black Type Rennen in Form des Kilmore Cup auf der gleichnahmigen Rennstrecke. Dabei war das Meilebnrennen ganz in der Hand von Mauel, der aus einem weit außen liegenden Stall starten musste, aber schnell seine Bahn im Rennen fand und sich gegen Torgersen durchsetzen konnte.

Das Rennen war der Auftakt für den zweiten Durchlauf in den Gruppenrennen für Manuel, welcher für Manuel im Gruppe 2 Mortimer Australia Stakes in Moonie Valley begann – das allerdings mit einem abgeschlagenen Platz hinten im Feld, was für den Außenseiter aber auch in Ordnung ging.

Dann kam der Start der alles verändern sollte im Gruppe 1 C.F. Orr Stakes, wo Manuel die Führung übernahm und das Feld über die Distanz bringen konnte. Eigentlich hätte der Außenseiter schön das Tempo für die anderen setzten sollen und dann irgendwann einbrechen und den Favoriten Platz machen sollten – aber Manuel dachte nicht einmal daran! Manuel beschleunigte auf der Zielgeraden noch einmal deutlich und hielt das Tempo sogar durch, bis er auf der Ziellinie selbst den spät anstürmenden Kementari noch hinter sich halten konnte

Wo Mauel diese Leistungssteigerung hernehmen konnte, ist ein Rätsel, aber der erste Gruppe 1 Erfolg war mit dieser Leistung mehr als verdient und auch im Gruppe 1  Yulong Futurity Stakes konnte Manuel mit seinem Fünften Platz nur knapp über einer Länge hinter der Siegerin Alizee eine gute Form zeigen.

Über 200m mehr Distanz war es im Gruppe2  Blamey Stakes dann allerdings wieder eine klare Sache und Manuel konnte seine Taktik  über die längere Distanz dieses Mal nicht durchziehen und musste am Ende klar zurückstecken, machte aber einen Monat später über die Sprintdistanzen über 1200m im Kingdom Stakes eine bessere Figur, als er hinter Siren’s Fury einen zweiten Platz errang.  Das Rennen war ein extrem harter Lauf und Manuel musste sich sehr anstrengen, um seine gewohnte Position an der Front zu finden , schließlich ist er nicht immer der Einzige, der sich gerne als Front Runner betätigen würde

. Sein Reportoire an Taktiken ist noch recht eindimensional, aber ihm darf man vorne auch nicht zu viel Leine lassen.

Osborne Bulls: Der vierjärhige Wallach hat sich seit seinem dritten Platz im The Everest im Oktober gut im Gespräch gehalten und unter anderem das The Tab Stakes auf Gruppe2  Niveau im November über 1200m und guten Untergrund gewinnen können und danach – nach etwas Pause – einen hervorragenden zweiten Platz im Gruppe 1 Black Caviar Lightning Stakes erringen können. Dabei scheiterte er nur an seiner weiten Passage in die Zielgerade, die ihn wichtigen Boden kostetet und der Grund dafür war, dass er am Ende trotz beeindruckenden Schlusssprints nicht mehr ganz an In Her Time vorbei kam, sondern einen Nacken hinter dieser blieb.

Seinen Schlusssprint konnte er dann unter relativ leichtem Gewicht im Newmarket Handicap im März noch einmal üben, als er 150m vor dem Ziel noch irgendwo im Mittelfeld der Verfolger vor sich hindümpelte, dann aber irgendwoher die Initialzündung bekam und rasend schnell Boden gut machte. Wäre er früher aufgewacht, hätte er bereits da seinen ersten Gruppe 1 Sieg feiern können!

Der Untergrund im Gruppe 1 Seppelt Wines Pace war nicht besser und sein Gewicht dazu höher, aber Osborne Bulls startete trotzdem als Favorit in das Rennen und wieder kam Osborne Bulls spät in Gang, um den Sieg gegen Sunlight knapp zu verpassen

Ich hatte in dem Preview zum Wines Stakes schon geschrieben, dass mir die Quote auf Osborne Bulls viel zu niedrig ist um ihn empfehlen zu können, und die Niederlage hätte 50m vor dem Ziel noch viel deutlicher ausfallen können.

Im T J Smith Stakes konnte er dann Santa Ana Lane nichts entgegen setzen und der Konkurrent setzte sich locker mit 3 Längen von ihm ab und lies dem spät anlaufenden Osborne Bulls keine Chance. Ich weiss nicht pb ich ihn über 200m längere Distanz hier mag, ich habe eher Angst dass ihm am Ende die Ausdauer fehlt um sich nach vorne auf das Siegerpodest zu schieben.

Pierata: Der Pierro Sohn von George Hickman hat sich nach seinem Debüt im Jahr 2017 auf dem Kurs in Warwick Farm prächtig entwickelt. Nach gewonnenem Maidenrennen ging es schon im nächsten Monat in die Gruppenrennen zum Gruppe 2 BRC Sires‘ Produce Stakes auf dem Kurs in Eagle Farm, wo Pierata als Außenseiter auflief, aber immerhin einen dritten Platz erreichen konnte, Melody Belle deklassierte aber den Rest des Feldes und es war nicht sicher, wie viel der dritte Platz wirklich wert war.

Nach diesem guten dritten Platz ging es für Pierata nach Doomben, und dem Kurs sollte er in den nächsten vier Rennen auch treu bleiben. Er startete im Gruppe 1 BMW J.J Atkins, wurde dort seiner Rolle als Außenseiter aber leider auch gerecht und konnte seinen Quoten dieses Mal nicht davonlaufen und wurde danach auch in eine sechsmonatige Pause bis zum Dezember 2017 geschickt. Diese Pause wurde wie schon erwähnt auf dem selben Kurs beendet, das Niveau des Rupert Plate war aber deutlich niedriger und Pierata konnte das kleine Handicap am Ende auch souverän gewinnen. Im Mexican Gold Edition Plate auf Listed Ebene startete er zwei Wochen später wieder als Favorit und hätte eigentlich locker gewinnen müssen, aber Whypeero gewann gegen Pierata in einem spannenden Duell. Der Sieger tat wenig um der Form im Nachhinein einen Boost zu geben, aber Pierata bewies dass er in die Gruppenrennen gehört indem er das Gruppe 2 Vo Rogue Plate kurz vor dem Jahreswechsel gewann. Am Ende gewann er mit gut 2,5 Längen Vorsprung und traf zwei Wochen später im Gold Coast Guineas erneut auf Goodfella, der sich in Vo Rouge Plate einen dritten Platz gesichert hatte. Goodfella gab sich Mühe für einen guten Kampf zu sorgen, musste aber einsehen dass Pierata an diesem Tag einfach das bessere Pferd war. Pierrata hatte mit diesem Sieg auch gezeigt, dass er nicht nur an Doomben als Kurs gebunden war und machte sich mit neuem Selbstbewusstsein in das Gruppe 2 Chandon S Hobartville Stakes in Rosehill auf. Dort traf er das erste Mal auf Kementari und D’Argento sowie den mehrfachen Gruppe 1 Sieger Trapeze Artist. Das Rennen war aufschlussreich, denn ide ersten vier des Kurses wurden in der folgenden Saison zu einigen der besten Dreijährigen, die in dieser Saison auflaufen würden.

Nach diesem erneut sehr positiven Vorzeichen ging es in das Gruppe 1 Group Randwick Guineas, um eines der wichtigsten Rennen für die Dreijährigen zu bestreiten, und wieder waren Kementari, Trapeze Artist und D’argento mit von der Partie, Pierata verbesserte seine Leistung aber im Gegensatz zum letzten Duell mit diesem Konkurrenten noch ein weiteres Mal und schaffte einen zweiten Platz hinter Kementari, der erneut das beste Pferd auf dem Kurs und an dem Tag war.

Jetzt war spätestens klar – Pierata hat Potential und würde früher oder später ein Gruppenrennen auf höchster Ebene gewinnen können. Pierata wurde danach von George Hickman in die Pause geschickt, trainierte die nächsten fünf Monate und kehrte im Gruppe 2 Missile Stakes zurück. Dort traf er – schon wieder – auf Kementari, der sich in den letzten Monaten davor in einigen hervorragenden Rennen wie dem Silver Stakes oder dem Winx Stakes platzieren – beide Male hinter der Wunderstute Winx. Im Missile Stakes lieferten sich die beiden ein sehr spannendes Rennen, Pierata hatte von Anfang an freie Bahn und konnte Momentum aufnehmen, während Kementari ein wenig eingeboxt war und erst spät im Rennen angeflogen kam und nicht mehr ganz an Pierata vorbeikam.

Nach dieser persönlichen Bestleistung ging es als Favorit in das Gruppe 3 Bill Ritchie Stakes, wo er wieder freie Bahn bekam, aber der Hauptkonkurrent Siege Of Quebec bekam ebenfalls rechtzeitig seine Lücke und konnte sich mit starkem Zug zum Ziel just an der Ziellinie gegen Pierata durchsetzen. Der Rückstand betrug etwa 1,5 Längen am Ende auf den Sieger, aber das Ziel von Pierata war auch klar das Gruppe 1 Epsom Handicap Ende September in Randwick gewesen.

Nach seinen vorangegangenen Leistungen lief Pierata als einer der drei Favoriten auf, konnte aber seine Form nicht auf das 1600m Rennen übetragen und verlor auf der Ziellinie zunächst sieben Längen auf die Führenden, die er bis zum Ziel auf immerhin nur knapp über 3 verkürzte, was ihm aber dennoch nicht mehr als den neunten Platz einbrachte.

Danach ging es auf schwerem Boden in das Gruppe Syndey Stakes, wo Co Favorit Jungle Edge eine ziemlich lockere Führung bekommen hatte und sich damit eigentlich eine ideale Position für den Zieleinlauf gesichert hatte, aber Pierata zog neben ihm gleich und stürmte dann 3 Längen voraus, einen Vorsprung, den er bis zum Ziel auch halten konnte.

Auf dem geraden 1200m Kurs im Vrc Sprint Classic im November hielt sich Pierata dann in der Mitte der Bahn nah an der Front und ging zusammen mit In Her Time und Jungle Cat 200m vor dem Ziel an die Führung, konnte diese Position aber erneut nicht halten und fiel ein wenig zurück auf den dritten Platz, den sie sich mit Jungle Cat zusammen teilte. Wäre die Strecke noch länger gewesen, Pierata wäre vielleicht sogar von dem verfolgenden Pack rund um Redzel noch eingeholt worden, so sicherten sich Pierata aber noch das hoch dotierte Platzgeld.

Im Canterburry Stakes danach fühlte sich Pierata augenscheinlich von Anfang an nicht wirklich wohl, fiel er doch schnell hinter dem Feld zurück und verlor zwischenzeitlich sogar den Anschluss an das Feld. Zu allem Überfluss kam er auch noch weit in die letzte Kurve und verlor so noch weiteren Boden auf die Führenden, konnte unter den Anstrengungen seines Jockeys dann aber doch noch einige Platzierungen gut machen und hatte den schnellsten Abschnitte auf der Zielgeraden -war aber nie gefährlich für die Sieger.

Er ergatterte im Galaxy auf schwerem Boden einen weiteren sehr guten Platz und hätte aus dieser Platzierung auch gut und gerne einen Sieg machen können. So kam er zwar auf die Zielgerade recht weit außen bzw. in der Mitte der Bahn hineingeschwungen und hatte gut 7 Längen auf den Sieger gut zu machen, flog aber heran und verpasste den Sieg am Ende nur mit knapp einem Nacken. Der Schlusssprint auf dem schweren Boden war extrem beeindruckend gewesen und dass er gegen Santa Ana Lane keine Chance hatte noch heranzukommen, war schon ziemlich enttäuschend. Aber auch andere Favoriten wie Osborne Bulls, Sunlight oder Trapeze Artist hatten keine Chance gegen Santa Ana Lane an diesem Tag und die Verfolger kamen ziemlich dicht gedrängt ins Ziel, so dass ich mir gut vorstellen kann, dass Pierata heute wieder stärker aufläuft. Er war kaum schwächer als Osborne Bulls im letzten Rennen und zur höheren Quote hier gut EW spielbar

Tipps zum Pferd: Kommt aus der Pause meist in einer guten Form wieder und hat auf schwerem Untergrund das Sydney Stakes gewinnen können. Gewann das Guineas 2017 auf gutem Boden (1000m) und sollte bei den Sprints ernst genommen werden, über die Meile (Everest) eher keiner der Player, war aber Zweiter im Group Randwick Guineas


23.03.2019 – Rosehill – George Ryder Stakes – Winx (und es ist immer noch proftiabel…)

Pferderennen in Australien

05:05 George Ryder Stakes – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |   Distanz: 1.500 m  |  Preisgeld: 1.000.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras
Winx läuft wieder in Australien auf, und dieses Mal lässt sich nicht einmal einer der Gegner blicken, der normalerweise auf die Plätze hinter ihr belegen würde. Werder Hartnell, Humdidor oder Happy Clapper lasse sich heute hier blicken, und außer sie fällt tot um, wird Winx hier einen blutlosen Gruppe 1 Sieg einfahren. Lohnt sich also die Wette zu der Quote? In Deutschland wohl kaum, aber außerhalb der 5% Wettsteuer ist es eine sicherere Wette, viel leichter kann man kaum 5-8% auf seine Investition bekommen.

Es geht also mal wieder nur um Winx, um wen auch sonst in Australien im Moment? Keine Stute hat in den letzten Jahren so viel Aufsehen erregt wie die „Wunderstute“ von Chris Waller in Down Under, aber nicht ohne auch ein wenig für Unmut zu sorgen. Die Stute hat sich seit so vielen Rennen gegen die immer gleichen Konkurrenten durchgesetzt, dass in ihren Rennen kaum noch ein Zweifel daran besteht, wer am Ende denn wohl gewinnen wird.

Eine Quote von 1.1? Viel leichter hat man wohl noch nie 10% Gewinn erwirtschaftet, Totalverlust nahezu ausgeschlossen. Da geht Waller schon alleine dadurch auf Nummer sicher, dass alle bis auf einen einzigen Starter in diesem Rennen aus seinem Gestüt kommen.

Winx hat für ihn schon gut und gerne 12.5 Millionen Euro an Gewinnsumme erwirtschaftet und ist seit dem Jahr 2015 praktisch ungeschlagen. Ihren einzigen Konkurrenten aus anderem Syndikat, Happy Clapper, schlug sie nun in neun von neun Rennen und auch heute dürfte er wohl kaum eine Chance auf eine Revanche haben, trafen die beiden doch erst vor zwei Wochen aufeinander, wo Winx im Star Apollo Stakes mit gut 2,3 Längen Vorsprung gewann. Das wird heute fast eine 1:1 Wiederholung des Rennens vor zwei Wochen, auch wenn die Distanz mit 1600m gut 200m länger ist als das Apollo Stakes zuvor.

Aber sei es drum – lohnt es sich nun, Winx auch zu der geringen Quote zu buchen? Dazu ein kleines Rechenbeispiel. Ist man skeptisch erst im letzten Jahr auf den Hypetrain von Winx aufgesprungen und hat 1000€ auf sie gewettet, und den Gewinn 1:1 in die Stute bei ihrem nächsten Rennen reinvestiert, hat man nun 2095€ – also gut das doppelte (minus die Wettsteuer, wenn man das Pech hat und aus Deutschland wettet…)

War man so klug und ist schon ein Jahr zuvor auf den Zug aufgesprungen, nachdem Winx Hartnell im Oktober 2016 im Cox Plate mit 8 Längen an die Wand gespielt hat, hat man nun stolze 6800€ aus den ehemals 1000€ gemacht. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass eigentlich nie Zweifel an den Siegen von Winx bestand. Und das sind nicht einmal die besten Quoten, die es auf Winx zu finden gab. Realistisch ist der Einsatz mit minimalem Risiko nun verzehnfacht in zwei Jahren aktiver Rennen, wer von Anfang an mit an Bord war, hat noch von Quoten bis zu 5.0 auf Winx profitieren können und ist sich dem Neid der anderen Punter gewiss.

Auch die Wunderstute kommt nun langsam in die Jahre (nun, für ein Flat Rennpferd) und sie wirdirgendwann einmal verlieren, aber nicht heute. Wer erst jetzt bei ihr Einsteigt hat den Goldrausch sicher ein wenig verpasst, aber es lohnt sich immer noch – kaum eine Favoritin, kaum ein Rennpferd ist so sicher wie Winx in Australien, und das liegt nicht nur an ihrem Können.

Regelmäßig brechen in den Internetforen Diskussionen darüber au,s wie sich die Stute gegen Konkurrenten aus anderen Ländern schlagen würde und es gibt keinen Zweifel daran, dass Winx in Australien keinen einzigen Konkurrenten fürchten muss und ihre Rennen in der Regel nach Belieben und ohne wirkliche Anstrengung gewinnen kann.

Die Quote ist daher meistens im Bereich der 1,1 oder 1,2  und für Spieler aus Deutschland ist es in der Regel nicht wirklich attraktiv auf sie zu Wetten, da ist es dann schon spannender wer so als zweites oder drittes ins Ziel einläuft. Da die Favoritin aber in der Regel ihre Rennen nach Belieben gewinnt sind die Plätze dahinter meist ganz udn gar nicht so besetzt wie man es sich im Vorfeld des Rennens vorstellen würde und es gibt immer mal wieder eine große Überraschung für die Plätze direkt hinter Winx.

Das Risiko trotz der sicheren Siegerin hier auf einen Zweier oder Dreier zu setzen ist daher oft unrentabel hoch, die Wette auf die Siegerin meist schlicht zu schlecht bezahlt. Wobei man natürlich sagen muss dass hier Deutschland wieder eine Sonderrolle einnimmt, denn nicht jedes Land verlangt am Ende 5 % auf den Gewinn an Steuern.

Die Quote auf Sieg reicht vielen aber aus um substantielle Summen auf Winx zu setzen,  Summenvon mehreren 100.000 € auf die Stute sind keine Seltenheit, schließlich kann man nicht überall mit solcher Sicherheit 15% oder 20 % Gewinn an einem Tag machen. Der Vergleich mit der Börse liegt natürlich nahe, allerdings ist das Risiko eines Totalverlustes der eingesetzten Geldes auch längst nicht so hoch wie bei einer Sportwette, dass muss isch jeder im Vorfeld bewusst machen. Wer das Risiko allerdings nicht scheut bekommt hier eine der sichersten Wetten im Sportgeschäft präsentiert, und das immer noch zu einer besseren Quote als in anderen Sportarten. Die Sicherheit mit der Winx ihre Rennen gewinnt, wird aber wie beschrieben mit einem sehr seichten Pool an würdigen Gegnern erkauft.

Dies ist wohl auch der meist gehörte Kritikpunkt an der Wunderstute: Dass die Konkurrenz, die sie in Australien vorfindet, einfach nicht auf dem Niveau ist, welches international zum absolut besten gehört, was der Sport zu bieten hat. Nimmt man es genau, laufen in Australien nur sehr wenige Pferde, die über einem Rating von 120 liegen. So rangieren derzeit vor allem Happy Clapper, Trapeze Artist, Hartnell, Redkirk Warrior oder Grunt oberhalb der 120er Marke – viele davon hat Winx dabei schon an die Wand gespielt

Winx ist in Australien klar ein Ausnahmepferd, im internationalen Vergleich könnte ihre Leistung allerdings etwas schmaler ausfallen, also manche Fans es vielleicht wahrhaben wollen. Sie ist im Moment das höchst geratetet Rennpferd der Welt, aber ob dies auch der Fall wäre, wenn sie mehr internationale Rennen bestreiten würde, ist eine lebhafte Diskussion rund um die Welt. Es gibt Gerüchte dass die Stute sich noch dieses Jahr in Rennen auf anderen Kontinenten versuchen wird, der Breeders Cup ist da eines der logischen Ziele, für die Winx natürlich mit ihrem Siegen schon längst die Eintrittskarte hat.

Es wäre spannend zu sehen wie sich gegen internationale top Konkurrenz schlägt, auf der anderen Seite ist es nicht ganz sicher, welcher der international erfolgreichen Trainer seine besten Pferde gegen die Wunderstunde antreten lassen möchte. Auch hier ist wieder die Frage was die jeweiligen Seiten zu gewinnen haben, man überlege sich folgendes: links verliert gegen Konkurrenten von internationalen top Niveau wie etwa Gun Runner (läuft auf Dirt, wird daher nicht vorkommen, aber daher gutes Gedankenspiel)

Von diesem kann man schon im Vorfeld erwarten, dass er die Australierin in ihre Schranken verweisen könnte, vielleicht sogar müsste. Schlägt sich Winx hier tapfer, würde sie ihrer Form kaum einen Abbruch tun, gewinnt sie jedoch gegen diese Konkurrenz, verschiebt sich das Rennengefüge auf internationaler Ebene sehr zu Gunsten von Australien. Es ist hier auch ein Wettkampf der Nationen, der vielleicht in Amerika im nächsten Monat ausgetragen wird, bei dem meiner Meinung nach die Australier mehr zu gewinnen als zu verlieren haben. Denn um bei einer Niederlage tatsächlich an Form einzubüßen, gibt es zu viele Experten die schon im Vorfeld ihre Prognose abgegeben haben, dass die Stute international mit den besten nicht mithalten kann. Ganz so einfach sehe ich das jedoch nicht, dafür hat sie zu vielen Rennen die besten Pferde in Australien mit Leichtigkeit geschlagen, und scheint noch etwas übrig zu haben im Tank. Selbst für die besten Konkurrenten auf ihrer Lieblingsdistanz ist es daher kein Selbstläufer und das Risiko besteht dass Winx am Ende auch auf dem anderen Kontinent triumphieren kann und sich tatsächlich als bestes Rennpferd der Welt entpuppt

Es werden mehr als nur die australischen Fans also an diesem Wochenende auf den Kurs in Moonee Valley schauen und es wird stark davon abhängen wie leicht sich gegen die hier angetretene Konkurrenz durchsetzen kann, wie sich die Felder in den Rennen, in denen sie auftreten könnte, in den nächsten Wochen entwickeln werden. Man kann sich gut vorstellen, dass sie auch bei ihrem Start in Übersee am Ende ein Feld von moderater Qualität vorfinden wird und einige der logischen Konkurrenten doch lieber einen Bogen um das Duell machen. Die Stute ist ohnehin auf Abschiedstour und wird sich wohl kaum noch ein weiteres Jahr im aktiven Geschehen antun wollen, dafür ist der Wert in der Zucht bei Winx auch viel zu hoch. Eine viel bessere Stute ist im Moment sowieso schwierig zu finden, viele der Konkurrentinnen wie Enable gehen ebenfalls wahrscheinlich in Rente oder haben in der Vergangenheit selten eine Karriere über die Saison als Dreijährige hinaus geführt. Es ist den Besitzern von Winx daher hoch anzurechnen, dass sie ihre Stute, immer mit dem Risiko, dass sie eine schwere Verletzung erleidet, so lange am Rennen Geschehen teilnehmen lassen. Mit der Zucht wird sie mit Sicherheit Millionen verdienen in den kommenden Jahren, und das mit wesentlich weniger Aufwand und Risiko.

Winx: Die Strert Cry Tochter ist ein Phänomen in Australien, praktisch seit 2015 ungeschlagen und mit 30 Siegen in Folge nun auf dem Weg nr. 31 klar zu machen. Sie hat gute Chancen als die erfolgreichste Stute der Welt in die Geschichte einzugehen, auch wenn ihr immer der Makel anhaften wird „nur“ in Australien gelaufen zu sein

Ihr Lauf begann im Jahr 2015 mit dem Sieg im Gruppe 3 Sunshine Coast Guineas bevor sie im Gruppe 1 Queensland Oaks zu einem lockeren und souveränen Sieg auflief. Danach ging es für sie über das Gruppe 2 Theo Marks Stakes zum Gruppe 1 The Star 150Th Epsom, wo sie erneut locker mit über 2 Längen Vorsprung gewann. Noch im selben Monat lief sie im Gruppe 1 Cox Plate auf und zerlegte die Konkurrenz mit fast 5 Längen Vorsprung. Das sollte ihr letzter Start im Jahr 2015 sein und so langsam begriff die Welt, dass Winx die gezeigten Leistungen beliebig reproduzieren kann und so ziemlich das Beste ist, was in Down Under seit langer Zeit gelaufen ist.

Nach dem Jahreswechsel lief sie im Gruppe 2 Apollo Stakes als klare Favoritin auf und lies an diesem Status auch keine Zweifel aufkommen und nach diesem Lauf zum Aufwärmen nach der Sommerpause ging es im Februar gleich weiter in das Gruppe 1 Norton Stakes und im März in das Gruppe 1 George Ryder Stakes, welche Winx mit je 1,5 Längen Vorsprung als klare Favoritin gewann. Auch im Gruppe 1 The Star Doncaster Mile, einem der härtesten Rennne in Australien, lies sich im April nichts anbrennen und gewann souverän mit zwei Längen Vorsprung vor der Konkurrenz. Das Muster setzte sich beliebig über das Jahr fort, mit Siegen über die Meile im Gruppe 1 White Stakes , über 2000m im Ladbrokes Stakes über Black Heart Bart oder erneut im Cox Plate, wo sie unangefochten mit 8 Längen Vorsprung im Ziel ankam. 2017 nahm sie die selbe Route wie im letzten Jahr und bestritt ihr Saisondebüt im Gruppe 2 Apollo Stakes, bevor sie im Chipping Norton Stakes und dem George Ryder Race auflief. Die 2017er Version des George Ryder Race gewann Winx mit locker 7 Längen Vorsprung und auch bei den nächsten Besuch in Ranwick kam sie nie in Bedrängnis. So gewann sie das Gruppe 1 Queen Elizabeth Stakes mit über fünf Längen Vorsprung, musste danach aber eine ungewollte Pause in ihrer Kampagne einlegen und konnte erst vier Monate später im August wieder auflaufen. Im Gruppe 2 Bob I. Warwick Stakes musste sie erstaunlich hart arbeiten, um Foxplay und Ecuador knapp auf Abstand halten zu können. Sie lief ein wenig unrund und hatte auf der Zielgerade vier Längen auf Foxplay gut zu machen, schaffte es aber unter einem anfangs harten Ritt sich knapp durchzusetzen. Auf den letzten Metern sah sie schon wieder wie die alte Winx aus und hatte die beiden Runner Ups in der Tasche. Auch im Chelmsford Stakes versuchten die anderen Teilnehmer ihren Tag zu ruinieren und es ihr mit ihrem Schlusssprint möglichst schwer zu machen, so setzte Red Exitement ein ordentliches Galopp, welches die anderen nicht ganz mitgehen wollten und mit einem kleinen Tempowechsel hatte er plötzlich 8 Längen Vorsprung auf der Zielgeraden. Hugh Bowman sah die Zeichen aber an der Wand und lies Winx schon vor der Zielgeraden auf den vierten Platz vorstoßen, trotzdem brauchte es ein paar Meter, bis Winx voll in Gang kam, hatte dann einige Meter vor dem Ziel aber klar die Oberhand und das Rennen in der Tasche.

Danach startete sie im Cox Plate und Gailo Chop versuchte das Tempo zu setzen, Winx wechselte aber rechtzeitig nach außen und musste im Gegensatz zu ihren Konkurrenten kaum angetrieben werden, um sich locker vom Feld abzusetzen

Humidor kam noch einmal ran, spielte aber im Endeffekt keine Rolle. Auch im Chipping Norton Stakes lief sie dem Feld mit Leichtigkeit davon nachdem sie in die Mitte der Bahn gezogen hatte und es war nicht weniger als ein weiterer Kantersieg

Nur drei Wochen später war es ohne Deckung durch einen Stallgefährten etwas knapper, aber auch das Silver Stakes in Rosehill gehörte ihr am Ende der Sieg, auch wenn Happy Clapper es spannend machte. Der Konkurrent hatte zwischenzeitlich noch ein Rennen und Winx ist damit zu allem Überfluss auch noch etwas frischer mit längerer Pause, was sie im zu ihren benannten Winx Stakes auch wieder zur unangefochtenen Siegerin machte.

Dabei erteilte sie Kementari und den anderen Konkurrenten eine Lehrstunde in Sachen Timing

Vier Wochen später ging es dann weiter im George Main Stakes, wo Wonx  gegen durchaus gute Konkurrenz antreten musste. Zwar waren wenige Konkurrenten dabei, gegen die die Wunderstute noch nicht gewonnen hatte, aber Le Romain oder Egg Tart  gaben sich alle Mühe, einen weiteren Gruppe eins Sieg von Wings zu verhindern. Der Front Runner Rigify zog das Feld früh weit auseinander Und setzte sich so einige Längen von der Favoriten ab. Der Tempowechsel auf der Zielgeraden war natürlich nicht wirklich von Erfolg gekrönt, was man von dem Außenseiter aber auch nicht erwarten konnte. Stattdessen starteten nun Le Romain und Egg Tart  ihren Angriff und versuchten sich möglichst schnell von Winx abzusetzen. Die Wunderstute schwänkte nach außen, nahm Maß, beschleunigte, nahm Fahrt auf und setzte sich unter einem moderaten Ritt wie gewohnt mehrere Längen von den Verfolger ab

Auch im nachfolgenden Tab Turnbull Stakes musste sie am Ende nur ein wenig angetrieben werden, um sich unter einem Ritt mit den Zügeln auf den letzten Metern souverän durchzusetzen. Normalerweise wäre so ein Ritt ziemlich vermessen, aber Hugh Bowman war sich einfach sicher, dass Winx auf den paar Metern die noch bleiben am Ende locker gewinnen würde. Der vermeintliche Hauptkonkurrent Grunt spielte keine Rolle in dem Rennen und auch beim Cox Plate im Oktober lies Winx den Verfolgern keine Chance.

Benbatl setzte ein gutes Tempo und hatte mit dem weichem Boden wie zu erwarten war kaum Probleme, dazu musste Winx wieder weit außen in die Zielgerade gehen da sie das Feld einmal mehr von hinten aufrollen wollte

Ihr Jockey Hugh Bowman musste Winx am Ende doch noch richtig antreiben damit sie sich die obligatorischen 2 Längen absetzten konnte, aber dann gewann Winx wieder einmal ungefärdest – das sollte heute auch wieder so sein, mit Happy Clapper dahinter.

Nach dem Messen mit Benbatl machte Winx eine längere Pause über den Sommer in australien und kehrte nach füfn Monaten im Apollo Stakes in Randwick über die Distanz von 1400m zurück auf die Rennstrecke. Chris Waller ging sicher, dass seine Stute vor allem gegen die Konkurrenz aus dem eigenen Gestüt antreten musste und nur Happy Clapper trat den Weg an sich ein weiteres Mal mit Winx zu messen. Wieder reichte es für den Dauerkonkurrenten für einen zweiten Platz, aber nicht dafür die Wunderstute so wirklich in Gefahr zu bringen.

Die zwei Längen Vorsprung in dem Rennen täuschen ein wenig darüber hinweg, wie leicht es Winx gelang ihre Konkurrenz „auszuschalten“.

Im Chipping Norton Stakes danach setzte Happy Clapper wie so oft das Tempo und ging vor Winx in die Zielgerade, die aber nur mit den Zügeln angetrieben werden musste, um de einzigen richtigen Konkurent zu überholen und lockerst zu gewinnen.

Das Rennen hat mal wieder gezeigt, dass Winx derzeit unschlagbar ist, das Rennen heute ist daher nicht mehr als ein Trainingslauf und es wird eher spannend sein, wer den Trifecta vervollständigt – meine Tipps wären Brutal und So Si Bon, aber auch Ringerdingding und Land of Plenty haben Ansprüche. Es wird daher spannend sein, wie das Rennen um die Plätz gestaltet wird, wer den Pacemaker macht und wie sehr Winx das Feld auseinanderziehen wird.

Tipps zum Pferd: Wenn es eine Bank gibt im Galoprennen, dann ist es Winx wenn sie in Australien läuft! Egal gegen wen, egal über welche Distanz!


09.03.2019 – Randwick – Challange Stakes – Pick: Estijaab

Pferderennen in Australien

07:20 Challenge Stakes – Gruppe 2

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Für dreijährige und ältere Pferde | Distanz : 1000m | Untergrund: Gut

 

Einleitung:

Heute kommt es zum spannenden Duell der Generationen im 1000m Sprint im Challenge Stakes in Randwick – Redzel, einer der besten Sprinter in Australien, wird es nicht nur mit Konkurrenz um die Führung in Form von Ball Of Muscle und Jungle Edge zu tun bekommen, sondern auch in Form einer höchst vielversprechenden Stute. Estijaab gewann letztes Jahr das Golden Slipper und beendete ihre lange Pause erst kürzlich im Februar mit einem zweiten Platz. Sie ist deutlich leichter unterwegs als der Rest und könnte hier tatsächlich für eine Überraschung sorgen.

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