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Corona

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Investec Derby bleibt in Epsom

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Gute Nachrichten für alle Fans des Derbys in England, nachdem viele Optionen hin und her überlegt wurden, ist nun ein Plan für das Derby erstellt worden, der wohl Bestand hat und uns die Chance auf das Classic in wenigen Wochen gibt – wenn auch ohne Publikum. Wenn Ihr also geplant hattet, einen Ausflug nach England zu machen und dabei den vorherrschenden Grenzkontrollen zu entwischen – es lohn sich nicht. Packt die Schwimmflossen und den schwarzen Neoprenanzug wieder ein und genießt das Rennen lieber von daheim.

Das Investec Derby wird diesen Sommer in seiner traditionellen Heimat in  Epsom bleiben, nachdem der vorgelegte Plan des Jockey Clubs, das Classic Rennen an einem Samstag im Juli oder August zu veranstalten, offiziell genehmigt wurde. Einer der Hauptpunkte für die Genehmigung ist allerdings, dass der normale öffentliche Zugang zur Rennbahn und dem umliegenden öffentlichen Land für 24 Stunden verboten sein  wird

Bei einem Sondertreffen der Verantwortlichen von Epsom und Walton Downs unterstützten die neun teilnehmenden Mitglieder den Vorschlag allgemein und stellen sich damit den Befürchtungen entgegen, dass das berühmteste Flat-Rennen der Welt Epsom zum ersten Mal außerhalb der beiden Weltkriege verlassen könnte. Man muss sich hier einmal vor Augen führen, was Corona für eine Sogwirkung entfaltet, dass Maßnahmen in Betracht gezogen werden, die sonst nur bei Weltkriegen durchgeführt wurden. Übertrieben oder nicht, das Derby darf nun in Epsom bleiben, sehr zur Freude der Fans.

Epsom wird nun mit der örtlichen Polizei und anderen Stellen zusammenarbeiten, um die Planungen abzuschließen, wie  die Rennbahn in ihren Umfang komplett eingezäunt werden kann, sodass eine Veranstaltung mit sieben Rennen inklusive Derby und Oaks im Einklang mit den bestehenden Anordnungen wegen Corona hinter verschlossenen Türen abgehalten  werden kann, ganz nach Anweisungen der Regierung.

Denn die Regierung von Boris Johnson hat Sportereignisse, mindestens bis Anfang Juni erst einmal gesperrt, allerdings hat Epsom-Generaldirektor Simon Durrant in Zuge der Planungen verlautbaren lassen, dass das Ziel sei, die beiden Klassiker „ungefähr sechs Wochen“ nach der Wiederaufnahme des allgemeinen Rennengeschehens zu veranstalten. Also genug Zeit um ein wenig Gefühlt für die Rennen wieder zu bekommen, und sich dann so richtig auf die Klassiker der Insel zu freuen

Delia Bushell, Geschäftsführerin der Jockey Club-Gruppe, begrüßte die Entscheidung der Verantworlichen und sagte: „Wir arbeiten hart an einem praktischen und umsetzbaren Plan, um das Investec Derby 2020 und das Investec Oaks 2020 in ihrem traditionellen Zuhause, allerdings ohne Menschenmenge und erst nach Genehmigung der Wiederaufnahme der allgemeinen Rennen zu veranstalten.“Ich möchte den Epsom und Walton Downs Conservators meinen aufrichtigen Dank für ihre Unterstützung heute aussprechen

Diese beiden Klassiker spielen eine wichtige Rolle in der reinrassigen Renn- und Zuchtbranche. Daher ist es für sie von großer Bedeutung, in dieser schwierigen Zeit weitermachen zu können. Unsere Teams freuen sich jetzt darauf, mit der British Horseracing Authority und den lokalen Behörden zusammenzuarbeiten, um unseren Plan in die Tat umzusetzen.“

In dem eintscheidenden Komitee sitzen einige der Verantwortlichen für die Rennbahn in Epson und auch Trainer Simon Dow sitzt als Entscheidungsträger bei, so dass es nicht wirklich überraschend ist, dass dieser Vorschlag des Jockey Clubs so erfolgreich war – schließlich wurde der Vorschlag sozuagen in Zusammenarbeit mit den Entscheidungsträgern entworfen. Trainer Simon Dow führte noch weiter aus:

„Für mich ist dies das berühmteste Rennen der Welt. Es ist entscheidend, dass dieses Rennen und das Oaks gleaufen werden. Ich weiß, dass es hinter verschlossenen Türen stattfinden wird, aber so soll es sein. Es ist wichtig für die Industrie, für die Züchter, für die  Trainer und für alle Beteiligten“

„Wir wollen nicht, dass es woanders hingeht. Es ist wichtig, dass es hier stattfindet.“

Da bleibt gar nicht so viel zu zu sagen – es ist wirchitg, dass wieder alles in Gang kommt, auch wenn es sicher dieses Jahr anders sein wird als die Jahre zuvor. Wie es mit den Wetten dann weiter geht? Es wird spannend werden, ich kann mir gut vorstellen dass wir einige Überraschungen erleben werden, denn mehr als ein Traininingsplane für dieses Jahr dürfte gehörig durcheinander gekommen sein!

 


European Breeders Fund

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Die EBF unterstützt mehr als 600 Flat-Rennen und weitere 80 NHF Rennen  in Großbritannien und ist damit einer der größten Sponsoren abgesehen von den Buchmachern – und die Buchmacher haben durch den Ausfall der Rennen und dem damit fehlenden Umsatz dieses Jahr auch erheblich zu kämpfen – und nicht wenige Buchmacher brauchen das Geld fast so dringen wie die Branche selbst

Simon Sweeting, Vorsitzender der britischen EBF, sagte: „Wir sind entschlossen, so viele Rennen wie möglich in unserem Zuständigkeitsbereich zu unterstützen, um den Sport so schnell wie möglich wieder auf die Beine zu bringen.“

Wir sind uns bewusst, wie wichtig unsere 1,68 Millionen Pfund für die Branche in dieser Saison sind, und wir arbeiten daran, dass sie effektiv in das System gelangen. Wir werden Geld, das nicht während der Rennen ausgegeben wurde, verwenden, um zusätzliche Rennen während des ersten Monate zu unterstützen.“

„Wir wissen, dass unsere zusätzlichen Mittel von Eigentümern und Trainern benötigt werden, und wir möchten ihnen versichern, dass die britische EBF hier ist, um bei jeder Gelegenheit zu helfen.“

Die EBF fügte hinzu, sie plane auch, eine Verlängerung des regulären Flat-Programms auf November und Dezember zu unterstützen.

in Deutschland gab es Unterstützungsaktionen für die Rennen in Form von Spenden und Bonusaktionen, so bietet Pferdewetten.de eine Aktion, in der Ihr für ein Jahr Besitzer eines Rennpferdes werden könnt, wenn Ihr 100€ oder mehr in qualifizierten Rennen setzt. der Kölner Rennverein hat einen Spendenshop ins Leben gerufen und Baden Racing bat um Rasenpatenschaft – Ich denke für die Fans gibt es genügend Chancen, sich bei ihrem Lieblingssport einzubringen und gemeinsam durch die Krise hindurch zu kommen

Wieder zurück

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Dem regelmäßigem Leser  ist es natürlich schon aufgefallen, dass es in den letzten zwei Wochen hier etwas still geworden war. Nun aber geht alles wieder seinen normalen gewohnten Gang.  Es ist nicht immer leicht in der momentanen Zeit und auch bei mir als Hobby Blogger hinterlässt Corona so seine Spuren. Leider konnte ich daher in den letzten zwei Wochen nicht wie gewohnt die Rennen am Wochenende covern und musste auch darauf verzichten, euch die wichtigsten News zu bringen – aber nicht mehr länger!

Nicht nur, dass in Deutschland die ersten Pferderennen schon wieder stattgefunden haben, in ganz Europa werden die Beschränkungen nach und nach zurückgenommen und die Hoffnung besteht, dass neben der Bundesliga auch die anderen Sportarten langsam wieder an Fahrt aufnehmen können.

Natürlich wird es noch eine Weile dauern, bis wir wieder Rennen mit Publikum genießen können oder selbst einen Ausflug zur Rennbahn unternehmen können, aber es scheint bergauf zu gehen. Nun bleibt nur zu hoffen, dass es keinen Rückschlag gibt und uns der nächste Lockdown bevorsteht, sondern dass das Schlimmste schon hinter uns liegt

Ich werde auf jeden Fall versuchen, Euch mit Tipps zu den Rennen, die in nächster Zeit stattfinden und den wichtigsten News zu versorgen.

Bleibt alle gesund

Euer Phil


Martin Cruddac über eine Wiederaufnahme Strategie für den Rennsport

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In England – und rund um die Welt – fragen sich alle Sprotfans, wann denn endlich wieder die schönste Nebensache der Welt aus seinem Dornröschenschlaf erwachen wird. Es werden Pläne gemacht, Experten gefragt und Kommissionen gebildet. Aber natürlich äußern sich auch die betroffenen Sportler, Trainer und Sponsoren, so auch in England.

Martin Cruddace, Geschäftsführer der Rennbahngruppe Arena Racing Company (Arc), glaubt, dass das Rengeschehen im Mai wieder beginnen könnte und dass der Sport innerhalb von Tagen nach Erhalt der Zustimmung der Regierung in der Lage dazu sein muss, wieder aufgenommen zu werden.

In Großbritannien gab es seit dem 18. März keine Rennen mehr (das Cheltenham Festival hatte also immenses Glück!) und letzte Woche verlängerte die BHA die Schließung der Rennbahnen, ohne einen neuen Termin für eine Rückkehr des Renngeschehens festzulegen –  kurz bevor die Sperrmaßnahmen generell von der Regierung um mindestens weitere drei Wochen verlängert wurden. Der verlängerte Lockdown hätte damit ohnehin das Renngeschehen blockiert, aber wie man an der Reaktion der BHA erkennen konnte, denkt auch der Pferderennsport an das Infektionsrisiko und die Folgen – nicht nur für den Sport

Martin Cruddace schwebt die schrittweise Rückkehr der Rennen vor, welche als erster Schritt unter Quarantäne beginnen würde, also unter strengen Limitierungen und Ausschluss von Zuschauern. Die Teilnehmer wären dabei auf eine desinfizierte und hygienischen Bereich einer Rennbahn beschränkt, die in der Lage dazu wäre, jeden Tag einige Rennen zu präsentieren.

Wie bereits von der Racing Post berichtet, wurden Newcastle und Lingfield von Cruddace als zwei praktikable Optionen genannt, da ihre Allwetteroberflächen nur wenig Wartung erfordern und es genügend Hotels vor Ort gibt. Er fügte hinzu, dass die Organisation einen 37-Punkte-Plan für die Wiederaufnahme des Rennsports habe und dieser nur eine Mitteilung von zwei oder drei Tage im Voraus benötigt würde.

In dem Interview führte Martin Cruddace seine Oläne weiter aus: „Wir müssen in einer Position sein, in der wir allen möglichen Einwänden begegnen können“, sagte Cruddace. „Meiner Ansicht nach werden wir mit einer stark unter Quarantäne gestellten ersten Phase beginnen, in der die Bewegung der Menschen auf ein absolutes Minimum beschränkt bleibt. Wir diskutieren sogar über Desinfektionsmaßnahmen. Unsere Fokus liegt im Moment natürlich auf der Notfallversorgung im Bereich der öffentlichen Gesundheit, aber das bedeutet nicht, dass wir keine Wiederaufnahme planen sollten.“

Die britische Regierung hat ja wie schon geschrieben die allgemeine Sperrung bis zum 7. Mai verlängert und muss noch festlegen, ob die Beschränkungen ab diesem Zeitpunkt überhaupt gelockert werden sollen, aber Cruddace betonte, dass der Sport bereit sein müsse, wenn dies der Fall sein sollte – so ähnlich wie die Diskussionen über eine Exit Strategie in Deutschland derzeit ablaufen, besser man hat ein Strategie, auf die man zurückgreifen kann, im Fall, dass man sie braucht.

„Wir sollten innerhalb von fünf bis sieben Tagen nach der Bekanntgabe für die Rennen bereit sein“, sagte er.

Und was macht man, wenn man eine Ahnung darüber erhalten möchte, wie die Chancen darauf stehen, dass die Rennen England wieder starten können und die Regierung die Auflagen reduziert? Man schaut auf die Buchmacher!

Denn die Wettmärkte deuten weiterhin darauf hin, dass das Rennengeschehen im nächsten Monat wahrscheinlich wieder an den Start gehen wird. Coral hat die Gewinnchancen auf 4-6 (von 5-6) am Sonntag reduziert. Auf der Betfair Exchange beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass das Rennen am oder vor dem 1. Juni wieder aufgenommen wird, 8-11. Die Buchmacher sind sich also ziemlich sicher, dass es in wenigen Wochen wieder losgehen wird

Cruddace sagte jedoch, dass das Abhalten von Rennen in einer Quarantäne eine wirtschaftliche Herausforderung darstellen wird, da die fortgesetzte Schließung von Wettbüros in ganz Großbritannien erhebliche Auswirkungen auf die durch Medien- und Wettrechte erzielten Einnahmen haben würde. Klar, jeder Kurs bekommt einen Teil des Geldes welches umgesetzt wird und auch die Steuer, die von den Wetten abgezogen wird, wird zum Teil wieder an die Beteiligten ausgeschüttet

Rennstrecken gehören zu den größten Nutznießern des 22-Millionen-Pfund-Unterstützungspakets, das vom Horseracing Betting Levy Board und der Racing Foundation zugesagt wurde, da ihre Einkommen stark beeinträchtigt werden.

„Ich erwarte nicht, dass die Wettbüros vor Juli öffnen, und ich hoffe sehr, dass wir bis dahin Rennen veranstalten können“, sagte Cruddace, der am Sonntag ein Interview bei Luck gab „Ein großer Teil des Einkommens aus Medienrechten auf der Rennbahn wurde dezimiert. Das Levy Board verfügt über Reserven. Wenn wir zwei Verantsatlungen pro Tag abhalten könnten, die für die Levy luckrativ sind, kann ich mir gut vorstellen, dass sie gerne zum Preisgeld beitragen würden, weil wir dies nicht können. Die Fixkosten, wie das Betreiben von Hotels und Rundfunk ,sind ziemlich krass. „

Während die Rennveranstalter zuversichtlich und bereit sind, zurückzukehren, wenn die Bedingungen dies zulassen, hatte BHA-Chef Nick Rust zuvor vorgeschlagen, dass die Bemühungen dazu „auf Messers Schneide“ stehen, da der Sport versucht, die Regierung und die Öffentlichkeit gleichwertig zu bedienen.

Cruddace glaubt, dass die Rennen stolz sein sollten, wenn es die erste Sportart sein sollte, die während der Coronavirus-Pandemie wieder aufgenommen wird, und fügte hinzu: „Wir sind kein Kontaktsport und brauchen nur 100 Leute auf einer Strecke.

„Wir werden der Staatskasse und der Abgabe Unterhaltung sowie [Geldmittel] liefern. Wir werden immer Kritik ausgesetzt sein, aber wenn wir behaupten, dass unsere erste Priorität der Notfall im Bereich der öffentlichen Gesundheit ist, sollten wir auch so handeln.“ Wir sind stolz zu sagen, dass wir ein Sport sind, der zwei Monate damit verbracht hat, einen detaillierten Plan zu erstellen, der das Risiko für den NHS minimiert. „

Cruddace bestätigte auch, dass die BHA im Rahmen der Pläne für eine Wiederaufnahme das Risiko von Jockeyverletzungen und die Abhängigkeit von NHS-Ressourcen analysiert und beide als sehr gering eingestuft hat.


Vorbereitung auf die Classics bleibt schwierig

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Für diejenigen Trainier und Jockeys, die ihre Pferde auf die Eröffnungsklassiker der britischen Flat Saison vorbereiten, bleibt eine erhebliche Unsicherheit bestehen, was die derzeitige Corona Situation betrifft – keiner weiß so recht, wie und wo es weitergehen soll. Und das, obwohl die BHA letzte schon Woche vorläufige Pläne für die Trainer und alle Interessierte veröffentlicht hat, in denen dargelegt wird, wann die Classics unter der Betrachtung des „Best-Case-Szenario“ aufgeführt werden könnten.

Die Qipco 2.000 und 1.000 Guineen sowie die Investec Oaks und Derby wurden diesen Monat von ihren üblichen Daten im Mai und Juni auf später verschoben, da die Rennen und ihre Austragungen weiterhin mit den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie zu kämpfen habe und vermutlich ohne Publikum und mit strengen Auflagen zurechtkommen müssten.

Nach den aktuellen Vorschlägen der BHA würden die 2.000 und 1.000 Guineen Anfang Juni und das Oaks und das Derby dann Anfang Juli stattfinden – flankierend zu einem nach wie vor nicht verschobenen Royal Ascot Meetings, welches am 16. Juni starten soll und Publikum stattfinden würde, wenn es denn genehmigt wird – denn auch das heilige Royal Ascot Meeting ist noch lange nicht über den Berg

Während die Pläne den Trainern eine Marschrichtung vorgegeben haben, müssen laut Trainier Teddy Grimthorpe diejenigen, die ihre Pferde für die Klassiker und darüber hinaus vorbereiten, immer noch improvisieren. Der Rennleiter von Khalid Abdullah, der einige Gruppe 1 Sieger in seinen Reihen hat, führt weiter aus:

„Wir sind ein bisschen weiter gekommen, aber noch nicht sehr weit, und ich fürchte, es gibt noch eine Reihe von Ungerechtigkeiten. Aus Trainingssicht und aus Sicht der Pferde sind Siskin und Quadrilateral in guter Form und hatten gute Winter. Also, soweit das geht, sind wir im Zeitplan und sehr zufrieden mit ihnen.

Das Problem für alle Trainer im Moment ist, dass sie auf etwas Unbekanntes hin trainieren. Wenn die ersten Klassiker im Juni stattfinden, wird das definitiv Anfang des Monats sein, oder wird es Mitte Juni oder später sein? Ein beträchtlicher Unterschied, daher gibt es keine wirkliche Möglichkeit, eine Kampagne für eines dieser Pferde zu planen, da Sie nicht wissen, wann es stattfinden wird. „

Während in diesem Jahr erhebliche Anstrengungen unternommen werden, um die Klassiker und einen Großteil des Musterprogramms wiederherzustellen, betonte Grimthorpe, wie wichtig es ist, sicherzustellen, dass der gesamte Rennsport mit allem was dazu gehört – also auch die Stalljungen (und Mädchen), die Mitarbeiter der Kurse, Catering, Wettbüros, eben alle, die den Sport zu dem machen was er ist – wieder einsatzbereit sind.

Er sagte: „Ich habe zuvor gesagt, dass es keinen Sinn macht, ein Pattern-System zu haben, wenn keine der kleineren Rennen laufen, denn der Rennsport lebt und stirbt zusammen, nicht getrennt.

„Es gibt eine Reihe von Problemen, die überwunden werden müssen, und es gibt viele Menschen, die sowohl innerhalb als auch außerhalb des Rennsports unter den aktuellen Schwierigkeiten leiden. Deshalb müssen wir sicherstellen, dass wir dies mit einem kollektiven und einheitlichen Ansatz angehen. Das ist meine Ansicht im Allgemeinen, aber es gilt besonders jetzt, wenn die Dinge schlecht sind. „

Trainer Joseph O’Brien, der eine Reihe von Pferden bei den Classics in Großbritannien und Irland angemeldet hatte, ist bestrebt, den Rennsport bald neu zu starten, um den in der Branche Beschäftigten Stabilität und Unterhaltung für diejenigen zu bieten, die unter den Sperr- und Ausgangsbeschränkungen leben müssen – den Fans, die nun, zu Hause eingesperrt, nicht einmal den Sport als Ablenkung nutzen können.

„Je früher wir wieder Rennen laufen lassen können, desto besser“, sagte er. „Die Rückkehr zum Rennsport kann die Räder in Bewegung setzen, die man braucht, um die Branche wieder in Schwung zu bringen, insbesondere für Menschen, die arbeitslos sind und die derzeit keine Pferde mehr im Training haben.

Für andere Menschen, deren Jobs möglicherweise nicht so schnell zurückkehren, könnte eine Rückkehr der Pferderennen in diesen schwierigen Zeiten vielleicht etwas zu sehen und zu genießen geben, was natürlich auch positiv wäre.“


Auch in Teilen von Australien wird der Rennbetrieb teilweise eingestellt.

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Nun hat es also auch die Rennen in Tasmanien , einem Bundesstaat in Australien, getroffen – die Rennen dort wurden aufgrund neuer Maßnahmen, die Premier Peter Gutwein am Donnerstag angekündigt hatte, für mindestens einen Monat abgesagt. Auf der Insel im Pazifik liegt die Rennbahn Hobart, über die ich allerdings auch nicht allzu oft berichte. Dort finden in der Regel kleinere Rennen statt, wie es nun einmal in der Provinz so ist.

Die Einschränkungen sind sofort wirksam und umfasst alle drei arten von Rennen, also Galopp, Trab und Windhundrennen, wobei die Windhundrennen, die für Donnerstagabend in Hobart geplant waren, bereits kurzfristig abgebrochen wurden.

Premier Gutwein sagte, dass das Verbot für mindestens vier Wochen gelten würde und die Schließung von TAB-Geschäften einschließt, obwohl die Schulungs- und Trainingseinrichtungen offen bleiben würden. Training ist also noch möglich, viel mehr allerdings leider nicht. Gutwein führte weiter aus: „In Bezug auf Rennen, sowohl Windhund- als auch Pferderennen, werden diese sofort eingestellt. Viele Mitglieder der betroffenen Industrie werden Anspruch auf Unterstützung durch Bund und Länder haben. Während Renn- und Trainingsrennen mindestens in den nächsten vier Wochen abgesagt werden, können diejenigen Branchenteilnehmer, die für das Wohlergehen von Renntieren verantwortlich sind, ihre wichtige Arbeit fortsetzen.“

Der Premierminister sagte, dass an den Renntagen Teilnehmer aus dem gesamten Bundesstaat teilnahmen, viele aus ländlichen und regionalen Gebieten, und er wollte das Risiko von COVID-19 für diese Gemeinden nicht erhöhen.

Das nächste reinrassige / vollblüter  Treffen war für Karfreitag in Launceston angesetzt worden.

Rennministerin Jane Howlett sagte, es sei eine schwierige Entscheidung gewesen, das Rennen abzubrechen, aber der Gesundheitsrat habe es zu einem notwendigen Schritt gemacht.

„Ich kann Ihnen versichern, dass diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen wurde, da die tasmanische Rennindustrie Tausende von Arbeitsplätzen in ländlichen und regionalen Gemeinden unterstützt und jährlich rund 103 Millionen US-Dollar in die Wirtschaft des Staates einbringt“, sagte sie.

„Ich gebe zu, dass dies ein schwerer Schlag für die 5.000 Teilnehmer in den drei Renncodes sein wird, von denen viele für ihr Haupteinkommen auf die Branche angewiesen sind.“

„Die Gesundheit und Sicherheit aller Tasmanier muss jedoch an erster Stelle stehen, und der Ratschlag zur öffentlichen Gesundheit, den ich erhalten habe, zeigt, dass die heutige Entscheidung notwendig ist.“


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