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Caulfield

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09.10.2021 – Caulfield – Neds Might And Power- Pick: Zaaki 1, Probabeel 2

Pferderennen in Australien

6:10 Neds Might And Power (Group 1)

Distanz: 1m2f | Alter: (3yo+)  Untergrund: Gut bis weich

Addiert Zaaki hier nach seinen Siegen im Doomben Cup, dem Q22, dem Tramway Stakes und dem Underwood Stakes einen weiteren Gruppe 1 Sieg zu seinem immens beeindruckenden Errungenschaften 2021? Die Chancen stehen gut, schließlich mag er es, wenn der Untergrund ein wenig weicher ist und die Konkurrenz ist in keinem Fall härter als das, was er bisher in der Saison in seinen Rennen so geschlagen hat.

Probabeel: Die Savabeel Tochter von Jamie Richards begann ihre Karriere 2018 und konnte 2019 dann einige Achtungserfolge erringen, namentlich die beiden zweite Plätze im Gruppe 2 Darley Tea Rose Stakes und dem Gruppe 2 Darley Flight Stakes, auf Gruppe 1 Niveau fehlte Probabeel in Roshehill am Ende nur ein Nacken für den Sieg und die ersten Gruppe 1 Ehren der noch so jungen Karriere.

Im Australian Oaks wurde sie dann eim Saisonabschluss im Sommer doch recht deutlich geschlagen was an der noch einmal 400m weiteren Distanz zusammen mit dem (eigentlich gewohnten) großen Feld und langsamen Boden zu liegen schien. Es war natürlich auch ein recht strammes Programm im Frühjahr gewesen mit einem Rennen ca. alle 14 Tage über 2 Monate und auch das hat sicher sein Spuren hinterlassen.

Jedenfalls ging es nach einer 133 tägigen Pause im Gruppe 3 Mostyn Copper Show County Quality Stakes wieder gut los mit einem erneut sehr knappen zweiten Platz und es war wenig überraschend, dass schon im nächsten Rennen in Randwick über 1400m endlich der verdiente – und überzeugende – Sieg auf Gruppenebene folgen sollte. Allerdings beließ es Probabeel nicht dabei und legte auf Gruppe 1 Ebene im TAB Epsom Handicap noch einmal nach. In dem beliebten und notorisch schwerem Handicap ging Probabeel die Sache sehr gradlining an.

Probaeel blieb gleich neben dem Pacesetter, ging dann beim Einbiegen in die Zielgerade dann nach innen an das Geländer und sparte dadurch auf den letzten Metern einiges an Raum, um dann beim Schlusssprint mit dem Geländer als Orientierungshilfe den besten Schlusssprint zu zeigen und knapp mit einer Länge zu gewinnen. Natürlich profitierte Probabeel auch von dem niedrigeren Gewicht in diesem Handicap, aber an dem Lauf gibt es nichts zu deuteln – der war sehr sehr stark von der Stute!

Wieder versuchte Probaeel danach den Schritt auf eine 200m längere Distanz im Cox Plate, die allerdings erneut misslang, denn wieder fehlten auf den letzten Metern die nötige Kraft, auf dem nunmehr weichen Boden gegen zu halten und fiel daraufhin auf einen siebten Platz zurück.

Nach der obligatorischen Sommerpause ging es dann 10 Tage später in das Gruppe 3 Lamaro’s Sth Geoffrey Bellmaine Stake in Caulfield, welches Probabeel wie schon zu erwarten auch souverän für sich entscheiden konnte. Die Sprintdistanzen waren klar ihre große Stärke, wie Probabeel danach gegen die hoch gehandelten Behemoth und Arcadia Queen auch auf dem selben Kurs im Lamaro’s Sth Melbourne Futurity Stakes zeige konnte.

In dem Gruppe 1 Rennen gegen ältere Konkurrenz konnte Probabeel trotz des gleichen Gewichts aus de eher hinteren Bereich des Feldes aus ihren Angriff auf die Führenden in der Mitte der Ban starten und mit ihrem Tempowechsel die ebenfalls anlaufende Arcadia Queen einige Lägen hinter sich lassen – extrem starker Antritt von Probabeel, die damit den nötigen Abstand zwischen sich und die später Zweitplatzierte Arcadia Queen brachte.

Der nachfolgende Wechsel auf den Kurs von Monee Valley, dieses Mal zum All Star Mile, brachte Probabeel allerdings erneut kein Glück und die Stute musste sich als Favoritin am Ende mit einem enttäuschenden und ernüchternden zwölften Platz zufrieden geben.

Mit etwas weniger Wasser im Boden verpasste Probabeel danach auf Gruppe 1 Ebene gegen das eigene Geschlecht den Sieg Moet & Chandon Queen Of The Turf Stakes über die selbe Distanz der Meile nur knapp mit einem kurzen Kopf. Extrem starke Leistung erneut und fast der dritte Gruppe 1 Erfolg in gerade einmal zwei Jahren für Probabeel.

Im Gruppe 1 Neds Sir Rupert Clarke Stakes im September musste sie mit 9-0 einfach zu viel Gewicht tragen, um ihren Schlusssprint noch gescheit anbringen zu können und danach war Zaaki im Quayclean Underwood Stakes einfach zu gut für sie – aber den zweiten Platz konnte sie am Ende ziemlich locker verteidigen und ich denke sie selbe Position wird Probaeel auch heute wieder einnehmen können

ZAAKI kommt aus dem Stall von Annabell NEASHAM die ihren Schützling im Jahr 2017 das erste Mal auf die Rennstrecke schickte. Um genauer zu sein ging Zaaki damals noch in England für Mohamed Moubarak an den Start, der mit ihm allerdings wenig Freude hatte und in seinem ersten Jahr nur einen zweiten Platz hatte feiern können. ZAAKI wechselte dann zu Sir Michael Stoute der ihn in England nach einer Pause über den Winter im Jahr 2018 weiterlaufen ließ und ein bisschen mehr Erfolg mit ihm hatte.
Zaaki gewann sein Debüt in Thirsk im April 2018 und sicherte sich danach in den kommenden vier Rennen jeweils einen ausgezahlten Platz, wobei er auch im Gruppenrennen in Haydock im August auf einen Platz kam, allerdings war er in diesem Rennen als Favorit gestartet, konnte aber die Distanz nicht durchhalten und wurde auf dem schnellen Untergrund auf den letzten Metern noch von zwei anderen Pferden überholt.

Der Versuch im Rose of Lancaster Stakes verlief damit klar unter den gesetzten Erwartungen und sein Trainer lies ihn in der aktuellen Saison nur noch ein weiteres Mal in York unter dem Star Jockey Frankie Dettori an den Start gehen, aber auch dieses Gruppe drei Rennen war klar außerhalb seiner Reichweite und er musste sich am Ende mit dem vorletzten Platz zufrieden gebe. Und auch wenn Zaaki in diesem Rennen einige Entschuldigungen hatte – so verpasste er den Start und hustete nach dem Rennen, schien also bei seinem letzten Start 2018 durch aus gesundheitlichen Probleme zu habe – so war seine Leistung in diesem Jahr 2018 insgesamt aber trotzdem unter den Erwartungen geblieben. In der Pause zu nächsten Saison wurde Zaakidann kastriert und starte nach der Winterpause im Mai erneut.

Im Mai 2019 schien er aufgrund der längeren Pause, der Operation, und des weiteren Trainings, ein anderes Pferd zu sein denn er gewann seinen ersten Start auf Listed Ebene im Paradise Stakes, einem Vorbereitungsrennen für das Queen Anne Stakes, mit einem Nacken gegen den hochgehandelten Barney Roy und dass Duo hatte beim Lauf zum Ziel den Rest des Feldes locker geschlagen und machte den Sieg unter sich aus.

Wieder verpasste Zaaki den Start in dem Rennen und musste sich zunächst mit einem der letzten Plätze in dem Feld zufrieden geben, wurde von seinem Jockey Frankie Dettori aber rechtzeitig zum aufholen des Rückstandes auf die Führenden geschickt, so dass er circa 200 m vor dem Ziel die Führung selbst übernehmen konnte und den Angriff von Barney Roy auf den letzten Metern abwehren konnte.

Das war die bis dato beste Leistung von Zaaki und wenn man bedenkt, dass der Konkurrent zu dieser Zeit deutlich höher gerated wurde, ist es nicht wirklich verwunderlich dass Zaaki gegen etwas leichtere Konkurrenz danach in Epson im Gruppe 3 Investec Diomed Stakes seiner Favoriten Rolle mehr als gerecht wurde und das Rennen relativ locker mit einer Länge gewinnen konnte.
Damit hatte er nun zwei black Type Rennen hintereinander gewonnen und ging im Juli 2019 mit viel Zuversicht nach Ascot, wo er auf Gruppe zwei Ebene über die Meile auf schnellem Untergrund im Summer Mile Stakes startete. Dieses Mal erwischt er den Start relativ gut, sortierte sich nicht ganz so weit hinten im Feld ein und ging wieder rechtzeitig in den Schlussprint, konnte aber dieses Mal auf den letzten 100 m den Angriff von Beat the Bank nicht abwehren, der an ihm vorbeizog und mit einer Nase Vorsprung das Rennen für sich entschied.

Das Rennen bekam am Ende noch eine sehr tragische Note, als nach dem Rennen festgestellt wurde, dass sich der Sieger Beat the Bank bei seinem Sieg tödlich verletzt hatte und wir damit das letzte Rennen von Beat the Bank gesehen hatten. So einen Abschluss braucht niemand und es ist eines der sehr tragischen Geschehnisse, die diesen Sport immer wieder begleiten.

Zaaki ging danach weiter nach Goodwood, wo er auf Gruppe 2 Ebene im Lennox Stakes nur einen siebten Platz erreichen konnte. Er war zwar wieder unter den Favoriten gehandelt worden, konnte aber über die schnellere Distanz von 1400 m nicht das nötige Tempo erreichen, um die Konkurrenten und Sieger unter Druck zu setzen. Es war also kein Wunder, dass Zaaki danach wieder über eine längere Distanz geschickt wurden und über die 1800 m in York auf Gruppe 3 Ebenen holte er im August 2019 auch wieder einen Sieg. Interessant an diesem Rennen war die neue Taktik von Zaaki, der sich dieses Mal hinter den Pacemakern einsortiert hatte und dementsprechend nicht wie sonst versuchte, das Feld von hinten aufzuräumen.
Wie dem auch sei, die neue Taktik hatte Erfolg und man versuchte die selbe Herangehensweise danach auf Gruppe zwei Ebene im Joel Stakes in Newmarket Noch einmal, aber die Konkurrenz rund um den Sieger Benbatl war deutlich zu stark für Zaaki. Allerdings ging es in diesem Rennen gegen das schnellste Pferd der Welt zu diesem Zeitpunkt, da kann man auch mal verlieren….

Immerhin sprang am Ende ein dritter Platz dabei heraus, es gab also wieder ein wenig Preisgeld.

Dann kam eine Entscheidung die ich bis heute nicht so richtig verstehe, denn sein Trainer entschied sich, Zaaki um die halbe Welt zu schicken und ihn in Hongkong im Hongkong Meyer starten zu lassen, ein Rennen wo er eine locker dreistellige Quote zum Start hatte, und dementsprechend gegen die weltbesten Pferde über die Meile auch keine Chance hatte. Diesen Trip hätte man sich vermutlich sparen können, aber er war ja nicht der einzige Starter Seines Trainers an diesem Tag also wurde er vermutlich einfach zusätzlich mit eingepackt.

Im Juni 2020 ging es dann wieder in England los, allerdings war die dritte Saison für Sir Michael Stoute nicht im Ansatz so erfolgreich wie die letzte und aus vier Starts konnte gerade einmal ein einzelner Platz 3 herausgeholt werden… Zaaki wechselte nach dieser Enttäuschung nach Australien wo er nach 200 Tagen für seine neue Trainerin Annabell Neasham das erste mal startete. Gleich bei seinem ersten Rennen wurde er in ziemlich tiefe Gewässer geschickt, so startete er im April 2021 im Doncaster Mile Auf Gruppe eins Niveau, und musste aufgrund seiner Erfolge in England auch noch ein relativ hohes Gewicht tragen. Der sechste Platz ging damit ziemlich in Ordnung, sind Trainerin hatte danach mit ihm auch erbarmen und ließ ihn in einem Gruppe drei Handikap in Randwick auflaufen. Dort verpasst er den Sieg nur mit einem Kopf und unter festgesetzten Gewichten auf dem Kurs Gold Coast gelang Zaaki im Gruppe 2 Hollindale Stakes dann auch der erste Sieg Down Under.

Er war wieder als Favorit gestartet und hatte Konkurrenten wie Avilius und Humidor gegen sich die er in der Vergangenheit schon geschlagen hatte – aber auch beim erneuten Aufeinandertreffen im Channel 7 Doomben Cup auf Gruppe 1 Ebene im Mai 2021 machte Zaaki kurzen Prozess mit der Konkurrenz. Brandenburg lief das Rennen seines Lebens und zeigte eine herausragende Leistung von der Front aus, die dem Außenseiter eine verdienten dritten Platz einbrachte, aber Zaaki ging neben ihm in die Zielgerade und beschleunigte dann nach der letzten Kurve deutlich, jeder andere Konkurrent, der versucht hatte das Feld am Ende von hinten aufzurollen schaute in die Röhre als Zaaki sich locker auf über 7 Längen absetzte  – keine Chance da noch ran zu kommen.

Ganz so groß war der Vorsprung im Sky Racing The Q22 danach nicht, Zaaki fiel auf der Rückgeraden erst ein wenig zurück wurde dann von J. McDonald aber wieder schnell hinter den Front Runner gebracht, von wo aus er seinen Angriff wie das letzte Mal nach dem Einbiegen in die Zielgerade startete. Zunächst blieb der Jockey fast regungslos auf Zaaki sitzen, was auch reichte um seinen Schützling als Ausnahmepferd in die Führung zu schicken, allerdings musste auch Zaaki dann zumindest mit Händen und Füßen geritten werden, um die näher kommende Wand aus Pferden auf Abstand zu halten, was dann aber auch wieder spielend leicht gelang

Im Gruppe 2 Fujitsu General Tramway Stakes lies Zaaki keine Fragen aufkommen, warum er als Favorit gehandelt wurde, obwohl die Distanz deutlich geringer war und man die Sprintdistanz von 7f  etwas kritisch beäugte. Aber kein Grund zur Sorge, Zaaki holte sich den Sieg mit einem Sprint in der Mitte der Bahn 200m vor dem Ziel, als er seine Beschleunigung voll ausspielen konnte und die anderen locker abhängen konnte. Dass seine Marge sich zum Ziel wieder ein wenig auf 1.5 Lägen reduzierte, lag vor allem daran, dass James McDonald es etwas langsamer angehen lies und die anderen dadurch wieder etwas herankommen konnten – aber er lies keinen Zweifel daran aufkommen, wer hier das Sagen hatte in dem Rennen.

 

Über etwas weitere Distanz im Quayclean Underwood Stakes auf Gruppe 1 Ebene startete der Angriff von Zaaki auf die Pacesetter einen kleinen Tick später, da er innen an der Bahn kurz festsaß und sich erst einmal freischütteln musste, danach reichte ein Handritt von seinem neuen Jockey Craig Williams aus, um Zaaki an die Front zu schicken, allerdings blieb der Rest der Pferde dran an Zaaki (tja, Gruppe 1 Niveau eben, das ist schon was anderes), so dass Zaaki letztendlich doch einen (genau einen) Schlag mit der Peitsche bekam, was ausreichte um ihn mehrere Länge vor das Feld zu bringen.

Er sollte mit dem wieder auflaufenden Probabeel keine Probleme haben, dem ich hier aber wieder solide den zweiten Platz zutraue.

 


15.08.2020 – Caulfield – P.B. Lawrence Stakes – Pick:

Pferderennen in Australien

08:35 P.B. Lawrence Stakes – Gruppe 2

Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.400 m  |  Preisgeld: 200.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: weich
Cascadian: Der New Approach Wallach von Bart Cummings kommt eigentlich aus Frankreich, wo er seinen ersten Lauf in Chantilly absolvierte und trotz fehlender Erfahrung unter Mikael Barzalona locker mit 4.5 längen dem Feld davonlaufen konnte – das war sicher der Grund, ihn nur einen Monat später auf Listed Ebene im Prix François Boutin starten zu lassen, wo er auf Mitfavorit Mythical Magic traf, der ihn am Ende mit knapp unter einer Länge schlagen konnte – super Lauf trotzdem von Cascadian, der im Herbst das 1400m Prix Coaraze gewinnen konnte und auf dem selben Kurs in Maissons Laffite acht Monate später im Juni 2018 einen weiteren Sieg im Prix Mendez folgen lies. 2018 folgte dann noch ein hervorragender zweiter Platz im Qatar Prix Jean Prat und ein nicht so guter achter Platz im Gruppe 1 Prix Jacques le Marois. Trotz des letzten, etwas enttäuschenden achten Platz im Prix Jacques le Marois konnte Cascadian und sein damaliger Trainer Andre Fabre zufrieden auf die ersten beiden Jahre zurückblicken, bevor Cascadian zu Bart und James Cummings nach Australien wechselte – die ließen ihm fast ein Jahr Zeit, um sich an die neuen Gegebenheiten und den neuen Kontinent zu gewöhnen, bevor Cascadian den nächsten Start in einem Galopprennen unternehmen sollte, und der Start im Gruppe 3 Mostyn Copper Quality Staks war durchaus vielversprechend mit einem fünften Platz nur eine Länge hinter dem Sieger und Favoriten Deprive.

Es folgte ein vierter Platz im Gruppe 3 Bill Ritchie Plate und ein siebter Platz im Gruppe 1 Epsom Plate im Oktober 2019, bevor Cascadian in einem der spannensten Spring Miles der letzten Jahrzehnte Dealmaker gerade noch so den Sieg aus den Hufen reißen konnte. Das dieser Sieg in einme hochklassigen Rennen kein Aussetzer war, zeigte Cascadian danach im Gruppe 1 Kennedy Cantala Stakes in Flemington, nur gut zwei Monate nach dem letzten Erfolg, als er in einem spannenden Finish einen sicheren dritten Platz, nur unter einer halben Läge hinter dem Sieger Fierce Impact, erringen konnte. Cascadian schein sich in Australien eingelebt zu haben und es schien nur eine Frage der Zeit, bis er einen Sieg in einem der großen Rennen würde verzeichnen können.

Zunächst scheiterte Cascadian aber wieder einmal denkbar knapp im Gruppe 3 Southern Cross Stakes nach dem Jahreswechsel im Februar 2020 und wesentlich deutlicher im selben Monat im Gruppe 3 Liverpool City Cup über 1300m. Mit dem Ansteig der Distanz ging es auch mit der Form von Cascadian im März wieder weiter nach oben, wo er im Gruppe 2 Ajax Stakes einen dritten Platz belegen konnte – ein Wermutstropfen war allerdings, dass er in diesem Rennen nicht um den Sieg mitlaufen konnte und über 2 Längen Rückstand auf die ersten beiden hatte. Er blieb auf dem Kurs in Rosehill und bei der Distanz von 1500m, senkte aber das Niveau ein wenig und konnte so – endlich – seinen ersten Gruppensieg in Australien feiern, indem er sich in einem spannenden Duell mit Mask Of Time zum Sieger im Chandon Doncaster Prelude krönen konnte.

Natürlich reichte diese Form nicht um nur knapp eine Woche später im The Star Doncaster Mile um den Sieg mitlaufen zu können und der neunte Platz war keine wirkliche Überraschung – hier wird er aber beweisen müssen, dass er auch nach der Pause seine Form noch einmal deutlich steigern kann.

Mystic Jounrey: Die  Needs Further Tochter von Trainer A. Trinder hat sich in den letzten beiden Jahren zu einer Macht in Australien entwickelt und lässt Erinnerungen an die Wunderstute Winx wach werden, auch wenn Mystic Journey noch längst nicht so viel erreicht hat wie das große Vorbild und nach ihrer beeindruckenden Serie von sieben Rennen 2019 zu einem jähen Ende brachte, und den Anfang einer neuen Serie noch zu suchen scheint.
Trotzdem können sich ihre Erfolge durchaus schon sehen lasse. So begann sie ihre Karriere mit drei Siegen in Folge, wobei sie in Horbart im Elwick Stakes sogar ihr erstes Black Type Rennen schon für sich entscheiden konnte.
Anfang 2018 fing sie sich dann eine kleine Durststrecke ein, die nur von einem Sieg im Lodge Benchmark 70 Handicap über 1150m unterbrochen wurde. Bis zum September musste die Stute eine Niederlage nach der anderen hinnehmen, aber zum September 2018 änderte sich dann alles.
Zunächst gewann sie das Aquis Jim Moloney Stakes in Caulfield, bevor sie im Gruppe 2 Aquis Farm Fillies Classic  in Moonee Valley triumphierte. Das war ihr erster Sieg in einem Grupperennen und sie konnte mit ihrem starken, kerzengeraden Schlussssprint in der Mitte der Bahn absolut überzeugen. Das war zwar auch gleichzeitig der letzte Start im Jahr 2018, aber die Fans konnten beruhigt sein, denn die Stute kehrte aus der kurzen Sommerpause im Januar mit einem ebenso überzeugenden Sieg im Lady Lynette Plate zurück, obwohl sie hier die Distanz erneut auf die Sprintdistanzen von 1100m reduzierte. Im Thomas Lyons Plate steigerte sie die Distanz wieder ein wenig, um auf die 1400m zu kommen, das echte Ziel war aber wieder über die 1600m im März – das Gruppe 1 Australian Guineas in Flemington, wo Mystic Jounrey als Co-Favoritin startete – aber das Feld komplett deklassierte
200m vor dem Ziel duellierte sie sich mit Hawkshot, der zu diesem Zeitpunkt noch danach aussah, als ob er einen harten Kampf um den Sieg liefern würde, 1o0m vor dem Ziel war aber Mystic Journey komplett in der Kontrolle des Feldes und konnte sich auf den letzten Meter über 2 Längen von den Verfolgern absetzten. Kein Wunder, dass sie auch im Gruppe 1 All-Star Mile auch als Favoritin galt, und das obwohl sie gegen Gegner wie Hartnell und Alizee antreten musste! Die genannten Konkurrenten spielten beim Zieleinlauf eine eine entsprechende Rolle und Mystic Journey musste weit in die Zielgerade gehen, was der Wunderstute aber keine Probleme bereitete, denn obwohl sie in der Kurve ein wenig an Boden verlor, konnte sie in der Mitte der Bahn aufholen und  Anthony Darmanin konnte wieder vor der Ziellinie im Sattel aufstehen und den Sieg feiern.
Auch im Gruppe 2 Lawrence Stakes lies sie den Konkurrenten Hartnell und dem überragend laufenden Außenseiter Cliff’s Edge keine Chance und gewann erneut souverän über die 1400m in Caulfield, als sie 50m vor dem Ziel die Führung übernahm und sich gegen die Verfolger Schrittweise abzusetzen, was am Ende in einem Sieg über gut einer Länge endete. Mystic Journey setzte in jenem Rennen ihre Form auch nach gut fünf Monaten Pause weiter fort und brachte sich für den australischen Frühling in Stellung. In Flemington über die Meile lief Mystic Journey wieder ein hervorragendes Rennen, konnte allerdings auf den letzten 50m dieses Mal nicht dem Außenseiter Gatting die Stirn bieten und nicht weiter beschleunigen, stattdessen gab sich Anthony Darmanin am Ende mit dem zweiten Platz zufrieden, als klar war, dass der Außenseiter die Oberhand behalten würde.
Die 2000m im Gruppe 1 Turnbull Stakes waren nicht unbedingt ideal für Mystic Journey und dann blieb sich auch noch hinter dem vorauseilenden Feld in der letzten Kurve faktisch stecken, denn als es hieß sich für den Schlusssprint zu sortieren, war eine Wand von Pferden vor der spät an-sprintenden Mytsic Journey, die am Ende immerhin noch einen fünften Platz belegen konnte. Damit hat sie andererseits bewiesen, dass die 2000m schon gehen – nur muss sie besser aufpassen wo sie auf der Rückgeraden im Feld positioniert wird – sonst ergeht es ihr hier erneut so. Sie hat aber hervorragende Chancen zu besseren Quoten das letzte Rennen wieder ungeschehen zu machen.
Im nachfolgenden Gruppe 1 Cox Plate in Moonee Valley im Oktober 2019 wurde Mystic Journey bei dem Versuch die Führung zu übernehmen schnell in die Zange genommen, stattdessen übernahmen Black Heart Bart und Magic Wand die Rolle der Pacesetter, Mystic Jounrey folgte ihnen stattdessen auf der Ferse, konnte aber im vollen Schlusssprint 200m vor dem Ziel nicht mehr nachlegen und musste die Sieger an sich vorbeiziehen lassen.
Es folgte eine kleine Pause bis zum März 2020, wo sie im Gruppe 1 Keogh Homes William Reid Stakes startete – und wieder beim Schlusssprint den anderen Pferden nur hinterher schauen konnte.  Sieholte dann noch ein wenig auf bis zum Ziel, aber über einen fünften Platz kam sie trotzdem nicht hinaus. Das heute nach einer längeren Pause wird sicher nicht leichter werden, auch wenn die Konkurrenz machbar ist

Regal Power: Der Pierro Wallach von G. Williams begann seine Karrier ein Belmont in Jahr 2018 und war nach dem Debüt im Juni in seinem ersten Jahr ziemlich aktiv – ganze sechs Rennen bestritt er in den ersten sechs Monaten, und nach dem ersten Sieg im August dauerte es nicht lange, bis sein Trainer versuchte, ihn in einigen Black Type Rennen zu präsentieren. Schon in der ersten Saison startete er so etwa im Fibrosis-Fairetha Stakes, dem Placid Ark Stakes und dem Sir Ernest Lee-Steere Classic. Die ersten beiden wurden noch ohne zählbares Ergebnis abgeschlossen, im dritten, dem Sir Ernest Lee-Steere Classic, belegte Regal Power als riesiger außenseiter (70er Quote +) aber einen überraschend guten dritten Platz – nach dem Jahreswechsel ging es aber zunächst einmal zurück in die Handicaps.

Im Rangeview Stud Plate, einem 19k$ Handicap auf dem Provinzkurs in Burnbury, belegte Regal Power einen sehr guten zwieten Platz, und startete danach auf dem selben Kurs noch im Rangeview Stud Classic auf Listed Ebene, wo er erneut einen dritten Platz belegen konnte. Im nachfolgenden Challenge Stakes in Ascot im Februar 2019 scheiterte Regal Power denkbar knapp an Creative Hero in einem spannenden Finale, um dann in einem ebenso spannenden Lex Piper Stakes endlich den erhofften Sieg feiern zu können. So knapp wie er im Challenge Stakes noch hinter dem Sieger ins Ziel kam, so knapp war sein Vorsprung am Ende auf Fred Drag im Lex Piper Stakes, allerdings hatte man eigentlich erwartet, dass Regal Power mit seiner Erfahrung in Black Type Rennen hier dominieren würde und lies ihn als haushohen Favoriten auflaufen. Die Favoriten Wetter hatten Glück und dürften trotzdem feiern, auch wenn es ziemlich knapp war am Ende.

Man war aber gewarnt und beim J.C. Roberts Stakes nur zwei Wochen später konnte sich keiner beschweren, dass in dem großen Feld Regal Power zwar wieder klarer Favorit war, aber wieder „nur“ auf dem zweiten Platz ins Ziel einlaufen dürfte. Das war bitter, vor allem da seine Niederlage dieses Mal wesentlich deutlicher ausfiel. Mit den 1800m konnte Regal Power aber gut umgehen und man sah dem ersten Start über 2200m – erneut nur zwei Wochen später – im Melvista Stakes in Ascot mit Spannung entgegen. Regal Power zeigte, dass er mit der Distanz und dem Untergrund hervorragend umgehen konnte und lies sich Zeit bis zur Zielgeraden, um sein Momentum aufzubauen und 150m vor dem Ziel in der Mitte der Bahn die Führung zu übernehmen und zu einen lockeren Sieg davonzureiten.

Mit dem Erfolg schien es nur logisch auf dem Kurs in Ascot zu bleiben und es vom Niveau her noch ein wenig anzuziehen, um im Gruppe 2 Derby Plate im April zu starten. Klar, nach dem lockeren Sieg auf dem Kurs, der in der Regel von den ganz großen Talenten zu Gunsten größerer, prestigeträchtiger Rennen links liegen gelassen wird, lief Regal Power auch im Derby Plate als klarer Favorit auf, und gab seinen Unterstützern mit einem hachdünnen Sieg wohl die nächste Herzattacke. Am Ende reichte es zu einem Sieg mit einer Nase gegen Cockney Crew.

Mit diesem ersten Gruppensieg im Petto ging es in die längere Pause über den australischen Winter, die im November im Hosemasters-Asian Beau Stakes beendet wurde. Die Pause zusammen mit der Kürzung der Distanz von fast einem Kilometer waren aber zu viel für Regal Power, der über die Meile danach im Gruppe 1 Kirin-Railway Stakes aber seine Form wieder fand und in dem stark besetzten, großen Rennen seinen ersten Gruppe 1 Sieg feiern konnte – und wie knapp das war. 200m vor dem Ziel war er noch im Feld, an achter Position, und mustse auch noch weit in die letzte Kurve gehen, um in der Mitte der Bahn am Ende das Feld one by one aufzurollen und genau zu richtigen Zeit die Ziellinie zu finden, sehr starker Lauf von Regal Power!

Im nachfolgenden Kingston Town Classic auf Gruppe 1 Ebene liefen dann in Ascot doch einige bekannte Namen auf  und ds Feld war generell deutlich besser durchmischt, und Regal Power schaffte es dieses Mal nicht, den Trick aus dem letzten Gruppe 1 Rennen zu wiederholen und hatte auf der Zielgeraden zu viel zu tun und kam zu spät in Gang. Trotzdem blieb Regal Power in Ascot, um sich im Gruppe 2 Ted Van Heemst Stakes den nächsten Sieg auf Gruppenebene zu sichern. Das war gegen eher mittelmäßige Konkurrenz auf seinem Lieblingstrack mehr ein Pflichtsieg als eine Überraschung, trotzdem war der Sieg am Ende sehr überzeugend gelungen und nach dem Jahreswechsel konnte man gespannt darauf sein, wie sich Regal Power wohl abseits von Ascot würde schlagen können.

Den ersten Versuch unternahm er im Gruppe 2 Carlton Draught Peter Stakes, wo Regal Power durchaus eine gute Figur hatte abgeben können und auf der Zielgeraden an den Siegern dran blieb, und auf dem vierten Platz am Ende weniger als eine Länge Rückstand zu verzeichnen hatte. Er wechselte danach im März 2020 nach Flemington zum Gruppe 1 Tab Australian Cup, welcher mit 1.500.000$ dotiert ist und das absolut größte Rennen ist, welches Regal Power bis dato bestritten hatte – und er verpasste den Sieg nur um Haaresbreite! Naja, am Ende war es eine halbe Länge, die er auf Fifty Stars verlor, aber wie er sich 150m vor dem Ziel die Führung erkämpft hatte – super! Nur Pech, dass in der Mitte der Bahn Fifty Stars das Feld einfach von hinten aufrollte und genug Momentum aufgebaut hatte, um auch Regal Power noch zu überholen.

Danach versuchte er sich über die Meile in Caulfield im All-Star Mile, einem Altersgewichtsrennen, was auf dem Papier mit 59KG keine idealen Vorraussetzungen für Regal Power hatte – und trotzdem brillierte der Pierro Sohn auch hier. Flit setzte als Außenseiter das Tempo und lief teilweise fünf und mehr Längen vor dem Feld her, während sich Regal Power in den unmittelbaren Verfolgern positioniert hatte, und in Ruhe auf das Einbiegen in die Zielgerade wartete, wo der Front Runner vom Feld geschluckt wurde. 200m vor dem Ziel hatte dann Regal Power die Führung übernommen und dieses Mal konnte er den Angriff aus der Mitte der Bahn souverän abwehren.

Savantiano: Die Street Cry Tochter von Trainer Brian Cummings ist schon ein echter Veteran des Sports und hatte ihr  Rennen in Japan schon im Jahr 2013! Ihr erstes Jahre waren allerdings teilweise auch noch recht ruhig mit nur wenigen Handicaps im ganzen Jahr und erst im Jahr 2017 begann das Tempo ein wenig zuzunehmen und sie startete in ihrem ersten Gruppenrennen, wenn auch zunächst mit wenig Erfolg, etwa im Widden Stakes oder dem Sweet Embrace Stakes. Nach den ersten Niederlagen auf Black Type Niveau ging es zurück in die Handicaps und sie gewann sofort wieder eines dieses Rennen in Warwick über 1100m,

Später in dem Jahr holte sie sich einen zweiten Platz im gut dotierten F&m Benchmark und gewann im Dezember dann das noch besser dotierte Anz Bloodstock News Handicap, und das sogar recht überzeugend. Das Rennen war mit 100.000$ das beste Rennen , welches Savantiano bis dato hatte gewinnen können und die Stute in Besitz von Godolphin begann die Investitionen in sie langsam aber sicher wieder einzuspielen. 2017 endete zwar dann zwei Wochen später in einer weiteren Enttäuschung in Form eines siebten Platzes im Atc Owners Sprint, das war aber nach dem Start in das Jahr 2018 schnell vergessen, auch wenn dieser Start erst fünf Monate später stattfinden sollte.

Auf dem Provinzkurs in Scone gewann sie zunächst das Turangga Farm Class 2 Stakes, wenn auch nur mit einem Barthaar vor Playard und Siam, die ihr beide im Nacken saßen und der Favoritin fast den Tag verdorben hätten. Das war allerdings nur der erste Start in der neuen Saison und vielleicht war Savantiano da einfach noch nicht ganz fit, denn beim nachfolgenden Mccarthy Plate nur zwei Wochen später war schon eine ganz andere Show – Savatiano dominierte das Feld nach Belieben und gewann am Ende mitfast fünf Längen Vorsprung – und wir sprechen hier immer noch von einem Sprintrennen über nur 1200m! Das machte sie auch zur Favoritin auf Black Type Ebenen im Mona Lisa Stakes auf Listed Niveau, und das nicht zu unrecht – zwar fiel der Sieg hier nicht ganz so dominant aus, aber ein Sieg in einem Black Type Rennen ist ein Sieg in einem Black Type Rennen! – Und fast hätte sie in Newcastle zwei Wochen später einen Gruppensieg im Gruppe 3 Park Tibbie Stakes folgen lassen – aber eben nur fast, denn Princess Push schaffte es sich auf der Zielgeraden in einem zunächst spannenden Duell am Ende mit einer Länge abzusetzen, aber die beiden hatten das Duell um den Sieg für sich und die nächste Verfolgerin kam fast drei Längen später ins Ziel. Auch eine Gruppe höher im Gruppe 2 Blazer Stakes in Flemington holte sich Savantiano einen zweiten Platz , wenn auch deutlich abgeschlagener, denn auf dem Papier war sie zwar nahe an Invincibella, der 3,1er Favoritin dran, aber am Ende war Savantiano fast 2,5 Längen hinter der Konkurrentin und hatte keine Chance auf den Sieg.

Als wäre das der Anfang vom Ende der Hochform, scheiterte sie danach in Moonee Valley Gruppe 3 Powerflo Solutions Stakes über die Meile ziemlich deutlich, was aber auch an der Distanz von einer Meile gelegen haben kann, die deutlich zu weit für Savantiano waren. Die Distanz wurde danach in Flemington wieder ein wenig reduziert und über 1400m im Gruppe 3 Hong Kong Jockey Club Stakes machte Savatiano schon wieder eine deutlich bessere Figur und kam auf einen respektablen dritten Platz. Bitter war nur, dass sie eigentlich als Favoritin gestartet war und  die Gewinnerin Cool Passion eigentlich als eine der chancenlosen Außenseiterinnen war – aber in großen Rennen ist das nun mal so, dass die Favoriten und Favoritinnen gerne mal floppen – so auch im letzten Start im Jahr 2018.

2019 begann dann im Februar mit dem Gruppe 2 Millie Fox Stakes über 1300m, und wieder scheiterte Savantiano nur knapp und belegte einen hervorragenden dritten Platz . und wieder war es in dem großen Rennen eine Außenseiterin, die das Rennen am Ende gewann – White Moss, die auch 2020 wieder mit von der Partie sein sollte.  Savantiano versuchte vor der Zielgeraden die knappe halbe Länge Rückstand noch gut zu machen, aber am Ende hatte sie nicht die Zeit und nicht den Speed.

Im Gruppe 3 Suez Newcastle Newmarket Stakes traf sie dann im März 2019 über 1400 auf eine alte bekannte – Princess Posh, die sie beim letzten Treffen im Pxie Park 2018 hatte schlagen können. Wie schon 2018 war Princess Posh die klare Außenseiterin, während Savatiano die Favoritin für das Rennen war. Savatiano fand die Front auch als erstes und sah nach der klaren Siegerin aus, wurde dan auf den letzten Metern aber immer schwächer – 1400 waren so das Maximum an Distanz, was Savatiano sauber bewältigen konnte – und Princess Posh schoss in der Mitte der Bahn heran, um am Ende tatsächlich knapp mit einem Kopf Vorsprung an Savatiano vorbei zu kommen. Das zweite Mal, dass sie diesen Trick gegen Savatiano anwenden konnte!

Trotz der Niederlage über 1500m ging Savatiano danach in das Gruppe 1 Coolmore Classic über 1500m in Rosehill, was aber kaum ein ernsthafter Versuch gewesen sein kann, und am Ende stand dann auch die klare Niederlage im Buch, mit einem neunten Platz weit hinter den Siegern. Man versuchte dann mit der Reduzierung der Distanz im Gruppe 2 Sapphire Stakes die Form von Savatiano wieder nach vorne zu bringen, und Savatiano lief tatsächlich ein besseres Rennen,  kam aber am Ende hinter White Moss – wir erinnern uns an das Millie Fox Stakes – nur auf einen fünften Platz. Es schien, als ob die Street Cry Tochter den Sieg in einem Gruppenrennen immer wieder zum greifen nahe hätte, nur um sich dann von diesem Ziel wieder immer weiter zu entfernen.

Sie nahm die Route in die Provinz auf den Kurs in Scone, um im Gruppe 3 Arrowfield Dark Jewel Classiczu starten, natürlich als Favoritin. Wieder war Princess Posh mit von der Partie, allerdings nach den letzten Rennen zu Recht wieder als klare Außenseiterin – wie auch die aufstrebende Con Te Patrio, die mit diesem Sieg eine Überraschung schaffte, die sie später sogar auf Gruppe 1 Ebene noch einmal wiederholen konnte. In Scone schlug sie jedenfalls Savatiano denkbar knapp mit einem Nacken, was das xte Mal für die Godolphin Stute war, dass sie den Sieg nur um Haaresbreite verpasste – diese Erfarhung wollte Savatiano und Tommy Berry beim Gruppe 3 Moreton Stakes (Grinders Coffee Roasters Stakes) auf gar keinen Fall noch mal machen, und hatte sich mit diesem Rennen in Eagle Farm schwächere Konkurrenz gesucht, die sie mit gut 2,75 Längen am Ende hinter sich lassen konnte. Der Kurs schien ihr zu gefallen, denn sie lief danach im Gruppe 1 Eagle Farm Racing Tiara auf, wo sie erneut auf Invicibella traf, die sie 2018 im Blazer Stakes hatte schlagen können. Invincibella hatte zu dieser Zeit mit einer kleinen Formschwäche zu kämpfen und wurde bei diesem Aufeinandertreffen als klare Außenseiterin gehandelt, während Savatiano wieder als eine der Favoritinnen auflaufen dürfte.

Svatiano lief auch tatsächlich ein hervorragendes Rennen, hielt sich zunächst nah an den Pacesettern und setzte sich dann auf der Zielgeraden rechtzeitig 200m vor dem Ziel selbst an die Front, konnte aber den Angriff von Invincibelle und Pohutukawa nicht abwehren und musste widerwillig nachgeben und auf dem sicheren dritten Platz einlaufen.

Es ging in eine kleine Pause bis zum Oktober 2018, wo sie im Blazer Stakes auflief, aber scheinbar – mal wieder – aus dieser Pause nicht in bester Form wieder kam und einen recht abgeschlagenen vierten Platz akzeptieren musste, was Savatiano aber wach gerüttelt zu haben schien, denn im nachfolgenden, gut dotierten Schweppes Stakes auf Gruppe 2 Ebene in Caulfied, und gewann das Rennen mit einem super Lauf mit 2,25 Längen Vorsprung. Savatiano hielt sich wieder an den Pacesettern, fand dadurch die Front an der 200m Marke ohne Probleme und war 100m vor dem Ziel klar vor den Verfolgern. Die Schlusssprinter hatten sich verschätzt und kamen zu spät in Gang, Savatiano war auf und davon.

Der selbe Trick klappte dann allerdings im Gruppe 1 Empire Rose Stakes nicht noch einmal und Savatiano ging sang und klanglos gegen die deutlich stärkere Konkurrenz unter, startete aber trotzdem nur zwei Wochen später im mit einer Millionen dotierten Hunter Plate – welches Savatiano erneut überraschend deutlich gewinnen konnte! Der Sieg markierte wohl den bisher größten Erfolg von Savatiano, die ihre Strategie für dieses Rennen minimal änderte und früher die Führung übernahm, um bereits beim Einbiegen in die Zielgerade die Führung inne zu haben und die Geschwindigkeit merklich anzuziehen. Das brachte Savatiano gut und gerne drei bis vier Längen vor den Rest des Feldes, das den Vorsprung noch auf knapp 1.5 Längen reduzieren konnte, aber keine Chance hatte, die Front Runnerin noch einzusammeln.

Es ging in eine weitere kleine Pause biszum erneuten Start im Millie Fox Stakes, wo sie auf Vorjahressiegerin White Moss traf, die zusammen mit Invincible Gem auch versuchte, der Favoritin gehörig den Tag zu verderben und das Tempo selbst zu setzen, aber Savatiano war zu gut in Form, um sich davon aus dem Takt bringen zu lassen und beschleunigte auf den letzten Metern fast spielend an den Front Runnern vorbei.

Die Serie von drei Siegen machte sie auch zur Favoritin im Gruppe 1 Canterbury Stakes, wo sie selber die Führung übernahm um sich nicht erneut mit den Vorlieben der anderen Konkurrenten herumschlagen zu müssen, und wieder schaffte es Savatiano sich über die 1300m auf der Zielgeraden vom Feld abzusetzen, allerdings kam dieses Mal The Bostonian ebenfalls in Gang und beschleunigte auf der 300m Marke hinter der Pacesetterin, duellierte sich mit dieser über 200m, um am Ende Savatiano zu überholen und mit gut 1.3 Längen zu schlagen. Damit endete die kleine Siegesserie von Savatiano, die sich aber in bestechender Form gezeigt hatte und auch im Canterbury Stakes nichts von ihrer Form verloren hat  – aber den ersten Gruppe 1 Sieg verpasste.

Im Gruppe 1 City Tattersalls Galaxy scheiterte sie dann schon wesentlich deutlicher als eigentlich zweite Favoritin, aber auch die eigentliche Favoritin Cosmic Force spielte keine Rolle in dem Rennen, genau wie alt bekannte Namen wie In Her Time und Pierata. Das selbte Spiel passierte dann im Sapphire Stakes, welches von der alten Konkurrentin White Moss gewonnen wurde, ohne dass Savatiano über die 1200m eine Rolle um den Sieg hatte spielen können.

Savatiano blieb den Gruppe 1 Rennen treu und startete im Mai im Gruppe 1 Robert Sangster Stakes, und zwar wieder als eine der Favoritinnen, nur um am Ende schon wieder mit einem Platz im Mittelfeld vorlieb nehmen zu müssen, weit hinter der Siegerin Bella Vella. Beim Schlusssprint kam da einfach nicht viel von Savatiano, vielleicht war das Durchgangstempo zu hoch, vielleicht die Konkurrenten auch einfach wieder zu stark.

Es kam Winter und Corona bedingt zu einer längeren Pause bis zum August, wo sie im Gruppe 2 P.B. Lawrence Stakes auflief – und ihren nächsten Gruppe 2 Sieg feiern dürfte, wenn auch nur knapp gegen Sircconi, die ihr stets auf den Fersen blieb. Die Konkurrentin hatte First Run bekommen, da Sircconi stets mit an der Front geblieben war, während Savatiano mal wieder hinter den Pacesettern lief, dann aber in die Mitte gehen musste, um ihre Lücke zu finden. Sircconi driftete ein wenig und nahm Savatiano mit, die aber beherzt dagegen hielt und am Ende mit knapp einem Nacken gewinnen konnte.

Mit der im alter gefundenen Bestform ist Savatiano definitiv eine würdige Favoritin hier, von der man viel erwarten kann.


31.08.2019 – Caulfied – New Zealand Stakes – Pick – Nicht Alizee, Nicht Black Heart Bart

Pferderennen in Australien

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