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Channel Maker

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09.10.2021 – Belmont Park – Joe Hirsch Turf Classic Stakes – Pick: Gufo / Channel Maker EW

Pferderennen in den USA

21:47  Joe Hirsch Turf Classic Stakes – Gruppe 1 

Distanz: 1m4f  | Alter : 3yo+  | Untergrund: Gras | Boden: Schnell

Das Joe Hirsch Stakes ist dieses Jahr extrem gut besetzt und gibt uns ein Duell zwischen zwei Konkurrenten, die im letzten Aufeinandertreffen nur ein Nacken getrennt hat – Gufo gewann über Japan, der aber Probleme auf der Zielgeraden hatte und nur noch ein paar Meter gebraucht hätte, um zu gewinnen.

Die beiden sind die logische Wahl für dieses Rennen mit leichten Präferenzen für Gufo – aber Channel Maker liebt dieses Rennen und sollte zumindest eine Chance EW haben.

 

Gufo: Der Declaration Of War Sohn von Trainer Christophe Clement begann seine Karriere im November 2019 in einem Maidenrennen mit einem dritten Platz, legte danach kurz vor dem Jahreswechsel in seinem nächsten Maidenrennen aber mit einem Sieg nach und konnte in einem Allowance Rennen im März 2020 gleich ein Doppel daraus machen.

Die Siegesserie wurde durch einen Sieg im Engish Channel Stakes in Guflstream Park (ein Black Type Rennen) und dem Kent Stakes noch auf vier Siege erweitert. Damit hatte Gufo sehr schnell seine ersten Siege auf Gruppenebe gefeiert. Im Kent Stakes legte Gufo dabei noch einen ziemlich seltsamen Start hin, gewann am Ende aber souverän und locker gegen die Konkurrenz.

Was dann wohl auch der Grund war, warum er im nächsten Monat im Saratoga Derby auflief – allerdings zeigte sich da auch wieder seine Unerfahrenheit, denn er stieß erneut beim Start relativ hart mit einem der Konkurrenten zusammen, musste dann sich im hinteren Bereich des Feldes einsortieren, driftete dann unter Druck nach außen in der letzten Kurve, kam weit in die Zielgerade, hatte trotzdem andere Pferde noch vor sich und duckte sich unter weiterem Druck dann etwas unglücklich weg als der Jockey die Hand mit der Peitsche wechseln musste – und verpasste trotz all dem den Sieg nur recht knapp. In der Geraden war Gufo noch gut und gerne 3,25 Längen zurück, holte das aber bis auf einen Kopf Rückstand auf den Sieger noch auf. Sieg verpasst und trotzdem extrem guter Lauf von Gufo.

Den verbesserte er dann beim großen Derby 2020 als er das Belmont Derby Invitational Stakes mit knapp einer Länge gewinnen konnte. Ganz ohne Probleme lief auch dieses Rennen für Gufo nicht ab, aber nach dem erneut unsauberen Start sortierte er sich hinter den Pacesettern ein, lies das Trio der Ausbrecher zunächst bis zur Zielgerade ziehen, sammelte diese dann aber relativ locker wieder ein als es in die Zielgerade ging und sein Jockey die Bremsen an Gufo etwas löste. Zum Ziel hin begann Gufo sich Sück für Stück weiter abzusetzen und hatte das Feld im Griff – der größte Sieg der Saison 2020 war damit perfekt.

Im Saisonabschluss 2020 im Hollywood Derby kam er zu weit hinten und zu weit nach außen getragen in die Zielgerade, um die Ausreißer auch dieses Mal wieder einzusammeln, aber Gufo konnte wieder einen extrem starken Sprint zum Ziel zeigen, was eine sehr erfolgreiche erste Saison für Gufo beendete.

Nach der Winterpause kam Gufo dann im Man O War Stakes in Belmont Park zurück, wo er nach der langen Pause von November bis Mai den Sieg praktisch auf der Linie mit einer Nase an Channel Cat verlor, der einfach das bisschen mehr Ausdauer zu bieten hatte.

Im Gruppe 1 Belmont Derby Invitational Stakes zeigte sich allerdings danach, dass Gufo nach wie vor kein einfaches Pferd zum Reiten war. Nachdem sich Gufo eigentlich gut ins Rennen gefunden hatte und sich gut im hinteren Bereich des Feldes einsortiert hatte, wurde er zu seinem Schlusssprint recht weit in die Mitte der Bahn getrieben und musste da doch etwas energisch angetrieben werden – und duckte sich unter der Peitsche plötzlich stark weg, so dass Joel Rosario im Sattel Gufo zunächst korrigieren musste, bevor er weiter den Angriff auf die Führungsgruppe angehen konnte. Am Ende reichte es auf Grund der Probleme nur für einen dritten Platz.

Gufo wurde danach im Niveau ein wenig zurück genommen und fand wie schon zu erwarten im Grand Couturier Stakes in Belmont Stakes als Favorit – wenn auch nur mit einer Länge und mit etwas mehr Arbeit, als man vielleicht gedacht hat. Aber ein Sieg ist ein Sieg und Gufo legte noch einmal im Resorts World Casino Sword Dancer Stakes nach, als er mit einem sauberen Lauf den spät ansprintenden Japan schlagen konnte.

Guo hielt sich dieses Mal deutlich näher am Tempo und ging auch nur 2 oder 3 Bahnen vom Innengeländer entfernt in die Zielgerade, während Hauptkonkurrent Japan sich an der Innebahn plötzlich eingepfercht wieder fand und viel Zeit und Momentum verlor, bis er sich in der Mitte der Bahn hinter Gufo eine freie Bahn gesucht hatte und seinen eigenen Schlusssprint ansetzten konnte – das brachte Joel Rosario auf Gufo 50m vor dem Ziel noch ins Schwitzen, aber der Sieg war gesichert.

Das erneute Duell der beiden heute wird extrem spannend, mit ungewissem Ausgang.

Tipps zum Pferd:

Extrem starker Schlusssprinter. Hat das große Derby 2020 gewinnen können und

Japan: Der Galileo Sohn von Aiden O’Brien hat nach seinem eher moderatem Debüt in einem Maidenrennen im September 2019 nicht mehr zurückblicken müssen und konnte sich gleich mehrfach auf höchster Ebene exzellent in Szene setzten, auch wenn 2020 eher durchwachsen war und 2021 der Sieg auf aller höchster Ebene noch ausbleibt – aber zwei Gruppe 3 Siege geben Grund zur Hoffnung.

Japan hatte letztes Jahr einen kleinen Durchhänger, wenn man eine Reihe von Platzierungen auf höchstem Niveau denn so nennen kann – aber seine beste Phase bisher im Jahr 2018 bis Ende 2019 hatte, sozusagen am Beginn seiner Karriere in den ersten Jahren.

So gewann er nach seinem siegreichen Maidenrennen in Listowel auch gleich das Gruppe 2 Beresford Stakes in Naas, und das obwohl sein Stallgefährte Mount Everest unter Ryan Moore als Favorit in das Rennen gegangen war. Die beiden Stallgefährten schenkten sich allerdings nichts und Japan hatte am Ende sprichwörtlich die Nase vorn – und sich die Aufmerksamkeit von Ryan Moore für sein nächsten Rennen redlich verdient – auch wenn dies erst nach der obligatorischen Winterpause geschehen sollte

Allerdings kam er im Dubai Dante Stakes auf Gruppe 2 Ebene am Ende nicht gegen Telecaster an, der das Rennen vor dem hoch gehandelten Too Darn Hot gewann. Vielleicht war Japan einfach noch nicht komplett fit oder es mangelte ihm an Erfahrung um an an den anderen beiden dran zu bleiben, so jedenfalls blieb er bei seinem Saisondebüt 2019 über 2063m weit zurück. Das machte allerdings nichts denn das eigentlich Ziel in der frühen Saison war natürlich das Epsom Derby im Juni, wo Japan zusammen mit Anthony Van Dyke und Broone auflief, und 2019 war das Derby so offen wie selten – es zeichnete sich im Vorfeld kein klarer Favorit ab und die Teilnehmer konnten sich zurecht alle Hoffnungen auf den Sieg machen.

Und am Ende war Japan auch an den Siegern dran und musste sich in dem hart umkämpften Rennen nur mit einem dritten Platz zufrieden geben – hätte aber auch gerne den zweiten Platz belegen können, den Madhmoon nur mit einer Nase vor ihm hielt. Wieder war Japan besser als die erste Wahl von O’Brien, Sir Dragonet, in diesem Rennen und wieder hatte er seinen Stallgefährten unter Ryan Moore um einige Längen geschlagen.

Moore hüpfte für das Gruppe 2 King Edward VII Stakes in Royal Ascot dann wieder auf Japan auf, der dieses leichtere Rennen dann auch mit gut 4,5 Längen Vorsprung für sich entscheiden konnte. Aiden O’Brien schickte das Duo dann nach Frankreich zum Grand Prix de Paris, der im Jahr 2019 ein wenig enttäuschen besetzt war. Japan startete als haushoher Favorit und gewann das Rennen auch wie erwartet, auch wenn Slalom am Ende nur eine halbe Länge Rückstand hatte. In beiden Rennen profitierte Japan ein wenig vom ausgedünnten Feld und der Abwesenheit der großen Namen des Jahres 2020 und dem geschickten Placement durch seinen Trainer, aber dem schnellen Doppel lies Japan dann im Juddmonte International einen weiteren Sieg folgen, und an diesem Sieg gab es nichts zu meckern.

Die Konkurrenz war stark, so hatte Favorit Crystal Ocean gerade zuvor gegen Enable ein hervorragendes Rennen abgeliefert und schien nur auf den nächsten Gruppe 1 Sieg zu warten und auch Elaqarm oder King Of Comedy sind alles andere als zu verachten. Dementsprechend hart war das Rennen am Ende dann auch für alle Pferde, Favorit Crystal Ocean hatte am Innengeländer 200m vor dem Ziel die Führung errungen und schien die Kontrolle über das Rennen zu erlangen, aber Japan kam neben ihm langsam aber sicher wieder heran und hatte auf der Zielgeraden sprichwörtlich die Nase vorn.

Der Sieg war mehr als verdient, und dass Japan im notorisch schwer besetzten Prix de l’Arc de Triomphe im Oktober 2019 noch einen vierten Platz folgen lassen konnte, obwohl der Boden natürlich wie immer schon ziemlich matschig war und das Rennen eine Menge Ausdauer forderte… nun, ich hatte das so nicht erwartet und war ein Stück mehr beeindruckt von den Leistungen von Japan im Jahr 2019!

Dann kam das Jahr 2020 und das Tal der Trauer für Japan, jedenfalls was die Siege anbelangt – denn obwohl er kontinuierlich sehr gute Rennen auf höchstem Niveau lief, blieb der erhoffte Sieg aus. So begann die Saison mit einem vierten Platz im Prince Of Wales’s Stakes, was klar unter den Erwartungen war, die an Japan bei seinem Saisondebüt gestellt worden waren. Er war langsam beim Start und kam nicht richtig in Gang und auch wenige Wochen später beim Coral-Eclipse schien von seinem Schlussprint Qualitäten nicht viel übrig zu sein – er verlor den zweiten Platz auf den letzten 50m und musste sich mit einem dritten Platz begnügen, ein Platz, den er auch beim King George VI And Queen Elizabeth Qipco Stakes am Ende inne hatte – allerdings gab es in diesem Rennen nur drei Starter und dementsprechend schlecht war die Leistung in Wirklichkeit. Auch die beiden nachfolgenden Leistungen im Irish Champion Stakes und dem Qipco Champion Stakes vergisst man am besten gleich wieder, aber er kam im Ormonde Stakes im Mai 2021 mit einem Sieg auf Gruppe 3 Ebene zurück und lief danach in Epsom im Gruppe 1 Coral Coronation Cup über 1m5f ein sehr gutes Rennen, auch wenn Japan auf den leten Metern etwas die Puste ausging und er „nur“ auf einem dritten Platz ins Ziel einlief.

Zugegeben, der dritte Platz war mit sieben Längen Rückstand deutlich hinter den beiden Siegern Pyledriver und Al Asy, aber es schien für Japan in die richtige Richtung zu gehen – wie er nach einer erneut deutlichen Niederlage im Hardwicke Stakes in Ascot auf Gruppe 2 im Gruppe 3 Green Room Meld Stakes in Leopardstown im Juli unter Beweis stellen konnte.

Dort war Japan als klarer Favorit gestartet, musste sich aber dem Angriff von Maker Of Kings erwehren, der sich auf den letzten 100m als nur sehr schwer abzuschütteln erwies und nur noch ein paar mehr Meter gebraucht hätte, um selbst zu siegen.

Japan wechselte dann in die USA zurück, wahrscheinlich um sich schon einmal für den Breeders Cup im November warm zu laufen und sich an Übersee zu gewöhnen.

O’Brien visiert den Breeders Cup mit schöner Regelmäßigkeit an und wird auch 2021 versuchen, den großen Coup zu landen.

Der Einstand im Jahr 2021 in Saratoga im Gruppe 1 Resorts World Casino Sword Dancer Stakes verlief nicht ganz nach Plan, denn der Favorit des Heim Teams Gufo gewann das Rennen mit einem Nacken gegen Japan.

Der hatte während des Rennens allerdings auch wein wenig Pech, denn obwohl beide Konkurrenten, also Gufo und Japan, sich im hinteren Bereich des Feldes aufhielten, hatte Japan beim Versuch das Feld von hinten aufzurollen Probleme und wurde gezwungen langsameren Pferden vor sich auszuweichen, so dass er praktisch von innen am Geländer in die Mitte der Bahn an Gufo vorbei wechseln musste, um freie Bahn zu bekommen. Das gab Gufo die Gelegenheit sich ein wenig abzusetzen und einige Längen auf Japan gut zu machen, der aber danach noch einmal beschleunigte und sich bis auf einen Nacken herankämpfte.

Japan war in dem Rennen nur knapp der Platz für den Sieg ausgegangen, ein paar Meter weiter und er hätte sicher gewonnen – das erneute Duell der beiden sollte extrem spannend werden heute, und für einige Aufklärung bezüglich des Breeders Cup sorgen.

Tipps zum Pferd: Hat sich mit dem Schritt auf 2400m zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten auf Gruppe 1 Ebene entwickelt hatte aber ein Jahr 2020 zum Vergessen. 2021? Kann zumindest mit zwei Siegen auf Gruppe 3 Ebene zurück blicken und hatte einen sehr motivierenden Einstieg in Amerika im August. Genug Grund zur Hoffnung

Arklow: Der Arch Sohn von Trainer B. Cox begann seine Karriere im November 2016 auf dem Kurs in Churchill Downs, allerdings war die erste Saison völlig zum Vergessen, denn erst nach dem Jahreswechsel konnte Arklow seinen ersten Erfolg feiern, indem er in Keenland ein Maidenrennen gewinnen konnte.

Danach ging es gleich in das Gruppe 2 American Turf Stakes, auch wenn seine Chancen im Vorfeld als sehr niedrig angesehen wurden. Arklow schockte hier aber das erste Mal die Buchmacher und gewann das Rennen souverän

Arklow hatte seine beiden Verfolger klar im Griff und der eigentlich haushohe Favorit Oscar Performance enttäuschte bei dem Rennen stark und kam als Letzter ins Ziel. Nach diesem Überraschungserfolg ging es aber auch für Arklow erst einmal ins Tal der Tränen, mit klaren Niederlagen im Gruppe 1 Belmont Derby und dem Gruppe 2 Racing Hall of Fame Stakes, so dass er sich danach an leichteren Rennen etwa bei Handicaps in Fairground probierte. Der Kurs in Fairgrounds schien ihm zu gefallen, denn auch beim nächste Start im Muniz Memorial Handicap auf Gruppe 2 Ebene auf diesem Kurs im März 2018 schaffte er einen hervorragenden zweiten Platz hinter Synhrony, der ohnehin als Favorit gestartet war.

Für Arklow folgte dann ein solider vierter Platz im Gruppe 1 Old Forester Turf Classic Stakes, bei dem er dem Sieger Yoshida aber nicht wirklich gefährlich werden konnte. Auch zwei Monate später im Gruppe 3 Stars and Stripes Stakes enttäuschte Arklow als Favorit mit einem vierten Platz und es musste dann schon ein noch leichteres Rennen im Form des Kentucky Downs Turf Cup Stakes über 2011m sein, damit Arklow wieder ein Black Type Rennen gewinnen konnte.

Dann legte Arklow aber im Gruppe 3 Turf Cup Stakes gegen den hoch gehandelten Bigger Picture nach, als er das Rennen mit einem guten Zug zum Ziel unter Florent Geroux knapp gegen den genannten Konkurrenten bestehen konnte. Damit hatte Arklow auch über die längere Distanz von 2411m bestehen können

Arklow konnte auch im nächsten Rennen, dem Gruppe 3 Sycamore Stakes beweisen, dass der Sieg über Bigger Picture keine Ausnahme war, denn auch in diesem Rennen konnte Arklow Bigger Picture auf den Platz direkt hinter sich verbannen, auch wenn er dieses Mal von dem Außenseiter Zulu Alpha geschlagen wurde.

Diesen kleinen Wermutstropfen machte Arklow aber im Breeders‘ Cup Turf im November mehr als wett, als er als klarer Außenseiter doch noch auf einem guten vierte Platz ins Ziel einlief – und einen massiven Forcast für den Vierer von 4116.80 komplettierte.

Mit dieser Leitung im Rücken ging es in die Winterpause, aus der er leider mit einem kompletten Flop fünf Monate später in Keenland wiederkam. Allerdings schien es dem Trainer und den Buchmachen schon relativ klar zu sein, dass Arklow beim ersten Rennen über 1770m so seine Probleme haben würde, denn er startete in dieses Rennen nicht als klarer Favorit. Im nachfolgenden Man O War Stakes in Belmont Park steigerte er die Distanz wieder ein wenig auf 2220m und wie auf Bestellung lieferte sich Aklow über die passendere Distanz ein spannendes Duell mit Channel Maker, der ihn am Ende

Auch beim Gruppe 2 Belmont Gold Cup Invitational Stakes war Arklow wieder „nur“ zweiter hinter dem Konkurrenten Amade, die Distanz von 3218m war für Arklow aber auch ein Novum und dafür hielt Arklow noch ziemlich stark durch und ging danach nach 52 Tagen in das Duell mit Channel Cat im Bowling Green Stakes in Saratoga, wo er einen dritten Platz belegen konnte, er besserte sich dann mit einem zweiten Platz hinter Zulu Alpha im Kentucky Turf Cup Stakes und noch einmal mit einem Sieg auf Gruppe 1 Ebene im Joe Hirsch Turf Classic Stakes. Das Renen lief bis auf einen vielleicht zu energischen Start von Arklow voll nach Plan mit einem langsamen verbessern der Position 800m vor dem Ziel, einem Kampf um die Führung 400m vor dem Ziel und dann die Fürhung knapp vor dem Ziel. Vielleicht sein bestes Rennen 2019.

Im Longines Breeders‘ Cup Turf 2019 in Santa Anita hatte Arklow nicht die Klasse um mit den Führenden mitzuhalten und der achte Platz war so auch etwa erwartet worden.

2020 war recht durchwachsen für Arklow – mit einem fünften Platz im Januar im Pegasus World Cup und einer Niederlage als Favorit 141 Tage später beim eigentlichen Saisondebüt in Churchill Downs im Gruppe 3 Louisville Stakes. Die Niederlagen setzten sich dann noch in Keenland im Elkhorn Stakes und dem United Nations Stakes auf Gruppe 1 Ebene in Monmoth Park.

In der zweiten Hälfte der Saison fing sich Arklow dann ein wenig und gewann das Gruppe  3 Kentucky Turf Cup Stakes, lief auf einen guten sechsten Platz im Breeders Cup Turf nur drei Längen hinter den Siegern und gewann das letzte Rennen der Saison in Form des Hollywood Cup Turf Stakes

2021 begann ungewöhnlich gut für Arklow mit einem Sieg in Churchil Downs im Louisville Stakes, auch wenn die schwache Konkurrenz Arklow ohnehin zum Favoriten gemacht hatte – ein Sige zum eginn der neuen Saison war vielversprechend, es folgte allerdings eine klare Niederlage (wie schon im Jahr zuvor) im United Nations Stakes und ein gar nicht mal so schlechter siebter Platz (nur zwei Längen hinter dem Sieger) im Del Mar Handicap auf Gruppe 2 Ebene.

In Keenland im Turf Cup Stakes gewann Arklow dann als Favorit auf Gruppe 2 Ebene auf schnellem Boden dann knapp gegen Imperador…. ob das aber reicht, um an seinen Erfolg aus dem Jahr 2019 anzuknüpfen? Ich weiß es nicht, und Channel Maker gefällt mir als EW Außenseiter deutlich besser

Tipps zum Pferd:

Mag Turf (also Gras) unter den Hufen  und läuft in der Regel beim Breeders Cup Turf recht respektabel, ohne auf das Treppchen zu kommen. Kommt in der Regel in der zweiten Hälfte der Saison so richtig in Fahrt.

Channel Maker: Der English Channel Sohn hat in einer Karriere einige gute Platzierungen erreichen können, wie etwa ein Platz im Gruppe 1 Hollywood Derby  2016 und auch die Leistungen im Gulfstream Park Turf Stakes und dem Frank E. Kilroe Mile Stakes in der Saison 2019 waren alles andere als schlecht.

Und dann kam 2020 – ein Jahr, in dem ich pesönlich Channel Maker schon fast abgeschrieben hatte, nachdem seine Ausbeute an Siegen auf höchster Ebene eher dürftig war – da war natürlich, bevor er einen überzeugenden Sieg im Sword Dancer Stakes und dann im Joe Hirsch Stakes hatte feiern können. Das brachte ihn 2020 direkt zurück zur Spitzengruppe – und das Joe Hirsch Stakes scheint ohnehin sein Go-To Rennen seit Jahren zu sein.

Im Gruppe 1 Joe Hirsch Stakes im September 2018 hatte Channel Maker am Ende das Feld fest im Griff, als er an der Innenbahn das Geländer zur Hilfe hatte und Robert Bruce auf den zweiten Platz verbannen. Und da der Sieg zu einfach von der Hand ging und Channel Maker augenscheinlich ein neues Formhoch gefunden hatte, musste er sich später im Jahr selbst bei seiner Teilnahme im Breeders‘ Cup Turf nicht scheuen, denn seine Leistung im Joe Hirsch Stakes war mit das Beste, was Channel Maker bisher so gezeigt hat und man konnte ja hoffen, dass der diese Form in sein nächstes Rennen übertragen können würde

Zwar konnte Channel Maker im Breeders Cup Turf keine Überraschung landen und auch beim nachfolgenden Gruppe 1 Pegasus World Cup 2019 konnte er keinen der vorderen Plätze für sich beanspruchen, dass sein Trainer ihn aber die millionenschwere Startprämie in diesem Rennen spendierte, spricht für die Hoffnungen, die man zu dieser Zeit in Channel Maker gesetzt hat.

Mit diesen beiden hochklassigen Rennen hinter sich hätte er im Gruppe 2 Mac Diarmida Stakes im März wohl besser abschließen können als sein vierter Platz, schließlich war er als Co Favorit gestartet! Aber wieder war es Zulu Alpha, der Channel Maker die Show stahl und das Rennen für sich entschied. Vielleicht war es auch die kleine Pause die an der Form von Channel Maker nagte, denn im Man o‘ War Stakes über die selbe Distanz, aber auf dem Kurs in Belmont brachte das Beste in Channel Maker zum Vorschein!  Der zweite Gruppe 1 Sieg innerhalb eines Jahres winkte und wieder waren die Hoffnungen hoch, dass Channel Maker seine Form dieses Mal würde halten können, schließlich hatte er Konkurrenten wie Arklow und Zulu Alpha schlagen können! Hunting Horn setzte ein super Tempo und stahl einige Längen auf die Verfolger, aber Channel Maker lief in der Mitte der Bahn zur Höchstform auf und rannte den Front Runner 50 vor dem Ziel nieder.

Leider war es wie in den letzten Jahren und Channel Maker schaffte er es in seinen nachfolgenden Rennen nicht, an diese Form anzuknüpfen – Im Manhattan Stakes über 2011m, dem Bowling Green Stakes über 2200m und  dem Sword Dancer Stakes über 2414m  lief er zwar konstant immer sein Rennen und wurde jedes Mal mit etwas Preisgeld auf einem vierten Platz belohnt, aber so richtig überzeugen konnte er in diesen Rennen nicht. Ganz im Gegensatz zum The Joe Hirsch Turf Classic im Oktober, wo er das Feld zunächst anführte und dann in einer Linie mit Aklow und Sadler’s Joy die Ziellinie entlang ritt – und mit einem Nacken gegen Arklow am Ende verlor. Den Versuch beim Breeders‘ Cup Turf darf man ihm vergeben, der ist nach wie vor ein wenig hoch gegriffen für ihn, genau wie sein Duell gegen Zulu Alpha im Mac Diarmida Stakes auf Gruppe 2 Ebene. Etwas unfair, dass das Gruppenrennen auf dem Papier „nur“ ein Gruppe 2 Rennen war, aber in Realität viele Gruppe 1 Starter und Sieger hatte, nicht zuletzt eben den Breeders Cup Sieger Zulu Alpha.

Allerdings verlor Channel Maker danach auch das Gruppe 2 Muniz Memorial Handicap deutlich und musste danach den Sprung im Niveau auf das Sword Dancer Stakes auf Gruppe 1 Ebene verkraften. Keine einfache Aufgabe, die Channel Maker aber mit Bravour von der Front aus löste. Beim Einbiegen in die Zielgerade wurde er noch ein wenig unter Druck gesetzt, konnte sich aber den Verfolgern erwehren und beschleunigte davon, um einen lockeren 8 Längen Sieg zu feiern. Die Zeit war zwar nicht extrem schnell, aber eine sehr gute Leistung nichtsdestotrotz – die er kurz darauf im Joe Hirsch Stakes wiederholen konnte.

Wieder wurde er an die Front geschickt, wo er sich ohne zu viel Druck von den Konkurrenten etablieren konnte und wieder beim Einbiegen in die Zielgerade viel zu locker absetzten konnte.

Beim Breeders Cup Turf 2021 lief Channel Maker dann erneut ein extrem gutes Rennen und konnte das Feld trotz der großen Konkurrenz anführen und über die Strecke lotsen, konnte aber gegen Ende auf den letzten vielleicht 100 Metern die Angriffe der Favoriten Tanarwa und Magical nicht mehr abwehren und musste sich mit einem  – für seine Verhältnisse sehr guten – dritten Platz zufrieden geben.

2021 begann schon wie 2020 eher gediegen mit einem zweiten Platz in einem Conditions Rennen beim Saisondebüt und dann eine achten Platz im Dubai Sheema Classic im März. Das war eine eher ungewöhnliche Wahl für Channel Maker, der danach auch zurück nach Amerika ging, wo sein Einstand zu Hause mit einem siebten Platz im Bowling Green Stakes in Saratoga und eine sechsten Platz auf dem gleichen Kurs im Gruppe 1 Sword Dancer Stakes ziemlich ernüchternd verlief.

Aber das Joe Hirsch Stakes war in den letzten Jahren sehr erfolgreich für Channel Maker – Sieg 2018, 2te Platz 2019, Sieg 2020 – das reicht für eine spekulative EW Wette.

Tipps zum Pferd:

Desiginierter Front Runner mit zwei Gruppe 1 Siegen 2020 und einer Vorliebe für das Joe Hirsch Stakes. Kommt langsam in die Jahre, dafür allerdings bei Breeders Cup Turf 2020 mit starker Leistung on der Front dabei gewesen und bei diesem Rennen zu hoher Quote fast schon eine obligatorische EW Wette.


06.11.2020 – Keenland – Breeders‘ Cup Turf – Pick: Magical

Pferderennen in den USA

22:33 Breeders‘ Cup Turf – Gruppe 1

Für 3jährige und ältere Pferde | Distanz: 2.414 m | Preisgeld: 4.000.000 USD | Flachrennen | Geläuf: Gras | Boden: gut | Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

Channel Maker: Der English Channel Sohn hat in einer Karriere einige gute Platzierungen erreichen können, wie etwa ein Platz im Gruppe 1 Hollywood Derby  2016 und auch die Leistungen im Gulfstream Park Turf Stakes und dem Frank E. Kilroe Mile Stakes in der vergangenen Saison waren alles andere als schlecht. Es fehlt im etwas auf die absolute Spitzengruppe und seine Ausbeute an Siegen ist knapp, nur je ein Gruppe 1  Sieg stehen 2019 und 2018 im Formbuch:

Im Gruppe 1 Joe Hirsch Stakes im September 2018 hatte Channel Maker am Ende das Feld fest im Griff, als er an der Innenbahn das Geländer zur Hilfe hatte und Robert Bruce auf den zweiten Platz verbannen. Und da der Sieg zu einfach von der Hand ging und Channel Maker augenscheinlich ein neues Formhoch gefunden hatte, musste er sich später im Jahr selbst bei seiner Teilnahme im Breeders‘ Cup Turf nicht scheuen, denn seine Leistung im Joe Hirsch Stakes war mit das Beste, was Channel Maker bisher so gezeigt hat und man konnte ja hoffen, dass der diese Form in sein nächstes Rennen übetragen können würde

Zwar konnte Channel Maker im Breeders Cup Turf keine Überraschung landen und auch beim nachfolgenden Gruppe 1 Pegasus World Cup 2019 konnte er keinen der vorderen Plätze für sich beanspruchen, dass sein Trainer ihn aber die millionenschwere Startprämie in diesem Rennen spendierte, spricht für die Hoffnungen, die man zu dieser Zeit in Channel Maker gesetzt hat.

Mit diesen beiden hochklassigen Rennen hinter sich hätte er im Gruppe 2 Mac Diarmida Stakes im März wohl besser abschließen können als sein vierter Platz, schließlich war er als Co Favorit gestartet! Aber wieder war es Zulu Alpha, der Channel Maker die Show stahl und das Rennen für sich entschied. Vielleicht war es auch die kleine Pause die an der Form von Channel Maker nagte, denn im Man o‘ War Stakes über die selbe Distanz, aber auf dem Kurs in Belmont brachte das Beste in Channel Maker zum Vorschein!  Der zweite Gruppe 1 Sieg innerhalb eines Jahres winkte und wieder waren die Hoffnungen hoch, dass Channel Maker seine Form dieses Mal würde halten können, schließlich hatte er Konkurrenten wie Arklow und Zulu Alpha schlagen können! Hunting Horn setzte ein super Tempo und stahl einige Längen auf die Verfolger, aber Channel Maker lief in der Mitte der Bahn zur Höchstform auf und rannte den Front Runner 50 vor dem Ziel nieder.

Leider war es wie in den letzten Jahren und Channel Maker schaffte er es in seinen nachfolgenden Rennen nicht, an diese Form anzuknüpfen – Im Manhattan Stakes über 2011m, dem Bowling Green Stakes über 2200m und  dem Sword Dancer Stakes über 2414m  lief er zwar konstant immer sein Rennen und wurde jedes Mal mit etwas Preisgeld auf einem vierten Platz belohnt, aber so richtig überzeugen konnte er in diesen Rennen nicht. Ganz im Gegensatz zum The Joe Hirsch Turf Classic im Oktober, wo er das Feld zunächst anführte und dann in einer Linie mit Aklow und Sadler’s Joy die Ziellinie entlang ritt – und mit einem Nacken gegen Arklow am Ende verlor. Den Versuch beim Breeders‘ Cup Turf darf man ihm vergeben, der ist nach wie vor ein wenig hoch gegriffen für ihn, genau wie sein Duell gegen Zulu Alpha im Mac Diarmida Stakes auf Gruppe 2 Ebene. Etwas unfair, dass das Gruppenrennen auf dem Papier „nur“ ein Gruppe 2 Rennen war, aber in Realität viele Gruppe 1 Starter und Sieger hatte, nicht zuletzt eben den Breeders Cup Sieger Zulu Alpha.

Allerdings verlor Channel Maker danach auch das Gruppe 2 Muniz Memorial Handicap deutlich und musste danach den Sprung im Niveau auf das Sword Dancer Stakes auf Gruppe 1 Ebene verkraften. Keine einfache Aufgabe, die Channel Maker aber mit Bravour von der Front aus löste. Beim Einbiegen in die Zielgerade wurde er noch ein wenig unter Druck gesetzt, konnte sich aber den Verfolgern erwehren und beschleunigte davon, um einen lockeren 8 Längen Sieg zu feiern. Die Zeit war zwar nicht extrem schnell, aber eine sehr gute Leistung nichtsdestotrotz – die er kurz darauf im Joe Hirsch Stakes wiederholen konnte.

Wieder wurde er an die Front geschickt, wo er sich ohne zu viel Druck von den Konkurrenten etablieren konnte und wieder beim Einbiegen in die Zielgerade viel zu locker absetzten konnte. Schon ziemlich beeindruckende Leistungen, und vielleicht kann er seine Leistung aus dem letzten Jahr in diesem Rennen 2020 verbessern. Ich kann mit gut einen Platz für ihn vorstellen.

Magical: Die Galileo Tochter von Aiden O Brien begann ihre Karriere für ihren irischen Erfolgstrainer in der Heimat in Irland, genauer auf dem Kurs in Curragh 2017, auf dem sie auch nach ihrem beim zweiten Anlauf gewonnenen Maidenrennen in Cork ihr erstes Black Type Rennen angehen sollte. Dabei startet sie auf Gruppe 2 Ebene über 1408m im Debutante Stakes als Außenseiterin hinter Happily und Septemner, gewann das Rennen aber mit einem sehr starken Lauf von der Front aus. Magical übernahm bei ihrem ersten Gruppenrennen die Führung und setzte ein eher moderates Tempo, bevor sie im letzten Viertel das Temp noch einmal deutlich anzog und dem Favoriten Happily keine Chance lies, noch einmal an sie heran zu kommen.

Auf Gruppe 1 Ebene einen Monat später im Moyglare Stud Stakes konnte sie dann allerdings gegen die selbe Konkurrentin nicht noch einmal bestehen. Happily war aus dem letzten Rennen gewarnt und wusste, dass sie Magical nicht zu weit ziehen lassen dürfte, sonder blieb dicht an ihr dran und ging dieses Mal den Tempowechsel problemlos mit, so dass die beiden sich ein spannendes Duell bis zur Ziellinie leisteten, welches Happily mit einer Nase für sich entschied.

Magical zog es danach noch im selben Jahr zum Prix Marcel Broussac und zum Newmarket Fillies Mile, allerdings konnte sich die Stute in den beiden Rennen nicht unter den vorderen Platzieren, vielleicht waren die sechs Rennen in ihrer ersten Saison als Zweijährige auch noch ein bisschen viel für sie.

2018 bestritt sie nach der Winterpause den Prix de la Grotte auf Gruppe 3 Ebene, brauchte aber diesen Lauf um nach der Pause wieder ein wenig warm zu werden. Erst beim zweiten Start im Kilboy Stakes zurück in der Heimat in Roland konnte Magical zur Form des letzten Frühjahres zurück kommen und gewann das Gruppe 2 Rennen über guten Untergrund und 1811m mit fast drei Längen Abstand.

Auch die Saison 2018 nahm bei Magical vor allem in der zweiten Jahreshälfte an Fahrt auf, bestritt sie doch im Herbst 2018 gleich vier ihrer sechs Rennen in der Saison, zunächst aber nur mit mäßigem Erfolg im Matron Stakes und dann im Arc De Triomphe in Paris. Beide Rennen waren aber natürlich vom Niveau her auch eine ziemlich ambitionierte Angelegenheit und das im Oktober, drei Wochen nach dem Arc De Triomphe angesiedelte British CHampton Fillies & Mares Stakes auf dem Kurs in Ascot war da schon eine wesentlich realistischere Angelegenheit.

Lag Ti Dar galt damit in jenem Gruppe 1 Rennen nach ihrem Erfolg mit einem zweiten Platz im St Leger als Favorit, konnte aber dem starken Lauf von Magical an der Front nur wenig entgegen setzten, so dass Magical am Ende mit einer Länge vor der Favoritin ins Ziel einlaufen konnte. Der weiche Boden und die lange Distanz von 2400m schienen Magical durchaus zu liegen, so dass der Schritt zum Breeders Cup Turf über 2414m durchaus logisch erschien. Den Sieg hatte man in diesem Rennen, in dem die großartige Enable als Favoritin auflief, von Anfang an nicht wirklich ins Auge gefasst und so war es eine weitere hervorragende Leistung von Magical, dass sie relativ knapp hinter Enable als Zweite in Ziel kam und damit den Saisonabschluss der Rasen Mitteldistanzler in den USA hervorragend abschloss.

Auch für Magical war das der Saisonabschluss, und sie kehrte 2019 im April im Alleged Stakes auf Gruppe 3 Ebene gegen eher moderate Konkurrent zurück, als Hauptkonkurrent wurde vor allem Mustajee gehandelt, der aber in jenem Rennen keine Chance hatte und nur abgeschlagen als vorletzter ins Ziel einlief, während Magical mit einem weiteren dominanten Lauf über 2000m und weichen Untergrund einen 4.5 Längen Sieg einfahren konnte.

Es folgten zwei Starts noch im Mai 2018, zunächst erst einmal im Moonbridge Stakes auf Gruppe 2 Ebene, wo sie Flag Of Honor auf den zweiten Platz verbannen konnte. Das Rennen über 2000m und gut bis weichen Untergrund war ein wenig nichtssagend, denn obwohl Magical das Rennen souverän gewinnen konnte, saßen ihr die drei Konkurrenten dieses Mal dicht im Nacken.

Erst beim zweiten Duell mit fast den selben Konkurrenten dominierte Magical das Feld wieder, mit einem schnellen Tempowechsel auf den letzten 200m und einem guten Durchgangstempo auf den 1800m zuvor. Der Boden war ein wenig trockener geworden und Magical schien sich auf dem schnellen Boden Wohl zu fühlen und mehr von ihrer Form zeigen zu können, als zuvor auf dem weichen Boden – auf dem sie letztes Jahr brillierte.

Da der Regen in Ascot eingesetzt hatte, war die vielseitige Magical eigentlich eine sehr gute Wahl für das Prince Of Wales Stakes, passten doch Boden und Distanz zu ihren Vorlieben. Allerdings schwächelte die Favoritin auf den letzten Metern und schien nicht ganz so viel Ausdauer zu haben wie man von ihr eigentlich gewöhnt war, und Crystal Ocean setzte sich letztendlich doch relativ überzeugend von der Breeders Cup Zweiten ab, die nach drei lockeren Siegen in der Saison offensichtlich ein kleines Formtief erwischt hatte – welches sie aber danach im Duell mit Enable im Coral-Eclipse wieder ausbügelte.

Enable war als weltbeste Stute natürlich die klare Favoritin des Rennens und hätte das Rennen wohl locker gewinnen müssen, allerdings kam Magical ebenfalls in Gang und hielt den Anschluss an Enable, die unter Frankie Dettori wieder einen extrem guten Schlusssprint hinlegte und sich wieder einmal durchsetzen konnte. Was für eine Leistung, aber auch was für eine Leistung von Magical, der sich nicht einfach abschütteln lassen wollte.

Die beiden trafen dann einen Monat später im Darley Yorkshire Oaks Wieder aufeinander, um das nächste Gruppe 1 Rennen gegeneinander auszutragen, dieses Mal allerdings über 2f mehr Distanz und etwas langsameren Boden, was aber Enable nicht daran hinderte, das mit nur drei Konkurrenten besetzte Rennen wieder einmal souverän zu  gewinnen. Magical mühte sich auf dem letzten Furlong des Rennens an der Stute dran zu bleiben, hatte aber keine Chance das gesetzte Tempo mitzugehen und musste sich mit einem sicheren zweiten Platz zufrieden geben.

Magical mied danach das erneute Duell mit Enable und begab sich lieber in das QIPCO Irish Champion Stakes in Leipardstown im September, wo sie als klare Favoritin das Rennen dominierte und mit 2 Längen Vorsprung gewann. 1m2f 7nd guter Untergrund schienen Magical gut zu liegen, denn sin schloss schon 2 Furlong vor dem Ziel auf die Führenden auf und beschleunigte mit einem immensen Kick gleich mehrere Längen vor die Verfolger, die nach etwas Reaktionszeit den Rückstand noch ein bisschen verkürzen konnten, aber keine Chance hatten an Magical noch einmal heran zu kommen.

Mit dem Sieg im Rücken und frisch gestärktem Ego ging es dann nach Frankreich zum nächsten Duell mit Enable die für den Prix de Arc De Triomphe als klarer Favorit auflief – klar, sie hatte das Rennen ja im letzten Jahr gewinnen können und trat als Titelverteidigerin an. Sie hatte allerdings schon im Jahr zuvor das Rennen nur mit einem Nacken gewinnen können, was ein kleines Warnzeichen hätte sein sollen, und 2019 stieg der in Deutschland gezüchtete Waldgeist endgültig zum Superstar auf, indem er den Prix de l’Arc De Triomphe gewann. 50 Yards vor dem Ziel kam Waldgeist an die zu diesem Zeitpunkt führende Enable heran und schaffte es tatsächlich, diese zu überholen und danach auf Abstand zu halten! Wahnsinns Leistung, Magical hingegen spielte in diesem Rennen keinerlei Rolle für den Sieg.

Der Arc ist allerdings auch immer ein besonders hartes Rennen und nur wenige Pferde haben das, was es braucht um in diesem Rennen gut abzuschneiden, denn meist ist der Boden schon sehr weich im Oktober und die Distanz von 1m4f ist für die meisten der Teilnehmer eher etwas zu weit als zu kurz, soll heißen, nur wenige 2miler gehen mit der Distanz runter für den Arc, die meisten sind 1m2f oder gar weniger gewohnt. So auch Magical, din im selben Monat auf weichem Boden das Gruppe 1 Qipco Champion Stakes (Teil der British Champions Middle Distance Serie) gewann. Wieder blieb Magical an den führenden Pferden dran und beschleunigte an diesen dann auf der Zielgerade mit seinem schnellen Antritt vorbei, und sicherte sich damit einen weiteren Gruppe 1 Titel.

Dann kam die lange und etwas ungewollte Pause durch die Corona Epedemie, die sich bis zum Juni hinzog, bevor lansgam aber sicher die Vorhänge wieder hoch gezogen wurden für den Rennsport. Magical suchte sich als erstes Rennen in der Saison das Alwasmiyah Pretty Polly Stakes aus, welches allerdings wie viele andere Rennen in dieser Saison unter der Abwesenheit vieler hochklassiger Pferde litt. So trat Magical fast allein auf weiter flur gegen die Konkurrenten wie Fleeting oder Cayenne Pepper an, die sich redlich bemühten, das Rennen für Magical nicht zu einfach zu machen, aber am Ende konnte Magical als Front Runnerin in dem Rennen faktisch machen was sie wollte und zog den Verfolgern spielend davon.

Kein Wunder also, dass beim nächsten Start im Irish Gold Cup in Curragh Ende Juli keine Konkurrenten aus den Rennen zuvor mit dabei waren. Allerdings ließen sich auch kaum andere nennenswerte Starter blicken, was eine ziemlich armselige Konkurrenz für Magical darstellte, was sich zum Einen in der Quote, zum Anderen natürlich auch im Rennverlauf widerspiegelte, denn Magical dominierte von der Front wie sie wollte und vergrößerte ihren Vorsprung auf der Zielgeraden bis auf knapp über zwie Längen, wobei auch gerne vier oder fünf Längen drin gewesen wären, wenn Wayne Lordan es gewollt hätte.

Das Duell mit Gayyaith im Irish Champion Stakes im September war spannend und die beiden nahmen über die 1m2f auf den letzten Metern Maß, am Ende war es aber Magical die die Nase vorn hatte und Ghaiyyath hatte nicht die Kraft, um die halbe Länge Rückstand auf Magical noch wett zu machen. Damit gewann Magical das dritte Gruppe 1 Rennen in der aktuellen Saison und war in wahrlich beeindruckender Form, musste aber auf weichem Untergrund beim Versuch das Gruppe 1 Qipco Champion Stakes ein zweites Mal  zu gewinnen einen Rückschlag hinnehmen, denn auf dem weichen Boden fühlte sich Addeybb deutlich wohler und konnte sich am Ende mit über 2 Längen gegen Magical durchsetzen.

Das heute wird ihm sicher besser liegen und mit der starken Hand von O’Brien in den Gras Rennen beim Breeders Cup kann man sich einen Sieg von Magical gut vorstellen.

Mogul: Der Galileo Sohn von Aiden O’Brien begann seine Karriere in Gowran Park im Jahr 2019 mit einem zweiten Platz, gewann danach aber in Curragh noch im selben Monat sein Maidenrennen und legte danach im Gruppe 2 Champions Juv‘ Stakes wie erwartet noch einmal nach, was nach dem lockeren Sieg in seinem Maidenrennen auch so erwartete worden war. Perfekt wäre der Sieg zwei Monate später im Gruppe 1 Vertem Futurity Trophy Stakes als Saisonabschluss gewesen, aber auch so war die erste Saison von Mogul ein Erfolg, der vierte Platz im Vertem Futurity Trophy Stakes hinter dem lockeren Sieger Kameko kein Grund um an ihm und seiner nächsten Saison zu zweifeln.

Die begann zwar verspätet im Juni im Gruppe King Edward VII Stakes mit einer weiteren Niederlage, dieses Mal als klarer Favorit, und auch im Derby machte er mit einem sechsten Platz kein wirklich gute Figur.

Das änderte sich mit dem Senken des Niveaus im selben Monat im Gruppe 3 Gordon Stakes, wo er gegen solide Konkurrenz (für ein Gruppe 3 Rennen) einen weiteren Sieg feiern konnte. Das war der erste Sieg in einem Rennen im Jahr 2020 und natürlich weit von den erhofften Gruppe 1 Ehren im Derby entfernt, aber Mogul sorgte später für Wiedergutmachung im Juddmonte Grand Prix de Paris, wo er mit einem beeindruckenden Lauf das Rennen gewinnen konnte. Er ging auf der Zielgeraden auf den letzten 200m zum Vollsprint über, und keiner der Konkurrenten konnten bei dem Sprint mitgehen. Er könnte heute für eine weitere Überraschung sorgen, muss sich aber noch ein wenig steigern UND muss seine Form erst einmal bestätigen.

Lord North: Der Dubawi Sohn begann seine Karriere für Trainer John Godsen im Jahr 2018 und bestritt seine Karriere zunächst noch als Hengst, wurde nach zwei Siegen und einem ziemlichen Flop in seinem ersten Black Type Rennen dann doch kastriert, denn er schien nach Aussage des Trainers und seines bisherigen Jockeys Robert Havlin kein ganz einfacher Kammerad zu sein -was sich nicht zu letzt in seinem letzten Platz im Heron Stakes am 23.05.2019 widerspiegelte, in dem Rennen musste der Jockey fast mehr damit kämpfen, Lord North zu bändigen als die Konkurrenz in Schach zu halten

Nach der OP ging es erst einmal in eine kleine Pause über den Sommer, die er im Herbst 2019 beendete und dort, noch spät in der Saison, einiges an Erfahrung nachholte.

Zunächst startete er in einigen gut besetzten Handicaps auf Klasse 2 Ebene in Ascot und Newmarket, wobei er in Ascot im Lexicon Bracknell Handicap als auch dem Balmoral Handicap jeweils einen zweiten Platz belegen konnte, und in Newmarket im bet365 Cambridgeshire Handicap sogar gewinnen konnte.

Im Cambridgeshire Handicap zeigte Lord North wie im Rennen zuvor, dass er auch spät in der Saison in Bestform war und die verlorene Zeit im Sommer wieder gut machen wollte. Im den 40 Starter umfassenden Rennen (!) hielt sich Lord North zunächst am Innengeländer auf dem Kurs, hatte aber allein auf Grund der Masse der Starter zunächst einige Konkurrent vor sich, bevor sich die Tür für ihn öffnete. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Beringer schon lange abgesetzt und sicher 3-4 Längen abgesetzt, aber Lord North, der Favorit des Rennens, kam in Gang, gab Gas unter Franki Dettroie und kam herangestürmt, um den Sieg in diesem Rennen am Ende sogar ziemlich bequem einzusammeln. Das war in diesem großen Feld und auf diesem schnellen Untergrund ziemlich beeindruckend.

Da der Sieg in Newmarket auf dem Rundkurs sogar ziemlich bequem ausfiel, war es kein Wunder das Trainer John Godsen ihn für sein erstes Black Type Rennen im Herbst auch auf diesen Kurs schickte. Und er zeigte auch in diesem Rennen, wie bei seinem vorhergegangenen Rennen beim Royal Ascot Festival, dass ihm der schwere, aufgweichte Untergrund keine Probleme bereitete und er auch mit kleinen Feldern und wenigen Konkurrenten, was immer ein taktisches Rennen bedeutet, umgehen kann.

Und taktisch war das Rennen, denn das kleine Feld von nur fünft Startern lief praktisch das gesamte Rennen dicht gepackt und teilweise mit drei bis vier Konkurrenten nebeneinander, bis es an den Schlusssprint ging und jedes der Pferde unter seinem Jockey versuchte, auf dem schweren Boden das Tempo weiter zu erhöhen. Pablo Escobar als Front Runner hielt noch am längsten gegen Lord North dagegen, der aber doch deutlich mehr Ausdauer hatte und am Ende mit gut 2 Längen Vorsprung gewinnen konnte.

John Godsen konnte zufrieden mit der Leistung seines Schützlings am Ende der Saison sein, und 2020 war trotz der langen Pause auf Grund der Corona Kriese nicht anders – es gbegann in Haydock mit einem Sieg auf Gruppe 3 Ebene gegen den hoch gehandelten Elaqarm im Brigadier Gerard Stakes , wobei der Sieg mit nur einer Kopf Vorsprung denkbar knapp ausfiel. Den Vorsprung hatte sich Lrod North mit einem schnellen Tempowechsel erkämpft, Elaqarm war einen Tick langsamer mit seinem Momentum und verpasste den Sieg knapp, denn die Linie kam zu früh für ihn – wäre der Kurs nur 20 Meter länger gewesen, hätte er Lord North gehabt.

Im Gruppe 1 Prince Of Wales’s Stakes lies dann Lord North allerdings nicht mehr anbrennen und gewann souverän, wenn auch mit gänzlich anderer Taktik. Denn dieses Mal hielt James Doyle ihm im hinteren Bereich des Feldes und überlies es anderen die Führung zu bestreiten, erst 2f vor dem Ziel suchte er sich seine Lücke und versuchte die Führenden einzusammeln – was ihm bei Konkurrenten wie Japan und Addeyb erstaunlich einfach gelang und in einem drei Längen Sieg endete. Mit der Form gehörte er auch fest zum Kreis der Favoirten im Gruppe 1 Juddmonte International Stakes, musste dort aber mit einem abgeschlagenen dritten Platz vorlieb nehmen, nachdem er sein vorderes linkes Hufeisen verloren hatte und damit an Tempo einbüßte. Er kommt prinzipiell gut mit schwerem Untergrund zurecht, allerdings nicht beim Gruppe 1 Qipco Champion Stakes im Oktober, wo er den letzten Platz belegte. Er ist deutlich besser als das und dürfte heute in der Nähe der ausbezahlten Plätze zu finden sein.

Tarnawa: Die Shamardal Tochter von D. Weld begann ihre Karriere 2018 und sammelte bis zum Mai 2019 einige nette Platzierungen und Siege in Maiden – und einem Handicaprennen Rennen ein, wurde dann aber Siegerin des Gruppe 3 Irish National Stud Racing Irish EBF Blue Wind Stakes, wenn auch nur knapp. Damit hatte sie den Wechsel auf die Gruppenebene erfolgreich absolviert und wurde kurz darauf in das nächste Gruppenrennen geschickt, konnte aber in Epsom den erneuten Sprung im Niveau im Investec Oaksnicht kompensieren und musste sich am Ende mit einem elfeten Platz zufrieden geben.

Ihr Trainer lies sie über zwei Monate pausieren und dann zurück in Irland auf Gruppe 3 Ebene starten, um ihr weitere Erfahrung auf Gruppenebene zu ermöglichen, ohne sie gleich wieder in ganz tiefe Gewässer wie das Glorious Goodwood oder Royal Ascot zu werfen.

Das zahlte sich aus, als sie im Gruppe 3 Irish Stallion Farms EBF Give Thanks Stakes den Sieg davontragen konnte, und das ziemlich locker. Sie sortierte sich hinter den Siegern ein, startete dann 250m vor dem Ziel ihren Angriff und beschleunigte fast mühelos an den Front Runnern vorbei. Ziemlich gute Leistung, die sie auf Gruppe 2 Ebenen im Blandford Stakes noch einmal wiederholen konnte. Dieses mal musste Chris Hayes hart auf ihr arbeiten um sie an der Front zu halten, die sie wieder beim Einbiegen in die Zielgrade gefunden hatte, und Tarnawa wanderte ein wenig in Richtung des Innengeländers, konnte sich aber am Ende über den Sieg in einem Gruppe 2 Rennen freuen.

Der Startim nachfolgenden Gruppe 1 Qipco Fillies and Mares war vielleicht den Versuch wert, viele Chancen wurden ihr aber nicht ausgerechnet und sie musste sich in dem 2334m Rennen am Ende klar geschlagen geben.

Es ging in die lange Pause bis zum Sommer 2020, die durch die Corona Krise noch verlängert wurde, und Tarnawa kam erst im August im Gruppe 3 Irish Stallion Stakes zurück auf die Rennstrecke, wo sie sich der Konkurrenz auf den letzten 200m des 1m4f Rennens locker entledigen konnte – soviel war von ihr erwartet worden, aber sie hörte da nicht auf und schaffte den selben Trick in Paris im Qatar Prix Vermeille über die selbe Distanz. Es dauerte eine Weile, bevor sie ihr Momentum sammeln konnte (von der 300 bis der 200m Marke), aber sie nahm immer weiter an Fahrt auf und gewann am Ende souverän mit über 3 Längen Vorsprung.

Als Körnung gewann sie noch das Gruppe 1 Prix de l’Opéra Longines auf dem selben Kurs, dieses Mal aber über 2000m und schwerem Untergrund, was besonders beeindruckend gewesen war

Kann sie Magical schlagen? Vielleicht…


04.07.2020 – Belmont Park – Manhattan Stakes –

Pferderennen in den USA

00:20 Manhattan Stakes – Gruppe 1

Distnz: 1m3fm | Untergrund: Schnell | Boden: Rasen

Sadler’s JoyDer Kitten’s Joy Sohn von Trainer Thomas Albertrani  ist wieder einmal solider Verfassung und zeigt sich auf der höchsten Ebene extrem Formstabil, mit vielen Plätzten und zuletzt einem Platz beim Saisondebüt in Belmont.

Seine Ausbeute an Siegen ist nicht die beste, allerdings konnte er im letzten Rennen Hauptkonkurrent Hi Happy schlagen und ist heute über bessere Distanz vergleichsweise besser vom Gewicht her dran.

Aufmerksam machte Saddler’s Joy 2016 mit einer Seire von drei Siegen in Folge, diese waren allerdings zunächst nur in Allowance Optioal Claiming Rennen (also Altersgewichtsrennem) er konnte dabei aber durchaus beeindrucken und der Vierjährige startete im  Januar im Gruppe 3 W. L. McKnight Handicap zum ersten Mal auf Gruppenebene. Die Pause zwischen den Jahren betrug nur zwei Monate und sein Trainer Thomas Albertrani hatte guten Grund zur Hoffnung.

Sadler’s Joy startete zwar als Außenseiter, konnte aber einen knappen zweiten Platz belegen und hätte schon damals fast sein erstes Gruppenrennen gewinnen können, wenn der Rennverlauf nur ein wenig günstiger gewesen wäre. Er folgte beim zweiten Start in Gulfstream Park im April diesem Trend mit einem weiteren Sieg, dieses Mal auf Gruppe 2 Niveau im Pan American Stakes über 2400m. Er konnte dabei Designed For War und Patterson Cross knapp hinter sich lassen was eine Form auf ein ähnliches Niveau wie die von Wake Forrest hob, auf den er im Gruppe 1 Man o‘ War Stakes treffen sollte. Zhukova lies auch ihm keine Chance, Sadler’s Joy verpasste den Platz 2 aber nur mit einer Nase, und das obwohl er zuvor in dem kleinen Feld mehrfach nicht die nötige Lücke zum Schlusssprint fand. Er ist progresiv und konnte im Gruppe 1 Sword Dancer Stakes endlich auf die höchste Ebene aufschließen. Im Joe Hirsch Stakes wurde er von Beach Patrol klar auf die Plätze verwiesen, allerdings konnte der Lauf leicht mit etwas Pech und unsauberen Lauf entschuldigt werden und er sicherte sich beim BC Turf einen guten vierten Platz hinter Highland Reel, was trotz des etwas abgeschlagenen Platzes eine hervorragende Leistung gewesen war.

Danach ging es in die Winterpause, die er mit einem Sieg gegen One Go All Go im Mac Diarmida Stakes beendete. Dort war er allerdings kaum schwerer Unterwegs als der Konkurrent und wie im Rennen danach kam er weit außen auf die Zielgerade und verschenkte eine Menge Raum. Das und das weite zurückfallen auf der Rückgeraden brach Sadler’s Joy im Pan American Stakes das Genick, auch wenn er auf der Zielgeraden noch unglaublich viel Boden gutmachen konnte. Im nächsten Aufeinandertreffen mit Happy und One Go All Go versuchte sein Jockey Julien R. Leparoux den Konkurrenten nicht erneut derart viel Leine zu lassen, aber wieder konnte Hi Happy sich am Ende mit einem Tempowechsel einige Längen absetzten, die Sadler’s Joy nicht komplett aufrollen konnte. Er war deutlich näher dran und konnte über die kürzere Distanz im Manhattan Stakes Hi Happy am Ende schlagen.

Sein Jockey Javier Castelano sah, dass er die beiden Konkurrenten Hi Happy und Mantoulin auf der Innenseite im Griff hatte und lies von der Peitsche ab, da kam aus dem Mittelfeld Spring Quality herangeflogen und überholte Salder’s Joy und Hi Happy. Die 2200m liegen Hi Happy eindeutig mehr als die 2000m und der Schritt auf die längere Distanz im Bowling Green Stakes hätte ihm helfen können, allerdings schnitt Hi Happy deutlich schlechter ab als erwartet und das zusätzliche Gewicht von Saddler’s Joy im Bowling Green Stakes hat ihm offensichtlich Probleme gemacht.  Sadler’s Joy hielt sich zwar gut im ersten Drittel des Feldes, hatte aber keine Chance die beiden Dead Heater Glorious Empire und Channel Maker noch nieder zu rennen.

Dann kam eine lange Pause für Sadler’s Joy bis zum Bowling Green Stakes 2019, also genau ein Jahr später-  das er nach der langen Pause nicht sonderlich gut abschneiden wird, sollte auf der Hand liegen und er musste sich mit einem hinteren Platz zufrieden geben, konnte danach aber seine Form wieder stabilisieren und konnte sich im Gruppe 1 Sword Dancer Stakes einen guten zweiten Platz sichern – knapp hinter Annals Of Time und noch vor Channel Cat. Daanch verkaufte er sich gut im Gruppe 1 Classic Stakes, welches von Arklow gewonnen wurde und sicherte sich einen seltenen Sieg im Gruppe 3 Red Smith Stakes in Aqueduct, auch wenn natürlich ein Gruppe 3 Rennen nicht das Niveau hat, welches er normalerweise bestreitet.

Seine Teilnahme danach im Januar 2020 im Pgasus World Cup Turf darf man nicht zu ernst nehmen, Sadler’s Joy wurde direkt am Start nach verlassen der Ställe in die Zange genommen und lief ab da dem Feld hinterher und schien nie wieder richtig in das Rennen zu finden, und Zulu Alpha dominierte in beim Mc Diarmida Stakes in Gulfstream Park im Feburar, aber wieder sprang ein solider dritter Platz für Sadler’s Joy heraus.

Aus der langen Corona Pause kam er mit einem dritten Platz im tiller Stakes zurück, einem Rennen welches er hätte gewinnen müssen, aber welches er am Ende – wieder einmal – nur auf einem dritten Platz beenden konnte. Das hätte besser sein müssen, aber ich kann mir hier wieder einen sehr guten Platz für Sadler’s Joy vorstellen beim zweiten Start in der neuen Saison.

Channel Maker: Der English Channel Sohn hat einige gute Platzierungen erreichen können, wie etwa ein Platz im Gruppe 1 Hollywood Derby  2016 und auch die Leistungen im Gulfstream Park Turf Stakes und dem Frank E. Kilroe Mile Stakes in der vergangenen Saison waren alles andere als schlecht. Es fehlt im etwas auf die absolute Spitzengruppe und seine Ausbeute an Siegen ist knapp, nur je ein Gruppe 1  Sieg stehen 2019 und 2018 im Formbuch:

Im Gruppe 1 Joe Hirsch Stakes im September 2018 hatte Channel Maker am Ende das Feld fest im Griff, als er an der Innenbahn das Geländer zur Hilfe hatte und Robert Bruce auf den zweiten Platz verbannen. Und da der Sieg zu einfach von der Hand ging und Channel Maker augenscheinlich ein neues Formhoch gefunden hatte, musste er sich später im Jahr selbst bei seiner Teilnahme im Breeders‘ Cup Turf nicht scheuen, denn seine Leistung im Joe Hirsch Stakes war mit das Beste, was Channel Maker bisher so gezeigt hat und man konnte ja hoffen, dass der diese Form in sein nächstes Rennen übetragen können würde

Zwar konnte Channel Maker im Breeders Cup Turf keine Überraschung landen und auch beim nachfolgenden Gruppe 1 Pegasus World Cup 2019 konnte er keinen der vorderen Plätze für sich beanspruchen, dass sein Trainer ihn aber die millionenschwere Startprämie in diesem Rennen spendierte, spricht für die Hoffnungen, die man zu dieser Zeit in Channel Maker gesetzt hat.

Mit diesen beiden hochklassigen Rennen hinter sich hätte er im Gruppe 2 Mac Diarmida Stakes im März wohl besser abschließen können als sein vierter Platz, schließlich war er als Co Favorit gestartet! Aber wieder war es Zulu Alpha, der Channel Maker die Show stahl und das Rennen für sich entschied. Vielleicht war es auch die kleine Pause die an der Form von Channel Maker nagte, denn im Man o‘ War Stakes über die selbe Distanz, aber auf dem Kurs in Belmont brachte das Beste in Channel Maker zum Vorschein!  Der zweite Gruppe 1 Sieg innerhalb eines Jahres winkte und wieder waren die Hoffnungen hoch, dass Channel Maker seine Form dieses Mal würde halten können, schließlich hatte er Konkurrenten wie Arklow und Zulu Alpha schlagen können! Hunting Horn setzte ein super Tempo und stahl einige Längen auf die Verfolger, aber Channel Maker lief in der Mitte der Bahn zur Höchstform auf und rannte den Front Runner 50 vor dem Ziel nieder.

Leider war es wie in den letzten Jahren und Channel Maker schaffte er es in seinen nachfolgenden Rennen nicht, an diese Form anzuknüpfen – Im Manhattan Stakes über 2011m, dem Bowling Green Stakes über 2200m und  dem Sword Dancer Stakes über 2414m  lief er zwar konstant immer sein Rennen und wurde jedes Mal mit etwas Preisgeld auf einem vierten Platz belohnt, aber so richtig überzeugen konnte er in diesen Rennen nicht. Ganz im Gegensatz zum The Joe Hirsch Turf Classic im Oktober, wo er das Feld zunächst anführte und dann in einer Linie mit Aklow und Sadler’s Joy die Ziellinie entlang ritt – und mit einem Nacken gegen Arklow am Ende verlor. Den Versuch beim Breeders‘ Cup Turf darf man ihm vergeben, der ist nach wie vor ein wenig hoch gegriffen für ihn, genau wie sein Duell gegen Zulu Alpha im Mac Diarmida Stakes auf Gruppe 2 Ebene. Etwas unfair, dass das Gruppenrennen auf dem Papier „nur“ ein Gruppe 2 Rennen war, aber in Realität viele Gruppe 1 Starter und Sieger hatte, nicht zuletzt eben den Breeders Cup Sieger Zulu Alpha.

Allerdings verlor Channel Maker danach auch das Gruppe 2 Muniz Memorial Handicap deutlich und kam nach der verlängerten Frühjahrspause in Belmont auch nicht gerade in Bestform zurück. Das gibt zu denken für heute


29.02.2020 – Gulfstream Park – Mac Diarmida Stakes – Pick: Zulu Alpha

Pferderennen in den USA

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