Logo von Pferdewetten-Online.info

Pferdewetten Tipps


Avilius

Auf dieser Seite finden Sie Artikel zu Avilius.

29.02.2020 – Randwick – Chipping Norton Stakes – Pick: Dreamforce EW

Pferderennen in Australien

06:30 Chipping Norton Stakes – Gruppe 1

Folgt uns auf Twitter oder werdet Fan auf Facebook
Für 3jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.600 m  |  Preisgeld: 600.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras
Avilius: Der Pivotal Sohn von Trainer B. Cummings hat sich gesamt gesehen durchaus gut präsentieren können, obwohl er sich am Anfang seiner Karriere durchaus ein wenig Zeit gelassen hatten, um das erste Mal ein Gruppenrennen gewinnen zu können – ganze 8 Rennen dauerte es bis zum ersten Erfolg auf Gruppenebene.
Zwar gewann er schon beim dritten Rennen das Prix de Suresnes in Frankreich, seiner alten Heimat bevor er 2018 nach Australien wechselte, aber die ersten Monate seiner Karriere waren doch etwas holprig. Vpr dem Wechsel nach Australien startete er noch im Grand Prix de Maisons-Laffitte  und dem Gruppe 2 Prix Guillaume d’Ornano, wo er jeweils platzieren konnte, allerdings den Sieger jeweils nicht gefährden konnte. Im Gruppe 2 Qatar Prix Niel kam er sogar als zweiter ins Ziel, konnte aber Cracksman damals niemals unter Druck setzten, und beim letzten Start in Europa im Qatar Prix Dollar scheiterte er als Favorit sogar sehr deutlich. Trotzdem hatte er mit dieser ersten Saison seine neuen Besitzer überzeugt und er wechselte nach Australien, wurde kastriert und startete sofort in einigen Gruppenrennen, wie dem New Caledonia, dem Kingston Town Stakes und dem The Bart Cumming Stakes – alle auf Gruppe 3 Ebene und alle mit einem Sieg abgeschlossen. Auf Distanzen von 2500m bis 1900m.
Der Versuch auf Gruppe 1 Ebene im Cox Plate war allerdings nicht sonderlich erfolgreich, denn Avilius konnte sich natürlich weder gegen die Wunderstute Winx noch aber gegen Benbatl oder Humidor durchsetzen, das selbe Schicksal ereilte ihn dann auch im Melbourne Cup, wo Avilius sogar nur 22 von 23 wurde. Avilius gönnte sich dann eine kleine Pause und kam erst im Februar wieder zurück auf die Rennstrecke und senkte dabei auch noch die Ziele vor den Augen ein wenig.
So wurde er im Gruppe 3 Carlyon Cup auch wieder Erster und konnte sich gegen den Zweiten recht deutlich durchsetzen. Auch auf einem etwas höherem Niveau wie dem Peter Young Stakes gelang Avilius im Februar der Sieg, dieses mal auf gut bis weichem Untergrund und 1800m Distanz. Avilius hatte zwar trotz des Gruppe 2 Rennens weniger Konkurrenz als dem letzten Rennen und konnte sich locker mit 1,5 Längen ins Ziel schieben, was die Fans aber nicht davon abhielt, ihn für den Australian Cup zum Favoriten zu machen – und das obwohl er noch nie ein Gruppe 1 Rennen gewinnen konnte oder knapp dran war – auch dieses Mal sollte es nicht reichen und Avilius kam nur als Fünfter ins Ziel, gut 1,5 Längen hinter dem Sieger Harlem – der allerdings im letzten Rennen keine Konkurrenz für Avilius gewesen war – hier war er als Außenseiter aufgelaufen, wie auch die Plätze 2, 3 und 4. Vergessen wir das Rennen lieber, denn im Ranvet Stakes auf Gruppe 1 Ebene konnte sich Avilius dieses mal locker durchsetzen und die meisten Favoriten liefen ein extrem gutes Rennen und konnten sich vorne mit dabei platzieren – aber Avilius konnte keiner mehr fangen, der Vorsprung auf dem Kurs in Rosehill betrug am Ende ganze 2,5 Längen.
Nach nur einer Woche ging es im Gruppe 1 Kia Stakes wieder auf die Rennstrecke und Avilius konnte sich über 2400m wieder einmal locker gegen die Konkurrenz durchsetzen, die angetretenen Gegner waren aber auch nicht der Rede Wert, obwohl das Preisgeld gut doppelt so hoch war wie im letzten – der zweite Gruppe 1 Sieg war trotzdem sicher.
Für das Winx Stakes auf Gruppe 1 Ebene war die Konkurrenz mit Happy Clapper oder Very Elegant doch besser, aber es waren wohl die 1000m weniger Distanz, die Avilius am Ende das Genick brachen – von 2400m auf 1400m runter zu gehen war sichtlich keine gute Idee. Auch über die Meile im Gruppe 3 Ingham Chelmsford Stakes erging es ihm nicht besser und er konnte sich im Finish nicht durchsetzen, ganz im Gegensatz zum zwei Wochen später ebenfalls über die Meile ausgetragenen Colgate Optic White Stakes  – wo Avilius sich am Ende mit über 2 Längen gegen alt bekannte Kollegen wie Happy Clapper oder seinen ehemaligen Bezwinger Samadoubt durchsetzen konnte.
Avilius versucht in der Regel das Rennen von hinten aufzurollen und wenn sich eine Armee von Pferden vor ihm aufgebaut hat, bleibt er halt stecken – oder wenn andere Konkurrenten ebenfalls diese Taktik fahren, kommt er manchmal zu spät, wie etwa im Ladbrokes Stakes wo er Gailo Chop die Führung überlassen musste und sich eher im hinteren Bereich des Feldes einsortierte. Zusammen mit Black Heart Bart kam er dann auf der Zielgeraden in der Mitte der Bahn heran und machte einige Plätze gut, musste aber Black Heart Bart und Cape Of Good Hope ziehen lassen, die fast zwei Längen Vorsprung vor dem Rest hatten. Avilius hatte in diesem Rennen durchaus zeigen können, dass er auch mit anderer Taktik gefährlich werden kann, aber es fehlte doch noch ein wenig – im Cox Plate, gerade einmal 6 Tage später, sah man ihm hingegen deutlich an, dass sowohl Niveau als auch Erholungszeit zwischen den Rennen viel zu kurz waren. Nach knapp drei Monaten Pause kehrte er zwar gut ausgeruht in das Neds C. F. Orr Stakes auf Gruppe 1 Ebene zurück, konnte aber überraschend nicht um den Sieg mitlaufen, was aber auch für den Favoriten Scales Of Justice galt und das Rennen war von den Außenseitern dominiert worden. Ich denke das Rennen kann man ihm vergeben und er hat hier ein gewinnbares Rennen für sich gefunden

Happy Clapper: Der Teofilo ist mit seinen mittlerweile zehn Jahren schon ein ziemlicher Veteran und hat seine allerbesten Jahre mit Sicherheit schon hinter sich – konnte sich aber gerade 2019 in einigen Gruppenrennen hervorragend positionieren und es wäre gefährlich ihn hier schon vollkommen abzuschreiben. So verpasste er den Sieg im Gruppe 1 Winx Stakes im August nur knapp und gewann im Oktober das Gruppe 3 Yulong Australia Plate. Mitte des Jahres holt er zwei zweite Pläzte gegen Winx, was ordentlich Preisgeld einbrachte und 2018 gewann er noch das The Star Doncaster Mile. Er scheint in seinen alten tagen wirklich noch in Form zu sein.

Aber auch seine Siege im Epsom Stakes 2017 über Tim Melbourne und der Sieg im Gruppe 1 Canterbury Stakes über Global Glamour können sich sehen lassen. Durch seine Dauerduelle mit Winx hat er im Vergleich zu anderen, die diese Rennen lieber gemieden haben eine schlechtere Bilanz an Gruppensiegen, was der Form von Happy Clapper aber keinen Abbruch tut. Im Emirates Stakes 2017 musste er sich einem stark auflaufenden Tosen Stardom geschlagen geben, der auch heute wieder mit von der Partie ist und auch Humidor hatte etwa im Cox Plate am Ende die Nase deutlich vorn. An einem guten Tag ist Happy Clapper über die Distanz von 1600m eine ernst zunehmende Gefahr auch für Starter vom Kaliber einer Winx und so war es nicht wirklich überraschend, dass er im The Star Doncaster Mile mit einem starken Lauf am Innengeländer am Ende mit gut 2 Längen vorne lag

Natürlich war es sehr von Vorteil, dass sich beim Einbiegen in die Zielgerade die Tür am Innengeländer weit öffnete und er damit freie Bahn für seinen Schlusssprint hatte, und das von einer Passage aus, die ihm einige Meter gespart hatte.

Nur eine Woche später trat er dann gegen Winx im Queen Elizabeth Stakes an und machte dort zusammen mit Gailo Chop und Humidor aus dem Wettstreit um die ausbezahlten Plätze doch noch ein spannendes Rennen. Auch für ihn ging es danach in die Winterpause, aber im Gegensatz zu den letzten beiden Jahren visiert er bei seinem Saisondebüt dieses Jahr ein sehr starkes Rennen an. Letztes Jahr kam er in guter Verfassung aus der Winterpause, das Jahr zuvor schwächelte er ein wenig.

Ihn in das Memsie Stakes ohne Vorbereitungsrennen zu schicken erwies sich als Handciap für den Teofilo Sohn, der offensichtlich noch nicht ganz fit war und sich mit über 2 Längen am Ende geschlagen geben musste. Weicher Untergrund ist kein Hindernis für Happy Clapper und die Distanz von 1600m ist ideal für Happy Clapper – schließlich gewann er zuletzt das Gruppe 1 The Star Doncaster Mile und zuvor schon das Gruppe 1 Epsom Stakes im September 2017.

Beim zweiten Rennen nach der australische Winterpause ging es für Happy Clapper in das Maykbe Diva Stakes, welches auf dem Paier die eigentlich perfekte Mischung aus Untergund und Distanz für ihn vorzuweisen hatte, aber am Ende stand beim zweiten Rennen in der Saison nur ein weiterer enttäuschender vierter Platz im Buch – viel zu wenig um seinen Ansprüchen gerecht zu werden und zu wenig un ihn in seiner derzeitigen Verfassung noch weiter auflaufen zu lassen, dachte sich auch Trainer Patrick Webster und schickte ihn in eine annähernd sechsmonatige Pause, die am 16.02.2019 im Gruppe 2 The Star Apollo Stakes beendet wurde.

Auch wenn das 1400m Rennen auf dem Papier eine Stufe niedriger war vom Niveau her als die vorangegangenen, hieß die Favoritin dieses Rennens wieder Winx und damit war klar, wer am Ende dieses Rennen gewinnen sollte – nämlich die Wunderstute, die in Australien immer wieder gegen die selben Konkurrenten anlief, dabei aber eine Menge Preisgeld für sich und sichere Wetten für ihre Unterstützer einsammeln konnte. Auch im Gruppe 2 The Star Apollo Stakes hatte sie keine Probleme damit Happy Clapper auf den zweiten Platz hinter sich zu verbannen, aber Happy Clapper hatte auch keine Sorge, das Duell mit der Wunderstute in weiteres Mal zu suchen.

So ging es im März in das Gruppe 3 Chipping Norton Stakes, wieder gegen Winx und wieder konnte Happy Clapper einen hervorragenden zweiten Platz erringen, die Verhältnisse zwischen den beiden waren aber auch in jenem Rennen völlig klar udn Winx gewann wieder einmal unangefochten.

Happy Clapper schien das Rennen aber nicht im Geringsten demotiviert zu haben, denn er startete nur zwei Wochen danach im Gruppe 1 All-Star Milem um hier in Abwesenheit der Wunderstute vielleicht seinen nächsten großen Erfolg feiern zu können, schaffte es aber gegen die ebenfalls sehr starke Konkurrenz nicht seine Favoritenrolle auszunutzen und einen der vorderen Plätze zu belegen. Statdessen kam er vielversprechend in die Zielgerade mit freier Bahn 3 weit vom Innengeländer, nur um dann beim Tempowechsel nicht mitgehen zu können und einige Längen zurückzufallen.

Happy Clapper gönnte sich dann danach einen Monat Pause und startete ein letztes Mal gegen Winx im Gruppe 1 Longines Queen Elizabeth Stakes, die danach in Rente gegen würde. Dieses Rennen wurde über die noch einmal erweiterte Distanz von 2000m bestritten, die dieses Mal Happy Clapper schlicht zu weit waren, und er konnte den Anschluss an die Wunderstute nicht halten, und das obwohl er zuvor in seiner Karriere im Queen Elizabeth Stakes oder dem Emirates Stakes durchaus gut abgeschnitten hatte.

Mit dem krassen Rückschritt in der Distanz im Gruppe 2  Winx Stakes kam seine Form dann wieder und er konnte sich auf einen soliden zweiten Platz vorkämpfen, während der Favorit Avilius nur auf den vierten Platz kam. Happy Clapper schaffte es noch einige Längen auf den Sieger gut zu machen , allerdings hatte Samadoubt das Rennen von der Front gestohlen und sich mit einem Tempowechsel schnell einige Längen abgesetzt, so viele, dass Happy Clapper sie in der Mitte der Bahn nicht mehr gutmachen konnte. Trotzdem war das eine sehr gute Leistung von ihm gewesen und im Gruppe 1 Colgate Optic White Stakes kam Happy Clapper dann über die Meile immerhin auf einen dritten Platz, wenn auch einige Längen hinter dem Sieger Avilius

Im Gruppe 3  Yulong Australia Plate hatte Happy Clapper dann die Chance auf den nächsten Sieg,  denn die Konkurrenz war rund um Samadoubt auf einem Niveau, auf dem sich Happy Clapper durchaus wohl fühlt, wie er zwei Rennen zuvor im Winx Stakes bereits bewiesen hatte. Der nächste Versuch nach der langen Pause im Aquis Apollo Stakes im Februar 2020 auf Gruppe 2 Ebene ist durch die Anwesenheit von Alizee schwerer gewesen als ein normales Gruppe 2 Rennen, aber Happy Clapper hat letztes Jahr auf diesem Niveau eine gute Figur abgeben können und auch hier nicht enttäuscht und einen soliden dritten Platz erreichen können. Alizee gewann knapp gegen Dreamforce, der hier meiner Meinung nach deutlich unterschätzt wird.

Te Akau Shark: Der Rip Van Winkle Sohn von  J. Richards begann seine Karriere in Neuzeeland auf dem Kurs in Te Rapa und gewann sein erstes Rennen über 1100m auch gleich, nur um einen Monat später in Matamata noch einmal nachzulegen und sich dann einen Monat später im November 2017 im Gruppe 1 Equiworld Guineas in Riccarton zu probieren. Dort belegte er allerdings nur einen vierten Platz. Er blieb zunächst trotz seines guten Einstands in die Rennszene den Kursen in Neuseeland treu und wechselte nicht nach Australien, sondern gewann nach langer Pause im September 2018 das Heart Of Hawke’s Bay 1200 und einen Monat später auf dem selben Kurs das 1400m Spring Sprint. Nach den Erfolgen im Herbst hob er die Distanz im folgenden 14th Coupland’s Bakeries Mile ein wenig an, gerann aber auch über die 1600m in Riccarton souverän und beendete damit seine zweite Saison ungeschlagen, wenn auch ohne weiteren Versuch auf höchster Ebene.

Neun Monate später startete er dann im U S Navy Flag Plate in Te Rapa, war aber scheinbar nach dieser erneut sehr langen Pause nicht in absoluter Höchstform und musste sich mit einem zweiten Platz zufrieden geben, wechselte dann aber endlich nach Australien und starte im Norman Tramway Stakes auf Gruppe 2 Ebene über 1400m in Randwick, musste sich aber Dreamforce, dem zweiten Favoriten des Rennens, geschlagen geben, und das deutlich. Dremforce zeigte einen immens guten Kick an der Front und mit dem Tempowechsel hatte er die Konkurrenz kalt erwischt und war 100m vor dem Ziel vier bis fünf Längen davongesprintet.

Den Fehler den Front Runner so viel Vorsprung zu lassen machte Te Akau Shark unter James H. Mcdonald nicht noch einmal als er im Epsom Plate über 1600m einen Monat später auflief und auch wenn Kolding sich zunächst einige Längen Vorsprung mit seinem Tempowechsel auf der Zielgeraden hatte sichern können, holte Te Akau Shark schnell auf und die beiden liefen die letzten 50m Kopf an Kopf. Aus dem spannenden Duell ging Kolding als knapper Sieger hervor. Te Akau Shark nahm sich danach mit dem Gruppe 1 Cox Plate noch einmal deutlich mehr vor, schließlich musste er gegen Konkurrenten wie Lys Gracieux ran. Te Akau Shark hielt sich geschickt an der Innebahn und sparte einige Meter während des Rennens, zudem half das Geländer beim Schlusssrpint als Orientierung, trotzdem hatte er keine Chance mit Lys Gracieux dran zu bleiben und auch der sehr leicht gehandicappte Castelvecchio eilte ihm davon. Das Rennen heute ist einfacher, allerdings muss man beachten, dass Dreamforce hier zu deutlich höherer Quote verfügbar ist, und der Bezwinger von Te Akau Shark hat in seinem letzten Rennen einen hervorragenden Lauf gegen Alizee im Aquis Apollo Stakes -gezeigt, wo auch Happy Clapper nicht schlecht abgeschnitten hat.

 

Pick: Dreamforce EW


08.02.2020 – Caulfield – Neds C. F. Orr Stakes –

Pferderennen in Australien

06:50 Neds C. F. Orr Stakes – Gruppe 1

Folgt uns auf Twitter oder werdet Fan auf Facebook
Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.400 m  |  Preisgeld: 500.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis weich
Alabama Express: Der Redoute’s Choice Sohn von Trainer M. Moroney begann seine Karriere  im März 2019 auf dem Provinzkurs in Sale, wo er sein erstes Rennen um knapp eine Länge gewann
 und damit sein Maidenrennen gleich einmal erfolgreich beendete. Dann ging es in eine längere Pause bis zum September 2019 und dort absolvierte er ein kleines Handicap in Mornington, welches er auf einem zweiten Platz beenden konnte – eine solide Leistung für den ersten Start nach einer mehrmonatigen Pause – und sein zweites Rennen insgesamt.
Sein nächstes Rennen in Moonee Valley war gleich ein recht anspruchsvolles Altersgewichtsrennen und irgendwie nicht sein Ding, denn dass er das Potential dazu hat ein solches Rennen zu gewinnen zeigte Alabama Express dann nur drei Wochen später im Polytrack Gothic Stakes auf Listed Ebene. Das Rennen war 200m weiter, aber das alleine begründete nicht den Formschub – der war wohl eher dem Fakt geschuldet, dass er langsam sich an die Rennen gewöhnte und mit dem zweiten Start nach der Pause den Rost abgeschüttelt hatte.
Dann ging es in das Gruppe 1 Coolmore Stud Stakes, ein Rennen welches einige der besten 3yo des Landes anlockt und damit natürlich für ein Pferd, welches gerade einmal ein Maiden und ein Listed Rennen hatte gewinnen können, noch viel zu viel war. Alabama Express startete als klarer Außenseiter, wurde dann aber immerhin Siebter mit fünf längen Rückstand, was eine recht respektable Leistung war – wenn auch längst nicht genug um ein Gruppenrennen zu gewinnen. Dementsprechend ging es für ihn auch wieder eine Stufe runter in das Army Disaster Appeal Plate, ein Handicap für die Dreijährigen welches Alabama Express recht souverän gewinnen konnte – mit zwei Längen Vorsprung vor seinem Verfolger. Interessant waren in diesem Rennen vor allem Condo’s Express und Banquo, die knapp in einigen niedrigen Gruppenrennen gescheitert waren. So gesehen wäre der Start in einem Gruppe 2 oder 3 Rennen interessant, das hier ist aber deutlich zu viel!
Avilius: Der Pivotal Sohn von Trainer B. Cummings hat sich gesamt gesehen durchaus gut präsentieren können, obwohl er sich am Anfang seiner Karriere durchaus ein wenig Zeit gelassen hatten, um das erste Mal ein Gruppenrennen gewinnen zu können – ganze 8 Rennen dauerte es bis zum ersten Erfolg auf Gruppenebene.
Zwar gewann er schon beim dritten Rennen das Prix de Suresnes in Frankreich, seiner alten Heimat bevor er 2018 nach Australien wechselte, aber die ersten Monate seiner Karriere waren doch etwas holprig. Vpr dem Wechsel nach Australien startete er noch im Grand Prix de Maisons-Laffitte  und dem Gruppe 2 Prix Guillaume d’Ornano, wo er jeweils platzieren konnte, allerdings den Sieger jeweils nicht gefährden konnte. Im Gruppe 2 Qatar Prix Niel kam er sogar als zweiter ins Ziel, konnte aber Cracksman damals niemals unter Druck setzten, und beim letzten Start in Europa im Qatar Prix Dollar scheiterte er als Favorit sogar sehr deutlich. Trotzdem hatte er mit dieser ersten Saison seine neuen Besitzer überzeugt und er wechselte nach Australien, wurde kastriert und startete sofort in einigen Gruppenrennen, wie dem New Caledonia, dem Kingston Town Stakes und dem The Bart Cumming Stakes – alle auf Gruppe 3 Ebene und alle mit einem Sieg abgeschlossen. Auf Distanzen von 2500m bis 1900m.
Der Versuch auf Gruppe 1 Ebene im Cox Plate war allerdings nicht sonderlich erfolgreich, denn Avilius konnte sich natürlich weder gegen die Wunderstute Winx noch aber gegen Benbatl oder Humidor durchsetzen, das selbe Schicksal ereilte ihn dann auch im Melbourne Cup, wo Avilius sogar nur 22 von 23 wurde. Avilius gönnte sich dann eine kleine Pause und kam erst im Februar wieder zurück auf die Rennstrecke und senkte dabei auch noch die Ziele vor den Augen ein wenig.
So wurde er im Gruppe 3 Carlyon Cup auch wieder Erster und konnte sich gegen den Zweiten recht deutlich durchsetzen. Auch auf einem etwas höherem Niveau wie dem Peter Young Stakes gelang Avilius im Februar der Sieg, dieses mal auf gut bis weichem Untergrund und 1800m Distanz. Avilius hatte zwar trotz des Gruppe 2 Rennens weniger Konkurrenz als dem letzten Rennen und konnte sich locker mit 1,5 Längen ins Ziel schieben, was die Fans aber nicht davon abhielt, ihn für den Australian Cup zum Favoriten zu machen – und das obwohl er noch nie ein Gruppe 1 Rennen gewinnen konnte oder knapp dran war – auch dieses Mal sollte es nicht reichen und Avilius kam nur als Fünfter ins Ziel, gut 1,5 Längen hinter dem Sieger Harlem – der allerdings im letzten Rennen keine Konkurrenz für Avilius gewesen war – hier war er als Außenseiter aufgelaufen, wie auch die Plätze 2, 3 und 4. Vergessen wir das Rennen lieber, denn im Ranvet Stakes auf Gruppe 1 Ebene konnte sich Avilius dieses mal locker durchsetzen und die meisten Favoriten liefen ein extrem gutes Rennen und konnten sich vorne mit dabei platzieren – aber Avilius konnte keiner mehr fangen, der Vorsprung auf dem Kurs in Rosehill betrug am Ende ganze 2,5 Längen.
Nach nur einer Woche ging es im Gruppe 1 Kia Stakes wieder auf die Rennstrecke und Avilius konnte sich über 2400m wieder einmal locker gegen die Konkurrenz durchsetzen, die angetretenen Gegner waren aber auch nicht der Rede Wert, obwohl das Preisgeld gut doppelt so hoch war wie im letzten – der zweite Gruppe 1 Sieg war trotzdem sicher.
Für das Winx Stakes auf Gruppe 1 Ebene war die Konkurrenz mit Happy Clapper oder Very Elegant doch besser, aber es waren wohl die 1000m weniger Distanz, die Avilius am Ende das Genick brachen – von 2400m auf 1400m runter zu gehen war sichtlich keine gute Idee. Auch über die Meile im Gruppe 3 Ingham Chelmsford Stakes erging es ihm nicht besser und er konnte sich im Finish nicht durchsetzen, ganz im Gegensatz zum zwei Wochen später ebenfalls über die Meile ausgetragenen Colgate Optic White Stakes  – wo Avilius sich am Ende mit über 2 Längen gegen alt bekannte Kollegen wie Happy Clapper oder seinen ehemaligen Bezwinger Samadoubt durchsetzen konnte.
Avilius versucht in der Regel das Rennen von hinten aufzurollen und wenn sich eine Armee von Pferden vor ihm aufgebaut hat, bleibt er halt stecken – oder wenn andere Konkurrenten ebenfalls diese Taktik fahren, kommt er manchmal zu spät, wie etwa im Ladbrokes Stakes wo er Gailo Chop die Führung überlassen musste und sich eher im hinteren Bereich des Feldes einsortierte. Zusammen mit Black Heart Bart kam er dann auf der Zielgeraden in der Mitte der Bahn heran und machte einige Plätze gut, musste aber Black Heart Bart und Cape Of Good Hope ziehen lassen, die fast zwei Längen Vorsprung vor dem Rest hatten. Avilius hatte in diesem Rennen durchaus zeigen können, dass er auch mit anderer Taktik gefährlich werden kann, aber es fehlte doch noch ein wenig – im Cox Plate, gerade einmal 6 Tage später, sah man ihm hingegen deutlich an, dass sowohl Niveau als auch Erholungszeit zwischen den Rennen viel zu kurz waren. Die ist heute deutlich länge und er hat das Potential hier ganz vorne mit dabei zu sein
Hey Doc
Scales Of Justice: Der Not A. Single Doubt Sohn von Trainer L. Smith begann seine Karriere schon im Jahr 2015 und bestritt in den ersten beiden Jahren fast ausschließlich Sprintrennen über die Distanz von 1000m oder 1200m steigerte die Distanz langsam aber stetig, nachdem er im Oktober 2016 in einigen sehr guten Handicaps in Belmont und Bunbry souverän abgeschnitten hatte – und kommt kam dann im Jahr 2018 langsam wieder auf die Distanz der Sprintrennen zurück, und das mit Erfolg!
Ende 2016 legte er  dann in auch in Ascot einen bemerkenswerten Lauf hin und gewann drei Rennen in Folge, und das nachdem er auch das erste Mal auf die Gruppenebene gewechselt hatte. So gewann er das R.J. Peters Stakes auf Gruppe 3 Ebene und anschließend das Gruppe  1 Railway Stakes  in Ascot. Das Rennen war für den vierjährige die Offenbarung und setzte sie fest auf die Landkarte der besten Pferde seines Jahrgangs in Australien zu der Zeit, was er danach mit seinem zweiten Platz im Gruppe 1  Kingston Town Classic über 1800m noch einmal unterstrich.
2017 legte er mit einem zweiten Platz im Gruppe 3 Belmont Sprint und Siegen in den nachfolgenden Gruppe 3 Hyperion Stakes und dem Strickland Stakes nach. Auch auf höherem Niveau zurück in den Sprintrennen im Gruppe 2 Bobbie Lewis Quality Stakes zeigte er hinter Redkirk Warrior einen hervorragenden Lauf und galt damit im nachfolgenden Sir Rupert Clarke Stakes in Caulfield als einer der Favoriten – konnte wie der andere Favorit Theanswermyfriend aber in diesem Rennen nicht überzeigen und musste den Aufstieg der damaligen Außenseiterin Santa Ana Lane mitansehen. Einige Rennen später fragte man sich natürlich wie Santa Ana Lane jemals als Außenseiterin gelten konnte, aber so war es eben zu dieser Zeit im Sir Rupert Clarke Stakes  und Scales Of Justice hatte in dieser Zeit auch einfach kein Glück und scheiterte auch im Gruppe 2 Waroa-Lee Steere Stakes als haushoher Favorit einen Monat später, und auch der letzte Versuch in der Saison im Railway Stakes verlief alles andere als nach Plan, und es dauerte ein ganzes Jahr, bis wir das Wiedersehen mit Scales Of Justice feiern konnten, wieder im Waroa-Lee Steere Stakes – und wieder mit einen Misserfolg für den Co Favoriten, was aber nach der langen Zeit durchaus verkraftbar gewesen war.
Schlimmer wog dann schon, dass er auch im Reeves Stakes einen Monat später nicht in Gang kommen wollte und man gönnte Sclaes Of Justice dann erst einmal eine längere Pause, um sich zu erholen und wieder zu seiner Form zurückzufinden, schließlich waren die beiden Rennen 2018 und das dortige Comeback nicht nach Plan verlaufen.
Dafür gelang das Saisondebüt gegen einige hoch gehandelte Konkurrenten mit einem Sieg im Gruppe 3 Bletchingly Stakes, wo er das Feld mit über 3 Längen Vorsprung dominieren konnte – was ihn zum klaren Favoriten im Gruppe 3 Spring Stakes machte. Über die 1200m hatte Scales OF Justice aber nicht den besten Lauf und musste sich am Ende mit einem zweiten Platz zufrieden geben, da wäre mit besserer Passage aber deutlich mehr drin, wie er auf seinem Lieblingstrack in Caulfield zwei Wochen später zeigen konnte. Dort gewann er das Gruppe 1Memsie Stakes über 1400m mit einem Lauf die Mitte der Bahn runter zum Ziel, der sich sehen lassen konnte. Die Distanz war kein Problem und er konnte sich locker eine Länge von den Verfolgern absetzten, wurde dann aber im Makybe Diva Stakes im September wieder ein wenig auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.
Seinem Lauf in diesem 1600m Rennen hat sicher auch nicht gut getan, dass Sclaes Of Justice versuchte, sich nah beim Tempo zu halten und zusammen mit Gailo Chop das Tempo setzte. Beide Front Runner mussten aber auf der Zielgeraden zurücksteckenund während Außenseiter Gailo Chop wie erwartet zusammenbrach und nur auf einem 13ten Platz ins Ziel einlief, erging es Co Favorit Scales Of Justice ähnlich und er musste die herannahenden Gatting und Mystic Journey schnell passieren lassen und hielt sich noch knapp am Ende auf dem vierten Platz einfinden.
Nach drei Monaten Pause kehrte Scales Of Justice dann aber in alter Form im Australia Stakes zurück, wo er sich knapp gegen den heutigen Konkurrenten Hey Doc durchsetzen konnte, der einen bemerkenswerten Lauf von der Front zeigte. Ich denke dies ist die ideale Gelegenheit für Scales Of Justice sich den nächsten Gruppensieg zu sichern, denn für ein Gruppe 1 Rennen ist das Rennen eher schwach besetzte und der Hauptkonkurrent ist Hey Doc, der immerhin gut eine Länge Rückstand im letzten Rennen hatte, und dass wo er die wesentliche einfachere Passage in dem Rennen erwischt hatte.
Avilius ist aber nicht zu unterschätzen auf seinem Lieblingstrack
Pick: Scales Of Justice
System Pick: Scales Of Justice 5 pts / Avilus 1Pts

26.10.2019 – Moonee Valley – Cox Plate – Pick: Black Heart Bart EW / Mystic Journey / Lys Gracieux

Pferderennen in Australien

07:55  Cox Plate – Gruppe 1

Folgt uns auf Twitter oder werdet Fan auf Facebook
Für 3jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 2.040 m  |  Preisgeld: 5.000.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis weich
Black Heart Bart startet nun zum zweiten Mal in dieser Saison, allerdings nicht über seine ideale Distanz von 1400m – stattdessen über 1800m, eine Distanz die ihm in der Vergangenheit nicht immer lag, allerdings scheint er seinen Kick über die 1400m Distanzen auch immer mehr zu verlassen und es könnte an der Zeit sein, andere Distanzen vornehmlich vorzubereiten. Das könnte auch heute zu einer besseren Form führen, 2017 war Black Heart Bart im 1m Railway Stakes knapper Zweiter und im selben Jahr im Gruppe 1 Underwood Stake über 1800m war er auch nur unter einer halben Länge vom Platz entfernt. 2018 war ein Jahr zum Vergessen, bis auf den sechsten Platz im Memsie Stakes, wo Black Heart Bart nur eine Länge hinter dem Sieger ins Ziel einlief. Das waren gute Leistungen, und bei den Quoten die Black Heart Bart im Moment anzieht, werde ich ihn bis zum nächsten Sieg immer EW spielen – nur zu empfehlen.
Avilius: Der Pivotal Sohn von Trainer B. Cummings hat sich in seiner Karriere durchaus gut präsentieren können, obwohl er sich am Anfang seiner Karriere durchaus ein wenig Zeit gelassen hatten, um das erste Mal ein Gruppenrennen gewinnen zu können.
Zwar gewann er schon beim dritten Rennen das Prix de Suresnes in Frankreich, seiner alten Heimat bevor er 2018 nach Australien wechselte. Zuvor startete er aber noch im Grand Prix de Maisons-Laffitte  und dem Gruppe 2 Prix Guillaume d’Ornano, wo er jeweils platzieren konnte, allerdings den Sieger jeweils nicht gefährden konnte. Im Gruppe 2 Qatar Prix Niel kam er sogar als zweiter ins Ziel, konnte aber Cracksman damals niemals unter Druck setzten, und beim letzten Start in Europa im Qatar Prix Dollar scheiterte er als Favorit sogar sehr deutlich. Trotzdem hatte er mit dieser ersten Saison seine neuen Besitzer überzeugt und er wechselte nach Australien, wurde kastriert und startete sofort in einigen Gruppenrennen, wie dem New Caledonia, dem Kingston Town Stakes und dem The Bart Cumming Stakes – alle auf Gruppe 3 Ebene und alle mit einem Sieg abgeschlossen. Auf Distanzen von 2500m bis 1900m.
Der Versuch auf Gruppe 1 Ebene im Cox Plate war allerdings nicht sonderlich erfolgreich, denn Avilius konnte sich natürlich weder gegen die Wunderstute Winx noch aber gegen Benbatl oder Humidor durchsetzen, das selbe Schicksal ereilte ihn dann auch im Melbourne Cup, wo Avilius sogar nur 22 von 23 wurde. Avilius gönnte sich dann eine kleine Pause und kam erst im Februar wieder zurück auf die Rennstrecke und senkte dabei auch noch die Ziele vor den Augen ein wenig.
So wurde er im Gruppe 3 Carlyon Cup auch wieder Erster und konnte sich gegen den Zweiten recht deutlich durchsetzen. Auch auf einem etwas höherem Niveau wie dem Peter Young Stakes gelang Avilius im Februar der Sieg, dieses mal auf gut bis weichem Untergrund und 1800m Distanz. Avilius hatte zwar trotz des Gruppe 2 Rennens weniger Konkurrenz als dem letzten Rennen und konnte sich locker mit 1,5 Längen ins Ziel schieben, was die Fans aber nicht davon abhielt, ihn für den Australian Cup zum Favoriten zu machen – und das obwohl er noch nie ein Gruppe 1 Rennen gewinnen konnte oder knapp dran war – auch dieses Mal sollte es nicht reichen und Avilius kam nur als Fünfter ins Ziel, gut 1,5 Längen hinter dem Sieger Harlem – der allerdings im letzten Rennen keine Konkurrenz für Avilius gewesen war – hier war er als Außenseiter aufgelaufen, wie auch die Plätze 2, 3 und 4. Vergessen wir das Rennen lieber, denn im Ranvet Stakes auf Gruppe 1 Ebene konnte sich Avilius dieses mal locker durchsetzen und die meisten Favoriten liefen ein extrem gutes Rennen und konnten sich vorne mit dabei platzieren – aber Avilius konnte keiner mehr fangen, der Vorsprung auf dem Kurs in Rosehill betrug am Ende ganze 2,5 Längen.
Nach nur einer Woche ging es im Gruppe 1 Kia Stakes wieder auf die Rennstrecke und Avilius konnte sich über 2400m wieder einmal locker gegen die Konkurrenz durchsetzen, die angetretenen Gegner waren aber auch nicht der Rede Wert, obwohl das Preisgeld gut doppelt so hoch war wie im letzten – der zweite Gruppe 1 Sieg war trotzdem sicher.
Für das Winx Stakes auf Gruppe 1 Ebene war die Konkurrenz mit Happy Clapper oder Very Elegant doch besser, aber es waren wohl die 1000m weniger Distanz, die Avilius am Ende das Genick brachen – von 2400m auf 1400m runter zu gehen war sichtlich keine gute Idee. Auch über die Meile im Gruppe 3 Ingham Chelmsford Stakes erging es ihm nicht besser und er konnte sich im Finish nicht durchsetzen, ganz im Gegensatz zum zwei Wochen später ebenfalls über die Meile ausgetragenen Colgate Optic White Stakes  – wo Avilius sich am Ende mit über 2 Längen gegen alt bekannte Kollegen wie Happy Clapper oder seinen ehemaligen Bezwinger Samadoubt durchsetzen konnte. Avilius versucht in der Regel das Rennen von hinten aufzurollen und wenn sich eine Armee von Pferden vor ihm aufgebaut hat, bleibt er halt stecken – oder wenn andere Konkurrenten ebenfalls diese Taktik fahren, kommt er manchmal zu spät, wie etwa im Ladbrokes Stakes, wo er gegen einige der heutigen Konkurrenten alt aussah. Er hat aber das Potential hier ganz vorne mit dabei zu sein

Black Heart Bart: Der Blackfriars Sohn hat sich in seiner Karriere bisher einen Namen als 1400m Spezialist gemacht, der über diese Distanz seine mit Abstand besten Leistungen erbracht hat und immer gefährlich ist, wenn er wieder über diese Distanz startet. Klar, er hat sich auch über andere Distanzen versucht, aber dort niemals so brillant war wie über die 1400m und leidet seit einiger Zeit an einer Formschwäche, hat sich aber immer wieder gefährlich nah an den Siegern platzieren können. Ist er nach der langen Pause in Form oder nicht? Das wird wohl hier der entscheidende Faktor sein

Allerdings ist Black Heart Bart auch nicht nur ein Spezialist für die 1400m, sondern hat auch eine Vorliebe für verschiedene Kurse wie zum Beispiel Ascot. Seine Bilanz bisher kann sich durchaus sehen lassen, auch wenn Ausbeute an Siegen sich in dem letzten Jahr immer mehr verflüssigt hat und er nun auf den ersten Sieg seit 2016 wartet – trotzdem, der Hengst von Darren Weir ist ein Phänomen, gerade über die Sprintdistanzen und seine seine Paradedistanz von 1400m – Platzgeld ist auch hier wieder drin

Dabei dauerte es nach seinem Debüt im Jahr 2013 acht Rennen, bis er sein erstes Rennen gewinnen konnte. Schon da hatte er sich aber in einer ganzen Reihe von 100k$ Listed Rennen platzieren können und der Sieg in seinem Maidenrennen war lediglich Makulatur, um endlich einen Sieg im Formbuch zu haben. Über 1400m hätte er dann im Asian Beau Stakes fast seinen ersten Gruppe 3 Sieg erringen können, musste sich aber bis zum November 2014 gedulden, bis er im Carbine Club Stakes seinen ersten Sieg auf Listed Niveau feiern konnte. Es folgte ein Sieg in einem Handicap und eine etwas enttäuschende Platzierung im R.s. Crawford Stakes, bevor er Anfang 2015 vier 100-120k$ Rennen in Folge gewinnen konnte, über die Distanzen von 1000-1400m. Dies sollte zeigen, wohin sich Black Heart Bart in den nächsten Jahren entwickeln sollte und ihm gelang im Oktober 2015, fast ein Jahr nach dem zweiten Platz im Carbine Club Stakes, endlich sein erster Gruppe 3 Sieg im Northerly Stakes in Ascot. Er lies gleich einen zweiten Gruppensieg folgen, dieses Mal im Gruppe 2 Lee Steere Stakes, was ihm für seinen ersten Start in einem Gruppe 1 Rennen im nachfolgenden Boag’s Premium-Railway Stakes als chancenreichen Außenseiter auflaufen lies. Er kam auch tatsächlich als vierter gleichauf mit dem Drittplatzierten ins Ziel, konnte diese Leistung im Kingston Town Classic Anfang Dezember 2016 aber nicht wiederholen. Bei diesem Start lief allerdings einiges falsch und keine zwei Wochen später konnte er sich im Gruppe 2 C.b. Cox Stakes auf einen zweiten Platz hinter den klaren Favoriten Delicacy vorkämpfen.

2016 gelang ihm dann der Durchbruch mit einem zweiten Platz im Gruppe 1 Lexus Newmarket, wobei der Sieger The Quaterback nur einen Nacken Vorsprung vor ihm hatte und der Favorit Chautauqua über eine halbe Länge Rückstand auf die beiden hatte. Es folgte ein Vorbereitungssieg im Gruppe 3 Mypunter Victoria Stakes vor dem Start im Gruppe 1 Darley Goodwood , wo er als Favorit startete und Under The Louve und Supido auf die ausbezahlten Plätze verwies. Under The Louvre bekam seine Revanche im Gruppe 1 Aami Stradbroke, wobei er nur mit einem Kopf Vorsprung bestehen konnte und Black Heart Bart etwas Pech bei seinem Schlusssprint hatte. Über seine Lieblingsdistanz in Caulfield gewann er im August 2016 das Memsie Stakes am Ende souverän, im Diva Stakes im September 2016 verlor er dann aber über eine Länge auf Palentino, die Meile ist allerdings auch keine ideale Distanz für ihn. Trotzdem startete er im Underwood Stakes über 1800m auf Gruppe 1 Niveau mit großem Erfolg denn He Or She und Lucia Valentina hatten keine Chance gegen ihn, Winx war im Caulfield Stakes eine Nummer zu groß und 2040m waren im Cox Plate dann endgültig zu viel des Guten.

Nach drei Monaten Pause verlor Black Heart Bart gegen Malaguerra im Browns Sawdust & Shavings Australia Stakes recht deutlich, holte aber auch auf den letzten Metern deutlich auf, über die 1400m statt der 1200m hätte Black Heart Bart daher vermutlich sogar gewonnen. Diesen Eindruck bestätigte er im C.F. Orr Stakes über seine Paradedistanz und er schlug dieses Mal Malguerra bequem auf einen sechsten Platz, während Turn Me Loose und Ecuador das verfolgende Feld anführten. Der Sieg im nachfolgenden Futirity war denkbar knapp und er gönnte sich danach erst einmal eine längere Pause um im Darley Goodwood wieder fit auflaufen zu können, was ihm aber misslang. Er lief auf der Zielgeraden klar um den Sieg mit, konnte aber auf den letzten Metern das Tempo nicht mehr ganz mitgehen und viel ein wenig ab. In Eagle Farm lief er auf schwerem Boden im Kingsford Smith Stakes auf, was aber bei diesen Bodenbedingungen erwartungsgemäß misslang und auch der Lauf auf weichem Boden im P.B. Lawrence Stakes misslang. Die beiden Starts waren allerdings auf weichem Boden und der Lauf im nachfolgenden Memsie Stakes war mit einem zweiten Platz schon wieder deutlich besser. Vega Magic besaß auf den letzten 300m aber einfach den besseren Kick und war auf und davon und auch der Lauf im Maybke Diva Stakes war alles andere als vom Glück verfolgt: Er wurde weit außen im Feld einsortiert und fand nie den Weg an die Innenbahn, was ihm jedes Mal wertvolle Meter in der Kurve kostete und am Ende vermutlich auch dafür sorgte, dass er mit Humidor nicht mehr mitgehen konnte.

Im Underwood Stakes kämpfte er beherzt um seinen Platz, nachdem er früh von seinem Jockey angetrieben wurde, um vom außen liegenden Draw nach innen zu ziehen und mit den Führenden mitzugehen. Zu allem Überfluss verlor er auch noch ein Hufeisen und war auf der Zielgeraden kaum eine Gefahr für Gailo Chop, Single Gaze und Bonneval.

Dann kam der viel zitierte Lauf im Railway Stakes 2017, wo er der Welt wieder einmal zeigen konnte, was in ihm steckt. In dem hoch dotierten Rennen waren aber keine Gegner der höchsten Klasse angetreten, allerdings konnten sich Great Shot und Tom Melbourne schon mehrfach in Black Type Rennen positiv hervorheben und die 1600m waren keine sichere Bank für Black Heart Bart. zudem waren die 59KG mehr Gewicht, als jemals ein anderer Starter hatte tragen müssen. Black Heart Bart lief aber wie ein Traum und setzte sich im Mittelfeld fest, schob sich auf der Zielgeraden in die Mitte der Bahn und damit ins Freie, beschleunigte und zog an den Führenden Great Shot heran, mit dem er die Ziellinie fast zeitgleich überschritt. Great Shot hatte dabei gut und gerne 5,5KG weniger Gewicht zu tragen und auch Tom Melbourne, Variation, Material Man und Ponamu, die auf den Plätzen 3-6 dichtauf folgten, trugen alle mindestens vier Kilo weniger mit sich rum. Trotzdem war Black Heart Bart der Starter, der die Blicke auf den letzten Metern auf sich zog und der sich den historischen Erfolg mehr als verdient hätte.

Great Shot, der Black Heart Bart im Railway Stakes noch knapp schlagen, musste im nachfolgenden Kingston Town Classic nun vom selben Gewicht aus starten, was auch für Tom Melbourne (+4KG), Material Man (+6KG), Ponamou (+6KG), Gatting (+6KG) All Our Roads, Cosmic Storm und Silverstream galt . Die meisten der Konkurrenten aus dem Railway Stakes hätten mit dem zusätzlichen Gewicht keine Chance gegen einen Back Heart Bart haben sollen, der in der selben Form aufläuft, aber gegen Ende des Jahres schien Black Heart Bart des Rennens müde zu sein und konnte vom hinteren Bereich des Feldes einfach nicht seinen altbekannten Geschwindigkeitsschub präsentieren. So blieb ein enttäuschender neunter Platz und leichte gesundheitliche Probleme, die erst mit einer langen Pause und viel Training zu Hause behoben werden konnten. Sein Debüt im neuen Jahr gab er dann erst im Juli 2017, wo er auf Gruppe 3 Ebene gegen Gegner antrat, die auch gut und gerne in einem Gruppe 1 Rennen hätten auflaufen können.

Nach der langen Pause war Black Heart Bart noch nicht ganz fit und fiel erneut gut 5 Längen hinter dem Rest des Feldes zurück, während Vega Magic auf den letzten Metern seinen Verfolgern mit 3 Längen davonsprinten konnte.

Black Heart Bart blieb in Caulfield, wo er sich das nächste schwierige Rennen in Form des Gruppe 2 Sir John Monash Stakes suchte. Das 1400m Rennen hätte ihm auf dem Papier liegen müssen, dieses Mal war es aber das große Feld und der viele Verkehr, der ihm beim Sprint auf die Führenden Probleme bereitete. Rechts wie links schossen die Pferde an ihm vorbei, während Black Heart Bart nie so richtig in Gang kommen wollte, obwohl man ihm zu Gute halten muss, dass er beständig noch an Boden gutmachen konnte – wenn auch viel zu langsam.

Black Heart Bart lief im Gruppe 1 Memsie Stakes nach der Winterpause auf, aber seine Winterpause war äußerst knapp bemessen und nicht länger als zwei Wochen, so dass er nicht gerade erholt in das Rennen ging. 1400m sind wie schon so oft geschrieben seine Idealdistanz, aber auch dieses Mal feuerte Black Heart Bart nicht aus allen Rohren und konnte seinen prägnanten Schlusssprint nicht zeigen. Im Gruppe  1 Makybe Diva Stakes  nur zwei Wochen später musste  er über 200m mehr ran undmit Konkurrenten wie Humidor und Kemetari im Feld gelang es Black Heart Bart wie zu erwarten nicht, für Gefahr beim Schlusssprint zu sorgen. Auch über noch einmal 200m mehr im 1800m Hyland Race Stakes in Caulfield nur zwei Wochen später scheiterte Black Heart Bart deutlich an der Distanz, was kein Wunder war, schließlich war dies auch das dritte Rennen innerhalb eines Monats.

Aber auch dass solte seinen Trainer L. Smith nicht davon abhalten, Black Heart Bart nur zwei Wochen später schon wieder auf die Rennstrecke zu schicken, aber auch die Leistung im Aquis Toorak Handicap über die Meile lies zu wünschen übrig.

Im  New Zealand Mesmie  Stake sollte es dann nach der längeren Winterpause (fast ein Jahr!) über die ideale Distanz von 1400m zurück zur Form gehen – allerdings hat Black Heatr Bart nach einer Pause nicht unbedingt immer überzeugen können und er scheint seine besten Zeiten eventuell auch hinter sich zu haben, was den Einstieg auf dem sehr hohen Niveau von Anfang an etwas wacklig erschienen lies. – vor fast genau einem Jahr trennte ihn im Mesmie  Stake  über Kurs und Distanz aber nur eine Länge vom Sieg und er lief im letzten Rennen besser, als seine Quote hatte vermuten lassen, 2019 war Versuch aber mit einem elften Platz mit sechs Längen hinter dem Sieger ein ziemlicher Flop.

2017 war Black Heart Bart im 1m Railway Stakes knapper Zweiter und im selben Jahr im Gruppe 1 Underwood Stake über 1800m war er auch nur unter einer halben Länge vom Platz entfernt. 2018 war ein Jahr zum Vergessen, bis auf den sechsten Platz im Memsie Stakes, wo Black Heart Bart nur eine Länge hinter dem Sieger ins Ziel einlief. Das waren gute Leistungen, und bei den Quoten die Black Heart Bart in der Zeit immer angezogen hat, habe ich ihn konsequent immer empfohlen – bis er mit einer 70er Quote das Hyland Race Stakes im September gewinnen konnte und knapp gegen den damaligen Favoriten Homesman zu gewinnen.

Aber das blieb nicht der einzige gute Lauf, denn nur zwei Wochen später verpasste Black Heart Bart über 2000m den erneuten Sieg auf Gruppe 1 Ebene nur extrem knapp – denn im Ladbrokes Stakes fehlte ihm nur eine Nase um den anderen Außenseiter Cape Of Good Hope zu schlagen. Es scheint als habe Black Heart Bart das nächste Hoch seiner Form gefunden, dieses mal allerdings über 2000m und nicht mehr über die 1400m. Er scheint den schnellen Kick aus den früheren Jahren zu vermissen,  aber wenn er auf der Zielgerade seine Zeit bekommt Geschwindigkeit aufzunehmen, ist er in letzter Zeit immer gefährlich gewesen  – das wird auch heute wieder so sein, und zu der Quote – EW Wetten!

Tipps zum Pferd: Black Heart Bart hatte sich einen Namen als 1400m Spezialist gemacht, allerdings sind die Rennen über die Distanzen in den letzten Jahren nicht sonderlich gut gewesen. 2018 war zum Vergessen, aber er scheint über 2000m eine neue Heimat gefunden zu haben und ist derzeit auch in starken Rennen brandgefährlich – hier könnte es für einen Platz reichen.

Gailo ChopKlarer Favorit dieses Rennens, nachdem er in dem letzten Monat gleich zwei Mal auf Gruppe 1 Ebene eine hervorragende Leistung gezeigt hat und einige der wichtigsten Konkurrenten heute relativ locker hatte hinter sich lassen können. Der Wallach aus der Blutlinie von Deportivo begann seine Karriere im Jahr 2013 in Frankreich und konnte in seiner alten Heimat bereits im zweiten Jahr einige kleinere Erfolge in Gruppenrennen feiern, etwa im Prix la Force und dem Prix Noailles und lief sogar im Belmont Derby in den USA kurz darauf ein hervorragendes Rennen. Es folgte im selben Jahr noch ein Sieg im Gruppe 2 Prix Guillaume d’Ornano und eine Platzierung im Gruppe 1 Prix d’Ispahan  gegen den herausragenden Solow. Nach einem sehr kleinen Intermezzo in England und dem Abschlusssieg in Europa im La Coupe de Maisons-Laffitte ging es im Oktober 2015 nach Australien, wo er ab dann eine neue Heimat gefunden hatte.  Er blieb zwar noch eine Weile bei seinem Trainer De Waltrigant, bestritt aber ab jetzt die meisten seiner Rennen in Australien. Das Cox Plate gegen Winx war noch deutlich zu viel für ihn, aber bereits eine Woche später brillierte er im Mackinnon Stakes und feierte damit seinen ersten Gruppe 1 Erfolg. Nach diesem überraschenden, aber nicht unverdienten Erfolg bestritt Gailo Chop noch ein weiteres Rennen in Frankreich, nachdem er zunächst fünf Monate pausiert hatte, die lange Pause war ihm aber im Prix Darshaan deutlich anzumerken und auch der erneute Kontinentwechsel nach Dubai zum Dubai Sheema Classic brachte keinen Erfolg. Nach diesen zwei Flops in Folge wechselte er in die Obhut von Darren Weir, der ihn zurück nach Australien holte. Nach der erneut langen Pause floppte Gailo Chop beim Debüt für den neuen Trainer, aber es schien langsam klar zu werden, dass Gailo Chop den ersten Lauf nach einer Pause braucht, um in Form zu kommen und der zweite Lauf in der neuen Saison im Penny Edition Stakes gegen Lord Aspen brachte den erhofften Erfolg.

Er hob das Niveau danach erneut an und startet im Makybe Diva Stakes, war aber mit einem vierten Platz am Ende gut bedient und besser gelaufen, als von ihm erwartet wurde. Er behielt das Gruppe 1 Niveau bei und scheiterte im Underwood Stakes einen Monat später nur mit einer Länge, landete aber nur zwei Wochen später dann das Gruppe 1 Caulfield Stakes. Im Cox Plate ging es gegen Winx, die das Feld wie erwartet dominierte und auch im Gruppe 1 Emirates Stakes konnte Gailo Chop keinen Stich landen. Damit war er allerdings auch innerhalb von 40 Tagen in vier Gruppe 1 Rennen aufgelaufen und es war keine Überraschung, dass er danach in eine kleine Pause ging.

Gailo Chop kam mit einem starken Lauf im Gruppe  3 Carlyon Cup im Februar 2018 zurück auf die Rennstrecke und dominierte das Feld danach im Peter Young Stakes, wie hier schön zu sehen ist:

Die drei Wochen Pause zum Australian Cup scheinen ideal für ihn zu sein, allerdings traf er dort auf den krassen Außenseiter Harlem, der ihm mit einer halben Länge die Show stehlen konnte. Harlem lief innen am Rail und konnte auf den neben ihn laufenden Gailo Chop ein wenig Raum sparen, was bei einem 4m nach innen verlegten Geländer substantiell sein kann, wie die beiden gezeigt haben:

Harlem konnte diese Glanzleistung im nachfolgenden Ranvet Stakes allerdings nicht noch einmal wiederholen und musste sich klar geschlagen geben. Gailo Chop setzte sich hingegen an die Spitze des Feldes, überließ es aber Classic Uniform, das Tempo zu setzen. So kamen sie in dieser Reihenfolge auch die letzte Kurve, wo Gailo Chop die Führung übernahm und locker unter Motivation seines Jockeys zwei Längen vom Rest des Fledes davonlief. Prizes Icon und Single Gaze mühten sich redlich, konnten den Sieger aber nach seinem Tempowechsel nicht mehr gefährden:

2400m versuchte Gailo Chop das letzte Mal im Sheema Classic 2016, konnte da aber über die lange Distanz nicht die nötige Ausdauer aufbringen, 2018 schaffte er allerdings im Gruppe 1 Tancred Stakes die 2400m schon deutlich besser und kam als Vierter nur 1,6 Längen hinter dem Sieger ins Ziel, eine sehr solide Leistung, den er im Gruppe 1 Queen Elizabeth Stakes mit einem zweiten Platz hinter Winx noch einmal unterstreichen konnte. Das waren zwar fast vier Längen die er auf die Wunderstute Winx Rückstand hatte, Konkurrenten wie Humidor und Happy Clapper hatte er aber trotzdem in die Tasche gesteckt. Es folgte eine längere Pause über den australischen Winter und die Wiederkehr im Makybe Diva Stakes, welches nicht nach Plan verlief. Heute wird er versuchen die Führung wieder zu übernehmen und dem Feld den Takt vorzugeben, was mit den Konkurrenten zwar schwierig ist, aber alles andere als unschaffbar, denn viele der heutigen späten Sprinter könnten sich gegenseitig behindern.

Lys Gracieux: Die Heart’s Cry Tochter kommt nach einem großen Sieg in Japan hierher, hatte aber seit Juni auch eine lange Pause und wird beweisen müssen, dass sie auch in Australien einen Stich landen kann – da sie prinzipiell die härteren Rennen in Japan und Singapur bestritten hat, sollte sie gute Chancen haben auch hier im Cox Plate einen Erfolg zu landen

Sie begann ihre Karriere im Jahr 2016 und war kurz nach ihrem Debüt auf Gruppe 3 Ebene im The Artemis Stakes erfolgreich. Sie war eine der besten ihres Jahrgangs und war damit natürlich für die Classics des jeweiligen Jahrgangs gebucht. So platzierte sie sich im The Hanshin Fillies auf Gruppe 1 Ebene hinter Sould Stirring, was ein starkes Stück Form war, schließlich konnte sich die Konkurrentin kurz darauf das The Tulip Sho in dominanter Weise.

Beide machten sich dann auf zum Japanese 1000 Guineas, wo sie auf den Rest der vielversprechenden Konkurrenten des aktuellen Jahrgangs trafen. Lys Gracieux schaffte einen hervorragenden zweiten Platz hinter dem Sieger Reine Minoru, der als klarer Außenseiter gestartet war und auch danach nie wieder ein solches Rennen laufen konnte. Soul Stirring und Lys Gracieux belgeten die Plätzte 2 und 3 und bewiesen im Rest der Saison, dass das Guineas sehr wohl ein guter Indikator für die Form der restlichen Saison ist.

Lys Gracieux schaffte etwa noch Platzierungen im Rose Stakes oder ein hervorragender zweiter Platz in dem stark besetzten Gruppe 1 The Shuka Sho, womit sie das Jahr 2017 erfolgreich beendete. Lys Gracieux gewann bei ihrem Debüt im neuen Jahr das Gruppe 3 The Tokyo Shimbun Hai. Der Sieg war überzeugend und der Weg ins Gruppe 2 Hanshin Himba Stakes war damit vorprogammiert, allerdings konnte sie erneut ihrer klaren Favoritenrolle nicht gerecht werden un kam am Ende nur auf einem dritten Platz ins Ziel, was ihrer Form aber keinen Abbruch tat. Sie hatte kein leichtes Rennen in diesem großen Feld und sie startete immer noch als Favoritin im The Victoria Mile, welches mit Konkurrentinnen wie Aerolithe oder Admire Lead ziemlich stark besetzt war, Sie konnte wieder überzeugen indem sie sich einen zweiten Platz sichern konnte. Nur die Außenseiterin Jour Polaire schaffte es sich vor der Favoritin ins Ziel zu schieben, allerdings war es dermaßen knapp, dass man nicht sagen konnte wer von beiden als erstes über die Ziellinie gegangen war, da musste das Foto entscheiden.

Nach diesem hervorragenden Start blieb sie im stärker besetzten The Yasuda Kinen auf einem achten Platz zurück, aber selbst der Favorit Suave Richard hatte kein Glück in diesem Rennen.  Da Lys Gracieux langsam Ermüdungserscheinungen zum Vorschein brachte beendete sie die Saison und ging in die Smmerpause, die sie mit einem Start im The Fuchu Himba Stakes im Oktober beendete. Das Rennen war gegen Deidre stets spannend, auch wenn am Ende schon wieder eine andere Konkurrentin die Nase vorn hatte. Deidre war allerdings auch als Favoritin gestartet und mit dem Sieg im The Shuka Sho 2017 hatte sie schon einmal eine hervorragende Form vorgelegt. Dann ging es in den The Queen Elizabeth 2 Cup, wo Crocosmia das Tempo setzte und das Feld für Lys Gracieux auseinaderzog. Lys Gracieux gab Gas und mit dem Tempowechsel konnte keine der anderen Konkurrentinnen mitgehen, am Ende gewann sie unter Joao Moreira ungefährdet ihr erstes Gruppe 1 Rennen.

Sie hielt die starke Konkurrenz in ihren Rennen bei und startet im Gruppe 1 Hong Kong Vase, wo sie den Sieg nur extrem knapp gegen Exultant verpasste. Beide zogen in der Mitte der Bahn auf der Zielgeraden dem Rest des Feldes davon, Kopf an Kopf und in einem spannenden Duell verwickelt. Kurz sah es danach aus, als ob Lys Gracieux sich durchsetzten könnte, aber Exultant hielt dagegen und konnte sich am Ende mit einem Nacken den Sieg in dem hoch dotierten Rennen sichern.

Für Lys Gracieux ging es zurück nach Frankreich, wo sie im The Kinko Sho auftrat, und erneut den zweiten Platz und wieder war es sehr sehr knapp für den Sieger, denn Lys Gracieux saß Danon Premium sprichwörtlich im Nacken! Zurück ging es ins The QE II Cup in Kranji / Singapur, das Rennen war wieder mit Exultant besetzt, der auch erneut im Duell mit Lys Gracieux die Zielgerade des 2000m entlangrannte, allerdings hatte sich der Außenseiter Win Bright zuvor schon abgesetzt und den Vorsprung des prominent gerittenen Stay Gold konnten die beiden Favoriten nicht mehr aufhohlen.

Zwei Monate später startete sie im Gruppe 1 The Takarazuka Kinen in Japan und dieses Mal konnte sie sich in einem der härtesten Rennen des Landes über 2200m locker durchsetzen, indem sich Lys Gracieux wieder einmal in der Mitte der Bahn von dem hinteren Bereich des Feldes vorarbeitete und Geschwindigkeit aufnahm, um am Ende mit gut zwei Längen gegen die Konkurrenten wie Kiseki oder Suave Richard gewinnen – und das absolut souverän!

Das sie hier in Australien starten wird, ist höchst interessant und sie sollte extrem gefährlich für die Heimmanschaft sein.

Mystic Jounrey: Die  Needs Further Tochter von Trainer A. Tinder hat sich in den letzten beiden Jahren zu einer Macht in Australien entwickelt und lässt Erinnerungen an die Wunderstute Winx wach werden, auch wenn Mystic Journey noch längst nicht so viel erreicht hat wie das große Vorbild und nach ihrer beeindruckenden Serie von sieben Rennen zuletzt mit zwei eher mittelmäßigen Rennen zu unterbrechen. Sicher ist aber, dass sie früher oder später wieder einen Gruppe 1 Sieg einfahren wird, und hier eine sehr gute Gelegenheit dafür gefunden hat, wenn sie die 2000m dieses Mal besser meistert.
Trotzdem können sich ihre Erfolge durchaus schon sehen lasse. So begann sie ihre Karriere mit drei Siegen in Folge, wobei sie in Horbart im Elwick Stakes sogar ihr erstes Black Type Rennen schon für sich entscheiden konnte.
Anfang 2018 fing sie sich dann eine kleine Durststrecke ein, die nur von einem Sieg im Lodge Benchmark 70 Handicap über 1150m unterbrochen wurde. Bis zum September musste die Stute eine Niederlage nach der anderen hinnehmen, aber zum September 2018 änderte sich dann alles.
Zunächst gewann sie das Aquis Jim Moloney Stakes in Caulfield, bevor sie im Gruppe 2 Aquis Farm Fillies Classic  in Moonee Valley triumphierte. Das war ihr erster Sieg in einem Grupperennen und sie konnte mit ihrem starken, kerzengeraden Schlussssprint in der Mitte der Bahn absolut überzeugen. Das war zwar auch gleichzeitig der letzte Start im Jahr 2018, aber die Fans konnten beruhigt sein, denn die Stute kehrte aus der kurzen Sommerpause im Januar mit einem ebenso überzeugenden Sieg im Lady Lynette Plate zurück, obwohl sie hier die Distanz erneut auf die Sprintdistanzen von 1100m reduzierte. Im Thomas Lyons Plate steigerte sie die Distanz wieder ein wenig, um auf die 1400m zu kommen, das echte Ziel war aber wieder über die 1600m im März – das Gruppe 1 Australian Guineas in Flemington, wo Mystic Jounrey als Co-Favoritin startete – aber das Feld komplett deklassierte
200m vor dem Ziel duellierte sie sich mit Hawkshot, der zu diesem Zeitpunkt noch danach aussah, als ob er einen harten Kampf um den Sieg liefern würde, 1o0m vor dem Ziel war aber Mystic Journey komplett in der Kontrolle des Feldes und konnte sich auf den letzten Meter über 2 Längen von den Verfolgern absetzten. Kein Wunder, dass sie auch im Gruppe 1 All-Star Mile auch als Favoritin galt, und das obwohl sie gegen Gegner wie Hartnell und Alizee antreten musste! Die genannten Konkurrenten spielten beim Zieleinlauf eine eine entsprechende Rolle und Mystic Journey musste weit in die Zielgerade gehen, was der Wunderstute aber keine Probleme bereitete, denn obwohl sie in der Kurve ein wenig an Boden verlor, konnte sie in der Mitte der Bahn aufholen und  Anthony Darmanin konnte wieder vor der Ziellinie im Sattel aufstehen und den Sieg feiern.
Auch im Gruppe 2 Lawrence Stakes lies sie den Konkurrenten Hartnell und dem überragend laufenden Außenseiter Cliff’s Edge keine Chance und gewann erneut souverän über die 1400m in Caulfield, als sie 50m vor dem Ziel die Führung übernahm und sich gegen die Verfolger Schrittweise abzusetzen, was am Ende in einem Sieg über gut einer Länge endete. Mystic Journey setzte in jenem Rennen ihre Form auch nach gut fünf Monaten Pause weiter fort und brachte sich für den australischen Frühling in Stellung. In Flemington über die Meile lief Mystic Journey wieder ein hervorragendes Rennen, konnte allerdings auf den letzten 50m dieses Mal nicht dem Außenseiter Gatting die Stirn bieten und nicht weiter beschleunigen, stattdessen gab sich Anthony Darmanin am Ende mit dem zweiten Platz zufrieden, als klar war, dass der Außenseiter die Oberhand behalten würde.
Die 2000m im Gruppe 1 Turnbull Stakes waren nicht unbedingt ideal für Mystic Journey und dann blieb sich auch noch hinter dem vorauseilenden Feld in der letzten Kurve faktisch stecken, denn als es hieß sich für den Schlusssprint zu sortieren, war eine Wand von Pferden vor der spät an-sprintenden Mytsic Journey, die am Ende immerhin noch einen fünften Platz belegen konnte. Damit hat sie andererseits bewiesen, dass die 2000m schon gehen – nur muss sie besser aufpassen wo sie auf der Rückgeraden im Feld positioniert wird – sonst ergeht es ihr hier erneut so. Sie hat aber hervorragende Chancen zu besseren Quoten das letzte Rennen wieder ungeschehen zu machen.

Magic Wand: Der Galileo Sohn von Aiden O’Brien hat sich nach dem Beginn seiner Karriere im Jahr 2017 in den beiden zunächst angegangenen Maidenrennen nicht in bester Verfassung gezeigt, gewann dann aber im Mai 2018 in Chester ein schwach besetztes Listed Rennen, welches er gewann. Das Cheshire Oaks war der Einstieg in die Gruppenebene und er startete einen Monat später im Gruppe 1 Epsom Oaks, kam aber aber dort nicht über einen vierten Platz hinaus.

Danach kam das etwas leichter besetzte Ribblesdale Stakes auf Gruppe 2 Ebene, in dem er die angetretene Konkurrenz mit über 4 Wochen deklassierte. Zwar waren in diesem Rennen wieder nur wenige der aktuell besten Dreijährigen angetreten, aber trotzdem konnte sich so ein müheloser Sieg sehen lassen. Zurück in Irland und über die Distanz von 2414m ging es dann wieder auf Gruppe 1 Ebene, und auf dem Papier war das Rennen erneut in den Gnaden von Magic Wand, allerdings war es Sea Of Class der das Rennen gewann und Magic Wand spielte am Ende überhaupt keine Rolle beim Kampf um den Sieg. Das war nun schon das zweite Gruppe 1 Rennen, welches Magic Wand hätte gewinnen können, aber auch der dritte Versuch im Gruppe 1 Darley Yorkshire Oaks verlief nicht besser für Magic Wand, während Sea Of Class seine Form aus dem letzten rennen noch einmal bestätigen konnte. Sea Of Class gewann am Ende ungefährdet und Magic Wand verabschiedete sich nach Frankreich, wo er in Longchamp im Gruppe 1 Qatar Prix Vermeille antrat.

Nach so vielen enttäuschenden Leistungen auf höchstem Niveau war es kein Wunder, dass er in Frankreich zunächst nicht als Favorit des Qatar Prix Vermeille galt. Allerdings konnte Magic Wand tatsächlich wieder die Form aus dem Frühjahr zeigen und nur Kitesurf konnte sich mit einem Nacken gegen Magic Wand durchsetzen, das Duo war aber weit vor dem Rest des Feldes unterwegs.

Das Rennen war allerdings nur der Warmmacher vor dem Prix de l’Opéra Longines,  dem eigentlichen Ziel der kurzen Kampagne in Frankreich, und nach der überzeugenden Leistung im Qatar Prix Vermeille war Magic Wand durchaus einer der vier Favoriten für das Rennen. Das Rennen war ein harter Kampf und Wil Illusion war am Ende der Sieger des Prix de l’Opéra Longines, allerdings schaffte es sich Magic Wand den zweiten Platz knapp mit einer Nase den zweiten Platz zu sichern und mit dem Erfolg im Ausland machte der Wechsel nach Amerika zum Breeders Cup durchaus Sinn, auch wenn die Voraussetzungen auf der anderen Seite des großen Teichs ganz andere als in Frankreich oder England waren.

Das Ziel war das Breeders‘ Cup Filly and Mare Turf , bei dem Rennen traf er aber auch auf seinen Bezwinger Wild Illusion und einige der besten Starter des Landes in Amerika. Magic Wand lief erneut an gutes Rennen, kam aber nicht über einen vierten Platz hinaus, besserte sich aber im Januar mit einem zweiten Platz im Pegasus World Cup Turf hinter dem klaren Sieger Bricks And Mortar. Sie hätte etwas näher am Sieger dran sein können, wenn sie beim Finale der Saison freie Bahn bekommen hätte und nicht hinter Delta Prince und Catapult eine Lücke hätte suchen müssen. So blieb trotzdem ein sehr guter zweiter Platz in einem harten Rennen am Ende stehen und Magic Wand machte sich auf nach Meydan zum Dubai Sheema Classic.

Das Rennen ging der talentierte Galileo Sohn an, ohne einen weiteren Start in Dubai absolviert zu haben und es war nicht sicher, wie er mit dem Kurs, der langen Reise oder den klimatischen Bedingen umgehen würde – die Antwort war: Nicht sonderlich gut.

Magic Wand versuchte mit den anderen um den Sieger Old Persian mithalten zu können, allerdings schaffte er es nicht, sich an die Fersen der Sieger anzuheften, als diese das Tempo anzogen und davonritten. Magic Wand kam fast zehn Längen hinter dem Sieger ins Ziel und hatte nie eine Chance um den Sieg mitlaufen zu können.

Heute ist er zurück in gewohnten Gefilden und sollte sich wesentlich besser verkaufen.


Australien: 2019 Optic White Stakes Starterfeld und Pierata könnte sich im Bowermans Plate an Redzel rächen

Pferderennen in Australien

07:15 Bowermans Plate – Gruppe 2

Folgt uns auf Twitter oder werdet Fan auf Facebook
Für 4jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.100 m  |  Preisgeld: 500.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras
Im Gruppe 2 Bowermans Plate treffen wir auf Pierata und Redzel, die sich erst Anfang des Monats in einem Gruppe 3 Rennen, dem Forum Concorde Stakes getroffen hatten, was in einem knappen Sieg für Redzel geendet hatte. Heute ist die Distanz allerdings ein wenig weiter und das Forum Concorde Stakes ist so was wie das Haus und Hof Rennen für Redzel, der dieses Rennen nunmehr drei Jahre in Folge hatte gewinnen können. Heute werden die Karten aber neu gemischt und ich denke Pierata dürfte am Ende die Nase vorn haben

 

Pierata: Der Pierro Sohn von George Hickman hat sich nach seinem Debüt im Jahr 2017 auf dem Kurs in Warwick Farm prächtig entwickelt. Nach gewonnenem Maidenrennen ging es schon im nächsten Monat in die Gruppenrennen zum Gruppe 2 BRC Sires‘ Produce Stakes auf dem Kurs in Eagle Farm, wo Pierata als Außenseiter auflief, aber immerhin einen dritten Platz erreichen konnte, Melody Belle deklassierte aber den Rest des Feldes und es war nicht sicher, wie viel der dritte Platz wirklich wert war.

Nach diesem guten dritten Platz ging es für Pierata nach Doomben, und dem Kurs sollte er in den nächsten vier Rennen auch treu bleiben. Er startete im Gruppe 1 BMW J.J Atkins, wurde dort seiner Rolle als Außenseiter aber leider auch gerecht und konnte seinen Quoten dieses Mal nicht davonlaufen und wurde danach auch in eine sechsmonatige Pause bis zum Dezember 2017 geschickt. Diese Pause wurde wie schon erwähnt auf dem selben Kurs beendet, das Niveau des Rupert Plate war aber deutlich niedriger und Pierata konnte das kleine Handicap am Ende auch souverän gewinnen. Im Mexican Gold Edition Plate auf Listed Ebene startete er zwei Wochen später wieder als Favorit und hätte eigentlich locker gewinnen müssen, aber Whypeero gewann gegen Pierata in einem spannenden Duell. Der Sieger tat wenig um der Form im Nachhinein einen Boost zu geben, aber Pierata bewies dass er in die Gruppenrennen gehört indem er das Gruppe 2 Vo Rogue Plate kurz vor dem Jahreswechsel gewann. Am Ende gewann er mit gut 2,5 Längen Vorsprung und traf zwei Wochen später im Gold Coast Guineas erneut auf Goodfella, der sich in Vo Rouge Plate einen dritten Platz gesichert hatte. Goodfella gab sich Mühe für einen guten Kampf zu sorgen, musste aber einsehen dass Pierata an diesem Tag einfach das bessere Pferd war. Pierrata hatte mit diesem Sieg auch gezeigt, dass er nicht nur an Doomben als Kurs gebunden war und machte sich mit neuem Selbstbewusstsein in das Gruppe 2 Chandon S Hobartville Stakes in Rosehill auf. Dort traf er das erste Mal auf Kementari und D’Argento sowie den mehrfachen Gruppe 1 Sieger Trapeze Artist. Das Rennen war aufschlussreich, denn ide ersten vier des Kurses wurden in der folgenden Saison zu einigen der besten Dreijährigen, die in dieser Saison auflaufen würden.

Nach diesem erneut sehr positiven Vorzeichen ging es in das Gruppe 1 Group Randwick Guineas, um eines der wichtigsten Rennen für die Dreijährigen zu bestreiten, und wieder waren Kementari, Trapeze Artist und D’argento mit von der Partie, Pierata verbesserte seine Leistung aber im Gegensatz zum letzten Duell mit diesem Konkurrenten noch ein weiteres Mal und schaffte einen zweiten Platz hinter Kementari, der erneut das beste Pferd auf dem Kurs und an dem Tag war.

Jetzt war spätestens klar – Pierata hat Potential und würde früher oder später ein Gruppenrennen auf höchster Ebene gewinnen können. Pierata wurde danach von George Hickman in die Pause geschickt, trainierte die nächsten fünf Monate und kehrte im Gruppe 2 Missile Stakes zurück. Dort traf er – schon wieder – auf Kementari, der sich in den letzten Monaten davor in einigen hervorragenden Rennen wie dem Silver Stakes oder dem Winx Stakes platzieren – beide Male hinter der Wunderstute Winx. Im Missile Stakes lieferten sich die beiden ein sehr spannendes Rennen, Pierata hatte von Anfang an freie Bahn und konnte Momentum aufnehmen, während Kementari ein wenig eingeboxt war und erst spät im Rennen angeflogen kam und nicht mehr ganz an Pierata vorbeikam.

Nach dieser persönlichen Bestleistung ging es als Favorit in das Gruppe 3 Bill Ritchie Stakes, wo er wieder freie Bahn bekam, aber der Hauptkonkurrent Siege Of Quebec bekam ebenfalls rechtzeitig seine Lücke und konnte sich mit starkem Zug zum Ziel just an der Ziellinie gegen Pierata durchsetzen. Der Rückstand betrug etwa 1,5 Längen am Ende auf den Sieger, aber das Ziel von Pierata war auch klar das Gruppe 1 Epsom Handicap Ende September in Randwick gewesen.

Nach seinen vorangegangenen Leistungen lief Pierata als einer der drei Favoriten auf, konnte aber seine Form nicht auf das 1600m Rennen übetragen und verlor auf der Ziellinie zunächst sieben Längen auf die Führenden, die er bis zum Ziel auf immerhin nur knapp über 3 verkürzte, was ihm aber dennoch nicht mehr als den neunten Platz einbrachte.

Danach ging es auf schwerem Boden in das Gruppe Syndey Stakes, wo Co Favorit Jungle Edge eine ziemlich lockere Führung bekommen hatte und sich damit eigentlich eine ideale Position für den Zieleinlauf gesichert hatte, aber Pierata zog neben ihm gleich und stürmte dann 3 Längen voraus, einen Vorsprung, den er bis zum Ziel auch halten konnte.

Auf dem geraden 1200m Kurs im Vrc Sprint Classic im November hielt sich Pierata dann in der Mitte der Bahn nah an der Front und ging zusammen mit In Her Time und Jungle Cat 200m vor dem Ziel an die Führung, konnte diese Position aber erneut nicht halten und fiel ein wenig zurück auf den dritten Platz, den sie sich mit Jungle Cat zusammen teilte. Wäre die Strecke noch länger gewesen, Pierata wäre vielleicht sogar von dem verfolgenden Pack rund um Redzel noch eingeholt worden, so sicherten sich Pierata aber noch das hoch dotierte Platzgeld.

Im Canterburry Stakes danach fühlte sich Pierata augenscheinlich von Anfang an nicht wirklich wohl, fiel er doch schnell hinter dem Feld zurück und verlor zwischenzeitlich sogar den Anschluss an das Feld. Zu allem Überfluss kam er auch noch weit in die letzte Kurve und verlor so noch weiteren Boden auf die Führenden, konnte unter den Anstrengungen seines Jockeys dann aber doch noch einige Platzierungen gut machen und hatte den schnellsten Abschnitte auf der Zielgeraden -war aber nie gefährlich für die Sieger.

Er ergatterte im Galaxy Cup auf schwerem Boden einen weiteren sehr guten Platz und hätte aus dieser Platzierung auch gut und gerne einen Sieg machen können. So kam er zwar auf die Zielgerade recht weit außen bzw. in der Mitte der Bahn hineingeschwungen und hatte gut 7 Längen auf den Sieger gut zu machen, flog aber heran und verpasste den Sieg am Ende nur mit knapp einem Nacken. Der Schlusssprint auf dem schweren Boden war extrem beeindruckend gewesen und man hoffte, dass er nur zwei Wochen später in Randwick im Aquis Smith Plate den selben Trick noch einmal wiederholen könnte, allerdings war hier Santa Ana Lane zu schnell an der Front und lies alle Versuche der Schlusssprinter an sie heranzukommen unbeeindruckt  an sich abperlen.

Gegen etwas leichtere Konkurrenz gelang ihr im Schweppes Stakes dann auf Gruppe 2 Ebene ein Sieg, auch wenn Osborne Bulls, der auch schon beim Randwick im Aquis Smith Plate einen zweiten Platz hatte erreichen können, ihm dicht im Nacken. Der knappe zweite Platz im Randwick im Aquis Smith Plate hatte Osborne Bulls zum Favoriten des Schweppes All Aged Stakes gemacht, allerdings hatte Pierata mit seinem Sprint von dem vorderen Teil des Feldes vor der Ziellinie leichtes Spiel und musste sich auf den letzten 20m nicht mehr verausgaben, um den lockeren 0,4 Längen sieg nach Hause zu bringen

 

Das Forum Concorde Stakes Anfang September ging wie die letzten Jahre an den Hauptkonkurrenten Redzel, der aber einige Probleme mit Pierata hatte und die Distanz heute ist ein wenig Länger

Tipps zum Pferd: Kommt aus der Pause meist in einer guten Form wieder und hat auf schwerem Untergrund das Sydney Stakes gewinnen können. Gewann das Guineas 2017 auf gutem Boden (1000m) und sollte bei den Sprints ernst genommen werden, über die Meile (Everest) eher keiner der Player.

Redzel Der Snitzel Sohn Redzel begann seine Karriere erst 2015, brauchte aber das gesamte Jahr und einen großen Teil des nachfolgenden, um sich an das Niveau der Gruppenrennen herantasten zu können. Zwar streute er immer mal wieder einen sehr guten Lauf ein, machte um die meisten wichtigen Gruppenrennen aber einen weiten Bogen. Dabei konnte er neben einigen Handicaps auch das Mumm Stakes im November 2016 auf Listed Ebene gewinnen, an den wirklich großen Rennen versuchte er sich aber erst im Jahr 2017, das aber mit zunehmendem Erfolg. Kein Wunder, dass der von Peter & Paul Snowden trainierte Hengst sich dann an die Gruppenrennen heranwagen dürfte und im März 2017 dann im Gruppe 2 Hyland Race starten dürfte, aber erst nach erfolgter Sommerpause.

Bei seinem erwähnten Saisondebüt im März 2017 verlor er nur denkbar knapp gegen English im Gruppe 2 Hyland Race Colours über 1000m, lies aber nur zwei Wochen später einen weiteren knappen zweiten Platz im Gruppe 1 Galaxy Plate Stakes folgen, wo er nur einen Nacken hinter Russian Revolution ins Ziel gekommen war. Russian Reward hatte auf dem schweren Untergrund die bessere Ausdauer und konnte Redzel 100m vor dem Ziel einholen und knapp hinter sich lassen, dieser kämpfte aber verbissen bis zum Ende. Auf besserem Untergrund lies er danach im Geppe 3 Hall Mark Stakes den Gegnern keine Chacne und die etwas längere Distanz machte ihm keine Probleme. So schlug er Counterattack um einen Platz und wiederholte den Trick im Gruppe James Boag Premium nur einen Monat später. Seine Beschleunigung ist super und er kann von Verschiedenen Positionen aus angreifen, so,hat er bei seinem ersten Rennen nach der Winterpause den Pacemaker gegeben und der Konkurrenz im Concorde Stakes keine Chance gelassen. Danach bekam seine Form im Shorts und dem Gruppe 1 Everrest aber noch einmal einen gehörigen Schub, nachdem er beide Reden souverän vor einigen der heutigen Konkurrenten gewann. Im The Everest hielt er sich hinter Houtzen, übernahm aber früh selber die Führung und setzte sich mit einem super Tempowechsel einige Längen ab. Vega Magic kam noch von hinten angeflogen, verpasste den Sieg aber knapp. Über die gleichbleibende Distanz auf dem Track in Flemington im Darley Classic hatte Redzel etwas mehr zu tun, gewann am Ende aber auch souverän. Er führte das Feld wie gewohnt an, setzte sich ab und hielt die Verfolger mit einer weiteren schnellen Zeit auf Abstand.

Wenn Redzel sich an der Front etablieren kann ist er fast unschlagbar, im Black Caviar Lightning Stakes hatte er allerdings einen recht langsamen Start und Super Too übernahm die Führung, setzte das Tempo und lies Redzel hart arbeiten, um auf dem letzten Drittel die Führung zu übernehmen. Redkirk Warrior war zu diesem Zeitpunkt noch weit hinten im Feld und es sah nach einem lockeren Sieg für Redzel aus, dann kam Redkirk Warrior aber in Gang und flog am Feld vorbei, um sich mit einem Nacken noch vor Redzel ins Ziel zu schieben. Wenn Kerrin McEvoy den Angriff hätte kommen sehen, hätte er wohl noch mehr aus Redzel herausholen können, aber so war es Regan Bayliss, der seinen Redkirk Warrior zu Höchstleistungen antreiben konnte.

Das war die erste Niederlage von Redzel nach sechs Siegen auf höchster Ebene, beim zweiten Start in der Saison im Challenge Stakes setzte sich Redzel aber locker gegen Jungle Edge und Super Too durch, mit English weiter hinten im Feld

Redzel konnte sich genug Zeit lassen nachdem Super Too ein recht massives Tempo vorgelegt hatte und beendete das Rennen letztendlich mit einem neuen Kursrekord

Redzel gewann im Jahr zuvor über die selbe Distanz wie im T J Smith Stakes das Darley Classic und die allgemeine Erwartung war, dass er das Feld mit einem starken Lauf von der Front zusetzen wird. Lange sah es auch danach aus, als ob wieder alles nach Plan laufen würde, denn mit einem schnellen Tempowechsel war Redzel dem Rest des Feldes entflohen und hatte sich einige Längen Vorsprung erkämpft.

Dann aber kam Trapeze Artist an ihn heran und setzte sich fast mühelos von eigentlich klaren Favoriten ab. Der weiche Boden mag Redzel am Ende zu schaffen gemacht haben, aber dass Trapeze Artist derart leichtes Spiel hatte und gleichzeitig noch In Her Time herangeflogen kam, nachdem diese kurz zuvor keinen Raum für ihren Schlusssprint gefunden hatte, gab etwas Grund zur Sorge für den Lauf im Kirin Doomben 10,000 im Mai.

Der Boden war etwas besser, aber Redzel wurde in der letzten Kurve etwas weit in die Mitte der Bahn getragen und verlor einige wichtige Meter auf das Feld, welches ihm ohnehin dicht im Nacken saß

Trotzdem war das Rennen wie man sehen konnte eine gute Leistung vo Redzel, der damit in einem weiteren Sprint Rennen auf gutem Boden seine Form bewiesen hatte, auch wenn er mit knapp über einer halben Länge „nur“ einen vierten Platz erreichen konnte.

Nach langer Pause startete er im Gruppe 3 Concorde Stakes und lief dort gegen den aufstrebenden Invincible Star auf, der nach sehr langer Pause sein Debüt in jenem Rennen gab. So ganz fit war der Konkurrent bei seinem Saisondebüt noch nicht und Redzel gewann wie erwartet souverän mit einem starken späten Sprint gegen den führenden Invincible Star, den er kurz darauf im Gruppe 2Permiere Stakes wieder traf, aber es war das The Everest, welches Redzel wirklich im Blick hatte

Dort startete er dann im Oktober 2018, zusammen mit anderen wohl bekannten Namen wie Trapeze Artist, Le Romain, Santa Ana Lane oder In Her Time, die aber alle keine Chance gegen den Front Runner Lauf von Redzel hatten.

Redzel zog das Feld mit einem Tempowechsel auf der Zielgeraden schnell auseinander und gewann unangefochten. Der schwere Boden schien ihm absolut nichts auszumachen und er ging nach der Verteidigung seines Titels im The Everest natürlich als Favorit in das nachfolgende Vrc Sprint Classic im November, wo er allerdings nicht das Tempo vorgeben dürfte und damit eine schlechtere Ausgangsposition auf der Zielgeraden hatte. Redzel ist nicht so stark, wenn er das Feld oder auch nur einige andere Rennpferde vor sich überholen muss und musste sich damit im Vrc Sprint Classic auch mit einem fünften Platz zufrieden geben, auch wenn er an den Siegern dran bleiben konnte.

Im Gruppe 2 Hyland Stakes hatte sich Redzel den Sieg fest vorgenommen und auf dem Papier hatte er alles was er dafür brauchte: Einen oder mehrere Pacesetter, die ein schnelles Tempo vorgeben können, nur wenige Schlusssprinter, davon keiner der ihm wirklich das Wasser reichen können und soliden Untergrund. Allerdings schien er in seiner längeren Pause seit November vergessen zu haben wie wichtig es ist auf der Zielgeraden nicht zu weit in der Mitte der Bahn einzulaufen, so hatte nämlich der innen laufende Ball Of Muscle den entscheidenden Vorsprung herausholen können. Redzel fand zusammen mit Virdine noch den Anschluss an den Front Runner, scheiterte aber denkbar knapp mit einem kurzen Kopf an dem Front Runner.

Im Challenge Staakes auf gutem Untergrund lief ihm auf der Zielgeraden noch Ball Of Muscle davon, aber Redzel holte auf den Konkurrenten noch immens auf, kam aber einfach nicht mehr ganz an Ball Of Muscle vorbei und verpasste knapp den Sieg – und das obwohl er auch noch eine der vorderen Hufeisen verlor.

Danach ging es noch im selben Monat zum The Galaxy Plate, welches allerdings nicht nur auf schwerem Boden ausgetragen wurde, sondern Redzel auf der Zielgeraden auch noch dazu zwang, weit außen in die letzte Gerade zu gehen und damit mehr Boden gut machen zu müssen als es ihm lieb gewesen sein kann und im Aquis Smith Plate über 1200m fehlte im schlicht die Ausdauer um noch an den herausragenden Santa Ana Lane in diesem Rennen heranzukommen.

Er lief noch mal im Gruppe 2 Victory Stakes auf vor der Winterpause, wo er einen soliden zweiten Platz erreichen konnte, hatte als Saisondebüt aber das Gruppe 3 Forum Concorde Stakes im Blick, welches er schon die letzten zwei Jahre gewinnen konnte – auch 2019 sollte da keinen Unterschied machen

Tipps zum Pferd: Gewann nun zwei The Everest, auch auf schwerem Boden. Er holte seine Siege alle in 1000-12000m Rennen und kommt heute aus einer längeren Pause zurück, was in der Vergangenheit aber nie ein Problem gewesen war.

Optic White Stakes Starterfeld

Im 2019 Optic White Stakes Starterfeld erwarten uns einige alte Bekannte wie Invincinible Gem, Life Less Ordinary, Avilius, Uforgotten oder Yulong Prince – oder Happy Clapper, dem ich hier exzellente Chancen auf den Sieg ausrechne, aber dazu später in der Woche mehr!

Pferd
1 ANGEL OF TRUTH
2 AVILIUS (GB)
3 CON TE PARTIRO (USA)
4 DANZDANZDANCE
5 DREAMFORCE
6 HAPPY CLAPPER
7 INVINCIBLE GEM
8 KAONIC (NZ)
9 KOLDING (NZ)
10 LE JUGE (IRE)
11 LIFE LESS ORDINARY (IRE)
12 MANTASTIC (IRE)
13 MR MARATHON MAN (GB)
14 SAMADOUBT
15 STAR OF THE SEAS (NZ)
16 UNFORGOTTEN
17 VERRY ELLEEGANT (NZ)
18 YOUNGSTAR
19 YULONG PRINCE (SAF)

24.08.2019 – Moonee Valley – Winx Stakes – Pick: Happy Clapper

Pferderennen in Australien

07:45 Winx Stakes – Gruppe 1

 Folgt uns auf Twitter oder werdet Fan auf Facebook
Für 4jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.400 m  |  Preisgeld: 500.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras

Happy Clapper: Der Teofilo ist mit seinen acht Jahren schon ein echter Favorit in diesem Feld und kann auf eine erfolgreiche Karriere inklusive Gruppe 1 Sieg zurückblicken. Seine Karriere war geprägt von Duellen gegen die Wunderstute Winx, gegen die er bisher sieben Mal angetreten ist. Natürlich konnte er bisher keines dieser Rennen gewinnen, setzte der Wunderstute aber etwa zuletzt im Gruppe 1 Silver Stakes ziemlich zu.

Dabei schickte er auch Kemetari auf den Platz hinter sich, was im Kontext des heutigen Rennens eine solide Leistung war. Aber auch seine Siege im Epsom Stakes 2017 über Tim Melbourne und der Sieg im Gruppe 1 Canterbury Stakes über Global Glamour können sich sehen lassen. Durch seine Dauerduelle mit Winx hat er im Vergleich zu anderen, die diese Rennen lieber gemieden haben eine schlechtere Bilanz an Gruppensiegen, was der Form von Happy Clapper aber keinen Abbruch tut. Im Emirates Stakes musste er sich einem stark auflaufenden Tosen Stardom geschlagen geben, der auch heute wieder mit von der Partie ist und auch Humidor hatte etwa im Cox Plate am Ende die Nase deutlich vorn. An einem guten Tag ist Happy Clapper über die Distanz von 1600m eine ernst zunehmende Gefahr auch für Starter vom Kaliber einer Winx und so war es nicht wirklich überraschend, dass er im The Star Doncaster Mile mit einem starken Lauf am Innengeländer am Ende mit gut 2 Längen vorne lag

Natürlich war es sehr von Vorteil, dass sich beim Einbiegen in die Zielgerade die Tür am Innengeländer weit öffnete und er damit freie Bahn für seinen Schlusssprint hatte, und das von einer Passage aus, die ihm einige Meter gespart hatte.

Nur eine Woche später trat er dann gegen Winx im Queen Elizabeth Stakes an und machte dort zusammen mit Gailo Chop und Humidor aus dem Wettstreit um die ausbezahlten Plätze doch noch ein spannendes Rennen. Auch für ihn ging es danach in die Winterpause, aber im Gegensatz zu den letzten beiden Jahren visiert er bei seinem Saisondebüt dieses Jahr ein sehr starkes Rennen an. Letztes Jahr kam er in guter Verfassung aus der Winterpause, das Jahr zuvor schwächelte er ein wenig.

Ihn in das Memsie Stakes ohne Vorbereitungsrennen zu schicken erwies sich als Handciap für den Teofilo Sohn, der offensichtlich noch nicht ganz fit war und sich mit über 2 Längen am Ende geschlagen geben musste. Weicher Untergrund ist kein Hindernis für Happy Clapper und die Distanz von 1600m ist ideal für Happy Clapper – schließlich gewann er zuletzt das Gruppe 1 The Star Doncaster Mile und zuvor schon das Gruppe 1 Epsom Stakes im September 2017.

Beim zweiten Rennen nach der australische Winterpause ging es für Happy Clapper in das Maykbe Diva Stakes, welches auf dem Paier die eigentlich perfekte Mischung aus Untergund und Distanz für ihn vorzuweisen hatte, aber am Ende stand beim zweiten Rennen in der Saison nur ein weiterer enttäuschender vierter Platz im Buch – viel zu wenig um seinen Ansprüchen gerecht zu werden und zu wenig un ihn in seiner derzeitigen Verfassung noch weiter auflaufen zu lassen, dachte sich auch Trainer Patrick Webster und schickte ihn in eine annähernd sechsmonatige Pause, die am 16.02.2019 im Gruppe 2 The Star Apollo Stakes beendet wurde.

Auch wenn das 1400m Rennen auf dem Papier eine Stufe niedriger war vom Niveau her als die vorangegangenen, hieß die Favoritin dieses Rennens wieder Winx und damit war klar, wer am Ende dieses Rennen gewinnen sollte – nämlich die Wunderstute, die in Australien immer wieder gegen die selben Konkurrenten anlief, dabei aber eine Menge Preisgeld für sich und sichere Wetten für ihre Unterstützer einsammeln konnte. Auch im Gruppe 2 The Star Apollo Stakes hatte sie keine Probleme damit Happy Clapper auf den zweiten Platz hinter sich zu verbannen, aber Happy Clapper hatte auch keine Sorge, das Duell mit der Wunderstute in weiteres Mal zu suchen.

So ging es im März in das Gruppe 3 Chipping Norton Stakes, wieder gegen Winx und wieder konnte Happy Clapper einen hervorragenden zweiten Platz erringen, die Verhältnisse zwischen den beiden waren aber auch in jenem Rennen völlig klar udn Winx gewann wieder einmal unangefochten.

Happy Clapper schien das Rennen aber nicht im Geringsten demotiviert zu haben, denn er startete nur zwei Wochen danach im Gruppe 1 All-Star Milem um hier in Abwesenheit der Wunderstute vielleicht seinen nächsten großen Erfolg feiern zu können, schaffte es aber gegen die ebenfalls sehr starke Konkurrenz nicht seine Favoritenrolle auszunutzen und einen der vorderen Plätze zu belegen. Statdessen kam er vielversprechend in die Zielgerade mit freier Bahn 3 weit vom Innengeländer, nur um dann beim Tempowechsel nicht mitgehen zu können und einige Längen zurückzufallen.

Happy Clapper gönnte sich dann danach einen Monat Pause und startete ein letztes Mal gegen Winx im Gruppe 1 Longines Queen Elizabeth Stakes, die danach in Rente gegen würde. Dieses Rennen wurde über die noch einmal erweiterte Distanz von 2000m bestritten, die dieses Mal Happy Clapper schlicht zu weit waren, und er konnte den Anschluss an die Wunderstute nicht halten, und das obwohl er zuvor in seiner Karriere im Queen Elizabeth Stakes oder dem Emirates Stakes durchaus gut abgeschnitten hatte.

Mit dem krassen Rückschritt in der Distanz heute kann ich mir bei Happy Clapper aber sehr gut eine stark gesteigerte Leistung vorstellen.

 

Le Romain: Der Hard Spun Sohn startet für seinen Trainer Kris Lees und dieser hatte 2016 seinen damals vierjährigen Wallach so richtig durchstarten lassen. Nach drei Starts im Herbst 2015 ging es mit Teilnahmen im Eskimo Prince Stakes und dem Gruppe 2 Crc Hobartville Stake gleich in die Black Type Rennen und er hat sich bis auf Aussetzer in zwei Gruppe 1 Rennen, namentlich dem Rosehill Guineas und dem Tab Epsom hervorragend geschlagen. Im Tab Epsom verlor er auf Hauraki zu viel Distanz, hatte taktisch aber eigentlich einen idealen Lauf und es lag vermutlich auch nicht an der ausgeweiteten Distanz von 1600m, dass Le Romain am ersten Oktober 2016 nicht seine Bestform hatte zeigen können. Denn über die Meile hatte er im selben Jahr schon das Randwick Guineas gewinnen können und lies nicht einmal vier Wochen nach dem Tab Epsom einen Sieg über 1600m im Cantala Stakes auf dem Kurs in Flemington folgen.  Nach dem zweite Gruppe 1 Erfolg seiner Karriere gönnte er sich eine Pause vom November bis Februar 2017, wo er im Gruppe 3 The Chi-X Stake in Randwick einen knappen Sieg über Big Money erringen konnte.

Im Gruppe 1 George Ryder Race konnte er im März zwar erwartungsgemäß nicht mit der Wunderstute Winx mithalten und kam gut sieben Längen hinter dem Phänomen ins Ziel, schlug aber immerhin noch den Rest des Feldes um mindestens eine Länge und das beinhaltet Chautauqua, der ja danach auch zu Form wieder zurückfand. Den Start von Le Romain im The Star Doncaster Mile kann man ignorieren, wurde er doch durch seinen Jockey in diesem Rennen zu lange an einem kritischen Timing zurückgehalten und die Fehleinschätzung kostete ihm das Rennen, denn danach war er einfach abgehängt. In den etwas leichter besetzten Rennen wie dem Gruppe 1 All Aged Stakes sowie dem Gruppe 2 Missile Stakes holte Le Romain als Favorit je einen zweiten Platz und musste im Makybe Diva Stakes einsehen, dass er derzeit schlicht nicht Bestform war. Seit September pausierte Le Romain, und der fehlende Vorbereitungslauf machte sich im Galaxy Sunshine Plate auch bitter bemerkbar. Nach kurzem guten Lauf setzte die Ermüdung zu schnell ein un Le Romain konnte sich nicht an die Sieger herantasten, dafür lief er im Darley T J Smith Stakes eines seiner besten Rennen seit langem und konnte bis auf die letzten Meter mit In Her Time und Redzel mithaltten, Im Schweppes All Aged Stakes setzte er noch einmal einen Drauf und gab dem klaren Favoriten Trapeze Artist, der zuvor das Darley T J Smith Stakes mit Leichtigkeit gewonnen hatte, einiges zu tun:

Der Lauf von der Front tat ihm sichtlich gut und mit einem ähnlichen provokanten Ritt konnte er auch im Kirin Doomben 10000 einen hervorragenden dritten Platz erringen. English stahl allen die Show als sie auf dem weichem Boden auf der Ziellinie eine Länge gut machte und Redzel und Le Romain auf Abstand halten konnte, nur Impending schaffte es noch Boden gut zu machen.

Drei Monate später lief er im County Plate auf und konnte sich gegen Siege Of Quebec locker durchsetzen und der Vorsprung von über einer Länge war mehr, als man vorher gedacht hätte. Die gute Form konnte er zwei Wochen später im Tramway Stakes nicht fortsetzen, aber mit gut 1,6 Längen Rückstand war das Rennen zumindest bis zum Ende hin offen – was es danach im Gruppe 1 White Stakes leider nicht war, lief doch die mittlerweile in Rente gegangene Wunderstute Winx mit auf und lies die Konkurrenz mit 4 Längen Vorsprung alt aussehen.

Le Romain behielt die großen Rennen im Auge und startete danach im The Everest gegen Redzel und Trapeze Artist, die aber beide sich locker von Le Romain absetzen konnten und nicht in Gefahr liefen, von ihm und den anderen Verfolgern noch eingeholt zu werden.

Weiter ging es in Flemington, wo Le Romain über die Meile im Kennedy Mile startete und dort entgegen der Erwartungen ganz vorne und um den Sieg mit. Nur eine halbe Länge trennte ihn am Ende von Best Of Days, den er auf der Zielgeraden sogar schon überholt hatte.

Im Expressway Stakes danach belegte er gegen Alizee einen weiteren zweiten Platz nach drei Monaten Pause und kam damit gut in das Jahr 2019, bevor er seine gute Form mit einem vierten Platz im All Star Mile noch einmal untermauern konnte.

Im Gruppe 2 The Star Doncaster Plate kam er nicht in Gang und hatte nicht viel Glück in dem Rennen, so dass man den neunten Platz in dem starken Rennen gerne ignorieren kann. Heute hat er die Chance wieder etwas Preisgeld hinzuzuverdienen


pferdewetten-online.info testet und vergleicht laufend alle seriösen Buchmacher für Pferderennen und Pferdewetten Online.
Buchmacher für Pferdewetten | Buchmacher für Pferderennen | Pferderennen Live Streams | Pferderennen Ergebnisse | Pferdewetten Strategien | Pferdewetten Tipps
18+ Wetten Sie mit Verantwortung!