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Beauty Generation

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18.10.2020 – Sha Tin – The Sha Tin Trophy – Golden Sixty vs. Beauty Generation!

Pferderennen International

10:10 The Sha Tin Trophy – Gruppe 2

Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.600 m  |  Preisgeld: 4.500.000 HKDFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut
Beauty Generation: Der Road To Rock Sohn im Besitzt von Patrick Kwok Ho Chuen hat sich vor einigen Jahren erst von einem soliden Handicapper, dann zum gefürchteten Gruppe 1 Sieger und besten Miler im Fernost entwickelt, um dann tragisch zu fallen und wiederholt gegen Newcomer den Kürzeren zu ziehen. Vorangegangen war eine beeindruckende Siegersserie im Jahr 2018 bis spät ins Jahr 2019, die dann aber urplötzlich abriss und von vier Platzierungen gefolgt wurden, die aber klar unter seinen Möglichkeiten lagen. Er war zuvor  DER Miler in Hong Kong und musste  sich vor keinem anderen Starter fürchten, bevor er scheinbar nach dem Zufallsprinzip von unterschiedlichen Außenseitern geschlagen wurde, der er zuvor teilweise bequem hinter sich gelassen hatte.
Da musste man sich nach den ganzen Siegen auf Gruppeneben doch die Augen reiben – aber er startet weiter fleissig für seinen Trainer D. A. Hayes der noch nicht den Glauben an den nächsten großen Sieg aufgegeben hat, und das zu Recht wenn man sich seine letzten Ergebnisse so betrachtet.
Angefangen hatte seine Karriere schon im Jahr 2017, als er den Schritt auf die Gruppenebene wagte:
Nach einem dritten Platz beim Hong Kong Derby 2017 hinter Pakistan Star und Rapper Dragon folgte ein Sieg im Jinbao Street Handicap gegen Eeagle Way und Dinozzo, was für die Zeit eine mehr als solide Form war, auch wenn keiner der Konkurrenten in den letzten Jahren auf das höchste Niveau vorgestoßen ist.
Beauty Only lies sich damit allerdings nicht viel Zeit und lief nach der Sommerpause im The Celebration Cup auf Gruppe 3 Ebene zur Höchstform auf. Dabei war der Celebration Cup wie so oft trotz des Gruppe 3 Status deutlich härter besetzte als vergleichbar eingestufte Rennen, denn zu den Konkurrenten an jenem Tag gehörte sowohl Seasons Bloom als auch Time Warp und Beauty Only, alles Gruppe 1 Sieger. Trotzdem gewann Beauty Generation mit seinem leichten Gewicht gegen die Konkurrenz über die 1400m souverän und lies noch im selben Monat im Sha Tin Trophy einen Gruppe 2 Sieg folgen. Dieses Mal war er nicht mehr ganz so leicht unterwegs, die Konkurrenz dafür aber nicht mehr ganz so hart, was in Kombination für den Sieg ausreichte, auch wenn die Distanz dieses Mal 1600m betrug. Die Meile sollte aber in der Zukunft sich noch als die ideale Distanz herausstellen, von der Beauty Generation nur noch selten abweichen sollte.
Das die Meile war damals auf dem Papier noch nicht die ideale Distanz für ihn, was man am traditionell staken The Bochk Jockey Club Mile sah, wo er erneut auf Gruppe 2 Niveau auflief, wo er Seasons Bloom und Helene Paragon nicht hinter sich halten konnte. Der Rückstand auf die beiden Sieger betrug am Ende allerdings nur knapp eine Länge und da Beauty Generation nicht den besten Lauf genoss, ging er im The Hong Kong Mile nur als moderater Außenseiter an den Start und wurde noch unter den ersten vier vor dem Start gehandelt. Dieses Mal lief es aber wie am Schnürchen und Beauty Generation zog durch die Mitte schön an die Front und konnte sich so die Führung sichern, die er bis zum Ende auch nicht mehr abgab. Beim Einbiegen in die Kurve gab Beauty Generation noch einmal richtig Gas und zog einige Längen davon, und auch wenn dieser Vorsprung zum Ziel noch ein wenig zusammenschmolz, war es genug um Western Express, Helene Paragon und Seasons Bloom auf Abstand zu halten.
Im The Stewards‘ Cup einen Monat später im Januar 2018 musste Beauty Generation von einem sehr weiten Draw aus starten, was ihm die Position am Innengeländer verwehrte und  dauerte eine ganze Weile bis sich das Feld gesetzt hatte und er versuchen konnte sich die Führung zu sichern, allerdings hatten gleich mehrere Pferde Interesse an dieser Position und alle Front Runner rieben sich gegenseitig auf an diesem Tag, was das Rennen für Fifty Fifty und Seasons Bloom eröffnete.
Im Gruppe 1 The Queen’s Jubilee Cup lief es dann im Februar schon ein wenig besser und Beat The Clock musste sich mit einem Nacken hinter Beauty Generation einsortieren, gefolgt von Fity Fity, der wiederauf seine Chance gelauert hatte. Über 200m weiter, über die Distanz von 1600m startete Beauty Generation dann im The Chairman’s Trophy, wo er allerdings gegen die Konkurrenz rund um Time Warp und Pakistan Star nicht in Gang kam und im dichten Feld stecken blieb. Es war aber der Außenseiter Beauty Only, der sicha m Ende überraschend durchsetzen konnte und mit einer halben Länge vor einem anderen Außenseiter, Western Express, ins Ziel einlief. Noch im selben Monat zeigte Beauty Generation aber im The Champions Mile, dass ihm die Meile eben doch liegt und er sich auch gegen die Konkurrenten vom letzten Rennen nicht verstecken muss. Der kleine Aussetzter nach einer Pause von mehr als zwei Monaten hatte ihn wohl ein wenig eingelullt, die Pause bis zum Oktober war aber überraschender Weise kein Problem und er konnte dem Gruppe 3 The Celebration Cup mit über 2 Längen gewinnen und das, obwohl er mit über 60,2KG ziemlich schwer unterwegs war.
In der Gruppe 2 Sha Tin Trophy war es gegen Singapore Sling schon wesentlich enger, die Konkurrent mit Pakistan Star und Singapore Sling. Singapore Sling schoss am Ende noch heran und konnte die Distanz auf den Front Runner Beauty Generation noch deutlich verringern – aber es reichte am Ende einfach nicht.
Er hatte in der Mitte der Bahn freie Fahrt und konnte sich dort mit einem eeindruckenden Schlusssprint an die Spitze setzen, was sein bester Lauf innerhalb eines Jahres war. Es folgte im April ein Lauf im The Champions Mile, in dem er wieder zeigen konnte, dass die neue Form keine Ausnahme bleiben sollte
Beauty Generation erhöhte erneut das Tempo auf der Zielgeraden und gewann am Ende ungefährdet mit einer Länge Vorsprung. Die neue Taktik erwies sich als sehr erfolgreich und Beauty Generation dürfte sich dem neu gewonnen Ruhm erfreuen, als er in die Sommerpause ging.
Die Sommerpause beendete er erst gut sechs Monate später im Gruppe 3 The Celebration Cup wo er unter schwerem Gewicht gegen einige gute Gegner wie Fitfy Fifty ran musste. Dass Rennen war trotzdem eine leichte Übung für ihn und so langsam sammelten sich die Siege an, Beauty Generation war aber noch lange nicht am Ende.
Er hob das Niveau danach ein wenig weiter an und startete in der  Sha Tin Trophy gegen Pakistan Star und Singapire Sling und auch der stark unterschätzte Eagle Way war mit von der Partie. Wieder lief Beauty Generation an der Front und konnte sich dort eine lockere Führung zu sichern., der er dann auf der Zielgeraden aufbaute. Das Rennen hätte mit höherem Abstand gewonnen werden können, aber Beauty Generation lies Singapore Sling als einzigen Verfolger noch ein wenig herankommen, war aber nie in Gefahr das Rennen zu verlieren
Der selbe Konkurrent war im The Bochk Jockey Club Mile erneut der Hauptkonkurrent, und so war das Rennen bloße Formsache für Beauty Generation, der mit drei Längen Vorsprung gewann. Die Hong Kong Mile 2018 hatte leider relativ wenig internationale Konkurrenz angezogen und die lokalen Helden waren unter sich, wobei  Beauty Generation schon so ziemlich gegen alles gewonnen hatte, was im Dezember gegen ihn auflief. So war es auch kein Wunder, dass das Gruppe 1 Rennen zu einem reinen Schaulaufen von Beauty Generation wurde, der an der 150m Marke weit vor dem Rest der Verfolger lief und das Rennen zu diesem Zeitpunkt schon komplett klar gemacht hatte.
Im Februar gewann er den The Queen’s Silver Jubilee Cup mit einem starken Sprint die letzten 300m entlang, allerdings war Beauty Generation schon in der letzten Kurve an die Front gegangen und konnte sich locker vor den Verfolgern absetzten. Die 1400m schienen Beauty Generation mit dem starken Zug zum Ziel teilweise sogar besser zu liegen als die Meile zu dieser Zeit, aber im The Champions Mile im April deklassierte Beauty Generation die Konkurrenz fast nach Belieben.
Wieder setzte er sich an die Front des Rennens und führte das Feld in die letzte Kurve, um dann unter einem fast bewegungslosen Zac Purton immer mehr an Abstand zu gewinnen – dies war ein extrem dominanter Sieg mit dem sich Beauty Generation in die längere Saisonpause bis zum Oktober verabschiedete. Dort machte er sein Debüt eigentlich im unbedeutenden The Celebration Cup auf Gruppe 3 Ebene, in dem letztes Jahr der lange Siegeslauf nach dem Sieg im Champion Mile so richtig fahrt aufnahm. Der Sieg in der Austragung 2019 war da schon ein wenig anstrengender und im The Oriental Sha Tin im selben Monat kam dann der große Schock – Beauty Generation verlor das erste Rennen seit 18 Monaten und beendete damit seine beeindruckende Siegesserie von 9 Rennen in Folge.
Damit gab es nicht einmal ein wirkliches Geheimnis um die Niederlage in diesem Rennen – Beauty Generation konnte die Führung am Anfang des Rennens nicht übernehmen und musste sich eingeboxt hinter den Front Runnern einfinden, eine Position die er einfach nicht mag und wo sein Trainer Gary Moore nach dem Rennen verlauten lies: Wenn er in dieser Position laufen muss, zeigt er einfach nicht die selbe Beschleunigung und fühlt sich einfach nicht wohl. Das Problem wiederholte sich aber im The Jockey Club Mile noch einmal und Beauty Generation kam nur als Dritter ins Ziel. So ganz abgeschrieben hatte ich ihn noch nicht, allerdings lief er auch im  Gruppe 1 Hong Kong Mile im Dezember wieder nicht zur vollen Form auf und kam am Ende nur auf einen moderaten dritten Platz, nachdem er 100m vor dem Ziel zu ermüden begann und das Tempo nicht aufrecht erhalten konnte.  Admire Mars und Waikuku konnten sich beide einige Längen absetzten und Beauty Generation damit ein weiteres Mal klar schlagen
Es folgte eine kleine Pause bis zum Januar 2020, wo er im The Stewards Cup erneut gegen Waikuku antrat, und dieses Mal lieferte er sich ein packendes Duell mit dem Konkurrenten! Beauty Generation hatte sich wieder an der Front des Rennens gehalten und hatte sich mit einem guten Lauf an der Front absetzten können, aber Waikuku, mittlerweile auch als Favorit gehandelt, konnte Beauty Generation noch einsammeln und knapp schlagen, der Rest des Feldes hatte aber mächtigen Rückstand auf die beiden.
Ohne einen Konkurrenten vom Kaliber von Waikuku im Feld gewann Beauty Generation das Gruppe 1 The Queen’s Silver Jubilee Cup  und im April dann auch die Chairmans Trophy auf Gruppe 2 Ebene. Für Beauty Generation war es der dritte Sieg im The Queen’s Silver Jubilee Cup und eine willkommene Rückkehr zur Form. Im April hatte Beauty Generation über 1600m dann ordentlich gegen Southern Legend und Ka Ying Star zu kämpfen – aber Beauy Generation war ganz offensichtlich wieder im Form gekommen und startete voller Selbsvertrauen in das Gruppe 1 The Fwd Champions Mile im selben Monat. Wieder lieferte er sich ein spannendes Duell mit Southern Legend, welches  dieses Mal aber der Konkurrent denkbar knapp für sich entscheiden konnte -gerade einmal eine Nase betrug der Vorsprung am Ende! Es kam nur darauf an, wer zur richtigen Zeit die Nase unten hatte, und Southern Legend hatte das bessere Timing an diesem tag. Dabei hatte Beauty Generation eigentlich die Führung als erstes übernommen und ein wenig Vorsprung aufgebaut, aber Southern Legend schoss heran und setzet sich neben Beauty Generation, um diesen dann bis zum Ziel direkt zu beschatten – und am Ende eben die sprichwörtliche Nase vorn zu sein.
Beauty Generation kam dann wie so oft schon im Gruppe 3 The Celebration Cup nach der Sommerpause zurück auf die Rennstrecke, musste es da aber mit dem (fast) ungeschlagenen Golden Sixty aufnehmen, der auch noch fast acht Kilo leichter unterwegs sein dürfte als Beauty Generation, und aus diesem Vorteil dann auch Kapital in Form eines 1,75 Längen Sieges über Beauty Generation – fairer Weise muss man aber hier sagen, dass Beauty Generation aber auch im Gegensatz zum Sieger keine freie Bahn beim Schlusssprint hatte und erst spät in die offene Bahn kam. Das erneute Duell der beiden sollte spannend werden heute, denn Golden Sixty ist ein wenig schlechter unterwegs vom Gewicht her als das letzte Mal und das hier geht wieder über die Meile – eine deutlich bessere Distanz für Beauty Generation!
Golden Sixty: Der Medaglia D’oro Sohn von Trainer K. Lui ist der nächste aufstrebende Superstar im Galopp in Fernost. Seine Karriere begann schon mit einem Sieg im März 2019 auf dem Kurs in Sha Tin, dem er danach immer treu blieb – keine Experimente!  Nach dem ersten Sieg wurde das Niveau schnell angehoben und es ging in gut dotierte Handicaps wie das Fwd Insurance Act Private (1. 4 Millionen HKD$), das Pok Fu Lam Country Park (ebenfalls 1.4 Mil. HKD) und dann in das Members‘ Care  Handicap, ebenfalls mit 1.4 Millionen dotiert, wo Golden Sixty aber  sehr überraschend mit einem vierten Platz unterlag. Das Rennen sollte die einzige Niederlage für eine lange Zeit für Golden Sixty bleiben, der danach auf eine ungeahnte Siegesserie aufbrach.
So gewann er  nach kurzer Pause im September 2019 zunächst das Sunset Peak Handicap über 1200m, bevor er das mit über 2 Milllionen dotierte Iwc Excellent Handicap über 1400m gewann. So ging es dann im November auch im Chevalier Property Investment Handicap und im Januar 2020 im The Chinese Challenge Cup weiter – das Rennen markierte dann aber zusammen mit dem Jahreswechsel auch den Schritt in die Gruppenebene und auf deutlich höheres Niveau im nachfolgenden Gruppe 1 The Hong Kong Classic Mile, wo er gegen More Than This und Beauty Legend ran musste.
Auch dieses Rennen gewann Golden Sixty, und das mit Leichtigkeit! 300m vor dem Ziel war er noch im Mittelfeld und sein Jockey C. Y. Ho begann zu arbeiten, aber zunächst sah es nicht danach aus, als ob Golden Sixty besonders gut in Gang kommen würde. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten kam dann aber der erhoffte Boost und Golden Sixty beschleunigte an den Front Runnern vorbei, sozusagen auf und davon und uneinholbare vier Längen voraus. Sein Jockey nahm sich dann ein wenig zurück und lies More Than This noch ein wenig heran kommen, aber das Rennen war gelaufen.
Weiter ging es in das The Hong Kong Classic Cup Rennen einige Wochen später, und scheinbar hatten die Buchmacher gesehen, dass More Than This noch gefährlich nahe gekommen war und scheinbar wollte Golden Sixty dieses Rennen auch besonders spannend machen, denn 100m vor dem Ziel hatten Southern Legend und Champions Day unter Ryan Moore noch die Nase vorn und Golden Sixty schien nicht in Gang kommen zu wollen, dann kam aber doch der zum Markenzeichen gewordene Antritt von Golden Sixty , der damit es erneut schaffte, sich an der Konkurrenz vorbei zu kämpfen und einen weiteren Sieg auf Gruppe 1 Ebene zu feiern.
Mit dem Sieg schien Golden Sixty auch seinen Sinn für das dramatische weiter zu entwickeln… denn viel knapper und viel beeindruckender hätte der Sieg im The BMW Hong Kong Derby wohl kaum werden können. Das 2000m war noch einmal 200m länger als alle Rennen, die Golden Sixty bisher so probiert hatte – und beim Einbiegen in die Zielgerade war Golden Sixty auch noch weit hinten im Feld, während Playa Del Puente vom hinteren Bereich des Feldes sich an die Spitze des Feldes gesetzt hatte – und dann auch noch mehrere Längen vor das Feld zog! der 290er (Ja, 2 9 0 – DER höchste Außenseiter im Feld, mit einer Platzquote von 22,35!) zog dem Feld davon und es sah nach dem größten Upset der Geschichte des Derbys aus, aber dann flog von irgendwo Golden Sixty heran  – 150m waren es noch 3 Längen, 100m noch knapp über 1, dann war er dran, 50m vor dem Ziel war er vorbei –  und rettete wohl viel Geld für die Fans und Wetter. Ich bin mir sicher, kein Punter hatte diesen 600er Dreier getippt, und warum Playa Del Puente gerade an diesem Tag lief wie ein komplett ausgewechseltes Pferd bleibt offen zu Diskussion.
Seine Klasse konnte Golden Sixty dann sechs Monate später im The Celebration Cup gleich noch einmal unter Beweis stellen, als er gegen Beauty Generation ran musste, den ehemals weltbesten Miler und zigfachen Gruppe 1 Sieger – Großer Vorteil in diesem Rennen für Golden Sixty war natürlich, dass er ganze 8 Kilo leichter war als Beauty Generation, der dann auf der Zielgeraden in einer kritischen Phase auch noch hinter den anderen Pferden im Verkehr stecken blieb. Er kam noch einmal ein bisschen ran an Golden Sixty, aber der hatte das Rennen wieder einmal im Griff.
Heute geht es über die optimale Distanz von Beauty Generation, der dazu etwas besser weg kommt vom Gewicht her – aber seine besten tage auch schon hinter sich hat. Sollte er aber wirklich – wie derzeit angezeigt – zu einer zweistelligen Quote starten, ist er eine klare EW Wette. Im direkten Duell favorisiere ich dann doch den Favoriten, allerdings nicht zu einer Quote unter 1,9! Southern Legend ist eine gute Wahl für die restlichen Plätze (und wenn er sehr, sehr gut drauf ist auch durchaus den Sieg), gefolgt von Champions Day der die Unterstützung von Ryan Moore verliert.

26.04.2020 – Hong Kong – The Fwd Champions Mile – Pick: Waikuku

Pferderennen International

10:00 The Fwd Champions Mile – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.600 m  |  Preisgeld: 20.000.000 HKD Flachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/6 Quote
Es geht mal wieder um Beauty Generation, den ehemals allerbesten, unbesiegbaren Miler in Hong Kong -der aber wie aprubt seine Siegesserie im Gruppe 2 The Oriental Sha Tin reißen lies, und seitdem unter dem Generalverdcht steht, nicht mehr ganz so gut zu sein wie früher.
9 Siege betrug die Siegesserie, bevor sie so abrupt riss, und obwohl Beauty Generation danach immer in die ausbezahlten Plätze kam, ist er jetzt gerade nicht die Macht, die er noch vor einem halben Jahr war. Zwar gewann Beauty Generation im Februar das Gruppe 1 The Queen’s Silver Jubilee Cup und nach kleiner Pause bis April auch das The Chairman’s Trophy auf Gruppe 2 Ebene – aber beide Siege sahen nicht so richtig souverän aus, und hier muss er das erste Mal seit dem The Stewards Cup gegen seinen Bezwinger Waikuku ran – keine leichte Aufgabe zu sehr geringer Quote!
Beauty Generation: Der Road To Rock Sohn im Besitzt von Patrick Kwok Ho Chuen hat sich im letzten Jahr von einem soliden Handicapper zum gefürchteten Gruppe 1 Sieger entwickelt und hat eine beeindruckende Siegersserie im Jahr 2018 bis spät ins Jahr 2019 zusammengetragen, die dann aber urplötzlich abriss und von vier Platzierungen, die aber klar unter seinen Möglichkeiten lag. Er war DER Miler in Hong Kong im letzte Jahr und musste  sich vor keinem anderen Starter fürchten, bevor er scheinbar nach Blieben von unterschiedlichen Außenseitern geschlagen wurde. Da musste man sich nach den ganzen Siegen auf Gruppeneben doch die Augen reiben. Angefangen hatte seine Karriere schon im Jahr 2017, als er den Schritt auf die Gruppenebene wagte:
Nach einem dritten Platz beim Hong Kong Derby 2017 hinter Pakistan Star und Rapper Dragon folgte ein Sieg im Jinbao Street Handicap gegen Eeagle Way und Dinozzo, was für die Zeit eine mehr als solide Form war, auch wenn keiner der Konkurrenten in den letzten Jahren auf das höchste Niveau vorgestoßen ist.
Beauty Only lies sich damit allerdings nicht viel Zeit und lief nach der Sommerpause im The Celebration Cup auf Gruppe 3 Ebene zur Höchstform auf. Dabei war der Celebration Cup wie so oft trotz des Gruppe 3 Status deutlich härter besetzte als vergleichbar eingestufte Rennen, denn zu den Konkurrenten an jenem Tag gehörte sowohl Seasons Bloom als auch Time Warp und Beauty Only, alles Gruppe 1 Sieger. Trotzdem gewann Beauty Generation mit seinem leichten Gewicht gegen die Konkurrenz über die 1400m souverän und lies noch im selben Monat im Sha Tin Trophy einen Gruppe 2 Sieg folgen. Dieses Mal war er nicht mehr ganz so leicht unterwegs, die Konkurrenz dafür aber nicht mehr ganz so hart, was in Kombination für den Sieg ausreichte, auch wenn die Distanz dieses Mal 1600m betrug. Die Meile sollte aber in der Zukunft sich noch als die ideale Distanz herausstellen, von der Beauty Generation nur noch selten abweichen sollte.
Das die Meile war damals auf dem Papier noch nicht die ideale Distanz für ihn, was man am traditionell staken The Bochk Jockey Club Mile sah, wo er erneut auf Gruppe 2 Niveau auflief, wo er Seasons Bloom und Helene Paragon nicht hinter sich halten konnte. Der Rückstand auf die beiden Sieger betrug am Ende allerdings nur knapp eine Länge und da Beauty Generation nicht den besten Lauf genoss, ging er im The Hong Kong Mile nur als moderater Außenseiter an den Start und wurde noch unter den ersten vier vor dem Start gehandelt. Dieses Mal lief es aber wie am Schnürchen und Beauty Generation zog durch die Mitte schön an die Front und konnte sich so die Führung sichern, die er bis zum Ende auch nicht mehr abgab. Beim Einbiegen in die Kurve gab Beauty Generation noch einmal richtig Gas und zog einige Längen davon, und auch wenn dieser Vorsprung zum Ziel noch ein wenig zusammenschmolz, war es genug um Western Express, Helene Paragon und Seasons Bloom auf Abstand zu halten.
Im The Stewards‘ Cup einen Monat später im Januar 2018 musste Beauty Generation von einem sehr weiten Draw aus starten, was ihm die Position am Innengeländer verwehrte und  dauerte eine ganze Weile bis sich das Feld gesetzt hatte und er versuchen konnte sich die Führung zu sichern, allerdings hatten gleich mehrere Pferde Interesse an dieser Position und alle Front Runner rieben sich gegenseitig auf an diesem Tag, was das Rennen für Fifty Fifty und Seasons Bloom eröffnete.
Im Gruppe 1 The Queen’s Jubilee Cup lief es dann im Februar schon ein wenig besser und Beat The Clock musste sich mit einem Nacken hinter Beauty Generation einsortieren, gefolgt von Fity Fity, der wiederauf seine Chance gelauert hatte. Über 200m weiter, über die Distanz von 1600m startete Beauty Generation dann im The Chairman’s Trophy, wo er allerdings gegen die Konkurrenz rund um Time Warp und Pakistan Star nicht in Gang kam und im dichten Feld stecken blieb. Es war aber der Außenseiter Beauty Only, der sicha m Ende überraschend durchsetzen konnte und mit einer halben Länge vor einem anderen Außenseiter, Western Express, ins Ziel einlief. Noch im selben Monat zeigte Beauty Generation aber im The Champions Mile, dass ihm die Meile eben doch liegt und er sich auch gegen die Konkurrenten vom letzten Rennen nicht verstecken muss. Der kleine Aussetzter nach einer Pause von mehr als zwei Monaten hatte ihn wohl ein wenig eingelullt, die Pause bis zum Oktober war aber überraschender Weise kein Problem und er konnte dem Gruppe 3 The Celebration Cup mit über 2 Längen gewinnen und das, obwohl er mit über 60,2KG ziemlich schwer unterwegs war.
In der Gruppe 2 Sha Tin Trophy war es gegen Singapore Sling schon wesentlich enger, die Konkurrent mit Pakistan Star und Singapore Sling. Singapore Sling schoss am Ende noch heran und konnte die Distanz auf den Front Runner Beauty Generation noch deutlich verringern – aber es reichte am Ende einfach nicht.
Er hatte in der Mitte der Bahn freie Fahrt und konnte sich dort mit einem eeindruckenden Schlusssprint an die Spitze setzen, was sein bester Lauf innerhalb eines Jahres war. Es folgte im April ein Lauf im The Champions Mile, in dem er wieder zeigen konnte, dass die neue Form keine Ausnahme bleiben sollte
Beauty Generation erhöhte erneut das Tempo auf der Zielgeraden und gewann am Ende ungefährdet mit einer Länge Vorsprung. Die neue Taktik erwies sich als sehr erfolgreich und Beauty Generation dürfte sich dem neu gewonnen Ruhm erfreuen, als er in die Sommerpause ging.
Die Sommerpause beendete er erst gut sechs Monate später im Gruppe 3 The Celebration Cup wo er unter schwerem Gewicht gegen einige gute Gegner wie Fitfy Fifty ran musste. Dass Rennen war trotzdem eine leichte Übung für ihn und so langsam sammelten sich die Siege an, Beauty Generation war aber noch lange nicht am Ende.
Er hob das Niveau danach ein wenig weiter an und startete in der  Sha Tin Trophy gegen Pakistan Star und Singapire Sling und auch der stark unterschätzte Eagle Way war mit von der Partie. Wieder lief Beauty Generation an der Front und konnte sich dort eine lockere Führung zu sichern., der er dann auf der Zielgeraden aufbaute. Das Rennen hätte mit höherem Abstand gewonnen werden können, aber Beauty Generation lies Singapore Sling als einzigen Verfolger noch ein wenig herankommen, war aber nie in Gefahr das Rennen zu verlieren
Der selbe Konkurrent war im The Bochk Jockey Club Mile erneut der Hauptkonkurrent, und so war das Rennen bloße Formsache für Beauty Generation, der mit drei Längen Vorsprung gewann. Die Hong Kong Mile 2018 hatte leider relativ wenig internationale Konkurrenz angezogen und die lokalen Helden waren unter sich, wobei  Beauty Generation schon so ziemlich gegen alles gewonnen hatte, was im Dezember gegen ihn auflief. So war es auch kein Wunder, dass das Gruppe 1 Rennen zu einem reinen Schaulaufen von Beauty Generation wurde, der an der 150m Marke weit vor dem Rest der Verfolger lief und das Rennen zu diesem Zeitpunkt schon komplett klar gemacht hatte.
Im Februar gewann er den The Queen’s Silver Jubilee Cup mit einem starken Sprint die letzten 300m entlang, allerdings war Beauty Generation schon in der letzten Kurve an die Front gegangen und konnte sich locker vor den Verfolgern absetzten. Die 1400m schienen Beauty Generation mit dem starken Zug zum Ziel teilweise sogar besser zu liegen als die Meile zu dieser Zeit, aber im The Champions Mile im April deklassierte Beauty Generation die Konkurrenz fast nach Belieben.
Wieder setzte er sich an die Front des Rennens und führte das Feld in die letzte Kurve, um dann unter einem fast bewegungslosen Zac Purton immer mehr an Abstand zu gewinnen – dies war ein extrem dominanter Sieg mit dem sich Beauty Generation in die längere Saisonpause bis zum Oktober verabschiedete. Dort machte er sein Debüt eigentlich im unbedeutenden The Celebration Cup auf Gruppe 3 Ebene, in dem letztes Jahr der lange Siegeslauf nach dem Sieg im Champion Mile so richtig fahrt aufnahm. Der Sieg in der Austragung 2019 war da schon ein wenig anstrengender und im The Oriental Sha Tin im selben Monat kam dann der große Schock – Beauty Generation verlor das erste Rennen seit 18 Monaten und beendete damit seine beeindruckende Siegesserie von 9 Rennen in Folge.
Damit gab es nicht einmal ein wirkliches Geheimnis um die Niederlage in diesem Rennen – Beauty Generation konnte die Führung am Anfang des Rennens nicht übernehmen und musste sich eingeboxt hinter den Front Runnern einfinden, eine Position die er einfach nicht mag und wo sein Trainer Gary Moore nach dem Rennen verlauten lies: Wenn er in dieser Position laufen muss, zeigt er einfach nicht die selbe Beschleunigung und fühlt sich einfach nicht wohl. Das Problem wiederholte sich aber im The Jockey Club Mile noch einmal und Beauty Generation kam nur als Dritter ins Ziel. So ganz abgeschrieben hatte ich ihn noch nicht, allerdings lief er auch im  Gruppe 1 Hong Kong Mile im Dezember wieder nicht zur vollen Form auf und kam am Ende nur auf einen moderaten dritten Platz, nachdem er 100m vor dem Ziel zu ermüden begann und das Tempo nicht aufrecht erhalten konnte.  Admire Mars und Waikuku konnten sich beide einige Längen absetzten und Beauty Generation damit ein weiteres Mal klar schlagen
Es folgte eine kleine Pause bis zum Januar 2020, wo er im The Stewards Cup erneut gegen Waikuku antrat, und dieses Mal lieferte er sich ein packendes Duell mit dem Konkurrenten! Beauty Generation hatte sich wieder an der Front des Rennens gehalten und hatte sich mit einem guten Lauf an der Front absetzten können, aber Waikuku, mittlerweile auch als Favorit gehandelt, konnte Beauty Generation noch einsammeln und knapp schlagen, der Rest des Feldes hatte aber mächtigen Rückstand auf die beiden.
Ohne einen Konkurrenten vom Kaliber von Waikuku im Feld gewann Beauty Generation das Gruppe 1 The Queen’s Silver Jubilee Cup  und im April dann auch die Chairmans Trophy auf Gruppe 2 Ebene. Für Beauty Generation war es der dritte Sieg im The Queen’s Silver Jubilee Cup und eine willkommene Rückkehr zur Form. Im April hatte Beauty Generation über 1600m dann ordentlich gegen Southern Legend und Ka Ying Star zu kämpen – aber Beauy Generation ist ganz offensichtlich wieder im Form gekommen und das Rennen gegen Waikuku verspricht extrem spannend zu werden
Waikiku: Der Harbour Watch Sohn von Trainer  J. Size begann seine Karriere im Jarhr 2017 eigentlich in Irland und absoluerte dort zwei Rennen, das letzte im Juli 2018 für Trainer John M. Oxx, der den Walalch dann in Richtung Fernost velraufte. Der Einstand fünf Monate später im Luk Wu Handicap endete noch mit einer denkbar knappen Niederlage für Waikuku, der aber schon danach am 01.01.2019 das Sunset Peak Handciap souverän für sich hatte entscheiden können und mit Siegen im Po Yan, dem Citi Wealth Management Services und dem Lion City Handicap nachlegte – alles hoch dotierte und starke Handicaps, die Waikiku trotz steigendem Gewicht teils sehr souverän für sich entscheiden konnte. Demach war es auch kein Wunder dass er im Hong Kong Derby 2019 als Favorit auflief, allerdings war unter den gleichen Gewichten überraschend vom Ausßenseiter Furore geschlagen worden und im The QE II Cup sah er gegen den Überraschungssieger Win Bright und Exultant leider keine Sonne. Trotzdem -die erste Saison in Hong Kong konnte sich sehen lassen und man konnte der zweiten Phase nach der Saisonpause bis Oktober mit Spannung entgegen sehen.
Dort kam er zunächst im Gruppe 3 The Celebration Cup zurück, wo er gegen den haushohen Favoriten Beauty Generation ran musste, der als Front Runner mit exzellentem Tempowechsel dem Feld davoneilte und obwohl Waikiku noch mächtig Boden gut machte, kam er nicht mehr an Beauty Generation heran. Den selben Fehler machte er aber noch im selben Monat im Gruppe 2 he Oriental Sha Tin über die Meile nicht noch einmal und zwang Beauty Generation hinter die Front Runner, was dem haushohen Favoriten tatsächlich den Tag verdarb – und Waikiku vor ihm durchs Ziel laufen lies – das erneute Duelle der beiden war spannend und mit 4KG Gewichtsvorteil weniger als im Gegensatz zum letzten Duell  war es eine große Frage, ob Waikiku sich erneut gegen Beauty Generation durchsetzen können würde – tat er aber, und das locker mit einem souveränen Sprint auf der Innenseite
Die beiden trafen sich dann nur knapp zwei Wochen später im Gruppe 2 The Oriental Sha Tin wieder, und auch wenn keiner der beiden den Sieg davontragen konnte, konnte Waikuku Beauty Generation erneut um einen Platz auf den dritten Rang schlagen. Auch im nachfolgenden The Jockey Club Mile riss die Serie nicht ab und auch dieses Duell gewann Waikuku, dieses Mal trug er aber auch den Gesamtsieg davon. Beauty Generation führte das Feld über die Distanz als Front Runner, verpasste es aber auf der Zielgeraden die Tür an der Innenseite zu schließen und Waikuku schlüpfte durch und setzte sich souverän ab, wähend Beauty Generation sogar noch einen Platz zurückfiel.
Duell Nr. 5 im Hong Kong Mile ging erneut an Waikuku, auch wenn der Außenseiter Admire Mars mit einer explosionsartigen Beschleunigung den Sieg stahl – beide hatten Beauty Generation aber fest im Griff. Das selbe Spiel wiederholte sich auch 2020 im The Stewards Cup , dabei war Waikuku weit hinter Beauty Generation zurücgefallen, der das Feld erneut als Front Runner anführte, Waikuku hingegen musste sich mit einer ungewöhnlichen Position eher hinter im Feld anfreunden.
Nach einer dreimonatigen Paus floppte Waikuku im The Chairman’s Trophy, welches von Beauty Generation knapp gewonnen wurde, aber ih denke heute ist er fitter und hat den „Champ“ im Griff

16.02.2020 – Sha Tin – The Queen’s Silver Jubilee Cup

Pferderennen International

08:20 The Queen’s Silver Jubilee Cup – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.400 m  |  Preisgeld: 10.000.000 HKDFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut
Es geht mal wieder um Beauty Generation, den ehemals allerbesten, unbesiegbaren Miler in Hong Kong, der aber wie aprubt seine Siegesserie im Gruppe 2 The Oriental Sha Tin reißen lies, und seitdem keine Sonne mehr sah. 9 Siege betrug die Siegesserie, bevor sie so abrupt riss, und obwohl Beauty Generation danach immer in die ausbezahlten Plätze kam, ist er jetzt gerade nicht die Macht, die er noch vor einem halben Jahr war. Dementsprechend ist das Rennen hier extrem offen und jeder der Außenseiter könnte gewinnen – daher lieber dieses Mal Finger weg von Beauty Generation, wenn die Quote zu weit sinkt! Ja, er kann das hier gewinnen, er SOLLTE das hier gewinnen wenn er auch nur ansatzweise in Form des letzten Jahres ist, aber genau das war in den letzten vier Rennen das Problem! Im letzten Rennen hat er angedeutet, dass er wieder in Form kommt, aber man muss selber wissen, ob das ausreicht, um ihn hier zu wetten.
Beauty Generation: Der Road To Rock Sohn im Besitzt von Patrick Kwok Ho Chuen hat sich im letzten Jahr von einem soliden Handicapper zum gefürchteten Gruppe 1 Sieger entwickelt und hat eine beeindruckende Siegersserie im Jahr 2018 bis spät ins Jahr 2019 zusammengetragen, die dann aber urplötzlich abriss und von vier Platzierungen, die aber klar unter seinen Möglichkeiten lag. Er war DER Miler in Hong Kong im letzte Jahr und musste  sich vor keinem anderen Starter fürchten, bevor er scheinbar nach Blieben von unterschiedlichen Außenseitern geschlagen wurde. Da musste man sich nach den ganzen Siegen auf Gruppeneben doch die Augen reiben. Angefangen hatte seine Karriere schon im Jahr 2017, als er den Schritt auf die Gruppenebene wagte:
Nach einem dritten Platz beim Hong Kong Derby 2017 hinter Pakistan Star und Rapper Dragon folgte ein Sieg im Jinbao Street Handicap gegen Eeagle Way und Dinozzo, was für die Zeit eine mehr als solide Form war, auch wenn keiner der Konkurrenten in den letzten Jahren auf das höchste Niveau vorgestoßen ist.
Beauty Only lies sich damit allerdings nicht viel Zeit und lief nach der Sommerpause im The Celebration Cup auf Gruppe 3 Ebene zur Höchstform auf. Dabei war der Celebration Cup wie so oft trotz des Gruppe 3 Status deutlich härter besetzte als vergleichbar eingestufte Rennen, denn zu den Konkurrenten an jenem Tag gehörte sowohl Seasons Bloom als auch Time Warp und Beauty Only, alles Gruppe 1 Sieger. Trotzdem gewann Beauty Generation mit seinem leichten Gewicht gegen die Konkurrenz über die 1400m souverän und lies noch im selben Monat im Sha Tin Trophy einen Gruppe 2 Sieg folgen. Dieses Mal war er nicht mehr ganz so leicht unterwegs, die Konkurrenz dafür aber nicht mehr ganz so hart, was in Kombination für den Sieg ausreichte, auch wenn die Distanz dieses Mal 1600m betrug. Die Meile sollte aber in der Zukunft sich noch als die ideale Distanz herausstellen, von der Beauty Generation nur noch selten abweichen sollte.
Das die Meile war damals auf dem Papier noch nicht die ideale Distanz für ihn, was man am traditionell staken The Bochk Jockey Club Mile sah, wo er erneut auf Gruppe 2 Niveau auflief, wo er Seasons Bloom und Helene Paragon nicht hinter sich halten konnte. Der Rückstand auf die beiden Sieger betrug am Ende allerdings nur knapp eine Länge und da Beauty Generation nicht den besten Lauf genoss, ging er im The Hong Kong Mile nur als moderater Außenseiter an den Start und wurde noch unter den ersten vier vor dem Start gehandelt. Dieses Mal lief es aber wie am Schnürchen und Beauty Generation zog durch die Mitte schön an die Front und konnte sich so die Führung sichern, die er bis zum Ende auch nicht mehr abgab. Beim Einbiegen in die Kurve gab Beauty Generation noch einmal richtig Gas und zog einige Längen davon, und auch wenn dieser Vorsprung zum Ziel noch ein wenig zusammenschmolz, war es genug um Western Express, Helene Paragon und Seasons Bloom auf Abstand zu halten.
Im The Stewards‘ Cup einen Monat später im Januar 2018 musste Beauty Generation von einem sehr weiten Draw aus starten, was ihm die Position am Innengeländer verwehrte und  dauerte eine ganze Weile bis sich das Feld gesetzt hatte und er versuchen konnte sich die Führung zu sichern, allerdings hatten gleich mehrere Pferde Interesse an dieser Position und alle Front Runner rieben sich gegenseitig auf an diesem Tag, was das Rennen für Fifty Fifty und Seasons Bloom eröffnete.
Im Gruppe 1 The Queen’s Jubilee Cup lief es dann im Februar schon ein wenig besser und Beat The Clock musste sich mit einem Nacken hinter Beauty Generation einsortieren, gefolgt von Fity Fity, der wiederauf seine Chance gelauert hatte. Über 200m weiter, über die Distanz von 1600m startete Beauty Generation dann im The Chairman’s Trophy, wo er allerdings gegen die Konkurrenz rund um Time Warp und Pakistan Star nicht in Gang kam und im dichten Feld stecken blieb. Es war aber der Außenseiter Beauty Only, der sicha m Ende überraschend durchsetzen konnte und mit einer halben Länge vor einem anderen Außenseiter, Western Express, ins Ziel einlief. Noch im selben Monat zeigte Beauty Generation aber im The Champions Mile, dass ihm die Meile eben doch liegt und er sich auch gegen die Konkurrenten vom letzten Rennen nicht verstecken muss. Der kleine Aussetzter nach einer Pause von mehr als zwei Monaten hatte ihn wohl ein wenig eingelullt, die Pause bis zum Oktober war aber überraschender Weise kein Problem und er konnte dem Gruppe 3 The Celebration Cup mit über 2 Längen gewinnen und das, obwohl er mit über 60,2KG ziemlich schwer unterwegs war.
In der Gruppe 2 Sha Tin Trophy war es gegen Singapore Sling schon wesentlich enger, die Konkurrent mit Pakistan Star und Singapore Sling. Singapore Sling schoss am Ende noch heran und konnte die Distanz auf den Front Runner Beauty Generation noch deutlich verringern – aber es reichte am Ende einfach nicht.
Er hatte in der Mitte der Bahn freie Fahrt und konnte sich dort mit einem eeindruckenden Schlusssprint an die Spitze setzen, was sein bester Lauf innerhalb eines Jahres war. Es folgte im April ein Lauf im The Champions Mile, in dem er wieder zeigen konnte, dass die neue Form keine Ausnahme bleiben sollte
Beauty Generation erhöhte erneut das Tempo auf der Zielgeraden und gewann am Ende ungefährdet mit einer Länge Vorsprung. Die neue Taktik erwies sich als sehr erfolgreich und Beauty Generation dürfte sich dem neu gewonnen Ruhm erfreuen, als er in die Sommerpause ging.
Die Sommerpause beendete er erst gut sechs Monate später im Gruppe 3 The Celebration Cup wo er unter schwerem Gewicht gegen einige gute Gegner wie Fitfy Fifty ran musste. Dass Rennen war trotzdem eine leichte Übung für ihn und so langsam sammelten sich die Siege an, Beauty Generation war aber noch lange nicht am Ende.
Er hob das Niveau danach ein wenig weiter an und startete in der  Sha Tin Trophy gegen Pakistan Star und Singapire Sling und auch der stark unterschätzte Eagle Way war mit von der Partie. Wieder lief Beauty Generation an der Front und konnte sich dort eine lockere Führung zu sichern., der er dann auf der Zielgeraden aufbaute. Das Rennen hätte mit höherem Abstand gewonnen werden können, aber Beauty Generation lies Singapore Sling als einzigen Verfolger noch ein wenig herankommen, war aber nie in Gefahr das Rennen zu verlieren
Der selbe Konkurrent war im The Bochk Jockey Club Mile erneut der Hauptkonkurrent, und so war das Rennen bloße Formsache für Beauty Generation, der mit drei Längen Vorsprung gewann. Die Hong Kong Mile 2018 hatte leider relativ wenig internationale Konkurrenz angezogen und die lokalen Helden waren unter sich, wobei  Beauty Generation schon so ziemlich gegen alles gewonnen hatte, was im Dezember gegen ihn auflief. So war es auch kein Wunder, dass das Gruppe 1 Rennen zu einem reinen Schaulaufen von Beauty Generation wurde, der an der 150m Marke weit vor dem Rest der Verfolger lief und das Rennen zu diesem Zeitpunkt schon komplett klar gemacht hatte.
Im Februar gewann er den The Queen’s Silver Jubilee Cup mit einem starken Sprint die letzten 300m entlang, allerdings war Beauty Generation schon in der letzten Kurve an die Front gegangen und konnte sich locker vor den Verfolgern absetzten. Die 1400m schienen Beauty Generation mit dem starken Zug zum Ziel teilweise sogar besser zu liegen als die Meile zu dieser Zeit, aber im The Champions Mile im April deklassierte Beauty Generation die Konkurrenz fast nach Belieben.
Wieder setzte er sich an die Front des Rennens und führte das Feld in die letzte Kurve, um dann unter einem fast bewegungslosen Zac Purton immer mehr an Abstand zu gewinnen – dies war ein extrem dominanter Sieg mit dem sich Beauty Generation in die längere Saisonpause bis zum Oktober verabschiedete. Dort machte er sein Debüt eigentlich im unbedeutenden The Celebration Cup auf Gruppe 3 Ebene, in dem letztes Jahr der lange Siegeslauf nach dem Sieg im Champion Mile so richtig fahrt aufnahm. Der Sieg in der Austragung 2019 war da schon ein wenig anstrengender und im The Oriental Sha Tin im selben Monat kam dann der große Schock – Beauty Generation verlor das erste Rennen seit 18 Monaten und beendete damit seine beeindruckende Siegesserie von 9 Rennen in Folge.
Damit gab es nicht einmal ein wirkliches Geheimnis um die Niederlage in diesem Rennen – Beauty Generation konnte die Führung am Anfang des Rennens nicht übernehmen und musste sich eingeboxt hinter den Front Runnern einfinden, eine Position die er einfach nicht mag und wo sein Trainer Gary Moore nach dem Rennen verlauten lies: Wenn er in dieser Position laufen muss, zeigt er einfach nicht die selbe Beschleunigung und fühlt sich einfach nicht wohl. Das Problem wiederholte sich aber im The Jockey Club Mile noch einmal und Beauty Generation kam nur als Dritter ins Ziel. So ganz abgeschrieben hatte ich ihn noch nicht, allerdings lief er auch im  Gruppe 1 Hong Kong Mile im Dezember wieder nicht zur vollen Form auf und kam am Ende nur auf einen moderaten dritten Platz, nachdem er 100m vor dem Ziel zu ermüden begann und das Tempo nicht aufrecht erhalten konnte.  Admire Mars und Waikuku konnten sich beide einige Längen absetzten und Beauty Generation damit ein weiteres Mal klar schlagen
Es folgte eine kleine Pause bis zum Januar 2020, wo er im The Stewards Cup erneut gegen Waikuku antrat, und dieses Mal lieferte er sich ein packendes Duell mit dem Konkurrenten! Beauty Generation hatte sich wieder an der Front des Rennens gehalten und hatte sich mit einem guten Lauf an der Front absetzten können, aber Waikuku, mittlerweile auch als Favorit gehandelt, konnte Beauty Generation noch einsammeln und knapp schlagen, der Rest des Feldes hatte aber mächtigen Rückstand auf ihn.

Beat The ClockDer Hinchinbrook Sohn hat bei seinem Schritt auf die Gruppenebene am Anfang 2018 alles richtig gemacht und das Pferd aus dem Syndikat von Merrick Chung Wai Lik hat in seinen Pferderennen sowohl 2017 als auch 2018 einen sehr guten Eindruck hinterlassen und Ende 2019 hat er sich in der Form seines Lebens gezeigt.

Im Hong Kong Challenge Cup im Juni 2017 schlug er als Favorit Limitless auf den zweiten Platz und musste sich danach im The Sha Tin Mile Trophy nur Time Warp und Booming Delight geschlagen geben, dieses Mal allerdings relativ deutlich. Dafür kam er im Boc Card Handicap  mit aller Macht zurück und schaffte den Sprung auf die Gruppenebene mit einem epischen Duell gegen Fifty Fifty im The Chinese Challenge Cup, einem Gruppe 3 Rennen an Neujahr 2018. Dabei kamen beide fast nebeneinander auf die Zielgerade und gaben gleichzeitig alles, um ihre Position zu verbessern. Eine zeitlang liefen sie direkt gleichauf nebeneinander her, während ihre Jockeys alles gaben, am Ende hatte Fifty Fifty aber mehr übrig und gewann das Duell mit einer halben Länge

Im The Centenary Sprint Cup übernahm erneut Peniaphobia den Pacesetter, während Beat The Clock sich am hinteren Bereich des Feldes einsortierte. Dadurch sparte er am Innengeländer einiges an Strecke, musste sich aber auch durch das gesamte Feld kämpfen um an die Führung zu kommen. Es tat sich aber eine Lücke neben Mr Stunning auf und Beat The Clock schoss hindurch, Mr Stunning und der in der Mitte des Tracks laufende D B Pin legten aber auch noch einmal zu und Beat The Clock konnte die entscheidende halbe Länge nicht mehr gutmachen.

Die Art wie er zwischen den Pferden nach vorne schoss gibt aber mehr als nur ein bisschen Hoffnung auf den Sieg hier, so einen Schlusssprint sieht man eher selten, schon gar nicht von so einem jungen Starter. Der nachfolgende Versuch im The Queen’s Jubilee Cup gegen Beauty Generation und Fifty Fifty war daher nur logisch und wieder konnte Beat The Clock sich auf den letzten Metern mit einer guten Beschleunigung durch die restlichen Verfolger nah an den Sieger Beauty Generation herankämpfen, wieder langte es aber nicht um sich einen Sieg auf Gruppenebene zu sichern.

Dieser Sieg kam dann zwei Monate später im Gruppe 2 The Sprint Cup, wo er erneut auf Mr Stunning traf, der als der Favorit des Rennens gehandelt wurde, wenn auch nur knapp vor Beat The Clock. Die beiden fochten dann auch das Finish des Rennens unter sich aus. Mr Stunning saß näher am Tempo und konnte sich auf der Zielgeraden noch etwas Zeit lassen, bevor er voll in den Schlusssprint ging, während Beat The Clock aus dem hinteren Bereich des Feldes schon voll am Arbeiten war. Am Ende hatte Beat The Clock etwas mehr Momentum aufgenommen und konnte sich 50m vor dem Ziel einen Kopf vor Mr Stunning schieben, den er bis zum Ende des Rennens auch halten konnte.

Beat The Clock startete noch im selben Monat im Gruppe 1 The Chairman’s Sprint Prize, allerdings war der Untergrund etwas weicher und Beat The Clock musste zu allem Überdruss auch noch weit außen in die letzte Kurve und musste unnötig viel Boden auf der Zielgeraden gut machen, was in einem weiteren sehr guten Platz auf Gruppe 1 Ebene endete. Auf den Platz im Gruppe 1 Rennen konnte er wieder einmal stolz sein und er konnte sich mit einer phantastischen Leistung in seiner ersten Saison in Gruppenrennen in die Sommerpause verabschieden.

Beat The Clock kehrte dann im November im The Bochk Jockey Club Sprint zurück, wo er zeigen konnte, das er nichts von seiner guten Form aus der ersten Jahreshälfte verloren hatte, denn er konnte einen weiteren guten dritten Platz in dem Rennen belegen, welches mit Hot King Prawn und Mr Stunning alles andere als leicht besetzt war. Dann ging es in den Gruppe 1 Hong Kong Sprint , wieder gegen Mr Stunning, D B Pin und Hot King Prawn. Letztgenannter enttäuschte bei dem Rennen als Favorit auf ganzer Linie, dafür lieferten sich Mr Stunning, D B Pin und Beat The Clock ein spannendes Duelle um den Sieg. Mr Stunning hatte auf der Zielgeraden von seiner Position nahe am Tempo die besten Chancen und konnte den Vorsprung den er sich von seiner Position sichern konnte bis zum Ziel sicher verwalten.

Im The Queen’s Silver Jubilee Cup auf Gruppe 1 Niveau im Februar saß Beat The Clock hinter dem haushohen Favoriten Beauty Generation und als dieser das Tempo anzog um sich vom Feld abzusetzen, zog Beat The Clock mit ihm mit und hing lange Zeit ihm dran.

Der Lauf war hervorragend und auch wenn der Favorit am Ende siegte, hatte Beat The Clock mit diesem Rennen wieder einmal bewiesen, dass er in Hong Kong ganz vorne mitspielt und der Start im The Chairman’s Sprint Prize sollte das wieder einmal beweisen.

Dort konnte er sich gegen Rattan durchsetzen, musste aber dafür ganze 2f lang angetrieben und motiviert werden, um am Ende den Sieg mit einer halben Länge Vorsprung feiern zu können. Das war nicht viel, aber ausreichen und aus seiner Sommerpause kam er im November mit einer weiteren Platzierung im The Jockey Club Sprint zurück, steigerte seine Form dann aber im Gruppe 1 Hong Kong Sprint deutlich und konnte das Rennen im großen Schlusssprint für sich entscheiden. Beat The Clock saß 150m vor dem Ziel noch ein gutes Stück hinter Athero, der das Feld anführte und sich 100m vor dem Ziel sogar einige Längen Vorsprung hatte sichern können. Das Feld kam aber noch an ihn heran und es waren fast 5 Pferde in einer Reihe, als Beat The Clock knapp vor Hot King Prawn, Athero und Mr Stunning ins Ziel einlief. Super Leistung und super spannendes Rennen – dass der Sieg aber nicht nur mit Glück zu tun hatte, zeigte er im Gruppe 1 The Centenary Sprint Cup im Januar, als er erneut mit einem starken Schlusssprint knapp das Rennen für sich entscheiden konnte. 150m vor dem Ziel gab er zusammen mit Hot King Prawn und Thanks Forever Gas und konnte Thanks Forever unter einem harten Ritt von Joao Moreira die ganze Zeit hinter sich halten. Das war wieder eine starke Leistung undich traue ihm denSieg hier durchaus zu, auch wenn 1400m nicht unbedingt ideal sind – 1200m wären mir lieber für ihn

Hot King Prawn: Der Denman Sohn von Trainer  J. Size hat sich in seiner Karriere gerade im Jahr 2018 eine beeindruckende Serie von Siegen zusammensammeln können und vier Rennen, drei von auf Grupppenrennen, hintereinander gewinnen können.
Seine Karriere begann aber im Mai 2017 auf dem Kurs in Sha Tin im Chairmen’s Day Plate, einem Conditional Rennen, welches er mit Leichtigkeit gewinnen konnte, indem er die Führung übernahm und das Feld schnell auseinanderzog, um mit minimalem Druck mit mehreren Längen Vorsprung gewinnen zu können. Auch bei seinem zweiten Rennen, dem Beijing Clubhouse Plate, zeigte Hot King Prawn keine Schwäche und konnte sich dieses Mal mit mehr als fünf Längen absetzten – eine sehr beeindruckende Leistung, die er auch im Paris Handicap fünf Monate später noch einmal wiederholen konnte. Das hoch dotierte Handicap war kein Problem für ihn und wie es sich für einen klaren Favoriten ziemt, hat Hot King Prawn das Rennen am Ende locker mit über zwei Längen Vorsprung gewinnen können. Wieder musste er sich kaum anstrengen, um am Ende als Sieger hervorzugehen und sein Jockey Zac Purton musste nicht einmal zur Peitsche greifen um ihn locker nach Hause zu bringen.
Mit dem selben Vorsprung un der selben Marge an Vorsprung gewann er im Dezember auch das Middle Handicap über 1000m und streckte damit seine Siegesserie auf fünf Rennen aus fünf Starts – eine beeindruckende Bilanz für das erste Jahr! Die Siegesserie riss allerdings mit dem Wechsel in das neue Jahr und einer Pause bis April jäh ab.
Das Lady Millenary Handicap war allerdings auch härter besetzt als die Rennen bisher und trotz seiner bisherigen Erfolge trat Hot King Prawn nicht als so klarer Favorit an wie in den Rennen zuvor – er war zwar mit 2.3 immer noch Favorit des Rennens, allerdings gab es einige Starter mit einer Quote von unter 10 und damit ernsthafte Konkurrenz in dem großen Rennen. Dabei hatte Hot King Prawn in dem Rennen eigentlich taktisch alles richtig gemacht, er hatte wieder die Führung übernommen und das Feld versucht auseinanderzuziehen, aber Wishfull Thinger hatte den wesentlich stärkeren Schlusssprint und konnte sich trotz mehrfach verbautem Weg am Ende locker absetzten
Für Hot King Prawn wendete sich nach dem ersten verlorenen Rennens seiner Karriere ging es dann aber wieder wie gewohnt weiter und er konnte sich bereits in seinem nächsenRennen, dem Wong Nai Chung Gap Handicap wieder überzeigend durchsetzen. Einziger Wermutstropfen war, dass das Rennen auch deutlich leichter war als das letzte – der Sieg von Hot King Prawn war klar erwartet worden.
Danach ging es allerdings das erste Mal in einem Gruppenrennen in Form des The National Day Cup, der auf Gruppe 3 Ebene bestritten wird. Das Rennen fand im Oktober 2018 statt, also gut vier Monate nach seinem letzten Rennen. Wieder war Hot King Prawn Favorit des Rennens, hatte aber mit Ivictory einen harten Konkurrenten, der ihm das Rennen auch ziemlich schwer machte. Beide blieben zunächst hinter den Pacesettern und beide gingen auch ungefähr gleichzeitig in den Schlusssprint über, den Hot King Prawn nur mit sehr viel Druck und harter Arbeit seinem Jockeys Karis Teetan gewinnen konnte.
Das war ein verdienter Sieg, aber nicht der überzeugendste und es war kein Wunder, dass Hot King Prawn den Gruppe 2 Premier Bowl nicht als
Favorit anging, sondern diese Rolle dieses Mal Ivictory überlassen musste, der über die erweiterte Distanz von 1200m zuletzt mehrfach hatte überzeugen können. Das war allerdings dieses Mal nicht der Fall und Hit King Prawn feierte in seinem ersten Gruppe 2 Rennen einen überzeugenden Start-Ziel Sieg.
Hot King Prawn besuchte danach den Gruppe 2 The Bochk Jockey Club Sprint und musste sich hier gegen einige hoch gehandelte Konkurrenten wie Mr Stunning oder Beat The Clock messen, gewann aber an Ende wieder von der Front aus gegen den spät angreifenden Mister Stunning als einzige Begleitung auf den letzten Metern.
Dann sollte der große Wurf im Hong Kong Sprint auf Gruppe 1 Ebene im Dezember gelingen aber obwohl Hot King Prawn sich wieder die Führung sichern konnte, schaffte er es nicht die Position bis zum Ziel zu behalten und musste relativ früh die Segel streichen und Mr Stunning den Sieg überlassen. Das war relativ ernüchtern und kann kaum mit dem 2.4 KG schlechteren Gewichtsverhältnis alleine begründet werden.
Hot King Prawn machte jedenfalls danach eine ausgedehnte Pause, die er mit einem Start fast ein Jahr später im The Jockey Club Sprint beendete, welches allerdings locker von Aethero gewonnen wurde. Nun war Hot King Prawn auch schon im letzten Jahr nach einer Pause nicht unbedingt in Bestform wieder gekehrt und auch dieses Mal reichte es nicht für einen Sieg -aber immerhin für einen sehr guten zweiten Platz, dem man ihn nach der Pause nicht unbedingt zugetraut hätte. Er löste sich aus dem Feld und verfolgte den davoneilenden Athero, der das Feld aber locker im Griff hatte und in keiner Gefahr war, von dem Rest des Feldes noch eingeholt zu werden.
Im nachfolgenden Hong Kong Sprint unterlag Hot King Prawn dann nur knapp Beat The Clock, der in dem Massensprint zum Ziel die Oberhand behielt und sich in einem sehr spannenden Finish durchsetzen konnte – wenn auch nur knapp und Hot King Prawn zeigte eine hervorragende Form in seinem zweiten Rennen der Saison. Allerdings hatte im Januar dann erneut Beat The Clock die Oberhand im Gruppe 1 The Centenary Sprint Cup, und dieses Mal betrug der Rückstand doch knapp über eine Länge und Hot King Prawn lief dieses Mal auf den letzten Metern nicht mehr um den Sieg mit, hielt aber den dritten Platz fest.

Rattan: Der Savabeel Sohn von R. Gibson ist in Hong Kong kein Unbekannter und konnte dort schon einige Erfolge feiern, auch wenn ihm der Erfolg auf der höchsten Ebene bisher immer verwehrt blieb. Im Jahr 2017 gewann er im erbst einige sehr gut dotierte Handicaps, wie das Garden Road Handicap, das Tak Wah Handicap sowie das Panasonic Front Loading Machine – alle kurz hintereinander! Er wurde dann zweiter im noch höher dotierten Maurice Handicap nur einige Wochen später und direkt nach dem Jahreswechsel schaffte er erneut einen zweiten Platz im Bullish Luck Handicap.

Dann sollte der Schritt auf die Gruppenebene folgen und gelingen. aber im Februar im The Hong Kong Classic Cup auf Gruppe 1 Ebene und danach im März im The Hong Kong Derby gelang Rattan immer nur ein relativ abgeschlagener hinterer Platz und es brauchte eine kleine Pause und den Schritt zurück in die Handicaps, um einen Sieg folgen zu lassen. Im Vengeance Of Rain Handicap im Mai gewann er erneut locker, dabei strich er erneut einen Großteil des  1.860.000 HKD hohem Preisgeldes ein.

Später belegte er imAlbert Handicap und dem The Kwangtung Handicap Cup erneut Platzierungen, schaffte dann aber den Schritt auf höhere Ebene im The Chevalier Cup oder dem The Chinese Club Challenge Cup danach nicht. Im Februar 2019 startete er dann im Gruppe 1 The Queen’s Silver Jubilee Cup und belegte mit einem vierten Platz einen durchaus sehr respektablen Platz hinter Beat The Clock und dem klaren Sieger Beauty Genereation. Beauty Generation traf im selben Jahr noch sein Formtief, Rattan hielt seine Form aber mit einem zweiten Platz im The Chairman’s Sprint Prize sehr gut, auch wenn dies  zunächst der letzte Erfolg für Rattan sein sollte, der nach der Pause über den Sommer sowohl im The National Day Cup, dem The Premier Bowl als auch dem Hong Kong Sprint keine Chance hatte. Im Januar trat Rattan dann im The Stewards Cup an und erreichte dort einen vierten Platz, ohne den Führenden aber gefährlich werden zu können.

 


08.12.2019 – Sha Tin – Hong Kong Mile – Pick: Beauty Generation

Pferderennen International

08:30 Hong Kong Mile – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.600 m  |  Preisgeld: 25.000.000 HKDFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut
Beauty Generation: Der Road To Rock Sohn im Besitzt von Patrick Kwok Ho Chuen hat sich im letzten Jahr von einem soliden Handicapper zum gefürchteten Gruppe 1 Sieger entwickelt und scheint mit seiner Progression noch lange nicht am Ende zu sein, vor allem wenn man die Siegersserie im Jahr 2018 bis heute spät ins Jahr 2019 so betrachtet. Er ist im Moment DER Miler in Hong Kong und muss sich vor keinem anderen Starter fürchten. Angefangen hat das ganze aber schon im Jahr 2017, als er den Schritt auf die Gruppenebene wagte:
Nach einem dritten Platz beim Hong Kong Derby 2017 hinter Pakistan Star und Rapper Dragon folgte ein Sieg im Jinbao Street Handicap gegen Eeagle Way und Dinozzo, was für die Zeit eine mehr als solide Form war, auch wenn keiner der Konkurrenten in den letzten Jahren auf das höchste Niveau vorgestoßen ist.
Beauty Only lies sich damit allerdings nicht viel Zeit und lief nach der Sommerpause im The Celebration Cup auf Gruppe 3 Ebene zur Höchstform auf. Dabei war der Celebration Cup wie so oft trotz des Gruppe 3 Status deutlich härter besetzte als vergleichbar eingestufte Rennen, denn zu den Konkurrenten an jenem Tag gehörte sowohl Seasons Bloom als auch Time Warp und Beauty Only, alles Gruppe 1 Sieger. Trotzdem gewann Beauty Generation mit seinem leichten Gewicht gegen die Konkurrenz über die 1400m souverän und lies noch im selben Monat im Sha Tin Trophy einen Gruppe 2 Sieg folgen. Dieses Mal war er nicht mehr ganz so leicht unterwegs, die Konkurrenz dafür aber nicht mehr ganz so hart, was in Kombination für den Sieg ausreichte, auch wenn die Distanz dieses Mal 1600m betrug. Die Meile sollte aber in der Zukunft sich noch als die ideale Distanz herausstellen, von der Beauty Generation nur noch selten abweichen sollte.
Das die Meile war damals auf dem Papier noch nicht die ideale Distanz für ihn, was man am traditionell staken The Bochk Jockey Club Mile sah, wo er erneut auf Gruppe 2 Niveau auflief, wo er Seasons Bloom und Helene Paragon nicht hinter sich halten konnte. Der Rückstand auf die beiden Sieger betrug am Ende allerdings nur knapp eine Länge und da Beauty Generation nicht den besten Lauf genoss, ging er im The Hong Kong Mile nur als moderater Außenseiter an den Start und wurde noch unter den ersten vier vor dem Start gehandelt. Dieses Mal lief es aber wie am Schnürchen und Beauty Generation zog durch die Mitte schön an die Front und konnte sich so die Führung sichern, die er bis zum Ende auch nicht mehr abgab. Beim Einbiegen in die Kurve gab Beauty Generation noch einmal richtig Gas und zog einige Längen davon, und auch wenn dieser Vorsprung zum Ziel noch ein wenig zusammenschmolz, war es genug um Western Express, Helene Paragon und Seasons Bloom auf Abstand zu halten.
Im The Stewards‘ Cup einen Monat später im Januar 2018 musste Beauty Generation von einem sehr weiten Draw aus starten, was ihm die Position am Innengeländer verwehrte und  dauerte eine ganze Weile bis sich das Feld gesetzt hatte und er versuchen konnte sich die Führung zu sichern, allerdings hatten gleich mehrere Pferde Interesse an dieser Position und alle Front Runner rieben sich gegenseitig auf an diesem Tag, was das Rennen für Fifty Fifty und Seasons Bloom eröffnete.
Im Gruppe 1 The Queen’s Jubilee Cup lief es dann im Februar schon ein wenig besser und Beat The Clock musste sich mit einem Nacken hinter Beauty Generation einsortieren, gefolgt von Fity Fity, der wiederauf seine Chance gelauert hatte. Über 200m weiter, über die Distanz von 1600m startete Beauty Generation dann im The Chairman’s Trophy, wo er allerdings gegen die Konkurrenz rund um Time Warp und Pakistan Star nicht in Gang kam und im dichten Feld stecken blieb. Es war aber der Außenseiter Beauty Only, der sicha m Ende überraschend durchsetzen konnte und mit einer halben Länge vor einem anderen Außenseiter, Western Express, ins Ziel einlief. Noch im selben Monat zeigte Beauty Generation aber im The Champions Mile, dass ihm die Meile eben doch liegt und er sich auch gegen die Konkurrenten vom letzten Rennen nicht verstecken muss. Der kleine Aussetzter nach einer Pause von mehr als zwei Monaten hatte ihn wohl ein wenig eingelullt, die Pause bis zum Oktober war aber überraschender Weise kein Problem und er konnte dem Gruppe 3 The Celebration Cup mit über 2 Längen gewinnen und das, obwohl er mit über 60,2KG ziemlich schwer unterwegs war.
In der Gruppe 2 Sha Tin Trophy war es gegen Singapore Sling schon wesentlich enger, die Konkurrent mit Pakistan Star und Singapore Sling. Singapore Sling schoss am Ende noch heran und konnte die Distanz auf den Front Runner Beauty Generation noch deutlich verringern – aber es reichte am Ende einfach nicht.
Er hatte in der Mitte der Bahn freie Fahrt und konnte sich dort mit einem eeindruckenden Schlusssprint an die Spitze setzen, was sein bester Lauf innerhalb eines Jahres war. Es folgte im April ein Lauf im The Champions Mile, in dem er wieder zeigen konnte, dass die neue Form keine Ausnahme bleiben sollte
Beauty Generation erhöhte erneut das Tempo auf der Zielgeraden und gewann am Ende ungefährdet mit einer Länge Vorsprung. Die neue Taktik erwies sich als sehr erfolgreich und Beauty Generation dürfte sich dem neu gewonnen Ruhm erfreuen, als er in die Sommerpause ging.
Die Sommerpause beendete er erst gut sechs Monate später im Gruppe 3 The Celebration Cup wo er unter schwerem Gewicht gegen einige gute Gegner wie Fitfy Fifty ran musste. Dass Rennen war trotzdem eine leichte Übung für ihn und so langsam sammelten sich die Siege an, Beauty Generation war aber noch lange nicht am Ende.
Er hob das Niveau danach ein wenig weiter an und startete in der  Sha Tin Trophy gegen Pakistan Star und Singapire Sling und auch der stark unterschätzte Eagle Way war mit von der Partie. Wieder lief Beauty Generation an der Front und konnte sich dort eine lockere Führung zu sichern., der er dann auf der Zielgeraden aufbaute. Das Rennen hätte mit höherem Abstand gewonnen werden können, aber Beauty Generation lies Singapore Sling als einzigen Verfolger noch ein wenig herankommen, war aber nie in Gefahr das Rennen zu verlieren
Der selbe Konkurrent war im The Bochk Jockey Club Mile erneut der Hauptkonkurrent, und so war das Rennen bloße Formsache für Beauty Generation, der mit drei Längen Vorsprung gewann. Die Hong Kong Mile 2018 hatte leider relativ wenig internationale Konkurrenz angezogen und die lokalen Helden waren unter sich, wobei  Beauty Generation schon so ziemlich gegen alles gewonnen hatte, was im Dezember gegen ihn auflief. So war es auch kein Wunder, dass das Gruppe 1 Rennen zu einem reinen Schaulaufen von Beauty Generation wurde, der an der 150m Marke weit vor dem Rest der Verfolger lief und das Rennen zu diesem Zeitpunkt schon komplett klar gemacht hatte.
Im Februar gewann er den The Queen’s Silver Jubilee Cup mit einem starken Sprint die letzten 300m entlang, allerdings war Beauty Generation schon in der letzten Kurve an die Front gegangen und konnte sich locker vor den Verfolgern absetzten. Die 1400m schienen Beauty Generation mit dem starken Zug zum Ziel teilweise sogar besser zu liegen als die Meile zu dieser Zeit, aber im The Champions Mile im April deklassierte Beauty Generation die Konkurrenz fast nach Belieben.
Wieder setzte er sich an die Front des Rennens und führte das Feld in die letzte Kurve, um dann unter einem fast bewegungslosen Zac Purton immer mehr an Abstand zu gewinnen – dies war ein extrem dominanter Sieg mit dem sich Beauty Generation in die längere Saisonpause bis zum Oktober verabschiedete. Dort machte er sein Debüt eigentlich im unbedeutenden The Celebration Cup auf Gruppe 3 Ebene, in dem letztes Jahr der lange Siegeslauf nach dem Sieg im Champion Mile so richtig fahrt aufnahm. Der Sieg in der Austragung 2019 war da schon ein wenig anstrengender und im The Oriental Sha Tin im selben Monat kam dann der große Schock – Beauty Generation verlor das erste Rennen seit 18 Monaten und beendete damit seine beeindruckende Siegesserie von 9 Rennen in Folge.
Damit gab es nicht einmal ein wirkliches Geheimnis um die Niederlage in diesem Rennen – Beauty Generation konnte die Führung am Anfang des Rennens nicht übernehmen und musste sich eingeboxt hinter den Front Runnern einfinden, eine Position die er einfach nicht mag und wo sein Trainer Gary Moore nach dem Rennen verlauten lies: Wenn er in dieser Position laufen muss, zeigt er einfach nicht die selbe Beschleunigung und fühlt sich einfach nicht wohl. Das Problem wiederholte sich aber im The Jockey Club Mile noch einmal und Beauty Generation kam nur als Dritter ins Ziel. Aber ich bin noch lange nicht durch mit dem besten Miler des letzten Jahres..
Nun, dann hoffen wir einmal, dass das selbe heute nicht noch einmal passiert.
Waikiku: Der Harbour Watch Sohn von Trainer  J. Size begann seine Karriere im Jarhr 2017 eigentlich in Irland und absoluerte dort zwei Rennen, das letzte im Juli 2018 für Trainer John M. Oxx, der den Walalch dann in Richtung Fernost velraufte. Der Einstand fünf Monate später im Luk Wu Handicap endete noch mit einer denkbar knappen Niederlage für Waikuku, der aber schon danach am 01.01.2019 das Sunset Peak Handciap souverän für sich hatte entscheiden können und mit Siegen im Po Yan, dem Citi Wealth Management Services und dem Lion City Handicap nachlegte – alles hoch dotierte und starke Handicaps, die Waikiku trotz steigendem Gewicht teils sehr souverän für sich entscheiden konnte. Demach war es auch kein Wunder dass er im Hong Kong Derby 2019 als Favorit auflief, allerdings war unter den gleichen Gewichten überraschend vom Ausßenseiter Furore geschlagen worden und im The QE II Cup sah er gegen den Überraschungssieger Win Bright und Exultant leider keine Sonne. Trotzdem -die erste Saison in Hong Kong konnte sich sehen lassen und man konnte der zweiten Phase nach der Saisonpause bis Oktober mit Spannung entgegen sehen.
Dort kam er zunächst im Gruppe 3 The Celebration Cup zurück, wo er gegen den haushohen Favoriten Beauty Generation ran musste, der als Front Runner mit exzellentem Tempowechsel dem Feld davoneilte und obwohl Waikiku noch mächtig Boden gut machte, kam er nicht mehr an Beauty Generation heran. Den selben Fehler machte er aber noch im selben Monat im Gruppe 2 he Oriental Sha Tin über die Meile nicht noch einmal und zwang Beauty Generation hinter die Front Runner, was dem haushohen Favoriten tatsächlich den Tag verdarb – und Waikiku vor ihm durchs Ziel laufen lies – das erneute Duelle der beiden war spannend und mit 4KG Gewichtsvorteil weniger als im Gegensatz zum letzten Duell  war es eine große Frage, ob Waikiku sich erneut gegen Beauty Generation durchsetzen können würde – tat er aber, und das locker mit einem souveränen Sprint auf der Innenseite
Wird das heute der dritte Streich in Folge?
Nicht unbeachtet lassen sollte man aber auch Indy Champ, der zuletzt in Japan das The Mile Championship gewinnen konnte – Starter aus Japan außerhalb von Japan sind aber meist eher mit Vorsicht zu genießen und ich bin nicht sicher, ob er als Favorit hier gewettet werden sollte

20.10.2019 – Sha Tin – The Oriental Sha Tin – Pick: Beauty Generation

Pferderennen International

09:55 The Oriental Sha Tin – Gruppe 2

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.600 m  |  Preisgeld: 4.250.000 HKDFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis fest
Beauty Generation: Der Road To Rock Sohn im Besitzt von Patrick Kwok Ho Chuen hat sich im letzten Jahr von einem soliden Handicapper zum gefürchteten Gruppe 1 Sieger entwickelt und scheint mit seiner Progression noch lange nicht am Ende zu sein, vor allem wenn man die Siegersserie im Jahr 2018 bis heute spät ins Jahr 2019 so betrachtet. Er ist im Moment DER Miler in Hong Kong und muss sich vor keinem anderen Starter fürchten. Angefangen hat das ganze aber schon im Jahr 2017, als er den Schritt auf die Gruppenebene wagte:
Nach einem dritten Platz beim Hong Kong Derby 2017 hinter Pakistan Star und Rapper Dragon folgte ein Sieg im Jinbao Street Handicap gegen Eeagle Way und Dinozzo, was für die Zeit eine mehr als solide Form war, auch wenn keiner der Konkurrenten in den letzten Jahren auf das höchste Niveau vorgestoßen ist.
Beauty Only lies sich damit allerdings nicht viel Zeit und lief nach der Sommerpause im The Celebration Cup auf Gruppe 3 Ebene zur Höchstform auf. Dabei war der Celebration Cup wie so oft trotz des Gruppe 3 Status deutlich härter besetzte als vergleichbar eingestufte Rennen, denn zu den Konkurrenten an jenem Tag gehörte sowohl Seasons Bloom als auch Time Warp und Beauty Only, alles Gruppe 1 Sieger. Trotzdem gewann Beauty Generation mit seinem leichten Gewicht gegen die Konkurrenz über die 1400m souverän und lies noch im selben Monat im Sha Tin Trophy einen Gruppe 2 Sieg folgen. Dieses Mal war er nicht mehr ganz so leicht unterwegs, die Konkurrenz dafür aber nicht mehr ganz so hart, was in Kombination für den Sieg ausreichte, auch wenn die Distanz dieses Mal 1600m betrug. Die Meile sollte aber in der Zukunft sich noch als die ideale Distanz herausstellen, von der Beauty Generation nur noch selten abweichen sollte.
Das die Meile war damals auf dem Papier noch nicht die ideale Distanz für ihn, was man am traditionell staken The Bochk Jockey Club Mile sah, wo er erneut auf Gruppe 2 Niveau auflief, wo er Seasons Bloom und Helene Paragon nicht hinter sich halten konnte. Der Rückstand auf die beiden Sieger betrug am Ende allerdings nur knapp eine Länge und da Beauty Generation nicht den besten Lauf genoss, ging er im The Hong Kong Mile nur als moderater Außenseiter an den Start und wurde noch unter den ersten vier vor dem Start gehandelt. Dieses Mal lief es aber wie am Schnürchen und Beauty Generation zog durch die Mitte schön an die Front und konnte sich so die Führung sichern, die er bis zum Ende auch nicht mehr abgab. Beim Einbiegen in die Kurve gab Beauty Generation noch einmal richtig Gas und zog einige Längen davon, und auch wenn dieser Vorsprung zum Ziel noch ein wenig zusammenschmolz, war es genug um Western Express, Helene Paragon und Seasons Bloom auf Abstand zu halten.
Im The Stewards‘ Cup einen Monat später im Januar 2018 musste Beauty Generation von einem sehr weiten Draw aus starten, was ihm die Position am Innengeländer verwehrte und  dauerte eine ganze Weile bis sich das Feld gesetzt hatte und er versuchen konnte sich die Führung zu sichern, allerdings hatten gleich mehrere Pferde Interesse an dieser Position und alle Front Runner rieben sich gegenseitig auf an diesem Tag, was das Rennen für Fifty Fifty und Seasons Bloom eröffnete.
Im Gruppe 1 The Queen’s Jubilee Cup lief es dann im Februar schon ein wenig besser und Beat The Clock musste sich mit einem Nacken hinter Beauty Generation einsortieren, gefolgt von Fity Fity, der wiederauf seine Chance gelauert hatte. Über 200m weiter, über die Distanz von 1600m startete Beauty Generation dann im The Chairman’s Trophy, wo er allerdings gegen die Konkurrenz rund um Time Warp und Pakistan Star nicht in Gang kam und im dichten Feld stecken blieb. Es war aber der Außenseiter Beauty Only, der sicha m Ende überraschend durchsetzen konnte und mit einer halben Länge vor einem anderen Außenseiter, Western Express, ins Ziel einlief. Noch im selben Monat zeigte Beauty Generation aber im The Champions Mile, dass ihm die Meile eben doch liegt und er sich auch gegen die Konkurrenten vom letzten Rennen nicht verstecken muss. Der kleine Aussetzter nach einer Pause von mehr als zwei Monaten hatte ihn wohl ein wenig eingelullt, die Pause bis zum Oktober war aber überraschender Weise kein Problem und er konnte dem Gruppe 3 The Celebration Cup mit über 2 Längen gewinnen und das, obwohl er mit über 60,2KG ziemlich schwer unterwegs war.
In der Gruppe 2 Sha Tin Trophy war es gegen Singapore Sling schon wesentlich enger, die Konkurrent mit Pakistan Star und Singapore Sling. Singapore Sling schoss am Ende noch heran und konnte die Distanz auf den Front Runner Beauty Generation noch deutlich verringern – aber es reichte am Ende einfach nicht.
Er hatte in der Mitte der Bahn freie Fahrt und konnte sich dort mit einem eeindruckenden Schlusssprint an die Spitze setzen, was sein bester Lauf innerhalb eines Jahres war. Es folgte im April ein Lauf im The Champions Mile, in dem er wieder zeigen konnte, dass die neue Form keine Ausnahme bleiben sollte
Beauty Generation erhöhte erneut das Tempo auf der Zielgeraden und gewann am Ende ungefährdet mit einer Länge Vorsprung. Die neue Taktik erwies sich als sehr erfolgreich und Beauty Generation dürfte sich dem neu gewonnen Ruhm erfreuen, als er in die Sommerpause ging.
Die Sommerpause beendete er erst gut sechs Monate später im Gruppe 3 The Celebration Cup wo er unter schwerem Gewicht gegen einige gute Gegner wie Fitfy Fifty ran musste. Dass Rennen war trotzdem eine leichte Übung für ihn und so langsam sammelten sich die Siege an, Beauty Generation war aber noch lange nicht am Ende.
Er hob das Niveau danach ein wenig weiter an und startete in der  Sha Tin Trophy gegen Pakistan Star und Singapire Sling und auch der stark unterschätzte Eagle Way war mit von der Partie. Wieder lief Beauty Generation an der Front und konnte sich dort eine lockere Führung zu sichern., der er dann auf der Zielgeraden aufbaute. Das Rennen hätte mit höherem Abstand gewonnen werden können, aber Beauty Generation lies Singapore Sling als einzigen Verfolger noch ein wenig herankommen, war aber nie in Gefahr das Rennen zu verlieren
Der selbe Konkurrent war im The Bochk Jockey Club Mile erneut der Hauptkonkurrent, und so war das Rennen bloße Formsache für Beauty Generation, der mit drei Längen Vorsprung gewann. Die Hong Kong Mile 2018 hatte leider relativ wenig internationale Konkurrenz angezogen und die lokalen Helden waren unter sich, wobei  Beauty Generation schon so ziemlich gegen alles gewonnen hatte, was im Dezember gegen ihn auflief. So war es auch kein Wunder, dass das Gruppe 1 Rennen zu einem reinen Schaulaufen von Beauty Generation wurde, der an der 150m Marke weit vor dem Rest der Verfolger lief und das Rennen zu diesem Zeitpunkt schon komplett klar gemacht hatte.
Im Februar gewann er den The Queen’s Silver Jubilee Cup mit einem starken Sprint die letzten 300m entlang, allerdings war Beauty Generation schon in der letzten Kurve an die Front gegangen und konnte sich locker vor den Verfolgern absetzten. Die 1400m schienen Beauty Generation mit dem starken Zug zum Ziel teilweise sogar besser zu liegen als die Meile zu dieser Zeit, aber im The Champions Mile im April deklassierte Beauty Generation die Konkurrenz fast nach Belieben.
Wieder setzte er sich an die Front des Rennens und führte das Feld in die letzte Kurve, um dann unter einem fast bewegungslosen Zac Purton immer mehr an Abstand zu gewinnen – dies war ein extrem dominanter Sieg mit dem sich Beauty Generation in die längere Saisonpause bis zum Oktober verabschiedete
Die Pause wird also heute beendet und auf dem Papier sollte Beauty Generation seine Siegesserie heute ohne Probleme fortsetzen.

Eagle Way: Der More Than Ready Sohn von Trainier Jamie More ist nun wirklichkein Neuling mehr in diesem Geschäft und kann sich mit reichlich Erfahrung auf dem Kurs in Hong Kong rühmen, nachdem seine Karriere ursprünglich einmal in Australien begonnen hatte. Dort dauerte es eine Weile bevor er so richtig in Gang kam und seinen erster Sieg in einem Maidenrennen verzeichnen konnte. Insgesamt fünf Versuche dauerte es im Jahr 2015 bis er seinen ersten Sieg erringen konnte, aber mit dem Schritt hoch auf die 1600m schlug dann gleich ein Trippel zu Buche, und das in 65$k Rennen, Nach einer kleinen Pause ging es dann langsam aber stetig im Niveau bergauf und er bestritt seine ersten Gruppenrennen, unter anderem im Gruppe 3 Antec Gunsynd Classic oder dem Mittys Rough Habit Plate, mit durchaus respektablen Ergebnissen. Im Grand Prix Stakes im Mai schaffte er dann einen hervorragenden zweiten Platz im Grand Prix Stakes hinter Makintosh. Das war ein Rennen,welches er auf dem Papier niemals hätte gewinnen dürfen und der zweite Platz war ein wirklicher Achtungserfolg, den er danach im Gruppe 1 Queensland Derby noch einmal toppen konnte. Dort, über die 2400m auf dem Kurs in Eagle Farm, war es Eagle Way der als Außenseiter wieder allen die Schow stehlen konnte und am Ende mit fast zwei Längen gewann.

Nach dem besten Rennen seiner Karriere gönnte er sich noch einmal sechs Monate Pause und wechselte nach Sha Tin in Hong Kong, den zweiten Abschnitt seiner Karriere angehend und mit noch größeren Zielen vor Augen. So startete er unter anderem im The Hong Kong Classic Mile über die Distand von 1600m, dann im The Hong Kong Classic Cup  über 1800m. Mehr Distanz liegt ihm immer und so schaffte er dort einen gut bezahlten vierten Platz, nur eine halbe Läge hinter dem Gruppe 1 Sieger Seasons Bloom.

Im Hong Kong Derby 2017 schaffte er gegen Rapper Dragon und Pakistan Star, die schon im letzten Rennen gegen ihn gewonnen hatten, keinen Stich und musste sich mit einem etwas undankbaren sechsten Platz zufrieden geben, und auch im traditionell gut besetzten The Sa Sa Ladies‘ Purse schaffte er danach keinen Stich zu landen. Danach begab er sich in das The Hong Kong Vase im Dezember 2017m euben Rebbeb pver 2400m , welches jedes Jahr hervorragende Pferde aus der ganzen Welt anzieht, so musste sich Eagle Way mit Higjland Reel, Talsimanic und Kiseki herumschlagen, was am Ende in einem achten Platz resultierte.

Nach nun drei Niederlagen in Folge konnte Eagle Way mit dem Glücke der Fleißigen im The January Cup auf Gruppe 3 Ebene einen erneuten Achtungserfolg feiern, wenn auch auf niedrigerem Niveau. Er bleib aktiv und startete nur einen Monat später im Februar und startete im Gruppe 3 The Centenary Vase , wo er allerdings nur auf einem dritten Platz beenden konnte. Vielleicht hätte ihm eine Pause gut getan, aber sein Trainer sollte ihm im Jahr 2018 konsequent mindestens einmal im Monat in ein Black Type Rennen schicken.

Es folgten logische Niederlagen im The Gold Cup, dem The Queen Mother Memorial Cup, dem Champions & Chater Cup oder auch dem  The Celebration Cup, aber auch Achtungserfolge mit einem zweiten Platz im The Happy Valley Vase oder dem The Audemars Piguet QE II Cup waren dabei. Im Mai bekam Eagle Way nach zwei Starts in einem Monat und der klaren Niederlage im Champions & Chater Cup endlich die verdiente Pause, die er im Oktober im The Celebration Cup beendete. Die Konkurrenz in jenem Rennen war erneut ziemlich hart, für ein Gruppe 3 Rennen mit sehr vielen Gruppe 1 besetzt, die kurzen Prozess mit ihm machten.  Davon wenig beeirt nahm er seinen Weg zur Sha Tin Trophy und dort konnte Eagle Way erneut überraschend mit einem dritten Platz gutes Preisgeld für seinen Trainer einsammeln konnte. Niemand hatte Eagle Way mit seiner dreistelligen (!) Quote auf dem Schirm, am Ende schaffte er es aber, den dritten Platz gegen Pakistan Star mit einer Länge Vorsprung zu verteidigen. Mit diesem Achtungserfolg ging es für ihn in das The Sa Sa Ladies‘ Purse Anfang November, welches er auch schon letztes Jahr bestritten hatte, dieses Mal schnitt er mit einem dritten Platz aber schein deutlich besser ab als im letzten Jahr. Wieder betrug der Rückstand gut zwei Längen auf den Sieger, nur dieses Mal war es Time Warp der ihm auf der Zielgeraden davonschnellte, der eigentliche Favorit Glorious Forever konnte dabei überraschend aber nur mit einem zweiten Platz vorlieb nehmen und auch Pakistan Star floppte in jenem Rennen.

Dementsprechend war der dritte Platz von Eagle Way war dementsprechend eine ziemlich gute Leistung einem chaotischen Rennen doch ziemlich gut, mit einem Sieg im Gruppe 2 The Bochk Jockey Club Cup Mitte November gegen Werther und Glorious Forver hätte wohl trotzdem niemand gerechnet.

Eagle Way fand den Weg zwischen den Pferden und sprintete an die Front, wo sich weder Werther noch Pakistan Star oder Exultant sich halten konnten, stattdessen setzte sich Eagle Way sogar noch mit einer Länge von ihm ab und gewann eines seiner größten Rennen.So ganz konnte er dann an den Erfolg im 2400m Gruppe 1 Hong Kong Vase im Dezember nicht anknüpfen, aber der vierte Platz hinterm dem klar dominierenden Paar Exultant und Lys Gracieux war trotzdem eine gute Leistung.

Eagle Way wird in der Regel über das Jahr in Form gehalten und gönnt sich nur wenige längere Pausen, und auch die Saison 2018 / 2019 war da nichts anderes, denn schon im Januar ging es für Eagle Way in den The January Cup, in dem er allerdings nichts von seiner Form zeigen konnte und auf dem letzten Platzs ins Ziel einlaufen musste. Bis zum nächsten Rennen gönnte sich Eagle Way dann immerhin einen Monat Pause, aber das Ziel war ja auch der The Hong Kong Gold Cup auf Gruppe 1 Ebene und damit kein Kinderspiel, sondern ein hartes Rennen welches von einigen der besten 2000m Spezialisten aus Hong Kong besucht wird – wie etwa Exultant, der das Rennen auch ein weiteres Mal gewinnen konnte. Eagle Way scheiterte ein weiteres Mal und musste sich deutlich distanziert auf einem sechsten Platz einfinden, was nun eine zweimonatige Pause bis zum The QE II Cup nach sich zog – in dem Exultant auf seinem zweiten Platz hinter Win Bright erneut deutlichen Abstand auf Eagle Way gewinnen konnte – und das selbe Spiel wiederholte sich zu allem Überfluss exakt einem Monat später im Gruppe 1 The Champions & Chater Cup über 2400m, als Exultant sich in einem spannenden Schlusssprint gegen den aufschließenden Rise Hill durchsetzen konnte.

Glorious Forever: Der Archipenko Sohn von Trainer F. Lor kommt ursprünglich aus England und hat da seine Karriere im Jahr 2016 gestartet. So richtig Ehre konnte Glorious Forever seinem Namen in den ersten Jahren nicht machen, lief er doch vor allem in kleineren Handicaps auf der Insel und konnte sich für keines der Black Type Rennen empfehlen. Am Ende gewann er das Sandown Racecourse Handicap im September 2017 und wechselte dann für einen entsprechend günstigen Preis nach Hong Kong, wo er im April 2018 sein Debüt feiern konnte.

Der Wechsel nach Fernost trug zwar im ersten Rennen noch keine Früchte und er musste sich im Indian Challenge Cup, einem mit 1.310.000$ dotierten Handicap, als Außenseiter klar geschlagen geben. Aber schon einen Monat später konnte er im Blazing Speed Handicap, welches ähnlich hoch dotiert war, fast ein Dead Heat mit dem Sieger Consort erzwingen, wobei das Duo locker fünf Längen Vorsprung vor seinen Verfolgern hatte.

Glorious Forever bliebt zunächst in den Handicaps und lief im Pok Fu Lam Reservoir Road Handicap im Juni auf, wo er als klarer Favorit das Feld auch mit gut vier Längen deklassieren konnte, und das obwohl er mit seinen 58KG recht schwer unterwegs gewesen war. Auch beim Hoi Ha einen Monat später über 200m gehörte er zu den schweren Pferden im Lineup, konnte aber als Favorit erneut überzeugen und gewann ungefährdet vor Insayshable, was das letzte Rennen vor der kleinen Sommerpause werden sollte.

Aus dieser kehrte Glorious Forever dann im Oktober im Iwc Exellent zurück, wo er erneut locker gewinnen konnte. Da das Rennen auch mit fast 2.000.000 Hong Kong Dollar dotiert gewesen war, hatte Glorious Forever in nur einem Jahr seinen Einkaufspreis aus England mehr als wett gemacht und hatte sich bereits vor dem Schritt auf die Black Type Rennen als lohnende Investition entpuppt.

Im November 2018 war es dann auch für ihn soweit und er konnte sich im Sa Sa Ladie’s Purse das erste Mal auf Gruppenebene versuchen. Das Rennen war auf dem Papier wie für ihn gemacht, war er doch mit nur 51,2Kg leicht unterwegs und konnte sich gegen Gegner messen, die entweder derzeit nicht in Bestform waren, oder sich in Gruppenrenne wie diesem versucht, aber überwiegend gescheitert waren. Allerdings konnte Time Warp als Front Runner ihm zeigen, warum man ihn nicht alleine mit der Führung vor sich an der langen Leine laufen lässt. So schaffte es Glorious Forever nicht, den gut 8KG schwereren Konkurrenten auf der Zielgerade noch einzuholen und musste sich mit einem knappen zweiten Platz zufrieden geben.

Auch danach, als er erneut als Favorit, wenn auch mit leicht höherer Quote, in das Gruppe 2 Bochk Jockey Club Stakes ging, gingen viele davon aus, dass nun endlich auch der Sieg auf Gruppenebene folgen würde. Allerdings lief es nun, unter gleich verteiltem Gewicht noch einmal deutlich schlechter für Glorious Forever. Er hielt sich an der Front und wollte Time Warp die Führung streitig machen, der aber nicht nachgab und das Feld unbedingt über die Distanz führen wollte. Beide gingen zu früh zu hart miteinander ins Gericht und mussten am Ende beide den Preis zahlen, als sie von den spät aufschließenden Eagle Way und Werther unter Druck gerieten.

Im nachfolgenden Gruppe 1 Hong Kong Cup übernahm Glorious Forever die Führung und konnte diese ein wenig überraschend auch schnell problemlos gegen andere Front Runner wie Time Warp behaupten, die offensichtlich kein Interesse an der Führung oder einem langezogenen Duell um jene hatten. Das wurde dem Rest des Feldes am Ende zum Verhängnis, denn Glorious Forever hat einen guten Kick und kann sich mit einem Tempowechsel schnell um einige Längen absetzen, was er dann auch getan hat. Time Warp, ebenfalls ein Front Runner, versuchte noch den Tempowechsel mitzugehen und das Rennen von einer ungewohnten Position aus zu gewinnen, aber Glorious Forever wehrte ihn mit Leichtigkeit ab und die einzige Gefahr in dem Rennen kam von Deidre, der spät in Gang kam und in der Mitte der Bahn einen unglaublichen Schlusssprint hinlegte.

Leider war das der Anfang vom Ende für Glorious Forever in dieser Saison, denn im Gruppe 3 The Centenary Vase schoss Exultant an ihm vorbei, wie auch im The Hong Kong Gold Cup im Februar oder dem Queen Elisabeth II Cup im April, in dem Win Bright Exultant den fünften Sieg im fünften Rennen klaute. Der holte sich seinen nächsten Sieg im Mai im 2400m Gruppe 1 The Champions & Chater Cup und deklassierte Glorious Forever ein weiteres mal, der es einfach nicht mehr schaffte, sich eine Führung zu sichern und diese bis zum Ziel zu behaupten.

Im Gruppe 2 The Oriental Sha Tin war klar dass der die Führung nicht würde halten können mit dominanten Front Runnern wie Beauty Generation im Feld, trotzdem war der Ausgang des Rennens extrem interessant, schließlich konnte auch Beauty Generation nicht das Tempo diktieren und musste die erste Niederlage in 18 Monaten hinnehmen.

Tipps Zum Pferd: Wenn ihm die Führung überlassen wird, ist er extrem gefährlich und auch mit gemäßigten Taktiken hinter dem Tempo kann er gewinnen – nur nicht hier mit diesem Setup.

Rise High: Der Myboycharlie Sohn von Trainer C. Fownes brauchte eine ganze Weile, um in den Gruppenrennen Fuß zu fassen und verdiente sich zunächst in der Saison 2017 und 2018 seine Sporen in den gut dotierten Handicaps in Hong Kong, Nach einem Doppelsieg im Tourmaline Handicap und der The Sha Tin Mile Trophy Mitte 2018 versuchte sich Rise High das erste Mal in einem Gruppenrennen in Form der Gruppe 2 Sha Tin Trophy, konnte dort aber trotz niedriger Quote nicht überzeugen und musste gegen Beauty Generation und Singapore Sling klar zurückstecken. Zurück in den Handicaps plattierte er zunächst im Herbst im Chevalier Cup und legte dann eine kleine Pause bis zum Februar ein – die er mit einem sechsten Platz im Shan Kwong Handicap beendete. Nach dem Wachmacher gewann er im März 2019 das Lavender Handicap und machte sich im April erneut an die Gruppenrennen. Der Versuch im 1600m Gruppe 1 The Champions Mile verlief wie zu erwarten ernüchtern, aber schon im Gruppe 1 2400m The Champions & Chater Cup  im Mai überraschte er die Kritiker mit einem starken Lauf hinter dem haushohen Favoirten Exultant udn holte einen zweiten Platz – die klar beste Leistung bis dato, und der erste Gruppensieg war im Gruppe 3 The Premier Plate im Juni nur Formsache, und das obwohl einige bekannte Namen wie Dinozzo, Time Warp oder Seasons Bloom mit aufliefen.

150m vor dem Ziel schnappte sich Rise High die Führung und hielt sich auch gegen die spät anstürmenden Seasons Bloom oder Citron Spirtit, und damit hatte sich Rise High seinen ersten Gruppensieg mehr als verdient.

Singapore Sling: Der Philanthropist Sohn ist noch gar nicht so lange im Rennzirkus mit dabei, hat sich aber zunächst schon in seiner Heimat in Südarfika einen Namen machen können und setzte nach seinem Sieg im Investec Dingaans und dem Cape Guineas sowie dem  Cts Mile seine Karriere in Asien fort.
Das erste Rennen im November 2017 war das Chevalier Operations Handicap, wo er einen sechsten Platz belegen konnte, und das war ein wesentlich besseres Rennen als von dem klaren Außenseiter am Anfang erwartet worden wäre. Er hielt sich zunächst an die Handicaps und startete im Dezember noch im Chai Wan Kok Handicap , dieses Mal auf Grund des guten Gewichts und des sehr guten ersten Starts in die neue Heimat sogar als Favorit.

Es kam der Jahreswechsel und der Aufstieg auf Gruppe 1 Ebene, zum zweiten Mal, bei seinem Start beim Gruppe 1 The Hong Kong Classic Mile, wo er als klarer Außenseiter gegen den haushohen Favoriten Nothinglikemore war. Er konnte sich wesentlich besser verkaufen als vorher von ihm erwartet worden wäre, war er doch als Außenseiter mit einer Quote von über 20, während der Favorit deutlich unter 2 lag. Trotzdem kam er am Ende bis auf knapp über einer Länge an den Sieger heran und zeigte, dass er auch beim Schritt hoch im Niveau gefährlich sein kann.

Nur einen Monat später konnte Singapore Sling das im The Hong Kong Classic Cup erneut unter beweis stellen, als er gegen den Favoriten Exultanz antreten musste, aber am Ende mit über 1 Länge gewinnen könnte. Dieser Gruppe 1 Sieg war bis dato der größte Erfolg von Singapore Sling, und er bekam seine Rache für die letzte Niederlage

Singapore Sling hielt sich nah dem Tempo, welches von Golden Age gesetzt wurde und kam dann in der Mitte der Bahn auf die Zielgerade, einige Längen hinter dem Pacesetter. Es dauerte eine kleine Weile, bis er das Tempo gewinnen konnte, um auf den Führenden aufzuschließen, hatte diesen hundert Meter vor dem Ziel aber im Griff und wehrte den späten Angriff vom Favoriten Exultant noch souverän ab.

Im nächsten Rennen im Gruppe 1 The Hong Kong Derby wurde Singapore Sling dann wie zu erwarten nicht mehr unterschätzt und lief als einer der Favoriten auf. Das Rennen war genau so hart wie der letzte Start, aber 2000m war am Ende einen Tick zu weit um Ping Hai Star noch hinter sich halten zu können und der Konkurrent konnte sich auf der Zielgeraden mit fast zwei Längen absetzten und gewann locker gegen seine  Verfolger. Singapore Sling bewies, dass sein Sieg gegen Exultant keine Ausnahme war und lies den Konkurrenten auch im The Hong Kong Derby erneut hinter sich zurück,  was seiner Form weiter Auftrieb gab.

Im The Champions Mile  einen Monat später hatte er noch einmal härtere Konkurrenz gegen sich und musste sich mit  Beauty Generation messen, der zu dieser Zeit schon bewiesen hatte,d ass er zu einem der besten Miler des Landes gehört – und auch dieses Rennen am Ende souverän gewann. Singapore Sling hielt sich wacker, hatte aber nicht die Beschleunigung, um sich gegen die Konkurrenz am Ende noch durchzusetzen, nachdem er freie Bahn bekommen hatte.

Das Rennen war erst einmal das letzte im Früjahr für Singapore Sling, der im Frühjahr 2018 sich besser zeigen konnte als jemals zuvor. Er traf in der Sha Tin Trophy im Oktober bei seinem Saisondebüt erneut auf Beauty Generation, der aber dieses Mal deutlich mehr Mühe hatte Singapore Sling noch hinter sich zu halten und wenig überraschend war er im The Bochk Jockey Club Mile auf Gruppe 2 Ebene einen Monat später wieder als Hauptgefahr für Beauty Generation gehandelt worden. Dort konnte er seinen Schlusssprint leider nicht zeigen und auch im Hong Kong Mile im Dezember bliebt er im Feld stecken und konnte die während dem Rennen verlorene Distanz auf die Führenden nicht wieder aufholen.

Tipps zum Pferd: Singapore Sling kommt in seinen Rennen meist spät in Gang und versucht das Feld von hinten aufzurollen, braucht dafür aber meist auch eine ganze Weile um richtig in Gang zu kommen und das hat ihn schon oft das Rennen gekostet.  Letztes Jahr beim Gruppe 1 The Hong Kong Classic Cup hatte er eine perfekte Passage und wurde von seinem Jockey ideal platziert, hat heute aber eine schwere Aufgabe vor sich und muss sich ziemlich gut und platzsparend durch die 1800m manövrieren, was aus Stall 9 nicht leicht wird.


Hong Kong – Sha Tin – 28.04.2019 – The Champions Mile – Pick: Beauty Generation

Pferderennen International

10:00 The Champions Mile – Gruppe 1

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Für 3ährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.600 m  |  Preisgeld: 18.000.000 HKDFlachrennen  |  Geläuf: Gras

Beauty Generation: Der Road To Rock Sohn im Besitzt von Patrick Kwok Ho Chuen hat sich im letzten Jahr von einem soliden Handicapper zum gefürchteten Gruppe 1 Sieger entwickelt und scheint mit seiner Progression noch lange nicht am Ende zu sein, vor allem wenn man die Siegersserie im Jahr 2018 so betrachtet. Er ist im Moment DER Miler in Hong Kong und muss sich vor keinem anderen Starter sichern.
Angefangen hat das ganze aber schon im Jahr 2017, als er den Schritt auf die Gruppenebene wagte:
Nach einem dritten Platz beim Hong Kong Derby 2017 hinter Pakistan Star und Rapper Dragon folgte ein Sieg im Jinbao Street Handicap gegen Eeagle Way und Dinozzo, was für die Zeit eine mehr als solide Form war, auch wenn keiner der Konkurrenten in den letzten Jahren auf das höchste Niveau vorgestoßen ist.
Beauty Only lies sich damit allerdings nicht viel Zeit und lief nach der Sommerpause im The Celebration Cup auf Gruppe 3 Ebene zur Höchstform auf. Dabei war der Celebration Cup wie so oft trotz des Gruppe 3 Status deutlich härter besetzte als vergleichbar eingestufte Rennen, denn zu den Konkurrenten an jenem Tag gehörte sowohl Seasons Bloom als auch Time Warp und Beauty Only, alles Gruppe 1 Sieger. Trotzdem gewann Beauty Generation mit seinem leichten Gewicht gegen die Konkurrenz über die 1400m souverän und lies noch im selben Monat im Sha Tin Trophy einen Gruppe 2 Sieg folgen. Dieses Mal war er nicht mehr ganz so leicht unterwegs, die Konkurrenz dafür aber nicht mehr ganz so hart, was in Kombination für den Sieg ausreichte, auch wenn die Distanz dieses Mal 1600m betrug. Die Meile sollte aber in der Zukunft sich noch als die ideale Distanz herausstellen, von der Beauty Generation nur noch selten abweichen sollte.
Das die Meile war damals auf dem Papier noch nicht die ideale Distanz für ihn, was man am traditionell staken The Bochk Jockey Club Mile sah, wo er erneut auf Gruppe 2 Niveau auflief, wo er Seasons Bloom und Helene Paragon nicht hinter sich halten konnte. Der Rückstand auf die beiden Sieger betrug am Ende allerdings nur knapp eine Länge und da Beauty Generation nicht den besten Lauf genoss, ging er im The Hong Kong Mile nur als moderater Außenseiter an den Start und wurde noch unter den ersten vier vor dem Start gehandelt. Dieses Mal lief es aber wie am Schnürchen und Beauty Generation zog durch die Mitte schön an die Front und konnte sich so die Führung sichern, die er bis zum Ende auch nicht mehr abgab. Beim Einbiegen in die Kurve gab Beauty Generation noch einmal richtig Gas und zog einige Längen davon, und auch wenn dieser Vorsprung zum Ziel noch ein wenig zusammenschmolz, war es genug um Western Express, Helene Paragon und Seasons Bloom auf Abstand zu halten.
Im The Stewards‘ Cup einen Monat später im Januar 2018 musste Beauty Generation von einem sehr weiten Draw aus starten, was ihm die Position am Innengeländer verwehrte und  dauerte eine ganze Weile bis sich das Feld gesetzt hatte und er versuchen konnte sich die Führung zu sichern, allerdings hatten gleich mehrere Pferde Interesse an dieser Position und alle Front Runner rieben sich gegenseitig auf an diesem Tag, was das Rennen für Fifty Fifty und Seasons Bloom eröffnete.
Im Gruppe 1 The Queen’s Jubilee Cup lief es dann im Februar schon ein wenig besser und Beat The Clock musste sich mit einem Nacken hinter Beauty Generation einsortieren, gefolgt von Fity Fity, der wiederauf seine Chance gelauert hatte. Über 200m weiter, über die Distanz von 1600m startete Beauty Generation dann im The Chairman’s Trophy, wo er allerdings gegen die Konkurrenz rund um Time Warp und Pakistan Star nicht in Gang kam und im dichten Feld stecken blieb. Es war aber der Außenseiter Beauty Only, der sicha m Ende überraschend durchsetzen konnte und mit einer halben Länge vor einem anderen Außenseiter, Western Express, ins Ziel einlief. Noch im selben Monat zeigte Beauty Generation aber im The Champions Mile, dass ihm die Meile eben doch liegt und er sich auch gegen die Konkurrenten vom letzten Rennen nicht verstecken muss. Der kleine Aussetzter nach einer Pause von mehr als zwei Monaten hatte ihn wohl ein wenig eingelullt, die Pause bis zum Oktober war aber überraschender Weise kein Problem und er konnte dem Gruppe 3 The Celebration Cup mit über 2 Längen gewinnen und das, obwohl er mit über 60,2KG ziemlich schwer unterwegs war.
In der Gruppe 2 Sha Tin Trophy war es gegen Singapore Sling schon wesentlich enger, die Konkurrent mit Pakistan Star und Singapore Sling. Singapore Sling schoss am Ende noch heran und konnte die Distanz auf den Front Runner Beauty Generation noch deutlich verringern – aber es reichte am Ende einfach nicht.
Er hatte in der Mitte der Bahn freie Fahrt und konnte sich dort mit einem eeindruckenden Schlusssprint an die Spitze setzen, was sein bester Lauf innerhalb eines Jahres war. Es folgte im April ein Lauf im The Champions Mile, in dem er wieder zeigen konnte, dass die neue Form keine Ausnahme bleiben sollte
Beauty Generation erhöhte erneut das Tempo auf der Zielgeraden und gewann am Ende ungefährdet mit einer Länge Vorsprung. Die neue Taktik erwies sich als sehr erfolgreich und Beauty Generation dürfte sich dem neu gewonnen Ruhm erfreuen, als er in die Sommerpause ging.
Die Sommerpause beendete er erst gut sechs Monate später im Gruppe 3 The Celebration Cup wo er unter schwerem Gewicht gegen einige gute Gegner wie Fitfy Fifty ran musste. Dass Rennen war trotzdem eine leichte Übung für ihn und so langsam sammelten sich die Siege an, Beauty Generation war aber noch lange nicht am Ende.
Er hob das Niveau danach ein wenig weiter an und startete in der  Sha Tin Trophy gegen Pakistan Star und Singapire Sling und auch der stark unterschätzte Eagle Way war mit von der Partie. Wieder lief Beauty Generation an der Front und konnte sich dort eine lockere Führung zu sichern., der er dann auf der Zielgeraden aufbaute. Das Rennen hätte mit höherem Abstand gewonnen werden können, aber Beauty Generation lies Singapore Sling als einzigen Verfolger noch ein wenig herankommen, war aber nie in Gefahr das Rennen zu verlieren
Der selbe Konkurrent war im The Bochk Jockey Club Mile erneut der Hauptkonkurrent, und so war das Rennen bloße Formsache für Beauty Generation, der mit drei Längen Vorsprung gewann
Die Hong Kong Mile 2018 hatte leider relativ wenig internationale Konkurrenz angezogen und die lokalen Helden waren unter sich, wobei  Beauty Generation schon so ziemlich gegen alles gewonnen hatte, was im Dezember gegen ihn auflief. So war es auch kein Wunder, dass das Gruppe 1 Rennen zu einem reinen Schaulaufen von Beauty Generation wurde, der an der 150m Marke weit vor dem Rest der Verfolger lief und das Rennen zu diesem Zeitpunkt schon komplett klar gemacht hatte.
Im Februar gewann er den The Queen’s Silver Jubilee Cup
und heute sollte er wieder keine Probleme mit dem Sieg hier haben

Conte: Der von John Size trainierte Starcraft Sohn hat sich hier einen schweren Einstieg in die Gruppe 1 Ebene in Hong Kong gesucht, gibt es doch kaum eine schwerere Aufgabe derzeit in Asien als Beauty Generation über die Meile schlagen zu wollen. Er begann seine Karriere letztes Jahr hier in Hong Kong und hat da gleich einen richtig guten Einstand feiern können. Nach seinem Sieg in seinem Debüt im November 2017 gegen Ambitious Heart gewann er noch die nächsten vier Rennen in Folge, bevor er seine erste Niederlage im Juni 2018 gegen Win Beauty Win  einstecken musste. Das Rennen war zwar über die gewohnten 1400m gelaufen worden, aber die Konkurrenz war in dem 1.860.000$ stärker als in den Rennen zuvor und die Niederlage von Conte war mit fast drei Längen recht deutlich. Vielleicht war es die kleine Pause von vier Monaten, die ihm seine Fitness gekostet hat, schließlich musste er sich erneut vier Monate später im The Panasonic Cup erneut geschlagen geben.

Dieses Mal war es allerdings deutlich knapper und er scheiterte nur mit knapp über einem Nacken an Rattan, der ihm kurz vor dem Ziel die Show stehlen konnte. Die ersten drei hatten sich vom Rest des Feldes abgesetzt und mit dem Muntermacher hinter sich ging es für Conte zum The Lukfook Jewellery Cup, in dem die Konkurrenz etwas leichter und der Sieg mit über 2 Längen auch recht dominant war.

Nach so vielen gewonnenen Listed Rennen und gut besetzten Handicaps ging es für ihn dann im Jahr 2019 direkt an Neujahr in sein erstes Gruppenrennen, dem he Chinese Club Challenge Cup, wo er er auch wieder auf Rattan traf, der allerdings in der Zwischenzeit wenig dafür getan hatte, der Form einen Boost zu geben. Conte gewann wieder überzeugen, kam in der Mitte der Bahn extrem stark nach vorne und konnte sich sogar ein wenig zurücknehmen als er vor der Ziellinie stand.

Der Versuch im The Stewards‘ Cup war allerdings eine ganz andere Hausnummer und Conte bekam für den ersten Versuch auf Gruppe 1 Ebene nicht einmal Gewicht erlassen, was aber immer noch in einem sehr guten zweiten Platz hinter Beauty Generation resultierte. Danach trat er im The Queen’s Silver Jubilee Cup  erneut gegen Beauty Generation an, und konnte hinter dem ebenfalls stark laufenden Beat The Clock einen dritten Platz belegen

Heute wird es schwer gegen die anderen wie Seasons Bloom und Singapore Sling die Plätze zu behaupten, aber es ist eine der besten Möglichkeiten für den zweiten Platz die er bisher hatte.


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