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Baaeed nicht im Arc. Haggas sagt: Er ist nich wie Frankel

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William Haggas sagte, er habe immer gezögert, Baaeed im Prix de l’Arc de Triomphe anstelle der Champion Stakes zu führen, als er einige der umfassenderen Gründe für die Entscheidung in Newmarket am Sonntag enthüllte – Baeed wird also nicht im Arc laufen!

Baaeed wird am 15. Oktober nach Ascot reisen und nicht 13 Tage zuvor nach Longchamp, und der ungeschlagene Vierjährige zog viel Aufmerksamkeit auf sich, als er beim Henry Cecil Open Weekend hinter seinem Leitpferd Montatham galoppierte und dabei fantastisch aussah. Schade, ich hätte ihn persönlich lieber im Arc gesehen als in Ascot: Aber man kann eben nicht alles haben.

Nach Baaeeds bahnbrechendem Sieg über eine Meile und eine Viertelmeile in der Gruppe 1 Juddmonte International in York im vergangenen Monat war Haggas für die Idee offen, dass der Shadwell-Superstar die Reise für den Arc nach Frankreich antreten könnte. Aber nach anfänglicher Euphorie kamen immer mehr Zweifel daran auf, ob Baaeed wirklich im Arc starten sollte – und nicht vielleicht doch lieber in Ascot und damit in England bleiben würde.

Und in einer Erklärung am Donnerstag sagte Haggas, dass die Verbindungen rund um Baaeed nun doch an einem früheren Plan festhielten, wonach der Vierjährige sein letztes Rennen über eine Meile und ein Viertel auf heimischem Boden bestreiten sollte. Ja – das heißt auch, dass Baaeed nach seinem nächsten lauf definitiv das aktive Renngeschehen verlassen wird.

Am Sonntag erläuterte sein Trainer Haggas: „Wir hatten viele Diskussionen mit Angus Gold, Richard Hills und Sheikha Hissa über Baaeeds Teilnahme am Arc, aber ich muss zugeben, dass ich nie so begeistert war.

Ich bin nicht auf all die Berichterstattung in der Presse hereingefallen, die besagte, dass man in den Atc rennen muss, um ihn so gut wie Frankel zu machen, denn eines meiner Lieblingspferde vor Baaeed war Sea The Stars.

„Er gewann die 2.000 Guineas, das Derby, das Juddmonte International, den Irish Champion und den Arc, und trotzdem dachten die Leute, er sei nicht so gut wie Frankel.“

Haggas bemerkte den Kontrast zwischen den ehemaligen Größen. Er sagte: „Der Unterschied war, dass Sea The Stars in seinen Rennen nicht so beeindruckend war wie Frankel und einfach seine Arbeit erledigte, während Frankel sowohl im Galopp als auch in einigen seiner Rennen sehr überschwänglich war. Ich dachte, Baaeed sei Sea The Stars sehr ähnlich, bis er in York diesen Auftritt aufführte, der alle, sogar uns, überraschte.“

Es war schon immer Haggas’ Plan gewesen, Baaeed in York auf eine längere Distanz zu schicken, und es gab Gründe dafür. Er sagte: „Wir hatten immer gedacht, dass es eine geringe Möglichkeit gibt, dass er bei einer Meile und einem Viertel besser sein könnte als bei einer Meile, aber es könnte das falsche Programm sein, ihn auf zehn Furlongs vor dem Juddmonte zu steigern. Das scheint nicht das Richtige zu tun zu sein“

„Er hätte für das Lockinge und dann für die Prince of Wales’s Stakes gehen können, aber dann haben Sie nur noch eine sehr kurze Zeit bis zur Eclipse und dann lange nichts bis zum Juddmonte International.“

Als es zeitlich darauf ankam, Baaeed entweder für Longchamp oder Ascot vorzubereiten, musste jedoch eine Entscheidung getroffen werden.

Haggas sagte: „Nachdem ich die ursprüngliche Aussage veröffentlicht hatte, sagte Sheikha Hissa, sie sei dafür, für den Arc zu gehen, wenn der Boden gut sei, aber ich denke, sie hatte ihre Meinung geändert und jedes Recht dazu, da Trainer es alle fünf Minuten des Tages ihre Meinung ändern. In unserem letzten Gespräch sagte sie, lasst uns beim Champion Stakes bleiben und das zu seinem Finale machen.“

Baaed und seine Karriere im Detail:

Baaeed: Der Sea The Stars Sohn von William Haggas ist DER große Hype im Jahr 2021 und 2022 – ungeschlagen für sieben Rennen in Folge und nachdem er sich die Treppe Stück für Stück hochgekämpft hat und auf Gruppe 1 Niveau angekommen war, schlug er Palace Pier im Oktober im Queen Elizabeth II Stakes und gewann damit sein zweites Gruppe 1 Rennen in Folge – und 2022 machte er genau da weiter, wo er letztes Jahr aufgehört hatte – mit drei weiteren Gruppe 1 Siegen im Lockinge Stakes, dem Queen Anne Stakes und dem Qatar Sussex Stakes!

Er hat beste Chancen das Rennpferd des Jahres 2022 zu werden, wenn er so weiter macht und das hier sieht wie sein nächster Coup aus.

Sicher wird er hier wieder als der haushohe Favorit an den Start gehen, und das natürlich zu recht.

Die Karriere von Baaed begann im Juni 2021 in Leicester in einem Klasse 4 Maidenrennen mit einem soliden Sieg auf schnellem Boden, gefolgt von einem dominanten Sieg in Newmarket in einem Klasse 4 Rennen. In dem Rennen war Baeed zwar schon als Favorit aufgelaufen, allerdings hatte wohl niemand mit einem über 7 Längen Sieg gerechnet, der Baeed auch noch relativ leicht gefallen war.

Kein Wunder, dass es für Baeed danach direkt auf Black Type Ebene hoch ging und er im Edmondson Hall Solicitors Sir Henry Cecil Stakes startete – einem Listed Rennen in Newmarket. Man kann es Vorsicht nennen, dass Baaed nicht direkt in einem Gruppenrennen startete, sondern es erst einmal auf Listed Ebene versuchte – aber wenn solch eine Vorsicht existierte, war sie vollkommen ungerechtfertigt.

Baaeed sah während den frühen Stufen des Rennens noch ein wenig unerfahren aus und verpasste den Start ein wenig, ging dann zu energisch an den Start und stemmte sich ein wenig gegen Jim Crowley, der ihn aber dann unter Kontrolle bekam und hinter den Führenden platzierte. Von da aus startete Baaeed auf dem schnellen Boden dann auch seinen Angriff, wobei Jim Crowley kaum mehr als einen Handritt hinlegen musste, um Baeed frei vor das Feld stürmen zu lassen.

Danach ging Baaeed in das Bonhams Thoroughbred Stakes auf Gruppe 3 Ebene in Goodwood Ende Juli welches mit gt bis weichen Untergrund einen anderen Test darstellte, auch wenn klar war, dass Baeed auf dieser Ebene wohl keine wirkliche Konkurrenz finden würde.

So war es dann auch, Baeed machte mit dem Feld relativ kurzen Prozess und rollte die Konkurrenten von hinten auf, wurde 200m vor dem Ziel dann in den Schlussprint geschickt und setzte sich nach Belieben ab – extrem starker Lauf von Baaeed der damit bereit war, die höchste Ebene der Galopprennen anzugehen.

Dafür ging er im September nach Frankreich zum Gruppe 1 Prix du Moulin de Longchamp, wo er – natürlich – wieder als Favorit startete.  Dabei waren die Gegner wie Order Of Australia, Snow Lantern oder Victor Ludorum durchaus selbst auf Gruppenebene erfolgreich gewesen, aber Baaeed hatte auch mit diesem Feld am Ende keine Probleme.

Er hielt sich zunächst ungewöhnlich weit vorne im Feld auf und lies sich nicht weit zurückfallen, wie er es zuvor getan hatte, aber das war gegen die angetretene Konkurrenz auch durchaus sinnvoll, denn obwohl Baeeed wieder rechtzeitig 400m vor dem Ziel los ging  und seinen Schlusssprint ansetzte. Aber dieses Mal war es wesentlich schwerer sich von den anderen Abzusetzen, denn Order Of Australia blieb auf den letzten Metern noch an ihm dran und Victor Ludorum kam aus dem hinteren Bereich des Feldes ebenfalls nach vorne – aber auf den letzten 100m kickte Baaeed eben doch wieder nach vorne und frei vor das Feld.

Dann kam der Test im Gruppe 1 Queen Elizabeth II Stakes im Oktober gegen den besten Miler der Welt, den Baaeed mit einem knappen Nacken schlagen konnte. Der Sieg gegen Place Pier wiegt viel  Baaed hatte sich 200m vor dem Ziel an die Spitze gesetzt und konnte den knappen Vorsprung gegen Palace Pier beständig halten – der Rest des Feldes war chancenlos gegen die beiden Sieger des Rennens.

Dann ging es nach Ascot zum Royal Ascot Festival, wo er am 14.06.2022 im Queen Anne Stakes wieder auf Gruppe 1 Niveau antrat. Das 1609m Rennen war und ist natürlich ein Teil der British Champion Series und damit immer gut besetzt, 2022 machte da keine Ausnahme, trotzdem ging Baaed mit einer Quote von 1.17 an den Start und war damit haushoher Favorit.

Mit seinem Sieg wurde er seiner Favoritenrolle auch gerecht und auch wenn der Vorsprung auf seine Verfolger am Ende etwas knapp war, täuscht das darüber hinweg, wie einfach der Sieg für Baeed war. Baaed psotionierte sich hinter den Führenden, die ein ordentliches Tempo setzten und als sich das Feld 2f vor dem Ziel wieder zusammen fand, lief Baaeed immer noch leicht und locker auf und ging, nachdem Jim Crowley auf ihm Gas gegeben hatte, locker vor das Feld und gewann komfortabel am Ende

Nach dem vierten Gruppe 1 Sieg in Folge ging Baaeed dann in das Qatar Sussex Stakes, wo er sich mit Chindit und Order Of Australia messen musste, am Ende war es für Baaeed aber wieder nur eine Formsache und die Presse überschlug sich danach mit Lob für ihn. Kein Wunder, denn Baaeed rollte das Feld fast gemütlich von hinten auf und gewann vor Modern Games mit knapp unter zwei Längen, hätte aber sicher noch wesentlich mehr herausholen können. Ihm fehlt ein wenig der „Wow“ Faktor, wenn er einmal an der Front ist, dann macht Baaeed nur noch so viel wie sein muss, um das Rennen zu gewinnen, weshalb er nicht wie etwa Frankel meilenweit vor dem Rest des Feldes ins Ziel einläuft.

Was aber nicht heißt, dass Baaeed nicht die Klasse von Frankel besitzt und statt wie Sea The Stars seine Arbeit immer zuverlässig, aber vielleicht ein wenig ohne Glanz und Gloria zu erledigen, legte Baaeed im August im Juddmonte Internation etwas von dem Glanz eines Frankel zeigen: Er gewann das Rennen mit einem starken Lauf vom hinteren Bereich des Feldes aus, von wo er 600m vor dem Ziel bequem und ohne sich wirklich anzustrengen das Feld aufrollte, bis er 200m vor dem Ziel die Führung übernahm und auf und davon war und den hochklassigen Mishriff sechs Längen hinter sich lies.

Nun also zum Champion Stakes für einen letzten aufregenden Tag mit Superstar Baaeed!


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