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Benbatl

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09.01.2020 – Meydan – Singspiel Stakes – Pick: Benbatl

Pferderennen International

17:15 Singspiel Stakes – Gruppe 2

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.800 m  |  Preisgeld: 250.000 USDFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut  |  Platz-Regeln: 2 Plätze @ 1/4 Quote

Benbatl: Der Gast aus England ist in den letzten Jahren viel rumgekommen, mit Rennen in England, Deutschland, Australien und eben Dubai, mit teilweise großartigen und teilweise eher mittelmäßigen Ergebnissen . aber gerade in Meydan hat er sich 2018 hervorragend präsentieren können.  2019 war allerdings eine gemischte Sache für Benbatl, mit nur zwei Rennen und der klaren Niederlage im Queen Elizabeth II Stakes – aber die Karriere zuvor hatte wesentlich mehr Lichtblicke zu bieten.

2017 absolvierte Benbatl einen erfolgreichen Start in seinem Maidenrennen und wechselte nach dem ersten Sieg sogleich in die Gruppenrennen. Dort absolvierte er den Start in Newmarkt im Gruppe 3 Craven Stakes, musste sich da allerdings noch Rivet und dem Sieger Eminent unterordnen. Beide waren zu diesem Zeitpunkt schon ein wenig erfahrener und hatten dementsprechend an jenem Tag die Nase vorn. Benbatl beheilt das Niveau aber unbeirrt bei und scheiterte im Gruppe 2 Dante Stakes im Mai 2017 nur knapp an Permian und krönte seine guten Leistungen danach mit einem fünften Platz im Epsom Derby im Juni.

Dementsprechend war die Überraschung nicht groß, als es ihm gelang im Gruppe 2 Hampton Court Stakes im selben Monat den Favoriten Orderofthegarter zu schlagen und damit sein erstes Gruppenrennen zu gewinnen. Der schnelle Untergrund und die 2004m schienen Benbatl zu liegen und so langsam schien sich das Potential des Pferdes voll zu entfalten. Das wesentlich höhere Niveau im Gruppe 1 King George VI & Queen Elizabeth Stakes einen Monat später war wie erwartet noch etwas viel des Guten, aber eine Zeit lang konnte Benbatl im Rennen mit Enable, Highland Reel, Ulysses und Idajo schon mithalten, war aber am Ende doch weit abgeschlagen und chancenlos.

Während man ihm diese Niederlage durchaus verzeihen konnte, war die folgende Niederlage im Superior Mile Stakes auf Gruppe 3 Eben im September eine herbe Enttäuschung für alle, die Benbatls Debüt in der neuen Saison entgegen gefiebert hatten. Die zwei Monate Pause können kaum als Ausrede für die Niederlage in diesem Pferderennen gelten und sein Trainer nahm ihn danach auch gleich komplett aus der Saison und lies Benbatl erst über drei Monate später auf einem anderen Kontinent in Dubai starten.

Der Szenenwechsel und die noch länge Pause schienen ihm gut getan zu haben, denn Bebatl gewann sein erstes Pferderennen des neuen Jahres mit gut zwei Längen Vorsprung vor Emotionless. Danach blieb er dem Kurs in Dubai zunächst treu und wählte eine recht anstrengende Route in Richtung Dubai World Cup Festival Ende März. Aber zunächst schien alles weiter nach Plan zu verlaufen, denn auch im nächsten Rennen, dem Gruppe 2 Al Rashidiya im Februar 2018, lies Benbatl keinen Zweifel daran, dass er eine neue Heimat gefunden hatte und schlug Bay Of Poets mit Leichtigkeit und mit über drei Längen Vorsprung. Im Jebel Hatta war er die erste Wahl von Saeed Bin Suroor im Gruppe 1 Jebel Hatta, musste sich aber überraschend Blair House von Chales Appelby geschlagen geben und hatte auch gegenüber dem dritten, Jaboobi, kaum Vorsprung:

Die Niederlage in einem der wichtigsten wirklichen Tests vor dem Dubai World Cup brachte aber weder seinen Trainer noch seinen Jockey Oisin Murphy ins Schwitzen, den Benbatl hatte mehr als einmal bewiesen, dass er zu den besten Pferden auf dem Rasen in Dubai gehört und rechtzeitig zum großen Rennen am 31.03.2018 war Benbatl auch wieder in Hochform. Er gewann das Rennen, indem er sich hinter dem Pacesetter platzierte und den Außenseiter seine Arbeit an der Front machen lies. Janoobi setzte ein ordentliches Tempo und zog das Feld auf der Zielgeraden auseinander, hatte dann aber natürlich nicht mehr genug Kraft übrig um das Tempo noch weiter zu gehen und gab das Feld für die Favoriten frei. Benbatl übernahm die Führung und setzte sich mühelos mehrere Längen von den Verfolgern Vivlos und Real Steel ab.

Mit dem Ende des Dubai World Cups endete auch die Saison in Meydan und Benbatl wechselte zurück nach England, aber nicht, ohne sich noch einmal ein wenig Zeit zur Erholung zu geben. Sein Ziel war das Gruppe 1 Queen Anne Stake in Ascot, bei dem er als Favorit gehandelt wurde, aber ohne einen einzigen Vorbereitungslauf aufschlug. So ganz fit schien er dann auch nicht zu sein, hatte Benbatl doch eigentlich freie Bahn in der Mitte des Kurses, konnte aber daraus kein Kapital schlagen und musste sich am Ende mit einem zehnten Platz begnügen. Für den Abstecher nach Deutschland zum Grossen Dallmayr-Preis nach München war er dann aber wieder Topfit und konnte sich mit Leichtigkeit gegen die heimische und ausländische Konkurrenz durchsetzen. So ein Gruppe 1 Rennen in Deutschland ist natürlich auch nicht ganz mit denen in England oder Amerika vergleichbar und man war gespannt, wie er sich so in York im Juddmonte International Stakes gegen Roaring Lion und Co schlagen würde.

Respektabel war die richtige Antwort, auch wenn er am Ende das Tempo nicht mehr mitgehen konnte und sich mit einem fünften Platz, vier Längen hinter dem Sieger Roaring Lion zufrieden geben musste.

Wieder wechselte Benbatl danach den Kontinent, dieses Mal ging es zum Caulfield Stakes nach Australien.

Das Rennen war auf dem Papier mit D’Argento und Humidor nicht leichter besetzt als die Rennen zuvor, beide Konkurrenten verpassten aber den Tempowechsel ein wenig und hatten nicht genug Kraft und Geschwindigkeit, um das Feld bis zu Benbatl hinauf von hinten aufzurollen. So machten beide noch einige Plätze gut, schafften am Ende aber nur einen dritten und einen fünften Rang. Benbatl blieb in Australien um sich dort mit der Wunderstute Winx zu messen, die er im Gruppe 1 Cox Plate zusammen mit den Konkurrenten Humidor und D’Argento traf. Die beiden alten Konurrenten hatte Benbatl am Ende sicher in der Tasche, die Wunderstute Winx zog ihm allerdings mit zwei Längen davon – aber einen Versuch war es sicher wert!

Zurück nach der Winterpause in England gewann Benbatl das Gruppe 2 Shadwell Joel Stakes gegen King Of Comedy sehr souverän und mit der Annahme, dass er sich beim zweiten Rennen in der Saion sicher steigern können wird, ging er als Favorit in das Queen Elizabeth II Stakes – musste sich da aber klar geschlagen geben und sah nie so wirklich zufrieden in dem Rennen aus.

 

Zu dem Feld der Teilnehmer für das Langstreckenrennen heute zählt eben nicht nur der Sieger des letzten Jahres, sondern auch der Sieger aus dem Jahr 2018, das Godolphin-Paar Benbatl und Dream Castle , der das Rennen 2019 landete, beide starten für Saeed bin Suroor.

Nun wird Dream Castle allerdings nicht starten und auf dem Papier überlässt Saaed Bin Suroor damit Benbatl einen einfachen Sieg, den er sicher als Booster für das Selbstbewusstsein seines Stars nutzen wird

Das Singspiel Stakes ist ein 1-m Rennen auf dem-Rasen, der im Jahr 2011 bei der Erweiterung des Kalenders des Dubai Racing Frühlings hinzugefügt wurde und erst in diesem Jahr auf den Status der Gruppe 2 aufgewertet wurde.

Dies wurde zweifellos durch die späteren Erfolge des Bin Suroor-Duos unterstützt, welches nach seinem Sieg in den Vereinigten Arabischen Emiraten praktisch identische Wege eingeschlagen hat und einige weitere sehr hoch angesehene Rennen gewinnen konnte – sowohl in Dubai als auch in England.

Auf diesem Kurs und über diese Distanz landeten die beiden das Gruppe 2 Al Rashidiya Stakes und das Gruppe 1 Jebel Hatta Stakes am Super Satuday.

Benbatl setzte sein lokales Erfolgserlebnis fort, indem er das Dubai Turf auf Gruppe 1 beim Dubai World Cup-Karte gewinnen konnte, während Dream Castle letztes Jahr das Rennen allerdings nur auf dem letzten Platz beenden konnte – trotzdem, das Paar von Saeed Bin Suroor hat für Furore gesorgt in den letzten beiden Jahren.

Benbatl setzte sein herausragendes Jahr 2018 mit Siegen auf Gruppe 1 Ebene sowohl in Deutschland als auch in Australien fort, wo er auch gegen die majestätische Winx im Cox Plate eine sehr gute Figur abgegeben konnte, als er die Wunderstute nach Hause jagte und fast für eine Überraschung hätte sorgen können.

Er lief letztes Jahr wie beschrieben allerdings nur zwei Mal auf und gewann sein Comeback auf Gruppe 2 Ebene im Joel Stakes, bevor er in das Group 1 Queen Elizabeth II Stakes ging. Bei dem Rennen in Ascot am Champions Day sang und klanglos verlor

Bin Suroor sagte zu seinem Schützling:

„Benbatl ist in guter Form und hat seinen Winter in Dubai genossen. Der Boden in Ascot war schwer und er ist viel besser auf einem schnelleren Untergrund, den er in Meydan bekommen wird, wo er gute Form hat.

„Er istfrisch und das sieht nach einem idealen Rennen für ihn aus. Er hat eine Strafe zu tragen, ist aber ein hochklassiges Pferd und wir erwarten einen guten Lauf.

„Dream Castle ist ebenfalls in guter Verfassung und lief letztes Jahr meistens gut beim Karneval . Die Bedingungen passen zu ihm und wie bei Benbatl ist dies das ideale Rennen, um seine Kampagne zu starten.“

Dem Godolphin-Duo stehen nur fünf Rivalen gegenüber, und es wäre eine Überraschung, wenn einer von ihnen nicht gewinnen würde.


19.10.2019 – Ascot Champions Day – Queen Elizabeth II Stakes – Pick: Benbatl

Pferderennen in England

16:20 Queen Elizabeth II Stakes – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.609 m  |  Preisgeld: 1.100.000 GBPFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: schwer  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote
Wir sehen Magna Grecia das erste Mal seit ihem Lauf in Curragh im Irish 2000 Guineas wieder, als sie gegen Phoenix Of Spain verlor. Seitdem hat sie die Rennwelt deutlich weiterentwickelt und die beiden stehen an völlig verschiedenen Stufen ihrer Karriere. Magna Grecia kann da weitermachen, wo sie im Rennen zuvor aufgehört hatte, während Phonix Of Spain an den Erfolg aus dem Guineas niemals hatte anknüpfen können. Wirft mann noch Benbalt, The Revenant und Lord Hlitters mit in den Mix, sollte das Queen Eliasbeth II Stakes hier extrem interessant werden.
Magna Grecia: Der Invincible Spirit Sohn ist einer von vier Startern für Aiden O’Brien im irischen Guineas 2000 und der Star Trainer aus Irland, der hier einigen seiner Schützlinge eine Chance gibt, die beim englischen Guineas keine Chance bekommen hatten.
Nun soll also der Sieger des Guineas 2000 in Newmarket es richten und auch das irische Guineas gewinnen und er bekommt natürlich Ryan Moore als Jockey,  es war allerdings Donacha O Brien der ihn zum Erfolg im Guineas 2000 gebracht hatte, Donacha wird daher auf Mohawk umsatteln.
Magna Grecia hatte vor seinem Erfolg in Newmarket beim Guineas 2000 wie sein Stallgefährte und Favorit vor dem Rennen, Ten Sovereigns, seit letztem Jahr keinen Start mehr absolviert, kam aber in bester Form aus der Winterpause heraus und gewann mit einem starken Lauf an der Innenbahn.
Magna Grecia begann seine Karriere  wie so üblich bei O’Brien in Irland, diees Mal auf dem Kurs in Naas und lief sofort über die Distanz von 1408m in seinem Maidenrennen, wo er einen ungefährdeten Sieg mit 3,5 Längen Vorsprung herausholen konnte. Danach ging es in das Gruppe 3 Autumn Stakes in Newmarket, wo er das erste Mal über die Meile startete. Dort konnte ihm Persian King in einem harten Kampf um die letzten Meter um knapp 0,3 Längen schlagen, die beiden hatten das Finish aber unter sich.
Magna Grecia sah 100m vor dem Ziel wie der Sieger aus und lief stark neben Persian King auf, der aber sich wieder sammelte und sich mit Hilfe des Innengeländers um dann kurz vor dem Ziel die Führung zu übernehmen.
Magna Grecia hatte daraus gelernt und konnte sich im Gruppe  1 Vertem Futurity Trophy einen Monat später durchsetzen. Wieder musste er sich ziemlich stark anstrengen um vorne mitzulaufen, dieses Mal reichte es aber um sich den Sieg gegen Phoenix Of Spain sichern zu können. Der etwas aufgeweichte Boden schien ihm nichts auszumachen und er konnte seine Stärken über die Meile ausspielen, was ihm auch beim Guineas 2000 blendend gelang. Er kannte die lange Distanz schon aus den Rennen zuvor und konnte sich mit zwei anderen Startern an der Innenbahn festsetzen, während der Pulk des Rennens sich eher in der Mitte der Bahn orientierte.  In der Schlusssphase des Rennens fand Magna Grecia dann unter Druck die nötige Kraft, um sich von den anderen beiden abzusetzen und auch die Verfolger aus der Mitte der Bahn abzuschütteln, gerade auf den letzten 50m sicherte sich Magna Grecia dabei einen beeindruckenden Vorsprung, so dass es kein Wunder war dass ihr Trainer ihn direkt für den irischen Ableger,  das Irish Guineas 2000 einen Monat später buchte. Dort scheiterte er allerdings überraschend deutlich und konnte die Form aus den vorangegangen Rennen nicht im geringsten bestätigen, was zusammen mit einigen anderen Problem dazu führte, dass wir Magna Grecia den gesamten Sommer über nicht mehr gesehen haben. Nun also kurz vor Ende der Saison noch einmal der Lauf in einem harten Rennen – wenn er in der Form des Frühjahres und seines Sieges im Guienas 2000 ist, sollte er nur extrem schwer zu schlagen sein, das ist allerdings alles andere als sicher, auch wenn die Buchmacher das mit ihren Quoten suggerieren.

Benbatl: Der Gast aus England hat sich in Australien ganz vortrefflich eingewöhnt und konnte zuletzt ein wenig überraschend das Caulfield Stakes für sich entscheiden, wenn auch nur knapp. Auf den Fersen war ihm Blair House, der eines seiner besten Rennen bisher lief und um ein Haar den dritten Gruppe 1 Sieg von Benbatl verhindert hätte

Die Karriere von Benbatl ist noch jung und man darf gespannt sein, was sich noch so entwickelt.

2017 absolvierte Benbatl einen erfolgreichen Start in seinem Maidenrennen und wechselte nach dem ersten Sieg sogleich in die Gruppenrennen. Dort absolvierte er den Start in Newmarkt im Gruppe 3 Craven Stakes, musste sich da allerdings noch Rivet und dem Sieger Eminent unterordnen. Beide waren zu diesem Zeitpunkt schon ein wenig erfahrener und hatten dementsprechend an jenem Tag die Nase vorn. Benbatl beheilt das Niveau aber unbeirrt bei und scheiterte im Gruppe 2 Dante Stakes im Mai 2017 nur knapp an Permian und krönte seine guten Leistungen danach mit einem fünften Platz im Epsom Derby im Juni.

Dementsprechend war die Überraschung nicht groß, als es ihm gelang im Gruppe 2 Hampton Court Stakes im selben Monat den Favoriten Orderofthegarter zu schlagen und damit sein erstes Gruppenrennen zu gewinnen. Der schnelle Untergrund und die 2004m schienen Benbatl zu liegen und so langsam schien sich das Potential des Pferdes voll zu entfalten. Das wesentlich höhere Niveau im Gruppe 1 King George VI & Queen Elizabeth Stakes einen Monat später war wie erwartet noch etwas viel des Guten, aber eine Zeit lang konnte Benbatl im Rennen mit Enable, Highland Reel, Ulysses und Idajo schon mithalten, war aber am Ende doch weit abgeschlagen und chancenlos.

Während man ihm diese Niederlage durchaus verzeihen konnte, war die folgende Niederlage im Superior Mile Stakes auf Gruppe 3 Eben im September eine herbe Enttäuschung für alle, die Benbatls Debüt in der neuen Saison entgegen gefiebert hatten. Die zwei Monate Pause können kaum als Ausrede für die Niederlage in diesem Pferderennen gelten und sein Trainer nahm ihn danach auch gleich komplett aus der Saison und lies Benbatl erst über drei Monate später auf einem anderen Kontinent in Dubai starten.

Der Szenenwechsel und die noch länge Pause schienen ihm gut getan zu haben, denn Bebatl gewann sein erstes Pferderennen des neuen Jahres mit gut zwei Längen Vorsprung vor Emotionless. Danach blieb er dem Kurs in Dubai zunächst treu und wählte eine recht anstrengende Route in Richtung Dubai World Cup Festival Ende März. Aber zunächst schien alles weiter nach Plan zu verlaufen, denn auch im nächsten Rennen, dem Gruppe 2 Al Rashidiya im Februar 2018, lies Benbatl keinen Zweifel daran, dass er eine neue Heimat gefunden hatte und schlug Bay Of Poets mit Leichtigkeit und mit über drei Längen Vorsprung. Im Jebel Hatta war er die erste Wahl von Saeed Bin Suroor im Gruppe 1 Jebel Hatta, musste sich aber überraschend Blair House von Chales Appelby geschlagen geben und hatte auch gegenüber dem dritten, Jaboobi, kaum Vorsprung:

Die Niederlage in einem der wichtigsten wirklichen Tests vor dem Dubai World Cup brachte aber weder seinen Trainer noch seinen Jockey Oisin Murphy ins Schwitzen, den Benbatl hatte mehr als einmal bewiesen, dass er zu den besten Pferden auf dem Rasen in Dubai gehört und rechtzeitig zum großen Rennen am 31.03.2018 war Benbatl auch wieder in Hochform. Er gewann das Rennen, indem er sich hinter dem Pacesetter platzierte und den Außenseiter seine Arbeit an der Front machen lies. Janoobi setzte ein ordentliches Tempo und zog das Feld auf der Zielgeraden auseinander, hatte dann aber natürlich nicht mehr genug Kraft übrig um das Tempo noch weiter zu gehen und gab das Feld für die Favoriten frei. Benbatl übernahm die Führung und setzte sich mühelos mehrere Längen von den Verfolgern Vivlos und Real Steel ab.

Mit dem Ende des Dubai World Cups endete auch die Saison in Meydan und Benbatl wechselte zurück nach England, aber nicht, ohne sich noch einmal ein wenig Zeit zur Erholung zu geben. Sein Ziel war das Gruppe 1 Queen Anne Stake in Ascot, bei dem er als Favorit gehandelt wurde, aber ohne einen einzigen Vorbereitungslauf aufschlug. So ganz fit schien er dann auch nicht zu sein, hatte Benbatl doch eigentlich freie Bahn in der Mitte des Kurses, konnte aber daraus kein Kapital schlagen und musste sich am Ende mit einem zehnten Platz begnügen. Für den Abstecher nach Deutschland zum Grossen Dallmayr-Preis nach München war er dann aber wieder Topfit und konnte sich mit Leichtigkeit gegen die heimische und ausländische Konkurrenz durchsetzen. So ein Gruppe 1 Rennen in Deutschland ist natürlich auch nicht ganz mit denen in England oder Amerika vergleichbar und man war gespannt, wie er sich so in York im Juddmonte International Stakes gegen Roaring Lion und Co schlagen würde.

Respektabel war die richtige Antwort, auch wenn er am Ende das Tempo nicht mehr mitgehen konnte und sich mit einem fünften Platz, vier Längen hinter dem Sieger Roaring Lion zufrieden geben musste.

Wieder wechselte Benbatl danach den Kontinent, dieses Mal ging es zum Caulfield Stakes nach Australien.

Das Rennen war auf dem Papier mit D’Argento und Humidor nicht leichter besetzt als die Rennen zuvor, beide Konkurrenten verpassten aber den Tempowechsel ein wenig und hatten nicht genug Kraft und Geschwindigkeit, um das Feld bis zu Benbatl hinauf von hinten aufzurollen. So machten beide noch einige Plätze gut, schafften am Ende aber nur einen dritten und einen fünften Rang. Benbatl blieb in Australien um sich dort mit der Wunderstute Winx zu messen, die er im Gruppe 1 Cox Plate zusammen mit den Konkurrenten Humidor und D’Argento traf. Die beiden alten Konurrenten hatte Benbatl am Ende sicher in der Tasche, die Wunderstute Winx zog ihm allerdings mit zwei Längen davon – aber einen Versuch war es sicher wert!

Zurück nach der Winterpause in England gewann Benbatl das Gruppe 2 Shadwell Joel Stakes gegen King Of Comedy sehr souverän und mit der Annahme, dass er sich beim zweiten Rennen in der Saion sicher steigern können wird, sollte das hier extrem spannend für Benbatl werden, den man noch zu sehr guten Quoten buchen kann!

King Of Comedy: Der Kingman Sohn von John Godsen wird heute sein erstes richtig großes Rennen bestreiten und zeigen müssen, wie viel seine Bilanz aus drei Siegen aus vier Rennen so wert ist. Seine Karriere begann mit zwei Rennen im Jahr 2018, als er sein erstes Rennen gegen Persian Moon in Sandown gewann. Danach folgte ein knapp zweiter Platz in Redcar als er I Could Do Better unterlag, und mit diesen beiden Rennen in der ersten Saison und der gesammelten Erfahrung ging es für King Of Comedy in die erste Winterpause. Seine ersten Rennen waren nicht dazu gedacht, ihn bereits auf das höchste Niveau vorzustoßen, sondern lediglich ihm die Erfahrungen für die nächste, wichtige Saison zu ermöglichen.
King Of Comedy debütierte 2019 in Yarmouth in einem kleinen Nivcue Rennen, welches er wie zu erwarten locker gewinnen konnte. er ist ein großes, schweres Pferd und John Godsen weiß, dass sein Schützling einen Warmmacher nach einer Pause braucht, um ihn Form zu kommen. Godsen lies ihn danach das erste Mal in einem Black Type Rennen auflaufen und hob das Niveau mit dem Heron Stakes auf Listed Ebene leicht an. Allerdings waren die direkten Konkurrenten Walkinthesand und Sangarius bei weitem nicht auf dem Niveau der heutigen Konkurrenten und auch wenn King Of Comedy unangefochten und locker gewann, zeigte er doch auch noch deutlich seine Unerfahrenheit – der Kopf und das Hinterteil gingen unter Druck nach oben, aber er konnte sich trotzdem im  St James Palace Stakes deutlich steigern und gegen die guten Konkurrenten einen knappen zweiten Platz hinter Circus Maximus erreichen – eine hervorragende Leistung die Hoffnung auf mehr machte, leider kehrten einige der alten Probleme zurück und er scheiterte im Juddmonte International und dem Shadwell Joel Stakes deutliceh, auch wenn im letzten nur Benbatl vor ihm durchs Ziel lief.
Tipps zum Pferd: Wird vermutlich dieses Lauf und weitere brauchen, um auf die besten seines Jahrgangs aufzuschließen, hat aber sein letztes Rennen locker gewinnen können und wenn seinen noch etwas unsauberen Stil in den Griff bekommt, wird er in dieser Saison noch einen großen Erfolg feiern können.
The Revenant: Der Dubawi Sohn von Trainer Francis-Henri Graffard hat sich in seiner Heimat Frankreich in diesem Jahr zu einem Phänomen entwickelt, nachdem er letztes Jahr in Haydock, Epsom und Compiege eher einen mittelmäßigen Eindruck hinterlassen hatte., Aber schon gegen Ende letzten Jahres gewann er zwei Handicaps in Frankreich, bevor er nach der Winterpause dann das Prix Altipan auf Listed Ebene souverän gewann, und seitdem kein einziges Rennen mehr verloren hat. So gewann er auch das Gruppe 3 Prix Edmond Blanc in Saint Cloud, wenn auch nur knapp, und legte in Deutschland in Baden Baden in der Gruppe 2 Badener Meile mit einem Sieg gegen Imaging nach.
Zurück in frankreich gewann er im Oktober den Gruppe 2 Qatar Prix Daniel Wildenstein – mit Leichtigkeit gegen Olmedo und Shaman, und diese Form gibt ihm hier eine Chance, auch wenn die Konkurrenz deutlich härter ist.

München Sonntag der – 29.07.2018 Grosser Dallmayr-Preis – Pick: Benbatl

Pferderennen in Deutschland

16:45 Grosser Dallmayr-Preis – Gruppe 1 (A)

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Für 4jährige und ältere Pferde  | Distanz: 2.000 m  |Untergrund: Gut
Der Große Dallmayr Preis ist das Highlight in München und dem Deutschen Pferderennsport an diesem Wochenende, aber auch die Engländer haben das Rennen im Blick und schicken mit Benbatl eines ihrer großen Kaliber nach Deutschland. Das Rennen sollte extrem spannend werden und man wird abwarten müssen, ob die deutschen Trainer den Preis im eigenen Land halten können.
Wer kein Interesse an der Einschätzung der einzelnen Starter hat, geht einfach zum Fazit und der Kurzzusammenfassung am Ende!

Dubai – Meydan – 31.03.2018 – Dubai Turf – Pick: Real Steel EW / Trais Flours EW

Pferderennen International

17:35 Dubai Turf – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.800 m  |  Untergrund: Gut

Das Dubai Turf teilt sich den Rang des dritthöchst dotierten Rennens der Welt mit dem Sheema Classic, welches gleich im Anschluss stattfindet, wird allerdings über eine kürzere Distanz gelaufen und hat damit eine andere Zielgruppe an Startern. Bis vorletztes Jahr war es noch das zweithöchst dotierte Rennen der Welt, allerdings haben die Amerikaner dem Zirkus in Dubai mit ihrem Pegasus World Cup ein wenig die Show gestohlen.

Wer kein Interesse an der Einschätzung der einzelnen Starter hat, geht einfach zum Fazit und der Kurzzusammenfassung am Ende!

Epsom – 03.06.2017 – Epsom Derby – Picks: Eminent / Best Solution EW / Dubai Thunder EW

Pferderennen in England

17:30 Epsom Derby – Gruppe 1

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Für 3jährige Pferde | Distanz: 2.420 m | Untergrund: gut

Das Epsom Derby, das großartigste Flachrennen der Welt gibt sich wieder die Ehre. Es ist das bestdotierte Flatrennen in England und das wichtigste Classic Rennen der Saison, zudem ist es das mittlere der drei Classic Rennen die die Triple Crown formen.

Das englische Derby ist das „original“ Derby, auch wenn sich der Begriff selbstständig gemacht hat und nun in der ganzen Welt benutzt wird, wie das Kentucky Derby oder das Deutsche Derby. 1779 eingeführt, wurde das Rennen zu Ehren eines der Mäzen des Rennens, dem Earl Of Derby, benannt wurde. Lord Derby selbst gewann das Rennen mit einem seinem Starter Sir Peter Teazle im Jahr 1787 und das traditionsreiche Rennen hat sich im Laufe der Jahrhunderte zum wahren Publikumsmagneten in der ganzen Welt entwickelt.

Dieses Jahr wird das Rennen umso spannender, da kein klarer Favorit erkennbar ist und die Sieger der Guineas Rennen sich dieses Jahr hier leider nicht die Ehre geben werden.

Die einzige Stute im Feld Diore Lia, dürfte ebenfalls keine Rolle um den Sieg spielen und so bleibt es an den Hengsten, den Sieger unter sich auszumachen. Fast alle Teilnehmer außer der einsamen Stute haben solide Chancen auf den Sieg, selbst der Außenseiter Pealer hat durchaus Aussichten auf den Sieg. Er läuft für John Godsen auf, der auch Khalidi, Glencadam Glory, Crowned Eagle und Cracksman ins Feld führt. Das Aufgebot des Trainers ist immens und On Par mit dem von Aiden O’Brien.

Pealer startet unter Silvestre de Sousaund brauchte ganze vier Versuche, um seinen Maidenstatus zu brechen, gewann dann aber mit Leichtigkeit. Zwei Mal zuvor war er Zweiter geworden und kam an Monarchs Glen und Jukebox Jive bis auf eine Länge heran.  Nicht besonderes an Form, aber ein guter Lauf zuletzt und wie fast alle anderen Stater offen für Leistungssteigerungen.

Glencadam Glory verlor im Derby Trial gegen Best Solution in Lingfield Mitte Mai deutlich, setzte sich aber vor das restliche Feld und konnte einen durchaus guten Eindruck hinterlassen. Auch seine Form hinter Flood Warning im Handicap in Sandown zuvor war nichts besonderes und die Form seines Maidensieges zuvor hat sich bisher auch nicht besonders entwickelt. Mit der zusätzlichen Erfahrung könnte er sich hier aber steigern, wie man an Best Solution zuletzt gesehen hat.

Er gewann im zweiten Anlauf sein Maidenrennen und platzierte danach auf Listed Ebene, bevor er im Gruppe 3 Tattersalls Stakes in Newmarket Stakes auf einen soliden vierten Rang hinter Sir Dancealot, Whitecliffsofdover und dem Sieger Larchmoont Lad einlief. Über die etwas längere Distanz von einer Meile kam er im Dubai 100 Autumn Stakes dann zwei Längen vor Zainhom und The Anvil ins Ziel und hatte damit im Oktober sein erstes Gruppenrennen gewinnen können. Er kam im Gruppe 1 Criterium de Saint Cloud einen Platz hinter Waldgeist ins Ziel und schlug damit den Gruppe 2 Sieger Capri um einen Platz. Es folgte die Winterpause und zwei Starts, de deutlich unter dem Niveau lagen was er in der letzten Saison gezeigt hatte. Erst der deutliche Schritt in der Distanz nach oben auf 1m3f gab ihm im Derby Trial wieder einen Schub nach oben. Er hatte die Kraft um sich auf dem Zieleinlauf deutlich von den Feld abzusetzen und sich vor dem Ziel ein wenig mehr Zeit zu lassen, so dass man darauf gespannt sein darf, ob er die selbe Leistung noch einmal wiederholen kann.

Crowned Eagle ist der nächste Starter im Feld für John Godsen, ist aber wieder ein Teilnehmer mit fraglicher Form. Drei Starts benötigte es, bis er seinen Maidenstatus im letzten Jahr brechen konnte, wurde aber von Rennen zu Rennen besser und schaffte den dritten Start dann mit Leichtigkeit. Seine Winterpause beendete er mit einem Start in einem Handicap in Windsor über 2000m, welches er mit Leichtigkeit gewinnen konnte, und er scheint bereit für den Schritt in der Distanz hinauf, allerdings verliert er Frankie Dettori, der nun auf seinem Stallgefährten Cracksman reiten wird.

Dieser hat erst zwei Start hinter sich, einen in der letzten Saison und einen in der diesjähirgen Saison, aber offensichtlich ist John Godsen und sein Team von dem Sieg im Investec Derby Trial über Permian derart begeistert, dass Frankie die Zügel von ihm und nicht einem seiner Stallgefährten übernimmt. Der Sieg war aber durchaus beeindruckend, hing er doch zunächst dem Feld hinterher, lief unsauber und fand 3f vor dem Ziel keine Lücke, konnte sich dann außen aber vorbeischieben und das Rennen noch gewinnen. Permian gewann danach ein Listed Rennen in Newmarket mit Leichtigkeit und danach das Gruppe 2 Betfred Dante Stakes  in York und tritt heute hier wieder an. Er hat sich bisher nicht an den 2400m herangewagt, konnte seine Form in den letzten Rennen aber dezent steigern. Viel Luft blieb ihm nicht in seinen letzten Rennen, auch wenn er stark zum Ziel lief, denn dafür saß ihm Benbati zu sehr im Nacken.

Im direkten Vergleich kann man von Cracksman vielleicht den größeren Sprung im Niveau erwarten, und nicht zu unrecht sind große Erwartungen in den Frankel Sohn gesetzte worden.

Letzte Chance für Godsen ist Khalidi, der sich bereits 2016 in zwei Rennen hatte durchsetzen können. Sein Saisondebüt in Doncaster war nicht schlecht, aber noch nicht das. was Khalidi leisten kann, und so brauchte es den nächsten Stark im bet365 Feilden Stakes auf Listed Ebene, um den nächsten Sieg zu erringen. Dabei konnte er sich gegen den Favoriten Saloun mit einem Nacken durchsetzen, hatte diesen aber trotzdem auf den letzten Metern gut im Griff. Dieser hatte sich bei seinem letzten Start in der Saison 2015 in der Racing Post Trophy auf einen dritten Rang vorkämpfen können und hatte auch im Prix Jean-Luc Largardere mit einem zweiten Platz hinter dem klaren Sieger National Defense überzeugen können.

Im Havana Gold Newmarket Stakes lief er unsauber nach dem Einbiegen in die Zielgerade und Frankie Dettori nahm ihn zurück, nachdem klar war, dass er an Permian nicht mehr herankommen würde. Das nächste Rennen auf Listed Ebene über 1m3f in Goodwood war dann allerdings wieder eine Show des Starters von John Godsen und er gewann das Rennen mit 5 Längen ohne sich dafür wirklich anstrengen zu müssen. Eine starke Leistung unter Frankie Dettori, der sich aber ja auch gegen den Ritt auf Khalidi entschieden hat.

Cracksman hätte eigentlich im Dante laufen sollen, verpasste das Rennen aber und seine Vorbereitung ist daher nicht ganz so, wie von dem Star Trainer eigentlich geplant.

Das Aufgebot von Aiden O’Brien hat es allerdings auch in sich, der Favorit Cliffs Of Moher allen voran. Dieser hat zwei Starts in der letzten Saison absolviert und schlug beim zweiten Versuch in seinem Maidenrennen Orderofthegarter, der in der Vorbereitung auf das Guineas im 2,000 Guineas Trial Stakes im April das Feld deklassierte. Cliffs Of Moher gewann ebenfalls bei seinem Saisondebüt in diesem Jahr und lies im Dee Stakes Bay Of Poets hinter sich. Er schien den Schritt die Distanz hinauf zu mögen und O’Brien gelingt es wie kaum jemand anderem, seine Starter für ein Rennen wie dieses vorzubereiten. Mit der Wahl von Ryan Moore ist der Sohn von Galileo der bessere der beiden Favoriten.

Capri startet ebenfalls für den irischen Erfolgstrainer und gewann letztes Jahr zunächst das Coolmore Canford Cliffs Stakes um dann das Gruppe 2  vor Juddmonte Beresford Stakes vor Jucantan zu gewinnen. Best Solution nahm ihm im Creterium De Saint-Cloud eine halbe Länge ab und so kam Capri als eigentlich Favorit nur als Dritter ins Ziel. Er hatte auf dem Untergrund nicht ganz den Speed um mit den beiden Siegern mitzugehen, trotzdem waren die Leistungen im Jahr 2016 sehr gut und mit dem Gruppe 2 Sieg hatte er mehr erreicht, als viele der heutigen Konkurrenten. Sein Start in die neue Saison war schlechter als erwartet und auch die knappe Niederlage im Gruppe 3 Derrinstown Stud Derby Trial Stakes gegen Yucatan und Douglas McArthur war keine überragende Leistung. Ihm fehlte erneut die Geschwindigkeit, um auf den letzten Metern mit dem Sieger mitzugehen. Wenn er ideal platziert wird, hat er trotzdem gute Chancen auf den Sieg, muss aber aufpassen dass er auf der Zielgeraden nicht in ein Duell um Geschwindigkeit gezogen wird, sondern das Rennen bereits früh in die Schlussphase zieht. Bei so vielen Startern ist ein gutes Tempo und ein ordentlich langer Sprint zum Ziel nicht ausgeschlossen und Capri wird von der längeren Distanz profitieren.

Venice Beach gewann das Gruppe 3 Chester Vase Stakes in Chester mit über 5 Längen Vorsprung und seine Karriere nahm nach dem ersten Versuch über 1m4f zuvor schon ordentlich Fahrt auf. Die gewonnenen Rennen sind nicht auf dem Niveau des Derbys, allerdings hat er gute Erfahrungen über die heutige Distanz gemacht und ist einer von nur zwei Startern, die einen Sieg über die heutige Distanz überhaupt vorweise können. Donnacha O’Brien ist ein junger talentierter Jockey, der hier einen Eindruck machen wird.

Eminent ist ein weiterer Frankel Sohn, der sich bisher aber ausschließlich auf den Kurs in Newmarket konzentriert hat. Er gewann sein Maidenrennen und danach den Start im Gruppe 3 bet365 Craven Stakes, wo er den Racing Post Trophy Sieger Rivet und den heutigen Konkurrenten Benbatl auf die Plätze verbannte. Benbatl hatte einen guten Lauf hinter Pemian im Dante Stakes bei seinem Saisondebüt und hat damit knappe Plätze hinter zwei seiner Hauptkonkurrenten in der letzten und in dieser Saison belegt.

Eminent feierte sein Saisondebüt im 2000 Guineas, war in jenem Rennen aber klar deklassiert worden, was aber auch keine Überraschung war. Churchill, Lancaster Bomber, Al Wukair und einige der anderen Konkurrenten im Guineas waren  vielleicht über die Distanz der Meile ein wenig zu hart und es bestand schon im Vorfeld die Meinung, das er über etwas weitere Distanz bessere Leistungen zeigen kann, wenn man das Rennen im Craven Stakes betrachtet.

Spannend ist aber auch Dubai Thunder, der vor drei Wochen noch keinem außerhalb des Stalls von Saeed Bin Suroor bekannt war. Sein Maidenrennen in Newbury war allerdings eine klasse für sich und er konnte sich mit über 10 Längen vor dem Rest des Feldes durchsetzen, und das ohne wirklich zu schwitzen. Das Ganze war auf weichem Untergrund und nur ein Maidenrennen, aber Saeed Bin Suroor entschied sich ihn hier unter Adam Kirby auflaufen zu lassen und sein Schützling hat auch noch Stall 1 sichern können. Es ist ein ziemlicher Longshot, aber sowohl von der Zucht als auch von der gezeigten Reife her ist er in diesem Feld nicht ohne Chancen.

Es ist unmöglich, das Feld auf einen oder zwei Starter herunterzubrechen in diesem Jahr. Die beiden Favoriten Cracksman und Cliffs Of Moher sind beides Starter, die zu Recht als Favoriten gehandelt werden. Von Cracksman erwartet man einen Leistungssprung, der aber nicht kommen muss, dafür hat er einen Sieg auf diesem Kurs vorzuweisen. Cliffs Of Moher wird die längere Distanz mögen und startet für O’Brien, der im Moment einfach alles gewinnt was es in England zu gewinnen gibt

Sein Venice Beach ist allerdings auch nicht zu verachten und wenn Capri einen idealen Lauf bekommt, kann er seinen Stallgefährten den Tag verderben.

Permian saß Cracksman allerdings eng im Genick bei dessen Sieg in dieser Saison und steigerte seine Form danach deutlich. Stall 3 ist ein guter Draw für dieses Rennen und er hat gute Aussichten, die Platzierungen mit Cracksman herumzudrehen, vor allem da dieser seinen geplanten Lauf im Dante verpasst hat.

Best Solution zeigte allerdings eine neue Bestform, als er das erste Mal über 1m4f startete und hat seinen heutigen Konkurrenten damit einiges voraus, während Dubai Thunder so ziemlich alles sein könnte. Eminent sollte sich von seinem Saisondebüt im Guineas 2000 erholt haben und über die weitere Distanz eine bessere Leistung erzielen können. Benbatl war nah an Permian dran im Dante und wird bei seinem zweiten Start in der Saison noch unterschätzt.

Picks: Eminent / Best Solution EW / Dubai Thunder EW

 

 


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