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Chindit

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08.10.2021 – Newmarket – Godolphin Stud & Stable Staff Awards Challenge Stakes – Pick: Chindit, Horoscope

Pferderennen in England

16:00 Newmarket –  Godolphin Stud & Stable Staff Awards Challenge Stakes 

(Group 2) (Class 1) (3yo+)

Distanz: 7f | Untergrund: Gut bis weich | Alter: 3yo+
Ein ziemlich spannendes Gruppe 2 Rennen heute in Newmarket, in de Chimnit derzeit die Liste der Favoriten anführt – wenn auch nur knapp und vor dem Rennen kann sich da noch so einiges ändern. Aber Chindit hat konstant gute Leistungen in verschiedenen Gruppe 1 Rennen in diesem Jahr gezeigt und dürfte mit dem Rennen hier deutlich besser zurecht kommen, schließlich sind das für ihn ruhigere Gewässer. Allerdings sind das hier auch machbare Konditionen für das Paar aus dem extrem erfolgreichen Godolphin Syndikat, D’Bai und Al Suhail.
Wie man es von manchen Godolphin Pferden kennt haben die beiden zwar ihre besten Rennen bisher in Meydan bestritten, aber das heißt nicht, dass sie in England nicht auf jedem Niveau für Gefahr sorgen können. Double or Bubble klopft nun schon eine Weile an die Tür und With Thanks hatte gerade seinen Durchbruch im World Mental Health Day British EBF Stakes auf Listed Ebene und Horoscope war im Gruppe 2 Clipper Logistics Boomerang Mile nicht weit weg und holte bis zum Ziel immer weiter auf.
Schwer hier einen klaren eigenen Favoriten für sich auszumachen, aber ich werde es versuchen.
Al Suhail ist super konsistent und hat in 8 seiner 12 Rennen unter den ersten drei beendet, 3 Rennen hat er sogar gewinnen können. Von den Siegen war allerdings keines dabei, welches höher als auf Listed Ebene rangierte, von daher warten wir trotz guter Versuche in Renen wie dem Summer Mile oder dem Jebel Hatta in Meydan noch auf den großen Durchbruch von Al Suhail –  zuletzt hatte im Dubai Duty Free Cup Stakes D’Bai mit seine zweiten Platz knapp die Nase vor Al Suhail, der über 7 Furlong und gut bis weichen Untergrund am Ende einfach keine Kraft mehr übrig hatte – ähnliche Konditionen warten heute hier und das heißt- es wird wieder schwer mit dem Sieg für Al Suail
Chindit dagegen braucht nur ein bisschen Glück und der verdiente Sieg wäre endlich da – verständlich, dass Chindit hier Favorit ist.

Die Pferde im Einzelnen:

Al Suhail: Der Dubawi Sohn von Charlie Appelby ist noch recht neu dabei, zumindest wenn man seine Anzahl an Rennen nimmt, die er bisher so bestritten hat – gerade einmal 12 Rennen hat der Dubawi Sohn in drei Jahren bestritten davon aber immerhin drei gewinnen können und fünf weitere unter den ersten drei belegt – allerdings fehlt bisher der Durchbruch in einem der ganz großen Rennen.
Er begann seine Karriere in Newmarket und belegte dort im Juli 2019 auf Anhieb einen zweiten Platz, besserte sich dann in Yarmouth und gewann ein Class 4 Novice Rennen über 7f und ging dann über das Gruppe 3 Betway Solario Stakes in Sandown zum Gruppe 3 Dubai Autumn Stakes in Newmarket, wo er beide Male platzieren konnte. In beiden Rennen, sowohl auf dem schnellen Boden in Sandown als auch dem langsameren Boden in Newmarket, sah er wie eine große Gefahr für die späteren Sieger aus, nur damit ihm auf den letzten Metern sprichtwörtlich die Puste ausging und er die Sieger knapp ziehen lassen musste.

Das war schon mal sehr vielversprechend gewesen für die erste Saison und die zweite wurde im Juni 2020 im Gruppe 1 Quipico 2000 Guineas Stakes direkt ziemlich hoch angegangen, und wie nach der langen Pause zu erwarten war, verlief der erste Start direkt auf Gruppe 1 Ebene eher unterdurchschnittlich. Al Suhail fügte sich nicht wirklich ins Rennen und war zu wild am Anfang, nur um dann wieder stark zu ermüden. Beim zweiten und einzigen weiteren Start in der neuen Saison, dem Bahrain International Sir Henry Cecil Stakes auf Listed Ebene fegte Al Suhail dann allerdings die Konkurrenz sprichwörtlich zur Seite und gewann unangefochten mit sechs Längen Vorsprung.

Er wechselte dann nach Dubai, wo er nach einer 240 tägigen Pause im Gruppe 1 Jebel Hatta Sponsored By Emirates Airline auflief: der Favoritenstatus war für Al Suhail nach so einer langen Pause vielleicht noch ein wenig gut gemeint gewesen, aber der dritte Platz war eine sehr ansprechende Leistung und es wäre auch mehr drin gewesen, wenn Al Suhail nicht wieder kurz vor dem Ziel keine Kraft mehr gehabt hätte.

Dann kam das Rennen im Dubai Turf, dem eigentlichen Ziel der Frühjahrssaison von Al Suhail – in den sich der Dubawi Sohn aber erneut als sehr schwer lenkbar entpuppte und Willaim Buick im Sattel einiges zu Denken gab. Er verlor recht früh den Anschluss an die Führenden und musste zusehen, wie das Rennen ihm mehr und mehr entglitt, unfähig sich aus seiner Position im Mittelfeld. weiter zu verbessern. Da war deutlich mehr erwartet worden und als Konsequenz ging es für Al Suhail zum Doktor und aus dem Hengst wurde ein Wallach.

Das schien durchaus seinen Effekt zu haben denn als Al Suhail im Summer Stakes in Ascot im Juli auflief, Zeigt der eine starke bessere Form und kam auf einem dritten Platz ins Ziel. Die kleine Pause und die Operation Schienen ihm gut getan zu haben, denn an der Taktik hatte sich wenig verändert, Al Suhail startete seinen Angriff aus dem Mittelfeld heraus konnte sich so den dritten Platz noch knapp vor dem Ziel gegen den Konkurrenten Top Rank sichern, war aber nicht in der Lage die ersten beiden in Gefahr zu bringen.

Die Entschuldigung war aber schnell gefunden, schließlich galt es eine Pause zu überwinden und dann auch noch mit den ungewohnten Begebenheiten in England zurecht zu kommen. Das machte Al Suhail dann auch zum Favoriten für das nachfolgende BetVictor Hungerford Stakes in Newbury. Das Gruppe 2 Rennen wurde wieder über 7 Furlong ausgetragen und hatte mit gutem Untergrund eigentlich ideale Bedingungen, allerdings konnte Al Suhail das Tempo des Rennens am Ende nicht mitgehen und musste sich weit im Feld zurückfallen lassen.

Der Sieg danach im British EBF Conditions Stakes war reine Formsache, schließlich war das gerade einmal ein Klasse 3 Rennen und bestand auch nur aus zwei anderen Konkurrenten – von daher war das ein Pflichtsieg der wenig Aussage über das wirkliche Potential von Al Suhail hatte. Schwerer wiegt da schon die erneute Niederlage im British EBF Conditions Stakes auf Gruppe 3 Ebene. Das Rennen war eigentlich nichts ungewohntes für Al Suheil – 7 Furlong, gut bis weicher Untergrund waren eigentlich absolut Standard, die Gegner wie D’Bai oder Silent Escape eigentlich machbar und die Position im Rennen direkt hinter den Führenden eigentlich gut für den Angriff auf den Sieg – trotzdem ging Al Suhail am Ende die Puste aus und Stallgefährte D’bai schnappte sich noch unerwartet den zweiten Platz

 

Chindit: Der Wootton Bassett Sohn von Trainer Richard Hannon begann seine Karriere im Kuli 2020 in Doncaster mit einem Sieg in seinem ersten Rennen und ging danach direkt auf die Black Type Ebene hoch, wo er im BetfredTV Pat Eddery Stakes in Ascot den nächsten Sieg einfuhr – und das Rennen mit Dominanz gewann. Der Favorit Naval Crown hatte auf den letzten 200m keine Chance mehr an Chindit dran zu bleiben und Chindit legte im Gruppe 2 bet365 Champagne Stakes im September 2020 noch einmal nach und hatte sich damit für das Darley Dewhurst Stakes im Oktober in Position gebracht – aber hier traf er auf Konkurrenten wie den Sieger St Mark’s Basilica und Chindit hatte das Problem, dass er keine Frei Bahn für seinen Schlusssprint hatte und das gesamte Rennen nach rechts hing – da hatte er in den letzten Rennen bessere Form zeigen können und starker auflaufen können.

Nach der Winterpause gewann Chindit sein Saisondebüt im Gruppe 3 Watership Down Stud Too Darn Hot Greenham Stakes, driftete aber wieder ein wenig auf der Zielgeraden und der Sprung im Niveau auf das Qipco 2000 Guineas Stakes gelang wie schon erahnt wurde –  nicht. Auf fünften Platz  kam Chindit am Ende ins Ziel und konnte von seiner Position im hinteren Bereich des Feldes kaum einen richtigen Angriff starten, und auch im Gruppe 1 St James’s Palace Stakes kam er nicht über den fünften Platz hinaus.

Dieses Mal lief Chindit aber deutlich besser auf als beim letzten Rennen, denn er hatte mehrfach keinen saubere Linie für seinen Schlusssprint und verlor auch noch eines seiner Hufeisen während dem Rennen. Er holte noch ein wenig auf auf den letzten Metern, konnte aber nie einen wirklichen Angriff starten.

Auch beim nächsten Rennen in Frankreich im Prix du Haras de Fresnay-le-Buffard Jacques le Marois belegte Chindit einen fünften Platz – den dritten in Folge! Aber auch dieses Mal lief er deutlich besser gegen Konkurrenten wie Poetic Flair und Order Of Australia antreten musste. Im Prix du Haras de Fresnay-le-Buffard Jacques le Marois machte Palace Pier am Ende das Rennen klar, hatte aber mit Poetic Flare gut zu tun, Chindit hingegen blieb im Mittelfeld stecken und kam auf den letzten 100m nicht mehr an die Pferde vor sich heran.

Schon die letzten beiden Rennen waren besser als das Ergebnis vermuten lies und der Trend setzte sich auch im tote Celebration Mile auf Gruppe 2 Ebene in Goodwood weiter fort, wo Chindit sich auf der Zielgeraden gleich zwei Mal in dichtem Verkehr zwischen den anderen Pferden befand und sich seinen Weg aus der Gruppe erst noch suchen musste – was ihn das entscheidende Momentum kostete und am Ende einen erheblichen Anteil an dem vierten Platz von Chindit hatte.

Chinidt kam zum Ende des Rennens immer näher an die Führenden heran, konnte aber eben nicht mehr den entscheidenden Schlag landen, und da er nun in seinen letzten drei Rennen besser platziert hätte, wenn er etwas mehr Glück gehabt hätte, kann ich verstehen, warum er nun hier knapp Favorit ist  – und zu der Quote nehme ich ihn gerne sogar EW mit, denn einen Platz traue ich ihm auf jeden Fall zu.

EW nehme ich allerding auch Horoscope mit, der sich in den letzten Monaten sehr gut entwickelt hat und letztes Mal auf Gruppe 2 Ebene um den Sie mitgelaufen ist sowie

Double Or Bubble, die nach einem Sieg im EBF Stallions Highfield Farm Flying Fillies‘ Stakes im August auf Listed Ebene mit zwei zweiten Plätzen auf Gruppe 3 Ebene im Weatherbys Hamilton Supreme Stakes sowie dem Japan Racing Association Sceptre Fillies‘ Stakes nachlegte. Im Japan Racing Association Sceptre Fillies‘ Stakes im September fehlte ihr nur ein Kopf auf die Siegeri Just Beautiful und ich kann mir gut vorstellen, dass sie heute wieder um den Sieg mitläuft. D’bai kommt auch immer mehr in Form und ist im Mix um die Plätze auch drin – aber meine zwei sind:

Chindit EW, Horoscope EW (+Al Suhail, D’Bai  und Double Or Bubble für Tricast)

 

 


28.08.2021 – Goodwood – Celebration Mile – Pick: Benbatl

Pferderennen in England

16:35 Celebration Mile – Gruppe 2

Für 3jährige und ältere Pferde | Distanz: 1.609 m | Preisgeld: 125.000 GBP | Flachrennen | Geläuf: Gras | Boden: gut | Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

Eigentlich – EIGENTLICH – sollte Benbatl das Ding im Sturm nehmen wenn er in Form ist – er ist klar das beste Pferd im Feld und mit 118er Rating auch der Favorit. Nun die Frage – 337 Tage ohne Rennen und die beste Form eigentlich eher im Jahr 2019.  Aber dass Saeed bin Suroor ihn immer wieder nach England bringt lässt mich nicht daran zweifeln, dass er noch viel von seinem Schützling erwartet – leicht wird das aber nicht und junge Konkurrenten wie Chindit warten nur auf eine Schwäche des Favoriten – aber auch Stormy Antartic nicht aus dem Auge lassen! Der bekommt hier schließlich die Hilfe von Frankie Dettori und hatte einen soliden Wiedereinstieg in die aktuelle Saison

Benbatl: Der Dubawi Sohn ist in den letzten Jahren viel rumgekommen, mit Rennen in England, Deutschland, Australien und eben Dubai, mit teilweise großartigen und teilweise eher mittelmäßigen Ergebnissen . Aber gerade in Meydan hat er sich seit  2018 hervorragend präsentieren können.  2019 war zwar  eine gemischte Sache für Benbatl, mit nur zwei Rennen und der klaren Niederlage im Queen Elizabeth II Stakes – aber die Karriere zuvor hatte wesentlich mehr Lichtblicke zu bieten und er ist ein mehrfacher Gruppe 1 Sieger, der noch lange nicht genug zu haben scheint!

Klar eine so lange Pause wie jetzt mit 331 Tagen steckt man nicht einfach weg – aber 2019 gelang ihm das auf höherem Niceau und auch 2018 kehrte er – nach einer kürzeren Pause – mit einem Sieg zurück. Ich denke Saeed Bin Suroor weiß was er tut und Benbatl ist zu Recht Favorit – wie schon so oft in seiner Karriere

2017 absolvierte Benbatl einen erfolgreichen Start in seinem Maidenrennen und wechselte nach dem ersten Sieg sogleich in die Gruppenrennen. Dort absolvierte er den Start in Newmarkt im Gruppe 3 Craven Stakes, musste sich da allerdings noch Rivet und dem Sieger Eminent unterordnen. Beide waren zu diesem Zeitpunkt schon ein wenig erfahrener und hatten dementsprechend an jenem Tag die Nase vorn. Benbatl beheilt das Niveau aber unbeirrt bei und scheiterte im Gruppe 2 Dante Stakes im Mai 2017 nur knapp an Permian und krönte seine guten Leistungen danach mit einem fünften Platz im Epsom Derby im Juni.

Dementsprechend war die Überraschung nicht groß, als es ihm gelang im Gruppe 2 Hampton Court Stakes im selben Monat den Favoriten Orderofthegarter zu schlagen und damit sein erstes Gruppenrennen zu gewinnen. Der schnelle Untergrund und die 2004m schienen Benbatl zu liegen und so langsam schien sich das Potential des Pferdes voll zu entfalten. Das wesentlich höhere Niveau im Gruppe 1 King George VI & Queen Elizabeth Stakes einen Monat später war wie erwartet noch etwas viel des Guten, aber eine Zeit lang konnte Benbatl im Rennen mit Enable, Highland Reel, Ulysses und Idajo schon mithalten, war aber am Ende doch weit abgeschlagen und chancenlos.

Während man ihm diese Niederlage durchaus verzeihen konnte, war die folgende Niederlage im Superior Mile Stakes auf Gruppe 3 Eben im September eine herbe Enttäuschung für alle, die Benbatls Debüt in der neuen Saison entgegen gefiebert hatten. Die zwei Monate Pause können kaum als Ausrede für die Niederlage in diesem Pferderennen gelten und sein Trainer nahm ihn danach auch gleich komplett aus der Saison und lies Benbatl erst über drei Monate später auf einem anderen Kontinent in Dubai starten.

Der Szenenwechsel und die noch länge Pause schienen ihm gut getan zu haben, denn Bebatl gewann sein erstes Pferderennen des neuen Jahres mit gut zwei Längen Vorsprung vor Emotionless. Danach blieb er dem Kurs in Dubai zunächst treu und wählte eine recht anstrengende Route in Richtung Dubai World Cup Festival Ende März. Aber zunächst schien alles weiter nach Plan zu verlaufen, denn auch im nächsten Rennen, dem Gruppe 2 Al Rashidiya im Februar 2018, lies Benbatl keinen Zweifel daran, dass er eine neue Heimat gefunden hatte und schlug Bay Of Poets mit Leichtigkeit und mit über drei Längen Vorsprung. Im Jebel Hatta war er die erste Wahl von Saeed Bin Suroor im Gruppe 1 Jebel Hatta, musste sich aber überraschend Blair House von Chales Appelby geschlagen geben und hatte auch gegenüber dem dritten, Jaboobi, kaum Vorsprung:

Die Niederlage in einem der wichtigsten wirklichen Tests vor dem Dubai World Cup brachte aber weder seinen Trainer noch seinen Jockey Oisin Murphy ins Schwitzen, den Benbatl hatte mehr als einmal bewiesen, dass er zu den besten Pferden auf dem Rasen in Dubai gehört und rechtzeitig zum großen Rennen am 31.03.2018 war Benbatl auch wieder in Hochform. Er gewann das Rennen, indem er sich hinter dem Pacesetter platzierte und den Außenseiter seine Arbeit an der Front machen lies. Janoobi setzte ein ordentliches Tempo und zog das Feld auf der Zielgeraden auseinander, hatte dann aber natürlich nicht mehr genug Kraft übrig um das Tempo noch weiter zu gehen und gab das Feld für die Favoriten frei. Benbatl übernahm die Führung und setzte sich mühelos mehrere Längen von den Verfolgern Vivlos und Real Steel ab.

Mit dem Ende des Dubai World Cups endete auch die Saison in Meydan und Benbatl wechselte zurück nach England, aber nicht, ohne sich noch einmal ein wenig Zeit zur Erholung zu geben. Sein Ziel war das Gruppe 1 Queen Anne Stake in Ascot, bei dem er als Favorit gehandelt wurde, aber ohne einen einzigen Vorbereitungslauf aufschlug. So ganz fit schien er dann auch nicht zu sein, hatte Benbatl doch eigentlich freie Bahn in der Mitte des Kurses, konnte aber daraus kein Kapital schlagen und musste sich am Ende mit einem zehnten Platz begnügen. Für den Abstecher nach Deutschland zum Grossen Dallmayr-Preis nach München war er dann aber wieder Topfit und konnte sich mit Leichtigkeit gegen die heimische und ausländische Konkurrenz durchsetzen. So ein Gruppe 1 Rennen in Deutschland ist natürlich auch nicht ganz mit denen in England oder Amerika vergleichbar und man war gespannt, wie er sich so in York im Juddmonte International Stakes gegen Roaring Lion und Co schlagen würde.

Respektabel war die richtige Antwort, auch wenn er am Ende das Tempo nicht mehr mitgehen konnte und sich mit einem fünften Platz, vier Längen hinter dem Sieger Roaring Lion zufrieden geben musste.

Wieder wechselte Benbatl danach den Kontinent, dieses Mal ging es zum Caulfield Stakes nach Australien.

Das Rennen war auf dem Papier mit D’Argento und Humidor nicht leichter besetzt als die Rennen zuvor, beide Konkurrenten verpassten aber den Tempowechsel ein wenig und hatten nicht genug Kraft und Geschwindigkeit, um das Feld bis zu Benbatl hinauf von hinten aufzurollen. So machten beide noch einige Plätze gut, schafften am Ende aber nur einen dritten und einen fünften Rang. Benbatl blieb in Australien um sich dort mit der Wunderstute Winx zu messen, die er im Gruppe 1 Cox Plate zusammen mit den Konkurrenten Humidor und D’Argento traf. Die beiden alten Konurrenten hatte Benbatl am Ende sicher in der Tasche, die Wunderstute Winx zog ihm allerdings mit zwei Längen davon – aber einen Versuch war es sicher wert!

Zurück nach der Winterpause in England gewann Benbatl das Gruppe 2 Shadwell Joel Stakes gegen King Of Comedy sehr souverän und mit der Annahme, dass er sich beim zweiten Rennen in der Saion sicher steigern können wird, ging er als Favorit in das Queen Elizabeth II Stakes – musste sich da aber klar geschlagen geben und sah nie so wirklich zufrieden in dem Rennen aus..

Er konnte es sicher kaum erwarten, dass es wieder im Januar nach Meydan in die Sonne geht und als er dann im Singspiel Stakes im Januar 2020 auflaufen dürfte, zeigte er wieder, warum er zu den besten Rennpferden bei Veranstaltungen in den arabischen Emiraten zählt – er gewann das Gruppe 2 Singspiel Stakes mit fast fünf Längen Vorsprung und lies im Februar noch einen Sieg im Gruppe 2 Al Maktoum Challenge  folgen – natürlich als Favorit, aber mit ansprechender Quote, lief doch mit Gronkowski auf dem Papier ein ordentlicher Gegner bereit – der aber am Ende keine Chance gegen Benbatl hatte, der alle bis auf Military Law absolut deklassierte.

Der Dubai World Cup musste Corona Pandemie bedingt im Jahr 2020 ausgelassen werden, dafür konnte Benbatl in Riyadh im The Saudi Cup starten, musste da aber mit Gegnern wie Maximum Security und Midnights Bisou zurecht kommen, die das Beste aus Amerika mit in die Emirate brachten – und es tatsächlich schafften, Benbatl in seine Schranken zu weisen.

Eine längere Pause macht Benbatl in der Regel nichts aus, allerdings war die Saison komplett vertrackt und viele der Rennen über die Saison, die eigentlich anvisiert waren, fielen aus und Benbatl kam über die Saison kaum richtig in Form, was am Ende in einem knappen dritten Platz im Gruppe 2 Shadwell Joel Stakes in Newmarket im September, dem einzigen Rennen in der zweiten Jahreshälfte und dem einzigen Rennen in England für Benbatl im Jahr 2020 – das war alles andere als optimal und ich denke, 2021 wird ihm die Chance geben, wieder an die Spitzengruppe in England aufzuschließen wo er hingehört

Chindit: Der Wootton Bassett Sohn von Trainer Richard Hannon begann seine Karriere im Kuli 2020 in Doncaster mit einem Sieg in seinem ersten Rennen und ging danach direkt auf die Black Type Ebene hoch, wo er im BetfredTV Pat Eddery Stakes in Ascot den nächsten Sieg einfuhr – und das Rennen mit Dominanz gewann. Der Favorit Naval Crown hatte auf den letzten 200m keine Chance mehr an Chindit dran zu bleiben und Chindit legte im Gruppe 2 bet365 Champagne Stakes im September 2020 noch einmal nach und hatte sich damit für das Darley Dewhurst Stakes im Oktober in Position gebracht – aber hier traf er auf Konkurrenten wie den Sieger St Mark’s Basilica und Chindit hatte das Problem, dass er keine Frei Bahn für seinen Schlusssprint hatte und das gesamte Rennen nach rechts hing – da hatte er in den letzten Rennen bessere Form zeigen können und starker auflaufen können.

Nach der Winterpause gewann Chindit sein Saisondebüt im Gruppe 3 Watership Down Stud Too Darn Hot Greenham Stakes, driftete aber wieder ein wenig auf der Zielgeraden und der Sprung im Niveau auf das Qipco 2000 Guineas Stakes gelang wie schon erahnt wurde –  nicht. Auf fünften Platz  kam Chindit am Ende ins Ziel und konnte von seiner Position im hinteren Bereich des Feldes kaum einen richtigen Angriff starten, und auch im Gruppe 1 St James’s Palace Stakes kam er nicht über den fünften Platz hinaus.

Dieses Mal lief Chindit aber deutlich besser auf als beim letzten Rennen, denn er hatte mehrfach keinen saubere Linie für seinen Schlusssprint und verlor auch noch eines seiner Hufeisen während dem Rennen. Er holte noch ein wenig auf auf den letzten Metern, konnte aber nie einen wirklichen Angriff starten.

Auch beim nächsten Rennen in Frankreich im Prix du Haras de Fresnay-le-Buffard Jacques le Marois belegte Chindit einen fünften Platz – den dritten in Folge! Aber auch dieses Mal lief er deutlich besser gegen Konkurrenten wie Poetic Flair und Order Of Australia antreten musste. Im Prix du Haras de Fresnay-le-Buffard Jacques le Marois machte Palace Pier am Ende das Rennen klar, hatte aber mit Poetic Flare gut zu tun, Chindit hingegen blieb im Mittelfeld stecken und kam auf den letzten 100m nicht mehr an die Pferde vor sich heran.

Gerade die letzten beiden Rennen waren besser als das Ergebnis vermuten lässt und er wird sich dieses Jahr sicher noch ein Gruppenrennen sichern können.

Mutasaabeq: Der Invincible Spirit Sohn von Charles Hills war nach seinem mühelosen Sieg im April  2021 in einem Handicap unter den Favoriten für das Gruppe 1 Qipco 2000 Guineas Stakes, wo er allerdings nicht über einen abgeschlagenen siebten Platz. Das war ein bisschen vorauszusehen, nachdem er zwar das Handicap locker gewinnen konnte aber da nichts von Rang und Namen hatte schlagen können. Der Sprung auf die Gruppeneben fiel Mutasaabeq deutlich zu sehen schwer, denn auch im Gruppe 3 Jersey Stakes kam er nicht über den vorletzten Platz hinaus und es brauchte eine Rückkehr in die Handicaps, um in Haydock auf Klasse 3 Ebene einen Sieg verzeichnen zu können. Der gelang wieder dominant und vielleicht – nur vielleicht – ist heute ja wieder ein bisschen Preisgeld drin.

Duke Of Hazard kann einige gute Platzierungen in den letzten beiden Jahren  vorweisen, etwa im Lennox Stakes auf Gruppe 2 Ebene im Glorious Goodwood Festival oder in Ascot im Gruppe 2 Summer Mile Stakes. Letztes Jahr gewann er das Gruppe 2 Goodwood Mile Stakes und das Gruppe 3 Bonhams Stakes – Starts auf Untergrund schlechter als Gut sind allerdings rar, und wenn Benbatl mit dem Regen umgehen kann, sollte er hier dominieren können – aber Duke Of Hazard hatte sich gerade dieses Jahr im Close Brothers Criterion Stakes und dem Sky Bet And Symphony Group Strensall Stakes – beides auf Gruppe 3 Ebene – in guter Form zeigen können, und auch hier könnte das Preisgeld auf ihn warten,


01.05.2021 – Newmarket – 2000 Guineas – Pick: Thunder Moon + Trifecta

Pferderennen in England

2000 Guineas – Gruppe 1

Für 3jährige Pferde | | Distanz: 1.609 m | Preisgeld: 500.000 GBP | Flachrennen | Geläuf: Gras | Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

Wenn man ein Rennenwie das Guineas analysiert, lohnt es sich durchaus einen Blick auf die Vergangenheit und die Trends in diesem Rennen zu werfen. Die wichtigsten Rennen, wie die beim Festival, dem Grand National oder eben dem Guineas und dem Derby werden von den Trainern als Saisonziel penibel vorbereitet und immer von den selben hochklassigen Trainern anvisiert.

Das Guineas 2000 ist natürlich nur ein Rennen für die 3yo und wird mit festen Gewichten gelaufen, so dass es da nicht viel zu analysieren gibt.

Bei den Quoten sieht es schon anders aus – 5 der letzten 12 Sieger waren auch die Favoriten dieses Rennens, immerhin haben sich 7/12 unter den ersten drei der Quoten am Ende durchsetzen können. Wie immer, auf die ersten drei im Markt sollte man sich am Meisten konzentrieren.

Fast wichtiger als die Quote ist aber der letzte Lauf, den die Pferde absolviert haben – 10 der letzten zwölf Sieger haben ihr letztes Rennen vor dem Guineas gewinnen können, dabei war es egal, ob der Sieg in dieser oder letzter Saison errungen wurde. Die meisten Sieger hatten sogar noch gar keinen Lauf in der aktuellen Saison, die ja mit dem Guineas auch praktisch erst richtig eingeleitet wird.

Form auf dem Kurs ist nett, aber nicht notwendig, noch weniger fällt ein Sieg auf diesem Kurs ins Gewicht – warum auch, es gibt beim Guineas kaum Besonderheiten zu beachten, stattdessen wäre es gut, wenn der eigene Pick schon mal über die Meile gelaufen ist (und knapp darunter) und ein Sieg ist auch nicht schlecht.

Ein bisschen Erfahrung tut auch gut, 10 von 12 Siegern hatten mindestens 3 Starts auf dem Flat, alle 12 Sieger hatten mindestens zwei Siege auf dem Flat!

11 der 12 Sieger hatten mindestens einen Gruppensieg im Formbuch, 8 hatten einen Gruppe 1 Sieg erringen können. Also – Augen auf, ob mindestens zwei Siege, mit einem Gruppensieg, bestenfalls ein Gruppe 1 Sieg, schon errungen wurden.

Mit diesen Erfolgen ist das Rating natürlich entsprechend hoch gewesen bei den Siegern, mindestens 110 war das Rating bei 10 der letzten 12 Siegern.

Also, nach was suchen wir? Wir suchen ein Pferd, das mindestens zwei Siege auf dem Flat hat, bestenfalls drei Rennen auf dem Flat bestritten hat, mindestens einen Gruppensieg vorweisen kann, bestenfalls einen Gruppe 1 Sieg, ein Rating von 110 hat und schon mal über die Meile oder knapp darunter gelaufen ist.

 

 

Wer passt in diese Form?

Favorit Mustaabeq hat keinen Gruppensieg – schlecht.

Zweiter Favorit Wembley hat sein letztes Rennen nicht gewinnen können -und keinen Gruppensieg schlecht. Keine Form über die Meile, aber auf dem Kurs

Battleground hat sein letztes Rennen nicht gewinnen können – das war allerdings beim Breeders Cup, also nicht ganz so schlimm.

Thunder Moon – gewann sein letztes Rennen nicht, hat aber einen Gruppe 1 Sieg

One Ruler – gewann sein letztes Rennen nicht, hat aber Kurs und Distanz Form und einen Gruppensieg im Buch.

Chindit – gewann sein letztes Rennen und hat einen Gruppensieg im Buch, dazu mehr als zwei Siege, mehr als drei Rennen… der passt von der Statistik, aber keine Form über die Meile

Poetic Flare – gewann sein letztes Rennen, hat sein letztes Rennen gewonnen, hat zwei Siege auf dem Flat, hat einen Gruppensieg, aber keine Form über die Distanz. Passt soweit

Van Gogh – gewann sein letztes Rennen, hat mehr als drei Starts auf dem Flat, einen Sieg über die Distanz heute, hat einen Gruppe 1 Sieg… da passt eine Menge!

Master Of The Seas – gewann sein letztes Rennen ,hat mehr als zwei Siege, mehr als 3 Starts, einen Kurs und Distanz Sieg, einen Gruppe 2 und einen Gruppe 3 Sieg…

Lucky Vega: Konnte seinen letzten Lauf nicht gewinnen, hat aber einen Gruppe 1 Sieg im Petto, mehr als 3 Starts, 2 Siege.. okay.

Legion Of Honor – Nur einen Sieg, Rating 104, letztes Rennen nicht gewonnen. Definitiv raus.

Naval Crown – kein Gruppensieg, letztes Rennen nicht gewonnen. Aber Form über die Meile – immerhin.

Devilwala – Letztes Rennen nicht gewonnen, nur ein Sieg, kein Gruppensieg – Definitiv raus

Mystery Smiles – Letztes Rennen nicht gewonnen, Rating 102, kein Gruppensieg – Definitiv raus

Aldabri – Nur ein Sieg, kein Gruppensieg, letztes Rennen nicht gewonnen usw – Definitiv raus.

 

So, wie siehts nach der ersten Siebung aus?

Legion Of Honor,Devilwala, Mystery Smiles, Aldabri sind komplett raus und wir stellen fest, dass die derzeitigen Favoriten nicht ganz in das Profil der letzten 12 Sieger passen. Das verspricht interessant zu werden.

Zweite Siebung:

12/12 hatten mindestens 2 Siege auf dem Flat

Wembley ist damit eigentlich raus….dabei ist er es auch noch zweiter Favorit – aber warum eigentlich? Weil er beim Vincent O’Brien Stakes Zweiter wurde im letzten Jahr, und da eine Menge der heutigen Konkurrenten geschlagen hat Thunder Moon gewann damals, den hat er aber danach im Dewhurst Stakes schlagen können. Daher weht der Wind…

Wenn man sich das Dewhurst anschaut, darf man das aber nicht zu hoch bewerten, denn Thunder Moon musste außen das Feld umrunden um in den Schlusssprint zu gehen und driftete danach wieder zum Rail. Da ging dann der Sieger St Mark’s Basilica mit und blockierte den Weg zum Innengeländer, aber Tunder Moon ging da trotzdem mit und lieferte sich ein spannendes Duell mit dem späteren Sieger, dann kam aber Wembley auf der anderen Seite (auf der Mitte der Bahn) dazu und nahm Thunder Moon in die Zange. Declan Mcdonogh konnte damit weder rechts noch links die Peitsche mehr verwenden und Thunder Moon fiel zurück.

Die Niederlage gegen Wembley war damit mehr ein taktischer Fehler als fehlende Kraft für Thunder Moon.

Der  Zoffany Sohn Thunder Moon hat erst drei Rennen absolviert, aber zwei gewonnen, davon ein Gruppe 1 Rennen. Und das sehr sehr locker, denn im Vincent O’Brien Stakes schoss er spät nach vorne und überraschte alle Gegner mit dem Tempowechsel. Wie schon geschrieben, finde ich seine Niederlage im Dewhurst als nicht so problematisch an, wäre er außen oder innen gelaufen, wäre er nicht so leicht geschlagen worden. von daher präferiere ich Thunder Moon nach wie vor.

Was fehlt ist eine Form über die Meile und der Sieg im letzten Rennen, gerade der letzte Punkt ist ein klarer Nachteil – statistisch jedenfalls.

Thunder Moon kommt aber auf die Liste der möglichen Sieger und in die Trifecta.
Wembley hat den selben Nachteil, zusätzlich hat er erst einen Sieg feiern dürfen – beim vierten Versuch in einem Maidenrennen. Also, obwohl er danach konstant gute Leistungen gezeigt hat, tickt er gleich drei der am schlechtesten Boxen – kein Sieg im letzten Rennen, kein Gruppensieg, keine zwei Siege auf dem Flat. Nicht gut für den Sieg (statistisch) aber OK für ein Trifecta.

Mutasaabeq: Der Invincible Spirit Sohn von Charles Hills ist nach seinem mühelosen Sieg im April in einem Handicap unter den Favoriten hier. Und ja, er sah sehr sehr gut aus in diesem Rennen, hat aber kaum jemanden von Rang und Namen dort geschlagen und ist bei so vielen statistischen Punkten für die Sieger außen vor, dass ich mir schon Sorgen um ihn mache.

Also: Er hat zwei Rennen gewonnen, aber keine drei absolviert. Dazu hat er noch kein Gruppenrennen gewonnen und die Statistik für Starter, die in der aktuellen Saison gelaufen sind, ist ebenfalls ziemlich mies -3 von 12 … also nein, auch wenn er mit aktueller Form und lockerem Sieg aufwarten kann, bin ich bei ihm raus. Platz? möglich

Battleground: Der War Front Sohn von Aiden O’Brien unterlag in seinem Rennen Fire at Will und hat damit technisch gesehen eines der wichtigsten Attribute verpasst – aber das letzte Rennen war Breeders‘ Cup Juvenile Turf und damit trotzdem eine sehr gute Leistung. Fire At Will war in dem Rennen unschlagbar für Battleground, war aber sicherer Zweiter in dem Rennen gewesen. Zuvor im Vintage Stakes gewann er mit einem langen Drive und viel Ausdauer, der Momentumwechsel war nicht ganz so krass wie gehofft, aber ich denke er hat in der Winterpause dazu gelernt. Er ist einer für die Topliste.

One Ruler: Der Dubawi Sohn von Trainer Charlie Appelby ist einer, der mich besonders interessiert in diesem Rennen: Der Anfang seiner Karriere war eher uninteressant, nach seinem Maidensieg errang er einen dritten Platz im Flying Scotsman Stakes, wo er als Favorit gestartet war. Danach gewann er das Gruppe 3 Autumn Stakes mit gut zwei Längen Vorsprung, was eine ziemlich starke Leistung war, danach ging es in das Vertem Futurity Trophy, eines der wichtigsten Rennen für die Vorbereitung für das Guineas. Der Boden war relativ weich und das behinderte den Schlusssprint für One Ruler, der aber nur sehr widerwillig nachgab und sich einen starken zweiten Platz erkämpfte.

Er hat zwei Rennen über die Meile, zwei Siege, ein Gruppensieg… nur das letzte Rennen konnte er nicht gewinnen. Das ist ein Wermuthstropfen, aber ihn nehme ich mit in meine Topliste auf.

Van Gogh: Uhhhh, Van Gogh, der ist interessant. Er brauchte sehr lange um in Gang zu kommen und erst nach dem vierten Rennen gelang ihm der Sieg. Er hatte allerdings vorher schon in drei Gruppenrennen Erfahrung sammeln können und nach dem Sieg verlor er nur knapp gegen One Ruler im Autumn Stakes und danach gewann er das Gruppe 1 Critérium International in Saint-Cloud. Das Rennen war auf schwerem Boden und Van Gogh schien den Matsch unter den Hufen zu lieben – wenn der Boden also hier sehr weich wäre, würde ich ihn auf die Liste setzten. Aber der Boden wird schnell sein und ich bin mir nicht sicher ob er da die selbe Leistung zeigen kann. Ansonsten tickt er viele der Boxen und er kommt zumindest in die Trifectas

Master Of The Seas: Der Dubawi Sohn gewann sein letztes Rennen über Kurs und Distanz und hat drei Siege im Petto. Dazu hat er ein Gruppe 3 Rennen gewonnen und sieht auf dem Papier gut aus. Für mich einer für die Shortlist, auch wenn er im letzten Rennen sich ziemlich lang machen musste – statistisch spricht einiges für ihn – genau wie Poetic Flare, der zwar nicht über die Distanz gewonnen hat, aber drei von vier Rennen bisher erfolgreich beendet hat, sein letztes Rennen im April erfolgreich abgeschlossen hat und zuvor ein Gruppe 3 Rennen gewann. Die Form von den beiden ist zwar nicht die stärkste, aber statistisch müssten sie ganz vorne mit dabei sein.

Lucky Vega verpasste den Sieg nur knapp im Middle Park Stakes und hat genauso Chancen wie Chindit, der allerdings mit seiner Form aus dem April hier Probleme bekommen sollte – trotz eines Sieges auf Gruppenebene.

 

Trifecta:

Sieg: Thunder Moon / Battleground / One Ruler

Platz: Wembley / Van Gogh /Master Of The Seas / Lucky Vega / Mustabeq

 

Etwas mehr zusammengestrichen:

Sieg: Thunder Moon / One Ruler

Platz: Battleground / Master Of The Seas / Wembley

 

 

 

 

 


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