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Circus Maximus

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08.09.2019 – Longchamp – Prix du Moulin de Longchamp – Pick: Romanised

Pferderennen in Frankreich

15:50 Prix du Moulin de Longchamp – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde | Distanz: 1.600 m | Preisgeld: 450.000 EUR
Flachrennen | Geläuf: Gras | Boden: gut bis weich

 

Circus Maximus: Der Galileo Sohn von Trainer Aiden O’Brien war in der letzten Saison zunächst nichts Besonderes, bis er im Vertem Futurity Trophy auf Gruppe 1 Ebene startete. In diesem Rennen konnte Circus Maximus das erste Mal zeigen was in ihm steckt und sich auf einem guten vierten Platz nur eine Länge hinter dem Sieger Magna Grecia platzieren, aber auch einige andere späteren Großkaliber wie Phoenix Of Spain liefen in diesem Rennen mit.

2019 begann Circus Maximus mit einer neuen Bestform im Homeserve Dee Stakes auf Listed Ebene, welches er souverän gewinnen konnte. Im Gruppe 1 Epsom Derby verpasste Circus Maximus den Anschluss an den Schlusssprint und konnte von seiner eigentlich guten Position hinter den Führenden nicht ausnutzen.

Dafür schockte er die Welt ein wenig im Gruppe 1 St James Palace Stakes auf gutem Untergrund, der allerdings deutlich vom einsetzenden Regen durchnässt wurde. Noch war das Wasser nicht vollständig im Boden eingesunken, aber der Boden war trotzdem langsam genug um einigen Favoriten einen Strich durch die Rechnung zu machen und dieses Mal war Circus Maximum hinter dem Front Runner in perfekter Position um seinen Angriff zu starten und war am Ende in der Lage den Angriff von King Of Comendy abzuwehren.

Im Qatar Sussex Stakes konnte Circus Maximus dann beweisen, dass es kein Ausnahme Erfolg und kein Zufall gewesen war, dass er dermaßen gut im St James Palace Stakes gelaufen war.

Zwar belegte er am Ende „nur“ einen zweiten Platz hinter Too Darn Hot, der von frankie Dettori perfekt geritten wurde, aber den Rest des Feldes hatte er sicher hinter sich und Too Darn Hot musste sich redlich mühen, um den Front Runner zu überholen.

Im Gruppe 1 Juddmonte International bekam Circus Maximus starke Konkurrenz um die Führung, und Chrystal Ocean saß ihm über die gesamte Distanz im Genick . Circus Maximus führte das Feld noch in die Zielgerade, wurde dann aber zunehmend schwächer und Crystal Ocean übernahm die Führung von ihm und setzte sich ab, gefolgt vom späteren Sieger Japan, der sich mit Crystal Ocean ein bemerkenswertes Duell lieferte, welches nur mit einem Nacken Vorsprung am Ende entschieden wurde.

Der Schritt zurück auf die Meile wird ihm hier sicher gut tun und man kann erwarten, dass er unter diesen Bedingungen heute in Frankreich vorne mit dabei sein wird.

Tipps zum Pferd: Circus Maxiumus gewann das St James Palace Stakes mit einem starken Lauf von nahe an der Front aus und zemementierte seine gute Form mit einem zweiten Platz beim Sussex Stakes Ende Juli. Liebt das Front Running,  muss hier aber weitere Distanz als zuletzt laufen

Romanised: Der  Holy Roman Emperor Sohn von Ken Condon begann seine Karriere in Navan in Irland im Jahr 2017 über die Distanz von 1127m. Das Debüt war von Erfolg gekrönt und es ging für ihn danach direkt in die Gruppenrennen, wo allerdings schnell klar wurde, dass Romanised hier noch einiges zu lernen hatte. So waren seine Versuche im Gruppe 2 Coventry Stakes und dem Gruppe 1 Keeneland Phoenix Stakes beide nicht von gerade großem Erfolg gekrönt, aber Romanised lernte im Laufe des Jahres dazu und konnte sich im letzten Rennen 2017 im September im Solario Stakes  immerhin auf einen guten zweiten Platz hinter Masar vorkämpfen.

Nach der ersten Winterpause ging es dann für ihn nach acht Monaten Pause direkt in das Tetrarch Stakes auf Listed Ebene, damit war allerdings auch klar, dass er sich nicht in den englichen Classic Rennen blicken lassen würde, zumindest nicht in den Guineas Rennen die ebenfalls im Mai stattfinden, stattdessen zielte Romanised auf die irischen Ableger der großen Rennen und startete Ende Mai im Irish 2,000 Guineas.

Dort wurden ihm kaum Chancen ausgerechnet, schließlich war er im ersten Rennen der Saison klar geschlagen worden, allerdings lief Romanised im Irish 2,000 Guineas mit stark gesteigerter Leistung auf und konnte sich überraschend deutlich gegen die favorisierte Konkurrenz durchsetzen.

Der Rest des Jahres verlief allerdings eher enttäuschend mit klaren Niederlagen im St James’s Palace Stakes, dem Prix Jacques le Marois oder dem Queen Elizabeth II Stakes. Romanised lief oft gar nicht schlecht in den stark besetzten Rennen, konnte sich am Ende aber niemals durchsetzen und musste sich mit bestenfalls mit 6 Längen Rückstand am Ende zufrieden geben. Der Sieg im Irish Guineas schien doch eher ein Sonntagslauf gewesen zu sein – jedenfalls tat er nichts, um seine Form aus jenem Rennen zu untermauern.

Nach der erneuten Winterpause in das Jahr 2019 startete Romanised im Gruppe 3 Gladness Stakes, wobei hier klar war, dass er den Lauf brauchen würde um ihn Form zu kommen – das kannte man ja aus dem Jahr zuvor und man setzte die Hoffnung darin, dass Romanised im zweiten Rennen der Saison, dem Al Shaqab Lockinge Stakes, eine start gesteigerte Form zeigen würde – und Romanised erfüllte die Hoffnungen mit einem guten vierten Platz, der dem Außenseiter ein wenig Preisgeld einbrachte.

Dieses Jahr schaffte Romanised es dann auch, seine Form zumindest stabil auch in die folgenden Rennen zu retten und belegte ebenfalls einen vierten Platz im Gruppe 1 Queen Anne Stakes fast genau einen Monat später. Beide Rennen waren über die Meile gelaufen worden, und gerade im Queen Anne Stakes hatte man Romanised keine Chancena uf deinen der vorderen Plätze eingeräumt, schließlich war das Rennen noch stärker besetzt gewesen als das Al Shaqab Lockinge Stakes zuvor.

Die Meile schien Romanised durchaus zu liegen, nur auf den allerletzten Metern schien er immer ein wenig zu schwächeln und der Schritt auf die 1408m im Gruppe 2 Minstrel Stakes im Juli schien der richtige Schritt zu sein -was Romanised Em Ende uahc mit einem 1 Längen Sieg gegen den Favoriten Hey Gaman belegte. Zugegeben, das Rennen war deutlich leichter besetzt als die zuvor bestrittenen und Romanised gehörte schon vor dem Rennbeginn zum Kreis der Favoriten, konnte aber auch danach über die Meile im Gruppe 1 Prix Jacques le Marois in Frankreich einen überzeugenden Sieg feiern – gegen einige der heutigen Konkurrenten wie Shaman.

Das Feld fächerte weit aus und W. Lee auf Romanised entschied sich für den Lauf die Mitte der Bahn herunter, driftete am Ende aber wieder etwas zum Innengeländer, bevor er sich gegen die ebenfalls stark auflaufenden Shaman und Line Of Duty durchsetzen konnte.

Mit dieser Form im Rücken kann man mit ihm hier sicher rechnen.

Tipps zum Pferd: Gewann das Gruppe 1 Irish Guineas 2000 im Jahr 2018, konnte diesen Erfolg aber in der gesamten Saison und allen folgenden Rennen 2018 nicht untermauern. entwickelte sich aber als 4yo gar prächtig und konnte nach einigen Anfangsschwierigkeiten im Jahr 2019 unter anderem das Gruppe 2 Minstrel Stakes sowie das Gruppe 1 Prix Jacques le Marois gewinnen.

Phoenix Of Spain: Der Lope De Vega Sohn von Trainer Charlie Hills begann sein Karriere mit einem vierten Platz in Sandown 2018, hat sich danach aber mit einigen hervorragenden Leistungen ins Gespräch gebracht. Zunächst gewann er ein Novice Rennen in Wolverhampton, bevor er in York im Gruppe 3 Tattersalls Acomb Stakes seinen ersten Black Type Sieg einfahren konnte. Auf dem engen Kurs in York kam Phoenix Of Spain auf der Tribünenseite durch zur Führung, als sein Jockey ca. 400m vor dem Ziel seine Arbeit begann und Phoenix Of Spain vom hinteren Bereich des Feldes seinen Sprint begann. Zwar hatte Watan seinen Sprint vom vorderen Bereich des Feldes gut getimet und war einige Längen davongeeilt – aber nicht genug um Phoenix Of Spain noch hinter sich zu lassen, der mit seinem Momentum noch einen Vorsprung von 1,5 Längen herausholen konnte.
Im nachfolgenden Gruppe 2 Champagne Stakes kam es dann zum ersten Mal zu einem Duell mit Too Darn Hot, der einer der regelmäßig wiederkehrenden Konkurrenten werden sollte. Zu diesem Zeitpunkt war Too Darn Hot klar das bessere Pferd und hatte zuvor das Solario Stakes nach Belieben dominiert, und danach auch noch das Gruppe 1 Dewhurst Stakes mit deutlichem Abstand gewonnen. Phoenix Of Spain mühte sich redlich, an dem Favoriten dran zu bleiben, konnte aber 1f vor dem Ziel, als Too Darn Hot das Tempo anzog, schlicht nicht mehr mithalten und musste sich mit einem guten, aber etwas abgeschlagenen zweiten Platz zufrieden geben.
Für Too Darn Hot ging es danach in die Winterpause, Phoenix Of Spain allerdings lief danach noch im Gruppe 1 Vertem Futurity Trophy im Oktober auf, wo er das erste Mal gegen den Favoriten Magna Grecia antreten musste. Magna Grecia, der 2019 noch weiter auf sich aufmerksam machen sollte, gewann das Rennen am Ende gegen Phoenix Of Spain, wenn auch nur knapp.
Phoenix Of Spain hatte sich wieder am Ende des Feldes einsortiert und setzte seinen Angriff spät an, kam dann aber hervorragend in Gang und war im letzten Furlong gleich auf mit Magna Grecia, und jeder der beiden hätte das Rennen zu diesem Zeitpunkt gewinnen können. Beide drifteten unter dem Druck ihres Jockeys ein wenig und stießen 60m vor dem Ziel leicht zusammen, was Phoenix Of Spain etwas mehr aus dem Tritt brachte und am Ende dazu führte, dass Magna Grecia sprichtwörtlich die Nase vorn hatte.
Danach ging es auch für Phoenix Of Spain in die Winterpause, die er ausrechnet mit seinem Start im Irish 2000 Guineas beendete. Ohne Vorbereitungslauf und mit dem Konkurrenten Too Darn Hot wieder im Lineup, gab man Phoenix Of Spain wenig Chancen auf den Sieg, unter Jamie Spencer schockte er aber die Beobachter mit einem lockeren 3 Längen Sieg gegen Too Darn Hot und den 2000 Guineas Sieger Magna Grecia. Phoenix Of Spain übernahm dabei die Rolle des Front Runners und führte das Feld über die Distanz, 1f vor dem Ziel schloss dann der Favorit Too Darn Hot auf Phoenix Of Spain auf und versuchte den Front Runner zu überholen, dieser jedoch beschleunigte ebenfalls und setzte sich mit einem immer stärkeren Schlusssprint am Ende mit 3 Längen gegen einen Favoriten ab, der auf den letzten Metern einfach nichts mehr zu geben hatte.
Umso enttäuschender war seine Platzierung im St James Palace Stakes in Royal Ascot, in dem er bei einsetzendem Regen auf immer noch gutem Untergrund keine Chance hatte mit den Siegern mitzugehen und einen ungefährlichen sechsten Platz belegte. Seine Form bleibt damit 2019 auch ziemlich unbefriedigend und Phoenix Of Spain konnte auch bei seinem nächsten Rennen, dem Gruppe 1 Sussex Stakes nichts daran ändern, stattdessen musste er sich nach gutem Eindruck früh im Rennen am Ende wieder mit einem abgeschlagenen hinteren Platz zufrieden geben. Dass er heute gerade in Frankreich wieder zurück zur Form findet, erscheint gegen die Konkurrenz und Zusammensetzung des Rennens eher schwierig.
Tipps zum Pferd: Entwickelte sich in der Saison als 2yo gut, zeigte aber beim Saisondebüt im Irish Guineas 2000 2019 seine bisher beste Form und wird nur schwer zu stoppen sein, wenn er in der selben Form aufläuft – was er aber im St James Palace Stakes letzten Monat schon mal nicht tat und auch im Sussex Stakes danach nicht viel dafür tat, seine Form sichtlich zu verbessern.

21.08.2019 – York – Juddmonte International – Pick: Crystal Ocean

Pferderennen in England

16:35 Juddmonte International – Gruppe 1

Für 3jährige und ältere Pferde | Distanz: 2.063 m | Preisgeld: 1.062.500 GBP | Flachrennen | Geläuf: Gras | Boden: gut | Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

Ein extrem spannendes Rennen, welches wohl dadurch entschieden wird, ob sich Circus Maximus und Crystal Ocean gegenseitig das Wasser abgraben als Front Runner, oder ob sich der Favorit an der Front etablieren kann und dem Rennen seinen Stempel aufrücken kann. Wenn ja, wird er nur extrem schwer einzusammeln sein, wenn nicht öffnet sich das Rennen für Japan und vor allem King Of Comedy

Crystal Ocean: Der Sea The Stars Sohn von Trainer Sir Micheal Stoute brauchte am Anfang seiner Kariere eine kleine Weile, um so richtig in Gang zu kommen, aber spätestens mit seiner Siegesserie im Jahr 2018 hatte er eine Form erreicht, die ihn zum ernsthaften Aspiranten auch auf die höchsten Ehren in den Galopprennen gemacht hat – und 2019 konnte er das Prince Of Wales Stakes für sich entscheiden, kommt also in bestechender Form hierher.

Die Karriere von Chrystal Ocean begann damals mit einem zweiten Platz in seinem Maidenrennen auf dem Kurs in Newbury im Jahr 2016,  das Rennen war allerdings nur dafür da, schon einmal ein wenig Erfahung in den Galopprennen sammeln zu können, die in der ersten Winterpause dann weiter vertieft werden sollte. Nach der ersten Pause von sieben Monaten folgte dann der  Sieg auf ähnlichem Niveau nach der Winterpause im Jahr 2017 auf dem Kurs in Nottingham. Das war es dann aber auch schon mit dem Sammeln von Erfahrung und die neue Gangart von Trainer Sir Michael Stoute machte sich auch gleich beim nächsten Rennen im Mai 2017 bemerkbar. Denn es folgten ein sehr guter zweiter Platz im Gruppe  2 Dante Stakes sowie einen dritten Platz im Gruppe 1 King Edward VII Stakes – Es war etwas ungewöhnlich das Sir Micheal Stoute seinen Schützling so früh in die Grupperennen schickte, aber der Schritt machte sich klar bezahlt.

Schon im nächsten Versuch im August 2018 gewann Crystal Ocean dann das Gruppe 3 Qatar Gordon Stakes  mit einem sehr starken Lauf zum Ziel und er konnte auf dem weichen Boden zeigen, was er kann. Der weiche Boden war offensichtlich ein klarer Vorteil für Crystal Ocean, nachdem er zuvor in Royal Ascot im King Edward VII Stakes vielleicht auch auf Grund des schnellen Bodens nicht optimal in seinen Rhythmus kam.Es fehlten ihm immer noch 2 Längen auf Permian, aber vielleicht wäre er etwas näher dran gewesen, wenn die äußeren Umstände besser gepasst hätten.

Das gewonnenen Gordon Stakes ist eines dieser Rennen, die man für die großen Rennen gerne als Vorbereitungsrennen nutzt und auch im jenem Jahr machte das Gordon Stakes seinem Ruf alle Ehre, denn im nachfolgenden St Leger lief Crystal Ocean wieder zur Höchstform auf, als er gegen Capri einen zweiten Platz mit nur einer halben Länge Rückstand erarbeitete und den Ausdauerspezialisten Stradivarius auf den dritten Platz verbannen konnte. Spätestens seit diesem Erfolg sollte Crystal Ocean bei den Ausdauerrennen auf weichem Boden bei jedem auf die Liste kommen.

Im neuen Jahr nach der Winterpause 17/18 kehrte er im Gordon Richards Stakes mit guter Form zurück und konnte den Sieg knapp gegen Fabricate behaupten, steigerte die Form beim zweiten Start in der Saison im The Aston Park Stakes aber noch einmal deutlich und fegte damit auch alle Sorgen beiseite, dass der schnelle Untergrund ihm nicht liegen könnte. Crystal Ocean hatte sich hinter den beiden Front Runner positioniert und hatte bei blendend schönem Wetter in Newbury ab der 200m Marke einen wahren Spaziergang bis zur Ziellinie vor sich, konnte doch keiner der Verfolger mehr Schritt halten und alle mussten mindestens 6 Längen Rückstand hinnehmen. Das war klar mehr seine Distanz und Crystal Ocean war in der Form seines Lebens.

Auch einen Monat später im Hardwicke Stakes lief Crystal Ocean als klarer Favorit auf und wurde diesem Ruf mehr als gerecht.  Er hat klar seine beste Form dieses Jahr erreicht, und das auf Untergrund, bei dem man letztes Jahr noch dachte, dass es absolut nicht sein Ding sei.

Mit dieser Form im Rücken machte sich Crystal Ocean auf zum King George VI & QE Stakes in Ascot, und das Vertrauen in seine neu gefundene Bestform war groß genug unter seinen Fans, um ihn noch vor Poet’s Word zum Favoriten zu machen – obwohl dieser erst im Juni das Gruppe 1 Prince Of Wales’s Stakes gegen Cracksman hatte gewinnen können. Am Ende zeigte sich, dass de Form von Poet’s Word sehr nah an der von Crystal Ocean war, denn die beiden fochten das Rennen komplett unter sich aus  und setzten sich weit vom Rest des Feldes ab. Am ende konnte Poet’s Word mit knapp unter einer halben Länge dominieren. Fast hätte Crystal Ocean den ersten Sieg auf Gruppe 1 Ebene im Jahr 2018 erreicht, und seine Form schien zu halten, denn auch im Gruppe 3 September Stakes erreichte er einen zweiten Platz und war mit der Siegerin Enable dem Rest des Feldes entfleucht – sein Pech, dass die mehrfache Gruppe 1 Siegerin Enable sich gerade das September Stakes als Vorbereitungsrennen für den Arc ausgesucht hatte.

Für Rystal Ocean ging es aber nicht zum Arc, sondern zum Qipco Champion Stake, wo er auf den ebenfalls in hervorragender Form befindlichen Cracksman traf. Dieser hatte neben dem zweiten Platz gegen Poet’s Word den Gruppe 1 Prix Ganay und den Coronation Cup gewonnen, und auch gegen Crystal Ocean lies er nichts anbrennen und gewann mit Leichtigkeit sein letztes Rennen vor dem Ruhestand. Für Crytsal Ocean war allerdings nicht die Rennkarriere sondern nur die Saison zu Ende, denn es ging in die Winterpause, die 6 Monate später im Gruppe 3 Gordon Richards Stakes beendet wurde. Crysal Ocean gewann das Rennen locker und legte im Al Rayyan Stakes im Mai noch einmal nach – hatte da aber kaum nennenswerte Konkurrenz.

Dass seine Form aber trotzdem extrem stark war für den Sommer zeigte Crystal Ocean dann im Gruppe 1 Prince Of Wales Stakes, wo er auf den Favoriten Magical traf, der 2018 im Breeders Cup Turf Enable mächtig unter Druck gesetzt hatte. Auch im Prince Of Wales Stakes setzte Magical den späteren Sieger wieder gut unter Druck, schien aber noch nicht ganz auf der Höhe seines Könnens gewesen zu sein, denn dieses Mal war es Crystal Ocean, der sich auf der Zielgeraden mit einem starken Lauf absetzten konnte

Dann ging es in das King George VI & QE in Ascot und Crystal Ocean hat sich da ein Rennen gesucht, bei dem er gegen die wohl beste Stute der Welt antreten musste – Enable. Gegen den Rest des Feldes wie Waldgeist oder Cheval Grand hätte Crystal Ocean hervorragende Chancen gehabt, aber Enable ist noch einmal eine ganz andere Hausnummer als Magical, auch wenn dieser Konkurrent bei seinem zweiten Lauf in der neuen Saison die Wunderstute gehörig unter Druck setzten konnte.

Und auch beim King George VI & QE konnte Crystal Ocean sich an die Hufe der Wunderstute dran hängen – oder viel mehr ihr das Tempo vorgeben! Crytsal Ocean setzte isch im Rennverlauf teilweise einige Längen von der Wunderstute ab und versuchte ihr auf der Zielgeraden davonzulaufen, allerdings kam Enable wieder ran und es sah zunächst danach aus, als würde sie Crystal Ocean überholen – der fand aber mehr in sich und lief Kopf an Kopf neben der Stute her, unwillig auch nur einen cm nachzugeben. Erst kurz vor dem Ziel bekam Enable die Oberhand und konnte sich um einen Nacken absetzen – das war aber haarscharf an der ersten Niederlage ihrer Karriere dran!

Der Rest des Feldes spielte beim Zieleinlauf keine Rolle

Mit der Leistung im letzten Rennen ist es schwer isch hier einen anderen Sieger vorzustellen als Crystal Ocean, der so beneidenswert hart gegen Enable gekämpft hatte.

Tipps zum Pferd: Spätestens seit dem zweiten Platz im St Leger 2017 muss er auf die Liste der möglichen Sieger bei den Ausdauerrennen, und hat Enable beim Gruppe 1 King George VI & QE fast den Sieg gekostet – wird hier wieder das Tempo vorgeben wollen und wenn er in der selben Form aufläuft, dürfte er nur schwer zu schlagen sein, auch wenn die Distanz hier kürzer ist. Lässt er die anderen wie King Of Comedy zu nah an sich dran, könnte es eng für ihn werden!

King Of Comedy: Der Kingman Sohn von John Godsen wird heute sein erstes richtig großes Rennen bestreiten und zeigen müssen, wie viel seine Bilanz aus drei Siegen aus vier Rennen so wert ist. Seine Karriere begann mit zwei Rennen im Jahr 2018, als er sein erstes Rennen gegen Persian Moon in Sandown gewann. Danach folgte ein knapp zweiter Platz in Redcar als er I Could Do Better unterlag, und mit diesen beiden Rennen in der ersten Saison und der gesammelten Erfahrung ging es für King Of Comedy in die erste Winterpause. Seine ersten Rennen waren nicht dazu gedacht, ihn bereits auf das höchste Niveau vorzustoßen, sondern lediglich ihm die Erfahrungen für die nächste, wichtige Saison zu ermöglichen.
King Of Comedy debütierte 2019 in Yarmouth in einem kleinen Novice Rennen, welches er wie zu erwarten locker gewinnen konnte. er ist ein großes, schweres Pferd und John Godsen weiß, dass sein Schützling einen Warmmacher nach einer Pause braucht, um ihn Form zu kommen. Godsen lies ihn danach das erste Mal in einem Black Type Rennen auflaufen und hob das Niveau mit dem Heron Stakes auf Listed Ebene leicht an. Allerdings waren die direkten Konkurrenten Walkinthesand und Sangarius bei weitem nicht auf dem Niveau der heutigen Konkurrenten und auch wenn King Of Comedy unangefochten und locker gewann, zeigte er doch auch noch deutlich seine Unerfahrenheit – der Kopf und das Hinterteil gingen unter Druck nach oben, allerdings nutzte er die Erfahrung und steigerte sich in seinem nächsten Rennen deutlich.
Tatsächlich reichte die gewonnene Erfahrung um beim Royal Ascot Festival im St. James Palace Stakes bei einsetzendem Regen unter Adam Kirby  einen knappen zweiten Platz zu erringen – viel hat nicht gefehlt und King Of Comedy hätte das Rennen mit seinem Schlusssprint noch für sich entscheiden können und praktisch das gesamte Feld von hinten aufgerollt – ein paar Meter länger, und das Gruppe 1 Rennen hätte ihm gehört!
Tipps zum Pferd: Machte beim  St. James Palace eine ganz andere Figur als noch zuvor und sah wie ein gestandenes Gruppe 1 Pferd aus! Hat fast das gesamte Feld von hinten aufgerollt und hätte sicher gewonnen, wenn ihm nicht die Distanz ausgegangen wäre – was den Schritt auf die längere Distanz hier sehr interessant macht!

Japan: Der Galileo Sohn von Aiden O’Brien hat nach seinem eher moderatem Debüt in einem Maidenrennen im September 2019 nicht mehr zurückblicken müssen und konnte sie gleich mehrfach auf höchster Ebene exzellent in Szene setzten. So gewann er nach seinem siegreichen Maidenrennen in Listowel auch gleich das Gruppe 2 Beresford Stakes in Naas, und das obwohl sein Stallgefährte Mount Everest unter Ryan Moore als Favorit in das Rennen gegangen war. Die beiden Stallgefährten schenkten sich allerdings nichts und Japan hatte am Ende sprichwörtlich die Nase vorn – und sich die Aufmerksamkeit von Ryan Moore für sein nächsten Rennen redlich verdient – auch wenn dies erst nach der obligatorischen Winterpause geschehen sollte

Allerdings kam er im Dubai Dante Stakes auf Gruppe 2 Ebene am Ende nicht gegen Telecaster an, der das Rennen vor dem hoch gehandelten Too Darn Hot gewann. Vielleicht war Japan einfach noch nicht komplett fit oder es mangelte ihm an Erfahrung um an an den anderen beiden dran zu bleiben, so jedenfalls blieb er bei seinem Saisondebüt 2019 über 2063m weit zurück. Das machte allerdings nichts denn das eigentlich Ziel in der frühen Saison war natürlich das Epsom Derby im Juni, wo Japan zusammen mit Anthony Van Dyke und Broone auflief, und 2019 war das Derby so offen wie selten – es zeichnete sich im Vorfeld kein klarer Favorit ab und die Teilnehmer konnten sich zurecht alle Hoffnungen auf den Sieg machen.

Und am Ende war Japan auch an den Siegern dran und musste sich in dem hart umkämpften Rennen nur mit einem dritten Platz zufrieden geben – hätte aber auch gerne den zweiten Platz belegen können, den Madhmoon nur mit einer Nase vor ihm hielt. Wieder war Japan besser als die erste Wahl von O’Brien, Sir Dragonet, in diesem Rennen und wieder hatte er seinen Stallgefährten unter Ryan Moore um einige Längen geschlagen.

Moore hüpfte für das Gruppe 2 King Edward VII Stakes in Royal Ascot dann wieder auf Japan auf, der dieses leichtere Rennen dann auch mit gut 4,5 Längen Vorsprung für sich entscheiden konnte

Aiden O’Brien schickte das Duo dann nach Frankreich zum Grand Prix de Paris, der im Jahr 2019 ein wenig enttäuschen besetzt war. Japan startete als haushoher Favorit und gewann das Rennen auch wie erwartet, auch wenn Slalom am Ende nur eine halbe Länge Rückstand hatte.

Tipps zum Pferd: Hat sich mit dem Schritt auf 2400m zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten auf Gruppe 1 Ebene entwickelt und hat schon mehrfach als besser eingestufte Stallgefährten aus dem Hause O’Brien am Ende geschlagen. Hat sich mit dem Sieg im King Edward VII Stake und dem Grand Prix de Paris bewiesen und sollte hier eine Rolle spielen können, auch wenn fraglich ist ob er einen Crystal Ocean in Bestform noch einholen könnte.

Elarqam: Der Frankel Sohn von Marc Johnston hat sich in seiner Karriere schon an einigen sehr guten Rennen versucht, begann seine Karriere aber in einem recht gewöhnlichen Rennen in York im September 2017. Danach ging es allerdings gleich in die Gruppenebene in Form des Gruppe 3 Somerville Stakes in Newmarket, seinem erst zweiten Rennen in seiner Karriere und eines, welches ihn so richtig testete – trotzdem gewann er gegen Tip Two Win mit Leichtigkeit und hatte keine Angst, sich in der nächsten Saison gleich in den besten Rennen zu versuchen.

So war sein erstes Ziel nach der Winterpause das Gruppe 1 2000 Guineas Stakes  in Newmarket, wo er einen guten vierten Platz belegen konnte, obwohl ihm der Auffrischer in der neuen Saison gefehlt hat. Die zwei Längen Rückstand konnte er nicht mehr gut machen, aber für den ersten Start in der neuen Saison war das Rennen doch recht gut gelaufen und in Curragh danach im Gruppe 1 Irish 2,000 Guineas galt Elaqarm danach zu Recht als einer der Favoriten, konnte allerdings auch im zweiten Guineas in der Saison 2018 nicht überzeugen und scheiterte mit über sieben Längen in dem hart gelaufenen Rennen. Elaqarm nahm daraufhin etwas Tempo aus seiner Karriere und startete zunächst im Gruppe 2 York Stakes über 2063m, wo er gegen die leichtere Konkurrenz erneut als Favorit auflief.

Leider sollte dies der zweite Lauf als Favorit sein, bei dem Elarqam entäuschte und nicht über einen dritten Rang hinaus kam. Elaqarm hielt sich das gesamte Rennen über an der Front und hatte sich einige Längen Vorsprung gesichert, bis seine Verfolger sich auf den Weg machtem ihm den Tag zu verderben. Kurz vor der Ziellinie hatten ihn Dann Thundering Blue und Borocco eingeholt und machten den Sieg unter sich aus, mit Elaqarm auf einem guten dritten Platz, aber nicht mehr in der Lage um den Sieg mitzukämpfen.

Elarqam floppte danach allerdings auch noch im Gruppe 3 Tattersalls Sovereign Stakes gegen noch einmal deutlich leichtere Konkurrenz und es wurde augenscheinlich Zeit, die Saison 2018 für ihn zu beenden.

Nach einer längeren Winterpause, die vom August bis zum April 2019 dauerte, kehrte Elarqam im Earl Of Sefton Stakes auf Gruppe 3 Ebene zurück, hatte in diesem Rennen trotz des Gruppe 3 Characters aber eine Menge zu tun und konnte sich nicht über einen vierten Platz hinaus kämpfen. Dafür ging es aber im Festival Stakes auf Listed Ebene wieder bergauf und Elarqam schaffte über die 1991m seinen ersten Sieg seit dem Erfolg im Gruppe 3 Somerville Stakes 2017. Scheinbar hatte er die paar Rennen zuvor gebraucht um seine Form wieder zu finden, schließlich konnte Elaqarm danach auch noch das Gruppe 2 York Stakes für sich entscheiden und dabei den hoch gehandelten Konkurrenten Addeybb auf den zweiten Platz verbannen.

Knights To Behold lies Elaqarm nicht wie erhofft die Führung, konnte aber das selbst gesetzte Tempo nicht durchhalten und wurde von Elaqarm auf der Zielgeraden überholt. Elaqarm hatte noch eine Menge mehr zu geben und beschleunigte über 3 Längen davon was Ende zu einem souveränen Sieg gegen solide Konkurrenz reichte.

Er hat heute Chancen, wenn er die Führung übernehmen kann.

Circus Maximus: Der Galileo Sohn von Trainer Aiden O’Brien war in der letzten Saison zunächst nichts Besonderes, bis er im Vertem Futurity Trophy auf Gruppe 1 Ebene startete. In diesem Rennen konnte Circus Maximus das erste Mal zeigen was in ihm steckt und sich auf einem guten vierten Platz nur eine Länge hinter dem Sieger Magna Grecia platzieren, aber auch einige andere späteren Großkaliber wie Phoenix Of Spain liefen in diesem Rennen mit.

2019 begann Circus Maximus mit einer neuen Bestform im Homeserve Dee Stakes auf Listed Ebene, welches er souverän gewinnen konnte. Im Gruppe 1 Epsom Derby verpasste Circus Maximus den Anschluss an den Schlusssprint und konnte von seiner eigentlich guten Position hinter den Führenden nicht ausnutzen.

Dafür schockte er die Welt ein wenig im Gruppe 1 St James Palace Stakes auf gutem Untergrund, der allerdings deutlich vom einsetzenden Regen durchnässt wurde. Noch war das Wasser nicht vollständig im Boden eingesunken, aber der Boden war trotzdem langsam genug um einigen Favoriten einen Strich durch die Rechnung zu machen und dieses Mal war Circus Maximum hinter dem Front Runner in perfekter Position um seinen Angriff zu starten und war am Ende in der Lage den Angriff von King Of Comendy abzuwehren.

Im Qatar Sussex Stakes konnte Circus Maximus dann beweisen, dass es kein Ausnahme Erfolg und kein Zufall gewesen war, dass er dermaßen gut im St James Palace Stakes gelaufen war.

Zwar belegte er am Ende „nur“ einen zweiten Platz hinter Too Darn Hot, der von frankie Dettori perfekt geritten wurde, aber den Rest des Feldes hatte er sicher hinter sich und Too Darn Hot musste sich redlich mühen, um den Front Runner zu überholen. Heute hat er starke Konkurrenz um die Führung, aber das könnte ausschlaggebend sein, warum Chrystal Ocean am Ende Probleme bekommt.

Tipps zum Pferd: Circus Maxiumus gewann das St James Palace Stakes mit einem starken Lauf von nahe an der Front aus und zemementierte seine gute Form mit einem zweiten Platz beim Sussex Stakes Ende Juli. Liebt das Front Running,  muss hier aber weitere Distanz als zuletzt laufen

Lord Glitters: Der Whipper Sohn von Trainer  David O’Meara hat sich nach seinem Debüt gleich in zwei weiteren Rennen gewinnen können und danach in seinem ersten Versuch in einem Listed Rennen mit einem guten zweiten Platz abschneiden können, als er  im Grand Prix du Lion-d’Angers in Frankreich startete.

In der nächsten Saison waren auch die Kurse in Frankreich der Schauplatz der besten Rennen der Saison von Lord Glitters, denn hintereinander gewann Lord Glitters 2017 das Prix du Bu, das Prix Lavandin und dann in Ascot das Balmoral Handicap. Das Rennen im Oktober war das bisher schwerste Rennen, welches Lord Glitters bestritten hatte, und die Art, wie er das Rennen gewinnen konnte, lies keine Zweifel daran, dass Lord Glitters zu denen gehörte, die in der nächsten Saison auf die Gruppenebene gehörte. Daran änderte auch der zweite Platz im Saisonabschluss im Price Bailey Ben Marshall Stakes auf Listed Ebene nichts, bei dem Lord Glitters ziemlich enttäuschte.

Lord Glitters kehrte im Heritage Handicap in Donacster im März zurück auf die Rennstrecke und konnte sich dort erneut in guter Verfassung präsentieren, indem er einen zweiten Platz hinter Addeybb belegen konnte. Es mag daran gelegen haben, dass der Untergrund so früh in der Saison noch sehr weich gewesen ist und dass er gut drei Kilo schwerer als der Favorit ins Rennen gegangen war, dass er am Ende keine Chance gegen Addeybb hatte, denn im Queen Anne Stakes auf Gruppe 1 Ebene in Royal Ascot konnte Lord Glittes dann auf schnellerem Boden überraschen.

Zwar half ihm die Tatsache, dass sämtliche Favoriten in dem Rennen schwächelten und keine Rolle um den Sieg spielten. So hatten die Außenseiter rund um Accidental Agent das Rennen für sich und Lord Glitters war mitten drin im Kampf um den Sieg, als er in der Mitte der Bahn beschleunigte und sich an Accedential Agent herankämpfte, der einige Längen Vorsprung mit seinem Tempowechsel erkämpft hatte.

Am Ende trennte ihn nur eine halbe Länge vom Sieger und Lord Glitters konnte bereits einen Monat später im Gruppe 2 Summer Mile Stakes beweisen, dass diese Leistung keine Ausnahme war, denn auch im Gruppe 2 Summer Mile Stakes  in Ascot schaffte Lord Glitters einen hervorragenden zweiten Platz. Dieses Mal war es nur ein Nacken der ihn vom dem Sieger und Favoriten Beat The Bank und es fehlte nicht viel zum Erfolg in Ascot – in beiden Rennen!

Beim Sussex Stakes beim Glorious Goodwood Festival verpasste Lord Glitters beim Schlusssprint etwas den Anschluss und kam nicht rechtzeitig in Gang um noch den Anschluss an die Sieger zu halten, machte aber einiges an Boden gut direkt vor dem Zieleinlauf.

Er ging danach den Weg nach York auf die 1771m zum Strensall Stakes auf Gruppe 3 Ebene, einem Rennen mit etwas niedrigerem Niveau, welches Lord Glitters auch am Ende gewinnen konnte – wenn auch nur mit einem harten Kampf gegen den Co Favoriten Mustashry, der auf der Zielgeraden einfach nicht nachgeben wollte.

Dann begann die Zeit der großen Reisen für Lord Glitters, zum einen nach Kanada zum Gruppe 1 Woodbine Mile, wo er allerdings keine Rolle um den Sieg spielte, dann wieder zurück nach Ascot zum Gruppe 1 Queen Elizabeth II Stakes, wo er immerhin einen sechsten Platz nicht allzu weit hinter dem Sieger Roaring Lion belegte. Und dann ging es wieder auf Reisen nach Meydan im März zum Dubai World Cup Festival, wo er im Dubai Turf auf Gruppe 1 Ebene startete. Bei dem international angetretenen Top Niveau wie Almond Eye war Lord Glitters als klarer Außenseiter angetreten, konnte aber zusammen mit Vivlos als einzige die Verfolgung von Almond Eye aufnehmen und belegten in einem der schwersten Rennen des Dubai World Cups einen guten dritten Platz.

Zurück in England zwei Monate später scheiterte Lord Glitters aber deutlich im Al Shaqab Lockinge Stakes, bei dem er nie richtig in Gang kam sich sichtlich nicht wohl fühlte – ganz im Gegensatz zum Queen Anne Stakes, bei dem er sich von seinem zweiten Platz im letzten Jahr noch einmal verbessern konnte und sich am Ende als Sieger knapp vor Beat The Bank platzieren konnte. Das Rennen war das beste Rennen, welches Lord Glitters jemals abgeliefert hat und letztes Jahr war Lord Glitters im Sussex Stakes dritter – konnte diesen Erfolg bei der Wiederholung des Rennens im Jahr 2019 allerdings nicht wiederholen und scheiterte mit einem fünften Platz überraschend deutlich an Too Darn Hot und dem Front Runner Circus Maximus. Heute wird das Pace nicht langsamer sein und die längere Distanz wird kaum helfen.

Tipps Zum Pferd: 2018 verfehlte Lord Glitters nur knapp den Sieg in zwei stark besetzten 1m Rennen in Ascot und belegte einen hervorragenden dritten Platz im Dubai Turf 2019 – nur um dann seine Platzierung im Queen Anne Stakes aus dem Jahr 2018 noch einmal zu verbessern und 2019 das Rennen zu gewinnen. Allerdings scheiterte er im Sussex Stakes Ende Juli deutlich und die längere Distanz hier wird kaum helfen

 

 


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